Die Erfindung betrifft eine Druckmaschine mit einem umlaufenden Plattenzylinder zur Aufnahme von Druckplatten auf seiner Mantelfläche, mit einer Vorrichtung zum Anbringen eines Farbbilds auf den Plattenzylinder und einem mit ihm zusammenwirkenden Tuchzylinder zur Aufnahme des Farbbildes, mit einer Druckfläche zum intermittierenden Zusammenwirken mit dem Tuchzylinder zur Übertragung des Farbbildes von ihm auf einen Träger, welcher über der Druckfläche angeordnet ist.
Das Offsetdruckverfahren bringt manche Vorteile gegen über anderen Druckverfahren, die ihre Benutzung auch auf vielen Gebieten wünschenswert macht, bei denen Offsetdruck bisher wegen bestimmter, ihm eigentümlichen Unzulänglichkeiten nicht benutzt werden konnte. Der hauptsächlichste Einwand gegen Offsetdruck besteht darin, dass, wenn Bilder auf einer fortlaufenden Bahn, z. B. Zettel in Rollenform, gedruckt werden, seine mangelhafte Veränderlichkeit der abzuschneidenden Längen der einzelnen Abdrucke, die aus dem Spalt oder Zwischenraum zwischen den Enden der Druckplatte oder des Bildes auf dem Gummituch, das beim Offsetverfahren benutzt wird, entstehen. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass die Zylinder der betreffenden Maschine konstruktionsbedingt nur eine bestimmte gleichbleibende Grösse haben.
Aus diesen Gründen ist die Offsetdruckmaschine der bekannten Art für das Drucken von aufgewickelten Zetteln nicht sehr zweckmässig, weil bei geringer Auflage ihr Einstellen schwierig und teuer ist und weil sie zu unbedruckten Zwischenräumen auf der Bahn zwischen den sich wiederholenden Zetteln führt, die die Verwendung solcher Zettel in Aufklebemaschinen stören.
Zweck der Erfindung ist somit die Schaffung einer Druckmaschine, welche die Nachteile bestehender Ausführungen nicht aufweist.
Die erfindungsgemässe Druckmaschine der eingangs genannten Art ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorschubvorrichtung zum Bewegen des Trägers zur Aufnahme von weiteren Farbbildern sowie eine Einstellvorrichtung zur Änderung der Länge des vorwärtszuschiebenden Trägers um einen beliebigen Teilbetrag vorgesehen sind, um dadurch eine Änderung des Abstandes zwischen den auf den Trägern übertragenen Farbbildern und somit ein beliebiges, registriertes Verhältnis derartiger Farbbilder zueinander auf dem Träger zu ermöglichen.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Druckmaschine anhand der Zeichnung näher erläutert. Es stellen dar:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Offsetdruckmaschine, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 eine Vorderansicht des Gegendruckzylinders der Druckmaschine nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines Einzelteiles des Antriebs für die Papierbahn,
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie 44 in Fig. 2 mit einem Gegendruckzylinder anderer Bauart als die in Fig. 1 und 2,
Fig. 5 eine Seitenansicht einer Druckmaschine mit mehreren Gummituchzylindern,
Fig. 6 eine Seitenansicht einer Druckmaschine mit einer ebenen Druckplatte,
Fig. 7 eine Seitenansicht einer Druckmaschine mit einem schrittweise arbeitenden Druckzylinder und
Fig. 8 eine Variante zur Ausführung nach Fig. 6.
Die Offsetdruckmaschine nach Fig. 1 bis 3 hat einen Plattenzylinder 10 üblicher Bauart, auf dem die Rollen zum Auftragen der Farbe und der Anfeuchtigkeit für die auf dem Zylinder befestigte Platte angeordnet sind. Für die Färbung der Platte sind drei verschiedene Farben und drei Farbauftrageeinrichtungen 12, 13, 14 üblicher Bauart vorgesehen. Zum Auftragen der Feuchtigkeit, z. B. Wasser, dient die Einrichtung 15 bekannter Bauart. Die Auftrageeinrichtungen für die Farben, z. B. rot, blau oder schwarz, durch die Rollen 12, 13 14 werden durch die Steuerleisten 12', 13', 14', die entsprechend aus der Peripherie des Zylinders 10 herausragen, gesteuert.
Diese Leisten steuern auch die Befeuchtungsrolle 15, so dass die Auftragungen der Feuchtigkeit auf die Teile 15' der Platte zwischen den Plattenteilen 12", 13" und 14" liegen, die je um 1200 voneinander versetzt sind.
Die Platte 11 kann beliebig gestaltet sein, z. B. eine dünne, vernichtbare, aus einem Stück bestehende Platte, wie sie in der britischen Patentschrift Nr. 1 298 205 beschrieben ist.
Auf ihr sind voneinander getrennt alle Zettelangaben enthalten, die für den Druck eines dreifarbigen Zettels nach dem Offsetverfahren erforderlich sind. Es ist aber auch möglich, anstelle der aus einem Stück bestehenden Platte mehrere Platten zu benutzen. Die Platte 11 ist auf dem Zylinder befestigt, so dass zwischen ihren Enden ein Spalt oder Zwischenraum 16 verbleibt, der eine bedeutende Länge haben kann.
Den Plattenzylinder tangential berührend liegt der Gummituchzylinder 20, dessen Umfang ein Drittel des Umfangs des Zylinders 10 beträgt. Der Zylinder 20 ist mit einem Gummituch 21 bedeckt, das einen wirksamen Arbeitsumfang hat, der der Umfangslänge der Plattenteile 12", 13" und 14" entspricht, so dass ein Spalt 22 von merklicher Länge auf dem Gummituchzylinder verbleibt. Dieser dreht sich dreimal bei jeder Umdrehung des Plattenzylinders 10, so dass bei jeder seiner Umdrehungen jeweils das Farbbild von einem der Plattenteile 12", 13" und 14" auf das Gummituch 21 übertragen wird.
Nach Ablauf der drei Umdrehungen des Zylinders 20 sind so alle Bilder der Plattenteile 12", 13", 14" auf das Gummituch übertragen und bilden eine vollständige gefärbte Wiedergabe des Zettels, die in stetiger Folge auf die fortlaufende Papierbahn oder auf anderes zu bedruckendes Material übertragen wird. Wenn diese Übertragungen in der bisher üblichen Weise durchgeführt werden, entstehen auf der Bahn 25 zwischen den einzelnen Abdrucken Zwischenräume, die der Breite des Spaltes 22 auf der Gummituchwalze gleich sind. Nach der Erfindung wird es nunmehr möglich, die Abdrucke in der Form auf das Papier zu übertragen, dass der Spalt 22 auf dem Abdruck fortfällt oder eine vorgegebene, veränderliche Länge erhält.
Dies wird erreicht, unabhängig davon, ob auf dem Umfang der Gummituchwalze ein einziger Zettel oder Wiederholungen dieses Zettels vorhanden sind und auch unabhängig davon, ob sie sich mit ihren Enden berühren oder einen Abstand voneinander haben. Die aufeinander folgenden Abdrucke auf der Bahn 25 berühren sich somit an ihren Enden oder haben den gleichen Abstand voneinander auf der ganzen Länge der Bahn.
