CH81663A - Aus mehreren miteinander verbundenen Materiallagen zusammengesetzter Treibriemen - Google Patents

Aus mehreren miteinander verbundenen Materiallagen zusammengesetzter Treibriemen

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CH81663A
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CH81663A
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M Schoch-Wernecke
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Schoch Wernecke M
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   Tragbar elektrische Uhr
Bei tragbaren elektrischen Taschen- oder Armbanduhren stellt eich das Problem, auf kleinem Platz einen Normalfrequenzgeber mit extrem kleinem Leietungsbedarf zu realisieren. Die bis heute bekannt gewordenen elektrischen Uhren verwenden als   frequenzstabilisierendes    Element entweder ein elektromechanisches   Resonanzelement,    z.B. eine elektrisch angetriebene Unruh, oder ein   elektroakuetischee    Resonanzelement, z.B. eine elektrodynamisch angetriebene Stimmgabel. Grundsätzlich können auch andere Resonanzelemente, z.B.   piezoelektrisobe,    elektrostriktive oder magnetostriktive, verwendet werden. Eine allen diesen Elementen gemeineame Eigenschaft liegt darin, dass ihre Resonanzfrequenz mit kleiner werdenden   Abmeesungen    ansteigt.

   Die für Taschenoder Armbanduhren bis heute bekannt gewordenen Lösungen sind   daduroh    gekennzeichnet, dass die Energieübertragung vom Normalfrequenzgeber auf einen   elektromeohanisohen    Wandler zum Antrieb einer   mechanischen    zeitanzeigevorrichtung unmittelbar mit der Frequenz des Resonanzelementes rfolgt, was aus   konstruk-    tiven Gründen relativ niedrige Werte (unter   ca.    1 kHz) der Eigenfrequenz des Resonanzelementes bedingt und dadurch der Wahl eine geeigneten   Werkstoffes    für das   Resonanzelement,    sowie dessen konstruktiven Gestaltung und mechanischen Abmessungen enge Grenzen setzt.



   Damit eine tragbare Uhr eine hohe Genauigkeit aufweisen kann,   müssen    unter anderem zwei Bedingungen erfüllt sein
Erstens muss das Resonanzelement des Normalfrequenzgebers einen möglichst hohen Gütefaktor aufweisen, und zweitens muss dessen Eigenfrequenz   mMglichst    weit über dem im übli- chen Gebrauch durch Erschütterungen erzeugten Frequenzspektrum liegen.



   Ein charakteristisches Merkmal der eingange erwähnten elektroakustischen   Resonenzelemente    ist nun, dass die Gütefaktoren ihre optimalen Werte bei z.T. wesentlich höheren Frequenzen als die durch die Anzeigevorrichtung bedingten erreichen.



   Es ist bekannt, dass durch eine höhere Normalfrequenz bei tragbaren Uhren eine Reihe von Vorteilen erreicht werden könnten: 1. Höherer Gütefaktor, d.h. bessere   Ganggenauigkeit    2. Geringere Störempfindlichkeit auf Erschütterungen 3. Kleinere Abmessungen 4. Verkleinerung des Einflusses des Gravitationsfeldes bei nicht   gravitationsinvarianten    Schwingerformen   (z.3.      Stiam-    gabel), proportional zum Quadrat der Eigenfrequenz
Chronometer mit einem elektrischen Normalfrequenzgeber, der ein Resonanzelement als Stabilisator der   verhältnisiässig    hohen Frequenz   aufweist1    einem mehrstufigen elektronischen Frequenzuntersetzer,

   einem   elektromechanischen    Wandler und einer   mechanischen    Zeitanzeigevorrichtung gehören ebenfalls zum bekannten Stand der Technik. Die modernen elektronischen Bauelemente erlauben auch, solche Uhren so zu verkleinern, das sie tragbar sind. Bisher war es aber trotz allem nicht möglich, die Verkleinerung bis auf die Grösse einer üblichen Taschen- oder Armbanduhr fortzusetzen. Das Haupthindernis für das angestrebte Ziel bildete die in das Gehäuse der Uhr einzubauende galvanische Stromquelle zur Speisung der elektrischen Schaltung und zum Antrieb der Uhr.



   Durch eine Veröffentlichung in der Zeitschrift "Electronics" vom 29. September 1961, betitelt "Tunnel Diodes Control Quartz Cryetal Chronometer" von   R.L.    Wattere, ist eine tragbare elektri  sche    Uhr bekannt geworden, die   ale    Frequenzstabilisator einen 100 KHz-Quarz aufweist. Ein vierstufiger   Frequenzuntersstzer    reduziert die   Wechselstromfrequenz    bis 50 Hz zur   Speieung    eines die   Zeitanzeigevorriohtung    antreibenden   Synohronmotor.    Die elektrische Sohaltung weist als aktive Glieder vier Tunneldioden und einen Transistor auf.

