CH722233A2 - Belüftungseinrichtung, Verfahren zur Montage einer Belüftungseinrichtung und Verwendung einer Belüftungseinrichtung - Google Patents
Belüftungseinrichtung, Verfahren zur Montage einer Belüftungseinrichtung und Verwendung einer BelüftungseinrichtungInfo
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- CH722233A2 CH722233A2 CH001152/2024A CH11522024A CH722233A2 CH 722233 A2 CH722233 A2 CH 722233A2 CH 001152/2024 A CH001152/2024 A CH 001152/2024A CH 11522024 A CH11522024 A CH 11522024A CH 722233 A2 CH722233 A2 CH 722233A2
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Abstract
Belüftungseinrichtung, umfassend einen Fluidkanal (4), ein Fluidbewegungselement (5) und ein Gehäuse (10), wobei der Fluidkanal (4) in einen Kanal einführbar ist, der eine Verbindung zwischen einem Innenraum (2) eines Raums und einem Aussenbereich (3) des Raums herstellt, wobei ein Fluidbewegungselement (5) zur Bewegung eines Fluids mit dem Fluidkanal (4) strömungsverbindbar ist, sodass das Fluid zwischen dem Innenraum (2) und dem Aussenbereich (3) bewegbar ist, wobei das Fluidbewegungselement (5) von dem Gehäuse (10) umgeben ist, welches im Innenraum (2) anbringbar ist, sodass das Fluidbewegungselement (5) im Innenraum (2) angeordnet ist dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (10) mit dem Fluidkanal (4) abnehmbar verbindbar oder fest verbunden ist.
Description
[0001] Die Erfindung betrifft eine Belüftungseinrichtung für Räume, mit einem den Raum mit einem Aussenbereich verbindenden Kanal, vor dem ein Gehäuse umfassend ein Fluidbewegungselement angeordnet ist.
[0002] Belüftungseinrichtungen erlauben es, einen Raum zu lüften, ohne dass das Fenster geöffnet werden muss.
[0003] Bekannte Belüftungseinrichtungen dieser Art werden für Küchen und Gasträume eingesetzt, um entstehende Dämpfe und Gerüche zum Aussenbereich hin abzusaugen. Hierzu sind üblicherweise aufwendige Wanddurchbrüche erforderlich, insbesondere dann, wenn eine Belüftungseinrichtung nachträglich angebracht werden soll. Diese bekannten Belüftungseinrichtungen weisen im Allgemeinen einen Durchmesser von mehr als 15 cm auf und besitzen ein starkes Gebläse, das oft zu einer nicht geringen Lärmbelästigung führt und einen erheblichen Energieverbrauch aufweist. Darüber hinaus kann Lärm aus dem Aussenbereich, z. B. Strassenlärm, insbesondere durch Busse, LKW, oder Sirenen von Einsatzfahrzeugen, durch derartige Belüftungseinrichtungen nach innen gelangen.
[0004] Eine übliche Methode zur Belüftung von Räumen stellt insbesondere das Öffnen von Aussenfenstern dar. Auch hier besteht ein grosses Problem darin, dass beim Öffnen von Fenstern Lärm von aussen nach innen gelangen kann, insbesondere bei einer Lage der betreffenden Räume an belebten Strassen, Flughäfen, Industrieanlagen od. dgl. Der Schalldämmeffekt, auch von sehr gut schallisolierten und daher teuren Fenstern, geht beim Lüften verloren, sodass oft aus diesen Gründen auf ein Belüften, zumindest auf ein längeres Belüften verzichtet wird. Die vorstehend genannten bekannten Belüftungseinrichtungen können hier keine Abhilfe schaffen, da sie ebenfalls Lärm von aussen nach innen gelangen lassen.
