CH89905A - Waschvorrichtung zur Rückgewinnung von brennbaren Rückständen aus Schlacke und zum Reinigen von Steinkohlen von anhaftenden Unreinigkeiten. - Google Patents

Waschvorrichtung zur Rückgewinnung von brennbaren Rückständen aus Schlacke und zum Reinigen von Steinkohlen von anhaftenden Unreinigkeiten.

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CH89905A
CH89905A CH89905DA CH89905A CH 89905 A CH89905 A CH 89905A CH 89905D A CH89905D A CH 89905DA CH 89905 A CH89905 A CH 89905A
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CH
Switzerland
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container
washing device
slag
liquid
recovery
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English (en)
Inventor
C Koellreutter
Original Assignee
C Koellreutter
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/62Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by hydraulic classifiers, e.g. of launder, tank, spiral or helical chute concentrator type
    • B03B5/623Upward current classifiers

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  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description


  Waschvorrichtung zur Rückgewinnung von brennbaren Rückständen     aus    Schlacke  und zum Reinigen von Steinkohlen von anhaftenden     Unreinigkeiten.       Im Hauptpatent sind ein Verfahren, sowie  eine Waschvorrichtung dargelegt zur Rück  gewinnung von brennbaren Rückständen  aus Schlacke und zum Reinigen von Stein  kohlen von anhaftenden     Unreinigkeiten.    zu       welchem    Zwecke das zu behandelnde Gut  dem Einfluss strömender Waschflüssigkeit  ausgesetzt wird.

   Hierzu benutzt man vor  teilhaft einen Behälter, in welchem man  eine aufsteigende Strömung der Wasch  flüssigkeit unterhält und in den man das  Gut von oben einschüttet, wobei dann die  leichteren Bestandteile des     eingeschütteten     Gutes vom Flüssigkeitsstrom in einen die  Höhe des Flüssigkeitsspiegels im Behälter  bestimmenden Ablauf mitgerissen     werden,     während die schwereren Bestandteile des  Gutes im Behälter heruntersinken.  



  Auf dieser Grundlage beruht die die zu  sätzliche Erfindung bildende Waschvorrich  tung, welche sich dadurch     auszeichnet,    dass  der Behälter so ausgebildet ist, dass die Ge  schwindigkeit der im Behälter von unten  nach oben strömenden Waschflüssigkeit fort  schreitend nach oben abnimmt. Diese Ver-         langsamiing    des Flüssigkeitsstromes nach  aufwärts hat sich als besonders günstig für  den vorliegenden Zweck erwiesen.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind  zwei beispielsweise     Ausfiillrungsformen    des       Erfindungsgegenstandes    veranschaulicht., und  zwar ist:       Fig.    1 ein senkrechter Schnitt     durch    die  erste Ausführungsform,       Fig.    2 ein     wagrechter    Schnitt nach der  Linie     II---II    der     Fig.    1,       Fig.    3 ein     senkrechter        Schnitt    durch die  zweite     Ausführungsform,

      und       Fig.    4 ein     wagrechter    Schnitt nach der  Linie     IV--IV    der     Fig.    3.  



  Der Behälter 1 der in     Fig.    1 gezeigten  Waschvorrichtung ist am untern Ende trich  terförmig ausgebildet. Im Oberteil ist der  Behälter 1 mit: einer     Auslaufrinne        \?    ver  sehen. Unterhalb des Behälters     i.    ist ein  Sammler 3 vorgesehen. Exzentrisch inner  halb des Behälters 1 ist. ein     Verdränger    4       mit    konischem Boden angeordnet,     -durch     den eine     Leiten\    5 zum     Zuführen    der      Waschflüssigkeit hindurchgeführt ist.

   Die  Leitung 5 mündet unterhalb des     Verdrän-          gers    4 in     den    von letzterem und dem Be  hälter 1 begrenzten Raum 6. Am     Verdrän-          ger    4 sind! aussen zwei schraubenförmige  Flügel r, 8 befestigt, die so angeordnet. sind,       da.ss    der von ihnen begrenzte     Durchlass    9 von  unten nach oben sich fortschreitend erwei  tert. 10 bezeichnet einen oberhalb des Durch  lasses 9 angeordneten Trichter, durch den  das zu behandelnde Gut oben in den Behäl  ter     7.    eingeführt werden kann.  



  Die Gebrauchs- und Wirkungsweise der  beschriebenen Vorrichtung ist beispielsweise  wie folgt:  Wenn die Vorrichtung zu gebrauchen  ist., so lässt man vorerst so viel Waschflüssig  keit in den Sammler 3 strömen, bis sie an  fängt durch die Rinne 2 abzufliessen. Die       ,weiter    zufliessende Waschflüssigkeit erzeugt  dann im Zwischenraum 6 und vor allem in  dem durch die Flügel 7, 8 begrenzten Durch  lass 9 eine Flüssigkeitsströmung, welche von  unten nach oben gerichtet ist.

