CH88959A - Schutzvorrichtung an Wechselstromanlagen. - Google Patents

Schutzvorrichtung an Wechselstromanlagen.

Info

Publication number
CH88959A
CH88959A CH88959DA CH88959A CH 88959 A CH88959 A CH 88959A CH 88959D A CH88959D A CH 88959DA CH 88959 A CH88959 A CH 88959A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
current
coil
relay
transformer
generator
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Coll Albert Edward Mc
Original Assignee
Coll Albert Edward Mc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Coll Albert Edward Mc filed Critical Coll Albert Edward Mc
Publication of CH88959A publication Critical patent/CH88959A/de

Links

Landscapes

  • Protection Of Generators And Motors (AREA)

Description


  Schutzvorrichtung an     Wechselstromanlagen.       Die vorliegende Erfindung betrifft eine  verbesserte Vorrichtung zum Schutze von  Wechselstromgeneratoren und     Transformern     in Ein- und in     Mehrphasensystemen.    Gewisse  bekannte     Schutzeinrichtungen    verlangen die       Aufrechterhaltung    eines Gleichgewichtszu  standes zwischen den beiden Enden oder  Seiten von zu schützenden Stromkreisen oder  Apparaten.

   Dieser Gleichgewichtszustand  wird mit Hilfe von     Reihentransformern    er  halten, die an jedem Ende oder auf jeder  Seite des zu schützenden Stromkreises oder  Apparates angeschlossen sind, und Prüfdräh  ten, welche die Sekundärwicklungen der ge  nannten     Reihentransformer    miteinander ver  binden.  



  In der     .Praxis    ergeben sich nun aber  manche Schwierigkeiten, welche die Siche  rung eines Gleichgewichtes verunmöglichen.  Diese Schwierigkeiten erheben sich nament  lich in     Generatorschutzeinrichtungen    und neh  men die Form von Unausgeglichenheit zwi  schen den     Transformern    an jedem Ende der       Generatorwicklungen    an. Sie machen sich na  mentlich geltend, wenn der Generator wegen    Fehlern im Verteilungssystem augenblicklich  abnormale Stromwerte abgeben soll. Zur Er  läuterung dieser Schwierigkeiten sei auf     Fig.    1  der     Zeichnung    verwiesen.

   Hier sind mit G  die Wicklungen     einerDreiphasenwechselstrom-          rnaschine    bezeichnet. T' und     1'     stellen Reihen  transformer dar, die im Strompunkt und au  den     Sammelschienenenden    der     Generatorwick-          lungen    angeschlossen sind. Zum Zwecke der  Darstellung sind diese     Transformer    als nur  au einer Phase des Generators angeschlossen  gezeichnet.

   Die     Transformer    T',     Trs    sind mit  einander in Reihe geschaltet, so dass durch  die sie miteinander verbindenden Prüfdrähte  C und D ein Strom fliesst, der gleich ist dem,  der in irgend einem der     Transformer    fliesst.  



  Zwischen zwei Stellen gleichen Potentials  der Prüfdrähte C und D denke     mau    sich nun,  wie dargestellt, ein Relais R eingeschaltet.  Ist die Wicklung des Generators fehlerlos,  und fliesst in jedem ihrer Enden derselbe  Strom, so sollte durch dieses Relais R kein  Strom fliessen.  



  Sollte jedoch das Relais nicht genau zwi  schen Punkten     gleichen    Potentials eingeschal-           tet    sein, so befindet sich der Stromkreis nicht       mehr    im Gleichgewicht und fliesst ein geringer       Strom    durch das Relais. Wäre das Relais  zwischen die     Punkte   <I>A</I> und     B    eingeschaltet,  wo es dem     Transformer        T2    bedeutend näher  läge als dein     Transformer    T', so hätte erste  rer Neigung, einen geringen Strom durch das  Relais zu senden. Diese Gleichgewichtsstörung  tritt ein infolge des     Ohin'schen    Widerstandes  der Prüfdrähte C und D.

   Nun möge dieser       auherhalb    des Gleichgewichtes durch das     Re-          lais        fliessende        Strom        nur    2     %        des        durch        die     Prüfdrähte C und D fliessenden Stromes be  tragen. Im Falle, dass wegen eines Fehlers  im Verteilungssystem der. Generator seinen  augenblicklichen Maximalstrom liefert, mag  dieser Strom etwa das Vierzigfache des vollen  Belastungsstromes des Generators betragen.

