CH702144A2 - Einlegesohle mit Massagewirkung. - Google Patents
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Abstract
Eine Einlegesohle oder Innensohle (1) besteht aus einer Grundschicht (2), die Zonen (3) aufweist mit darüber regelmässig verteilt angeordneten Noppen (5). Über den noppenfreien Bereichen (4) sind zwei Schichten (7) und (10) angebracht, nämlich eine Schaumgummischicht (7), die einerseits Schock absorbierend wirkt und andererseits im belastungsfreien Zustand oder bei geringer Belastung dafür sorgt, dass die Noppen (5) keine reizende Wirkung erzielen. Hierdurch lässt sich eine Einlege- oder Innensohle (1) mit Massagewirkung erreichen, die auch ganztägig getragen werden kann, ohne eine Überreizung der Fusssohlen zu bewirken. Die Schaumgummischicht (7) ist über einer Verklebung (9) mit der Deckschicht (10) verbunden. Die Deckschicht (10) und die Schaumgummischicht (7) sind lediglich über eine Vernähung (8) mit der Grundschicht (2) gemeinsam verbunden. Die Vernähung erfolgt bevorzugterweise in den noppenfreien Bereichen (4) in unmittelbarer Nähe der mit Noppen versehenen Zonen (3). Die Schaumgummischicht (7) ist so gewählt, dass sie im belasteten Zustand in der Höhe die Noppen (5) überragt.
Description
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einlegesohle oder Innensohle für Schuhe umfassend mindestens eine Grundschicht aus Gummi mit zonenweise darauf angeformten regelmässig verteilt angeordneten Noppen und deren auf die Fusssohlen einwirkenden Endflächen eine Fussreflexzonenmassage bewirken und dass die noppenfreie Zone mit einer Deckschicht versehen ist.
[0002] Auf dem Markt besonders verbreitet sind Einlagesohlen gemäss der EP-A-1 245 167 die als Innensohle mit einer dem Umriss eines Schuhs entsprechenden, flachen Grundsohle aus elastischem Schaumstoffmaterial bestehen, die auf ihrer oberen Seite mehrere, ebenfalls aus demselben elastischen Schaumstoffmaterial bestehende, integral angeformte Erhebungen im Bereich von Reflexzonen der Fusssohle aufweist. Derartige Innensohlen lassen sich ganztägig tragen, ohne dass dabei eine Überreizung stattfindet, die schmerzhaft ist. Bei diesen Sohlen findet eine grossflächige Druckstimulierung in den Reflexzonen der Fusssohle statt.
[0003] Demgegenüber sind Einlegesohlen oder Innensohlen mit ganzflächig über die Lauffläche der Einlege- oder Innensohle gleichmässig verteilten Noppen, die ein Fussbett nachformen, beispielsweise aus der WO 85/04 786 bekannt. Schuhwerk wie Sandalen, Halbschuhe, Stiefel oder Hausschuhe, die Einlegesohlen oder Innensohlen nach diesem Konstruktionsprinzip aufweisen, führen zu einer ungezielten, extrem starken Massage der Füsse, und entsprechend empfehlen Ärzte, solches Schuhwerk nur kurzzeitig zu tragen.
[0004] Dieses Problem wurde erkannt und entsprechend ist aus der DE-A-3 520 956 eine Einlegesohle bekannt, die über eine Vielzahl von über die Sohlenoberseite herausragende Stifte zum Reizen der Reflexpunkte auf der Fussuntersohle des Benutzers verfügt. Diese Einlegesohle ist aus zwei Sohlenschichten gebildet, von denen die untere aus einem elastischen Material und die obere aus einem Durchtrittsöffnungen aufweisenden Material besteht, das vorzugsweise ein Gewebe ist. Auch hier sind die die Reflexzonen reizenden Stifte ganzflächig über die Sohle in gleichmässigen Abständen angeordnet. Beim Laufen ist entsprechend der Abrollbewegung die Druckverteilung über die Fusssohle hinweg völlig ungleichmässig. Während im Fersenbereich und im Fussballen- und Zehenbereich hohe Druckbelastungen auftreten, sind die übrigen Bereiche wesentlich geringer belastet. In der Folge wird somit die untere Sohlenschicht aus weichem, elastischen Material in den Bereichen hoher Belastung vollständig zusammengedrückt, und die Stifte ragen entsprechend stark aus der oberen Sohlenschicht heraus, womit gerade in den Bereichen mit hoher Druckbelastung besonders hohe Reizwirkungen auftreten. Folglich ist mit einer Einlegesohle, der hier beschriebenen Art, das Problem nicht lösbar. Zudem ist eine Konstruktion bei der die Noppen einzeln angefertigt und in die obere Sohlenschicht einzuführen sind, extrem aufwändig in der Herstellung. Entsprechend haben sich diese auf dem Markt nicht bewährt.