Der Druckzylinder 30 ist mit seiner Welle 29 in Lagern der Seitenrahmen 28 und 28' gelagert und hat die Form eines Käfigs. Er ist hohl und durch die Stirnwände 31 und 32 begrenzt, die durch einen gebogenen, in Achsrichtung verlaufenden Abstandhalter 33 und durch ein diesen diametral gegenüberliegendes gebogenes Drucksegment 34 miteinander verbunden sind. Dieses Drucksegment 34 ist ein Teil der Peripherie des Zylinders, während der Abstandhalter 33 von der Peripherie des Zylinders aus radial nach innen versetzt ist und an der Stirnwand 31 liegt. Als Ergebnis dieser Konstruktion und der in Fig. 1 dargestellten ungewöhnlich in seinem Umriss gestalteten Stirnwand 32 wird ein bequemer Zugang zu dem Inneren des Zylinders ermöglicht, ohne dass er auseinander genommen werden muss.
Das Drucksegment 34 hat eine Druckfläche, die wenigstens so gross ist wie die Bildfläche des längsten Bildes auf dem Gummituch 21. Sie entspricht dem längsten Zettel, der auf der Maschine in fortlaufender Reihe gedruckt werden soll. Er kann z. B. eine Grossenabmessung von 27,5 cm (11") haben, so dass der Druckzylinder 30 ohne Änderung für alle Zettel bis zu dieser Grösse benutzt werden kann.
Auf der Welle 29 liegt auf der Seite der Stirnwand 31 ein Zahnrad 36 (s. Fig. 1 und 2), dessen Zähne in ein Zahnrad 37 eingreifen (s. Fig. 1), das auf der Welle 38 angeordnet ist, die eine Riemenscheibe 39 trägt. Diese ist durch einen Riemen 40 mit der Riemenscheibe 41 auf der Welle eines kontinuierlich umlaufenden Motors 42 verbunden.
Das Zahnrad 36 greift ferner in ein Zahnrad 43 ein, das mit dem Gummituchzylinder 20 verbunden ist. Das Zahnrad 43 greift seinerseits in das Zahnrad 44 ein, das auf der Welle des Plattenzylinders 10 befestigt ist. So werden die Zylinder 10, 20 und 30 kontinuierlich von dem Motor 42 angetrieben.
Der Gummituchzylinder 20 ist so angeordnet, dass er von den Zylindern 10 und 30 abgehoben werden kann, ohne dass die Zähne der Zahnkränze, die die drei Zylinder miteinan der verbinden, ausser Eingriff kommen.
Wie Fig. 4 zeigt, ist der Gummituchzylinder 20 und das mit ihm verbundene Zahnrad 43 auf einer Welle 45 angeordnet. Diese Welle ist in einem Arm eines Winkelhebels 46 gelagert, der um die Achse 47 schwenkbar ist. Der andere Arm des Winkelhebels 46 ist an die Kolbenstange 12 eines schwenkbar angeordneten Luftdruckkolbens 48 angebracht, der durch ein von einem Solenoid betätigten Luftventil 49 gesteuert wird. Das Solenoidventil 49 ist durch Leitungen mit einem Schalter 50 verbunden, der entweder durch einen Handgriff 81 oder durch einen Hebelarm 77 betätigt wird, wenn die Zufuhr der Papierbahn 25 unterbrochen werden soll. Dabei wird gleichzeitig das Luftventil 49 betätigt, das über den Kolben 48 und den Hebel 46, den Gummituchzylinder 20 von den Zylindern 10 und 30 abhebt.
Wie Fig. 1 zeigt, bewegt sich dabei der Gummituchzylinder 20 aus der in ausgezogenen Linien dargestellten Stellung in die in gestrichelten Linien dargestellte Stellung, die aber nicht so weit ausweicht, dass der Eingriff der Zähne, der die Zylinder durch die Zahnräder mit dem Motor 42 verbindet, unterbrochen wird. Wenn der Gummituchzylinder so abgehoben ist, bewirkt die Maschine keine Abdrücke mehr auf der Papierbahn 25. Nachstehend wird eingehender beschrieben, wie auch die auf der Welle 45 angeordnete Kurve 118 gehoben wird, so dass sie nicht in Berührung mit der Rolle 117 kommen kann, die mit einer Stanzeinrichtung verbunden ist, die Löcher in die Papierbahn stanzt. Wenn somit der Gummituchzylinder 20 ausgeschwenkt ist, kann die Druckmaschine weder Drucknoch Stanzarbeiten durchführen.
Aus diesen Darlegungen geht hervor, dass beim Betrieb der Druckmaschine die drei Zylinder 10, 20 und 30 mit gleichbleibender Geschwindigkeit umlaufen, ohne dass die Drehbewegung und das Register der drei Zylinder zueinan der gestört wird, wenn der Gummituchzylinder 20 von den Zylindern 10 und 30 abgehoben wird.
Wie oben angegeben ist, dreht sich der Gummituchzylinder 20 dreimal bei jeder Umdrehung des Plattenzylinders
10 und ermöglicht dadurch ein Zusammensetzen aller einge färbten Bilder der Platte 11 auf dem Gummituch 21. Wenn der Gummituchzylinder 20 seine drei Umdrehungen vollendet hat und die erste Umdrehung für seinen nächsten Arbeitsgang beginnt, kommt der Anfang seines Gummituchs 21 in eine genau registrierte Einstellung gegenüber der voranlaufenden Kante des Drucksegments 34 auf den Zylinder 30.
In dem Masse, wie die Zylinder 20 und 30 ihren Umlauf fortsetzen, überträgt das Gummituch 21 das zusammengesetzte Bild auf den Teilabschnitt 25' der Papierbahn 25. Dabei bewegt sich der Abschnitt 25' der Papierbahn gegenüber dem Drucksegment 34 nicht, und der Übertragungsvorgang findet einmal pro Umdrehung des Zylinders 30 statt.
Damit der vorgenannte Vorgang durchführbar ist, muss, wie bereits erwähnt, der Plattenzylinder 10 die Plattenteile 12", 13", 14", an welchen sich die Bildflächen befinden, sowie der Gummituchzylinder 20 bestimmten Forderungen genügen. So sollte der Umfang des Gummituchzylinders derart bemessen sein, dass die Umfangslänge des Plattenzylinders 10 geteilt durch diejenige des Gummituchzylinders 20 eine ganze Zahl ergibt, welche grösser ist als eins. Diese Zahl hängt dabei selbstverständlich davon ab, wie viele Bildflächen an der Druckplatte erforderlich sind, um das komplette, mehrteilige bzw. mehrfarbige Druckbild herzustellen.
Beim gezeigten Beispiel sind drei Bildflächen 12", 13", 14" erforderlich, um das komplette Bild zu drucken. Da die entsprechenden Plattenteile jeweils um 1200 versetzt sind, ist die genannte ganze Zahl in diesem Falle 3. Wie bereits erwähnt, sollte jede einzelne Bildfläche an den Plattenteilen eine Umfangsfläche haben, welche der Länge der Arbeitsfläche des Gummituchzylinders entspricht. Ferner sollten die Abstände zwischen einander entsprechenden Punkten, welche in den gleichen Teilen von aufeinanderfolgenden Bildflächen angeordnet sind, z. B. die Mitten von solchen Bildflächen, gleich gross sein wie die Umfangslänge des Gummituchzylinders.
Wenn der Gummituchzylinder mit einem Spalt 22 (Fig. 1) versehen ist, müssen aufeinanderfolgende, benachbarte, an der Platte bzw. an den Platten befindliche Bildflächen in einer Entfernung voneinander angeordnet sein, welche der Umfangslänge des Spaltes 22 oder der Nichtarbeitsfläche des Gummituchzylinders entspricht. Somit kann ein zusammengestelltes Bild aus den mit Farbe versehenen, am Plattenzylinder vorhandenen Bildteilen am Gummituchzylinder entstehen. Diese zusammengestellten Bilder werden in einer einzigen Umdrehung des Gummituchzylinders auf einen Träger 25, z. B. einen Papierstreifen, übertragen.
Sobald die Übertragung des zusammengesetzten Bildes von dem Gummituch 21 auf die Papierbahn 25 beendet ist, wird diese weitergezogen, um ein neues Teilstück 25' auf das Drucksegment 34 zu legen, das somit für die nächste Übertragung des Bildes von dem Gummituch auf die Papierbahn bereit ist. Wie aus Fig. 1 und 4 ersichtlich ist, wird die Papierbahn 25 von einer Vorratsrolle 55 zugeführt, die auf einer in den Stirnwänden 31, 32 des Zylinders 30 gelagerten Welle 56 angeordnet ist. Die Welle 56 ist eine lose Welle mit einer Reibscheibe, die als Bremse wirkt und die Rolle 55 gegen weiteres Abwickeln festhält, sobald die Einrichtungen zum Vorziehen der Papierbahn ihre Zugwirkung beenden.
Die Papierbahn 25 wird von der Vorratsrolle 55 durch das Zusammenwirken von zwei Zuführungsrollen 57 und 58 abgezogen. Die Zuführungsrolle 57 liegt auf einer Welle 59, die drehbar in je einem Arm zweier Winkelhebel 60 gelagert ist (s. Fig. 4). Diese sind um die Zapfen 61,61 schwenkbar, die in den Stirnwänden 31, 32 des Zylinders angeordnet sind.
Die anderen Arme des Winkelhebels 60 liegen gegen bewegliche Verriegelungen 62, 62 an und stehen unter der Wir kungvon Federn 69,69, die an den Stirnwänden 31 und 32 des Zylinders befestigt sind. Die Bewegungen der Verriegelungen werden durch von Hand betätigte Stellräder 63, 63 gesteuert. Dabei werden die Arme der Hebel 60, 60 durch die Verriegelungen 62, 62 bewegt, wenn die Stellräder 63, 63 in einer Richtung gedreht werden, in der die Hebel um ihre Zapfen 61, 61 schwingen. Dadurch wird die Rolle 57 aus ihrer die Papierbahn berührenden Stellung gegenüber der Rolle 58 zurückgezogen, wodurch sie das Weiterziehen der Papierbahn erleichtern.
Wenn die Papierbahn ordnungsgemäss zwischen den Zuführungsrollen hindurchgezogen ist, werden die Handräder 63, 63 entsprechend gedreht, so dass sie die Bewegung der Verriegelung 62, 62 zulassen und die Zuführungsrolle wieder in die die Bahn zuführende Stellung gebracht werden kann.
Die durch die Zuführungsrollen 57, 58 geförderte Bahn läuft über das Drucksegment 34 zu der Aufwickelrolle 64, die auf der Welle 65 in den Stirnwänden 31, 32 des Zylinders 30 gelagert ist. Auf der Welle 65 ist ein Kettenrad 66 angebracht, das durch eine Kette 67 mit dem Kettenrad 68 zum Antrieb der Aufwickelrolle verbunden ist, wie dies weiter unten beschrieben wird.
Die Papierbahn 25 wird schrittweise über das Drucksegment 34 durch die Zuführungsrollen 57, 58 und durch die Aufwickelrolle 64 in folgender Weise zugeführt: Zwischen dem Seitenrahmen 28 der Druckmaschine und dem Zahnrad 36 des Druckzylinders 30 (s. Fig. 2) liegt ein vertikal angeordneter Winkelhebel 75, der um den am Seitenrahmen
28 festen Zapfen 26 schwenkbar ist. Der Arm 77 des Winkelhebels 75 ist verstellbar und dazu an dem Maschinenrahmen 28 durch einen Bolzen 78, der mit Gewinde in den Maschinenrahmen eingreift, festlegbar. Dieser Bolzen 78 gleitet in einem bogenförmigen Schlitz 80 im Hebelarm 77 (s. Fig. 1). An seinem Kopf ist ein Handgriff 79 angebracht, durch den der Bolzen 78 so gedreht werden kann, dass er den Hebelarm festklemmt oder freigibt.
Wenn durch den Handgriff 79 der Bolzen 78 so gedreht ist, dass der Arm 77 des Winkelhebels 75 frei beweglich ist, kann dieser, um den Drehpunkt 76 geschwenkt werden, indem man den Handgriff 81 betätigt, der den Hebelarm 77 über die Seitenkante des Maschinenrahmens 28 hinaus verlängert. Wenn der Arm 77 des Winkelhebels 75 in dem gewünschten Ausmass geschwenkt ist, wird der Handgriff 79 an den Schraubenbolzen 78 in die entgegengesetzte Richtung gedreht und legt den Hebelarm in dieser Stellung fest. Das Ausmass, um das der Hebelarm 77 geschwenkt ist, kann durch einen Zeiger 82 an dem Hebelarm auf einer Skala 83 an dem Maschinenrahmen angegeben werden und kennzeichnet die Länge des zugeführten Papierbahnabschnittes.
Der andere Arm 88 des Winkelhebels 75 ist an seinem anderen Ende mit einer als Lager ausgebildeten Nabe 89 versehen, die die Welle 29 des Druckzylinders 30 umfasst (s. Fig.3). Der Winkelhebel 75 ist so zu der Welle 29 angeordnet, dass der Zeiger 82 auf den Wert null der Skala 83 zeigt, wenn der axiale Mittelpunkt 90 der Nabe 89 mit dem Mittelpunkt 91 der Welle 29 zusammenfällt. Wenn der Arm 77 des Winkelhebels in der vorstehend angegebenen Weise so geschwenkt wird, dass der Zeiger 82 auf der Skala 83 einen anderen Wert anzeigt, z. B. wie in Fig. 1, so schwingt der Arm 88 in Richtung des Pfeiles 92 in Fig. 3 und bewegt den Mittelpunkt 90 der Nabe 89 aus der Achsrichtung der Welle 29 heraus. So wird die Nabe 89 aus der zentrischen Lage zur Welle 29 auf eine Exzentrizität geschwenkt, die von der Einstellung des Hebelarmes 77 abhängt.
Wie nachstehend erläutert wird, wird kein Abschnitt der Papierbahn zugeführt, wenn die Nabe 89 und die Welle 29 genau konzentrisch liegen, während der Grad der Exzentrizität, auf die die beiden Achsen eingestellt werden, die Länge des Bahnabschnittes 25' bestimmt, der bei jedem Umlauf des Druckzylinders 30 auf das Drucksegment 34 gefördert wird.
Auf der Nabe 89 am Arm 88 des Winkelhebels 75 ist ein grosses Lager 95 vorgesehen, das einen frei um die Achse 90 der Nabe drehbaren Hebel 96 trägt. Dieser ist mit seinem freien Ende an einen Stift 103 eines Kupplungsarmes 97 angelenkt. Der Arm 97 ist mit seinem anderen Ende an der Welle 98 einer Freilaufkupplung befestigt, die nur in einer Richtung wirksam ist. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, verläuft die Welle 98 durch das Zahnrad 36 des Druckzylinders hindurch und ist in diesem in den Lagern 100, 100 gelagert, von denen das zweite in der Stirnwand 31 des Druckzylinders 30 liegt. Infolgedessen bewegt sich die Welle 98 parallel zur Welle 29 auf einer festgelegten Kreisbahn gegenüber dieser.
Sowohl die Drehbewegung der Welle 29 als auch die Bewegung der Welle 98 werden durch das Zahnrad 36 des dauernd durch den Motor 42 angetriebenen Druckzylinders 30 herbeigeführt. Wenn bei dieser Bewegung der Exzenter 89 und die Welle 29 konzentrisch liegen, gleitet der Hebel 96 um ihre konzentrischen Achsen 90, 91, ohne seine Winkeleinstellung oder die Stellung des Zapfens 103 zu den konzentrischen Achsen 90, 91 zu verändern. Wie angegeben ist, folgt dies aus der Stellung des Zeigers 83 auf den Wert null der Skala, so dass kein Papier zugeführt wird. Bei dieser Stellung wird, wie ebenfalls oben angegeben ist, der Schalter 50 betätigt und hebt den Gummituchzylinder aus seiner Berührung mit den anderen Zylindern ab.
Wenn aber während dieser Bewegungsvorgänge die Nabe 89 in eine exzentrische Stellung gegenüber der Welle 29 zum Zwecke der Papierzuführung in einer gewünschten Länge eingestellt wird, bekommt der Arm 97 eine oszillierende Bewegung in einer modifiziert harmonischen Art gegenüber der Achse der Welle 98 wie dies aus dem Teil 101 in Fig. 3 hervorgeht. Das Ausmass dieser oszillierenden Bewegung hängt von der Grösse der Exzentrizität ab, auf die die Nabe 89 zur Bemessung der Länge des zuzuführenden Papierstücks eingestellt ist und die der Einstellung des Hebelarmes 77 gegenüber der Skala 83 entspricht. Mit anderen Worten, je weiter der Zeiger 82 am Arm 77 von dem Nullpunkt der Skala 83 abweicht, desto grösser ist der Ausschlag des Stiftes 103 zwischen dem Hebel 96 und dem Verbindungshebel 97, der dabei um die Achse 98 schwingt.
Die so auf den Hebel 97 übertragene Winkelbewegung bewirkt, dass die Welle 98 eine entsprechende hin und her gehende Bewegung während ihres Umlaufs um die Welle 29 des Zylinders 30 ausführt. Wie angegeben ist, betätigt die Bewegung des Hebels 97 gegenüber der Achse 91 der Welle 29 die Kupplung 99 und führt zu einer harmonischen Beschleunigung und Verzögerung in Richtung des Pfeiles in Fig. 3. Während der Hälfte dieses Umlaufs, bei dem der Arm 97 sich von der Welle 91 fortbewegt, führt die Kupplung 99 eine freie Rückwärtsbewegung aus. Wie Fig. 2 zeigt, ist die Kupplung 99 durch das Zahnradgetriebe 102 mit der Bahnzuführungsrolle 58 verbunden und führt infolgedessen während der Antriebsbewegung die Papierbahn mit harmonischer Beschleunigung und Verzögerung in einer Länge zu, die der Einstellung auf der Skala 83 entspricht.
So kann die Länge der zugeführten Papierbahn von dem Wert null je nach der Einstellung bis zu einem Höchstwert verändert werden.
Durch entsprechend genaue Einstellung der Papierzufuhr können somit die durch das Gummituch 21 auf das Papier übertragenen Bilder dicht aneinander ohne Rücksicht auf den Spalt im Gummituch aufgebracht werden. Wenn man die Bilder von dem Gummituch mit einem vorgegebenen Abstand auf die Papierbahn übertragen will, können die Abstände zwischen den sich wiederholenden Abschnitten durch eine andere Einstellung der Papierzufuhr eingestellt werden.
Die Zuführungsrollen 57, 58, die nach Art von Zumessungs- rollen arbeiten, bestimmen genau die vorgeschriebene Länge des Papierabschnittes der Papierbahn bei jedem Abdruck und verhindern ein zu grosses oder ein unregelmässiges Vorrücken der Papierbahn.
Es sei dabei bemerkt, dass der Leerlauf der Kupplung bei jedem Umlauf des Zylinders gerade dann eintritt, wenn das Drucksegment 34 mit dem Gummituch 21 in Berührung ist, und dass die Antriebswirkung der Kupplung das Papier zuführt, wenn das Drucksegment das Gummituch nicht berührt. Die Papierbahn bewegt sich also während des Auftragens eines Abdruckes mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Oberfläche des Drucksegments. Nach dem Auftragen des Abdrucks ändert sich aber die Geschwindigkeit der Papierbahn, damit ein nachfolgendes Papierstück über das Drucksegment gebracht wird.
In der Ausführungsform nach Fig. 1 wird diese Geschwindigkeit der Papierbahn durch Vermindern der Bewegungszunahme oder durch Bewegen gegenläufig zu der Drehrichtung des Druckzylinders 30 herbeigeführt, so dass die Geschwindigkeit der Papierbahn während eines solchen Intervalls vermindert wird. Es liegt aber auch im Rahmen des Erfindungsgedankens, die Lage der Vorratsrolle 55 und der Aufwickelrolle 64 gegenüber dem Segment 34 zu vertauschen und die Arbeitsrichtung umzukehren, so dass die Papierbahn über das Segment in entgegengesetzter Richtung zugeführt wird.
Dann wird die erwähnte Änderung in der Geschwindigkeit durch eine Bewegungszunahme zu der Geschwindigkeit der Papierbahn erreicht, so dass ein Vorrücken der Papierbahn gegenüber dem Segment 34 herbeigeführt wird.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, ist der oben erwähnte Zahnkranz 68, der einen Teil des Antriebs für die Aufwickelrolle 64 bildet, mit der Freilaufkupplung 99 auf der Welle 98 angeordnet. Da die Aufwickelrolle die Bahn in dem Ausmass aufnehmen muss, wie sie von den Zuführungsrollen 57, 58 gefördert wird, ist das Übersetzungsverhältnis zur Aufwickelrolle so gewählt, dass diese schneller angetrieben wird als an sich notwendig wäre. In ihrem Antrieb ist eine Rutschkupplung bekannter Art angeordnet, so dass die Aufwickelrolle nur die Länge der Bahn aufnimmt, die zugeführt wird.
Auf der Welle der Aufwickelrolle kann auch eine federbelastete Lagerkappe und ein Wellenhalter bekannter Art angeordnet sein, damit ein ausreichendes, restliches Drehmoment auf diese Welle einwirkt, das die Papierbahn unter Spannung hält, wenn die Zahnradanordnung, die sie antreibt, während des halben Umlaufs des Zylinders, bei dem die Bahn nicht gefördert wird, in Ruhestellung ist.
Der Gegendruckzylinder nach Fig. 4 ist im wesentlichen ebenso aufgebaut, wie in Fig. 1 und 3 dargestellt ist. Er ist aber zusätzlich mit einer Einrichtung zum Ausstanzen von Löchern in die Papierbahn 25 vorgesehen. Diese Löcher dienen zur Kontrolle, die besonders beim Drucken von Zetteln für Medikamente auf einer fortlaufenden Bahn erwünscht ist. Die Stanzeinrichtung liegt dicht neben dem Drucksegment 34 und enthält Einrichtungen zum Stanzen eines Loches oder einer Reihe von Löchern an der gewünschten Stelle der Abdrucke.
Durch genaues Einstellen der Stanz einrichtung kann ein Loch oder eine Reihe von Löchern in genauem Register in oder dicht neben dem Abdruck eingestanzt werden, der bei dem vorhergehenden Arbeitsschritt vom Gummituch 21 auf das Papier aufgetragen wurde, nachdem die Papierbahn um einen Schritt vorgerückt ist, wobei ein neuer Bahnabschnitt 25' auf das Drucksegment 34 für den nächsten Abdruck aufgebracht wird.
Die Stanzeinrichtung besteht aus einem oder mehreren Stempeln 100 und ist in einem Halter 111 angeordnet. Jeder Stempel wirkt mit einer Gegenplatte 112 zusammen, über die die Bahn auf ihrem Weg zur Aufwickelrolle 64 läuft. Mit der Gegenplatte 112 ist ein Behälter 113 für die ausgestanzten Papierstückchen verbunden. Die Teile 110 bis 113 sind auf einem Schlitten 114 angeordnet, der in einem Halter 115 beweglich ist, der seinerseits am Rand der Zylinderstirnwand 31 befestigt ist. Der Schlitten 114 ist mit einer Feder belastet, die den Stempel 110 nach aussen drückt. Er trägt ferner eine Betätigungsrolle 117, auf die ein Kurvensegment 118 einwirken kann, das in dem Spalt zwischen den Enden des Gummituches 21 auf dem Zylinder 20 angeordnet ist.
So ergibt sich, dass die Betätigungsrolle 117 mit dem Kurvensegment 118 in Eingriff kommt, gerade nachdem die Papierbahn 25 einen Abdruck durch das Gummituch erhalten hat.
Dadurch wird der Stempel 110 gegen die Spannung der Feder 116 herabgedrückt und stanzt zusammen mit der Gegenplatte 112 ein Loch in den vorher bedruckten Teil 25' der Papierbahn. Dieses Ausstanzen aus dem gerade bedruckten Bahnteil 25' tritt nach jedem Abdruck auf den folgenden Bahnteilen ein, wobei die Papierbahn 25 gegenüber dem Stanzstempel und dem Gegendrucksegment bei dem entsprechenden halben Umlauf des Druckzylinders stillsteht.
Dagegen wird, wie vorstehend beschrieben, während der zweiten Hälfte des Zylinderumlaufs die Papierbahn weitergezogen, damit ein neuer Bahnabschnitt auf das Gegendrucksegment 34 kommt und dort den nächsten Abdruck von dem Gummituch 21 aufnimmt.
In Fig. 5 ist eine Ausführung gezeigt, bei der zwei Gummituchwalzen zum aufeinanderfolgenden Abdrucken mehrerer Bilder auf die Papierbahn anstelle eines zusammenge setzten Bildes, wie in der Maschine nach Fig. 1 bis 4 benutzt werden. Bei der Ausführung nach Fig. 5 sind drei verschieden gefärbte Bilder auf zwei Platten 11' und 11" vorge sehen, die auf zwei Plattenzylindern 10' und 10" angeordnet sind. Die zerlegten Bilder, die durch Farbrollen ähnlich den Rollen 12 und 13 in Fig. 1 eingefärbt werden, sind auf den Teilen 12" und 13" der Platte 11" vorgesehen. Die Bilder, die durch Farbrollen entsprechend den Rollen 14 in Fig. 1 eingefärbt werden sollen, sind auf dem Teil 14" der Platte 11' angeordnet. Mit den Plattenzylindern 10' und 10" wirken die Gummituchzylinder 20' und 20" zusammen.
Ihnen ist ein gemeinsamer Druckzylinder 30 zugeordnet, der dem Druckzylinder nach Fig. 1 entspricht.
Bei der Druckverbindung nach Fig. 5 werden aus zwei Farben zusammengesetzte Bilder auf dem Gummituch 21" des Zylinders 20" hervorgerufen, während die Bilder in der dritten Farbe gesondert auf dem Gummituch 21' des Zylinders 20' hergestellt werden. Dann wird zunächst ein zweifarbiges Bild auf das Teilstück 25' der Papierbahn, die auf dem Drucksegment 34 liegt, abgedruckt, während es sich in Richtung des angegebenen Pfeiles dreht. Bei seiner Weiterbewegung wird das dritte Farbbild von dem Gummituch 21' über den Abdruck des Gummituches 21" gedruckt.
Die Einrichtung zum Zuführen der Papierbahn liegt in dem Zylinder 30 und ist so eingestellt, dass, wenn das Ende 104 der Papierbahn bei dem Umlauf des Zylinders 30 über den Punkt 105 läuft, der Vorschub der Papierbahn eingeleitet und so lange fortgesetzt wird, bis das Ende 104 den Punkt 106 nach einem halben Umlauf des Zylinders 30 erreicht hat. Dann wird der Papiervorschub unterbrochen und ein neuer Papierabschnitt 25' liegt genau auf dem Segment 34 für den nächsten Druck.
In der Ausführung nach Fig. 6 sind der Druckzylinder und sein Segment durch eine Gegendruckplatte 130 ersetzt, die auf der Oberseite eines Wagens 131 angeordnet ist. Der Wagen 131 trägt an seiner Unterseite zwei Paar Gleitbuchsen 132, von denen je zwei auf jeder der in Längsrichtung verlaufenden Gleitstangen 133 verschiebbar sind. Diese sind in Abstand voneinander mit ihren Enden in zwei quer zu ihnen verlaufenden Trägern 134, 134 befestigt. Der Wagen 130 wird durch eine Kurvennute 136 auf den Mantel eines Zylinders 135, der sich um eine horizontale Achse 140 dreht, hin und her geschoben. In der Kurvennute 136 rollt eine Kurvenrolle 137, die am Ende eines Schwenkarmes 138 angeordnet ist. Das die Rolle 137 tragende Ende 138 des Schwenkarmes 138 ist durch einen Lenker 139 mit den Wagen 131 verbunden.
Wenn sich die Kurvenscheibe 135 dreht, wird der Wagen mit der Gegendruckplatte 130 auf den Gleitstangen 133 hin und her bewegt. Die Kurvenscheibe 135 hat eine Umlaufzahl, die gleich der des Plattenzylinders 10 entspricht. Die Kurvennute 136 hat ein eine konstante Geschwindigkeit hervorrufendes Profil und verschiebt die Druckplatte 130 über eine Wegstrecke, die wenigstens gleich der Umfangslänge des Gummituches 21 auf dem Zylinder 20 ist.
Die Platte 130 und der Gummituchzylinder 20 arbeiten so, dass eine dreifarbige Auftragung auf dem Gummituchzylinder 20, die in der zu Fig. 1 beschriebenen Weise hergestellt ist, abgedruckt wird. Die Zylinder 10 und 20 der Fig. 6 sind antriebsmässig miteinander verbunden. Der Gummituchzylinder 20 wird über einen Kettenantrieb 120, 121, 122 von einer Welle angetrieben, die in dem Rahmen 123 der Maschine gelagert ist. Dazu dienen Kegelräder 124, 126, die von der senkrechten Welle 127 angetrieben werden.
In der Bauart nach Fig. 6 sind der Plattenzylinder 10 und der Gummituchzylinder 20 drehbar in dem Seitenrahmen der Maschine gelagert, die auf einer Grundplatte 125 ruht. Die vertikale Welle 127 ist an ihrem unteren Ende durch entsprechende Zahnräder mit der Welle eines Antriebsmotors 128 verbunden. Die vertikale Welle 127 trägt ein Kegelrad 129, durch das die horizontale Welle 140 der Kurvenscheibe 135 angetrieben wird, die in den Lagern 141, 141 im Maschinenrahmen 123 liegt.
In Fig. 6 ist durch Pfeile 142 und 143 über der Druckplatte 130 angegeben, dass die Druckplatte 130 bei dem Vorwärtsschritt des Wagens 131 in eine höherliegende Stellung kommt, die durch den ausgezogenen Pfeil 142 bezeichnet ist.
Dadurch kommt das Gummituch 21 des Zylinders 20 mit dem Teilstück 25' der Papierbahn 25 über der Platte 130 zur Auflage und rollt auf der Papierbahn ab. Beim Rücklauf des Wagens 131 wird die Platte 130 abgesenkt, wie dies durch den Pfeil 143 in strichpunktierter Linie angegeben ist, so dass die Papierbahn sich gegenüber dem Gummituchzylinder 20 senkt.
Diese Bewegung der Gegendruckplatte 130 entsprechend den Pfeilen 142, 143 wird durch das Zusammenwirken der Kurventeile 130 mit einer weiteren Kurvenscheibe 144 herbeigeführt. Diese Kurvenscheibe 144 liegt unter dem Wagen 131 auf einer Zahnradwelle 145 und hat eine Kurvennute 148 auf ihrer Stirnfläche. In der Kurvennute 148 liegt eine Kurvenrolle 149, die an einer längeren, horizontal liegenden Stange 150 drehbar angebracht ist. Die Stange 150 ist an ihren Enden mit den nach unten ragenden Armen zweier Winkelhebel 151 verbunden, die um ihre im Maschinenrahmen 123 festen Achsen 152. 152 schwenkbar sind. Die anderen Arme der Winkelhebel sind mit den Querträgern 134, an denen die Gleitschienen 133 befestigt sind, angelenkt.
Auf der Zahnradwelle 145 ist ein Kettenrad 153 angebracht, das durch eine Kette 154 mit einem Kettenrad 146 an der Motorwelle 128 verbunden ist, wodurch die Welle 145 und die Kurvenscheibe 144 in der durch einen Pfeil gekennzeichneten Richtung gedreht werden. Dadurch bewirkt die Kurvennute 148, dass der aus den Gleitstangen 133, den Querträgern 134 und der Druckplatte 130 bestehende Wagen 131 während seines Vorwärtsganges angehoben und während seines Rückwärtsganges abgesenkt wird. So kommt der Papierabschnitt 25' bei der Vorwärtsbewegung der Druckplatte 130 mit dem Gummituch 121 zur Durchführung des Druckvorganges in Berührung, während er beim Rückwärtsgang von dem Gummituch abgehoben wird.
In dem Wagen 131 liegen die Vorratsrolle 155 und die Aufwickelrolle 156 der Papierbahn. Die Papierbahn 25 läuft von der Vorratsrolle 155 über eine Zuführungsrolle 157 und über die Druckplatte 130 zu der Aufwickelrolle 156. Zu dieser Bewegung der Papierbahn dient eine Einrichtung bestehend aus einer Riemenscheibe 158 auf der Welle der Aufwickelrolle 156, einem Keilriemen 159 und einer Riemenscheibe 166, die ein Teil einer Freilaufkupplung 160 auf der Welle 167 ist. Die Freilaufkupplung wirkt beim Rücklauf des Schlittens 131. Die Welle 167 ist mit einem Arm 161 verbunden, der an seinem anderen Ende mit einer Stange 162 verbunden ist. Das andere Ende der Stange 162 ist schwenkbar und in bekannter Weise einstellbar mit einem Hebel 163 verbunden, der mit seinem oberen Ende in dem Wagen 131 schwenkbar gelagert ist.
An seinem unteren Ende trägt der Hebel 163 ein Zahnsegment 164, das in eine horizontale Zahnstange 165 eingreift, die mit ihren Enden an den Querträgern 134 befestigt ist.
Durch diese Anordnung schwenkt das Zahnsegment 164 bei der Bewegung des Wagens 131 über die Stange 162 und den Arm 161 die Kupplung 160 in die Freilaufstellung. Bei der Rückwärtsbewegung des Wagens 131 schwenkt das Segment 164 den Arm 161 und dadurch die Kupplung 160 auf der Welle 167 in Richtung des Pfeiles in die Antriebsstellung der Kupplung 160. Dadurch wird die Riemenscheibe 166 über den Riemen 159 und die Riemenscheibe 158 mit der Aufwickelrolle 156 verbunden und dreht diese so, dass sie den Papierstreifen 25 aufwickeln. Gleichzeitig treibt ein Zahnrad 168 zwischen der Kupplung 160 und der Zuführungsrolle 157 diese in Richtung des Pfeiles und zieht Papier von der Vorratsrolle 155 ab. Mit der Zuführungsrolle 157 wirkt eine Gegenrolle 169 zusammen, die in gleicher Weise angeordnet ist, wie die Zuführungsrolle 57 in Fig. 1.
So arbeitet die Bauart nach Fig. 6 mit der Gegendruckplatte 130, die sich hin und her bewegt, wobei die Papierbahn 25 bei der Vorwärtsbewegung der Platte bedruckt und bei ihrer Rückwärtsbewegung um ein entsprechendes Stück weitergefördert wird. Ähnlich wie bei der Bauart nach Fig. 1 nimmt die Papierbahn an der Bewegung der Einrichtungen teil, von denen die Druckplatte ein Bestandteil ist. Sie bewegt sich gegenüber der Druckplatte bei dem Leerlaufabschnitt in der Bewegung der Druckplatte. Die Länge des zugeführten Papierstücks wird durch die Einstellung der Verbindung der Stange 162 mit dem Zahnsegment 164 geregelt, das mit dem ein Längenanzeiger, ähnlich wie der Längenan- zeiger 82, 83 bei der Bauart nach Fig. 1, verbunden werden kann.