[0005] Zudem führen Belüftungseinrichtungen immer wieder zu Unfällen, etwa weil Bewohner eines Raumes an den Geräten hängen bleiben, oder sich auf den Geräten abstützen. Insbesondere in Haushalten mit vielen Personen, häufigem Besuch oder Kindern besteht erhöhte Gefahr, dass die meistens an der Wand montierten und damit vorstehenden Belüftungsanlagen ein Verletzungsrisiko für die anwesenden Personen darstellen, insbesondere für Personen mit körperlichen und/oder geistigen Einschränkungen.
[0006] Zusätzlich führt diese erhöhte Unfallgefahr auch dazu, dass die Belüftungseinrichtungen häufig kaputt gehen, da sie bei einer Kollision zum Teil erhebliche Kräfte aufnehmen müssen.
[0007] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, eine Belüftungseinrichtung der eingangs genannter Gattung zu schaffen, die zur Belüftung von Räumen das Öffnen von Fenstern ersetzen können und die dabei das Eindringen von Lärm aus dem Aussenbereich wirksam verhindern effizienter sind und eine erleichterte Montage ermöglichen.
[0008] Diese Aufgabe wird durch eine erfindungsgemässe Belüftungseinrichtung mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst.
[0009] Die weiteren Ansprüche beziehen sich auf besonders vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sowie auf ein Verfahren zur Montage einer Belüftungseinrichtung und deren Verwendung.
[0010] Erfindungsgemäss wird eine Belüftungseinrichtung, umfassend einen Fluidkanal, ein Fluidbewegungselement und ein Gehäuse vorgeschlagen. Der Fluidkanals ist dabei in einen Kanal einführbar, welcher eine Verbindung zwischen einem Innenraum eines Raums und einem Aussenbereich des Raums herstellt. Ein Fluidbewegungselement zur Bewegung eines Fluids ist mit dem Fluidkanal strömungsverbindbar, sodass das Fluid, insbesondere Luft, zwischen dem Innenraum und dem Aussenbereich bewegbar ist, wobei das Fluidbewegungselement von dem Gehäuse umgeben ist, welches im Innenraum anbringbar ist, sodass das Fluidbewegungselement im Innenraum angeordnet ist. Das Gehäuse ist mit dem Fluidkanal abnehmbar verbindbar oder fest verbunden. Der Fluidkanal verfügt dabei über eine erste Mündung und eine zweite Mündung.
[0011] Das Fluidbewegungselement kann dabei z.B. ein Ventilator, ein Gebläse oder ein Lüfter sein, insbesondere ein Mikro-Lüfter, wie sie z.B. in PCs verbaut werden. Gerade Mirko-Lüfter lassen sich mit nur wenig Energie betreiben und sind daher ressourcenschonend.
[0012] Die erfindungsgemässe Belüftungseinrichtung kann prinzipiell an jeder beliebigen Stelle eines Fensters angeordnet sein, beispielsweise am Blendrahmen, am Flügelrahmen oder an einem Flügelschenkel, sodass der Fluidkanal sich von der dem Innenraum zugewandten Seite des Fensters zu der dem Aussenbereich zugewandten Seite des Fensters erstreckt.
[0013] Ebenso ist es denkbar, die Belüftungseinrichtung an einer Wandfläche des Innenraumes anzuordnen, bevorzugt einer Aussenwand des Innenraumes. Der Fluidkanal kann dabei durch einen Kanal in der Aussenwand geführt werden, sodass ein Fluid von dem Innenraum in den Aussenbereich durch die Wand bewegt werden kann. Die Aussenwand ist dabei so definiert, dass sie den Innenraum gegenüber dem Aussenbereich abgrenzt. Der Kanal verfügt dabei über eine erste Mündung und eine zweite Mündung.
