CH554999A - Waermekraftwerk. - Google Patents

Waermekraftwerk.

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CH554999A
CH554999A CH1061473A CH1061473A CH554999A CH 554999 A CH554999 A CH 554999A CH 1061473 A CH1061473 A CH 1061473A CH 1061473 A CH1061473 A CH 1061473A CH 554999 A CH554999 A CH 554999A
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CH
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potassium
alkali metal
power plant
steam
diphenyl
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CH1061473A
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Boehler & Co Ag Geb
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K23/00Plants characterised by more than one engine delivering power external to the plant, the engines being driven by different fluids
    • F01K23/02Plants characterised by more than one engine delivering power external to the plant, the engines being driven by different fluids the engine cycles being thermally coupled
    • F01K23/04Plants characterised by more than one engine delivering power external to the plant, the engines being driven by different fluids the engine cycles being thermally coupled condensation heat from one cycle heating the fluid in another cycle
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K25/00Plants or engines characterised by use of special working fluids, not otherwise provided for; Plants operating in closed cycles and not otherwise provided for
    • F01K25/08Plants or engines characterised by use of special working fluids, not otherwise provided for; Plants operating in closed cycles and not otherwise provided for using special vapours
    • F01K25/12Plants or engines characterised by use of special working fluids, not otherwise provided for; Plants operating in closed cycles and not otherwise provided for using special vapours the vapours being metallic, e.g. mercury

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description


  
 



   Die Kosten für den Brennstoff, die Wärmeabfuhr und die Reinhaltung von Abluft und Abwasser erlangen beim Bau von grossen Wärmekraftwerken immer grössere Bedeutung. Eine Lösung dieser Probleme ist in erster Linie durch Erhöhung des Kraftwerkswirkungsgrades möglich. Die damit gleichzeitig erreichbare Senkung der spezifischen Anlagekosten aller primär von der thermischen Leistung abhängigen Bauteile (z. B.



  Gebäude, Heizflächen, Kondensator, Kühlwasserversorgung, Brennstofftransport etc.) macht diesen Weg auch wirtschaftlich interessant.



   Eine wesentliche Erhöhung des Wirkungsgrades ist nur durch Verwendung von   Vorschaltprozessen,    insbesondere von Alkalimetallprozessen hoher Temperatur eventuell in Kombination mit weiteren Kreisprozessen (z. B. Gasturbinenprozess) möglich, weshalb solche Verfahren in letzter Zeit auch mehrfach vorgeschlagen wurden.



   In einem solchen Kraftwerk wird die Wärme, die bei einem nuklearen Prozess oder aber durch Verbrennung fossiler Brennstoffe entstanden sein kann, zur Verdampfung von Erdalkalimetallen, insbesondere von Kalium benützt. Der entstehende Kaliumdampf wird in einer Kalium-Dampf-Turbine zur Gewinnung mechanischer Energie genutzt und anschliessend kondensiert. Hierbei wird, um einen guten Gesamtwirkungsgrad des Kraftwerkes zu erreichen, die Abwärme des Alkalimetall-Kreisprozesses in einem Alkalimetall/Wasser-Wärmetauscher zur Erzeugung von Wasserdampf benutzt. Letzterer wird in einer Wasserdampfturbine zur Gewinnung mechanischer Energie genutzt.



   Ein wesentliches Problem stellt hierbei der Alkalimetalll Wasser-Wärmetauscher dar. Im Falle eines Defekts würde Wasser hohen Drucks in das Kaliumsystem eintreten und mit dem Kalium heftig reagieren. Die damit zusammenhängenden Sicherheitsprobleme erlauben keine hohen Drücke im Wasserdampfprozess, da mit steigendem Wasserdampfdruck nicht nur die Folgen eines Defekts grösser werden, sondern auch die erforderlichen grösseren Wandstärken eine verstärkte Störan   fälligkeit    infolge höherer thermischer Spannungen im An- und Abfahrzustand erwarten lassen.



   Bei den praktisch für solche Prozesse in Frage kommenden Alkalimetallen, insbesondere bei Kalium, ist das spezifische Dampfvolumen unter   4500C    bereits so gross, dass ein wirtschaftlicher Einsatz im Temperaturbereich unter   450ob    kaum möglich ist. Die untere Kreisprozesstemperatur eines Kaliumdampfprozesses liegt daher üblicherweise bei Temperaturen um oder über 450oC.



