CH681237A5 - - Google Patents

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CH681237A5
CH681237A5 CH248590A CH248590A CH681237A5 CH 681237 A5 CH681237 A5 CH 681237A5 CH 248590 A CH248590 A CH 248590A CH 248590 A CH248590 A CH 248590A CH 681237 A5 CH681237 A5 CH 681237A5
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CH
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holder
hole
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sealing
connecting piece
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CH248590A
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Kurt Martin
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Nussbaum & Co Ag R
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/08Distribution boxes; Connection or junction boxes
    • H02G3/12Distribution boxes; Connection or junction boxes for flush mounting
    • H02G3/121Distribution boxes; Connection or junction boxes for flush mounting in plain walls
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
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    • E04G15/06Forms or shutterings for making openings, cavities, slits, or channels for cavities or channels in walls of floors, e.g. for making chimneys
    • E04G15/061Non-reusable forms

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Description

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CH 681 237 A5
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Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anschlussdose der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Gattung und einen Halter der im Oberbegriff des Patentanspruchs 5 angegebenen Gattung für die Anschlussdose.
Es ist eine Doppelhalterung für zwei in einem Abstand voneinander an der Innenseite einer Schalung zu montierende Anschlussdosen bekannt (Doppelhalterung 8575 der Firma Nussbaum AG, Ol-ten/Schweiz), die zum einzelnen Montieren der Anschlussdosen halbiert werden kann. Diese Doppelhalterung besteht im wesentlichen aus einem Distanzeisen und einem Haltebügel. Der Haltebügel ist an die Innenseite der Schalung zu nageln. Das Distanzeisen ist mit zwei Löchern für Befestigungschrauben versehen, die je in ein Innengewinde eines Ansatzes an der Dosenrückseite zu schrauben sind. Der Haltebügel hat an jedem Ende einen ringförmigen Teil, der mit Löchern zum Annageln an die Innenseite der Schalung versehen ist, und einen mittleren, gekröpften Teil, der am Distanzeisen anliegt, wenn die ringförmigen Teile je an der Vorderseite einer der an das Distanzeisen geschraubten Anschlussdosen anliegen, wobei je eine dazwischen gelegte Gummischeibe ein Eindringen von Betonwasser beim Betonieren verhindert. Der dabei am Distanzeisen anliegende Teil des Haltebügels ist mit zwei Gewindelöchern versehen, denen zwei Löcher für Schrauben zum Befestigen des Haltebügels am Distanzeisen zugeordnet sind. Zur Montage werden die ringförmigen Teile des Haltebügels an die Schalung genagelt, die Anschlussdosen mit angeschlossenen Rohrleitungen an das Distanzeisen und dann das Distanzeisen mit den Anschlussdosen an den Haltebügel geschraubt. Nach dem Betonieren und Ausschalen der Betonwand werden die an dieser vorstehenden Teile der Nägel, die sich beim Ausschalen leicht von der Schalung lösen, ohne ne-nennswerte Spuren zu hinterlassen, abgezwickt.
Diese bekannte Doppelhalterung ist wegen der beiden Metallteile, Distanzeisen und Haltebügel, wegen der komplizierten Form des Haltebügels mit den beiden ringförmigen Teilen an den Enden und der Kröpfung dazwischen sowie wegen der Löcher und Gewindelöcher aufwendig und entsprechend kostspielig. Auch ist die Montage der beiden Anschlussdosen mittels dieser Doppelhalterung umständlich. Auch müssen die Anschlussdosen in mehrfacher Hinsicht der Doppelhalterung ange-passt sein, sie müssen ein rückseitiges Gewindeloch bzw. einen Ansatz mit diesem haben. Das Gewindeloch muss koaxial zum Anschlussstutzen des Rohrwinkels in der Anschlussdose sein, damit jeder dieser Anschlussstutzen zentral zu einem der ringförmigen Teile des Haltebügels ist, wenn die Anschlussdosen in der Doppelhalterung gehalten sind. Ausserdem muss der Abstand des freien Endes des Ansatzes von der Frontseite der Anschlussdose der Kröpfung des Haltebügels angepasst sein. Andernfalls könnte der Haltebügel nicht an das Distanzeisen mit den Anschlussdosen angeschraubt werden, oder die Gummischeiben könnten ihren Zweck, gegen das Eindringen von Betonwasser abzudichten, nicht erfüllen. Dies alles gilt entsprechend, wenn die bekannte Doppelhalterung halbiert und eine oder jede Hälfte zum Halten einer einzelnen Anschlussdose verwendet wird, wobei zusätzlich der halbe Haltebügel vor dem Anziehen seiner Befestigungsschraube am halben Distanzeisen so gerichtet werden muss, dass sein ringförmiger Teil koaxial zum Anschlussstutzen des Rohrwinkels in der Anschlussdose bzw. koaxial zu dem im halben Distanzeisen zum Anschrauben der Anschlussdose vorgesehen Loch ist.