    Es ist daher augenscheinlich, dass der ge  nannte, durch das Relais R fliessende Strom  von     2/o    gleicherweise auf das Vierzigfache       ansteigen        und        so        80%        von        dem        Strome        be-          tragen    wird, der normalerweise durch die  Prüfdrähte C und D fliesst. Diese Neigung  der     Prüfdrahtstromkreise    zu Gleichgewichts  störungen wird noch durch die     Reihentrans-          former   <I>T'</I> und     T=    selbst verstärkt.

   Die Ver  stärkung des Stromes auf das Vierzigfache  des normalen Betrages steigert die magne  tische Induktion im Eisen zu einem ausser  ordentlich hohen Grade.     Reihentransformer,     die bei einer normalen Induktion von 2000  Linien oder C. G. S. Einheiten pro     em2    den  selben Strom und die nämliche Spannung  geben, liefern sehr stark verschiedene Werte,  wenn die magnetische Induktion per     cm2    auf  sehr hohe Beträge gesteigert wird. Dies er  höht gleicherweise den Differentialstrom zwi  schen den     Transformern,    der infolgedessen  durch das Relais     R    fliesst.

   Es liegt auf der  Hand, dass es angesichts solch     schwankender     Verhältnisse einer derartigen Einrichtung bei  abnormalem     Stromdurchgang    schwierig ist,  Einstellungen auf kleine Fehler zu erhalten  für Fehler, welche auf der     Generatorwicklung     selbst tatsächlich vorkommen.  



  Die vorliegende Erfindung wurde nun aus  gebaut, zum Zwecke, solche schwankende    Verhältnisse zu überwinden und gleichzeitig  den Schutzvorrichtungen zu gestatten, mit  kleinen Fehlerströmen zu arbeiten, wenn am       Generator    selbst ein Fehler auftritt.  



  Aus     Fig.    1 ergibt sich, dass, wenn sich am  Punkte     r    der     Generatorwicklung    ein Fehler  einstellt, z. B.     Kurzschluss,    dieser Strom seinen  Kreis vollenden wird durch den Teil der  Wicklung, der an dein Strompunkt<B>S</B> der       Wicklungen    angrenzt. Fährt der Generator  fort, Strom an die Sammelschiene 11 abzu  geben, so wird es sich zeigen, dass     mehr    Strom  durch die Primärwicklung des Reihentrans  foriners T' fliesst, als aus dem Generator durch  die Primärwicklung des     Transformers    T . Da  her wird der verstärkte Strom, der in der  Sekundärwicklung des     Transformers    T' fliesst,  durch das Relais R gehen.

   Es ist einleuchtend,  dass für Fehler, die sich zwischen Phasen an  den     Generatorwicklungen    oder gegen die Erde  einstellen, am Sternpunktende der Wicklun  gen ein stärkerer Strom fliessen muss, als aus  wärts an die Sammelschienen fliesst. Daher  ist augenscheinlich, dass die Gleichgewichts  störungen im     Stromlzreise    der Schutzvorrich  tung und den Prüfdrähten C und Dimmer  in einer Richtung geschehen müssen. Die vor  liegende Erfindung benutzt     daberdiesenGrund-          satz,    um während des     Abfliessens    von     abnor-          malein    Strom aus dem Generator ein     grosses     Mass von Stabilität zu sichern.

   Zu diesem  Zwecke verwendet man einseitige oder     stark     gehemmte     Stromumkehrrelais,    so dass das  Relais untätig bleibt; bis der an einem Ende  des geschützten Apparates fliessende Strom  den aus dein Apparate wegfliessenden Strom  um einen gewissen vorbestimmten Prozent  satz übersteigt. Dieser letztere wird     erhalten     durch Nichtausgleichung entweder in den  Stromkreisen des schützenden     Apparates    oder  im Relais selbst.  



       Fig.    2 zeigt ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes, bei dem diese starke  Hemmung durch Nichtausgleichen des schüt  zenden Stromkreises erhalten wird.  



       Fig.    3 veranschaulicht ein Beispiel, bei  dem der Prozentsatz zwangsweiser Hemmung  unmittelbar im Relais selbst     erbalten    wird.      In     Fig.    2 bedeutet     lein    Relais des     Dv-          namometertypes.    T' und T= sind Reihentrans  former,

   die     bezüglich    an den     Sternpunkt        und     an die     Sammelschienenenden    der     Generatoren-          wicklungen    angeschlossen     sind.    Die     Prüfdrähte     C und D     verbinden    die     Sekundärwicklungen,     so dass, wie     durch    die dicken Pfeile ange  deutet ist,     Strom    durch die     Transforiner    und  über die     Prüfdrähte    C und D fliesst.

