CH720804A2 - Befestigungselement und Verfahren zum Befestigen einer Metallleiste mit Ersterem - Google Patents

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CH720804A2
CH720804A2 CH000548/2023A CH5482023A CH720804A2 CH 720804 A2 CH720804 A2 CH 720804A2 CH 000548/2023 A CH000548/2023 A CH 000548/2023A CH 5482023 A CH5482023 A CH 5482023A CH 720804 A2 CH720804 A2 CH 720804A2
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Befestigungselement (10) zur Befestigung einer Metallleiste an einem Untergrund umfassend einen ersten Abschnitt (1) mit einer Öffnung (22) und einen zweiten Abschnitt (2), sowie eine Anlagefläche (3) zur Anlage an die Metallleiste und eine Durchgangsbohrung (4), wobei der erste Abschnitt (1) so geformt ist, dass ein Werkzeug ansetzbar ist, wobei sich die Anlagefläche (3) zwischen dem ersten Abschnitt (1) und dem zweiten Abschnitt (2) befindet, wobei ein Bohrer oder ein Befestigungsmittel durch die Öffnung (22) und die Durchgangsbohrung (4) einführbar ist, wobei sich die Durchgangsbohrung (4) zumindest durch den zweiten Abschnitt (2) erstreckt, und die Durchgangsbohrung (4) für das Befestigungselements eine Länge L aufweist, so dass die Längsachse des in die Öffnung (22) und in die Durchgangsbohrung (4) einführbaren Bohrers oder Befestigungsmittels einen maximalen Winkel zu der Achse (8) der Durchgangsbohrung von 6°, vorzugsweise von 5°, bilden kann. Die Erfindung betrifft ausserdem ein Verfahren zum Befestigen einer Metallleiste an einem Untergrund.

Description

Technisches Gebiet der Erfindung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Befestigungselement zur Befestigung einer Metallleiste an einer Wand, Fassade oder Decke, das deren schnelle Montage mit herkömmlichen Werkzeugen und ohne zusätzliche Bohrlehre (Bohrschablone) und ein schnelles und präzises Bohren in die Wand, Fassade oder Decke hinter der Metallleiste ermöglicht. Dadurch kann die Metallleiste einfach, schnell und zuverlässig an der Wand, der Fassade oder der Decke befestigt werden.
[0002] Die Metallleiste ist hierbei vorzugsweise Teil einer „vorgehängten Fassade“, auch bezeichnet als „hinterlüftete Fassade“ oder „vorgehängte hinterlüftete Fassade“ („VHF“). Eine vorgehängte Fassade ist eine der Fachperson im Bauwesen bekannte mehrschalige Aussenwandkonstruktion mit nichttragender Fassadenbekleidung, die mit Abstand zur tragenden Wandebene an dieser befestigt ist. Die Fassadenbekleidung wird durch eine Luftschicht vom dahinter liegenden Wandaufbau getrennt.
[0003] Nach DINA 18516-1 setzt sich die Konstruktion einer vorgehängten (hinterlüfteten) Fassade aus der Fassadenbekleidung, der Hinterlüftungszone, der Dämmung und der Unterkonstruktion zusammen. Voraussetzung ist ein statisch tragender Untergrund, d.h. z. B. ein Mauerwerk wie eine Wand, Fassade oder Decke. Der Untergrund kann auch Beton oder Holz sein. Die Hinterlüftung der Fassadenbekleidung ermöglicht die Abtrocknung von Kondenswasser.
Stand der Technik
[0004] Bisherige bekannten Befestigungselemente zur Befestigung einer Metallleiste an einer Wand, Fassade oder Decke zeichnen sich dadurch aus, dass Spezialwerkzeuge zu ihrer Befestigung benötigt werden, um eine genaue Befestigung zu ermöglichen. Die Spezialwerkzeuge werden auch in Verbindung mit den bekannten Befestigungselementen verwendet, um eine präzise Bohrung in der Wand, Fassade oder Decke hinter der Metallleiste zu erreichen, indem der Bohrer durch das ausreichend lange Spezialwerkzeug geführt wird. Durch den Einsatz dieser Spezialwerkzeuge wird die Zeit verlängert, bis die Metallleiste befestigt wird. Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es also, ein Befestigungselement zur Verfügung zu stellen, welches eine schnelle und effiziente Befestigung sowie eine präzisere Bohrung ermöglicht.
Zusammenfassung der Erfindung
[0005] Diese Aufgabe wird durch das erfindungsgemässe Befestigungselement gelöst, welches einen ersten Abschnitt und einen zweiten Abschnitt, sowie eine Anlagefläche zur Anlage an die Metallleiste und eine Durchgangsbohrung umfasst, wobei der erste Abschnitt so geformt ist, dass ein Werkzeug ansetzbar ist, wobei sich die Anlagefläche zwischen dem ersten und dem zweiten Abschnitt befindet, wobei sich die Durchgangsbohrung zumindest durch den zweiten Abschnitt erstreckt, wobei die Durchgangsbohrung eine Länge L aufweist, so dass die Längsachse eines in die Öffnung und in die Durchgangsbohrung einführbaren Bohrers oder Befestigungsmittels einen maximalen Winkel α zu der Längsachse der Durchgangsbohrung von 6°, vorzugsweise von 5°, bilden kann.
[0006] Die Erfindung betrifft ausserdem ein Verfahren gemäss einem der Ansprüche 15-18 zum Befestigen einer Metallleiste, in die ein oder mehrere erfindungsgemässe Befestigungselemente eingebracht werden können, an einem Untergrund, wobei die Metallleiste entsprechend geformte Aussparungen zur Aufnahme der Anlagefläche des einen oder der mehreren erfindungsgemässen Befestigungselemente sowie entsprechende Bohrungen zur Aufnahme des zweiten Abschnitts dieses Befestigungselements oder dieser Befestigungselemente aufweist. Die Metallleiste ist bevorzugt Teil einer vorgehängten Fassade, so dass dadurch die vorgehängte Fassade an einem Untergrund mittels einer Metallleiste befestigt wird.
[0007] Die Öffnung im ersten Abschnitt geht in die Durchgangsbohrung im zweiten Abschnitt über. D.h. die Öffnung erstreckt sich entweder in die Anlagefläche hinein oder die Durchgangsbohrung beginnt bereits in der Anlagefläche. In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Öffnung ein trichterförmiges Loch im ersten Abschnitt, besonders bevorzugt ist der Durchmesser dieses Lochs grösser als der Durchmesser D1 der Durchgangsbohrung.
[0008] Die Durchgangsbohrung gewährleistet die Führung für den Bohrer und das Befestigungsmittel. Durch die Länge L der Durchgangsbohrung wird gewährleistet, dass der Bohrer bzw. das Befestigungsmittel nur ein geringes Spiel hat, d.h. die Längsachse eines in die Durchgangsbohrung einführbaren Bohrers oder Befestigungsmittels kann zu der Achse der Durchgangsbohrung einen maximalen Winkel α von 6°, vorzugsweise von 5°, bilden.
[0009] Im Folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemässen Befestigungselements beschrieben. Hierbei ist eine beliebige Kombination der bevorzugten Ausführungsformen möglich und im Rahmen der Erfindung umfasst, auch wenn diese Kombinationen nicht einzeln offenbart werden.
[0010] In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Befestigungselement derart konfiguriert, dass die Länge L der Durchgangsbohrung folgende Bedingung erfüllt: wobei D1 = Durchmesser der Durchgangsbohrung, D2 = Durchmesser des Bohrers bzw. des Befestigungsmittels, und α = 6°, vorzugsweise 5°.
[0011] Als Befestigungsmittel wird bevorzugt eine eigens dafür vorgesehene Distanzschraube verwendet.
[0012] Der Anwender wird also bei der Auswahl des Bohrers bzw. des Befestigungsmittels dessen Durchmesser D2 so auswählen, dass die folgende Bedingung erfüllt ist: wobei L = Länge der Durchgangsbohrung, D1 = Durchmesser der Durchgangsbohrung und α = 6°, vorzugsweise 5°.
[0013] Bevorzugt wird für die Abweichung der Längsachse des Bohrers bzw. des Befestigungsmittels von der Achse der Durchgangsbohrung ein Winkel α von maximal 6°, vorzugsweise von maximal 5°, angenommen. Kleinere oder grössere Winkelabweichungen, wie zum Beispiel 8°, 7°, 4° und 3° können mit einer geeigneten Wahl der Länge L bzw. der Länge des zweiten Abschnitts erreicht werden.
[0014] Ist das Befestigungsmittel eine Distanzschraube, so gewährleistet die Durchgangsbohrung des Befestigungselements die Führung für die Bohrung für diese Distanzschraube. Bei entsprechendem Durchmesser des Bohrers ist gewährleistet, dass die Abweichung von der Achse der Durchgangsbohrung maximal 6°, vorzugsweise maximal 5°, ist. Dadurch wird eine präzisere jedoch schnelle Bohrung erreicht.
[0015] Vorteilhafterweise entspricht beispielsweise der Durchmesser D2 des Bohrers bzw. des Befestigungsmittels mindestens der Hälfte des Durchmessers D1 der Durchgangsbohrung, d.h. D2 ≥ 0.9 D1. Es versteht sich von selbst, dass der maximale Durchmesser des Bohrers bzw. des Befestigungsmittels durch den Durchmesser D1 der Durchgangsbohrung vorgegeben ist, also gilt bevorzugt: 0.9 D1 ≤ D2 < D1.
[0016] Die Durchgangsbohrung kann sich teilweise oder ganz durch den ersten Abschnitt und/oder teilweise oder ganz durch die Anlagefläche und ganz durch den zweiten Abschnitt erstrecken. In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Befestigungselements erstreckt sich die Durchgangsbohrung ganz durch die Anlagefläche und ganz durch den zweiten Abschnitt.
[0017] Eine Ausführungsform des erfindungsgemässen Befestigungselements ist dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsbohrung, die sich zumindest durch den zweiten Abschnitt erstreckt, mindestens teilweise eine Innenwindung aufweist.
[0018] Vorteilhafterweise erstreckt sich die Innenwindung über mindestens 70%, bevorzugt über mindestens 80%, besonders bevorzugt über mindestens 90%, ganz besonders bevorzugt über 100%, der Durchgangsbohrung durch den zweiten Abschnitt.
[0019] Eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemässen Befestigungselements ist dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsbohrung, die sich zumindest durch den zweiten Abschnitt erstreckt, keine Innenwindung aufweist. Beim Befestigen der Distanzschraube wird dann durch das Gewinde der Schraube erst ein Gewinde in der Durchgangsbohrung erzeugt.
[0020] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Befestigungselements weist die Anlagefläche bevorzugt die Form eines Parallelogramms auf. Besonders bevorzugt sind hierbei die Flanken dieses Parallelogramms zu einer Ecke hin abgeschrägt; bevorzugterweise so, dass die abgeschrägten Ecken durch eine Diagonale verbunden werden können. Unter „Flanken“ versteht man die kürzeren Seiten des Parallelogramms.
[0021] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Befestigungselements ist die Anlagefläche so geformt, dass sie sich bei einer Drehung in eine entsprechende Aussparung in der Metallleiste einpassen kann. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Aussparung in der Metallleiste U-förmig.
[0022] In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Befestigungselements steht an dem ersten Abschnitt entgegengesetzt zur Anlagefläche ein Werkzeugansatz vor, der so ausgebildet ist, dass an ihm ein Mehrkantschlüssel ansetzbar ist. Bevorzugt handelt es sich dabei um einen Sechskant- oder Achtkantschlüssel, wobei ein Sechskantschlüssel besonders bevorzugt ist.
[0023] In einer alternativen Ausführungsform des erfindungsgemässen Befestigungselements ist dieser Werkzeugansatz so ausgebildet, dass ein Maulschlüssel ansetzbar ist. In weiteren alternativen Ausführungsformen des erfindungsgemässen Befestigungselements ist dieser Werkzeugansatz so ausgebildet, dass ein Rohrsteckschlüssel oder ein Ringschlüssel oder eine Stecknuss ansetzbar ist.
[0024] In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Werkzeugansatz mindestens eine Rippe an einer Seite auf. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist der Werkzeugansatz insgesamt so viele Rippen auf wie der Werkzeugansatz Seiten hat, und zwar vorzugsweise auf jeder Seite des Werkzeugansatzes eine Rippe.
[0025] Ist der Werkzeugansatz ein Sechseck, so kann dieses beispielsweise an jeder dritten, sich gegenüberliegenden Seite (insgesamt zwei Rippen) oder an jeder zweiten Seite (insgesamt drei Rippen) oder an jeder Seite eine Rippe (insgesamt sechs Rippen) aufweisen. Ist der Werkzeugansatz ein Achteck, so kann dieses beispielsweise an jeder zweiten Seite (insgesamt vier Rippen) oder an jeder Seite eine Rippe (insgesamt acht Rippen) aufweisen. Vorzugsweise werden die Seiten des Werkzeugansatzes symmetrisch mit den Rippen versehen. Dadurch wird der Ansatz der Werkzeuge besonders erleichtert. Die Rippen sind nämlich etwas grösser als die Seiten des Werkzeugansatzes. Der Werkzeugansatz wird beispielsweise so gewählt, dass er für alle gängigen Sechskantschlüssel passt. Damit aber das Befestigungselement auf dem Sechskantschlüssel klemmt und nicht herunterfällt, werden die Rippen etwas grösser geformt als der sechskantige Werkzeugansatz. So bleibt das Befestigungselement auf dem Sechskantschlüssel stecken und fällt bei der Montage nicht unnötig herunter. Dadurch wird die Befestigung noch zügiger.
[0026] Ist der Werkzeugansatz für das Ansetzen eines Sechskantschlüssels ausgebildet, so ist das Sechseck so zur Anlagefläche ausgerichtet, dass die sich gegenüberliegenden Ecken des Sechsecks jeweils zur Mitte der beiden Flanken weisen. Hierbei befindet sich bevorzugt eine Rippe mindestens an jeder zweiten Seite des Sechsecks, also an insgesamt drei Seiten.
[0027] In einer anderen bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Befestigungselements bildet die Achse der Durchgangsbohrung einen definierten Winkel β zu der Achse senkrecht zur Anlagefläche des Befestigungselements, wobei dieser definierte Winkel β vorzugsweise ein Winkel von 0°, 15°, 20°, 25° oder 30° ist.
[0028] In einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemässen Befestigungselements bildet die Achse der Durchgangsbohrung einen definierten Winkel β zu der Achse horizontal zur Anlagefläche des Befestigungselements, wobei dieser definierte Winkel β vorzugsweise ein Winkel von 0°, 15°, 20°, 25° oder 30° ist.
[0029] Neben der Achse senkrecht bzw. horizontal zur Anlagefläche des Befestigungselements sind auch noch andere Achsen denkbar, zu denen die Achse der Durchgangsbohrung einen definierten Winkel β von vorzugsweise 0°, 15°, 20°, 25° oder 30° bilden kann.
[0030] Werden nun zur Befestigung der Metallleiste am Untergrund, d.h. an der Wand, der Fassade oder der Decke, Befestigungselemente verwendet, die unterschiedliche Winkel β zwischen der Achse senkrecht oder horizontal zur Anlagefläche des Befestigungselements und der Durchgangsbohrung aufweisen, so werden die Befestigungsmittel in unterschiedlichen Winkeln am Untergrund befestigt. Dies sorgt für eine höhere Stabilität der Befestigung der Metallleiste am Untergrund als dies bei gleichen Winkeln der Fall wäre. Der Untergrund kann hierbei beispielsweise Mauerwerk, Beton oder Holz sein.
[0031] Um die Einfuhr des erfindungsgemässen Befestigungselements in eine gegebenenfalls vorhandene Dämmplatte zu erleichtern, ist der zweite Abschnitt bevorzugterweise an seiner Endfläche, also an der der Anlagefläche abgewandten Seite konisch und/oder abgeschrägt, bevorzugt konisch, besonders bevorzugt konisch und abgeschrägt. Der zweite Abschnitt könnte an seiner Endfläche auch Schneidvorrichtungen wie unterbrochene Schneidkanten oder einzelne Zacken aufweisen.
[0032] Das erfindungsgemässe Befestigungselement kann aus Kunststoff, Gusseisen oder Aluminium sein. In einer bevorzugten Ausführungsform ist das erfindungsgemässe Befestigungselement aus Kunststoff oder einem anderen Material, welches Wärme schlecht leitet. Bevorzugt ist der Kunststoff glasfaserverstärktes Polyamid, besonders bevorzugt ist der Kunststoff mit 5 bis 40 Gew.-% Glasfasern verstärktes Polyamid, ganz besonders bevorzugt ist der Kunststoff mit 15 bis 35 Gew.- % Glasfasern verstärktes Polyamid, ganz besonders bevorzugt ist der Kunststoff mit 30 Gew.-% Glasfasern verstärktes Polyamid.
[0033] Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Befestigen einer vorgehängten Fassade an einem Untergrund wie beispielsweise einer Wand, einer Fassade oder einer Decke mittels einer Metallleiste, in die ein oder mehrere erfindungsgemässe Befestigungselemente eingebracht werden können, wobei die Metallleiste entsprechend geformte Aussparungen zur Aufnahme der Anlagefläche des einen oder der mehreren erfindungsgemässen Befestigungselemente aufweist, wobei sich zwischen Metallleiste und Untergrund optional eine Dämmplatte befindet, umfassend die folgenden Schritte: a) Einsetzen eines oder mehrerer erfindungsgemässer Befestigungselemente in eine Metallleiste sowie in die Dämmplatte, falls vorhanden, wobei die Endfläche des zweiten Abschnitts zum Untergrund bzw. zur Dämmplatte hinweist, b) Ansetzen eines Werkzeugs an den ersten Abschnitt des einen oder der mehreren Befestigungselemente; c) Befestigen des einen oder der mehreren Befestigungselemente in der Metallleiste durch Drehen und dadurch erfolgtes Einbringen von deren Anlageflächen in die Aussparungen der Metallleiste; d) Entfernen des Werkzeuges; e) gegebenenfalls Bohren von Löchern in den Untergrund zur Aufnahme der Befestigungsmittel, wobei der Bohrer durch die Durchgangsbohrung des einen oder der mehreren an der Metallleiste befestigten Befestigungselemente geführt wird; f) Einsetzen von Befestigungsmitteln in die Öffnung und in die Durchgangsbohrung des einen oder der mehreren an der Metallleiste befestigten Befestigungselemente; g) Fixieren dieser Befestigungsmittel und dadurch Befestigen der Metallleiste am Untergrund.
[0034] Die Metallleiste ist lediglich exemplarisch. Es können auch Leisten aus anderen Materialien verwendet werden.
[0035] Falls der Untergrund aus Holz ist, kann Schritt e) gegebenenfalls entfallen.
[0036] Bevorzugt erfolgt die Befestigung der Metallleiste am Untergrund wie beispielsweise einer Wand, einer Fassade oder einer Decke mit mehreren Befestigungselementen, wobei besonders bevorzugt diese Befestigungselemente Durchgangsbohrungen mit jeweils voneinander unterschiedlichen definierten Winkeln β, β' etc. zwischen der Achse senkrecht oder horizontal zur Anlagefläche und der Achse der Durchgangsbohrung aufweisen.
[0037] In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens ist der Untergrund Mauerwerk oder Beton, wobei es sich beispielsweise um die Innenmauer oder die Aussenmauer eines Gebäudes wie eines Hauses handeln kann. Der Untergrund könnte auch Holz sein.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
[0038] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines erfindungsgemässen Befestigungselements; Fig. 2 zeigt eine seitliche Schnittansicht der Ausführungsform von Fig. 1; Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der Ausführungsform von Fig. 1; und Fig. 4 illustriert den Zusammenhang zwischen dem Winkel α, dem Durchmesser des Bohrers bzw. des Befestigungsmittels und der Länge der Durchgangsbohrung für das Befestigungselement.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
[0039] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform eines erfindungsgemässen Befestigungselements 10. Der erste Abschnitt 1 ist hierbei als Sechseck 9 mit einer trichterförmigen Öffnung 22 ausgebildet, welches als Werkzeugansatz 14 für einen Sechskantschlüssel dient. An der dem Werkzeugansatz 14 abgewandten Seite des ersten Abschnitts 1 befindet sich die Anlagefläche 3, die als Parallelogramm ausgebildet ist. Deutlich zu sehen ist, dass die Öffnung 22 in die Durchgangsbohrung 4 übergeht. Die sich gegenüberliegenden Ecken des Sechsecks 9 weisen jeweils zur Mitte der beiden Flanken 12, 12'. Hierbei befindet sich bevorzugt eine Rippe 15, 15', 15'' mindestens an jeder zweiten Seite des Sechsecks 9, also an insgesamt drei Seiten, was das Ansetzen eines Sechskantschlüssels zusätzlich erleichtert. Die Rippen 15, 15', 15'' sind etwas grösser als der Sechskant. Der Werkzeugansatz 14 wurde so gewählt, dass er auf einen Sechskantschlüssel passt. Damit aber das Befestigungselement 10 auf dem Sechskantschlüssel klemmt und nicht herunterfällt, wurden die Rippen etwas grösser geformt als der Sechskant. So bleibt das Befestigungselement 10 auf dem Sechskantschlüssel stecken und fällt bei der Montage nicht unnötig herunter. Dadurch wird die Befestigung noch zügiger. Die Flanken 12, 12' sind an den Ecken 13, 13' abgeschrägt. Beim Fixieren des Befestigungselements 10 in der Metallleiste durch Drehung, zum Beispiel um 90° im Uhrzeigersinn, wird dadurch das Einpassen in eine entsprechend U-förmige Aussparung in der Metallleiste erleichtert.
[0040] In Fig. 2 ist die in Fig. 1 gezeigte bevorzugte Ausführungsform in seitlicher Schnittansicht zu sehen. Der zweite Abschnitt 2 erstreckt sich in Richtung der Achse 8 der Durchgangsbohrung, während der erste Abschnitt eine Länge 16 aufweist, und zwar entlang einer Achse 5 senkrecht zur Anlagefläche 3. Die hier gezeigte Durchgangsbohrung 4 ist nicht zentrisch, sondern in definierten Winkeln β zur Achse 5 senkrecht zur Anlagefläche 3; sie kann jedoch auch zentrisch sein (β = 0°). Die Durchgangsbohrung 4 erstreckt sich hier ganz durch die Anlagefläche 3 und ganz durch den zweiten Abschnitt 2 und geht in die Öffnung 22 des ersten Abschnitts 1 über. Die Durchgangsbohrung 4 kann sich zusätzlich auch ganz oder teilweise durch den ersten Abschnitt 1 erstrecken. In einer weiteren Alternative erstreckt sich die Durchgangsbohrung nur teilweise durch die Anlagefläche 3; in diesem Fall erstreckt sich die Öffnung 22 des ersten Abschnitts in die Anlagefläche 3 hinein. Werden zur Befestigung der Metallleiste mehrere Befestigungselemente 10, 10', etc. mit unterschiedlichen Winkeln β, β' verwendet, erhöht das die Stabilität ihrer Befestigung. Der zweite Abschnitt 2 weist an der der Anlagefläche 3 abgewandten Seite eine konische und abgeschrägte Endfläche 17 auf, was das Einbringen des Befestigungselements 10 in eine Dämmplatte erleichtert. Bevorzugt weist die Durchgangsbohrung 4 eine Innenwindung 11 auf, die sich zumindest teilweise über den zweiten Abschnitt 2 erstreckt, besonders bevorzugt erstreckt sie sich über den gesamten Abschnitt 2.
[0041] In Fig. 3 ist die in Fig. 1 und 2 gezeigte bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemässen Befestigungselements 10 in Seitenansicht zu sehen, insbesondere der erste Abschnitt 1 mit der Öffnung 22 und den beiden Rippen 15 am als Sechseck 9 ausgebildeten Werkzeugansatz 14 und der Länge 16, die Anlagefläche 3, die sich zwischen dem ersten Abschnitt 1 und dem zweiten Abschnitt 2 befindet, sowie der zweite Abschnitt 2, der sich in einer Länge entlang der Durchgangsbohrung 4 erstreckt und an der der Anlageflächeabgewandten Seite eine konische und abgeschrägte Endfläche 17 aufweist. Ebenfalls eingezeichnet ist die Achse 5 senkrecht zur Anlagefläche entlang derer sich der erste Abschnitt 1 in der Länge 16 erstreckt.
[0042] Fig. 4 illustriert den Zusammenhang zwischen dem Winkel α, dem Durchmessers D2 des Bohrers bzw. des Befestigungsmittels 6 und der Länge L der Durchgangsbohrung für das Befestigungselement 10 mit dem Durchmesser D1 der Durchgangsbohrung 4, wobei die Länge L der Durchgangsbohrung so ausgewählt wird, dass die folgende Bedingung erfüllt ist:
[0043] Bevorzugt wird für die Abweichung der Längsachse 7 des Bohrers bzw. des Befestigungsmittels von der Achse 8 der Durchgangsbohrung ein Winkel α = 6°, vorzugsweise 5°, angenommen. Kleinere oder grössere Winkelabweichungen sind jedoch immer noch im Rahmen der Erfindung.
[0044] Ist das Befestigungsmittel 6 eine Distanzschraube, so gewährleistet die Durchgangsbohrung 4 des Befestigungselements 10 die Führung für die Bohrung für diese Distanzschraube. Bei entsprechendem Durchmesser der Distanzschraube ist gewährleistet, dass die Abweichung von der Achse 8 der Durchgangsbohrung maximal 6°, vorzugsweise maximal 5°, ist. Dadurch wird eine sichere Befestigung der Dämmplatte am Untergrund erreicht.
[0045] In einer bevorzugten Ausführungsform wird der Bohrer bzw. das Befestigungsmittel 6 so gewählt, dass dessen Durchmesser D2 die folgende Bedingung erfüllt: 0.9 D1 ≤ D2 < D1, wobei D1 der Durchmesser der Durchgangsbohrung 4 ist.
Bezugszeichenliste
[0046] 10, 10' Befestigungselement 1, 1' erster Abschnitt 2, 2' zweiter Abschnitt 3, 3' Anlagefläche 4, 4' Durchgangsbohrung 5 Achse senkrecht zur Anlagefläche (3), d.h. Achse im 90° Winkel zur Anlagefläche (3) 6, 6' Befestigungsmittel 7 Längsachse des Bohrers bzw. des Befestigungsmittels 8, 8' Achse der Durchgangsbohrung α Winkel zwischen der Längsachse (7) des Bohrers bzw. des Befestigungsmittels und der Achse (8) der Durchgangsbohrung β definierter Winkel zwischen der Achse (5) senkrecht zur Anlagefläche und der Achse (8) der Durchgangsbohrung L Länge der Durchgangsbohrung 9 Sechseck 11 Innenwindung 12, 12' Flanken der Anlagefläche 13, 13' abgeschrägte Ecke der Anlagefläche 14 Werkzeugansatz 15, 15', 15" Rippen 16 Länge des ersten Abschnitts 17 Endfläche des zweiten Abschnitts 18 Metallleiste 19 Untergrund 20 Dämmplatte 21, 21' Aussparung(en) in der Metallleiste 22 Öffnung

Claims (18)

1. Ein Befestigungselement (10) zur Befestigung einer Metallleiste an einem Untergrund wie einer Fassade, Wand oder Decke umfassend einen ersten Abschnitt (1) und einen zweiten Abschnitt (2), sowie eine Anlagefläche (3) zur Anlage an die Metallleiste und eine Durchgangsbohrung (4), wobei der erste Abschnitt (1) so geformt ist, dass ein Werkzeug ansetzbar ist, wobei sich die Anlagefläche (3) zwischen dem ersten Abschnitt (1) und dem zweiten Abschnitt (2) befindet, wobei sich die Durchgangsbohrung (4) von einer Öffnung (22) im ersten Abschnitt (1) durch den zweiten Abschnitt (2) erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsbohrung (4) eine Länge L aufweist, so dass die Längsachse (7) eines in die Öffnung (22) und in die Durchgangsbohrung (4) einführbaren Bohrers oder Befestigungsmittels einen maximalen Winkel α zur Längsachse (8) der Durchgangsbohrung von 6°, vorzugsweise von 5°, bilden kann.
2. Das Befestigungselement (10) nach Anspruch 1 derart konfiguriert, dass die Länge L der Durchgangsbohrung folgende Bedingung erfüllt:
wobei D1 = Durchmesser der Durchgangsbohrung, D2 = Durchmesser des Bohrers bzw. des Befestigungsmittels, und α = 6°, vorzugsweise 5°.
3. Das Befestigungselement (10) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsbohrung (4), die sich zumindest durch den zweiten Abschnitt (2) erstreckt, mindestens teilweise eine Innenwindung (11) aufweist.
4. Das Befestigungselement (10) nach Anspruch 3, wobei sich die Innenwindung (11) über mindestens 70%, bevorzugt über mindestens 80%, besonders bevorzugt über mindestens 90%, ganz besonders bevorzugt über 100% der Durchgangsbohrung durch den zweiten Abschnitt (2) erstreckt.
5. Das Befestigungselement (10) nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlagefläche (3) bevorzugt die Form eines Parallelogramms aufweist, und besonders bevorzugt die Flanken (12, 12') dieses Parallelogramms abgeschrägt sind.
6. Das Befestigungselement (10) nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, wobei an dem ersten Abschnitt (1) entgegengesetzt zur Anlagefläche (3) ein Werkzeugansatz (14) vorsteht, an welchem ein Mehrkantschlüssel ansetzbar ist, bevorzugt an welchem ein Sechskant- oder Achtkantschlüssel ansetzbar ist, besonders bevorzugt an welchem ein Sechskantschlüssel ansetzbar ist.
7. Das Befestigungselement (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-5, wobei an dem ersten Abschnitt (1) entgegengesetzt zur Anlagefläche (3) ein Werkzeugansatz (14) vorsteht, an welchem ein Maulschlüssel, ein Rohrsteckschlüssel, ein Ringschlüssel oder eine Stecknuss ansetzbar ist.
8. Das Befestigungselement nach Anspruch 6 oder 7, wobei der Werkzeugansatz (14) mindestens eine Rippe (15) aufweist, vorzugsweise so viele Rippen aufweist wie der Werkzeugansatz (14) Seiten hat.
9. Das Befestigungselement (10) nach Anspruch 5, 6 und 8, wobei der Werkzeugansatz als Sechseck (9) konfiguriert ist, so dass an ihm ein Sechskantschlüssel ansetzbar ist, wobei die sich gegenüberliegenden Ecken des Sechsecks jeweils zur Mitte der beiden Flanken (12, 12') weisen, und wobei sich bevorzugt eine Rippe (15, 15') mindestens an jeder zweiten Seite des Sechsecks (9) befindet.
10. Das Befestigungselement (10) nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, wobei die Achse (8) der Durchgangsbohrung einen definierten Winkel β zu der Achse (5) senkrecht zur Anlagefläche des Befestigungselements bildet, und wobei der definierte Winkel (8) vorzugsweise ein Winkel von 0°, 15°, 20°, 25° oder 30° ist.
11. Das Befestigungselement (10) nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, wobei die Anlagefläche (3) so geformt ist, dass sie sich bei einer Drehung, zum Beispiel einer Drehung um 90°, in eine entsprechende Aussparung in der Metallleiste einpassen kann.
12. Das Befestigungselement (10) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung in der Metallleiste U-förmig ist.
13. Das Befestigungselement (10) nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, wobei der zweite Abschnitt (2) an seiner Endfläche (17) konisch und/oder abgeschrägt ist, bevorzugt wobei der zweite Abschnitt (2) an seiner Endfläche (17) konisch ist, besonders bevorzugt wobei der zweite Abschnitt (2) an seiner Endfläche (17) konisch und abgeschrägt ist.
14. Das Befestigungselement (10) nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, wobei das Befestigungselement aus Kunststoff ist, vorzugsweise aus glasfaserverstärktem Polyamid.
15. Ein Verfahren zum Befestigen einer Metallleiste (18) an einem Untergrund (19), in die ein oder mehrere Befestigungselemente (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-15 eingebracht werden können, wobei die Metallleiste (18) entsprechend geformte Aussparungen (21) zur Aufnahme der Anlagefläche (3) des einen oder der mehreren Befestigungselemente (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14 aufweist, und wobei sich optional zwischen Metallleiste (18) und Untergrund (19) eine Dämmplatte (20) befindet, aufweisend die folgenden Schritte: a) Einsetzen eines oder mehrerer Befestigungselemente (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-15 in die Metallleiste (18) und, falls vorhanden, die Dämmplatte (20), wobei die Endfläche (17) des zweiten Abschnitts zum Untergrund (19) bzw. zur Dämmplatte (20) hinweist, b) Ansetzen eines Werkzeugs an den ersten Abschnitt (1) des einen oder der mehreren Befestigungselemente (10); c) Befestigen des einen oder der mehreren Befestigungselemente (10) in der Metallleiste (18) durch Drehen und dadurch erfolgtes Einbringen von deren Anlageflächen (3) in die Aussparungen (21) der Metallleiste; d) Entfernen des Werkzeuges; e) gegebenenfalls Bohren von Löchern in den Untergrund zur Aufnahme der Befestigungsmittel (6), wobei der Bohrer durch die Durchgangsbohrung (4) des einen oder der mehreren an der Metallleiste befestigten Befestigungselemente (10) geführt wird; f) Einsetzen von Befestigungsmitteln (6) in die Öffnung (22) und in die Durchgangsbohrung (4) des einen oder der mehreren an der Metallleiste befestigten Befestigungselemente (10); g) Fixieren dieser Befestigungsmittel (6), und dadurch Befestigen der Metallleiste (18) am Untergrund (19).
16. Das Verfahren nach Anspruch 15, wobei die Befestigung der Metallleiste (18) an dem Untergrund (19) mit mehreren Befestigungselementen (10) erfolgt, und diese Befestigungselemente (10) bevorzugt Durchgangsbohrungen (4) mit jeweils voneinander unterschiedlichen definierten Winkeln β aufweisen.
17. Das Verfahren gemäss einem der Ansprüche Anspruch 15 oder 16, wobei der Untergrund (19) Mauerwerk oder Beton ist, insbesondere eine Wand, Fassade oder Decke.
18. Das Verfahren gemäss einem der Ansprüche Anspruch 15 bis 17, wobei die Metallleiste Teil einer vorgehängten Fassade ist.
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