   Der   Stromverbrauch    beträgt 1,4 mA bei 1,34 Volt   Speiseapannung,    was einer   Leistungsaufnahme    von etwa 2 mW   entspricht.    Wird als Stromquelle eine der bekannten 1,5 V-Monozellen verwendet, beträgt deren Lebensdauer ungefähr 6 Monate.   Gemäss    der genannten Veröffentlichung wurde zwar eine galvanische Zelle mit etwas kleineren   Abmessungen    benutzt, wobei sich eine Daufzeit der Uhr von 4 Monaten ergab. Allein schon diese Stromquellen sind zum Einbau in eine Taschenuhr oder gar Armbanduhr entschieden zu gross. Kleinere Stromquellen sind zwar bekannt, doch wäre ihre Leistungskapazität zu gering, um   während    mehreren Monaten ständig etwa 2 mA Strom abgeben zu können.



   Eine ausreichende Verkleinerung der bekannten Uhr   wäre    demnach nur unter Verwendung von Tunneldioden mit erheblich geringerem Peakstrom möglich. Die gemäss der Ver öffentlichung verwendeten Tunneldioden hatten einen   Peak-    strom von 0,5 mA. Andere Tunneldioden mit wesentlich   klei-    nerem   Peaketrom    sind zur Zeit nicht bekannt.



   Die der vorliegenden Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe ist es, eine elektrische Uhr mit einer galvanischen Stromquelle, einem elektrischen Normalfrequenzgeber, der ein  Resonanzelement als   Frequenzstabilisator    aufweist, einem mehrstufigen elektronischen Frequenzuntersetzer, einem   elektro-      mechanischen    Wandler und einer mechanischen Zeitanzeigevor  riohtung    zu schaffen, bei welcher Uhr der Stromverbrauch so gering ist, dass die für mehrere Monate ausreichende galvanische Stromquelle im Gehäuse des   ale    Taechen- oder Armbanduhr ausgebildeten   Zeitmessers    Platz findet.



   Es wurde gefunden, dass das angestrebte Ziel erreicht werden kann, wenn der elektronische Frequenzuntersetzer der   erfindungegemässen    Jhr Backward-Dioden als aktive Glieder aufweist.



   Für andere Zwecke sind Bsokward-Dioden zwar seit einiger Zeit bekannt. Trotzdem ist bisher offenbar noch niemand auf die für den Fachmann wohl etwas ausgefallene Idee gekommen, eine Backward-Diode entgegen ihrer Bestimmung verkehrt zu betreiben und in einer Schaltung arbeiten zu   lae-    sen, die bisher   ale    aktives Glied eine Tunneldiode aufwies.



  Bei dieser völlig ungewohnten Betriebsart einer Backward Diode ergibt eich ein Peakstrom von nur 1,2 bis 2/uA anstelle der 0,5 mA einer   Tunneldiode.    Es   leuohtet    ein, dass der nunmehr 250 bis 400 mal kleinere   Peakstrom    geetattet, mit einer Stromquelle erheblich geringerer Energie-Kapazität auszukommen. Da bei einer bestimmten Art der Stromquelle ihre Kapazität proportional zu ihrem Volumen ist, kann die Stromquelle nun mindestens 250 mal kleiner sein bei gleich langer Laufdauer der Uhr.



   Bei einer tatsächlichen Ausführungsform der erfindungsgemässen Uhr, bei welcher überdies der Normalfrequenzgeber zum  Unterhalt der Schwingung des Resonanzelementes einen ebenfalls mit einer Baokward-Diode bestückten   Relaxatione-Oszillator    aufweist, beträgt die gesamte   Leietungsaufnahme    etwa 8  W. Mit einer Stromquelle von nur 75   mAb    Energie-Kapazität und mit 11,6 mm Durchmesser und 3,4 mm Dicke erreicht man eine ununterbrochene Betriebsdauer von etwa 390 Tagen. Bei diesen kleinen Abmessungen der Stromquelle kann die Uhr, zusammen mit der Stromquelle, in der Grösse einer üblichen Armbanduhr gebaut werden.