   Dieser       Strom    flieht auch durch die     feststehende     Spule     L'    des Relais. Die bewegliche Relais  spule F ist an die     Punkte        G    und H ange  schlossen. In der Praxis besitzt die Spule     I'     eine     Reaktanz    von ungefähr 2 Ohm.

   Daraus  ergibt sich, dass zwischen dein Punkte<B>(7</B> und  dem     Transformer    T' ein viel     grösserer    Wi  derstand vorliegt, als zwischen dem Punkte       G    und dem     Transfornier        T=.    Die bewegliche  Spule F des Relais ist daher nicht zwischen  zwei Punkten gleichen     Potentiales    einge  schaltet.  



  Aus dem letztgenannten Grunde flieht  durch die bewegliche Spule F. wie durch die  dünnen Pfeile angedeutet, ein durch den       Transformer        T2    gelieferter schwacher Strom.  Diese gleichgewichtstötende Wirkung     kann     erhöht     werdet),        .indem        inan    den     Transfornier          T2    zum Beispiel     50@o    mehr Strom abgehen       lässt,    als den     Transforiner    T'.

   Dieser 5 0     oige          Differenzstrom    fliesst den durch die     beweb-          liche    Spule F gegebenen Weg. Die     Einrich-          tung    ist so getroffen, dass, wenn der Gene  rator 0 au die Sammelschiene     1'1I    in normaler  Weise     Strom    abgibt, die relative Richtung       vier    in der feststehenden Spule     F,    und der  beweglichen Spule F fliessenden Ströme eine  solche ist, dass die bewegliche Spule den  Kontaktarm T     veranlasst,    fest gegen den An  schlag J zu drücken.

   Sollte sich in den     G-e-          neratorwicklungen    in einem Punkte     K    ein  Fehler einstellen, so entweicht hier     Strom     und fliesst durch die Primärwicklung des       Reihentransforiners    T'.  



  Infolge des Umstandes, dass der durch  den     Transformer    T= abgegebene     Sekund.ir-          stroln        (1i11    5     0,'o    grösser ist als der durch den       Transformer    T' gelieferte,     inuss    der aus der  Fehlerstelle K austretende Strom     uni    einen    Betrag     anwachsen.    der gleich ist     5"'"    des       Stromes,

      welcher aus     der        Priniärwieklung    des       Transforlners    T= au die     Sammelschiene        J1          austritt,    bevor die Sekundärwicklung des       Transforiners    T'     einen    Strom abgeben kann,       der        dem    Werte nach gleich ist dem durch  den     Trausforiner    T=     abgegebenen.     



  Sobald     rnn)    das Gleichgewicht im Strom  kreise durch die     gleichen    Strom     abgebenden          Transfornier    wiederhergestellt ist, wird     durch     die bewegliche Spule     I#'    kein Strom mehr  fliehen.

   Sollte sich der an der Fehlerstelle     K     entweichende Strom immer     noch        verstärken,     so wird nun der     Transformer        TI    einen stär  keren     Sekundärstrom    abgeben, als der     Trans-          fort"(,        ,l.        T=.        Dieser        Differenzstrom        wird        die     bewegliche Spule     Fin    entgegengesetzter Rich  tung     dln-clifliel')eri,

      als die feststehende Spule       L'    und den     Prüfdraht   <I>D.</I> Es ist zu beachten,  dass der Strom nur in der Spule F und nicht  in der Spule T umgekehrt wird. Daher wird  die bewegliche Spule F den kontaktarm T  veranlassen, den     Stromkreis    zu schliefen, so  dass     aiis    einer Batterie     Yoder    sonstigen Strom  quelle ein Strom fliesst, um die Ventilspule<B>8</B>  des     Hauptschalters    zu erregen und den Ge  nerator     auszuschalten.     



       Iss    ist     augenscheirilieh.        dass    das Relais       zwangsweise        zurückgehalten    wird, bis der  zur     Fehlerstelle        fliessende    Strom einen     gewis-          seii        bestimmten    Prozentsatz des aus dem     Ge-          nerator        fliessenden    Strohres erreicht hat.<B>Es</B>  soll jetzt gezeigt werden.

   wie das Relais seine  Stabilität     beibehält,    wenn der     (-x'erier-ator    we  gen Fehlern im Verteilungssystem starke       AugenblicksstrUrne        zii    liefern hat. Dabei ist  zu beachten, dass das ein Zustand ist, bei  dein das Relais nicht arbeiten sollte.