Fig. 7 zeigt eine Bauart, bei der der Druckzylinder schrittweise vorwärtsbewegt wird und die Vorratsrolle sowie die Aufwickelrolle der Papierbahn nicht im Druckzylinder sondern ausserhalb desselben angeordnet sind.
In der Bauart nach Fig. 7 ist der Gummituchzylinder 175 unmittelbar mit dem Hauptantriebsmotor, z. B. durch ein Kettenrad 176 und eine Kette 177 verbunden. Der Gummituchzylinder 175 und der Plattenzylinder 178 sind durch ein Zahnrädergetriebe verbunden, ähnlich wie die Zylinder 10 und 20 bei der Bauart nach Fig. 1. Der Gegendruckzylinder 180 erhält seinen Antrieb durch Kurvenscheiben 181 und 182, die beide auf einer Welle 183 liegen und von dem Plattenzylinder 178 angetrieben werden. In Fig. 7 besteht dieser Antrieb aus einem Kettenrad 184 auf der Kurvenscheibenwelle 183, einer Kette 185 und einem Kettenrad 186, das mit einem Zahnrad verbunden ist, das in ein Zahnrad 187 auf der Welle 188 des Plattenzylinders 178 eingreift.
Dieser kraftschlüssige Antrieb ist so bemessen, dass die Kurvenscheibenwelle 183 mit der gleichen Umlaufzahl angetrieben wird, wie der Plattenzylinder 178 über die Gummiwalze 175.
Die Kurvenscheibe 181 ist mit einer Einrichtung versehen, die eine hin und her gehende Bewegung auf eine, den Druckzylinder 180 antreibende Zahnstange hervorruft. Die Kurvenscheibe 182 bewirkt das Absenken des Druckzylinders 180 nach jedem Druckvorgang.
Nach Fig. 7 liegt der Druckzylinder 170 auf einer Welle
190, die in einem jochförmigen Arm eines Winkelhebels
191, 193 gelagert ist, der um den Festpunkt 192 schwingen kann. Der Arm 193 dieses Winkelhebels greift mit einer Kurvenrolle 194 in die Mantelfläche der Kurvenscheibe 182 ein.
Die Kurvenscheibe 182 ist verstellbar und besteht dazu aus zwei Platten, die gegeneinander verdreht und verbunden werden können. So entsteht eine vorspringende Kurve 195, deren Beginn einstellbar ist und deren Ende stets in dem gleichen Zeitpunkt bei jedem Umlauf liegt. Durch diese Einstellbarkeit der Kurvenscheibe 182 kann man die Länge der zugeführten Papierbahn der jeweiligen Länge des Aufdrucks entsprechend der verschiedenen Längen der Zettel anpassen.
Das Ende des Winkelhebelarmes 193 ist ferner mit einer Bremse 196 versehen, die mit einem Bremsteil 197 zusammenarbeitet, der an dem festliegenden Träger 198 angebracht ist und die Papierbahn festhält, wenn die Kurvenrolle auf dem Vorsprung 195 der Kurvenscheibe 182 den Druckzylinder 180 absenkt. Auf der Welle des Druckzylinders 180 ist ein kleines Zahnrad 200 angeordnet, das in eine Zahnstange 201 eingreift, die eine hin und her gehende horizontale Bewegung ausführt, die durch den Doppelpfeil angedeutet ist. Die Zahnstange 201 gibt dem Zahnrad 200 eine hin und her gehende Bewegung, die dazu dient, die Welle
190 des Druckzylinders nur in einer dem Uhrzeigersinn entsprechenden Drehrichtung anzutreiben, d. h. in der Zuführungsrichtung der Papierbahn 25, und zwar mit Hilfe einer Freilaufkupplung 202.
Das Ausmass der Hin- und Herbewegung der Zahnstange 201 und dementsprechend die Länge der Peripheriefläche des Druckzylinders hängt von der Länge des auf dem Papier herzustellenden Abdruckes bzw. der Länge des Abstandes ab, der zwischen zwei aufeinanderfolgenden Abdrucken eingehalten werden soll. Die Peripheriefläche des Druckzylinders ist vollkommen kontinuierlich, soweit sie bei einem vollständigen Hin- und Hergang der Zahnstange bewegt wird.
Das Ausmass der Bewegung der Zahnstange 201 wird durch die Gestalt der Kurve 181 gesteuert, die mit der Zahnstange durch einen Winkelhebel 205, 206 verbunden ist. Der Winkelhebel wirkt mit seinem eine Rolle tragenden Arm 205 mit der auf der Mantelfläche der Kurvenscheibe 181 angeordneten Kurve zusammen, während der andere Arm 206 an das Ende der Zahnstange 201 angelenkt ist. Die Umfangsfläche der Kurvenscheibe 181 hat ein konstantes Geschwindigkeitsprofil, durch das die Geschwindigkeit der Oberfläche des Druckzylinders der des Gummituchs 207 angepasst ist.
Seine Profilteile, die sich an den Anfang und das Ende des Teiles für die gleichbleibende Geschwindigkeit anschliessen, sind so gestaltet, dass eine gleichmässige Beschleunigung und Verzögerung zu der konstanten Geschwindigkeit hervorgerufen wird. Der Teil des Profils der Kurve 181 für die kon stante Geschwindigkeit endet an der Stelle, die dem Absenkpunkt des Vorsprunges 195 der Kurve 182 entspricht.
Der Papierstreifen wird von der Vorratsrolle 210 durch zwei Zuführungsrollen 211 abgezogen, die so ausgeführt sind, dass sie die Papierbahn in eine freie Schleife 212 för dern. Diese ist ausreichend tief, damit eine kleine konstante
Spannung in der Papierbahn auftritt, wie die Bahn bei der Berührungsbewegung mit dem Gummituch 207 auf dem Zylinder 175 weitergezogen wird, wenn sie sich mit dem Druckzylinder 180 berührt. Die Bewegung der Bahn auf dem
Druckzylinder wird verzögert, wenn der Druckzylinder abgesenkt wird. Dabei berühren die Bremsteile 196 und 197 die Papierbahn an der Auslaufseite der Schleife. Wenn der Druckzylinder 180 abgesenkt wird, kommt der untere Teil seiner Umfangsfläche mit dem feststehenden Teil der Bremse 203 in Berührung, die unmittelbar die Bewegung des Druckzylinders unterbricht.
Die Papierbahn läuft von der Schleife
212 über eine freibewegliche Führungsrolle 213, die auf der
Drehachse 112 des Winkelhebel 191, 193 gelagert ist, und dann über den Druckzylinder 180 zu der Aufwickelrolle 215.
Diese wird zum Aufwickeln der Bahn, die aus der Schleife 212 zugeführt wird, durch eine Riemenscheibe 216 auf der
Welle der Aufwickelrolle 215, einen Keilriemen 217 und eine Riemenscheibe 190 auf der angetriebenen Welle des Druckzylinders 180 angetrieben.
Der Plattenzylinder 178 wird, wie ersichtlich, durch Berührung mit dem Gummituchzylinder 175 angetrieben, der seinerseits unmittelbar mit dem Hauptmotor verbunden ist.