   Im     Durchlass     9, dessen senkrecht zur Strömungsrichtung       gelegene    freie Querschnitte von unten nach  oben     allmählich    grösser werden, nimmt die  Strömungsgeschwindigkeit der     Waschflüs-          sigkeit    von unten nach oben fortschreitend  als. Dabei werden die leichteren Teile, bei  spielsweise der durch den Trichter 10 ein  geschütteten Schlacke, welche Teile vorwie  gend aus brennbaren Koksteilen bestehen.

    vom aufsteigenden     Flüssigkeitsstrom    mit  gerissen und der Ablaufrinne 2     zugeführt,          während    die schwereren,     vorwiegend    un  brennbaren Teile durch das trichterförmige  Ende des Behälters 1 in den Sammler 3  fallen.  



  Bei der in     Fig.    3 und 4 gezeigten Aus  führungsform bezeichnet     11    den Behälter,  in den das zu behandelnde Gut eingeführt       wird,    und 12 den Sammler zur Aufnahme  Gier in der Waschflüssigkeit heruntersinken  den Gutteile. Der Behälter     i1    ruht auf dem  Sammler     12    auf und dessen     wagrechte        Cuer-          schnitte    weisen, wie aus     Fig.    4 ersichtlich         ist,    eine längliche Form auf.

   Der Behälter  7.9. erweitert sich konisch nach aufwärts. 13  ist die nahe ihrem untern Ende senkrecht  abgebogene Speiseleitung zum Zuführen der  Waschflüssigkeit und 14 die     Abführungs-          rinne    für die Waschflüssigkeit und die von  letzterer mitgerissenen Teile des behandel  ten Gutes. Infolge der erwähnten Form des  Behälters 11 nimmt die Geschwindigkeit der  Flüssigkeitsströmung, wenn bei gefülltem  Sammler     12    und Behälter 11 Flüssigkeit am       untern    Ende der Leitung 13 austritt, fort  schreitend von unten nach oben ab.

   Die  leichteren Teile des in     dem    Behälter 11 von  oben eingeschütteten Gutes werden in die  sem Behälter vom aufsteigenden Flüssig  keitsstrom mitgerissen und durch die Rinne       l.li    weggeleitet, die schwereren Teile des Gu  tes sinken in den Sammler     12.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Waschvorrichtung zur Rückgewinnung von brennbaren Rückständen aus Schlacke und zum Reinigen von Steinkohlen von an haftenden Unreinigkeiten nach dem Patent anspruch II des Hauptpatentes, dadurch ge kennzeichnet, dass der Behälter, in den das zu behandelnde Gut einzuführen ist, so aus gebildet ist, dass die Geschwindigkeit der im Behälter von unten nach oben strömenden Waschflüssigkeit fortschreitend nach oben abnimmt. UNTERANSPRÜCHE: 9.
    Waschvorrichtung nach dem Patentan spruch hievor, Zwobei im Behälter ein Flüssigkeitsverdränger angeordnet ist, da durch gekennzeichnet, dass am Verdrän gen schraubenförmige Flügel vorgesehen sind, die in dein zwischen dem Behälter und dem Verdrängen vorhandenen Zwi schenraum einen Durchlass für die Waschflüssigkeit begrenzen, dessen freier Querschnitt - von unten nach oben fort schreitend zunimmt, zwecks Verlang samung der Geschwindigkeit des Flüssi,-- keitsstromes nach aufwärts. 2.
    Waschvorrichtung nach dem Patentan spruch hievor, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter in senkrecht zur Strö mungsrichtung der Waschflüssigkeit ge legten Ebenen einen länglichen Quer schnitt besitzt und von unten nach oben sich konisch erweitert, zwecks Verlang samung der Geschwindigkeit des Flüssig keitsstromes nach aufwärts.
CH89905D 1919-10-31 1919-10-31 Waschvorrichtung zur Rückgewinnung von brennbaren Rückständen aus Schlacke und zum Reinigen von Steinkohlen von anhaftenden Unreinigkeiten. CH89905A (de)

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CH89905T 1919-10-31

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CH89905A true CH89905A (de) 1921-07-01

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CH89905D CH89905A (de) 1919-10-31 1919-10-31 Waschvorrichtung zur Rückgewinnung von brennbaren Rückständen aus Schlacke und zum Reinigen von Steinkohlen von anhaftenden Unreinigkeiten.

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