CH704850A2 - Pikier- oder Hydrokultur-Einsatzkasten. - Google Patents

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CH704850A2
CH704850A2 CH00699/11A CH6992011A CH704850A2 CH 704850 A2 CH704850 A2 CH 704850A2 CH 00699/11 A CH00699/11 A CH 00699/11A CH 6992011 A CH6992011 A CH 6992011A CH 704850 A2 CH704850 A2 CH 704850A2
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CH
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hydroponic
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Application number
CH00699/11A
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Inventor
Lukas Meuli
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Meuli Sensortechnik Gmbh
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/02Receptacles, e.g. flower-pots or boxes; Glasses for cultivating flowers
    • A01G9/029Receptacles for seedlings
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/04Flower-pot saucers
    • A01G9/045Trays for receiving multiple pots

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Abstract

Der Pikier- oder Hydrokultur-Einsatzkasten (1) umfasst ein oder mehrere U-förmige Profilelemente (3), die durch von oben einsteckbare Zwischen- oder Trennwände (15) in eine Mehrzahl von Aufzuchtkammern (17) aufteilbar sind. Für die Entnahme der Pflanzen nach Erreichen der gewünschten Grösse können die Zwischenwände (15) herausgehoben und die Pflanzen von Hand oder mit den Zwischenwänden (15) herausgeschoben werden.

Description

[0001] Gegenstand der Erfindung ist ein Pikier- oder Hydrokultur-Einsatzkasten gemäss Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Zum Pikieren und Aufziehen von Jungpflanzen sind Pikier-Einsatzkästen bekannt. Diese sind heute meist aus Kunststoff hergestellt, und zwar durch Tiefziehen einer Folie, d.h. es werden in einer rechteckförmigen Folie eine Mehrzahl von Vertiefungen angebracht, in die Erde oder ein Substrat eingefüllt wird, in welchem dann die Pflanze während einer bestimmten Zeit bis zum Versetzen gedeihen kann. Solche Einsatzkästen erfüllen deren Aufgabe. Nachteilig daran ist allerdings, dass insbesondere bei Pflanzen mit einem kleinen Wurzelballen das Herausnehmen der Pflanze samt dem Wurzelballen und damit der Erde oder dem Substrat mühsam ist und der Wurzelballen zerfällt, was die Weiterverarbeitung erschwert.
[0003] Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, einen Pikier- oder Hydrokultur-Einsatzkasten zu schaffen, der ein müheloses Herausnehmen der Pflanze ermöglicht. Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, den Einsatzkasten derart auszubilden, dass die Grösse der einzelnen Aufzugsräume an die Art der Pflanzen anpassbar ist und dass kaum eine gegenseitige Verwurzelung der Pflanzen erfolgen kann.
[0004] Gelöst wird diese Aufgabe durch einen Pikier- oder Hydrokultur-Einsatzkasten gemäss den Merkmalen des Patentanspruchs 1.
[0005] Vorteilhafte Ausgestaltungen des Einsatzkastens sind in den abhängigen Ansprüchen umschrieben.
[0006] Der erfindungsgemässe Einsatzkasten ermöglicht es, einerseits die Grösse der einzelnen Aufzuchträume individuell an die aufzuziehenden Pflanzen anzupassen und andererseits können die aufgezogenen Pflanzen durch Entfernen der Zwischenwände einfach seitlich aus dem Einsatzkasten herausgeschoben werden. Dadurch bleiben die Wurzelballen, auch bei porösem Substrat, kompakt beieinander und die Pflanze wird nicht aus dem Wurzelballen herausgezogen. Die Pflanze kann also mit dem Wurzelballen weitergezüchtet werden. Die Zwischenwände können auf einfache Weise an der geeigneten Stelle in die Schlitze eingeführt werden und, in einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung, werden diese in der eingesteckten Position festgehalten, sie können jedoch mit leichtem Druck von unten wieder aus der Verrastung gelöst und aus dem Einsatzkasten entnommen werden. Der Einsatzkasten umfasst mindestens ein Profilelement, vorzugsweise aber eine grössere Anzahl, die miteinander verbunden sind, so dass eine fast beliebig grosse Zahl von Aufzuchträumen erzeugbar ist. Bei Verwendung von Metall als Material kann der Einsatzkasten aus einem Blech durch Stanz- und Biegeoperationen auf einfache Weise kostengünstig hergestellt werden. Vorzugsweise sind dabei die Seitenwände in einem spitzen Winkel Alpha zur Vertikalen angeordnet, um das Herausschieben der Wurzelballen nicht durch Reibung zu behindern. Der Einsatzkasten kann auch aus Kunststoff hergestellt sein, und zwar durch Extrusion, Strangziehen, Tiefziehen oder durch ein Giessverfahren. Dabei sind beliebige Formgebunden möglich. In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann der Einsatzkasten auch aus einem verrottbaren Material erzeugt werden, z.B. aus Papierfasern oder Chinaschilf-Fasern, welche während der Aufzucht den Kasten bilden, später jedoch durch Kompostierung entsorgt werden kann.
[0007] Anhand eines illustrierten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen <tb>Fig. 1<sep>einen Pikier- oder Hydrokultur-Einsatzkasten in Perspektive mit ganz und teilweise eingeschobenen Zwischenwänden, <tb>Fig. 2<sep>einen Querschnitt durch den Einsatzkasten in Fig. 1 längs Linie II-II, <tb>Fig. 3<sep>eine Aufsicht auf den Einsatzkasten ohne Zwischenwände, <tb>Fig. 4<sep>eine perspektivische Darstellung einer Zwischenwand.
[0008] In der perspektivischen Darstellung gemäss Fig. 1 ist mit Bezugszeichen 1 ein Pikier- oder Hydrokultur-Einsatzkasten, kurz Einsatzkasten 1, bezeichnet. Dieser umfasst vier miteinander verbundene U-förmige Profilelemente 3, welche durch einen Stanz- und Biegevorgang aus einem Blechzuschnitt geformt wurden. Alternativ könnte dieses Profil auch durch einen Extrudiervorgang aus Kunststoff hergestellt worden sein oder durch einen Pressvorgang aus einem Material von gepressten verrottbaren oder nicht verrottbaren Fasern. Die Seitenwände 5 der Profilelemente 3 liegen vorzugsweise in einem spitzen Winkel alpha zur Vertikalen. Entlang der Ränder der beiden aussenliegenden Profilelemente 3 können an deren Böden 7 Füsse 9 ausgebildet sein, bei Profilelementen aus Blech durch Ausklinkungen oder bei Kunststoff als aufgeklebte Elemente. Die Füsse 9 dienen dazu, die Unterseite der Böden 7 in einem Abstand zur Auflagefläche zu halten, damit überflüssiges Giesswasser aus den Profilelementen 3 abfliessen kann. Die in die Böden 7 eingelassenen Löcher 11 (siehe Fig. 3) sind vorzugsweise von rechteckiger Gestalt und sie dienen zusätzlich dazu, das Hindurchführen von Laschen 13 an einsteckbaren Zwischenwänden 15 zu ermöglichen. Die Zwischenwände 15 (vgl. Fig. 1 und 4) umfassen eine Platte aus Kunststoff oder Blech oder aus verrottbarem Material, welche von oben in die Profilelemente 3 eingeführt werden können und in eingeführtem Zustand die kanalförmige Ausbildung der Profilelemente 3 in einzelne Aufzuchträume 17 auftrennen.
[0009] In Fig. 1 ist leicht ersichtlich, wie die Zwischenwände 15 von oben vertikal nach unten geführt in die Profilelemente 3 eingeschoben und dann an Schlitzen 19 (siehe Fig. 1bis 3) gehalten werden. Die Laschen 13 an der Unterkante jeder Zwischenwand 15 schieben sich dabei in die Löcher 11 am Boden 7 ein.
[0010] Vorzugsweise sind die Schlitze 19 an den beiden Randbereichen der aussenliegenden Profilelemente 3 in einem eben ausgeführten Abschnitt 21 ausgebildet, so dass die lappenförmigen Enden 23 an den Zwischenwänden 15 die Abschnitte 21 bei eingesetzten Zwischenwänden 15 unten überragen. An den Enden 23 können Rastnocken 25 angeformt sein, welche bei vollständig eingeschobenen Zwischenwänden 15 unterhalb der Schlitze 19 und unterhalb des Abschnitts 21 einrasten. Zum Lösen der Zwischenwände 15 können diese mit einem Finger von unten wieder zurück durch die Löcher 11 unter Überwindung der Haltekraft der Rastnocken 25 geschoben werden.
[0011] Alternativ zu den Schlitzen 19 könnten in den Seitenwänden 5 auch Rillen zum Einschieben der Zwischenwände 15 ausgebildet sein (keine Abbildung).
[0012] Nachfolgend wird die Benutzung des erfindungsgemässen Einsatzkastens kurz erläutert:
[0013] Entsprechend der zu erwartenden oder notwendigen Grösse des Wurzelballens werden in geeigneten Abständen die Zwischenwände 15 in die Profilelemente 3 eingeschoben und danach die dadurch erhaltenen Aufzuchträume mit einem entsprechenden Substrat, wie Erde und dergleichen, gefüllt und die Keimlinge, Setzlinge oder Samen darin eingebracht. Haben die Setzlinge die gewünschte Grösse erreicht, werden - beginnend von der Stirnseite des Einsatzkastens 1 - die Zwischenwände 15 nach oben geschoben und entnommen. Danach können die Wurzelballen seitlich aus den einzelnen Profilelementen 3 herausgeschoben und der weiteren Verwendung zugeführt werden. Es können aber die Wurzelballen nicht nur einzeln, sondern reihenweise herausgenommen werden, indem mit der zweiten Zwischen- oder Trennwand 15 jeweils (im vorliegenden Beispiel vier) Wurzelballen herausgeschoben werden. Dies ist ohne weiteres möglich, da eine gegenseitige Verwurzelung von Aufzuchtraum 17 zu Aufzuchtraum 17 kaum möglich ist, weil die Zwischenwände 15 die einzelnen Aufzuchträume 17 optimal trennen.

