CH85519A - Verfahren zur Herstellung weisser getrübter Gläser, Emails und Glasuren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung weisser getrübter Gläser, Emails und Glasuren.

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CH85519A
CH85519A CH85519DA CH85519A CH 85519 A CH85519 A CH 85519A CH 85519D A CH85519D A CH 85519DA CH 85519 A CH85519 A CH 85519A
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Rietz Eduard
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Rietz Eduard
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  Verfahren zur Herstellung weisser getrübter Gläser, Emails und     Glasuren.       Die vorliegender Erfindung betrifft ein  Verfahren zur Herstellung weisser getrübter  Gläser, Emails und Glasuren. Sie beruht  darauf, dass die zur Erzeugung von Trübun  gen geeigneten Mittel in rohem, ungereinig  tem Zustand im Verein mit solchen Mengen       Fluorverbindungen    verwendet werden, als  zur Erzielung einer farblosen Weisstrübung  notwendig sind.  



       Als    rohe     Trübungsmittel        kommen    die Ver  bindungen von Titan,     Zirkon,    Zink. Beryll,  Wolfram,     Tantal,        Cer    und andern Elementen  der     Cer-    und     Yttriumgruppe,    wie     Scandium,           Ytterbium,        Lanthan,    in Betracht.

   Es handelt  sich beispielsweise um     Titanit.        Zirkonerde,     Zinnstein,     Beryllerde,        Wolframit,        Tantalit,          Cerit,        Monazitsand    und ähnliche rohe Erze  und Erden.  



  Bei der Verwendung dieser     ungereinig-          ten    Rohstoffe zur Erzeugung von Weiss  trübungen tritt der Erfolg der Neuerung nur  dann ein, wenn die     Fluorverbindungen    in dem  Masse vorhanden sind, dass die Beimengungen  der rohen Erze nicht mehr zu Verfärbungen  führen. Als     fluorenthaltende    Stoffe können    jegliche Alkali-, Nieselalkali- und     Calcium-          fluoride    (Flossspat)     geziommen    werden, fer  ner auch natürlicher oder     künstlicher        Kry        o-          lith.     



  Zur Ausübung des Verfahrens stellt man  beispielsweise eine Fritte her aus Soda, Ton,  Feldspat, Quarz, natürlicher     Zirkonerde        iind          Kieselfluornatrium.    Ebenso kommt man zum  Ziele. wenn man zum Beispiel auf zusammen  70 Teile Quarz, Feldspat, Soda und     Magne-          siumkarbonat    10 Teile rohe     Zirkonerde    und  20 Teile     1iieselfluornatrium    nimmt.  



  Besonders vorteilhaft gestaltet sich das  Verfahren, wenn man dafür Sorge trägt, dass  die     Verätze    möglichst     kieselsäurereich    sind.  Man     kann    die     -Mittel        direkt    aufbrennen.  



  In allen     genannten    Fällen ist die erzielte       M'eisstrübung    derartig stark, dass sich das  Unterlegen eines besonderen Grundemails er  übrigt.  



  Infolge der grösseren Menge     Fluorver-          bindungen    wird ausser guter Deckkraft auch  leichte Schmelzbarkeit, höherer Glanz, grosse  chemische und thermische Widerstandsfähig  keit erreicht. Die hergestellten Emaillen    
EMI0002.0001     
  
    und <SEP> Glasuren <SEP> neigen <SEP> nicht <SEP> zit <SEP> Haarrissen;
<tb>  auf,-rdem <SEP> sind <SEP> sie <SEP> ungiftig, <SEP> sie <SEP> haften <SEP> out
<tb>  und <SEP> sind <SEP> als@@ <SEP> auch <SEP> für. <SEP> Kochgeschirre <SEP> out
<tb>  beeiset. <SEP> Sell,st <SEP> bei <SEP> längerem <SEP> Stehen <SEP> im <SEP> Feuer
<tb>  bleil--en <SEP> sie <SEP> 1@i;;

  nh <SEP> und <SEP> werden <SEP> nicht. <SEP> matt <SEP> wie
<tb>  mansche <SEP> Fluor-Aasuren. <SEP> Die <SEP> leuerunb <SEP> erleich  tert <SEP> also <SEP> die <SEP> Schaffung <SEP> betrübter <SEP> Glasuren
<tb>  und <SEP> macht <SEP> dis <SEP> sf@ <SEP> billiger, <SEP> da <SEP> aus <SEP> den <SEP> natür  li@@hcn <SEP> Trübiuisstoffen <SEP> ohne <SEP> vorangehende
<tb>  hostpielibe <SEP> 1 <  < ini@unb <SEP> und <SEP> Entfernung <SEP> der
<tb>  Vermireinigungen, <SEP> -wie <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> des
<tb>  Eis(-ns, <SEP> unmittelbar <SEP> ein <SEP> weisses <SEP> opakes <SEP> Glas
<tb>  entsteht.

