CH85619A - Kolben für Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Kolben für Verbrennungskraftmaschinen.

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CH85619A
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  Kolben für     Verbrennnnbskraftmaschinen.       Die Erfindung betrifft einen Kolben für       Verbrennungskraft.maschinen,    der zwei an  einanderstossende, schalenartige     Pressst.ücke     besitzt, von denen jedes mit. einem     Stutzen     ausgestattet ist,     cler    mit demjenigen des an  dern     Pressstückes    zusammen ein Lager für  den     Pleuelstangenzapfen    bildet.  



  Auf den     Zeichnungen    sind drei     AusfUth-          rungsbeispiele    des     Erfindungsgegenstandes     dargestellt..  



  Die     h'ig.    1 und 2 zeigen das erste. Beispiel  in zwei um 90   gegeneinander versetzten  Schnitten mit angeschlossener Pleuelstange;       rig.    3 ist der Grundriss des untern Teils  des in     h'ig.    1 und 2 dargestellten     Kolbens     mit Ansicht eines Endes der Pleuelstange,       Fig.    4 der nämliche Grundriss ohne Pleuel  stange;       Fig.    5 veranschaulicht die Pleuelstange  einzeln im Längsschnitte;

         Fig.    6 zeigt einen Längsschnitt durch eine  zweite     Ausführungsforrn    des Kolbens,       Fig.   <B>7</B> einen zweiten Längsschnitt durch  diesen Kolben längs der Linie 1 bis 2 von       hrg.   <B>6;</B>         I@        ig.    s ist ein Querschnitt durch     denselben          Kolbe.    nach der Linie- 3 bis 4 von     Fig.    6;

         hig.    9 ist zur Hälfte ein der     I'ig.        i    ähn  licher     Schnitt,    zur Hälfte eine Ansicht. eines       dritten    Beispiels des Kolbens.  



  Bei der     Ausführ ungsforrn    nach     Fig.    1.  bis 5     bestebt    die Pleuelstange aus zwei  Streifen     Metall.    An     jedem    von diesen     ist    am  einen     Ende    eine Büchse     a,

      am     andern        Encle     eine     Büchse        la        ausgetrieben.    Die gleich  benannten     Büchsen    liegen     miteinander    in  einer     I'l@.@cnt.    Die     Büchsen        a    bilden     zusam-          rnen    den Drehzapfen     fier    den Kolben, die       Büchsen        h        sind    dazu bestimmt, den Kurbel  zapfen der     Kurbelwelle    zu umfassen.  



  Der     Kolbenrumpf    wird durch zwei aus  Blech oder Metallplatten gepressten, schalen  artigen     Stücken    d,     e        gebildet,    die mit senk  recht zur     Kolbenaze    liegenden Böden anein  ander befestigt sind und in der Ebene     zu-          en     welche die     Aze    der Gelenk  verbindung des Kolbens mit der Pleuel  stange     enthält.    In. diesen Böden sind nach  entgegengesetzten Seiten hin halbzylin  drische Stutzen b, c     ausgepresst,    die in einem           ge@.?:-is:

  en        Al)#,lancle    vom     Kolbenumfange          durch.        rechtwinklig    zu ihrer     Axe    liegende       Witlde        be;@ rc-nzt.    sind und. zusammen das       La-er    für den durch die Büchsen a     gebil-          det,_n        PleuelAangenzapfen    ausmachen. In  der einen     Kopienabteilung    ist eine Öffnung  d' angebracht, durch welche der     Schaft    der       Pleuelstange    reicht.

   Damit diese letztere       sclhT¯ingen        bann,    ist jene Öffnung zu einem       Schlitze        verlängert.     



  Dem     Rande    der genannten Böden entlang  ist     beint        Pressen    der     Stücke    ein Absatz d=       geformt.    Die beidseitigen Absätze     d=    bilden       zusarnrnen    eine ringförmige Vertiefung für  die Aufnahme eines Kolbenringes     g.     