   Will man im Wasserdampfprozess aus den schon genannten Gründen hohe Systemdrücke vermeiden, ergeben sich zwischen Kaliumkondensationstemperatur und Wasserverdampfungstemperatur relativ grosse Differenzen, die einen Energieverlust darstellen. Die dieser Tatsache entsprechende Verschlechterung des möglichen Anlagenwirkungsgrades kann durch eine eventuelle Überhitzung des Wasserdampfes nicht kompensiert werden.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Wärmekraftwerk mit einem Alkalimetallvorschaltprozess zu schaffen, durch das die mit dem Alkalimetall/Wasser-Wärmeaustauscher verbundenen Probleme gelöst sind. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass zwischen Alkalimetall-Energiewandlungsprozess und einem thermisch nachgeschalteten Wasserdampfprozess ein Zwischenkreislauf als Wärmeträger geschaltet ist, dessen Wärmeträgermedium ein weder mit dem Alkalimetall noch mit Wasser heftig reagierendes Medium, z. B. eine organische Substanz, wie Diphenyl oder Quecksilber, ist. Hierbei erweist es sich in vielen Fällen als vorteilhaft, wenn auch der Zwischenkreislauf zur Energiegewinnung genutzt wird.



   Der durch Einschaltung eines dritten Kreisprozesses zwischen Alkalimetall- und Wasserdampfprozess erzielbare hohe Anlagenwirkungsgrad erlaubt es, gegebenenfalls die untere Prozesstemperatur des Wasserdampfprozesses so hoch anzuheben, dass die Prozesswärme in wirtschaftlicher Weise in Kühltürmen, insbesondere auch in Trockenkühltürmen, an die Luft abgegeben oder aber als Prozess- bzw. Heizwärme genutzt werden kann, ohne den Anlagenwirkungsgrad unwirtschaftlich tief absinken zu lassen.



   Nachstehend wird die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert, das in der Zeichnung schematisch dargestellt ist. In einem mit fossilem Brennstoff betriebenen Wärmekraftwerk wird Kaliumdampf von 8900C bei 3 bar Systemdruck erzeugt, indem die aus einer Brennkammer 1' kommenden, mittels fossilem Brennstoff erzeugten Verbrennungsgase in einen als Wärmeaustauscher ausgebildeten Kaliumverdampfer 1 geleitet werden. Der diesen verlassende Kaliumdampf wird in einer mehrstufigen Turbine 2 auf ca. 0,02 bar bei   460ob    entspannt. Der Kaliumdampf wird in einem Kalium/Diphenyl Wärmetauscher 3 kondensiert und mittels Speisepumpe 4 über mit Anzapfdampf der Kaliumturbine 2 beheizte Vorwärmer 5 wieder dem Kaliumverdampfer 1 zugeführt.

  Die Kondensationswärme des Kaliums dient im Kalium/Diphenyl-Wärmetauscher 3 zur Erzeugung von Diphenyldampf mit   440"C    und 18 bar. Der Diphenyldampf wird ebenfalls in einer mehrstufigen Turbine 6 mit Anzapfvorwärmung der   Speiseflüssigkeit    in einem Vorwärmer 7 zur Gewinnung mechanischer Energie genutzt und schliesslich bei 2900C und 2 bar in einem Diphenyl/Wasser-Wärmetauscher 8 kondensiert, wobei die Abwärme dieses Prozesses zur Erzeugung von Wasserdampf mit   2750C    und 60 bar dient. Dieser Wasserdampf wird in konventioneller Weise wieder in einer mehrstufigen Dampfturbine 9 mit einer Zwischenüberhitzung in einem Überhitzer 10 bei 10 bar auf   270 C,    welche ebenfalls mit kondensierendem Diphenyldampf erfolgt, auf 330C und 0,05 bar abgearbeitet.



   Die Kondensationswärme wird in üblicher Weise mittels Frischwasserkühlung im Oberflächenkondensator 11 abgeführt. Der dargestellte Prozess weist einen effektiven Wirkungsgrad von rund   60%    auf. Ohne Einschaltung des Diphenylkreislaufes würde dieses Kraftwerk einen Kreisprozess Wirkungsgrad von nur etwa 50%   erreichenkönnen.    Darüberhinaus wird die Sicherheit des Kraftwerk durch Einschaltung des Diphenylkreislaufes entscheidend verbessert.



   Würde im obigen Beispiel der Wasserdampfprozess bei ca. 1 bar und   1000C    abgebrochen, um die Kondensationswärme zu Heizzwecken verwenden bzw. in einem Trockenkühlturm wirtschaftlich abführen zu können, würde sich der effektive Wirkungsgrad des Prozesses auf den immer noch interessanten Wert von etwa 55% verringern.



   PATENTANSPRUCH



   Wärmekraftwerk mit einem Alkalimetall-Energiewandlungsprozess, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Alkalimetall-Energiewandlungprozess und einem thermisch nachgeschalteten Wasserdampfprozess ein Zwischenkreislauf als Wärmeträger geschaltet ist, dessen Wärmeträgermedium ein weder mit dem Alkalimetall noch mit Wasser heftig reagierendes Medium ist.

 

   UNTERANSPRÜCHE
1. Wärmekraftwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmeträgermedium eine organische Substanz ist.



