Neuerung an elektrischen Maschinen. <B>Die</B> vorliegende Erfindung betrifft eine N eurerung an solchen dynamoelektrischen Maschinen, bei denen innerhalb der Maschine erzeugte Wärimne durch Kühlelemente zer streut wird, welche in die Maschine ein gebaut sind und durch welche Elemente Küihlflüissigkeit geführt wird, um die Hitze wegzuleiten.
Bei dynamoeloelektrischen Maschine n, wo Hitze gewöhnlich durch Ventilation oder durch Wasserkühlung zerteilt und wo den Wicklungen stellenweise Abstützung ge- gebeln wurde, bestand eine Schwächung der Konstruktion. Infolgedessen ist bei Kurz- sc'hlüssen eine sseschädignng der Wiclklun- gein nichlts Aussergewöilhnliches angesichts des in solchen Maschinen vorhandenen Mangels all Abstützung.
Die vorliegende Erfindung sieht die An wendung von hohlen Kühlelementen vor. die so allgeordnet sind, dass sie als Stützern der Wichlungen dienen können und ihnen Widerstandsfähigkeit und Festigkeit zu ge ben vermögen. Diese Elemente seien in der Folge als ,.Spurenhalter" bezeichnet.
EMI0001.0012
Auf <SEP> den <SEP> beigegebenen <SEP> Zeichnungen <SEP> sind
<tb> einige <SEP> @illsl#71111'llll\@'sllelsplele <SEP> des <SEP> Erfindungs <I>leg</I> <SEP> <B>o-</B> <SEP> veranschaulicht.
<tb> Fig. <SEP> 1 <SEP> zeigt <SEP> eine <SEP> @ülgsansi.cht <SEP> mit <SEP> teil @veisem <SEP> Schnitt <SEP> einer <SEP> @I"echselstronlnlaschine;
<tb> Fig. <SEP> 9 <SEP> ist <SEP> eine <SEP> zu <SEP> Fi- <SEP> . <SEP> 1 <SEP> im <SEP> rechten
<tb> Winkel <SEP> stehende <SEP> A-iisif#lit, <SEP> wobei <SEP> Teile <SEP> der
<tb> Vierpolwiehlum, <SEP> abgenommen <SEP> sind: <SEP> Fig.
<tb> zeigt <SEP> einen <SEP> Schnitt <SEP> durch <SEP> einen <SEP> Spulenhalter
<tb> =1, <SEP> Fig. <SEP> I <SEP> einen <SEP> solchen <SEP> durch <SEP> einen <SEP> Teil
<tb> des <SEP> letzteren;
<SEP> Fi-. <SEP> ,1 <SEP> ist <SEP> eine <SEP> iihnliche <SEP> Schnitt ,
<tb> ansieht <SEP> wie <SEP> Fig. <SEP> d. <SEP> hei <SEP> der <SEP> aber <SEP> gewisse <SEP> Spu lenl:lainmern <SEP> eine <SEP> von <SEP> der <SEP> in <SEP> Fil;'. <SEP> 1 <SEP> dar gestelltcll <SEP> almveichende <SEP> Form <SEP> besitzen:
<SEP> die
<tb> I# <SEP> 1g# <SEP> (i <SEP> 1111f1 <SEP> 1 <SEP> zc#lgeil <SEP> Sullnitte <SEP> voll
<tb> ss. <SEP> welche <SEP> in <SEP> den <SEP> Statoi'l:erli <SEP> ein <B>sind.</B> <SEP> Fig. <SEP> @. <SEP> ,111d <SEP> 10 <SEP> sind <SEP> All,ieh tc#n <SEP> voll <SEP> @Indenhaltern <SEP> C <SEP> für <SEP> die <SEP> Endteile
<tb> der <SEP> Rf>torwi(,klungeii. <SEP> für <SEP> zwei <SEP> Pole <SEP> ein .ericbtet:
<tb> Die <SEP> Fug;. <SEP> 11 <SEP> n1111 <SEP> <B>1-)</B> <SEP> y(l-f#11 <SEP> df#Il <SEP> \11111('Il lialter <SEP> P <SEP> für <SEP> die <SEP> Stator-EuclverlAndungen,
<tb> rechtwink <SEP> li;@ <SEP> zur <SEP> llaschinf#nale <SEP> angeordnet
<tb> und <SEP> in <SEP> sech# <SEP> einzelnen <SEP> Lagell <SEP> lieg'cllcl. <SEP> sowie
<tb> eine <SEP> etwas <SEP> abge;
inderte <SEP> Form <SEP> I' <SEP> eines <SEP> Spu- lenhalters für den Rotor und die Verbindun gen; die Fig. 13, 14 und 15 betreffen Ein- zeilheiteln der Spulenhalter D; Fig. 16 zeigt einen abgeänderten Spulenhalter D' für Sta- tor-Endverbindungen, im rechten Winkel zur Maschinenaxe in zwei doppelten Lagen angeordnet.