   Sollte       der        Generatorstroin    wegen Fehlern im     V        er-          teilungssysteni    plötzlich auf das Zwanzigfache  des normalen Betrages ansteigen, so erhöhen  sich auch die 5     o'"        unausgeglichenen        Strohres,     der den     Relaisarinlinseiner    Unterbrechungs  lage festhält, auf das Zwanzigfache, so     dali     das Relais     ein    sehr wirksames     Drehmoment     entwickelt, das es in der Sicherheitsstellung       zii        halten    trachtet.

       Irgendwelche    kleinere       gleichgewicht@türencle    U     nistätide    in den Trans-           formern        ?r    und     T'    oder in den Prüfdrähten       werden    nicht genügen, den kraftvollem     Rüek-          wärtsdruck    zu stören, der das Relais in der       Sicherungsstellung    hält.  



  Es ist leicht einzusehen, dass es vorteil  haft wäre, normalerweise mit einem sehr  kleinen Grade zwangsweise     Dämpfung        laufen     zu lassen, so dass das Relais bei Fehlern irr  der     Generatorwicklung    sofort empfindlich  würde, aber den Prozentsatz zwangsweiser  Hemmung selbsttätig zu erhöhen, wenn der  Generator wegen Fehlern im Verteilungs  system abnormalen     Strom    abzugeben hat.

   Dies  Ergebnis kann erreicht werden, indem     marr     den     Transformer    T' so abstimmt, dass sein  Eisenstromkreis bei einem viel geringeren  Werte von abnormalem     Stromfluss    gesättigt  wird, als der Eisenstromkreis des     Transfor-          mers        T2:     Beispielsweise kann der     Transformer    T'  so abgestimmt     werden,,    dass sein Eisenstrom  kreis bei ungefähr dem Zehnfachen der vollen  Belastung magnetisch gesättigt wird.

   Der       Transformer        T'    hingegen sollte so abgestimmt  sein, dass er sich nicht sättigt, bevor ungefähr  das Zwanzigfache des vollen Belastungsstromes  erreicht ist. Bei normaler Vollbelastung am  Generator liefern die     Transformer    praktisch  denselben Sekundärstrom. Anlässlich abnor  malen Stromflusses aus dem Generator in  folge von Fehlern im     Verteilungssyetern    wird  der     Transformer    T' zuerst gesättigt werden  und aufhören, fernerhin Sekundärstrom abzu  geben.

   Der     Sekundärstrom    des     Transformers          T=    jedoch wird sich immer noch verstärken;  und dieser Strom, der den vom     Transformer          TI    abgegebenen überwiegt, wird die beweg  liche Spule F des Relais in eurer Richtung  durchfliessen, die das Relais 'zwangsweise  hemmt.  



       Fig.    3 zeigt eine weitere Anwendung der  zwangsweisen prozentualen Hemmung. Bei  dieser Ausführungsform bezeichnet R ein Re  lais des     Dynamometertypes,    bei dem die Spu  len D und     E    auf den feststehenden Teil des  Relais gewickelt sind. Die Spule F bedeutet  den     beiv        eglichen    Teil, der den Kontaktarm I  betätigt.

   Die Spulen D und     E    werden mit    dem nämlichen Werte des Sekundärstromes  erregt, jedoch besitzt die Spule D zum Bei  spiel etwa 5     0jo    mehr Windungen als die  Spule     E.    Die Einrichtung ist so     getroffen,     dass     während    des normalen Kraftflusses im  Generator die Spule D der Spule     E    magne  tisch entgegenwirkt, so dass der im festste  henden Teile des Relais fliessende magnetische       Flux    den zusätzlichen 5     0%    Windungen der  Spule entspricht. Die bewegliche Spule F ist  mit der Spule     E    in Reihe geschaltet.

   Solange  alles normal verläuft und der     C-x'errerator    Strom  an die Sammelschiene     J1    abgibt, ist die Phase  zwischen der Stromrichtung in der beweg  lichen Spule F und dein durch die 5 0,\o Zu  satzwindungen der Spule D erzeugten     DIagnet-          feld    eine solche, dass die bewegliche Spule F  den     Kontaktarm    I veranlasst, stark gegen den  Anschlag J zu drücken.  