   Eine Verringerung des Energiebedarfes auf andere Weise,   z.3.    durch Verminderung der Anzahl oder Weglassen der Unter  setzeretufen,    ist für eine Armbanduhr ungeeignet, weil die geforderte   Gravitationsunabhängigkeit    nach einer hohen Frequenz des Resonanzelementes ruft. Die für die Frequenzuntersetzung benötigten aktiven Glieder verbrauchen den grössten Teil des gesamten Energiebedarfee, weshalb es von besonderer Bedeutung   iet,    die genannten aktiven Glieder durch Backward-Dioden zu bilden, deren Energiebedarf, wie erwähnt, erheblich kleiner ist als Jener von   Tunneldioden.    Natürlich ist es im gleichen Sinn auch vorteilhaft, den elektrischen Normalfrequenzgeber ebenfalls mit einer Backward-Diode zu bestücken.



   Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen, in denen der Erfindungsgegenstand rein beispielsweise veranschaulicht ist.



     Pig.    1 stellt den prinzipiellen aufbau einer elektrischen Uhr mit einem Frequenzuntersetzer schematisch dar;
Fig. 2 zeigt die Strom-Spannungs-Kennlinie einer sogenannten   Bsokward-Diode,    die im elektronischen Frequenzunter  eetzer    der Uhr als aktives Glied verwendet wird;     i.    3 ist das elektrische Schaltschema des elektronischen Frequenzuntersetzers;
Fig. 4 zeigt einen im   Sperrgebiet    der Backward-Diode liegenden Teil der Kennlinie nach Fig. 2 in grösserem Massstab, zusammen mit einer Widerstands-Kennlinie;
Fig. 5 veranschaulicht die Ausgangsspannung des Frequenzuntersetzers in Funktion der Zeit.



   Gemäss Fig. 1 weist eine elektrische Taschen- oder Armbanduhr einen elektrischen Normalfrequenzgeber auf, der aus einem Oszillator 10 und   einen    Resonanzelement 11 als   Frequenzatabilisator    besteht. Das Resonanzelement kann   z.3.    ein elektrisch angetriebener Torsionsschwinger oder Biegungsschwinger sein. Es ist aber ebenso gut möglich, einen elektrostriktiven, piezoelektrischen oder magnetostriktiven ochwinger als Resonanzelement zu benutzen, wie n das an sich bekannt ist. Mit Vorteil ist das Resoanzelement 11 in einem vakuumdichten Gehäuse untergebracht, damit es vor den Einflüssen der umgebenden Atmosphäre weitgehend geschützt ist.



   Der zum Unterhalt der Schwingung des Resonanzelementes 11 dienende Oszillator 10 ist vorzugsweise ein mit Backward Dioden bestückter Relaxations-Oszillator, der aus einer elektrischen Energiequelle 12, z.B. einer kleinen Batterie, gespeist wird. Die vom Normalfrequenzgeber 10, 11 erzeugte und   abgegebene      ochwingungsfrequenz      f0    liegt beispielsweise zwischen 2 und 20   kHz.    



   Der Ausgang des Normalfrequenzgebers ist mit einem elektronischen Frequenzuntersetzer 13 verbunden, der nachstehend ausführlich beschrieben ist und die elektrische Energie mit der Frequenz fo in eine solche mit beträchtlich niedrigerer Frequenz f umwandelt.



     De    Frequenzuntersetzer 13 ist ein elektromechanischer Wandler 14 nachgeschaltet, der die elektrische Schwingungsenergie in eine mechanisohe Energie zum Antrieb einer mechanischen   Zeitanzeigevorrichtung    15 umwandelt. Der Wandler 14 kann z.B. aus einen kleinen Synohronmotor oder aus einem durch elektrische Impulse   betätigbaren    Schrittschaltwerk bestehen, wie an sich beKannt ist.



   An den Untersetzer 13 werden erhebliche Anforderungen gestellt, da er Frequenzen von 20   kllz    und eventuell mehr verarbeiten muss bei einem Leistungsbedarf von höchstens 2 Mikrowatt, damit er für die Verwendung in einer Taschenoder Armbanduhr geeignet   ist    Die bis heute bekannt gewordenen Üntersetzerchaltungen weisen bei der gegebenen Arbeitsfrequenz einen zu hohen Energieverbrauch auf. So besitzt z.B. ein   Flip-Flop,    der 1 Mikrowatt aufnimmt, eine obere Grenzfrequenz von bestenfalls   2C    Hz , wobei die Frequenzuntersetzung nur 1:2 beträgt. Ein transistorisierter Blocking-Oszillator erweist sich etwas besser, ge  nägt    aber, eie auch der bekannte Tunneldioden-Relaxations oszillator-Untersetzer, den gestellten Anforderungen bei weitem nicht.

