CH552016A - Verfahren zur herstellung von phosphorsaeureestern. - Google Patents

Verfahren zur herstellung von phosphorsaeureestern.

Info

Publication number
CH552016A
CH552016A CH902671A CH902671A CH552016A CH 552016 A CH552016 A CH 552016A CH 902671 A CH902671 A CH 902671A CH 902671 A CH902671 A CH 902671A CH 552016 A CH552016 A CH 552016A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
general formula
formyl
insecticidal
compounds
Prior art date
Application number
CH902671A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Sandoz Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sandoz Ag filed Critical Sandoz Ag
Priority to CH902671A priority Critical patent/CH552016A/de
Publication of CH552016A publication Critical patent/CH552016A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N57/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic phosphorus compounds
    • A01N57/10Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic phosphorus compounds having phosphorus-to-oxygen bonds or phosphorus-to-sulfur bonds
    • A01N57/12Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic phosphorus compounds having phosphorus-to-oxygen bonds or phosphorus-to-sulfur bonds containing acyclic or cycloaliphatic radicals
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/06Phosphorus compounds without P—C bonds
    • C07F9/08Esters of oxyacids of phosphorus
    • C07F9/09Esters of phosphoric acids
    • C07F9/113Esters of phosphoric acids with unsaturated acyclic alcohols

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Plant Pathology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description


  
 



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Phosphorsäureestern der allgemeinen Formel I
EMI1.1     
 worin R1 eine niedere   Alkylgruppe    mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und R2 eine gegebenenfalls verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und Y Wasserstoff, Chlor oder Brom bedeuten, die insektizide und akarizide Eigenschaften besitzen.



   Die Verbindungen der allgemeinen Formel I werden erfindungsgemäss durch Umsetzung einer Verbindung der allgemeinen Formel II
EMI1.2     
 worin R2 die oben bezeichnete Bedeutung besitzt und X für Chlor oder Brom steht und worin Y für Wasserstoff steht oder die gleiche Bedeutung wie X besitzt, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel III   (R1O),P    III worin R1 die oben bezeichnete Bedeutung besitzt, hergestellt.



   Die Herstellung der Verbindungen der allgemeinen Formel I kann wie folgt durchgeführt werden:
Die Verbindung der allgemeinen Formel II wird vorzugsweise in einem geeigneten inerten Lösungsmittel, wie beispielsweise einem aromatischen Kohlenwasserstoff, wie Benzol, Toluol usw., einem Halogenbenzol, wie Chlorbenzol, einem geeigneten Äther usw., mit dem Trialkylphosphit der allgemeinen Formel III, gegebenenfalls und insbesondere, wenn der Substituent Y in der Verbindung der Formel II für Wasserstoff steht, unter Erhitzen, beispielsweise auf die Rückflusstemperatur des verwendeten Lösungsmittels, über einen gewissen Zeitraum, beispielsweise 1 Stunde, zur Reaktion gebracht. Die Aufarbeitung erfolgt in der üblichen Weise.



   Die Verbindungen der allgemeinen Formel I sind farblose, im Hochvakuum unzersetzt destillierbare Öle.



   Der Gehalt an den beiden stereoisomeren Formen in bekannter Weise durch NMR-Spektroskopie ermittelt.



   Die als Ausgangsstoffe zur Herstellung der Verbindungen der allgemeinen Formel I verwendeten Verbindungen der allgemeinen Formel II können z.B. durch Acetoacetylierung eines   Alkylformamids    der allgemeinen Formel IV
EMI1.3     
 worin R2 die oben bezeichnete Bedeutung besitzt, mit Diketen in Gegenwart eines Quecksilber-II-salzes, vorzugsweise Quecksilber-II-acetat, in Eisessig zu der Verbindung der allgemeinen Formel V
EMI1.4     
 worin R2 die oben bezeichnete Bedeutung besitzt, und nachfolgende   sc-Halogenierung,    beispielsweise mit Sulfurylchlorid in Chloroform oder einem anderen geeigneten Lösungsmittel, hergestellt werden, oder aber durch Bromierung mit elem.



   Brom, vorzugsweise in einem geeigneten Lösungsmittel.



