Apparat zur Erstellung von Pauszeichuungen. Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Apparat zur Erstellung von Paus zeichnungen und besonders von solchen auf einem Schablonenblatt, welches zur Ver vielfältigung auf einer zu dieseln Zwecke ge eigneten Maschine verwendet wird. Gemäss Erfindung besitzt der Apparat einen an sei nem obern Ende eine Lichtquelle tragenden Ständer, auf welchem eire eine Platte aus durchsichtigem Material tragender Triiger horizontal drehbar angeordnet ist.
Beiliegende Zeichnung zeigt beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegen standes durch Fig. 1 im Vertikalschnitt, durch Fig.
in Draufsicht and durch Fig. 3 und 4 in Ho rizontalschnitten nach den Linien 3-3 und 4-4 in Fig 1; Fig. 5 ist eine Detailpartie von Fig 1 in grösserem Massstabe.
1 bezeichnet einen im Querschnitt kreuz förmigen Ständer mit drei Füssen 2. Eine eine Lichtquelle bildende elektrische Lampe 3, deren Leitungsdrähte 4 längs dein im Querschnitt kreuzförmigen Mittelteil des Ständers l zum Fusskörper desselben führen, bildet den obern Abschluss des Standers. An einter Platte 7 im Fusskörper ist eine Por zellanscheibe G befestigt, an welcher die Leitungsdrähte isoliert befestigt sind und von wO ab sie als Leitungsschnur a aus gebildet sind, die am Ende einen Stecher tragt.
Eine vorzugsweise ans geschliffenem Gla bestehende Plante 9 ist. auf einem Träger angeordnet, welcher mit seinem untern, eine Säule 10 bildenden Teil abgestützt ist und um die Achse des Ständers 1 in einer hori- zuntalen Ebene gedreht werden kann. Die Säule 10 weist am Fuss eine Anzahl nach innen iiber die Wandastig vorstehende, mit kleinen Rollen 12 versehene Sehrauben 11 auf. Die Rollen 12 gleiten auf einer kreis- ruiiden Platte 8 des Standers 1. Eine auf der Platte 8 aufruhende kreisrunde Platte 13 von kleinerem Durchmesser als die erste dient den Rollen 12 als zylindrischer Anschlag. Muttern 14 sichern die rollentragenden Schrauben 11 in ihrer Lage.
Die Säule 10 weist iii der \Tälte ihres obern Ende.-; eine Anzahl nach ihnen vorstehende Stellschrau ben lauf. die in Berührung mit der Pe ripherie einer kreisrunden Platte 16 des Ständers 1 stehen. Die Säule 10 kann hier durch genau zentrisch eingestellt und leicht rotierend gernacht werden. Eine Klemm schraube 17 sitzt in der Wandung cl er Säule und berührt die Peripherie eines auf der Platte 16 liegenden Flansches 18: hierdurch wird ein Festklemmen der Säule und damit des Trägers in jeder gewünschten Lage er- möglklht.
Die geschliffene Glasplatte 9 ist in einem hölzernen Rahmen 19, bestehend aus End- leisten 191. einer Klemmleiste 195 und Seiten leisten 192 gehalten. Die letzteren sind ver- stellhar, um den Rahmen genau ins Viereck stellen zu können. Die Glasplatte 9 kann im Rahmen in irgendeiner Art befestigt sein, zum Beispiel durch Überdecken der schrä gen Ränder der CTlasplatte durch die sehr-, unterschnittenen Ränder der einen Leite 19' einerseits und der Klemmleiste 195 an(ler- seits. Durch Flanschen 211 des Trägers ge hende Flügelschrauben 20 durchziehen die Klemmleiste 193 zwecks Anziehens derselben an die Glasplatte.
Der ganze Rahmen 19 stützt sich auf die nach unten konisch zu laufenden Seitenwände 21 des Trägers. Die Seitenwände 2l des Trägers sind vorteil hafterweise aus Blech hergestellt und mit ihren untern Enden an Flanschen des Teils 22 der Säule 10 befestigt. Sie bilden einen abgestumpften Konus (Fig. 1). Die Wände 21 sind lichtabschliessend und leiten Licht von der Lichtduelle direkt geben die Unter seite der Glasplatte 9, wo es sich, sofern die Lampe 3 zentral angeordnet ist, gleichmässig über die Fläche verteilt. Die Seitenwände 21 sind mit reflektierenden Fluchen 23 ver sehen und besitzen die erwähnten, oben aus wärtsberichteten Flanschen 211, auf die sich der Rahmen 19 stützt.
Zur Vermeidung des Überhitzens der Glasplatte sind an dem Säulenteil 22 Ventilationsöffnungen vorge sehen; solche befinden sich auch zwischen den Flanschen 211 des Trägers und dem höl- zernn Rahmen 19. Beim vorliegenden Aus- führungsbeispiel der Erfindung ist dies da durch erreicht, dass der hölzerne Ralmen 19 anf' einer Metallplatte 25 ruht, welche ihrer seits durch Distanzklötze 26 getragen wird durch welche der nötige Spielraum erreicht ist. Die Metallplatte 25 besitzt einen auf wärtsgebogenen Flansch 27, auf welchem verteilt Gummipolster angebracht sind als elastisches Auflager für die Glasplatte.
Die Wirkungs und Gebrauchsweise des beschriebenen Apparates ist folgende: Die Zeichnung wird auf die Glasplatte 9. eine durchcsichtige Unterlage auf die Zeichnung und das Schablonenblatt 31 auf die Unter lage gelegt. Nahe am rechten Rand besitzt (las Schablonenblatt 37 Löcher zum An- knöpfen an die Knöpfe 29 einer Leiste 28. welche um einen an der rechten Endleiste 19' befestigten Stift 30 beweglich ist, um jede wunschbare Stellung einnehmen und das Schablonenblatt in jeder gewünschten Weise auf der Glasplatte einstellen zu können. Das gegenüberliegende Ende des Schablonen blattes und der Zeichnung werden mittelst in Schlitze 321 eingesetzter Klemmen 32 fest gehalten.
Jede Klemme 32 wird durch den flachen Kopf eines die linke Endleiste 191 des Rahmens 19 und den Flansch 21' durch ziehenden Stiftes 33 gebildet. Eine zwischen einem Griffknopf 34 und dem Flansch 211 eingesetzte Feder 35 ist bestrebt, die Klemme 32 niederzuhalten und das eingelegte Scha blonenblatt 31 festzuklemmen, wobei die La gen glatt auf die Glasplatte gespannt werden. h\ m die Lagen auf der Glasplatte nach Wunsch verändern zu können, werden die klemmen 32 unter rberwindung desFeder druckesder Feder 37 aufwärtsgestossen. Nach Loslassen sind die Lagen neuerdings fest gehalten. Zwecks Einrichtens der Papiere können die länglichen Köpfe der Klemmen 32 quer zur Nut 321 auf deren Runder gelegt werden.
Die starke Lichtquelle projiziert nun die Linien der zu kopierenden @eichnun@@ auf (las Schablonenblatt (Waclisp@pierblatt). und der Zeichner fi-ihrt mit einem Stift (Besen Linien nach, wodurch die Schablone erzf#iigt wird. Die vom Stift bestrichenen Stellen der Schablone sind von der Schablonenkompo sition entblösst und lassen das Licht durch scheinen, so dass die Striche auf der Schablone deutlich zu unterscheiden sind.