[0014] Das Gehäuse kann dergestalt um das Fluidbewegungselement angeordnet sein, dass das Fluidbewegungselement ohne Befestigungsmittel wie etwa Schrauben, Kleber oder Klammern festgehalten werden muss, um ein Verrutschen im Gehäuse zu verhindern. Dies kann etwa dadurch erfolgen, dass das Fluidbewegungselement passgenau in das Gehäuse einfügbar ist und somit direkt von diesem gehalten wird. Sollte zur Fluidbewegung etwa ein aus dem Stand der Technik bekannter Mikrolüfter verwendet werden, so ist dieser selbst in einem Gehäuse angebracht und bildet mit diesem das Fluidbewegungselement, welches in das Gehäuse der Belüftungseinrichtung einfügbar ist. Ebenso kann das Gehäuse dergestalt um das Fluidbewegungselement angeordnet sein, dass das Fluidbewegungselement durch Befestigungsmittel, etwa die oben genannten, gegen Verrutschen im Gehäuse gesichert wird.
[0015] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Belüftungseinrichtung ist das Gehäuse fluiddicht und abnehmbar mit dem Fluidkanal verbindbar. Dies ist besonders dann vorteilhaft, wenn die Belüftungseinrichtung nicht benötigt wird. So kann das Gehäuse vom Kanal und/oder vom Fluidkanal entfernt werden, was die Gefahr reduziert, dass die Belüftungseinrichtung Schaden nimmt.
[0016] Darüber hinaus kann nach Entfernen des Gehäuses der Fluidkanal oder der Kanal selbst so mit einem Verschlusselement verschlossen werden, dass Geräusche vom Aussenbereich weniger stark in den Innenbereich gelangen. Das Verschlusselement kann dabei z.B. eine Kappe, ein Deckel oder ein Stopfen sein, die jeweils etwa mittels eines Gewindes, eines Press-Fits oder durch Halteklammern am Fluidkanal oder am Kanal fixiert werden können und die erste und /oder die zweite Mündung des Kanals und / oder des Fluidkanals verschliessen. Selbstverständlich gilt dies auch für Geräusche aus dem Innenraum, die so weniger leicht in den Aussenbereich gelangen. Ebenso kann das Verschlusselement der Wärme- bzw. Kältedämmung dienen. Bevorzugt ist das Verschlusselement dabei so ausgestaltet, dass es zwischen 0 mm und 5 cm aus der dem Innenraum zugewandten Seite der Wand hervorragt, besonders bevorzugt zwischen 0 mm und 2,5 cm aus der dem Innenraum zugewandten Seite der Wand hervorragt und weiter besonders bevorzugt zwischen 0 mm und 1 cm aus der dem Innenraum zugewandten Seite der Wand hervorragt.
[0017] Zur wirksamen Schalldämmung eignet sich ein Schalldämmelement zum Verschliessen wenigstens einer der beiden Mündungen des Kanals, und/oder des Fluidkanals. Das Schalldämmelement wird einer Mündung des Kanals oder des Fluidkanals angeordnet, wobei die Kanalmündung oder die Fluidkanalmündung möglichst grossflächig überdeckt wird. Bevorzugt kann das Schalldämmelement fluiddurchlässig sein, sodass weiterhin eine Fluidbewegung durch den Fluidkanal oder den Kanal möglich ist. Dieses Schalldämmelement kann gleichzeitig als Führungselement für eine gewünschte Verteilung und Richtung des bewegten Fluids dienen.
[0018] Zur wirksamen Wärme- und /oder Kälteisolierung eignen sich Isolierelemente zum Verschliessen wenigstens einer Mündung des Kanals, und/oder des Fluidkanals, wenn die Belüftungseinrichtung nicht in Betrieb ist.. Das Isolierelement wird an einer Mündung des Kanals oder des Fluidkanals angeordnet, wobei die Kanalmündung oder die Fluidkanalmündung möglichst grossflächig überdeckt wird.
[0019] In einer bevorzugten Ausführungsform der Belüftungseinrichtung verfügt der Fluidkanal und / oder das Fluidbewegungselement, und / oder das Gehäuse über einen Filter zum Filtern des Fluids.