   Die Verbindungen der allgemeinen Formel I besitzen star ke insektizide und akarizide Eigenschaften. Sie entfalten so wohl eine ausgezeichnete Wirkung gegen fressende als auch   -saugende    Insekten, sowie gegen Spinnmilben.



   Neben der hervorragenden Wirkung gegen Insekten und
Spinnmilben besitzen die erfindungsgemäss hergestellten Ver bindungen gleichzeitig nur eine relativ geringe Warmblüter toxizität. Die neuen Verbindungen können deshalb als Schäd lingsbekämpfungsmittel in bewohnten Räumen, in Kellern, Estrichen, in Stallungen usw. angewendet werden, sowie Le bewesen des   Pfíanzen-    und Tierreiches in ihren verschiedenen
Entwirklungsstufen gegenüber den schädlichen Insekten schützen.



   Die Bekämpfung der Schädlinge wird nach üblichen Ver fahren vorgenommen, z.B. durch Behandlung der zu schüt zenden Körper mit den Wirkstoffen oder geeigneten Präpa raten, die diese Wirkstoffe enthalten.



   Für die Anwendung als Pflanzenschutzmittel bzw. Schäd lingsbekämpfungsmittel können die erfindungsgemäss herge stellten Verbindungen z.B. in Form von flüssigen   Spritzmit-    teln, Spritzpulvern,   Stäubepulvern,    Granulaten, Streumitteln,
Pasten, Aerosolen und dgl. zubereitet werden.



   Die flüssigen Spritzmittel können die üblichen nicht phyto toxischen Lösungsmittel und Verdünnungsmittel enthalten, wie z.B. Alkohole, Glykole, Glykoläther, aliphatische und aro matische Kohlenwasserstoffe, insbesondere Xylol oder Alkyl naphthalin und andere Petroldestillate, ferner Ketone, ins besondere Cyclohexanon oder Isophoron usw.



   Emulgierbare Spritzmittel (Emulsionkonzentrate) enthalten ausserdem geeignete oberflächenaktive Mittel, wie Netzmittel und Emulgatoren, z.B. Polyglykoläther, die aus höher molekularen Alkoholen, Merkaptanen oder Alkylphenolen durch Anlagerung von Alkylenoxid entstanden sind, und/oder Alkylbenzolsulfonate.



   Die festen Zubereitungen (Stäbe-, Steu- und Spritzpulver3 werden mit den üblichen inerten mineralischen Trägerstoffen, wie z.B. Diatomeenerde,   Talkuin,    Kaolinit, Attapulgit, Pyro phyllit, künstlichen Mineralfüllstoffen auf Basis von   SiO2    und
Silikaten, Kalk, Glaubersalz und pflanzlichen Trägerstoffen, wie Pflanzenschalenmehl u.a., in bekannter Weise hergestellt.



   Im Falle der Spritzpulver (wettable powders), welche sich in
Wasser suspendieren lassen, enthalten die Zubereitungen aus serdem geeignete Netz- und Dispergiermittel, z.B. Natrium laurylsulfat,   Naftium-dodecylbenzolsulfonat,    Kondensations produkte aus Napthalinsulfonat + Formaldehyd, Polyglykol  äther, Ligninderivate (z.B. Sulfitablauge) usw.



   Die Granulate werden nach an sich bekannten Verfahren durch Umhüllung oder Imprägnierung von körnigen Träger materialien, wie Bims, Kalk, Attapulgit, Kaolinit, Pflanzen schalenmaterial und dgl., mit den Wirkstoffen bzw. deren Lö sungen oder Formulierungen zubereitet.



   Alle Zubereitungen der erfindungsgemäss hergestellten
Wirkstoffe können ausser den bereits genannten Trägerstoffen und Zusatzstoffen noch besondere Zusätze enthalten, wie z.B.



  Stabilisatoren, Desaktivierungsmittel (für feste Zubereitun gen auf Trägern mit aktiver Oberfläche), Mittel zur Verbes serung der Haftigkeit auf Pflanzen, Korrosionsinhibitoren,
Antischaummittel, Pigmente usw.



   Die erfindungsgemäss hergestellten Wirkstoffe kannen in den Formulierungen und in den   Spritzbrühen    in Mischungen mit anderen bekannten Wirkstoffen vorliegen. Die Formulierungen enthalten im allgemeinen zwischen 1 und 95 Gewichts prozent Wirkstoff, vorzugsweise zwischen 5 und 50%. Die
Gebrauchsbrühen enthalten im allgemeinen zwischen 0,01 und
95 Gewichtsprozent Wirkstoff, vorzugsweise zwischen 0,1 und
20%.  