Gemäss Fig. 1 bestehen die Spulenhalter aus hohlen Ringen A, von welchen an jedem Ende des Statorkernes 1 einer befestigt ist. Diese Spulenhalter werden getragen und sind befestigt innerhalb von Fortsätzen des Statorrahmens 2, welche die Scheiben des Statorkernes tragen, und sind gegen seit liche Verschiebungen und solche in der Umlaufrichtung durch Keile 3, 4 gesichert. Das Innere der Spulenhalter ist durch eine Scheidewand a3 in Hin- und in Rückstrom leitungen a1, a2 für den Durchfluss von Kühl flüssigkeit eingeteilt. Diese Leitungen sind durch Zweigröhren j1, k1 mit den Zirkula tionsrohren j, k verbunden. Ausserdem ist an ein gemeinsames Hauptrohr iz ein Ent lüftungsstutzen i1 angeschlossen, um eine Luftsperre zu verhindern.
Die verschiedenen Zweig- und Hauptrohre sind mit Rohrver- bindungsstücken ausgestattet.
Die äussere konische Stirnfläche a4 der Spulenhalter A bildet die Auflagefläche für die Endwicklungen 6, die zwischen Ansätze f1. j', bezw. f1, f2 auf jener Fläche gelegt sind. wie oben in Fig. 2 und in Fig. 4 und 5 angegeben ist. Diese Ansätze halten die Wicklungen 6 in richtiger Lage.
In die Auflagefläche a4 sind Schrauben f3 eingesetzt zum Befestigen eines Klenmm- ringes g, welcher in eine geeignete Zahl von Segmenten eingeteilt ist.
Die Enden der Wiclklungsschleifen sind ferner durch einen zweiten Klemmring y' (Fig. 4), bezw. g2 (Fig. 5) gegen Verschie bung gesichert. Dieser Ring ist durch Schrauben nahe dem äussern Umfange des Spulenhalters A befestigt.
Zur Erleichterung der Herstellung kön nen die Fortsä tze f2 an den Ringen g' oder g2 gebildet oder befestigt und die mit solchen Fortsätzen ausgestatteten Ringe in eine pas sende Anzahl von Segmenten unterteilt sein.
Wenn es wünschbar erscheint, den in Fig. 2 eng beieinander dargestellten Klemn- men mehr Unterlage und eine grössere Kühl fläche zu geben, so können sie mit geringem Abstand auseinandergesetzt werden. Es wer den dann auf den konischen Flächen es' der Halter A spiralförmige Ansätze gebildet und zwischen diese hinein die Klemmen ge legt.
Als Beigabe oder als Ersatz der Klemm ringe g, g1 oder g2 kann ein von Kühlflüssig keit durchflossener, hohler Spulenhalter ver wendet werden, der eine innere konische Flä. ehe besitzt, mit welcher er die äussere Lage von konischen Endverbindungsklemmen fest klemmt, hält und kühlt. Wenn als Beigabe zu den genannten Klemnmringen verwendet. werden an dieser lkonischen Fläche des Spu lenhalters Vertiefungen angebracht. Andern falls kann die Fläche konische Gestalt er halten.