[0020] Der Filter kann sich dabei über den gesamten Innenradius des Fluidkanals erstrecken, falls dieser kreisförmig ist. Da der Fluidkanal auch eine von der Kreisform abweichende Form haben kann, etwa polygonal, kann der Filter auch so ausgestaltet sein, dass er im Querschnitt dieser Fluidkanalform entspricht. Der Filter kann dabei an einer der Mündungen des Fluidkanals angeordnet sein oder sich zwischen den Mündungen befinden. Bevorzugt wird eine Vielzahl von Filtern verwendet, sodass es auch möglich ist, verschiedene Typen von Filtern in dem Kanal gleichzeitig anzuordnen.
[0021] Die Anordnung des Filters neben dem Fluidbewegungselement kann dabei dergestalt erfolgen, dass der Filter sich parallel zu einer Ebene des Fluidbewegungselements befindet, wobei die Ebene orthogonal zu einer Achse A aufgespannt ist, und die Achse A sich vom Aussenbereich zum Innenraum erstreckt. Ein solcher Filter neben dem Fluidbewegungselement schützt das Bewegungselement vor Schäden, die durch Partikel entstehen, die im Fluid transportiert werden, etwa Sandkörner.
[0022] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Belüftungseinrichtung kann der Fluidkanal über ein Ventil zum Unterbinden des Fluidstroms zwischen Innenraum und Aussenbereich verfügen. Das Ventil kann dabei an einer der Mündungen des Fluidkanals und / oder zwischen den Mündungen des Fluidkanals im Fluidkanal angeordnet sein. Dies hat den Vorteil, dass das Volumen des Fluids, welches zwischen Innenraum und Aussenbereich bewegt werden kann über das Ventil regulierbar ist.
[0023] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Belüftungseinrichtung verfügt das Gehäuse über einen Fortsatz, wobei das Gehäuseüber den Fortsatz mit dem Fluidkanal verbunden werden kann. Diese Verbindung kann dabei dergestalt erfolgen, dass der Fortsatz in den Fluidkanal eingeführt wird und daran abnehmbar fixiert wird. Die Fixierung kann dabei beispielsweise mittels eines Press-Fits, eines Gewindes, eines Bajonettverschlusses oder mittels Schrauben erfolgen.
[0024] Zudem kann die Verbindung dergestalt erfolgen, dass der Fluidkanal in den Fortsatz eingeführt wird und daran abnehmbar fixiert wird. Die Fixierung kann dabei beispielsweise mittels eines Press-Fits, eines Gewindes, eines Bajonettverschlusses oder mittels Schrauben erfolgen.
[0025] Es ist weiterhin denkbar, dass der Fortsatz der Fluidkanal ist und der Fortsatz direkt in den Kanal eingeführt wird und dort abnehmbar fixiert wird. Die Fixierung kann dabei beispielsweise mittels eines Press-Fits, eines Gewindes, eines Bajonettverschlusses oder mittels Schrauben erfolgen.
[0026] Der Kanal oder der Fluidkanal weist zweckmässigerweise einen gekrümmten und/oder abgewinkelten Verlauf auf, da hierdurch ein direkter Schalldurchgang zwischen den beiden Mündungen verhindert wird, was für sich schon ein wirksames Mittel zur Schalldämmung darstellt.
[0027] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Belüftungseinrichtung verfügt das Gehäuse über Lamellen, zwischen welchen Fluid hindurchströmen kann.
[0028] Die Lamellen erstrecken sich dabei entlang der dem Innenraum zugewandten Seite des Gehäuses. Die Lamellen dienen dabei einerseits dem Schutz des Fluidbewegungselements vor physischer Einwirkung, andererseits können sie zur Richtungssteuerung des Fluidstroms eingesetzt werden. Hierfür sind sowohl starr angebrachte als auch bewegbare Lamellen denkbar.