   Die Wirkstofformulierungen können auf bekannte Weise hergestellt werden, z.B.: a) 25 Gewichtsteile einer Verbindung der allgemeinen Formel I werden mit 25 Gewichtsteilen Isooctylphenyldecaglykoläther und 50 Gewichtsteilen Xylol vermischt, wodurch man eine klare, in Wasser gut emulgierbare Lösung erhält.



  Das Konzentrat wird mit Wasser auf die gewünschte Konzentration verdünnt.



   b) 25 Gewichtsteile einer Verbindung der allgemeinen Formel I werden mit 30 Gewichtsteilen Isooctylphenyloctaglykol äther und 45 Gewichtsteilen einer Petroleumfraktion vom Siedepunkt   210.2800      (D20:    0,92) vermischt. Das Konzentrat wird mit Wasser auf die gewünschte Konzentration verdünnt.



   c) 50 Gewichtsteile einer Verbindung der allgemeinen Formel I werden mit 50 Gewichtsteilen Isooctylphenyloctaglykoläther vermischt. Man erhält ein klares Konzentrat, das in Wasser leicht emulgierbar ist und mit Wasser auf die gewünschte Konzentration verdünnt wird.



   Die folgenden Anwendungsbeispiele dienen zur Erläuterung der hervorragenden insektiziden und akariziden Wirksamkeit der erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen, sollen die Erfindung aber in keiner Weise einschränken.



  insektizide Kontaktwirkung gegen   Bruchidius    obtectus (Speisebohnenkäfer)
Petrischalen von 7 cm Durchmesser werden mit 0,1 bis 0,2   ml    einer 0,01% Wirkstoff enthaltenden Emulsion aus einer Spritzdüse besprüht. Nach etwa 4stündigem Trocknen des Belages werden 10 Bruchidius-Imagines in jede Schale gebracht und diese mit einem Deckel aus feinmaschigem Messing Drahtgitter bedeckt. Die Tiere werden bei Raumtemperatur aufbewahrt und erhalten kein Futter. Nach 2 Tagen wird der Abtötungsgrad bestimmt. Der Abtötungsgrad wird in % angegeben. 100% bedeutet, dass alle Speisebohnenkäfer abgetötet wurden, 0% bedeutet, dass keine Speisebohnenkäfer abgetötet wurden. Die Auswertung geht aus der nachfolgenden Tabelle hervor.
EMI2.1     


<tb>



   <SEP> Wirkstoff <SEP> Abtötungs
<tb> Wirkstoff <SEP> konzen- <SEP> - <SEP> grad <SEP> in <SEP> %
<tb>  <SEP> tration <SEP> % <SEP> nach
<tb>  <SEP> 0
<tb> CHO <SEP> 1
<tb>  <SEP> =P-O-C=CH-CONCHO <SEP> 0,01 <SEP> 100
<tb> CH30 <SEP> 1 <SEP> [
<tb>  <SEP> CH <SEP> CH3
<tb>  <SEP> 0
<tb> CHsO <SEP> II
<tb>  <SEP> =P-O-C=CC1-CONCHO <SEP> 0,01 <SEP> 100
<tb> CHO
<tb>  <SEP> CH3 <SEP> CH3
<tb>  <SEP> 0
<tb> C2H5O
<tb>  <SEP> P-O-C=CH-CONCHO <SEP> 0,01 <SEP> 100
<tb> C2HsO <SEP> l <SEP> l
<tb>  <SEP> CH,
<tb>  insektizide Kontaktwirkung   gegen,Aphis    fabae (schwarze Bohnenblattlaus)
Saubohnenpflanzen (Vicia faba) werden mit einer Spritzbrühe mit 0,05 bzw. 0,0125% einer Verbindung der Formel I enthaltenden Emulsion tropfnass besprüht. Die Saubohnenpflanzen sind stark mit allen Entwicklungsstadien der schwarzen Bohnenblattlaus (Aphis fabae) befallen.