  Der Kopf des Kolbens besteht aus einem       dritten,    ebenfalls durch Pressen, Prägen oder       der-Ileichen.        aus    einem geeigneten flachen       Metallst.ticke    hergestellten, gehäuseartigen       Stiicl-e.    f. Dessen äusserer Durchmesser ist       dem    innern Durchmesser des     Pressstückes    d  so     angepasst,    dass das dritte     Pressstück    so in  letzteres     eingesetzt.    werden kann, dass es       rliesc        -#;    oben abschliesst.  



  Wenn     gewünscht,    lassen sich aus dem       zylindrischen    Teil des dritten     Pressstückes          zweeks        Gewichtsverminderung        V-förmige     oder anders.     1-estaltete,    Teile ausschneiden.

    Der Boden dieses     Pressstückes    ist, wie     aus          Fig.    1 und     \?    ersichtlich, mit: einer nach       aussFrl        vorstehenden    Rippe     L    ausgebildet,       welche    die in den Zylinder eintretende  Mischung im     Sinne-    einer     Unterstiltzung     des     Ausspülens    leitet.

   Innerhalb des durch  dieses dritte     Pressstück    begrenzten Baumes  kann leichtes, nicht wärmeleitendes Material,  zum Beispiel Asbest., eingeschlossen werden,  um die     Wärmetvirkung    der Explosion auf       das.    Gelenk     zwischen    Kolben und     Pleuel-          stanze        zia    mildern.

   Das dritte     Pressstück    f ist       gemä        (;        Fig.    1.     und        t?    im     Pressstücke    d     durch          Umb-)r@deln        des    obern Randes des.

   letzteren       gehaben,    kann     nebstdem    oder statt dessen  aber auch     durch    elektrisches oder- anderes       Zusamrnenschjveissen    mit d in seiner Lage       gehalten        werden.    Die beiden     Pressstücke   <I>d,</I>     e     können durch     Nietung,        Verbolzung,        eleldri-          sches    oder anderes Schweissen     miteinander       verbunden werden.

   Am Umfange des untern       Pressstiickes        e    können noch eine oder     meit-          rere    Rinnen zur Aufnahme von     Kolbenrin-          gen    angebracht werden.  



  In den zylindrischen Wänden     cler    schalen  artigen     Pressstücke    lassen sich Versenkun  gen,     Durchbrechungen    usw. anbringen, und  bei     Zweitaktmaschinen    können solche       Durch.brechungen    nach innen durch Futter  abgeschlossen werden, die aus leichten       Pressstücken        bestellen,    welche die nämliche  Form besitzen können, wie die schalen  artigen     Pressstücke,    in welchen sie angeord  net sind.  



  Die, den Schaft der Pleuelstange bilden  den Teile der betreffenden     Pressstücke    kön  nen kanalartig ausgebildet, sein, so dass der       Querschnitt    des Schaftes     H-Form    besitzt.  Die Seitenwände des     Kanalquerschnittes     können mit. ihren Enden an die Umfänge  der an den Enden der Pleuelstange befind  lichen Büchsen stossen und hier, wenn     ,me-          wünscht,    angeschweisst sein.  



  Der in     Fig.    6,<B>7</B>     und.    5 dargestellte     holl-eri     weist zwei     schalenartige        Pressstücke        i        auf.     von denen jedes einen in der     Axenebene    des       Kolbens    liegenden Teil und an den Enden je  einen     rechtwinklig    zu diesem     gericl)ieten,          halbkreisförmigen    Flansch j,     bezw        ia    besitzt.

    Werden, die beiden.     Pressstücke    mit den     iu     der     Axenebene    liegenden Teilen     aneinander     gelegt, so bilden     die    beiden     Flanschen    ;       bezw.        n.    zusammen je eine     kreisrunde     Scheibe,.

   An der durch. die Flanschen     j    ge  bildeten Scheibe ist eine Platte     k    befestigt,  die     die    obere Stirnseite     (Arbeitsseite)        rle5          Kolbens        bildet.    und aussen eine     aus@ehre@t.e     Rippe 1 besitzt., die bei einer     Ztveital@l-          maschine-    die in den Zylinder     einstr@i3riieri-          den    Gase abzulenken hat..

   Die durch     die     Flanschen     n.    gebildete Scheibe     "-reift    mit  Kappen     !q    über     da.s    benachbarte     l"nde    eine;  den     Kolbenmantel    bildenden Zylinders       und    drückt diesen mit seinem andern     Ende     gegen die Platte,/,. Der Zylinder in. ist an  jedem.