[0029] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Belüftungseinrichtung weist das Gehäuse einen maximalen Durchmesser von 6 cm - 16 cm auf, bevorzugt einen maximalen Durchmesser von 8 cm - 14 cm und besonders bevorzugt einen maximalen Durchmesser von 10 cm - 12 cm.
[0030] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Belüftungseinrichtung weist das Gehäuse eine Dicke von 2.5 cm - 5.5 cm auf, bevorzugt eine Dicke von 3 cm - 5 cm, besonders bevorzugt eine Dicke von 3.5 cm - 4.5 cm.
[0031] Diese Abmessungen haben den Vorteil, dass das Gehäuse leicht handhabbar ist, sodass das Abnehmen und Anbringen des Gehäuses im Innenraum bei Nichtbenutzung bzw. für die Benutzung einfach erfolgen kann.
[0032] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Belüftungseinrichtung kann die Energieversorgung der Belüftungseinrichtung mittels eines am Gehäuse anbringbaren Stromkabels erfolgen.
[0033] Für den variablen Einsatz kann das Fluidbewegungselement eine verschiedene Leistungsstufen oder die Leistung stufenlos einstellende Steuervorrichtung aufweisen. Hierbei kann noch zusätzlich eine Zeitsteuervorrichtung und/oder eine beim Schliessen des Fensters das Fluidbewegungselement einschaltende Steuervorrichtung vorgesehen sein, um einen weitgehend automatischen Betrieb zu erzielen. Dabei kann die Drehrichtung des Fluidbewegungselements alternativ eingestellt werden, wobei eine Luftströmung von aussen nach innen vorzuziehen ist.
[0034] Ausserdem wird ein erfindungsgemässes Verfahren zur Montage einer Belüftungseinrichtung vorgeschlagen, welches die folgenden Schritte umfasst:
Bereitstellen einer Belüftungseinrichtung und Bereitstellen eines Kanals vom Innenraum zum Aussenbereich, Einführen des Fluidkanals in den Kanal und Anordnung des Gehäuses in dem Innenraum.
[0035] Die Montage kann vorteilhafterweise so erfolgen, dass die Belüftungseinrichtung bei nicht Gebrauch vom Kanal und / oder dem Fluidkanal entfernt werden kann und so gegen Schäden geschützt ist.
[0036] Dies hat den Vorteil, dass die Belüftungseinrichtung flexibler einsetzbar ist, da die Bewegung des Fluids nicht nur auf eine Richtung beschränkt ist. Dies kann insbesondere dann hilfreich sein, wenn starke und / oder penetrante Gerüche aus dem Innenraum entfernt werden sollen.
[0037] Ausserdem wird die Verwendung einer erfindungsgemässen Belüftungseinrichtung zur Belüftung eines Raumes vorgeschlagen.
[0038] In einem bevorzugten erfindungsgemässen Verwendungsbeispiel kann die Bewegung des Fluids mittels des Fluidbewegungselements vom Aussenbereich in den Innenraum erfolgen.
[0039] Es versteht sich von selbst, dass die hier genannten Ausführungsbeispiele keinen beschränkenden Charakter haben und die verschiedenen Merkmale der Ausführungsbeispiele sowie die Ausführungsbeispiele selbst miteinander kombinierbar sind.
[0040] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen:
Fig. 1:
eine schematische Darstellung einer erfindungsgemässen Belüftungseinrichtung im Querschnitt, angeordnet an einem Fensterrahmen;
Fig. 2:
eine schematische Darstellung einer erfindungsgemässen Belüftungseinrichtung mit einem Fortsatz;
Fig. 3:
eine schematische Darstellung einer erfindungsgemässen Belüftungseinrichtung in der Draufsicht, angeordnet an einem Fensterrahmen;
Fig. 4:
eine schematische Darstellung einer erfindungsgemässen Belüftungseinrichtung im Querschnitt, mit Lamellen und einem Stromkabel.
[0041] Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung einer erfindungsgemässen Belüftungseinrichtung 1 für Räume mit einem einen Innenraum 2 des Raums mit einem Aussenbereich 3 verbindenden Fluidkanal 4.Hierbei ist ein Fluidbewegungselement 5 zur Bewegung eines Fluids mit dem Fluidkanal 4 verbindbar, sodass ein Fluid zwischen dem Innenraum 2 und dem Aussenbereich 3 bewegbar ist. Das Fluidbewegungselement 5 ist im Innenraum 2 angeordnet, und abnehmbar mit einer zweiten Mündung 42 des Fluidkanals 4 verbunden.
[0042] Die in Figur 1 dargestellte Verbindung des Gehäuses 10 mit dem Fluidkanal 4 ist fluiddicht und ein Filter (nicht dargestellt) zum Filtern des Fluids kann im Fluidkanal und / oder im Fluidbewegungselement angeordnet werden.
[0043] Weiterhin zeigt die schematische Darstellung der Belüftungseinrichtung in Fig. 1 ein Ventil 6, das an der ersten Mündung 41 des Fluidkanals angeordnet ist wobei der Fluidkanal 4 über das Ventil 6 zum Unterbinden des Fluidstroms zwischen Innenraum 2 und Aussenbereich 3 verfügt.
[0044] Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung einer erfindungsgemässen Belüftungseinrichtung mit einem Fortsatz 7, wobei das Gehäuse 10 über den Fortsatz 7 mit dem Fluidkanal 4 fluiddicht verbunden ist.
[0045] Figur 3 zeigt eine schematische Draufsicht auf eine an einem Fensterflügel 8 angeordnete Belüftungseinrichtung 1 mit einer Teilansicht des Fluidbewegungselements 5.
[0046] Figur 4 zeigt eine schematische Querschnittszeichnung einer an einem Fensterflügel 8 angeordneten Belüftungseinrichtung 1. Das Gehäuse 10 der Belüftungseinrichtung 1 ist in einem Innenraum 2 angeordnet und der Fluidkanal 4 der Belüftungseinrichtung 1 ist in den Kanal 9 eingeführt. Das Gehäuse 10 verfügt über Lamellen 11 zum Schutz des Fluidbewegungselements 5 und zur gleichzeitigen Steuerung des Fluidstroms. Ein Stromkabel 11 zur Stromversorgung der Belüftungseinrichtung 1 ist ebenfalls gezeigt.
[0047] Die Erfindung ist nicht auf die offenbarten Ausführungsformen beschränkt. Andere Variationen der offenbarten Ausführungsformen können von Fachleuten beim Praktizieren einer beanspruchten Erfindung aus einem Studium der Zeichnungen, der Offenbarung und der abhängigen Ansprüche verstanden und bewirkt werden. In den Ansprüchen schliesst das Wort „umfassend“ keine anderen Elemente oder Schritte aus, und der unbestimmte Artikel „ein“ oder „eine“ schliesst keine Vielzahl aus. Die blosse Tatsache, dass bestimmte Massnahmen in voneinander verschiedenen abhängigen Ansprüchen wiederholt werden, bedeutet nicht, dass eine Kombination dieser Massnahmen nicht vorteilhaft verwendet werden kann. Jegliche Bezugszeichen in den Ansprüchen sollten nicht als Einschränkung des Umfangs ausgelegt werden.
Claims (14)
1. Belüftungseinrichtung, umfassend einen Fluidkanal (4), ein Fluidbewegungselement (5) und ein Gehäuse (10), wobei der Fluidkanal (4) in einen Kanal (9) einführbar ist, der eine Verbindung zwischen einem Innenraum (2) eines Raums und einem Aussenbereich (3) des Raums herstellt, wobei ein Fluidbewegungselement (5) zur Bewegung eines Fluids mit dem Fluidkanal (4) strömungsverbindbar ist, sodass das Fluid zwischen dem Innenraum (2) und dem Aussenbereich (3) bewegbar ist, wobei das Fluidbewegungselement (5) von dem Gehäuse (10) umgeben ist, welches im Innenraum (2) anbringbar ist, sodass das Fluidbewegungselement (5) im Innenraum (2) angeordnet ist dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (10)mit dem Fluidkanal (4) abnehmbar verbindbar oder fest verbunden ist.