   Nach 2 Tagen wird der Abtötungsgrad bestimmt. Der Abtötungsgrad wird in % angegeben. 100% bedeutet, dass alle   Blattläuse abgetötet    wurden, 0% bedeutet, dass keine Blattläuse abgetötet wurden. Die Auswertung geht aus der nachfolgenden Tabelle hervor.
EMI2.2     


<tb>



   <SEP> Abtötungs
<tb>  <SEP> Wirkstoff- <SEP> grad <SEP> in <SEP> %
<tb> Wirkstoff <SEP> Wirkstoff <SEP> konzen- <SEP> nach
<tb>  <SEP> tration <SEP> % <SEP> 2 <SEP> Tagen
<tb>  <SEP> O <SEP> CH3 <SEP> CH3
<tb>  <SEP> II <SEP> l <SEP> I
<tb> (CH30)2P-O-C=CH-CONCHO <SEP> 0,01 <SEP> 100
<tb>  <SEP> O <SEP> CH3 <SEP> CH3
<tb>  <SEP> II <SEP> I <SEP> I
<tb> (CH30),2P-O-C=CCl-CONCHO <SEP> 0,01 <SEP> 100
<tb>  <SEP> O <SEP> CH3 <SEP> CH3
<tb>  <SEP> II <SEP> l <SEP> I
<tb> (C2H50)2P-O-C=CH-CONCHO <SEP> 0,01 <SEP> 100
<tb> 
Insektizide Kontaktwirkung gegen Ephestia kuehniella  (Mehlmotte)
Petrischalen von 7 cm Durchmesser, die je 10 Raupen von
10 bis 12 mm Länge enthalten, werden mit 0,1 bis 0,2   ml    einer
0,05% Wirkstoff der Formel I enthaltenden Emulsion, her gestellt durch Verdünnung der Formulierung a) mit Wasser, aus einer Spritzdüse besprüht.

  Danach werden die Schalen mit - einem feinmaschigen Messing-Drahtgitter bedeckt. Nach dem
Trocknen des Belages wird als Futter eine Oblate verabreicht und nach Bedarf erneuert. Nach 5 Tagen wird der Abtötungs grad durch Auszählen der lebenden und toten Tiere in % be stimmt. 100% bedeutet, dass alle Raupen abgetötet wurden,
0% bedeutet, dass keine Raupe abgetötet wurde. Die Aus wertung geht aus der nachfolgenden Tabelle hervor.
EMI2.3     


<tb>

 

  Wirkstoff <SEP> Abtötungsgrad <SEP> in <SEP> %
<tb>  <SEP> nach <SEP> nah <SEP> 5 <SEP> Tagen
<tb>  <SEP> O <SEP> 0
<tb> CH30 <SEP> - <SEP> II
<tb>  <SEP> =P-OC=CHC-NCHO <SEP> 100
<tb> CH3O
<tb>  <SEP> CH3 <SEP> CH3
<tb>  <SEP> O <SEP> 0
<tb> CH,O <SEP> II
<tb>  <SEP> =P-OC=CC1CNCHO <SEP> 100
<tb> CH,O
<tb>  <SEP> CH3 <SEP> CH3
<tb>  <SEP> O <SEP> 0
<tb> C2HsO <SEP> II <SEP> II
<tb>  <SEP> P-O-C=CHCNCHO <SEP> 100
<tb> QH5O
<tb>  <SEP> CH3 <SEP> CH3
<tb> 
Die nachfolgenden Beispiele dienen zur Erläuterung der Herstellung der Verbindungen der allgemeinen Formel I, sie sollen die Erfindung jedoch in keiner Weise einschränken.



  Die Temperaturangaben erfolgen in Celsiusgraden.  



   Beispiel I
D   imethyl-2-(N-Iormyl-N-methylcarbamoyl)-J    -methylvinyl phosphat
62 g (0,5 Mol) Trimethylphosphit werden zusammen. mit 88,8 g (0,5 Mol)   N-Formyl-N-methyl,x-chlor-acetessigsäure-    amid in 250 ml Chlorbenzol 1 Stunde   Åam    Rückfluss erhitzt.