   <SEP> Ein <SEP> weiterer <SEP> technischer <SEP> und <SEP> wirt  schaftlicher <SEP> liezvinn <SEP> ist <SEP> darin <SEP> zu <SEP> sehen,
<tb>  dass <SEP> Borax <SEP> und <SEP> Borverbindungen <SEP> unnötig <SEP> sind,
<tb>  beziE-liunbswei-e <SEP> ganz <SEP> ersetzt <SEP> werden, <SEP> ohne
<tb>  dass <SEP> darunter <SEP> die <SEP> Leichtflüssigkeit <SEP> und <SEP> Be  ständigkeit <SEP> der <SEP> Glasuren <SEP> leidet. <SEP> Es <SEP> ist <SEP> nach
<tb>  dem <SEP> neuen <SEP> Verfahren <SEP> möglich, <SEP> getrübte <SEP> Gla  spr-n <SEP> für <SEP> niedere <SEP> Brenntemperaturen <SEP> zu
<tb>  s(li ffen. <SEP> die <SEP> auch <SEP> bei <SEP> empfindlichem <SEP> hera  mi=-hen <SEP> Scherben <SEP> und <SEP> stark <SEP> porösen <SEP> Massen
<tb>  nicht <SEP> rissig <SEP> ;

  -erden. <SEP> Weiterhin <SEP> werden <SEP> be  soiidere <SEP> Entfiirbungsmittel, <SEP> wie <SEP> Sauerstoff  vei-t <SEP> -indunben, <SEP> Isobaltsalze, <SEP> Selen <SEP> usw., <SEP> er  spart.

Claims (1)

  1. EMI0002.0002 PATENTANSPRUCH: <tb> Verfahren <SEP> zur <SEP> Herstellung <SEP> weisser <SEP> be ti-iii,tcr <SEP> Gläser. <SEP> Emails <SEP> und <SEP> Glasuren, <SEP> dadurch <tb> 5el-;nnzeiclinet. <SEP> dass <SEP> nian <SEP> die <SEP> zur <SEP> Erzen-,um, <tb> von <SEP> Triibun-"f-u <SEP> beeig@neten <SEP> Mittel <SEP> in <SEP> rohem, <tb> un-@i-einigteni <SEP> Zustande <SEP> im <SEP> Verein <SEP> mit <SEP> sol elie <SEP> n <SEP> Mengen <SEP> Fluorv <SEP> erbindungen <SEP> verwendet, <tb> als <SEP> zur <SEP> Erzie'ung <SEP> einer <SEP> farblosen <SEP> Weiss ti-ii' <SEP> )unb <SEP> notv-i-udi- <SEP> sind. UNTERAN SPRü CHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadureli gekennzeichnet, dass man Titanit ver wendet. ?. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass man Zirkonerde ver wendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Zinnstein ver wendet. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Ber@-llerde ver wendet. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass man @Volframit ver wendet. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Tantalit ver wendet.
    ?. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Monazitsand verwendet. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch oel@ennzeiclinet, dass man C er und V t- trium enthaltenden Cerit verwendet. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Versätze mö5- lichst hieselsäurereich sind. l (). Verfahren nach Patentansprueli. dadurch gekennzeichnet. dass die Mittel unmittel bar ohne Grund aufgebrannt werden.
CH85519D 1918-07-19 1919-07-11 Verfahren zur Herstellung weisser getrübter Gläser, Emails und Glasuren. CH85519A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2557545A (en) * 1947-12-15 1951-06-19 Johnson Matthey Co Ltd Vitrifiable enamels for the decoration of glass and method of making

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2557545A (en) * 1947-12-15 1951-06-19 Johnson Matthey Co Ltd Vitrifiable enamels for the decoration of glass and method of making

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