Claims (9)

1. Pikier- oder Hydrokultur-Einsatzkasten (1), umfassend einen Boden (7), Seiten- (5) und Zwischenwände (15) zur Erzeugung einer Vielzahl von vier Wänden und einen Boden umfassenden Aufzuchträumen (17) für Pflanzenkeimlinge oder -Stecklinge, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatzkasten (1) mindesten ein U-förmiges Profilelement (3) umfasst, welches durch in Schlitze (19) in den Seitenwänden (5) einsteckbare Zwischenwände (15) in eine Mehrzahl von Aufzuchträumen (17) unterteilbar ist.
2. Pikier- oder Hydrokultur-Einsatzkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Profilelement (3) aus Metall, Kunststoff oder einem verrottbaren oder nicht verrottbaren Material aus Pflanzenfasern besteht.
3. Pikier- oder Hydrokultur-Einsatzkasten nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere ü-förmige Profilelemente (3) nebeneinander liegen.
4. Pikier- oder Hydrokultur-Einsatzkasten nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die nebeneinanderliegenden Profilelemente (3) gemeinsame Seitenwände (5) aufweisen oder dass die Seitenwände (15) der nebeneinanderliegenden Profilelemente (3) an deren Oberkanten miteinander verbunden sind.
5. Pikier- oder Hydrokultur-Einsatzkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenwände (15) je zwischen zwei Seitenwänden (5) eines Profilelements (3) einsteckbar sind oder dass die Zwischenwände (15) sich über alle nebeneinanderliegenden Profilelemente (3) erstrecken.
6. Pikier- oder Hydrokultur-Einsatzkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenwände (15) im Bereich der Schlitze (19) an den Seitenwänden (5) durch Reibung oder durch Rastmittel (25) lösbar gehalten sind.
7. Pikier- oder Hydrokultur-Einsatzkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an den Unterkanten der Zwischenwände (15) Laschen (13) ausgebildet sind, die in entsprechende Löcher (11) in den Böden (7) der Profilelemente (3) einsteckbar sind.
8. Pikier- oder Hydrokultur-Einsatzkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl von Schlitzen (19) in den Seitenwänden (5) eingelassen sind, die das Einschieben von Zwischenwänden (15) an beliebiger Stelle erlauben, um unterschiedlich grosse Aufzuchträume (17) zu erlangen.
9. Pikier- oder Hydrokultur-Ersatzkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in den Seitenwänden (15) Rillen zum Einschieben der Zwischenwände (15) an beliebiger Stelle ausgebildet sind.
CH00699/11A 2011-04-20 2011-04-20 Pikier- oder Hydrokultur-Einsatzkasten. CH704850A2 (de)

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