  Anschliessend wird das Lösungsmittel abdestilliert und der   Rückstand    am Hochvakuum fraktioniert destilliert. Die Verbindung   Dimethyl-2-(N-formyl-N-methyl-carbamoyl)-1 -me-    thylvinylphosphat geht bei   104"/0,01    mm über. Das Verhältnis der Isomeren cis: trans im Crotonsäurerest beträgt ca.



  3:1. nD20 = 1,480.



  Analyse:   C3Hl4NO6P.    Molgewicht: 251,18
Berechnet: C 38,3 H 5,6 N 5,6 P 12,3
Gefunden: C 37,1 H 5,7 N 5,1 P 11,9
Beispiel 2
D   imethyl-2-(N-jormyl-N-methylcarbamoyl)4    -methyl-2  -chlorvinylphosphat
Wird analog Beispiel 1 aus Trimethylphosphit und N-For   myl-N-methyl-&alpha;,&alpha;-dichloracetessigsäureamid    hergestellt. Die Verbindung   Dimethyl-2-(N-formyl-N-methylcarbamoyl)-l    -methyl-2-chlorvinylphosphat destilliert bei   115-118"/0,01    mm Es entsteht fast ausschliesslich die cis-Verbindung.   nD20    = 1,481.



  Analyse:   C3H13CINOGP.    Molgewicht: 285,62
Berechnet: C 33,6 H 4,6 Cl 12,4 N 4,7 P   10,l   
Gefunden: C 33,3 H 4,7 Cl 12,1 N 4,9 P   10:   
Beispiel 3    Diäthyl-2-(N-formyl-N-methylcarbamoyl)-1-methylvinyl-    phosphat
Die Verbindung wird analog Beispiel 1 hergestellt. Sie geht bei   102-104"/0,005    mm über. Das Verhältnis cis: trans beträgt ca.   3:1.      nD20    = 1,473.



  Analyse:   C1 0H1 sNO6P.    Molgewicht: 279,23
Berechnet: C 43,0 H 6,5 N 5,0 P 11,1
Gefunden: C 41,8 H 6,5 N 4,8 P 12,4
Beispiel 4
Diäthyl-2-(N-formyl-N-methylcarbamoyl)-1 -methyl-2  -chlorvinylphosphat
Die Verbindung wird analog Beispiel 2 aus Triäthylphosphit und   N-Formyl-N-methylnxja-dichloracetessigsäureamid    hergestellt (Kp.   98 /0,01    mm). Das Isomerenverhältnis cis: trans beträgt ca. 4: 1.   nD20    = 1,475.



  Analyse:   C10H1,ClNO6F.    Molgewicht: 313,67
Berechnet: C 38,3 H 5,5 Cl 11,4 N 4,5 P 9,9
Gefunden: C 38,3 H 5,1 Cl 11,1 N 4,2 P 9,7
Die als Ausgangssubstanzen benötigten Verbindungen der allgemeinen Formel V können wie folgt hergestellt werden:
Beispiel 5
N-Formyl-N-methylacetessigsäureamid
Zu 236 g (4 Mol) Methylformamid werden 12,8 g (0,04 Mol) Quecksilber-II-acetat in 24 ml Eisessig gegeben. Dazu gibt man bei Raumtemperatur unter Rühren innerhalb   M    Stunde 404 g (4,8 Mol) Diketen. Bei deutlicher Wärmetönung kann mit Eiswasser gekühlt werden. Nach dreistündigem Rühren bei   25     gibt man noch 300 ml Eisessig zu und lässt die Temperatur auf etwa   30     ansteigen, wobei gelegentlich mit Wasser gekühlt werden muss.

  Man rührt noch 17 Stunden bei   25 ,    zieht die niedersiedenden Bestandteile im Vakuum ab und destilliert den Rückstand rasch im Hochvakuum. Nach etwa 20 g Vorlauf wird das   Destillationsgut    abgenommen und anschliessend in einer Vigreux-Kolonne destilliert. Siedepunkt:   100-105"/1    mm.   nD20    = 1,491.



   Die Reinheit wird gaschromatographisch geprüft.



  Analyse:   C6H,NO.    Molgewicht: 143,14
Berechnet: C 50,4 H 6,3 N 9,8
Gefunden: C 49,8 H 6,2 N 9,5
Beispiel 6    N-Formyl-N-äthylacetessigsäureamid   
Auf analoge Weise wie in Beispiel 5 beschrieben wird auch das   N-Formyl-N-äthylacetessigsäureamid    dargestellt. Siedepunkt:   97-99"/0,4    mm.   nD20    = 1,492.