   Ende mit einem ringförmigen     Absat.ze     o     ausgebildet,        der    zur Aufnahme eines Kol  benringes p dient, der nach aussen durch die      Platte     1,,        bezw.    die Lappen q festgehalten  wird. hie Stirnplatte     k    kann mit den Flan  schen j durch     Nietung,    Schweissen oder der  gleichen verbunden sein. Der Zylinder<I>in</I>       l@ann        gewünschtenfalls    mit     Umfangsvertie-          fungerr    versehen sein zur Aufnahme von  Schmieröl.  



  Aus den     Pressstücken    j sind zylindrische  Stutzen     -r    ausgepresst, die sich nach entgegen  gesetzten Richtungen erstrecken und zusam  men eine zylindrische Kammer bilden, deren       Axe    senkrecht. steht zur     Kolbenaxe.    Diese  Kammer dient als Lager für den durch die  koaxial gerichteten Büchsen a gebildeten  Zapfen einer Pleuelstange. Der Schaft der       letzteren    reicht durch Vertiefungen     s    der       Pressstücke        i.     



       Fig.    9 zeigt einen für     Viertaktmaschinen     bestimmten Kolben. In diesem Falle ist, ein  Mantel m nicht notwendig.     il    sind die scha  lenartigen, im Grundrisse halbkreisförmigen       Pressstücke.    Zum Festhalten der Kolbenringe       prt    dienen Endplatten     k1,        kz,    von denen jede  am Umfange ringsum abgesetzt ist, um mit       dein    benachbarten Teil der     Pressstücke        -il     eine     Nut,    zur Aufnahme des Kolbenringes     p'          zii    bilden.

   In der untern Platte     k=    ist eine       (lffniing        k\    vorgesehen für den     Durchlass     der Pleuelstange, deren Zapfen in den Stut  zen t ein Lager findet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kolben für Verbrennungskraftmaschinen, gekennzeichnet durch zwei aneinander stossende, gepresste schalenalrtige Pressstücke, von denen jedes einen Stutzen besitzt, der zusammen mit demjenigen des andern Press- stÜckes ein Lager für den Zapfen an der Pleuelstange bildet. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Kolben nach Patentanspruch, cladurcti ge kennzeichnet, dass die schalenartigen Press- stücke in einer Ebene aneinanderstossen, die in der Längsrichtung des Kolben und senkrecht zur Axe der koaxial lie genden Stutzen liegt. Kolben nach Patentanspruch und Unter- anspruch 1., gekennzeichnet durch eine an den schalenartigen Pressstücken befestigte Platte, welche die Arbeitsseite des Kol bens bildet. 3.
    Kolben nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und, 2, gekennzeichnet durch ehren die schalenartigen Pressstücke umgebenden Mantel, der so abgesetzt ist, dass er mit. der genannten Platte zusam- men eine Nut zur Aufnahme eines Kol-. benringes bildet.
    i. Kolben nach Patentanspruch und den Unteransprüchen i. bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der genannte Mantel an beiden Enden abgesetzt ist. zwecks Auf- nalirne von Kolbenringen. ;
    i. liolben nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis f, dadurch gekenn zeichnet., dass der Mantel gegen die die Ar beitsseite des Kolbens bildende Platte gedrückt wird durch Lappen einer die andere Stirnseite des Kolbens bildenden, aus Fianschen der Pressstücke bestehen den Scheibe. (;. Kolben nach Patentanspruch, wie in @i. 1 bis 1 dargestellt. 7'.
    Kolben nach. Patentanspruch, wie in Fig. 9 bis 8 dargestellt. e. Kolben nach Patentanspruch, wie in Fin-. dargestellt.
CH85619D 1918-01-19 1918-12-10 Kolben für Verbrennungskraftmaschinen. CH85619A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1099289B (de) * 1957-06-04 1961-02-09 Andre Cornet Kolben fuer Kolbenmaschinen
WO2012061034A1 (en) * 2010-10-25 2012-05-10 Doss Eddie H Reinforced piston and connecting rod assembly

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