  Bei Betrachtung der Wirkungen zwischen  den Spulen<I>D</I> und<I>F,</I>     E    und F ergibt sich,  dass zwischen D und     17    Neigung vorliegt,  das Relais zu veranlassen, den Kontaktarm  gegen den Anschlag J zu drücken, während  die Neigung zwischen     E    und F dahin geht,  den Kontaktarm vom Anschlage J wegzube  wegen. Da jedoch die Spule D die Spule     E     in ihrer Wirkung überwiegt, so wird das Re  lais gehemmt.

   Wenn nun an der Stelle     IL     der Wicklungen des     Generators    0 ein Fehler  sich einstellt und der Generator fortfährt, in  normaler Weise     Strom    an die Sammelschienen       14T    abzugeben, so verstärkt sich der in der  Sekundärwicklung des     Transformers        T'        flie-          ssende        Strom.        Ist        diese        Verstärkung    5     %,        so     ist die Spule     E    so stark wie die Spule D,

    und die Spulen heben sich daher magnetisch  auf. Steigt der falsche Strom am Punkte     Ii     auf mehr als 5     0%    an, so bewirkt der Trans  former     T',    dass die Spule     E    stärker magne  tisiert wird als die Spule D.

   Die Polarität  des Feldes des Relais wird nun umgekehrt,  dank der überwiegenden     Wirkung,der    Spule       E    über die Spule D, und die bewegliche  Spule F wird daher den     Kontaktarm    I ver  anlassen, sich vom Anschlage J wegzube  wegen und die Batterie J oder eine andere  Stromquelle über die Ventilspule     S'        zrr    schlie-           ssen.    Daher wird der     Regulierschalter    betätigt,  so dass er den Generator von den     Sanin,el-          schienen        11T    abschaltet.  



  Um den     (grad    der zwangsweisen     Heiin-          mung    zu sichern, kann     niaii,    statt die Spule  h     finit    5 0'o     mehr        Windungen    zu wickeln als  die Spule l;

  , diese Spulen     unit    einer gleichen  Zahl von Windungen versehern wie     li    und  den     Transformer        1'9    so abstimmen, dass er  5     %        mehr        Sekundärstrom        liefert,        als        der          Transformer    T'.

   Die     rnit    Bezug auf     Fig.    1  beschriebene Eigentümlichkeit, welche ver  langt, dass der eine     Transfornier    bei früheren  Werten von überschüssigem     Strome    gesättigt  sein soll, uni selbsttätige Stabilität zu er  halten, kann hier gleicherweise angewendet  werden. In diesem Falle besteht die Wirkurig  darin, das     fIergewicht    der Spule D über die  Spule 1; sehr viel     grösser    zu gestalten, so dass  die bewegliche Spule F den Kontaktarm I  veranlasst, stark     gegen    den Anschlag .1     zig     drücken.

   Dies bezieht sich     natürlich    auf den  Fall, wo der     (xenerator    infolge vorn Fehlern  im Verteilungssystem abnormalen Strom     zii     liefern hat.  



  Sollte der sich im Punkte     1n\    einstellende  Fehler eine     Umkehrung    der Stromrichtung in  den Sammelschienen     lII    zur Folge haben, so  würde sich die Richtung des Stromes im       Transformier        T-        umkehren.    Irin     Transfornier     T' hingegen fliesst der     Strom        iinnier    noch in  der Vorwärtsrichtung.

   Die     Wirkung    auf das  Relais ist daher die, dass die Spule     D    ihre  Polarität wechselt, so dass sie, statt der Spule  E entgegenzuwirken, dieser hilft, und dass das  Relais sofort die Ausschaltung des     Generators     herbeiführt.  



  In den dargestellten     Ausführungsbeispielen     des     Erfindungsgegenstandes    ist dieser der  Deutlichkeit wegen nur an einer Phase ver  anschaulicht. Die Art und Weise, in der er an  allen drei Phasen     angebracht    wird, ist leicht  verständlich, ebenso, dass er auch in     einem          Zweipliasensy        steni    angewendet werden kann.  Die beschriebenen     Ausführungsbeispiele    sind  nur in Verbindung mit Generatoren gezeigt.  Die Erfindung lässt sich aber in ähnlicher    Weise auch für den Schutz vorn     Transfürniern     verwenden.

   Statt     eines    Relais vom     Dv        narno-          rnetertYp        lälit    sich ein solches des     Induktions-          tcpes        benutzen.  