Durch die Erfindung, wie sie in den Patentansprüchen 1 und 5 gekennzeichnet ist, wird die Aufgabe gelöst, eine Anschlussdose und einen Halter der eingangs angegebenen Gattung zu schaffen, die einfach und entsprechend preisgünstig herstellbar sind, wobei die Anschlussdose auf einfache Weise schnell mit dem Halter verbindbar ist und dieser nur geringe Voraussetzungen an die gegenseitige Anpassung von Dose und Halter stellt, so dass die Anschlussdose weitgehend unabhängig vom Halter gestaltet sein kann.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, dass der Halter aus einem einzigen, einfach geformten und preisgünstig beispielsweise aus Kunststoff herzustellenden Körper besteht, und dass für das Zusammenpassen von Halter und Anschlussdose lediglich der zum Anschluss der Auslaufarmatur dienende Auslaufstutzen der Anschlussdose vorstehen, d.h. aus dem Dosengehäuse herausragen und der Halter einen dem vorstehenden Teil des Stutzens angepass-tes Durchgangsloch haben muss, in dem dieser Teil befestigbar ist. Eine einfache und zweckmässige Befestigung wird bei einer besonderen Ausführungsart der Erfindung erreicht, indem der für die Dichtheitsprüfung der Rohrleitung mit an diese angeschlossener Anschlussdose (sog. Abpressen) sowieso erforderliche Verschluss- oder Abpressstopfen als Kopfschraube ausgeführt und deren Kopf mit einem Sprengring ausgerüstet ist, der beim Einführen des Rohrstutzens in das ihm angepasste Durchgangsloch des Halters in ein erweitertes Ende dieses Loches greift, so dass der Rohrstutzen rückzugfest in dem Loch gehalten ist. Der Verschlussstopfen wird vor dem Anschliessen der Auslaufarmatur an der Aussenseite der Wand her-ausgeschaubt, nachdem die Rohrleitung mit der an sie angeschlossenen Anschlussdose auf Dichtheit geprüft, ggf. evtl. Dichtungsmängel behoben, die Wand betoniert und ausgeschalt wurde.
Weitere Ausführungsarten und Vorteile der Erfindung gehen aus der folgenden, näheren Erläuterung der Erfindung anhand der beiliegenden, lediglich einen Ausführungsweg darstellenden Zeichnungen hervor. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer mittels eines Halters an der Innenseite einer Schalung für eine zu betonierende Wand gehaltenen Anschlussdose zum Anschluss einer an der Wand nach dem Betonieren und Ausschalen zu montierenden (nicht dargestellten) Auslaufarmatur, teils in einem Achsenlängsschnitt,
Fig. 2 die Einzelheit Z von Fig. 1 in grösserem
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Massstab, wobei auch weitere Teile von Fig. 1 im Achsenlängsschnitt dargestellt sind.