  Analyse:   C7HllNoae    Molgewicht: 157,17
Berechnet: C 53,6 H 7,0 N 8,9
Gefunden: C 52,5 H 6,8 N 8,7
Die Herstellung der als Ausgangssubstanzen verwendeten Verbindungen der allgemeinen Formel II, in denen Y für Wasserstoff steht, kann wie folgt durchgeführt werden:
Beispiel 7    N-Formyl-N-methyl-a-chloracetessigsäureamid   
Zu 286 g (2 Mol) N-Formyl-N-Methylacetessigsäureamid in 600   ml    Chloroform werden innerhalb 1 Stunden bei Raumtemperatur 270 g (2 Mol) Sulfurylchlorid unter Rühren zugegeben. Man rührt noch 20 Stunden bei   25     und ca. 1 Stunde bei   40 ,    entfernt das Lösungsmittel im Vakuum und destilliert den Rückstand im Hochvakuum. Siedepunkt   68-700/0,1    mm.



  nD20= 1,500.



  Analyse:   C6H8ClNO.    Molgewicht: 177,59
Berechnet: C 40,6 H 4,5 Cl 20,0 N 7,9
Gefunden: C 40,8 H 4,5 Cl 20,2 N 7,5
Die Herstellung der als Ausgangssubstanzen verwendeten Verbindungen der allgemeinen Formel II, in denen Y für Chlor steht, kann wie folgt durchgeführt werden:
Beispiel 8    N-Formyl-N-methyl-a,a-d ichloracetessigsäureamid   
Zu 286 g (2 Mol) N-Formyl-N-methylacetessigsäureamid in 600   ml    Chloroform werden innerhalb 2 Stunden bei einer Temperatur von 100 540 g (4 Mol) Sulfurylchlorid unter Rühren zugesetzt. Man rührt noch 20 Stunden bei   50 ,    verdampft das Lösungsmittel im Vakuum und destilliert anschliessend im Hochvakuum. Siedepunkt   47-49"/0,005    mm.



  nD20= 1,505.



  Analyse:   C6H7CI2NO.    Molgewicht: 212,03
Berechnet: C 34,0 H 3,3 Cl 33,4 N 6,6.



   Gefunden: C 35,1 H 3,6 Cl 32,9 N 6,1
Beispiel 9    N-Formyl-N.äthyl.a,a.dichloracetessigsäureamid   
Die Verbindung wird analog Beispiel 7 aus N-Formyl-N -äthylacetessigsäureamid hergestellt. Siedepunkt:   51-52"/    0,005 mm,   nD20    = 1,4945.  



  Analyse:   C7HDCI2NO3.    Molgewicht: 226,06
Berechnet: C 37,2 H 4,0   CL 31,4    N 6,2
Gefunden: C 36,7   EI    4,0 Cl 30,9 N 6,9
PATENTANSPRUCH I
Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel I
EMI4.1     
 worin   Rt    eine niedere Alkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, R2 eine gegebenenfalls verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und Y Wasserstoff, Chlor oder Brom bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel II
EMI4.2     
 worin R2 die oben bezeichnete Bedeutung besitzt und X für Chlor oder Brom steht und Y für Wasserstoff steht oder die gleiche Bedeutung wie X besitzt, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel III   P(OR,    III worin R1 die oben bezeichnete Bedeutung besitzt, umsetzt.

 

  UNTERANSPRÜCHE
1. Verfahren gemäss Patentanspruch   1,    dadurch gekenn zeichnet, dass X in der allgemeinen Formel II Chlor bedeutet
2. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekenn   15    zeichnet, dass die Reaktion unter Wärmezufuhr ausgeführt wird.



   3. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion in sie dendem Chlorbenzol ausgeführt wird.



   PATENTANSPRUCH II
Verwendung der nach dem Verfahren gemäss Patentan spruch I hergestellten Verbindungen der allgemeinen Formel I 25 zur Bekämpfung von Insekten und Akarinen.