Claims (1)

  1. I' Q7'7:1 T -1\ SPRUCH Selbsttätige Schutzvorrichtung an Wech- selstromanlagen, gekennzeichnet durch ein Stroniun-ikehrrelais, das unter normalen Ver- li:
    iltnissen zwangsweise am Arbeiten verhin dert wird durch Sehaftung eines unausge- glichenen Zustandes in den das Relais be herrschenden Stromkreisen, so dass beim Ein tritt eines fehlerhaften Zustandes in dein zu schützenden Teil (Generator oder Transformer) der Strom, der an die Fehlerstelle fliesst, ininier einen Wert haben iriuf.3, der einen be stimmten Prozentsatz des Stromes beträgt, der an die Sammelschienen fliesst,
    bevor die Schutzvorrichtung im Singre des Aus schaltens des Generators oder des Trans- forrners wirken kann. UNTERANSPRt1CHE: 1.
    Selbsttätige Schutzvorrichtung nach Pa- tentansprueli, dadurch gekennzeichnet. dass der Prozentsatz zwangsweiser Hemmung erhalten wird durch Anwendung eines un ausgeglichenen Systems zirkulierenden Stromes, welches zwei hintereinanderge- schaltete Transfornier enthält, von denen, der eine in seiner Selzrriidärwielzlriiig eine grt;
    Liere Stromkapazität besitzt. als der andere. Selbsttätige Schutzvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dar> der Prozentsatz zwangsweiser Hemmung dadurch erhalten wird, dass nian den festen Teil des Relais finit zwei Spulen umwickelt. so dato, eine Spule die andere normaler weise uni einen gewissen Prozentsatz an n,agnetiseher Wirkung iiberwiegt.
CH88959D 1916-03-31 1918-07-18 Schutzvorrichtung an Wechselstromanlagen. CH88959A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB88959X 1916-03-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH88959A true CH88959A (de) 1921-04-16

Family

ID=9861375

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH88959D CH88959A (de) 1916-03-31 1918-07-18 Schutzvorrichtung an Wechselstromanlagen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH88959A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE744451C (de) Differentialschutzeinrichtung
DE2825881C2 (de) Anordnung zur Betriebsspannungsversorgung einer Fehlerstrom-Schutzschaltungsanordnung
DE2851381A1 (de) Fehlerstrom-schutzschaltung fuer gleichund/oder wechselstrom
DE1144395B (de) Einrichtung zur Erfassung ungleichmaessiger Belastung sowie von UEberlastung mehrereparallel geschalteter Gleichrichtereinheiten
DE1033714B (de) Magnetische Anordnung mit zwei stabilen Zustaenden fuer Steuersysteme
CH88959A (de) Schutzvorrichtung an Wechselstromanlagen.
DE844192C (de) Einrichtung zum selektiven Erdschlussschutz von Wechselstrom-Generatoren
DE1541742C3 (de) Einrichtung zur Überwachung des Gesamtisolationswiderstandes eines elektrischen Netzes gegen Erde oder Masse
DE704485C (de) UEberstromschnellschalter
DE676295C (de) UEberwachungseinrichtung fuer Mehrphasensysteme
AT23780B (de) Schutzvorrichtung für Wechselstromverteilungsanlagen.
AT204110B (de) Verfahren und Anördnung zur Überwachung von Windungsschlüssen und mehrfachen Erdschlüssen bei Induktoren von Synchronmaschinen
AT207436B (de) Schutzeinrichtung für Halbleiterventile mit p-n-Übergang
DE171800C (de)
DE946724C (de) Windungsschluss-Schutzeinrichtung
DE734577C (de) Distanzzeitrelais zum Schutze elektrischer Anlagen
AT135611B (de) Differentialschutzanordnung.
DE1956526B2 (de) Impedanzschutzeinrichtung fuer ein elektrisches system
DE646938C (de) Anordnung zum Schutz von Umrichtern gegen UEberstroeme
AT347527B (de) Einrichtung zum schutz der staenderwicklung von synchrongeneratoren gegen erdschluesse
DE893375C (de) Als selbsthaltendes Relais wirkende kontaktlose Schaltung
DE365553C (de) Selbsttaetige Schutzeinrichtung fuer Wechselstromgeneratoren und Transformatoren
AT153111B (de) Kurzschlußsicherer Stromerzeuger, insbesondere für Lichtbogenschweißung.
DE740260C (de) Einrichtung zur Regelung von Gleichrichtern
CH627882A5 (en) Current-limiting unit for an AC device, and use of the unit in a power transmission system