   2. Wärmekraftwerk nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmeträgermedium Diphenyl ist.



   3. Wärmekraftwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmeträgermedium Quecksilber ist.



   4. Wärmekraftwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auch der Zwischenkreislauf zur Energiegewinnung genutzt wird.

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Die Kosten für den Brennstoff, die Wärmeabfuhr und die Reinhaltung von Abluft und Abwasser erlangen beim Bau von grossen Wärmekraftwerken immer grössere Bedeutung. Eine Lösung dieser Probleme ist in erster Linie durch Erhöhung des Kraftwerkswirkungsgrades möglich. Die damit gleichzeitig erreichbare Senkung der spezifischen Anlagekosten aller primär von der thermischen Leistung abhängigen Bauteile (z. B.
    Gebäude, Heizflächen, Kondensator, Kühlwasserversorgung, Brennstofftransport etc.) macht diesen Weg auch wirtschaftlich interessant.
    Eine wesentliche Erhöhung des Wirkungsgrades ist nur durch Verwendung von Vorschaltprozessen, insbesondere von Alkalimetallprozessen hoher Temperatur eventuell in Kombination mit weiteren Kreisprozessen (z. B. Gasturbinenprozess) möglich, weshalb solche Verfahren in letzter Zeit auch mehrfach vorgeschlagen wurden.
    In einem solchen Kraftwerk wird die Wärme, die bei einem nuklearen Prozess oder aber durch Verbrennung fossiler Brennstoffe entstanden sein kann, zur Verdampfung von Erdalkalimetallen, insbesondere von Kalium benützt. Der entstehende Kaliumdampf wird in einer Kalium-Dampf-Turbine zur Gewinnung mechanischer Energie genutzt und anschliessend kondensiert. Hierbei wird, um einen guten Gesamtwirkungsgrad des Kraftwerkes zu erreichen, die Abwärme des Alkalimetall-Kreisprozesses in einem Alkalimetall/Wasser-Wärmetauscher zur Erzeugung von Wasserdampf benutzt. Letzterer wird in einer Wasserdampfturbine zur Gewinnung mechanischer Energie genutzt.
    Ein wesentliches Problem stellt hierbei der Alkalimetalll Wasser-Wärmetauscher dar. Im Falle eines Defekts würde Wasser hohen Drucks in das Kaliumsystem eintreten und mit dem Kalium heftig reagieren. Die damit zusammenhängenden Sicherheitsprobleme erlauben keine hohen Drücke im Wasserdampfprozess, da mit steigendem Wasserdampfdruck nicht nur die Folgen eines Defekts grösser werden, sondern auch die erforderlichen grösseren Wandstärken eine verstärkte Störan fälligkeit infolge höherer thermischer Spannungen im An- und Abfahrzustand erwarten lassen.
    Bei den praktisch für solche Prozesse in Frage kommenden Alkalimetallen, insbesondere bei Kalium, ist das spezifische Dampfvolumen unter 4500C bereits so gross, dass ein wirtschaftlicher Einsatz im Temperaturbereich unter 450ob kaum möglich ist. Die untere Kreisprozesstemperatur eines Kaliumdampfprozesses liegt daher üblicherweise bei Temperaturen um oder über 450oC.
    Will man im Wasserdampfprozess aus den schon genannten Gründen hohe Systemdrücke vermeiden, ergeben sich zwischen Kaliumkondensationstemperatur und Wasserverdampfungstemperatur relativ grosse Differenzen, die einen Energieverlust darstellen. Die dieser Tatsache entsprechende Verschlechterung des möglichen Anlagenwirkungsgrades kann durch eine eventuelle Überhitzung des Wasserdampfes nicht kompensiert werden.
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Wärmekraftwerk mit einem Alkalimetallvorschaltprozess zu schaffen, durch das die mit dem Alkalimetall/Wasser-Wärmeaustauscher verbundenen Probleme gelöst sind. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass zwischen Alkalimetall-Energiewandlungsprozess und einem thermisch nachgeschalteten Wasserdampfprozess ein Zwischenkreislauf als Wärmeträger geschaltet ist, dessen Wärmeträgermedium ein weder mit dem Alkalimetall noch mit Wasser heftig reagierendes Medium, z. B. eine organische Substanz, wie Diphenyl oder Quecksilber, ist. Hierbei erweist es sich in vielen Fällen als vorteilhaft, wenn auch der Zwischenkreislauf zur Energiegewinnung genutzt wird.
    Der durch Einschaltung eines dritten Kreisprozesses zwischen Alkalimetall- und Wasserdampfprozess erzielbare hohe Anlagenwirkungsgrad erlaubt es, gegebenenfalls die untere Prozesstemperatur des Wasserdampfprozesses so hoch anzuheben, dass die Prozesswärme in wirtschaftlicher Weise in Kühltürmen, insbesondere auch in Trockenkühltürmen, an die Luft abgegeben oder aber als Prozess- bzw. Heizwärme genutzt werden kann, ohne den Anlagenwirkungsgrad unwirtschaftlich tief absinken zu lassen.
    Nachstehend wird die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert, das in der Zeichnung schematisch dargestellt ist. In einem mit fossilem Brennstoff betriebenen Wärmekraftwerk wird Kaliumdampf von 8900C bei 3 bar Systemdruck erzeugt, indem die aus einer Brennkammer 1' kommenden, mittels fossilem Brennstoff erzeugten Verbrennungsgase in einen als Wärmeaustauscher ausgebildeten Kaliumverdampfer 1 geleitet werden. Der diesen verlassende Kaliumdampf wird in einer mehrstufigen Turbine 2 auf ca. 0,02 bar bei 460ob entspannt. Der Kaliumdampf wird in einem Kalium/Diphenyl Wärmetauscher 3 kondensiert und mittels Speisepumpe 4 über mit Anzapfdampf der Kaliumturbine 2 beheizte Vorwärmer 5 wieder dem Kaliumverdampfer 1 zugeführt.
    Die Kondensationswärme des Kaliums dient im Kalium/Diphenyl-Wärmetauscher 3 zur Erzeugung von Diphenyldampf mit 440"C und 18 bar. Der Diphenyldampf wird ebenfalls in einer mehrstufigen Turbine 6 mit Anzapfvorwärmung der Speiseflüssigkeit in einem Vorwärmer 7 zur Gewinnung mechanischer Energie genutzt und schliesslich bei 2900C und 2 bar in einem Diphenyl/Wasser-Wärmetauscher 8 kondensiert, wobei die Abwärme dieses Prozesses zur Erzeugung von Wasserdampf mit 2750C und 60 bar dient. Dieser Wasserdampf wird in konventioneller Weise wieder in einer mehrstufigen Dampfturbine 9 mit einer Zwischenüberhitzung in einem Überhitzer 10 bei 10 bar auf 270 C, welche ebenfalls mit kondensierendem Diphenyldampf erfolgt, auf 330C und 0,05 bar abgearbeitet.
    Die Kondensationswärme wird in üblicher Weise mittels Frischwasserkühlung im Oberflächenkondensator 11 abgeführt. Der dargestellte Prozess weist einen effektiven Wirkungsgrad von rund 60% auf. Ohne Einschaltung des Diphenylkreislaufes würde dieses Kraftwerk einen Kreisprozess Wirkungsgrad von nur etwa 50% erreichenkönnen. Darüberhinaus wird die Sicherheit des Kraftwerk durch Einschaltung des Diphenylkreislaufes entscheidend verbessert.
    Würde im obigen Beispiel der Wasserdampfprozess bei ca. 1 bar und 1000C abgebrochen, um die Kondensationswärme zu Heizzwecken verwenden bzw. in einem Trockenkühlturm wirtschaftlich abführen zu können, würde sich der effektive Wirkungsgrad des Prozesses auf den immer noch interessanten Wert von etwa 55% verringern.
    PATENTANSPRUCH
    Wärmekraftwerk mit einem Alkalimetall-Energiewandlungsprozess, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Alkalimetall-Energiewandlungprozess und einem thermisch nachgeschalteten Wasserdampfprozess ein Zwischenkreislauf als Wärmeträger geschaltet ist, dessen Wärmeträgermedium ein weder mit dem Alkalimetall noch mit Wasser heftig reagierendes Medium ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Wärmekraftwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmeträgermedium eine organische Substanz ist.
    2. Wärmekraftwerk nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmeträgermedium Diphenyl ist.
    3. Wärmekraftwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmeträgermedium Quecksilber ist.
    4. Wärmekraftwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auch der Zwischenkreislauf zur Energiegewinnung genutzt wird.
CH1061473A 1973-06-22 1973-07-19 Waermekraftwerk. CH554999A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2331741 1973-06-22

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CH554999A true CH554999A (de) 1974-10-15

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ID=5884739

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CH1061473A CH554999A (de) 1973-06-22 1973-07-19 Waermekraftwerk.

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CH (1) CH554999A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1943410A4 (de) * 2005-10-31 2009-11-25 Ormat Technologies Inc Verfahren und system zur erzeugung von energie aus einer dampfquelle
WO2012022288A3 (de) * 2010-07-16 2012-07-05 Josef Birner Vorrichtung zur durchführung eines thermodynamischen kreisprozesses
WO2017127010A1 (en) * 2016-01-20 2017-07-27 Climeon Ab A heat recovery system and a method using a heat recovery system to convert heat into electrical energy

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CN108603418B (zh) * 2016-01-20 2019-07-02 克里米昂股份公司 热回收系统和使用热回收系统将热转换成电能的方法
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