An Stelle der üblichen Luftspalten zwi schen den Kernscheiben wird eine Serie von ringförmigen Spulenhaltern B verwendet und in den Kern eingebaut. Damit diese Spulenhalter mit den Kernscheiben eine starre Masse bilden, sind sie an ihrem äussern Umfange mit Keilbahnen oder andern Mit teln versehen, um sie mit dem Statorrabmen wirksam verbinden zu können. Statt Keil bahnen können zum Beispiel, wie Fig. 6 zeigt, am äussern Umfange der Spulenhalter ss Fortsätze verwendet werden, welche in Keilbahnen oder dergleichen des Stator- ralhmens eingreifen und so den Zwveck von Keilen erfüllen. An ihrem innern Umfange sind die Spulenhalter mit Zähnen f3 versehen (Fig. 6 und 7).
Die Spannungen an den Wicklungen können dann gleichmä ssi- auf den Statorralimen verteilt werden. beide, durch die Fortsä tze oder Keilbahnen der Stator-Kernseheiben und durch die Fort.#ä tze oder Keilbahnen der Spulenlialter.
Die Kerne sind durch die ringförmigen Spulenhalter starr festgehalten; die Ansätze der letzteren liegen mit den Kernzähnen in einer Flucht, und ein gerader, ununterbro chener Wicklungsschlitz ist vorgesehen, in welchen die isolierten Statorstäbe zu legen sind. Diese Stäbe erhalten längs des Kernes und der Spulenhalter eine ununterbrochene Unterlage, und örtliche Beanspruchungen dieser Stäbe sind vermieden.
Schnitte durch die Spulenhalter B sind in Fig. 6 und 7 dargestellt. Die Anordnung der innern Leitkanäle und der Röhrenver bindungen ist hier im wesentlichen ähnlich der mit Bezug auf Fig. 3 für die Spulen halter A beschriebenen. Die zu den Spulen haltern B und von ihnen wegführenden Röhrenverbindungen sind zwischen Rippen 5 am Umfange des Statorrahmens angeordnet.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 11. die eine andere Form des Statorrahmens zeigt. sind am Ende des letzteren Schlitze oder Vertiefungen vorgesehen, welche wäh rend des Baues der Maschine den Rohrbiich- sen freien Durchgang ermöglichen.
Die Spulenhalter B werden aus Kanonen- oder ähnlichem Material in zwei Hälften gegossen, mit den Stossflächen zusammen gelötet oder mit Hilfe einer Sauerstoff- Azetylenflamme zusammengeschweisst.
Wo in den Trogzähnen f5 der Spulen halter B (Fig. 6) der magnetische Verlust beträchtlich ist. werden dort auftretende Wirbelströme dadurch vermindert, dass man längs der Zähne einen oder mehrere enge Schlitze anbringt und diese nachher mit Isoliermaterial füllt.
Der Rotor 11 wird gekühlt und die Ro- torw icklung 12 mit den Endstücken 13 wird gehalten und gekühlt wie folgt: Der Rotor besitzt ein aus Stahl geschmie detes Achsstück 10 und an jedem Ende einen Ringraum cl. An das Achsstück 10 sind Sitze e, c3 angedreht, die zylindrische, me tallene Naben C tragen, welche an ihrem äussern Umfange mit Zähnen c1 versehen sind (Fig. 1, 8, 9, 10).
In die zylindrischen Flächen der Naben C sind Schlitze c geschnitten, welche genau mit den Wicklungsschlitzen 9 des Rotors übereinstimmen. In diese Schlitze c9 sind die Endstücke 13 der Rotorwindungen ge legt und in Stellung gehalten. Diese End stücke 13 erhalten auch indirekten Halt durch die Zähne cl und durch eine Isolier- packung, welche zwischen sie eingefügt ist.
Die Zähne c'0 vermehren. den Umfang der mit den Spulen in Berührung befindlichen Kühlfläche. Nachdem die Wicklungen in ihre Stellung gebracht sind, werden eine Isolierscheibe c'1' und ein Metallring cl2 auf die Nabe geschraubt und durch Stellschrau ben gesichert.