2. Belüftungseinrichtung nach Anspruch 1, wobei sich der Fluidkanal (4) nach Einführen in den Kanal (9) zwischen Innenraum (2) und Aussenbereich (3) ganz oder teilweise entlang des Kanals (9) erstreckt.
3. Belüftungseinrichtung nach Anspruch 1, wobei das Gehäuse (10) fluiddicht und abnehmbar mit dem Fluidkanal (4) verbunden ist.
4. Belüftungseinrichtung nach Anspruch 1, wobei der Fluidkanal (4) und / oder das Fluidbewegungselement (5), und / oder das Gehäuse (10) über einen Filter zum Filtern des Fluids verfügt.
5. Belüftungseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Fluidkanal (4) über ein Ventil (6) zum Unterbinden des Fluidstroms zwischen Innenraum (2) und Aussenberiech (3) verfügt.
6. Belüftungseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Gehäuse (10) über einen Fortsatz (7) verfügt, und das Gehäuse (10) über den Fortsatz (7) mit dem Fluidkanal (4) verbunden werden kann.
7. Belüftungseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Fluidkanal (4) gekrümmt ist und / oder abgewinkelt ist.
8. Belüftungseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Gehäuse (10) über Lamellen (11) verfügt, zwischen welchen Fluid hindurchströmbar ist.
9. Belüftungseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Gehäuse (10) einen maximalen Durchmesser von 6 cm - 16 cm aufweist, bevorzugt einen maximalen Durchmesser von 8 cm - 14 cm und besonders bevorzugt einen maximalen Durchmesser von 10 cm - 12 cm.
10. Belüftungseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Gehäuse (10) eine Dicke von 2.5 cm - 5.5 cm aufweist, bevorzugt eine Dicke von 3 cm - 5 cm, besonders bevorzugt eine Dicke von 3.5 cm - 4.5 cm.
11. Belüftungseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Energieversorgung der Belüftungseinrichtung (1) mittels eines am Gehäuse (10) anbringbaren Stromkabels (11) erfolgt.
12. Verfahren zur Montage einer Belüftungseinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1-11, umfassend:
a) Bereitstellen einer Belüftungseinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1-11;
b) Bereitstellen eines Kanals (9) vom Innenraum (2) zum Aussenbereich (3);
c) Einführen des Fluidkanals (4) in den Kanal (9) und Anordnung des Gehäuses (10) in dem Innenraum (2).
13. Verwendung einer Belüftungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1-11 zur Belüftung eines Raumes.
14. Verwendung nach Anspruch 13, wobei die Bewegung des Fluids mittels des Fluidbewegungselements (5) vom Aussenbereich (3) in den Innenraum (2) erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH001152/2024A CH722233A2 (de) | 2024-10-22 | 2024-10-22 | Belüftungseinrichtung, Verfahren zur Montage einer Belüftungseinrichtung und Verwendung einer Belüftungseinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH001152/2024A CH722233A2 (de) | 2024-10-22 | 2024-10-22 | Belüftungseinrichtung, Verfahren zur Montage einer Belüftungseinrichtung und Verwendung einer Belüftungseinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH722233A2 true CH722233A2 (de) | 2026-04-30 |
Family
ID=99596830
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH001152/2024A CH722233A2 (de) | 2024-10-22 | 2024-10-22 | Belüftungseinrichtung, Verfahren zur Montage einer Belüftungseinrichtung und Verwendung einer Belüftungseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH722233A2 (de) |
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2024
- 2024-10-22 CH CH001152/2024A patent/CH722233A2/de unknown
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