   Die hier beschriebene Uhr gemäss der Erfin dung weist als Frequenzuntersetzer einen synchronisierten   Relaxationsoszillator    mit einer Backward-Diode als aktives Glied auf.



     Baokward-Dioden    sind als Schalter für sehr schnelle Rechenmaschinen entworfen worden und weisen bei Jener Anwendung als unerwünschten NebeneffeKt im   Sperrgebiet    einen kleinen Bereich mit negativem widerstand auf, wie die in Fig. 2 dargestellte Kennlinie zeigt. Dieser Nebeneffekt wird nun im Frequenzuntersetzer 13 ausgenutzt. Der für die vorliegende Anwendung wichtige Unterschied zwischen einer Backward-Diode und einer Tunneldiode besteht in der Tatsache, dass der Spitzenstrom Ip der Backward-Diode nur etwa 1 bis 5 Mikroampère beträgt gegenüber einigen   Milll-    ampere bei der Tunneldiode.



   Die Schaltung des Frequenzuntersetzers 13 ist in Fig. 3 dargestellt, Von den beiden Eingangsklemmen 16 und 17, die mit   detn    oszillator 1C verbunden sind, gelangt die Wechsel spannung U1 mit der Normalfrequenz   fO    an eine Eingangsschaltung,   @   ie aus einem Kondensator   C1    und zwei Dioden D1 und   D,    besteht. An diese Eingangsschaltung ist der   Relaxstiionso3zillator,    bestehend aus der Backwsrd Diode D, einer Induktionsspule mit der Induktivität L und dem ohm'schen Verlustwiderstand R sowie einer Gleichstromquelle B mit der Klemmenspannung EB, angeschlossen.



  Die Backward-Diode D ist in Rückwärtsrichtung gepolt, und die an ihr entstehende Wechselspannung U2 mit der Frequenz f ist unter Zwischenschaltung eines Trennkondensators C2 an Ausgangsklemmen 18 und 19 geführt, die mit dem elektromechanischen Wandler 14 in Verbindung stehen.



   Die Funktionsweise des Frequenzuntersetzers gemäss Fig.   5    ist nachstehend unter Bezugnahme auf die in Fig. 4 dargestellten Kennlinien beschrieben: Die ausschliesslich in ihrem Sperrgebiet betriebene   Baokward-Diode    D hat die Kennlinie   KD,    wogegen die geradlinige Kennlinie des Verlustwiderstandes R mit KR bezeichnet ist. Die Spannung EB der Gleichstromquelle B und der Verlustwiderstand R der Induktionsspule sind derart gewählt, dass die beiden Kennlinien KR und   KD    sich in inem Punkt P innerhalb des nega- tiven Widerstandsbereiches der Backward-Dioden-Kennlinie   KD    schneiden.



   Beim   Anschliessen    der Stromquelle 3 steigt der durch die Induktionsspule und die Backward-Diode D fliessende Strom I vom Nullpunkt 0 ausgehend über den Punkt 1 zum Punkt 2 der Kennlinie   KD      annxhernd    entsprechend einer   Sx-      ponentialkurve      an.    Im Punkt 2 beginnt der negative Kennlinienbereich, und der Strom sollte beim weiteren Anstieg der Spannung abnehmen, was jedoch durch die Induktivität L verhindert wird.

   Die Aenderung des Stromes durch die Induktionsspule erzeugt nämlich   über    der Induktivität L eine Induktionsspannung, die sich zur Klemmenspannung   EB    der Gleichstromquelle B addiert, so dass die Backward  Diode D sehr rasch den Zustand gemäss Punkt 3 ihrer Kennlinie KD annimmt. Weil jetzt der Spannungsabfall über der Backward-Diode D grösser ist als die Gleichapannung   EB,    beginnt der Strom   gemass    dem Kennlinienteil zwischen den Punkten 3 und 4 annähernd exponentiell abzunehmen.

   Wenn der Punkt 4 der Kennlinie   KD    erreicht ist, beginnt der Strom wieder anzusteigen, was das Vorzeichen der induzierten Spannung umkehrt und bewirkt, dass die Backward-Diode D rasch in den   ustand      gemss    Punkt 1 ihrer Kennlinie zurück- kehrt. Damit ist eine Periode vollendet, der sich sofort eine neue anschliesst, die mit der beschriebenen übereinstimmt, bis auf die Ausnahme, dass sie nicht im Nullpunkt 0, sondern im Punkt 1 der Kennlinie   KD    beginnt. Alle nachfolgenden Perioden sind mit der zweiten identisch. Der zeitliche Verlauf der Spannung U2 über der   Bsckward-Diode    D ist in Fig. 5 graphisch dargestellt. Die Frequenz f der Perioden des Relaxationsoszillators ist von der Zeitkonstanten   #   = L/R abhöngig.