[0005] Demgegenüber geht eine Einlegesohle gemäss der EP-A-558 897 von einem völlig anderen Konzept aus. Die hier offenbarte Einlegesohle, die den Oberbegriff der erfindungsgemässen Lösung offenbart, weist eine Grundschicht aus einem Gummi auf, die an der Oberfläche und zwar nur dort, wo eine Massage erwünscht ist, Bereiche mit einer noppenförmigen Profilierung aufweisen. Jene Flächen, die keine noppenförmige Profilierung aufweisen, sind von einer Deckschicht überzogen. Obwohl die Noppen nur relativ geringfügig über die Deckschicht hinausragen, ist die Massagewirkung trotzdem noch sehr stark und andauernd. Da die Noppen ständig über die Deckschicht hinausragen, findet auch im unbelasteten Zustand eine Massagewirkung statt. Dies führt wiederum zu einer Überreizung die unerwünscht ist. Entsprechend wird auch in der Werbung für diese bekannte Sohle darauf hingewiesen, dass die Tragedauer maximal 2-3 Stunden betragen sollte. Diese Forderung lässt sich aber praktisch nur im häuslichen Bereich realisieren. Kaum ein Benutzer wird während des Tages die Einlegesohlen einlegen und wieder herausnehmen oder ein Paar Ersatzschuhe mit sich herumtragen. Entsprechend wird Schuhwerk mit solchen Einlegesohlen oft über die empfohlene Laufzeit hinaus getragen, mit der Folge von entsprechenden Überreizungen, die dem therapeutischen Zweck vollständig zuwider laufen.
[0006] Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Grundschicht mit den angeformten Noppen aus einem nicht geschäumten Material gefertigt sein muss, um die nötige Festigkeit zu besitzen. Entsprechend neigt der Benutzer solcher Einlegesohlen zu erhöhter Transpiration. Da bei der hier beschriebenen Lösung die Deckschicht auf der Grundschicht vollflächig aufgeklebt ist, wird nun diese Klebschicht durch die Transpiration angegriffen. Die Folge ist, dass gerade in den Randbereichen eine Ablösung stattfindet. Zwar wäre es denkbar, die Grundschicht mit Perforationen zu versehen, doch wären diese Perforationen praktisch nur wirksam in jenen Bereichen, in denen keine Deckschicht vorhanden ist, folglich nur in den Bereichen der Noppen, wo bereits ohnehin eine gewisse Unterlüftung vorhanden ist. Da die Deckschicht in den noppenfreien Bereichen vollflächig aufgeklebt ist, lassen sich in diesen Bereichen keine Perforationen anbringen beziehungsweise der Klebstoff würde diese Perforationen abdichten.
[0007] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Einlegesohle oder Innensohle für Schuhe der eingangs genannten Art derart zu verbessern, dass diese auch langzeitig tragbar sind, ohne dass hierbei eine Überreizung der Fusssohlen auftritt.
[0008] Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine solche Einlegesohle oder Innensohle so zu verbessern, dass eine Ablösung der Deckschicht von der Grundschicht vermieden wird und das Problem der erhöhten Transpiration vermindert wird.
[0009] Die erste Aufgabe löst eine Einlegesohle oder Innensohle für Schuhe mit den Merkmalen des Patentanspruches 1.
[0010] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die unbelastete Schaumgummischicht inklusive der Deckschicht die Höhe der Noppen um mindestens 30% überragt. Hierbei ist absolut sicher gestellt, dass im unbelasteten Zustand des Schuhwerkes oder bei geringerer Belastung beispielsweise wenn die Person sitzt, die Massagewirkung unterbrochen ist. Es ist insbesondere von Vorteil, wenn die Deckschicht und die Schaumgummischicht, um die Zonen mit Noppen herum, mit der Grundschicht vernäht ist.