In den Zeichnungen bezeichnen 1 die Anschlussdose, 2 den Halter und 3 die Schalung. Die Anschlussdose 1 hat einen dosenförmigen Hauptteil 5 mit einem Ansatz 6, an den ein Fortsatz 7 an-schliesst. Sie enthält, wie üblich, einen (nicht dargestellten) Rohrwinkel, dessen einer Schenkel zum Anschluss der Rohrleitung ausgeführt (nicht dargestellt) und dessen anderer Schenkel einen an der Vorderseite der Anschlussdose 1 herausragenden Anschlussstutzen 9 mit einem Innengewinde 10 für die an der Betonwand zu montierende (nicht dargestellte) Auslaufarmatur bildet. Das Gehäuse der Anschlussdose 1 besteht aus einem Unterteil 12 und einem Deckel 13. Der Deckel 13 ist mit (nicht dargestellten) Schrauben, deren Köpfe zweckmässig im Deckel 13 versenkt sind, am Unterteil 12 befestigt. Eine Hälfte des Ansatzes 6 und des Fortsatzes 7 ist einstückig mit dem Unterteil 12 die andere ist einstückig mit dem Deckel 13 gebildet. Der Ansatz 6 nimmt den Anschluss für die Rohrleitung auf, der Fortsatz 7 ist zum Befestigen des Endes eines (nicht dargestellten) Schutzrohres ausgeführt, in dem das Leitungsrohr der Rohrleitung verlegt ist. Eine solche Anschlussdose ist aus der DE-OS 3 522 390 bekannt. Die bekannte Anschlussdose ist zur Unterputzmontage bestimmt und hat für diesen Zweck an ihrer Rückseite Laschen mit Löchern für Schrauben zum Befestigen an der hinteren Seite einer Aussparung im Mauerwerk. Der dosenförmige Hauptteil 5 der in den Zeichnungen dargestellten Anschlussdose 1 hat an seiner Rückseite eine ihn überragenden quadratische Grundplatte 15 mit Löchern 16 für Schrauben zur Befestigung an der hinteren Seite einer Aussparung im Mauerwerk, um zu zeigen, dass auch eine für Unterputzmontage ausgeführte Anschlussdose für die vorliegenden Zwecke verwendbar ist, wenn sie den vorerwähnten, vorstehenden Anschlussstutzen 9 hat. Dabei ist es allerdings erforderlich, dass dieser Anschlussstutzen dicht in das zu seiner Aufnahme im Halter 2 vorgesehene Durchgangsloch 24 passt, und dass die Anschlussdose und/oder der Halter 2 so ausgeführt oder ausgerüstet ist, dass die mit dem Anschlussstutzen 9 in dieses Durchgangsloch 24 eingeführte Anschlussdose 1 mit dem Halter 2 rückzugfest verbunden werden kann. Dazu ist es besonders zweckmässig und einfach, den Verschluss- oder Abpressstopfen 31, der als Zubehör zur Anschlussdose 1 zum dichten Verschliessen des Anschlussstutzens 9 bei der Prüfung der Dichtheit der Rohrleitung mit angeschlossener Anschlussdose 1 sowieso erforderlich ist, mit einem Sprengring auszurüsten, und das für den Anschlussstutzen 9 vorgesehene Durchgangsloch 24 des Halters 2 mit einer Erweiterung auszuführen, in die der Sprengring greift, wenn der Anschlussstutzen mit eingeschraubten Verschluss- oder Abpressstopfen 31 in dieses Loch 24 eingeführt ist, wie im folgenden näher beschrieben. Die Anschlussdose kann einen Anschluss für die Rohrleitung, wie vorstehend beschrieben, oder einen Dop-pelrohranschluss haben, zum Anschluss an eine jeweils von einer Anschlussdose zu einer weiteren Anschlussdose weiterführende Rohrleitung. Anschlussdosen mit Doppelrohranschluss sind bekannt. Im Falle einer solchen Anschlussdose gilt das für die mit einem Rohrwinkel ausgerüstete Anschlussdose 1 Gesagte sinngemäss.