Die Rotorwicklungen werden fest auf die Naben C geklemmt und gegen zentrifugale Kräfte durch Ringe 28 aus gutem Metall oder Bänder ans harten Stahlschnüren ge sichert.
Die Naben C sind mit einem feinen In nengewinde versehen, das mit einem entspre chenden Gewinde auf den Sitzen c3 zusam menspielt. Zwischen dem Ende der Nabe und dem Rotor ist eine Aussparung vor gesehen, in welche ein Paclkungsring e ein gesetzt ist, um einen dichten Abschluss zu erzielen.
Die Verbindung zwischen der Nabe und dem Rotor an den Sitzen c2 ist eine genau passende Fuge, und zu diesem Ende ist an der N abenflansche eine Schwalbenschwanz nut c7 ausgedreht, in welche ein aus weichem Kupfer bestehender Ring eingesetzt und ver- stemmt ist.
U m zu verhindern, dass sich die Naben während des Umlaufens des Rotors losschrau ben. sind sie durch versenkte Stellschrauben c8 gesichert, deren Köpfe verstemmt sind, unm einen dichten Abschluss zu erhalten. Die Ringräume cl sind auf diese Weise wasser dicht abgeschlossen.
Der in Fi-. 11 dargestellte Spulenbalter E besitzt c'. welche in das ge- s(-hmiedete Mittelstiicl.: 10 eingedreht und nach aussen durch Stahlringe e abgeschlossen sind.
Der iiussere Umfan- dieser Rin eire e\ triigt ein feines, konisches Gewinde, welche finit Innengewinde auf der Innenseite der Ringräume e zusammenspielt.
Die Aussenseite dieses Spulenhalters ist ähnlir 1i der in Fig. 8, 9 und 10 dargestell ten. Die haltenden Zähne c1 für die End stücke der Rotorwindungen werden dann Verlängerungen der Kernzähne. Diese ver längerten Kernzähne sind, wie Fis. 8 und 9 zeigen, in Form von aufeinanderfolgenden Stufen ausgeschnitten, damit die Endschlei fen l3 in der aus Fig. 8 ersichtlichen Weise eingesetzt werden können. Die Enden der Zähne sind serundet, um ein Abreiben der Isolation der Wic@klunssschleifen zu ver hindern.
Die Löcher 77und Metallschrauben c8 der Fig. 1 und 9. sowie die in Fig. 8 gezeigten vier zentralen Wicklungsschlitze sind bei der Ausführungsform nach Fig. 11 wes selassen. Im übrigen sind die in Fisg. 8 und 9 dargestellten Teile bei dem in Fig. 11 se- zeigten Spulenhalter auch vorhanden.
Es ist ratdam, vor dem Schneiden der Schlitze e9 den Durchmesser der Enden des geschmiedeten Rotormittelstückes auf eineu Durclhmesser lherabzusetzen gleich demjeni- sen dles Spulenhalters C in Fig. 8, damit der Bandring 28 unmittelbar auf den Rotor wicklungen liegen kann, nachdem auf ihnen eine zusätzliche Isolation befestigt worden ist.
Eeinm Bolhren der radialen Kanäle rat, nas (Fig. 11) muss der Bohrer zunächst die Wan dlung der Spulhalter durchdringen. Nachher werden die so in letzterer entstandenen Lö cher durch stählerne Gewindetopfen e1 wasserdick t abgeschlossen.
Werden dagegen die Kanäle na1, n3, statt radial, schräg, zur Rotorachse gebohrt, kann der EBohrer durchl das offene Ende der Ver- scekung e1 eintreten, bevor die Ringe e2 an Ort und Stelle geschraubt sind. In diesem Falle muss die Wandung des Spulenhalters E nicht durchbohrt werden.