[0011] Dies erlaubt, auf eine vollflächige Verklebung der Schaumgummischicht mit der Grundschicht zu verzichten. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform wird auf eine Verklebung der Schaumgummischicht mit der Grundschicht vollständig verzichtet. Damit ist sichergestellt, dass die Atmungsaktivität der Schaumgummischicht vollständig erhalten bleibt. Dies trifft selbstverständlich insbesondere dann zu, wenn die Schaumgummischicht offenporig gestaltet ist, wie dies bei der Fertigung aus Latex gegeben ist.
[0012] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsformen des Erfindungsgegenstandes gehen aus den weiteren abhängigen Ansprüchen hervor, und deren Bedeutung und Wirkungsweise wird in der nachfolgenden Beschreibung mit Bezug auf die anliegende Zeichnung erläutert.
[0013] In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt und nachfolgend beschrieben. Es zeigt:
<tb>Fig. 1<sep>eine Einlegesohle oder Innensohle für einen Schuh in der Aufsicht auf die zur Fusssohle hin gerichtete Fläche beziehungsweise auf die Deckschicht, während in
<tb>Fig. 2<sep>dieselbe Einlegesohle oder Innensohle von unten mit Blick auf die Grundschicht gezeigt ist.
<tb>Fig. 3<sep>zeigt einen Teilschnitt durch die erfindungsgemässe Einlegesohle oder Innensohle entlang der Linie A-A in Fig. 2.
<tb>Fig. 4<sep>stellt einen Längsschnitt durch eine Einlegesohle nach Fig. 1 mit einer schockabsorbierenden Zusatzlage dar.
[0014] Die erfindungsgemässe Einlegesohle oder Innensohle für Schuhe ist insgesamt mit der Bezugszahl 1 bezeichnet. Die Einlege oder Innensohle 1 ist der Schuhsohle entsprechend gestaltet. Handelt es sich hierbei um eine Einlegesohle, so bildet die so genannte Grundschicht 2 üblicherweise die auf die bestehende Innensohle aufliegende Schicht. Falls es sich hierbei jedoch um eine Innensohle handelt, so können unterhalb der Grundschicht 2 noch weitere Schichten vorhanden sein, die insbesondere als Isolationsschicht, als Schock absorbierende Schicht oder als Wasserdampfsperrschicht ausgestaltet sein können. Die Grundschicht 2 besteht vorzugsweise aus einem vulkanisierten Gummi oder Kunststoff, der hohe Abriebresistenz aufweist und eine gute Verträglichkeit bei Hautkontakt besitzt. Hierzu eignen sich diverse PVC, PE und PU-Materialien. Die Grundschicht weist üblicherweise eine Dicke von weniger als 1 mm auf. Diese geringe Dicke ist sinnvoll, damit eine entsprechend damit ausgestaltete Einlegesohle im Schuh nicht zu stark aufträgt. Auf der zur Schuhsohle hin gerichteten Seite, die in der Fig. 2 ersichtlich ist, weist die Grundschicht 2 normalerweise keinerlei Struktur auf. Dies ist sinnvoll, um zu vermeiden, dass eine eventuell vorhandene Struktur die gewünschte Fussreflexzonenmassage mit beeinflussen kann und erhöht die Rutschfestigkeit der Einlegesohle im Schuh.
[0015] Auf der zur Fusssohle des Trägers hin gerichteten Seite, besitzt die Grundschicht 2 noppenfreie Bereiche 4, so wie Bereiche 3 in denen auf der Grundschicht angeformte, regelmässig verteilte Noppen 5 angeordnet sind. Diese Noppen 5 haben in der hier dargestellten Ausgestaltungsform die Gestalt von Zylindern, die oben gerade abgeschnitten sind. Die Noppen haben üblicherweise einen Durchmesser zwischen 0,5 mm und 5 mm, bevorzugterweise beträgt der Durchmesser jedoch zwischen 1,5 und 3 mm. Die Höhe der Noppen liegt ebenfalls zwischen 0,5 mm und 5 mm, bevorzugterweise jedoch zwischen 0,5 mm und 2 mm. Die regelmässig verteilten Noppen sind in etwa so angeordnet, dass mindestens annähernd eine gleichmässige Verteilung auftritt, und wobei gleichzeitig der Abstand von einer Noppe zur nächsten Noppe wiederum im Bereich zwischen 0,5 mm und 5 mm liegt, optimalerweise beträgt der Abstand von einer Noppe zur benachbarten Noppe jedoch zwischen 0,5 und 1,5 mal den Durchmesser der vorhandenen Noppen. All diese Werte sind Erfahrungswerte, die sich ergeben haben aus einer Optimierung von genügender Reizung der Reflexzonen der Fusssohlen und einer möglichst schmerzfreien Benutzung über längere Zeit.
[0016] Um die Langzeitbenutzung so zu verbessern, dass eine ganztägige Benutzung, wie dies bei einer üblichen Innensohle ohne Struktur, möglich ist, weist die Einlege- oder Innensohle 1 erfindungsgemäss eine auf der Grundschicht 2 aufliegende Schaumgummischicht 7 auf. Diese Schaumgummischicht 7 ist in der Dicke so gestaltet, dass die unbelastete Schaumgummischicht 7 mit einer darüberliegenden Deckschicht 10 dicker ist, als die Noppen 5 hoch sind. Mit anderen Worten, die Schaumgummischicht 7 ist etwa gleich hoch oder überragt im unbelasteten Zustand die Noppen 5. Somit sind die noppenfreien Bereiche 4 der Einlege- oder Innensohle 1 höher als die Noppen in den Zonen 3 der Einlege- oder Innensohle 1.
[0017] Während bei bekannten Lösungen auf der Grundschicht 2 direkt eine Deckschicht 10 aufgetragen ist, liegt bei der erfindungsgemässen Lösung die Deckschicht 10 auf der Schaumgummischicht 7 auf. Die Schaumgummischicht 7 und die Deckschicht 10 können miteinander mittels einer Verklebung 9 verbunden. Die Verklebung 9 wird durch eine möglichst dünne Haftklebeschicht realisiert um damit Verhärtungen der Deckschicht 10 beziehungsweise der Schaumgummischicht 7 zu vermeiden. Gleichzeitig wird damit auch sichergestellt, dass durch die Verklebung 9 keine Dampfschichtsperre entsteht und die Deckschicht 10 wie auch die Schaumgummischicht 7 atmungsaktiv bleibt. Hierzu eignen sich insbesondere wasserlösliche, physiologisch und ökologisch unbedenkliche Klebestoffe.
[0018] Damit diese Atmungsaktivität zusätzlich genutzt werden kann, wird man bevorzugterweise die Grundschicht 2 zusätzlich mit regelmässig darüber verteilten Perforationen 11 versehen. Damit diese Perforationen 11 nicht nur in den mit Noppen 5 versehenen Zonen 3 ihre Wirkung haben, sieht die Erfindung in einer besonders bevorzugten Ausführungsform vor, dass die Deckschicht 10 mit der Schaumgummischicht 7 zusammen absolut frei auf der Grundschicht 2 aufliegt.
[0019] Die Verbindung der Deckschicht 10 und Schaumgummischicht 7 mit der Grundschicht 2 erfolgt lediglich durch eine Vernähung, die mit den Nähten 8 realisiert ist. Diese Vernähung kann prinzipiell überall dort sein, wo die noppenfreien Bereiche 4 vorhanden sind. In der bevorzugten Ausführungsform wird man die Vernähung jedoch im noppenfreien Bereich 4 direkt entlang der Zonen 3 anbringen, wobei man bei den meisten Ausführungsformen auf weitere Nähte 8 verzichten kann. Die Anbringung der Nähte 8, lediglich im Bereich rund um die mit Noppen 5 für die Massage versehenen Zonen 3, stellt sicher, dass gerade in diesen Bereichen mit besonders hohen Beanspruchungen die Schaumgummischicht 7 und die Deckschicht 10, die beide wesentlich empfindlicher sind als die Grundschicht 2, durch Relativbewegungen in diesen Bereichen nicht zerstört werden. Zwar wäre es denkbar, in diesem Bereich auch eine Verklebung vorzusehen, doch würde dies die Qualität der Sohle vermindern und insbesondere auch optisch minderwertig aussehen, da es unvermeidlich wäre, dass gewisse Klebstoffreste in den Zonen 3 mit den Noppen 5 gelangt und somit sichtbar wäre. Hinzu würde eine solche Lösung die Atmungsaktivität der gesamten Einlege- oder Innensohle 1 reduzieren. Mit der hier beschriebenen, bevorzugten Lösung sind jedoch diese Probleme allesamt behoben.
[0020] Selbstverständlich muss sichergestellt sein, dass die Schaumgummischicht 7 so komprimierbar ist, dass bei der üblichen Laufbelastung diese Schicht so weit komprimierbar ist, dass eine genügende Massagewirkung auftritt. Dies ist sichergestellt, wenn im Bereich der Vernähung beziehungsweise der Nähte 8 die Höhe der durch die Nähnaht komprimierte Schaumgummischicht 7 und die Deckschicht 10 zusammen geringer wie die Noppen 5 ist. Durch die Belastung des Benutzers kann keine grössere Komprimierung der Schaumgummischicht mehr auftreten.
[0021] Prinzipiell ist es möglich die Deckschicht mit der Schaumgummi- oder Latexschicht 7 statt durch Kleben ebenfalls durch Nähen zu verbinden. Dies ist jedoch wegen der geringen Festigkeit der beiden Schichten 7, 10 jedoch etwas problematisch und somit werden bevorzugterweise alle drei Schichten gemeinsam vernäht, wobei die Schaumgummibeziehungsweise Latexschicht 7 geschützt im Sandwich zwischen den festeren Deckschicht 10 und der Grundschicht 2 liegt.
[0022] Die Verwendung von Noppen die alle die gleiche Höhe aufweisen, bewirkt eine besonders sanfte Massage mit geringer Reizung und wird besonders eingesetzt um die Verdauung anzuregen. Man spricht daher von einer «Abnehmsohle» beziehungsweise «slimming-sole».
[0023] Man kann aber auch gezielte Massagen bewirken und damit einzelne Organe oder Körperbereiche anregen, wenn man die Höhe der Noppen so variiert, dass deren Endflächen 6 eine Hüllfläche definieren die praktisch eine Hügelform bilden, In diesem Fall überragen die Schaumgummischicht mit der Deckschicht im unbelasteten Zustand natürlich nur die niedrigsten Noppen, während die höchsten Noppen bis auf die Höhe der Deckschicht oder sogar darüber hinaus ragen können.
[0024] Letztlich kann auch die Schaumgummischicht im noppenfreien Bereich noch Erhebungen aufweisen. Diese haben eine Akupressurwirkung, während die genoppten Bereiche ein akupunkturähnliche Wirkung haben.
[0025] Obwohl in der hier beschriebenen und dargestellten Ausführungsform die Noppen zylindrisch sind und eine ebene Endfläche 6 aufweisen, ist dies nicht zwingend. Die Noppen können durchaus auch kegelstumpfförmig sein und oben statt flach eine gerundete Form auf weisen. Auch hier hat es sich jedoch erwiesen, dass die Noppen mit ebener Endfläche für längerzeitiges Tragen besser geeignet sind.
[0026] Bezüglich der Wahl des Materials der Deckschicht 10, können die für Innensohlen oder Einlagesohlen üblichen, flexiblen Materialien verwendet werden. Dies sind bevorzugterweise Materialien mit atmungsaktiven Eigenschaften, wie Leder, Lederimitationen oder Textilien.
[0027] Wird die Einlegesohle mit einer schockabsorbierenden Zusatzlage versehen, so bildet diese eine Innensohle. Zwar ist dieser Aufbau im Prinzip auch als Einlegesohle denkbar, doch dürfte der gesamte Aufbau in vielen Fällen zu dick beziehungsweise zu hoch sein, so dass bei Auflage auf einer bestehenden Innensohle der Innenraum der Schuhe in vielen Fällen zu stark reduziert wird und für den Träger zu eng wird.
[0028] Die Zusatzlage 12 weist eine flache umstrukturierte Fläche 13 auf, die zur Schaumgummischicht hin gerichtet ist. Die umstrukturierte Fläche kann als Klebefläche 13 bezeichnet werden. Die Klebeverbindung erfolgt meist nur entlang der Peripherie also im Bereich eines umlaufenden Randes 14. diese Verklebungsart gewährt, dass Perforationen 15 in der Klebefläche 13 offen bleiben. Die der Klebefläche 13 gegenüberliegende Fläche weist über die gesamte Fläche verteilt, gleichmässig angeordnete Puffer 16 auf, die aus vollem Material sind. Diese Puffer 16 haben eine etwa rechteckige Grundfläche auf mit gerundeten oder geraden Schmalseiten kannten und geraden Längsseitenkanten.
[0029] Im Querschnitt sind die Puffer 16 trapezförmig, sodass die Noppen etwa eine pyramidenstumpfförmige Gestalt haben. Unter Druck werden die Noppen deformiert, unter Beibehaltung des Volumens, im Gegensatz zum Schaumgummi. Durch die Belastung verformen sich die Puffer 16. Im Fersenbereich sind die Puffer 16 grösser als in restlichen Bereich. Hier grenzen die Grundflächen praktisch aneinander, und es verbleiben zwischen den Puffer 16 nur v-förmige Längs- und Querkanäle 17. Im erwähnten restlichen Bereich sind die Puffer 16 mehr beanstandet und entsprechend verbleiben breitere Kanäle 18. Im Bereich dieser Kanäle sind die bereits erwähnten Lüftungsperforationen 15 angebracht.
[0030] Dank dieser Konstruktion kann Luft durch die Deckschicht 10 in die Schaumgummischicht beziehungsweise Latexschicht und von dort durch die Grundschicht 2 und der Zusatzlage 12 in den Raum der erwähnten Kanäle 17 und 18.
[0031] Aus ökologischen Gründen wird man bevorzugter Weise, wie zuvor bereits bezüglich der Verbindung von Deckschicht 10, Grundschicht 2 und Schaumgummischicht 7 beschrieben, diese Verbindung rein mechanisch durch Nähen bewerkstelligt. Es kann dabei insbesondere von Vorteil sein, die Naht in der vorderen Hälfte der Einlegesohle als Doppelnaht zu gestalten. In der hinteren Hälfte ist durch die Vielzahl der genoppten Bereiche ohnehin eine Vielzahl von Nähten in dichter Ansammlung vorhanden. Auch die letztgenannte Version mit der schockabsorbierenden Zusatzlage kann durch Vernähen mit dem Rest der Einlegesohle verbunden sein. Allerdings verlangen solche dichte Lagen oft gesonderte Nähmaschinen, doch diese sind auf dem Markt erhältlich.
[0032] Die erfindungsgemässe Innensohle weist somit alle Eigenschaften einer sogenannten Komfortsohle auf. Diese Eigenschaften sind: eine gelenkschonende Schockabsorbierung; eine dosierte Massage mittels Noppen und eine Lüftung dank Perforationen.
Bezugszeichenliste:
[0033]
<tb>1<sep>Einlege- oder Innensohle
<tb>2<sep>Grundschicht
<tb>3<sep>Zone mit Noppen
<tb>4<sep>noppenfreier Bereich
<tb>5<sep>Noppen
<tb>6<sep>Endflächen der Noppen
<tb>7<sep>Schaumgummischicht
<tb>8<sep>Vernähung/Nähte
<tb>9<sep>Verklebung
<tb>10<sep>Deckschicht
<tb>11<sep>Perforationen
<tb>12<sep>Zusatzlage
<tb>13<sep>Umstrukturierte Fläche
<tb>14<sep>Umlaufender Rand
<tb>15<sep>Lüftungsperforationen
<tb>16<sep>Puffer
<tb>17<sep>Querkanäle
<tb>18<sep>Längskanäle
Claims (16)
1. Einlegesohle oder Innensohle (1) für Schuhe umfassend mindestens eine Grundschicht (2) aus Gummi mit zonenweise (3) darauf angeformten regelmässig verteilt angeordneten Noppen (5) und deren auf die Fusssohlen einwirkenden Endflächen (6) der Noppen (5) eine Fussreflexzonenmassage bewirken und dass die noppenfreien Bereiche (4) mit einer Deckschicht (10) versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Deckschicht (10) und der Grundschicht (2) eine Schaumgummischicht (7) angebracht ist, die weicher als die Deckschicht (10) und die Grundschicht (2) ist und dass die unbelastete Schaumgummischicht (7) mit der Deckschicht (10) dicker ist als die niedrigsten Noppen (5) hoch sind.
2. Einlegesohle oder Innensohle (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Noppen (5) mindestens annähernd alle dieselbe Höhe haben.
3. Einlegesohle oder Innensohle (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Noppen (5) ungleichmässig hoch sind und deren Hüllkurve eine Erhöhung bildet.
4. Einlegesohle oder Innensohle (1) nach Anspruch 1 dadurch, gekennzeichnet, dass die Höhe der unbelasteten Schaumgummischicht (7) mit der Deckschicht (10) die Höhe der niedrigsten Noppen (5) um mindestens 30% überragt.
5. Einlegesohle oder Innensohle (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckschicht (10) und die Schaumgummischicht (7) um die Zonen (3) mit Noppen (5) herum mit der Grundschicht (2) vernäht ist.
6. Einlegesohle oder Innensohle (5) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckschicht (10) mit der Schaumgummischicht (7) durch eine Verklebung (9) verbunden ist.
7. Einlegesohle oder Innensohle (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaumgummischicht (7) mit der Grundschicht (2) nur durch die Vernähung (8) im noppenfreien Bereich (4) um die mit Noppen versehenen Zonen (3) herum verbunden ist.
8. Einlegesohle oder Innensohle (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Vernähung (8), die Höhe der durch die Nähnaht komprimierte Schaumgummischicht (7) und die Deckschicht (10) zusammen niedriger als die niedrigsten Noppen (5) ist.
9. Einlegesohle oder Innensohle (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckschicht (10) aus Leder, Lederimitation oder textilem Material besteht.
10. Einlegesohle oder Innensohle (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Noppenhöhe, der Noppendurchmesser und die Distanz der Noppen zu einer benachbarten Noppe im Bereich zwischen 0,5 mm und 5 mm betragen.
11. Einlegesohle oder Innensohle (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Noppenhöhe bevorzugterweise zwischen 0,5 und 1,5 mm beträgt und der Noppendurchmesser bevorzugterweise zwischen 1,0 und 2,5 mm beträgt.
12. Einlegesohle oder Innensohle (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Naht (8), die die Vernähung von der Grundschicht (2) mit der Deckschicht (10) bildet, maximal den doppelten Noppendurchmesser von den äussersten Noppen (5) der mit Noppen versehenen Zonen (3) entlang verläuft.
13. Einlegesohle oder Innensohle (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundschicht mit Perforationen (11) versehen ist.
14. Einlegesohle oder Innensohle (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unter der Grundschicht eine Zusatzlage (12) mit Puffern (16) angeordnet ist.
15. Einlegesohle oder Innensohle (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Puffer (16) in Längs- und Querreihen angeordnet sind zwischen denen Längskanäle (18) und Querkanäle (17) verlaufen, wobei mindestens ein Bereich ausserhalb des Fersenbereiches in den Kanälen (17, 18) mündende Perforationen angebracht sind.
16. Einlegesohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass alle Schichten (2, 7, 10) und die Zusatzlage miteinander klebstofffrei verbunden, insbesondere vernäht, sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH16832009A CH702144A2 (de) | 2009-11-02 | 2009-11-02 | Einlegesohle mit Massagewirkung. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH16832009A CH702144A2 (de) | 2009-11-02 | 2009-11-02 | Einlegesohle mit Massagewirkung. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH702144A2 true CH702144A2 (de) | 2011-05-13 |
Family
ID=43977865
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH16832009A CH702144A2 (de) | 2009-11-02 | 2009-11-02 | Einlegesohle mit Massagewirkung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH702144A2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102017201885A1 (de) * | 2017-02-07 | 2018-08-09 | Christoph Bäumer | Orthopädische Fußbettung, Verfahren zur Herstellung einer orthopädischen Fußbettung und Verfahren zur Bereitstellung einer orthopädischen Fußbettung |
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2009
- 2009-11-02 CH CH16832009A patent/CH702144A2/de not_active Application Discontinuation
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