Den Halter 2 bildet ein zweckmässig aus Kunststoff bestehender Formkörper 20 mit zwei ebenen Flächen 21 und 22, deren eine 21 dazu bestimmt ist, an der Schalung 3 anzuliegen, und deren andere 22 dazu bestimmt ist, an der Aussenseite des Deckels 13 der Anschlussdose 1 anzuliegen. Der Formkörper 20, bei der dargestellten Ausführungsform ein Kegelstumpf, ist mit dem zentralen, zu den beiden Flächen 21 und 22 senkrechten Durchgangsloch 24 versehen, das dem an der Anschlussdose 1 vorstehenden Anschlussstutzen 9 angepasst ist. Um dieses Durchgangsloch 24 herum sind Löcher 25 für Nägel 26 zum Annageln des Halters 2 an die Schalung 3 angeordnet. Die Löcher 25 sind zweckmässigerweise mit Senkungen für Köpfe der Nägel 26 ausgeführt. An der Fläche 21 ist eine zum Durchgangsloch 24 für den Anschlussstutzen 9 konzentrische, flache Vertiefung 28 gebildet, in der eine Dichtungsscheibe 29 sitzt, um beim Betonieren das Eindringen von Betonwasser zu verhindern. Wird der Formkörper 20 in der in Fig. 1 dargestellten Lage verwendet, so ist er nach dem Betonieren formschlüssig in der Wand gehalten. Wird der Formkörper 20 in umgekehrter Lage verwendet (wobei die Vertiefung 28 mit der Dichtungsscheibe 22 an der Fläche 22 zu bilden ist), so kann er nach dem Betonieren und Ausschalen herausgenommen werden, wodurch ein Ringraum um den Anschlussstutzen 9 herum freigelegt wird. Dazu müsste der Formkörper 20 in der in Fig. 1 dargestellten Lage zerstört werden und aus leicht zerstörbarem Material bestehen.
Da der Formkörper 20 ein Rotationskörper mit axialem Durchgangsloch 24 für den Anschlussstutzen 9 ist, kann er zum Annageln an die Schalung 3 leicht in Bezug auf ein Achsen- oder Mittellinienkreuz zentriert werden, das die Stelle angibt, an welcher der Formkörper an die Schalung 3 genagelt werden muss, damit die Auslaufarmatur an der gewünschten Stelle der Betonwand angeschlossen werden kann. Auch kann die dabei kreisförmige Fläche 21, an welcher der Formkörper 20 an der Betonwand sichtbar ist, bei der Montage der Auslaufarmatur gut mit einer Rosette abgedeckt werden. Dabei ermöglicht es beispielsweise die Form eines Kegelstumpfes, diese Fläche kleiner und die andere dem Deckel 13 der Anschlussdose angepasst grösser zu bemessen, wie aus Fig. 1 ersichtlich.
Der vorstehend bereits erwähnte Verschlussoder Abpressstopfen 31 ist als Kopfschraube ausgeführt, die zum Innengewinde 10 des Anschlussstutzens passt, und deren Kopfdurchmesser nicht grösser als der Innendurchmesser des Durchgangslochs 24 im Formkörper 20 bzw. Aussen-durchmesser des Anschlussstutzens 9 ist. Der Schraubenkopf 32 des Verschluss- oder Abpressstopfen 31 ist mit einer Umfangsnut 33 versehen, in der ein Sprengring 34 sitzt. Das Durchgangsioch 24 hat einen erweiterten, in die Vertiefung 28 füh-
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renden Abschnitt 36, in den der Sprengring 34 greift, wenn der Anschlussstutzen 9 mit eingeschraubtem Verschluss- oder Abpressstopfen 31 in das für jenen (9) vorgesehene Durchgangsloch 24 des Formkörpers 20 eingeführt ist. Zwischen dem Kopf 32 des Verschluss- oder Abpressstopfens 31, der mit einem Innensechskant 38 zum Drehen mittels eines Imbusschlüssels versehen ist, und der Stirnfläche des Anschlussstutzens 9 ist ein Dichtungsring 39 eingefügt.