Die Rinsräume e1 sind wasserdicht ab geschlossen narb der Aussenseite des Rotors hin, aber unter sich verbunden durch eine Reihe voll Kanälen n2, welche in das mas sive Kernstiich des Rotors gebolhrt sind. Durch eine Reihe von radialen Kanälen n1, na5 sind die Räumne e1 mit Zentralkanälen n, n4 verbunden, welche ihrerseits an ein unten beschriebenes Leitungssystem von Flüssig keit anbeschlossen sind, so dass ein Strom von Kühlflüssigkeit zirkulieren und den Ro tor und die Wicklungen kühlen kann.
Die Kühlflüssigkeit wird dem Rotor durch eine Stopfbüchse l zugeleitet, fliessti dann einem in die Rotorwelle, gebohrten Kanal entlaus, tritt durch die radialen Na- näle n1 mater die Spulenhalter C in Fig. 1, bezw. E in Fig. 11, durchfliesst die kanäle na2 im Rotorkörper, gelangt unter Spulenlhalter C oder E auf der andern torseite und von lhier weg durch die radialen Kanäle ras in den zentralen Längskanal n4- zum andern Ende der Rotorwelle.
Ist der Grenerator oder der Motor mit einer Riemenscheibe oder einem Zahnrade versehen, so wird die Rotorwelle bis über die Nabe dieser Scheibe oder des Ra des fortgesetzt und eine ähnliche Stopflbiichse wie l angeordnet, um die Kühlfliisiglkeit ablaufen zu lassen.
Trägt die Generator- oder die Mlotorwwlle eine starre Kupplung, zum Beispiel p in Fig. 1, so wird die Fliüssigkeit durch radiale Aussparungen p' in die die Kupplung unm- gebende Kammer tr gelassen. Wird die Ma- scliine, wie in Fis. 11 angenommen, durch eine Dampfturbine 16 angetrieben, welche wasserdichte Stopfbüchsen besitzt, so kann die Küllflüssigkeit durch Kanäle q1. q2 in die Stopfbiiclhse 17 gelassen werden. Wer den nachgiebige Kupplungen verwendet, so kann die Kühlflüissigkeit in äilnlicher abgelassen werden, wenn man die durch Art der gevählten Kupplungen bedlingten nol- wendigern Änderungen trifft.
Zum Zu- und Durclhlceiten der Kühlflüs sigkeit zu den und durch die Röhren und Spu lenhalter und zum Aufrechterhalten der Spei sung mit solcher Flüssigkeit und zuem lassen der letzteren können irgendwelche ge eignete Mittel verwendet werden, elienso 77zum Anpassen der Menge und des Druckes die ser Flüssigkeit 11n die Erfordernisse der die betreffenden Spulenhalter speienden Rohr- Kreislauf 1eitungen. Es wird im allgemeinen wirtschaftlicher sein, die abgelassene Kühlflüssigkeit wieder zu sammeln, zu kühlen und wieder zu be nutzen, und es liegt auf der Hand,
dass dies an fl mannigfachem Wege geschehen kann.
Obgleich der Druck der Kühlflüssigkeit nicht bedeutend zu sein braucht, ist es vor zuziehen, die Bauart der Spulenhalter und deren Fugen so zu wählen, dass sie Nieder druckdampf aufnehmen können. Sie können dann während des Baues der Maschinen durch Dampf auf irgendwelche Schäden untersucht werden, und wenn die Wicklungen an Ort und Stelle sind, so kann Dampf eingelassen werden, unm die Wiclklungen und Isolierun gen gründlich zu erwärmen, alle Feuchtig keit auszutreiben und den Isolierungen an den Spulen die richtige Form zu geben.
In Fig. 11 bis 16 ist eine andere Aus führungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, in Anwendung auf Statorwick lungen nit rechtwinklig zur Maschinenachse an jedem Ende des Stators angeordneten Endverbindungen.
Bei dieser Ausführungsform tritt eine Reihe von ringförmigen Spulenhaltern, Dl bis D8, an Stelle des konischen Spulenhalters A. Diese Halter sind am Statorrahmen be festigt und liegen zwischen den verschiede nen Lagen von Endverbindungen 22 bis 27, wie im obern Teile der Fig. 11 dargestellt ist, wo diese Endverbindungen in sechs Gruppen von einzelnen Lagen angeordnet sind. Im untern Teil der Fig. 11 sind die Spulenhalter der Klarheit wegen ohne die Verbindungen dargestellt.