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Analyse: C7HDCI2NO3. Molgewicht: 226,06 Berechnet: C 37,2 H 4,0 CL 31,4 N 6,2 Gefunden: C 36,7 EI 4,0 Cl 30,9 N 6,9 PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel I EMI4.1 worin Rt eine niedere Alkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, R2 eine gegebenenfalls verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und Y Wasserstoff, Chlor oder Brom bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel II EMI4.2 worin R2 die oben bezeichnete Bedeutung besitzt und X für Chlor oder Brom steht und Y für Wasserstoff steht oder die gleiche Bedeutung wie X besitzt, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel III P(OR, III worin R1 die oben bezeichnete Bedeutung besitzt, umsetzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass X in der allgemeinen Formel II Chlor bedeutet 2. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekenn 15 zeichnet, dass die Reaktion unter Wärmezufuhr ausgeführt wird.
    3. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion in sie dendem Chlorbenzol ausgeführt wird.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung der nach dem Verfahren gemäss Patentan spruch I hergestellten Verbindungen der allgemeinen Formel I 25 zur Bekämpfung von Insekten und Akarinen.
CH902671A 1971-06-21 1971-06-21 Verfahren zur herstellung von phosphorsaeureestern. CH552016A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH902671A CH552016A (de) 1971-06-21 1971-06-21 Verfahren zur herstellung von phosphorsaeureestern.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH902671A CH552016A (de) 1971-06-21 1971-06-21 Verfahren zur herstellung von phosphorsaeureestern.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH552016A true CH552016A (de) 1974-07-31

Family

ID=4347512

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH902671A CH552016A (de) 1971-06-21 1971-06-21 Verfahren zur herstellung von phosphorsaeureestern.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH552016A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0228222B1 (de) Schädlingsbekämpfende Dihalovinylalkenylamide
DE1809390A1 (de) Phosphor-,Phosphon- bzw.Thionophosphor-(-phosphon)-saeureester und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2732930C2 (de) Neue 0-Äthyl-S-n-propyl-O-2,2,2- trihalogenäthylphosphorthiolate (oder -thionothiolate), Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als Insektizide, Akarizide und Nematizide
DE2163392C3 (de) Neue Phosphorsäureester sowie Verfahren zu deren Herstellung
DE1643608C3 (de)
DE2825474C2 (de)
EP0007020A1 (de) Organische Phosphorsäureester, Verfahren zu ihrer Herstellung, ihre Verwendung, Schädlingsbekämpfungsmittel und ihre Herstellung
EP0001292B1 (de) Halogenalkyldithiophosphorsäureester, Verfahren zu ihrer Herstellung sowie ihre Verwendung in Schädlingsbekämpfungsmitteln
CH552016A (de) Verfahren zur herstellung von phosphorsaeureestern.
DE2118495C3 (de) Insektizides Mittel
DE3785272T2 (de) Derivate von 2,2-dimethylcyclopropancarbonsaeure.
DE1916268A1 (de) Schaedlingsbekaempfungsmittel
DE1150972B (de) Verfahren zur Herstellung von Thio- bzw. Dithiophosphor-(-on, -in)-saeureestern
DE1083811B (de) Verfahren zur Herstellung von Benzylthiomethylaetherthiophosphor-verbindungen
DE2049694C3 (de) Thiolphosphorsäurenaphtholester, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als Insektizide und Fungizide
DE2554883A1 (de) Insektizide ester
AT258959B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Phosphorsäureestern
DE1062239B (de) Verfahren zur Herstellung von Thiophosphorsaeureestern
DE2451943C3 (de) 2,4,4-Trichlorbutadienyl-l-phosphate und -phosphonate als Schädlingsbekämpfungsmittel
DE2002892A1 (de) Verfahren zur Herstellung von 0,0-Dimethyl-thionophosphorsaeure-[0-chinoxalyl-(2)]-ester
CH510696A (de) Verfahren zur Herstellung eines insektiziden und akariziden Phosphorsäureesters
CH566345A5 (en) Pesticidal pyrimidinyl phosphates prepn - from phosphoryl halides and hydroxypyrimidine (salts)
EP0087615A1 (de) Halogenierte 1-Hydroxypyrazole und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1618374A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Phosphor-,Phosphon- bzw. Thionophosphor-,-phophonsaeureestern
DE2314948A1 (de) Dithiophosphorsaeureester, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung als insektizide, akarizide und nematozide

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased