CH710792A2 - Nagelfeile und Nagelfeilenbausatz zur individuell anpassbaren Nagelpflege. - Google Patents
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Abstract
Die Nagelfeile ist gekennzeichnet durch einen Laminataufbau. Dieser besteht aus einem flachen Kern (1) aus glattem Kunststoff, Metall oder Holz, und mindestens einem aus Moosgummi oder moosgummiähnlichem Material bestehenden Feilenblatt (2, 3). Dessen eine Oberfläche (4) weist eine aufgebrachte Körnung beliebiger Feinheit zwischen 80 und 6000 Korn pro cm 2 auf. Die gegenüber liegende Oberfläche ist mit einem Klebstoff beschichtet, welcher zunächst mit einer Schutzfolie abgedeckt ist. Nach Wegreissen der Schutzfolie ist das Feilenblatt (2, 3) wegnehmbar auf den Kern (1) aufklebbar. Des Weiteren wird ein Modulbausatz zum individuell konfigurierbaren Zusammenbau einer Nagelfeile, bestehend aus modular frei und untereinander kompatibel zusammenstellbaren Bestandteilen der Nagelfeile, aus einer Auswahl aus je einer Vielzahl von einzelnen Feilenblättern (2, 3) und Kernen (1) angegeben. Der Kern (1) kann dabei streifenförmig und rechteckig, oder an seinen Ecken abgerundet oder oval, oder aber als dreidimensionaler Körper gestaltet sein.
Description
[0001] Die Erfindung betrifft eine Nagelfeile zum bequemeren, effizienteren und individuell optimierbaren Bearbeiten und Pflegen sowohl für künstliche, künstlich verstärkte als auch für natürliche Finger- und Zehennägel.
[0002] Nagelfeilen sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Je nach Werkstoff unterscheiden sie sich in ihren Eigenschaften, ihrer Haltbarkeit sowie ihrem Preis. Weitverbreitet sind Nagelfeilen aus Metall für den dauerhaften Gebrauch, die entsprechend eine gehärtete und widerstandsfähige Feilfläche aufweisen, damit sie viele Jahre halten. Solche Feilen gibt es mit Handgriff, aber auch als ausklappbare Feilen von Taschenutensilien oder von Sackmessern. Bei der Herstellung von Metallfeilen werden feine Edelstahlspäne auf ein rostfreies Blech gelegt und zusammengeschweisst werden. Die feinen Späne werden als Diamantspäne bezeichnet, weil ihre Ränder sehr scharf sind. Metallfeilen sind lange haltbar, können gewaschen, desinfiziert und sterilisiert werden. Sie sind sehr dünn (ca. 1mm), relativ elastisch und vielseitig einsetzbar, auch zur Wegnahme von Hornhaut. Allerdings sind Metallfeilen bei den Nageldesignerinnen und -designern nicht besonders beliebt, obschon sie weitverbreitet sind. Erstens erhitzt sich die Metallfeile infolge der Reibung erheblich, was die Handhabung erschwert und unangenehm macht. Zweitens eignen sich solche Metallfeilen nicht für weiche und empfindliche Nägel. Überdies wirken sie sich nachteilig auf die Naturnagelplatte aus, indem diese durch die Reibung mit dem Metall aufgeraut und aufgespaltet wird. Eine Metallfeile vermag die Nägel nicht ausreichend zu versiegeln, weswegen der Nagel am Ende nicht komplett glatt geschliffen ist.
Dadurch kann der Nagel einreissen. Zumindest aber ist er durch seine aufgeraute Oberfläche infolge des Schleifens anfälliger für Verletzungen.
[0003] Vorteilhaftere und weichere Feilen gibt es als streifenförmige Feilen, die als Laminate hergestellt sind. Dabei sind zwei ca. 0.5mm starke Karton- oder Kunststoff-Streifen von rund 200 mm Länge und 20 mm Breite auf ihrer einen Seite mit je einem Feilenmaterial beschichtet, welches eine charakteristische Körnung aufweist. Die Körnung des einen Streifens ist daher relativ grob, um gröbere Unebenheiten an den Nägeln wegzuschleifen, während der andere Streifen eine feinere Körnung zum Feinschleifen oder ein ganz feine, fast nicht spürbare Körnung zum Polieren der Nageloberflächen aufweist. Die beiden Streifen sind auf die beiden Seiten eines etwa 1mm starken Gummistreifens aufgeschweisst oder fest mit demselben verklebt. Dadurch ergibt sich ein Laminat von einer gewissen Steifigkeit, sodass die Nagelfeile an einem Ende mit der Hand gehalten, und mit dem freibleibenden Ende gefeilt werden kann. Dabei kann während des Feilens hinreichend Druck auf die Feile gegeben werden, ohne dass diese knickt. Wenn allerdings eine solche Feile verschlissen ist, also die Körnung stumpf geworden ist, muss sie als Ganzes ersetzt werden.
[0004] Papiernagelfeilen sind die populärsten und billigsten unter den Nagelfeilen. Sie sind bei den Nageldesignerinnen und -designern sehr beliebt. Man kann sie sowohl beim Feilen der Naturnagelplatte als auch bei der Nagelverlängerungstechnik verwenden. Sie sind in vielen Farben erhältlich. Ihr Name stammt von der äusseren Schleifschicht der Feile, die aus dem entsprechenden Papier und verschiedenen Feilspänen besteht. Diese Feilspäne beeinflussen die Arbeitsqualität und Festigkeit der Feilen wesentlich. Sie bestehen zumeist aus
skandinavischem Holz (sehr langlebig),
Aluminiumoxid,
Siliziumkarbid,
Mylar,
Zinkstearat,
Oder aus einem selbstschärfenden Zirkonium.Alle genannten Feilspäne werden mit geeignetem Klebstoff beschichtet und mit dem Papier an die entsprechende Platte, die als Kern bezeichnet wird, geklebt oder gepresst. Es gibt Holz-, Plastik-, Teflon- und Schwammkerne. Die jeweilige Schleifschicht wie auch der spezifisch verwendete Kern wirken sich auf die Härte bzw. die Elastizität der Nagelfeile aus. Jede Feile zeichnet sich somit durch ihre eigenen unveränderlichen Eigenschaften aus. Die Hersteller verwenden verschiedene Kernfarben, – um die Nagelfeilen besser untereinander unterscheidbar zu machen.
[0005] Weiter gibt es Glasfeilen, die zwar nicht billig, dafür aber langlebig sind. Manche Hersteller geben gar eine unbegrenzte Garantie auf die Abnutzung ihrer Feile. Dafür wird das Glas mehrfach gehärtet und muss für die optimale Oberflächenbeschaffenheit geätzt oder mit Korund abgesandet werden. Glasfeilen sind leicht mit Bürste und fliessendem Wasser zu reinigen und man kann sie desinfizieren sowie sterilisieren. Sie werden meist zur Bearbeitung von Nagelspitzen, Acryl- und Gelnägeln eingesetzt, aber auch im Fall von dünnen und brüchigen Nägeln bei der traditionellen Maniküre. Vor dem Gebrauch wird empfohlen, die Feile ins Wasser zu tauchen. Die Feile haftet dann besser, kühlt das Material ab und feilt zudem besser. Die Glasnagelfeile mit feiner Oberfläche schliesst den freien Nagelrand ausreichend gut, wodurch die Nägel glatter und nicht so brüchig werden. Ihre glatte Schleiffläche beschädigt sogar lackierte Nägel nicht. Glasfeilen sind jedoch unbeugsam, was sich der praktischen Handhabung als Nachteil erweist. Fällt die Glasfeile einmal aus der Hand und auf den Boden, zerbricht sie in eine Vielzahl Stücke.
[0006] Neben den genannten Feilen sind auch Feilen aus Sandstein, geätzt mit Steinsäure, Siliziumfeilen mit Siliziumbelag, oder Teflonfeilen mit einem Feilenkern aus Teflon, gebräuchlich. Darüber hinaus existieren unterschiedliche Feilenformen, etwa einfache schmale und breite, aber auch gerundete in der Bananen-, Halbmond- oder Ellipsenform. Bei den Anwenderinnen bewährt haben sich aber insbesondere die geraden Universalfeilen, welche sich dank ihrer Allrounder-Form für diverse Anwendungen eignen. Die charakteristische Dicke einer Feile entscheidet mitunter über ihre Steifigkeit sowie über die Güte ihrer Handhabung und ist für die Eigenschaften der Nagefeile ebenso massgebend.
[0007] Zentral für die Beschaffenheit der Feilen sind vor allem ihre charakteristischen Feilenkörnungen, die den Bedürfnissen der Nägel angepasst sein müssen. Dabei bezeichnet die Körnung die Kornmenge, also die Anzahl Feilspäne pro Flächeneinheit auf der Feile, typischerweise in Körner pro Quadratzentimeter. Für eine typische Nagelfeile beträgt diese Grösse zwischen 80 Korn/cm<2>bis sogar 400 Korn/cm<2>oder mehr. Je weniger Körner auf einen Quadratzentimeter kommen, desto schärfer ist die Feile, und je mehr Körner, desto feiner schleift die Feile. Wird der Zustand und die Beschaffenheit der jeweiligen Naturnagelplatte schlecht beurteilt, infolgedessen eine zu grobe Körnung gewählt und evtl. auch noch falsch gearbeitet, können die Nägel sehr unter dem Schleifvorgang leiden. Daher ist es wichtig, die geeignete Körnung der Feile optimal auf die Nagelstruktur abzustimmen. Die meist verwendeten Grössen der Körnung bei Nagelfeilen sind: 80, 100, 180 und 240 Korn/cm<2>.
[0008] 80 Korn/cm<2>ist die gröbste Körnung für Nagelfeilen und schleift folglich am schärfsten. Man kann sie verwenden, um harte und dicke Nagelflächen z.B. aus Acryl oder Gel zu feilen. Mit dieser Feile lässt sich auch Hornhaut an Füssen und Händen entfernen. 100 Korn/cm<2>bezeichnet eine Mittelkörnung. Mit einer solchen Nagelfeile werden die Nagelspitzen gekürzt und geformt. Man feilt das dünnere Nagelmaterial wie Gel oder Fiberglas. Man kann sie verwenden, um die härteren Naturnägel an Händen und Füssen zu feilen. 180 Korn/cm<2>stellt bereits eine feine Körnung dar. Mit einer solchen Feile werden verlängerte Nägel endgültig geformt, die Nagelspitzen-Schwelle gefeilt oder die Naturnägel gekürzt. 240 Korn/cm<2>bezeichnet eine ausgesprochen feine Schleiffläche. Mit dieser können die Nagelspitzen mattiert und die Naturnägel gefeilt werden. 400 Korn/cm<2>und mehr sind dabei extrem feine Flächen. Solche Feilen werden für die Naturnagelplatte zum feinen Mattieren und Polieren eingesetzt, wie auch für die letzte Phase des Acrylpolierens. Beim Bearbeiten von Nägeln beginnt man stets mit einer etwas gröberen Körnung und endet mit einer feineren, wobei besonders der untere Bereich des Körnungsspektrums der jeweiligen Nagelstruktur angepasst sein muss.
[0009] Die grosse Vielfalt unter den Nagelfeilen birgt aber auch eine grosse Problematik. Mit zunehmendem Angebot, auch bezüglich der Nagelmodellage, ist die Laiin unter den Anwenderinnen zunehmend überfordert, das richtige Pflegeutensil bzw. die richtige Nagelfeile zu identifizieren. Zudem wird Nagelmodellage nicht ununterbrochen getragen, vielmehr muss sich der natürliche Nagel zwischendurch wieder von den Strapazen der künstlichen Nagelbeschichtung erholen. In dieser Zeit zwischen zwei Nagelmodellagen ist die Pflege des natürlich gewachsenen Nagels umso wichtiger. Da sich aber die Bedürfnisse eines Kunstnagels nicht mit denjenigen eines natürlichen Nagels decken, wird die durchschnittliche Anwenderin unwissentlich eine falsche Nagelfeile verwenden, weil sie sich dieser unterschiedlichen Bedürfnisse zu wenig bewusst ist und daher ein und dieselbe Nagelfeile benutzt, in der irrigen Annahme, es sei für den jeweiligen Nagel einerlei. Es ist verständlich, dass Laiinnen ihre Nagelfeilen nicht spezifisch auf die gerade von ihnen getragene Nagel-Art auswählen, zumal dies auch einen ziemlichen Kostenpunkt darstellen würde – nicht zuletzt auch aufgrund der relativen Kurzlebigkeit vieler Feilen. Da sich aber eine typische Feile für Naturnägel nicht für das Feilen von Kunstnägeln eignet, werden sie sich beim Kauf einer Nagefeile für eine härtere Variante entscheiden und diese dann auch verwenden, wenn sie keine Kunstnägel oder Nagelverstärker tragen, unter Beeinträchtigung ihrer Naturnägel. Angesichts der rasanten Verbreitung verschiedenster Nagelmodellierung wächst diese Problematik fortlaufend an.
[0010] Eine weitere Problematik bei der Verbreitung von Nagelmodellierungen ist insbesondere die do it yourself- Entwicklung, also der Verkauf von Produkten und Anleitungen für die selbstständige Ausführung von Nagelmodellage ohne Inanspruchnahme einer geeigneten Fachkraft. Da das Bedürfnis nach ästhetischen Nägeln sowohl bei Frau und Mann stetig steigt, sind insbesondere Frauen anfällig für solche kostengünstige, selbstständige Modellageverfahren, weil es kein optimiertes Nagelpflegeutensil gibt, das ihren Ansprüchen gerecht wird.
Dadurch sind sie der irrigen Auffassung, geschminkte bzw. mit Gel beschichtete Nägel könnten über den Zustand der Ungepflegtheit hinwegtäuschen, weil sie den geschädigten oder zumindest beeinträchtigen Naturnagel verdecken. In Tat und Wahrheit schädigen sie ihre Naturnägel so aber erst recht, unter Umständen gar bleibend.
[0011] Vor diesem Hintergrund ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Nagelfeile für künstliche, künstlich verstärkte sowie für natürliche Finger- und Fussnägel zu schaffen, die durch ihren Aufbau sowie ihre Veränderbarkeit dem gesamten Spektrum an möglichen Nagelpflegebedürfnissen gerecht wird und individuell an eine bestimmte Nagelstruktur anpassbar und optimierbar ist, sowohl für die Anwendung in der professionellen Manikür bzw. Modellage als auch für den unprofessionellen Gebrauch. Überdies besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine Nagelfeile anzugeben, welche aufgrund ihrer Form schonungsvoll an die jeweilige Nagelkontur anpassbar ist und welche aufgrund ihrer veränderbaren Dicke optimal für die jeweilige individuelle Feiltechnik und die jeweilige Beschaffenheit der Nagelplatte anpassbar ist. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein Mittel zur Politur der Nägel zu schaffen, so, dass für das ästhetische Erscheinungsbild der Nägel Grund- oder Decklack ersetzbar sind. Zudem ist es eine Aufgabe der Erfindung, eine Nagelfeile zu schaffen, welche aufgrund ihrer grösseren Belastbarkeit bzw. geringen Empfindlichkeit länger einsatzbereit bleibt und welche bequemer und effizienter handhabbar ist, sodass ein und dieselbe Feile für verschiedenste Arbeiten einsetzbar sind.
[0012] Diese Aufgabe wird gelöst von einer Nagelfeile für die Finger- und Fussnägel, gekennzeichnet durch einen Laminataufbau, bestehend aus einem Kern (1) und mindestens einem Feilenblatt (2, 3) beliebiger Stärke, dessen eine Oberfläche (4) eine aufgebrachte Körnung beliebiger Feinheit aufweist, und die gegenüber liegende Oberfläche mit einem Klebstoff beschichtet ist, welcher mit einer Schutzfolie abgedeckt ist, nach Wegreissen derselben dieses Feilenblatt (2, 3) wegnehmbar auf den Kern (1) aufklebbar ist.
[0013] In den Zeichnungen wird die Nagelfeile als Beispiel dargestellt, ihr Aufbau wird beschrieben und ihre Handhabung und ihre Vorteile werden erläutert. Es zeigt:
<tb>Fig. 1 :<SEP>Den Kern und zwei auf den beiden Seiten des Kerns aufzuklebende Feilenblätter;
<tb>Fig. 2 :<SEP>Die Nagelfeile mit dem Kern und dem oben und unten aufgeklebten Feilenblatt, bereit zum Gebrauch, mit Blick auf die grob bis fein gekörnte Feilenseite zum Feilen;
<tb>Fig. 3 :<SEP>Die Nagelfeile mit dem Kern und dem oben und unten aufgeklebten Feilenblatt, bereit zum Gebrauch, mit Blick auf die feinst gekörnte Feilenseite zum Polieren;
<tb>Fig. 4 :<SEP>Die Biegsamkeit der Nagelfeile mit Laminataufbau im praktischen Gebrauch;
<tb>Fig. 5 :<SEP>Die Nagelfeile beim Entfernen des einen Nagelblatts zum Ersetzen mit einem anderen;
<tb>Fig. 6 :<SEP>Die Nagelfeile mit einen Dreiecksprofil als Kern und drei Feilenblättern;
<tb>Fig. 7 :<SEP>Die Nagelfeile mit einen Sechsecksprofil als Kern und sechs Feilenblättern;
<tb>Fig. 8 :<SEP>Die Nagelfeile im Einsatz mit Pfeilen zum Anzeigen der Feilbewegungen.
[0014] In Anbetracht der immer grösseren Vielfalt verschiedenartiger Kunstnägel sowie der immer anspruchsvolleren Klientel, spielt die Pflege von Kunstnägeln, kunstverstärkten Nägeln oder Naturnägeln eine immer bedeutendere Rolle. Seit jeher werden für die Aufarbeitung und Pflege von natürlichen, künstlichen oder künstlich verstärkten Finger- und Fussnägel Nagelfeilen eingesetzt, und deren Einsatz erfolgt von Hand. Die hier vorgestellte Nagelfeile für Finger- und Fussnägel besteht wie in Fig. 1 dargestellt aus einem Laminataufbau aus einem flachen Kern 1 aus glattem Kunststoff, Metall oder Holz, und mindestens einem aus Moosgummi oder moosgummiähnlichem Material bestehenden Feilenblatt 2, 3, dessen eine Oberfläche eine aufgebrachte Körnung beliebiger Feinheit zwischen 80 und 6000 Korn/cm<2>aufweist, während die andere, hier sichtbare Oberfläche eine Klebebeschichtung 4 aufweist. Diese mit Klebstoff beschichtete Seite ist zunächst mit einer Schutzfolie abgedeckt. Nach Wegreissen derselben können diese Feilenblätter 2, 3 wegnehmbar auf den Kern 1 aufgeklebt werden. Wie hier in der Fig. 1 gezeigt, wird das Feilenblatt 2 mit seiner Klebebeschichtung 4 auf den Kern 1 aufgesetzt und angedrückt. Die Feile ist bereits durch Anbringen eines einzelnen Feilenblatts 2 gebrauchsfertig. Ihr Kern 1 kann wahlweise auf der noch frei gebliebenen Seite mit einem Feilenblatt 3 ausgerüstet werden, indem dieses ebenfalls mit einer Klebebeschichtung 4 aufgesetzt und angedrückt wird. Je nachdem wird von der Anwenderin oder dem Anwender eine solche Nagelfeile mit einem oder zwei Feilenblätter bevorzugt. Im Fall eines einzigen Feilenblatts 2 kann der Druck der Hand direkt über den festen Kern 1 und das Feilenblatt 2 übertragen werden, wodurch der Druck effektiver auf den zu bearbeitenden Nagel ausgeübt werden kann. Für viele Modellage-Verfahren ist letzteres von grosser Wichtigkeit. Hingegen erweist es sich in vielen Fällen als praktisch, eine einzige Nagelfeile mit verschieden beschaffenen Feilenblättern zu verwenden. Dadurch ist ein multifunktionaler Einsatz ohne Veränderung der Nagelfeile möglich, indem diese lediglich um 180° in axialer Richtung gedreht werden muss. Eine beidseits mit Feilblättern 2, 3 ausgestattete Feile liegt unter anderem auch besser in der Hand.
[0015] Die Form des Kerns 1 ist jedoch in keinerlei Weise beschränkt. Somit kann der Kern 1 auch als dreidimensionaler Körper gestaltet sein, etwa als Würfel, als Quader, als vier- oder fünfseitige Pyramide sowie als Polyeder mit einer Vielzahl Aussenseiten, zum wahlweisen Aufkleben von Feilenblättern (2, 3) mit jeweils spezifischer Körnung. Dabei kann der Kern (1) auch als Hohlprofil ausgestaltet sein, vorzugsweise mit mindestens zwei flächigen Aussenseiten. Je nachdem präferiert eine Anwenderin oder ein Anwender die eine oder andere Form des Kerns 1.
[0016] Auch als flächiges Gebildet sind sowohl der Kern 1 als auch die Feilenblätter 2, 3 nicht zwingend streifenförmig ausführbar, sondern auch bananenförmig oder sichelförmig, damit die Nagelfeile noch besser in der Hand liegt. In diesem Fall sind die Masse ebenfalls mit einer Stärke von 0.5 mm bis 2 mm, einer Länge von 150 mm bis 210 mm und einer variierenden Breite von 15–25 mm gegeben. Die Feilenblätter 2, 3 sind dann kongruent auf die Form des Kerns 1 ausgeführt und ihre einen Oberflächen sind mit Klebstoff beschichtet, sodass sie auf den Kern 1 aufklebbar sind.
[0017] In Fig. 2 ist die Nagelfeile mit beidseits des Kerns 1 aufgeklebten Feilenblättern 2, 3 gezeigt, wobei man hier auf die gekörnte Feilenfläche 5 des oberen Feilenblatts 2 blickt. Der Kern 1 ist hierbei wiederum als streifenförmig und in der Grundform rechteckig, jedoch mit abgerundeten Ecken ausgeführt wie auch die kongruent auf ihm aufliegenden Feilenblätter (2, 3). Diese abgerundeten Ecken erweisen sich beim Feilen als sehr nützlich, gibt doch diese Form der Ecken die natürlichen Rundungen der Nagelplatte im Bereich des Nagelwalls wieder, wodurch ein sanftes Feilen bis in diese Ecken möglich ist. Dank dieser Form können solche Stellen mit einfachen, sanften Radialbewegungen bearbeitet werden, wohingegen sie mit herkömmlichen Feilen stets ausgespart werden müssen.
[0018] Die Fig. 3 zeigt die Nagelfeile um 180° in axialer Richtung gedreht. Der Blick ist jetzt auf die feinstgekörnte Polierfläche 6 freigegeben. Mit ihr lassen sich selbst Naturnägel – abhängig von der jeweils gewählten Körnung – so fein polieren, dass die Verwendung von Grund- oder Decklack gar überflüssig wird. Der Kern 1 besteht vorzugsweise aus einem glatten Kunststoffteil. Als Alternative zu Kunststoffmaterialien ist es möglich, den Kern 1 aus einem glatten Edelstahlblech, in einer flächigen Ausführung desselben als Stanzteil oder als mit Wasserstrahl ausgeschnittenes Teil auszuführen. Eine weitere Alternative ist ein Kern 1 aus einem verchromten Metallblech, etwa als Stanzteil oder als mit Wasserstrahl ausgeschnittenes Teil. Schliesslich kann der Kern 1 auch aus einem Holzplättchen oder einem Holzlaminat-Plättchen bestehen.
[0019] Wenn die Nagelfeile bzw. ihr Kern 1 beidseits mit einem aufgeklebten Feilenblatt 2, 3 versehen ist, wird sie steifer, lässt sich aber dennoch schadlos soweit biegen wie in Fig. 4 dargestellt. Das mindestens eine Feilenblatt 2, 3 ist wie zuvor erwähnt deckungsgleich auf dem Kern 1 aufgeklebt, das heisst die Feilenblätter 2, 3 weisen in diesem Fall standardgemäss die gleiche Grundfläche auf wie der Kern 1. Der Kern 1 ist auch in Fig. 4 streifenförmig und in seiner Grundfläche rechteckig, mit abgerundeten Ecken gestaltet, mit einer Stärke von 0.5 mm bis 2 mm, einer Länge von 150 bis 210 mm und einer Breite von 15 mm bis 25 mm. Die Feilenblätter 2, 3 weisen eine Stärke von 3 mm bis 7 mm auf, je nach Ausführung und Kompaktheit des verwendeten Moosgummis oder Moosgummi-ähnlichen Materials.
[0020] Die eine Oberfläche der Feilenblätter 2, 3, welche mit einem Klebstoff beschichtet ist, ist zunächst mit einer Schutzfolie abgedeckt. Nach Wegreissen derselben kann das Feilenblatt 2, 3 wegnehmbar auf den Kern 1 aufgeklebt werden wie in Fig. 5 ersichtlich. Sodann ist es verrutschsicher auf demselben gehalten. Bei Bedarf oder nach Verschleiss kann er ohne weiteres ausgewechselt und später wieder aufgeklebt werden. Dies ermöglicht grösstmögliche Flexibilität für das Feilen und Polieren, denn je nach Bedarf können Feilenblätter 2, 3 mit spezifischer Körnung auf den Kern 1 appliziert werden, zur optimierten Bearbeitung und Pflege der Nägel, nach Massgabe ihrer Struktur und Beschaffenheit. Somit können mit einer einzigen Feile unterschiedlichste Bedürfnisse von Finger- und Zehennägel abgedeckt werden.
[0021] Fig. 6 zeigt eine alternative Form des Kerns 1, nämlich hier eine Dreiecksprofil. Es sind dann drei ebene Flächen zum Aufkleben von Folienblättern 2, 3 vorhanden Anstatt eines Profils kann auch ein Hohlprofil treten. Fig. 7 zeigt anstelle eines Dreiecksprofils ein Sechseckprofil, das sogar sechs ebene Flächen zum Aufkleben von Feilenblättern 2, 3 bietet. Selbstverständlich sind auch Profile oder Hohlprofile mit vier, fünf oder mehr als sechs ebenen Flächen möglich. Applikation verschiedenster Feilenblätter 2, 3 zur individuellen Anpassung.
[0022] Fig. 8 zeigt die Verwendung der erfindungsgemässen Nagelfeile. Die Feilbewegungen erfolgen in gleicher Weise wie bei herkömmlichen Feilen. Der entscheidende Vorteil dieser neuartigen Feile erweist sich in der Integrierbarkeit und einfachen Applikation verschiedenster Feilenblätter 2, 3 zur individuellen Anpassung. Nachdem mindestens ein Feilenblatt 2, 3 mit geeigneter Körnung auf den Kern 1 aufgeklebt worden ist, kann die Feile sogleich verwendet werden. Aufgrund ihrer Variabilität ist diese Nagelfeile gleichsam für natürliche, künstliche oder künstlich verstärkte Nägel verwendbar. Möglich ist auch die Wegnahme von Hornhaut an Händen und Füssen durch Applikation eines Feilenblatts 2 3 mit ausreichend grober Körnung.
[0023] Die erfindungsgemässe Nagelfeile wird jeglichen Ansprüchen von Nägeln gerecht, auch den zahlreichen verschiedenen Arten von künstlichen Nägeln und Nagelverstärkungen an Finger- und Zehennägel. Dabei verbreiten sich künstlich modifizierte Fingernägel zusehends und die Techniken werden immer ausgefeilter und spezieller. Allen voran die USA, aber auch Europa und Asien reagieren zunehmend auf den Trend mit allen erdenklichen Produkten und Verfahren für die Nagelmodellage. Nagelbearbeitungssysteme wie beispielsweise das Verlängern Auffüllen oder Verstärken mit Gel, Acryl, oder mittels der Wrap-Technik, sowie verschiedenste Kombinationen und Variationen davon finden mittlerweile weltweit Anwendung. Für alle diese Verfahren sind Nagelfeilen zentrale Werkzeuge. Die erfindungsgemässe Nagelfeile kann ungeachtet des jeweiligen Verfahrens zum Einsatz kommen. Hierzu seien einige Beispiele benannt. Dabei zeigt Fig. 6 ein beliebiges solcher Verfahren.
[0024] Bei der Verlängerung eines bestehenden Nagels wird zuweilen mit Nagelspitzen, sogenannten Tipps, gearbeitet. Der Nagel-Tipp sollte nach Möglichkeit mit der Form des natürlich gewachsenen Nagels übereinstimmen. Damit das Tragen des künstlichen Nagels nicht unangenehm ist, wird dieser von der Nageldesignerin oder dem Nageldesigner sorgfältig ausgesucht. Zuerst wird der Naturnagel mit einer Feile so in Form gebracht, dass der Nagel-Tipp mit der Einkerbung auf der Unterseite mit diesem übereinstimmt. Danach wird der Nagel-Tipp mit einem Kleber an den Naturnagel geklebt und auf die gewünschte Länge und Form gebracht. Der eigene Nagel samt der neuen Nagelspitze wird anschliessend mit einem Modellagekunststoff überzogen und nach dessen Aushärtung gefeilt, geglättet und poliert. Es versteht sich, dass eine Nagelfeile, die bei dieser Prozedur zur Anwendung kommt, den Anforderungen der zu bearbeitenden Nagelschicht genau angepasst sein muss. Bei diesem mehrstufigen Verfahren, bei dem die Nagelfeile mindestens zweimal zum Einsatz kommt, einmal zur Bearbeitung des Naturnagels und einmal zur Bearbeitung des modellierten Nagels, ist ersichtlich, welche unterschiedliche Anforderungen an die entsprechende Nagelfeile gestellt werden. Dabei verwenden nicht alle Nageldesignerinnen und -designer unterschiedliche Feilen und es ist erst recht zu erwarten, dass unprofessionelle Anwenderinnen letzteres ohnehin nicht tun. So ist davon auszugehen, dass die eigentlich für den späteren Verfahrensschritt geeignete Nagelfeile den Naturnagel im früheren Verfahrensschritt schädigt und die Modellage somit auf Basis eines vorgeschwächten Naturnagels geschieht, zur weiteren Belastung desselben.
[0025] Auch das ältere Nagelverlängerungsverfahren mittels Schablonen erfordert eine adäquate Nagelfeile. Diese sollte sich durch ausreichende, aber nicht allzu grosse Härte auszeichnen. Bei diesem Verfahren wird eine Schablone bündig unter den Naturnagel, worauf sie diese als Unterlage für die Verlängerung des Nagels verwendet bzw. für das Auftragen des entsprechenden Materials. Nachdem sich das Material ausgehärtet hat, wird die Schablone entfernt und der modellierte Nagel wird geglättet und poliert. Die Nagelfeile ist somit zentral für den Finish und das endgültige Aussehen.
[0026] Seit geraumer Zeit erfreut sich die Naturnagelverstärkung steigender Beliebtheit. Dabei sind grundsätzlich zwei verschiedene Verfahren zu unterschieden. Das eine und ältere der beiden Verfahren verstärkt den Nagel dadurch, dass der natürlich gewachsene Nagel beträchtlich abgefeilt wird, um den weggenommenen natürlichen Teil mit einem Acryl-Gel aufzufüllen. Letzteres findet vor allem bei solchen Kundinnen Anwendung, deren natürlichen Nägel spröde sind und daher immer wieder abbrechen. Solche Kundinnen wünschen sich trotz ihrer schlechten Nageleigenschaften eine gewisse Nagellänge, welche sich nicht mit ihren Naturnägeln alleine, dafür aber durch die Gel-Verstärkung realisieren lässt. Dabei nehmen sie in Kauf, dass ihre eigenen Nägel durch das Verfahren der Gelverstärkung beeinträchtigt werden.
[0027] Die Mehrheit der Modellage-Kundinnen aber besitzen gesunde Nägel, weswegen die Applikation solcher Gel-Filler unter Schwächung des eigenen Nagels nicht erwünscht ist. Um dennoch auf die ebene Nageloberfläche mit grösserer Festigkeit und anhaltender Nagelfarbe nicht zu verzichten, wurde der sogenannte Gel-Lack entwickelt. Bei diesem Verfahren der Nagelverstärkung wird der eigene Nagel in seiner natürlichen Form und Dicke belassen. Der Gel-Lack wird schonungsvoll in übelicherweise 3–4 Schichten aufgetragen, welche unter UV-Licht aushärten. Aufgrund dieses sanften Verfahrens wird die Verwendung von Gel-Lack auch für die Fussnägel immer populärer.
[0028] Da mit dem Herauswachsen des Nagels der Blick auf den unschönen Rauswuchs freigegeben wird und durch die verschobene Statik sich zunehmend Risse bilden, weshalb der Lack abbröckelt, sind Kundinnen, welche ihre Nägel verstärken lassen, angehalten, alle 2 bis 3 Wochen den alten Lack zu entfernen und einen neuen aufzutragen. Somit ist dieses Gel-Lack-Verfahren wie bereits das ältere Auffüll-Verfahren mittels Gel ein kostspieliges, mit der unausweichlichen und gar bedenklichen Konsequenz, dass sich immer mehr Kundinnen entsprechende UV-Härtungsgeräte und Gel-Lacke oftmals via Internet nach Hause bestellen, statt die Nägel von einer Fachkraft pflegen und bearbeiten zu lassen. Insbesondere junge Kundinnen, welche über kein oder kein ausreichendes Einkommen verfügen, lassen sich durch solche Lockangeboten zur unprofessionellen Nagelmodellage verleiten. Oftmals wissen sie nicht, welche Risiken eine Falschanwendung birgt, etwa bei Verwendung eines billigen Gel-Lacks oder bei nicht sachgemässer Verwendung des UV-Härtungsgeräts. Auch die zahlreichen kursierenden Videoclips mit do it yourself – Anleitungen für die Nagelbearbeitung und -pflege stammen häufig aus nicht verlässlichen, unprofessionellen Quellen. Und so kommt es nicht selten vor, dass solche Kundinnen ihre natürlichen Nägel unwissentlich ruinieren, etwa dadurch, dass sie zu viel Nagelmaterial abtragen und/oder den Gel falsch auftragen, wodurch sich die ausgehärteten Lackschichten in die umgebende Haut einfressen, mit folgenschweren, manchmal bleibenden Schäden.
[0029] Wiederum andere Gefahren bestehen in der Auflösung des Gels bei seiner Entfernung. Dies geschieht mithilfe eines speziellen Verfahrens, da sich die allermeisten Gels nicht mit herkömmlichen Lösungsmitteln entfernen lassen. Vielmehr muss dazu die alte Gel-Schicht erst einmal angeraut werden. Dieses Anrauen ist ein delikater Vorgang, zumal er nur sehr oberflächlich stattfinden darf und ein sehr begrenztes Nagelvolumen abgetragen werden sollte. Das Anrauen dient lediglich dazu, das Gel-Lösungsmittel besser in die Schichten einsickern zu lassen, damit es dort in kürzester Zeit, ohne Schädigung der umliegenden Epidermis, wirksam sein kann. Andere Gels können hingegen zur Entfernung nur gefräst werden. Hier kommen u.a. harte Feilen zum Einsatz. Eine Fachkraft hat im Rahmen ihrer professionellen Ausbildung das Wissen sowie das Gespür für den gerade notwendigen Materialabtrag entwickelt. Eine Laiin hingegen läuft Gefahr, bei diesem Schritt zu viel Nagelschicht abzutragen, was ihre Nagelfestigkeit empfindlich schwächt und die Nagelstruktur unter Umständen dauerhaft schädigt. Anschliessend an den Anrau-Vorgang muss beim Entfernen sogenannter Soak-Off-Gele ein meist Aceton-haltiger Nagellackentferner verwendet werden, der deutlicher aggressiver ist als Nagellackentferner für herkömmliche Nagellacks. In professionellen Nagelstudios werden hierzu Watte oder Folien mit saugbaren Gazen mit dem Lösungsmittel getränkt und anschliessend um den Finger gewickelt und an der jeweiligen Fingerbeere so befestigt, dass die mit der Aceton-haltigen Flüssigkeit durchnässte Gaze oder Watte auf dem Gel-Nagel zu liegen kommt. Daraufhin muss eine in Abhängigkeit der chemischen Zusammensetzung präzis vorgegebene Einwirkzeit abgewartet werden, während die Säure des Lösungsmittels die Hornschichten des Nagels porös machen. Eine ungeschulte Anwenderin geht bei zu wenig exakten Einhaltung der vorgeschriebenen Einwirkzeiten hohe Risiken ein, denn ein aggressiver Nagellackentferner wird sich bei zu langer Einwirkzeit in die Nägel und auch in die umliegenden Hautschichten einfressen. Letzteres entzieht Nagel und Haut viel Flüssigkeit. Sie trocknen aus und als Folge werden die Nägel spröde, brüchig und blättrig. Bei der anschliessenden Entfernung der restlichen Lackblätter auf dem Nagel wird ein harter Gegenstand, vorzugsweise ein metallischer Hoe oder aber eine harte Feile, verwendet. Die Handhabung erfordert entsprechende Fachkenntnisse, weil sich dadurch eine Anwenderin leicht Verletzungen sowohl der Nagelplatte als auch des empfindlichen Perionychiums, dem Übergangsbereich zwischen Nagelplatte und umgebender Epidermis, zuziehen kann.
[0030] Angesichts des nicht vernachlässigbaren Aufwandes, der mit der Entfernung von Gels einhergeht, hat sich bei vielen Gel-Nägel-Trägerinnen die gefährliche Gewohnheit eingeschlichen, statt den Lack regelmässig und vorschriftsgemäss zu entfernen, die alten Gel-Lackschichten mit einer Nagelfeile lediglich anzurauen und sodann neue Gel-Lack-Schichten darauf aufzutragen. Dadurch zerfliesst der Gel und passt sich der unebenen, alten und teils brüchigen Unterlagenschichten an, wodurch er den Nagel schwächt. Solche Refresh-Techniken werden aus den genannten Gründen von professionellen Fachkräften kaum ausgeübt.
[0031] Angesichts des wachsenden Bewusstseins für Körperpflege nimmt vor allem auch die Aufmerksamkeit den Nägeln gegenüber zu. Doch leider sind die Anstrengungen oftmals vergeblich und sogar schädlich. Da es bis dato kein individuell anpassbares Nagelpflegeutensil gibt, herrscht eine Unsicherheit und auch Überforderung durch das enorme Angebot an riskanten Nagelverschönerungsverfahren. Dabei wird Pflege oftmals mit Lackierung gleichgesetzt, obwohl letztere der Nagelpflege in Fällen nicht sachgerechter Anwendung abträglich ist. Unwissentlich schädigen eine Vielzahl Frauen ihre Nägel im Glauben etwas Gutes zu tun, weil sie ihre ungepflegten Nägel unter einer Farblackschicht zu kaschieren suchen, statt das Problem bei der Wurzel packen zu können.
[0032] Die Überforderung in Sachen Nagelpflege entspringt letztlich dem Mangel eines individuell anpassbaren, sicher und einfach handhabbaren Nagelpflegeutensils. Nägel aber sind ähnlich wie die Haare eines Menschen einzigartig und zeichnen sich durch individuelle Charakteristika aus. Daher erfordert die Nagelpflege zwingend ein variabel einstellbares, der Nagelstruktur eines Individuums gerecht werdendes Werkzeug.
[0033] Um der besorgniserregenden Entwicklung des Online-Verkaufs und der unverbindlichen und vor allen Dingen unprofessionellen Beratungen Einhalt zu gebieten, wurde eine neuartige Nagelfeile entwickelt, welche das Auftragen eines Deck- oder gar eines Grundlacks obsolet macht, dadurch dass die Nägel optimal gepflegt und mit einem natürlichen Glanz versehen werden.
[0034] Als Besonderheit ist diese Nagelfeile als Modulbausatz verfügbar, wobei der Anwenderin bzw. dem Anwender eine vordefinierte Anzahl Feilenblätter mit verschiedener Körnung zur Verfügung gestellt werden. Dadurch kann die Person mit einem einzigen Modulbausatz die Nagelbearbeitung und -pflege für verschiedenste Modellagen sowie auch bei unterschiedlicher Beschaffenheit der Nägel verwenden. Eventuell variiert der Zustand ihrer eigenen Nägel im Laufe der Zeit, etwa durch Beanspruchung der Nägel durch Nagelmodellage. So etwa kann die Person mittels eines einzigen Modulbausatzes sämtlichen möglichen Nagelbedürfnisse gerecht werden.
[0035] Die einzelnen Feilenblätter können in verschiedenen Farben ausgeführt sein, nach Massgabe ihrer Körnung. Dadurch, dass sie optisch in ihrer jeweiligen Stärke gut unterscheidbar sind, bietet sich eine unterschiedliche Farbgestaltung vor allem zur Kennzeichnung der Körnung und/oder der Festigkeit an. So etwa dient die farbliche Unterscheidungsmöglichkeit dazu, dass die Beschaffenheit einzelner Fallblätter eines Modulbausatzes deutlich erkennbar ist. Dadurch kann eine Person viel leichter ausmachen, welches spezifische Fallblatt verschlissen und daher zu ersetzen ist. Auch innerhalb von mehrköpfigen Familien erweist sich das Farbkennzeichen der Feilenblätter als vorteilhaft, dadurch, dass unterschiedliche Familienmitglieder verschiedene Nagelstrukturen besitzen und daher unterschiedliche Anforderungen an eine Feile stellen. Somit können verschiedene Feilenblätter verschiedenen Familienmitgliedern zugeordnet werden.
[0036] Jedes Familienmitglied kann sich anhand einer für seine oder für ihre Nägel spezifische Farbe bzw. spezifischen Farben der Feilenblätter orientieren. Damit reicht ein einziger Modulbausatz mit einem Kern und unterschiedlich beschaffenen Feilenblättern für die Nagelbearbeitung und -pflege einer ganzen Familie aus. Es sind selbstverständlich auch andere Farbgestaltungen möglich, die nicht an eine charakteristische Eigenschaft derselben gebunden sind.
Claims (34)
1. Nagelfeile für die Finger- und Fussnägel, gekennzeichnet durch einen Laminataufbau, bestehend aus einem Kern (1) und mindestens einem Feilenblatt (2, 3), dessen eine Oberfläche mit einem Klebstoff beschichtet ist, welcher mit einer Schutzfolie abgedeckt ist, nach Wegreissen derselben dieses Feilenblatt (2, 3) wegnehmbar auf den Kern (1) aufklebbar ist.
2. Nagelfeile für die Finger- und Fussnägel nach Anspruch 1, mit mindestens einem Feilenblatt (2, 3), dessen andere Oberfläche (4) eine aufgebrachte Körnung beliebiger Feinheit aufweist.
3. Nagelfeile für die Finger- und Fussnägel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Feilenblatt (2, 3) eine beliebige Stärke, Festigkeit und Form aufweist.
4. Nagelfeile für die Finger- und Fussnägel nach einem der vorangehenden Ansprüche, bestehend aus einem flachen Kern (1) aus glattem Kunststoff, Metall oder Holz, und mindestens einem aus Moosgummi oder moosgummiähnlichem Material bestehenden Feilenblatt (2, 3), dessen eine Oberfläche (4) eine aufgebrachte Körnung beliebiger Feinheit zwischen 80 und 6000 Korn pro cm<2>aufweist.
5. Nagelfeile für die Finger- und Fussnägel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Feilenblatt (2, 3) deckungsgleich auf den Kern (1) aufklebbar ist.
6. Nagelfeile für die Finger- und Fussnägel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass die Seiten des Kerns (1) mit aufgeklebten Feilenblättern (2, 3) bestückt sind.
7. Nagelfeile für die Finger- und Fussnägel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (1) streifenförmig und rechteckig oder an seinen Ecken abgerundet oder oval gestaltet ist.
8. Nagelfeile für die Finger- und Fussnägel nach einem der Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (1), mit einer Stärke von 0.5 mm bis 2 mm, einer Länge von 150 mm bis 210 mm und einer Breite von 15 mm bis 25 mm, und dass die Feilenblätter (2, 3) eine Stärke von 3 mm bis 7 mm aufweisen.
9. Nagelfeile für die Finger- und Fussnägel nach einem der vorangehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (1) eine Bananenform oder Sichelform aufweist, und die Feilenblätter (2, 3) kongruent auf seine Form passend auf dessen Oberflächen aufklebbar sind.
10. Nagelfeile für die Finger- und Fussnägel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (1) als dreidimensionaler Körper ausgebildet ist, und auf mindestens einer seiner Aussenseiten ein Feilenblatt (2, 3) wegnehmbar aufklebbar ist.
11. Nagelfeile für die Finger- und Fussnägel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (1) mindestens mindestens zwei flache Aussenseiten aufweist.
12. Nagelfeile für die Finger- und Fussnägel nach einem der Ansprüche 10 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Feilenblatt (2, 3), dessen eine Oberfläche mit einem Klebstoff beschichtet ist, welcher mit einer Schutzfolie abgedeckt ist, nach Wegreissen derselben auf eine Seitenoberfläche des Kerns (1) wegnehmbar aufklebbar ist.
13. Nagelfeile nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (1) als Würfel ausgebildet ist.
14. Nagelfeile nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (1) als Quader ausgebildet ist.
15. Nagelfeile nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (1) als Pyramide ausgebildet ist.
16. Nagelfeile nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (1) als Polyeder ausgebildet ist.
17. Nagelfeile nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (1) als Hohlprofil ausgebildet ist.
18. Nagelfeile nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (1) als Hohlprofil mit drei- oder mehr flächenhaften Aussenseiten ausgebildet ist.
19. Nagelfeile für die Finger- und Fussnägel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (1) aus einem glatten Kunststoffteil besteht.
20. Nagelfeile für die Finger- und Fussnägel nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (1) aus einem glatten Edelstahlblech besteht.
21. Nagelfeile für die Finger- und Fussnägel nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (1) aus einem verchromten Metallblech besteht.
22. Nagelfeile für die Finger- und Fussnägel nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (1) aus einem Holzplättchen oder einem Holzlaminat-Plättchen besteht.
23. Modulbausatz zum individuell konfigurierbaren Zusammenbau einer Nagelfeile, bestehend aus modular frei und untereinander kompatibel zusammenstellbaren Bestandteilen aus einer Auswahl aus mindestens zwei einzelnen Feilenblättern (2, 3) und mindestens einem Kern (1).
24. Modulbausatz zum individuell konfigurierbaren Zusammenbau einer Nagelfeile nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Feilenblätter (2, 3) des Modulbausatzes wegnehmbar auf einen Kern (1) aufklebbar sind.
25. Modulbausatz zum individuell konfigurierbaren Zusammenbau einer Nagelfeile nach einem der Ansprüche 23 und 24, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Oberfläche eines Feilenblatts (2, 3) mit einem Klebstoff beschichtet ist, welcher mit einer Schutzfolie abgedeckt ist, nach Wegreissen derselben dieses Feilenblatt (2, 3) wegnehmbar auf den Kern (1) aufklebbar ist.
26. Modulbausatz zum individuell konfigurierbaren Zusammenbau einer Nagelfeile nach einem der Ansprüche 23 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Feilenblätter (2, 3) des Modulbausatzes auf einer Oberfläche eine aufgebrachte Körnung beliebiger Feinheit aufweisen.
27. Modulbausatz zum individuell konfigurierbaren Zusammenbau einer Nagelfeile nach einem der Ansprüche 23 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Feilenblätter (2, 3) des Modulbausatzes unterschiedliche Stärke und/oder Festigkeit und/oder Form besitzen.
28. Modulbausatz zum individuell konfigurierbaren Zusammenbau einer Nagelfeile nach einem der Ansprüche 20 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Feilenblätter (2, 3) des Modulbausatzes aus Moosgummi oder einem moosgummiähnlichen Material bestehen.
29. Verwendung einer Nagelfeile für die Finger- und Fussnägel, nach einem der Ansprüche 1 bis 22, zur Behandlung verschiedenster Nageltypen durch eine einzige solche Nagelfeile.
30. Verwendung einer Nagelfeile für die Finger- und Fussnägel nach Anspruch 29, zur Behandlung sowohl von natürlichen sowie auch von künstlichen oder künstlich verstärkten Nägeln durch eine einzige solche Nagelfeile.
31. Verwendung einer Nagelfeile für die Finger- und Fussnägel nach einem der Ansprüche 29, zur Behandlung verschiedenster Nageltypen durch eine einzige solche Nagelfeile als Ersatz für Grund- oder Decklack.
32. Verwendung eines Modulbausatzes nach einem der Ansprüche 23 bis 28, zur Behandlung verschiedenster Nageltypen durch eine einzige solche Nagelfeile.
33. Verwendung eines Modulbausatzes nach Anspruch 32, zur Behandlung sowohl von natürlichen sowie auch von künstlichen oder künstlich verstärkten Nägeln durch eine einzige solche Nagelfeile.
34. Verwendung eines Modulbausatzes nach Anspruch 32, zur Behandlung verschiedenster Nageltypen durch eine einzige solche Nagelfeile als Ersatz für Grund- oder Decklack.
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| CH00270/15A CH710792B1 (de) | 2015-02-28 | 2015-02-28 | Nagelfeilen-Set zur individuell anpassbaren Nagelpflege. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE102021002184B3 (de) | 2021-04-26 | 2022-10-13 | Alessandro Strauss | Nagelfeile |
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2015
- 2015-02-28 CH CH00270/15A patent/CH710792B1/de not_active Application Discontinuation
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| CH710792B1 (de) | 2019-08-15 |
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