In Fig. 12 ist einer der Spulenhalter D1 mit den an Ort und Stelle gelegten Wick lungen 22, aber ohne gewisse, unten be schriebene Ansätze dargestellt. Fig. 13 zeigt den nämlichen Spulenhalter ohne die Wick lungen 22, aber mit den genannten Ansätzen.
Fig. 14 zeigt den Spulenhalter im Schnitte nach der wagrechten Mittellinie x-x von Fig. 13, Fig. 15 im Schnitte nach der lot rechten Mittellinie y-y. Fig. 16 veran schaulicht im Schnitte einen andern Spulen halter, D7, der die an beiden Statorenden i n doppelten Lagen angeordneten Endver- bindungsdrähte zu halten hat. Der obere Teil der Figur zeigt den Spulenhalter mit den Wicklungen 22, der untere Teil ohne diese.
Die Spulenhalter sind mit innern Ka nälen für das Durchleiten von Kühlflüssig keit, äussern Rohrverbindungen und Kupp lungen versehen, wie mit Bezug auf die Fig. 3 und 6 beschrieben wurde.
Die Spulenhalter D bestehen aus hohlen Ringen, die an ihrem äussern Umfange mit Keilbahnen dl, an ihrer Innenfläche mit Zäh nen f6 versehen sind. An Stelle der Keil bahnen d1 könnten irgendwelche andere ge eignete Mittel zum Befestigen der Spulen halter am Statorrahmen vorgesehen werden.
Die eine Stirnseite, d3 des Spulenhalters D) ist flach, die andere, d4, ist mit Fortsä tzen f7, f8, f9 versehen, die so gestaltet sind, dass sie sich der Form der Wicklungen 22 an passen. Wenn gewünscht wird, letzteren mehr Halt oder grössere Kühlfläche zu ver schaffen, so werden diese Fortsätze <I>f',</I> f9, <I>f </I> in grösserer Anzahl vorgesehen und in engen honzentrisc#lien Ringen bis ungefähr auf den halben Umfang des Spulenhalters D weiter geführt.
Zum gleichen Zwecke kann man auch die in Fig. <B>16</B> eng beisammen liegend dar- riestellten zwei Lagen von Verbindungs drähten voneinander trennen, um zwischen ihnen ein ringförmiges, hohles Kühlelement befestigen zu können. Wird die radiale Dicke solcher Verbindungen passend gewählt, so lässt sich Raum finden für eine Anzahl schmaler Fortsätze an den Flächen der Kühl elemente, in welche die Verbindungsdrähte gelegt werden können.
Die Fugen zwischen den beiden Lagen von Verbindungsdrähten am äussern Umfange benötigten dann beson dere Zwischenräume. um die die Kühl elemente am Statorrahmen befestigenden Keile oder Keilbahnen freizuhalten.
In die zwischen den Fortsätzen befind lichen Vertiefungen werden die Endverbin- dungen zusammen mit dem nötigen Isolier- und Packungsmaterial eingefügt. Bei dem in Fig. 16 dargestellten Spulen- ,sind die Fortsätze so angeordnet, dass sie füir zwei Lagen von Endverbindngen passen. Am innern Umfange befinden sich Zähne f10, die mit den Statorzähnen über einstimmen, von der Fläche des Spulen halters vorstehen und genübend gross sind, um leide Laben von Verbindungsleitern zu erreichen.
Anm äussern Umfange des Spulen- lhalters befinden sich Zähne f 1i und ein Klemmring g6. Letzterer dient zum Fest klemmen der Endschleifen der zwei Lagen von Verbindungsleitern und ist in eine An zahl Sektoren geteilt. Ferner sind am Spu lenhalter zusätzliche Stifte f12 vorgesehen, zwischlen welche die Leiter gelegt sind, und ein in Segmente unterteilter Klemmring g7 hält die Leiter am Spulenhalter.
Als Unterstützung oder an Stelle dieses letzgenannten Klemmringes kann ein äusserer Spulenhalter D5 benutzt werden. Wird die ser als Beigabe zu den Klemmringen und den oben beschriebenen Fortsätzen ver- wenlet, so bringt man am Spulenhalter DS den genannten Ringen angepasste Rinnen an; andernfalls bleibt die betreffende Fläche des Spulenhalters voll.
Nachdem die Isolierung und Wicklungen angebracht sind, wird Dampf oder heisses Wasser durch den Innenraum der Spulen halter D geleiltet, um die Wiecklungen und Verbindungen zu erwärmen und deren Iso lierung und das Packungsmaterial weich und gescbmeidig zu machen. Ist dieser Zu stand erreicht, so werden die Spulenhalter endgültig aufgespannt.
Zwecks Erleichterung der Herstellung nmacht man die Spulenhalter D zweiteilig. Ein Teil wird gebildet durch die Scheibe oder Platte c73 (Fig. 14, 15 und 16), der an- de re Teil ist mit den Kühlkanälen, Fort- sätze-n und Rinnen versehen. Die beiden Teile wercen aufeinander gelegt und die Stoss flächen zusammengelötet oder mittelst einer Sauerstoff-Azetylenflamme zusammenge schweisst.
Die Statorstäbe werden an ihren Enden durch die innern Zähne der Spulenhalter getragen, und ferner sind die Endverbindun- gen durch die Spulenhalter und ihre schon beschriebenen Förtsäitze auf ihrer ganzen Lunge wirksam unterstützt.
Mit so eingeschlossenen und gehaltenen Wichlungen werden die nötigen Statorstäbe bis zu einem ausserhalb der Spulenhalter D', D' gelegenen Punkte weitergeführt, um im Falle von Dreiphasen wichlungen die Kreuzungen für die verschiedenen Phasen und für die Neutralen vorzusehen. Von die- sen Statorstäben werden t', t4 (Fig. 12) bis zu den Verbindungsringen u1, u4 geführt. Diese Ringe stellen Phasen A, Bi, C und Neutrale einer Dreiphasen wicklung dar, und von ihnen aus können Verbindungsstficlke zu den Maschinenklemn- men geführt werden.
Diese Ringe und die Kreu zungsverbin dungen an ihnen werden durch die Klemm ringe. g4, g3 (Fig. 11) in Stellung gehalten. Die Ringe g3, g', g5 sind hohl, um sie älhn- liclh wie die Klemmringe D8 mittelst Flüs sigkeit kühlen zu können.
Von den in Fig. 11 darestellten Schnit ten von Spulenhaltern, D', D', zeigen ihrer vier Wicklungen in letzteren, während die zwei andern, nämlich D', D4, in einer L age gezeigt sind, die demn in Fig. l5 dargestell ten Schnitt entsprichit, und keine Wiclklun- gen zeigen.
Die mit Bezug auf die Halter D4. D5 beschriebene a11gemeine anwendbar auf eine Wicklung des beschrie benen Types, in welcher aber die Endverbin- dungen in vier einzelnen Laben angeordnet sind, das heisst zwei einzelne Lagen an jedem Ende des Stators. In diesem Falle würden zwei der Halter D weggbelassen.
Erhalten die verschiedenen ringförmigen Spulenhalter _=l, D. D solchebmes.sun@,E-n, dass sie plump -werden, so können sie in eine passende Anzahl von Segmenten zerlegt werden.
Es erhält dann jeder Sektor seine eigenen Keilbahnen und Leitungen für die Kühlflüssigkeit, mit besonderen Rohrv erbin- dungen. Die Verschiedenen beschriebenen Spulen halter und ihre Klemmringe werden in einem nichtmagnetischen Metalle hergestellt, das annäiherid den nämlichen Wärme-Ausdeh nungskoeffizienten besitzt wie die von ihnen gehaltenen und eingeklemmten Spulen.
Auch wo vorstehend für gewisse Vor richtungen und Teile besondere Materialien angegeben sind, können zu dem betreffen den Zweck auch andere Materialien verwen det werden.