   Eine vorteilhafte   Ligenschaft    des beschriebenen Relaxationsoszillators ermöglicht dessen Betrieb als   synchroni-    sierter Oszillator oder, falls das synchronisierende Signal ein ganzzahliges Vielfaches der Frequenz des Relaxationsoszillstors ist, als Frequenzuntersetzer,   enn    namlich an den Eingangsklemmen 16 und 17 eine Wechselspannung Ul angelegt ist, so beeinflusst diese den Uebergang vom Zustand gemäss Punkt 2 in den Zustand gemäss Punkt 3 der Kennlinie  KD, innen anderen   Linfluss    hat die Spannung   U    nicht.



  Ueber die Dioden-Kombination D1, D2 wird die steuernde Spannung U1 mit positiver Polarität der Backward-Diode D zugeführt. Die Frequenz   fO    der Spannung U1 kann bis etwa 15 mal hoher sein als die Frequenz f des   Relaxationsoszil-    lators. Nur jene Spannungsspitzen, die zeitlich unmittelbar in die Nähe der Punkte 2 in Fig. 5 zu liegen kommen, bewirken jeweils den Wechsel des Backward-Dioden-Zustandes gemäss Punkt 2 der Kennlinie KD in jenen gemäss Punkt 3.



     Durch geeignete Wahl der Zeitkonstanten # = L/R lässt    sich erreichen, dass dies stets für die x-te Spannungs- soitze zutrifft wobei x eine beliebige ganze   gahl    von 1 bis etwa 15 sein kann. Die an den Ausgangsklemmen 18 und 19 auftretende Wechselspannung U2 weist demzufolge eine Frequenz f auf, die genau den x-ten Teil der Normalfrequenz fo beträgt. Folglich arbeitet der beschriebene und synchronisierte Relaxationsoszillator als   Frequenz    untersetzer oder Frequenzteiler.



   Um die eingangs erwähnten günstigen Bedingungen einer elektrischen Unr mit Normalfrequenzgeber möglichst gut einhalten zu können, wird das Verhältnis von   f0    zu f möglichst gross gewählt. Gute ergebnisse erzielt man   iait    einer   zwar    malfrequenz fo = 4500 Hz und einer speisefrequenz des elektromagnetischen   @andlers    14   zwar    f   w    300   Hz.   



   Gegebenenfalls können auch zwei ähnliche   'requenz-    untersetzer hintereinander geschaltet werden, so dass bei einer Normalfrequenz fo = 11'250 Hz eine Speisefrequenz f - 5C Hz resultiert, wenn das Frequenzteilungsverhältnis jedes Untersetzers 15 beträgt.



     Da    uas Resonanzelement 11 des Oszillators 10 bei der erwähnten Normalfrequenz fo verhältnismässig kleine Abmessungen aufweist und nicht durch seine Schwingungen unmittelbar zum mechanischen Antrieb der Anzeigevorrichtung dienen muss, kann das Resonanzelement ohne weiteres in ein vakuumdichtes Gehause eingebaut werden, wie bereits weiter oben gesagt wurde. Dadurch   lasst      sish    die Dämpfung des Resonanzelementes verringern und gleichzeitig eine Abhängigkeit der Eigenfrequenz von   xuttdruckschwankungen    ausschalten.



   Schliesslich sei noch erwähnt, dass der   Oszillstor    10 eine prinzipiell gleiche Schaltung mit einer Backward Diode aufweisen kann wie der Frequenzuntersetzer 13. Das die Schwingung synchronisierende Signal wird dabei durch das Resonanzelement in der frequenz stabilisiert.

Claims (1)

  1. Patentanspruch Elektrische Uhr mit einer galvanischen Stromquelle, einem elektrischen Normalfrequenzgeber, der ein Resonanzelement als Frequenzstabilisator aufweist, einem mehrstufigen elektronischen Frequenzuntersetzer, einem elektromecbani schein Wand ler und einer mechanischen Zeitanzeigevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass der elektronische Frequenzunter aetzer Backward-Dioden als aktive Glieder aufweist.
    U n t e r a n s p r u c h Elektrische Uhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Normalerfrequenzgeber zum Unterhalt der Schwingung des Resonanzelementes einen mit einer Backward Diode bestückten Relaxations-Oszillator aufweist.
CH81663A 1918-10-05 1918-10-05 Aus mehreren miteinander verbundenen Materiallagen zusammengesetzter Treibriemen CH81663A (de)

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