Es besteht aber keine Zahnradverbindung zwischen dem Gummituchzylinder 175 und dem Druckzylinder 180. Dieser wird vielmehr schrittweise durch ein Kurvengetriebe von dem Plattenzylinder 178 angetrieben. Wenn der Druckzylinder 180 bei dem Vorwärtshub der Zahnstange 201 einen Schritt weiterbewegt wird, tritt er in seiner angehobenen Lage mit seiner Mantelfläche in einen solchen Eingriff mit dem Gummituch 207 auf dem Zylinder 175, so dass ihre gegenseitige Berührung während der Abrollbewegung die beiden Zylinder aufeinander weiterbewegt. Während dieser Weiterbewegung der Papierbahn 25 überträgt das Gummituch 207 seine eingefärbten Aufdrucke auf die Papierbahn.
Gleichzeitig wird die Aufwickelrolle 215 durch Reibung angetrieben, um eine entsprechende Länge der von den beiden Zylindern 175 und 180 zugeführten Papierbahn aufzunehmen. An dem Ende eines solchen Druckvorganges senkt die Kurvenscheibe 182 den Druckzylinder 180 ab, worauf dieser Zylinder verzögert und stillgesetzt wird. Denn sobald der Druckzylinder sich senkt, erfassen die Bremselemente
196, 197 die Papierbahn und verhindern ihr Weiterlaufen als Folge ihres Trägheitsmoments. Dabei kommt der Druckzylinder 180 mit der feststehenden Bremse 203 in Berührung, wodurch dessen Trägheitsmoment abgefangen wird. Gleichzeitig wird auch die Maschine für ein Bedrucken der Bahn unwirksam.
Wenn der Druckzylinder 180 mit einer Locheinrichtung, ähnlich wie der Zylinder 30 in Fig. 4 versehen ist, setzt das Absenken des Druckzylinder 180 auch die Stanzeinrichtung ausser Betrieb, weil deren Betätigungsrolle ausser Eingriff mit einer Betätigungskurve gebracht wird, die an dem Gummituchzylinder 175 vorgesehen ist, ähnlich wie dies bei der Bauart nach Fig. 4 beschrieben ist.
Bei dem nächsten Arbeitsgang der Druckpresse wird zu nächst der Druckzylinder 180 von der Bremse 203 abge hoben. Wenn dann die Oberfläche des Druckzylinders 180 die gewünschte konstante Geschwindigkeit durch das Ein wirken der Kurvenscheibe 181, der Zahnstange 201 und des kleinen Zahnrades 200 erreicht hat, hebt die Kurvenscheibe
182 den Druckzylinder 180 weiter an, wie dies durch die strichpunktierte Umfangslinie oben am Zylinder 180 ange deutet ist. Dadurch kommt die Papierbahn 25 mit dem Gum mituchzylinder 175 in Klemmberührung, der dann die Be wegung des Druckzylinders 180 zusammen mit der Papier bahn genau entsprechend zu dem auf der Gummibahn 207 aufgetragenen Bild einleitet.
Fig. 8 zeigt eine Änderung der Zuführungs- und Auf wickelrollen. Bei dieser Bauart sind diese Rollen nicht wie bei der Bauart nach Fig. 6 in den Pressenaufbau eingebaut. Sie werden nicht in dem Wagen 131 angeordnet, sondern statt dessen auf getrennten Ständern, damit ein grösserer Papier vorrat untergebracht oder andere Gründe den Anlass zu dieser Bauart bieten.
In Fig. 8 ist der Wagen 131 in strichpunktierten Umriss- linien angedeutet und mit einer Druckplatte 130 entspre chend der Bauart nach Fig. 6 versehen. Abgesehen von der
Anordnung der Papierrollen und den Einrichtungen zum Bewegen der Bahn entspricht die Bauart des Wagens und der ihm zugeordneten Teile der Bauart nach Fig. 6.
In Fig. 8 sind die Vorratsrolle 155 und die Aufwickelrolle 156 drehbar auf getrennten Ständern 220 und 221 gelagert, die auf der Grundplatte der Maschine angeordnet sein können. Zusammenwirkende Zuführungsrollen 223, 224 führen die Bahn 25 von der Vorratsrolle 155 in eine freie Schleife 222 und aus dieser zwischen zwei weiteren Zuführungsrollen 157, 169, die denen der Fig. 6 entsprechen. Sie liegen dicht an der Bahneintrittsstelle zu der Druckplatte 130 Die Bahn wird schrittweise aus der Schleife 222 in vorgegebenen Längen abgezogen, die jeweils nacheinander auf die Druckplatte 130 während des Rücklaufs des Wagens durch die Zuführungsrollen 157, 169 genau passend aufgelegt wer den. Zwei Förderrollen 225, 226 sind dicht an der Austritts stelle der Papierbahn hinter der Druckplatte 130 angeordnet.
Die Förderrolle 226 wird von der Zuführungsrolle 157 durch einen Riementrieb 227, 228, 229 angetrieben. Hinter den Förderrollen 225, 226, tritt die Bahn 25 in eine freie Schleife
230, aus der sie von der Aufwickelrolle 156 entnommen wird.
Die Aufwickelrolle wird durch einen Riementrieb 231, 232, 233 durch den Antriebsmotor 234 angetrieben. Der Motor wird durch photoelektrische Zellen 235, 236 gesteuert, die gegenüber der Schleife 230 in bekannter Weise so angeordnet sind, dass der Motor anläuft, wenn die Schleife 230 den Lichtstrahl zwischen den Zellen 235 unterbricht, und dass der Motor abgeschaltet wird, wenn die Schleife 230 über die Zellen 236 ansteigt. Eine ähnliche Anordnung photoelektrischer Zellen 237 und 238 ist der Schleife 222 zugeordnet und steuert die Zuführungsrolle 223, 224.
Vor der Aufwickelrolle 156 liegt eine Saugkammer 239 an dem Weg der Papierbahn aus der Schleife 230 dicht vor den Rollen 156, so dass die Saugwirkung der Kammer 239 eine Bremswirkung auf die Papierbahn ausübt, die diese genügend unter Spannung hält, wenn die Papierbahn aufgewickelt wird. Die offene Seite der Saugkammer 239, über der die Papierbahn entlang läuft, ist mit einem Sieb 240 abgedeckt, so dass der Lauf der Bahn über der Saugkammer nicht zu sehr behindert wird. Die Saugkammer 239 ist durch eine Leitung 241 mit einer Absaugstelle, z. B. einer Pumpe 242 verbunden. Durch diese Anordnung wird die bedruckte Papierbahn zu einer festen Rolle aufgewickelt, ohne dass Unterbrechungen durch fluktuierende oder oszillierende Einflüsse der Schleife, die durch den Höhenabstand der Fotozellen 235, 236 hervorgerufen werden können, auftreten.
Obwohl diese Anordnung zum Zuführen der Papierbahn 25 über zwei freie Schleifen vor und hinter der Druckplatte
130, besonders nach der Bauart in Fig. 6, vorteilhaft ist, liegt es im Rahmen der Erfindung, eine ähnliche Anordnung bei den Bauarten mit umlaufenden Zylindern zu verwenden, z. B.
bei der Bauart nach Fig. 7.