Obwohl im Prinzip der Halter zuerst mit der Anschlussdose vereinigt und danach an die Schalung genagelt werden kann, wird die umgekehrte Reihenfolge bevorzugt, bei welcher der Halter an die Schalung genagelt und danach die Anschlussdose mit dem Halter vereinigt wird. Das Annageln des leichten Halters an der richtigen Stelle ist weniger mühsam als das Annageln des mit der wesentlich schwereren Anschlussdose verbundenen Halters. Auch kann für die bevorzugte Reihenfolge der Halter, wie in Fig. 1 dargestellt, kleiner, nämlich mit einer dem dosenförmigen Hauptteil 5 angepassten Fläche 22 ausgeführt sein, wobei auch die andere Fläche 21 kleiner sein und bei der späteren Montage der Auslaufarmatur eine Rosette des für diese üblichen Durchmessers verwendet werden kann.
Um die Anschlussdose 1 mittels des Halters 2 an der Innenseite der Schalung 3 für eine zu betonierende Wand zu montieren, wird demgemäss zuerst der Halter 2 mittels der Nägel 26 an die Stelle der Innenseite der Schalung 3 genagelt, die nach dem Betonieren der Stelle der Wand entspricht, an welcher die Auslaufarmatur montiert werden soll. Dabei muss die Anzahl, Anordnung und Länge der Nägel 26 derart sein, dass der danach mit der Anschlussdose 1 vereinigte Halter 2 seine Lage beim nachfolgenden Betonieren der Wand nicht ändert, z.B. wenn Beton darauf fällt, oder der Beton verdichtet wird. Die Anschlussdose 1 wird an die Rohrleitung angeschlossen, wobei auch das Schutzrohr am Fortsatz 7 des Ansatzes 6 befestigt wird, und dann wird die Anschlussdose 1 mit angeschlossener Rohrleitung mit dem an die Schalung 3 genagelten Halter 2 verbunden, indem ihr Anschlussstutzen 9 mit eingeschraubtem Verschluss- oder Abpressstopfen 31 in das für ihn vorgesehene Durchgangsloch 24 des Halters 1 eingeführt wird, woraufhin der Sprengring 34 des Verschluss- oder Abpressstopfens 31 in den erweiterten Teil 36 dieses Loches 24 greift, so dass die Anschlussdose 1 zugfest mit dem Halter verbunden ist. Vor dem Betonieren der Wand wird die Rohrleitung mit angeschlossener Anschlussdose 1 auf Dichtheit geprüft und nach Behebung evtl. Dichtungsmängel wird betoniert. Beim Ausschalen nach dem Betonieren lösen sich die Nägel 26 leicht von der Schalung 3 und ihr an der Betonwand herausragender Teil wird abgezwickt. Die gummielastische Dichtungsscheibe 29 kann, falls sie nicht bereits beim Ausschalen abgefallen ist, leicht herausgenommen werden. Der Verschlussoder Abpressstopfen 31 wird erst unmittelbar vor der Montage der Auslaufarmatur herausgeschraubt, und an seiner Stelle wird der Anschlussteil der Auslaufarmatur in das Innengewinde 10 des Anschlussstutzens 9 geschraubt.
Der Halter kann zum Halten zweier Anschlussdosen in einem Abstand voneinander an der Innenseite einer Schalung ausgeführt werden, indem der Formkörper mit zwei in den Abstand voneinander angeordneten Durchgangslöchern für die Anschlussstutzen der Anschlussdosen versehen wird, wofür die vorstehenden Ausführungen über den Halter 2 und die Anschlussdose 1 sinngemäss gelten.

Claims (9)

Patentansprüche
1. Anschlussdose, die mittels des Halters nach einem der Patentansprüche 5 bis 9 an der Innenseite einer Schalung (3) für eine zu betonierende Wand zu halten ist, um beim Betonieren zusammen mit wenigstens einer angeschlossenen Rohrleitung einbetoniert zu werden, zum Anschliessen einer an der betonierten Wand anzuordnenden Auslaufarmatur, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus dem Gehäuse (12, 13) der Anschlussdose (1) herausragender Anschlussstutzen (9) für die Auslaufarmatur dicht in das zu seiner Aufnahme vorgesehene Durchgangsloch (24) des Halters (2) passt, und dass die Anschlussdose (1) und der Halter (2) miteinander verbindbar oder selbsttätig miteinander verbunden sind, wenn der Anschlussstutzen (9) der Anschlussdose (1) in das zu seiner Aufnahme vorgesehene Durchgangsloch (24) des Halters (2) eingeführt ist.
2. Anschlussdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verschluss- oder Abpressstopfen (31) für den Anschlussstutzen (9) mit einem Sprengring (34) ausgerüstet ist, der in eine Erweiterung (36) des Durchgangsloches (24) des Halters (2) greift und die Anschlussdose (1) mit eingeschraubtem Verschluss- oder Abpressstopfen (31) rückzugfest am Halter (2) hält, wenn deren (1) Anschlussstutzen (9) in das Durchgangsloch (24) des Halters (2) eingeführt ist.
3. Anschlussdose nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (32) des als Kopfschraube ausgeführten Verschluss- oder Abpressstopfens (31) einen dem Aussendurchmesser des Anschlussstutzens (9) höchstens gleichen Durchmesser hat und mit einer Umfangsnut (33) versehen ist, in welchem der Sprengring (34) sitzt, der in ein erweitertes Ende (36) des Durchgangslochs (24) des Halters (2) greift, wenn der Anschlussstutzen (9) mit eingeschraubtem Verschluss- oder Abpressstopfen (31) in das Durchgangsloch (24) eingeführt ist.
4. Anschlussdose nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss- oder Abpressstopfen (31) mit einem Dichtungsring (39) ausgerüstet ist, der zwischen dem Verschlussschrauben-kopf (32) und dem Ende des Anschlussstutzens (9) abdichtet, wenn der Anschlussstutzen (9) in das Durchgangsloch (24) des Halters (2) eingeführt ist.
5. Halter zum Halten der Anschlussdose (1) nach einem der Patentansprüche 1 bis 4, an der Innenseite der Schalung (3), der an die Schalung zu nageln ist, gekennzeichnet durch einen Formkörper (20) mit einer dicht an die Schalung (3) anzulegenden Fläche (21) und mit Löchern (25) für Nägel (26) zum An-
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6. Halter nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine Dichtungsscheibe (29), die in einer Vertiefung (28) abgestützt ist, die koaxial zu dem Durchgangsloch (24) zur Aufnahme des Anschlussstutzens (9) der Anschlussdose (1) an der an die Schalung (3) anzulegenden Fläche (21) des Formkörpers (20) gebildet ist.
7. Halter nach Anspruch 5 oder 6 für die Anschlussdose nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein an der an die Schalung (3) anzulegenden Fläche (21) des Formkörpers (20) endender Abschnitt (36) des Durchgangslochs (24) für die Aufnahme des Anschlussstutzens (9) der Anschlussdose (1) erweitert ist, so dass der Sprengring (24) am Kopf (32) des Verschluss- oder Abpressstopfens (31) in den erweiterten Abschnitt (36) greift, wenn der Anschlussstutzen (9) mit eingeschraubten Verschluss- oder Abpressstopfen (31) in das Durchgangsloch (24) eingeführt ist.
8. Halter nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Formkörper (20) ein Kegelstumpf (20) ist, dessen kleinere Kreisfläche (21) dazu bestimmt ist, an die Schalung (3) angelegt zu werden, und dessen andere, grössere Kreisfläche (22) an der Anschlussdose (1) anliegt, wenn deren Anschlussstutzen (9) in das zu seiner Aufnahme vorgesehene Durchgangsloch (24) des Halters (2) eingeführt ist.
9. Halter nach einem der Ansprüche 5 bis 8, zum Halten zweier Anschlussdosen in einem Abstand voneinander an der Innenseite der Schalung, dadurch gekennzeichnet, dass der Formkörper mit zwei in dem Abstand voneinander angeordneten Durchgangslöchem für die Anschlussstutzen der beiden Anschlussdosen ausgeführt ist.
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