CH522889A - Knickbrücke für Binokulare - Google Patents
Knickbrücke für BinokulareInfo
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- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
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Description
Knickbriicke für Binokulare
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Knickbrücke für Binokulare mit zu den optischen Kanälen paralleler Knickachse.
Es sind Binokulare bekannt, deren optische Kanäle zwecks Anpassung an den Augenabstand eines Betrachters uen leine zu den optischen Achsen parallele Knickachse schwenkbar angeordnet sind. Ein solches Binokular kann mittels einer die Knickachsenwelle oder einen der beiden optischen Kanäle umgreifenden Klammer oder Klemmbrlde auf einem Stativ befestigt werden.
Nachteilig wirkt sich bei solchen Ausführungen aus, dass sich beim Einstellen des individuellen Augenabstandes der Neigungswinkel einer durch die Achsen der beiden optischen Kanäle gedachten Ebene in bezug auf ein mittels Klanmer oder Klemmbride befestigtes Sy stem, z. B. eine Strahlungsqueiie oder ein Stativ, ebenfalls ändert. Dies wirkt sich insbesondere dann störend aus, wenn beispielsweise ein anvisiertes Objekt von mehreren Beobachtern mit unterschiedlichen Augenab- ständen in rascher Folge durch ein auf einem Stativ nach der eingangs erwähnten Art befestigtes Binokular betrachtet werden soll.
Der Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, eine Knickbrücke für Binokulare zu schaffen, welche den genannten Nachteil nicht aufweist.
Die erfindungsgemässe Lösung ist dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Kniokachsenwelle eine erste und eine zweite Führungshülse vorhanden ist, von denen jede mit einem optischen Kanal fest verbunden ist, dass jede dieser Führungshülsen wenigstens eine schraubenlinienförmige Nut aufweist, dass ferner die Nut auf der ersten Führungshülse zur Nut auf der zweiten Führungshülse gegenläufig ist, dass weiter ein sich an die Führungshülse anschmiegendes und diese wenigstens teilweise umfassendes Trägerelement vorhanden ist, das mit Führungsbolzen in die Nuten eingreift, und dass diese Trägerelement wenigstens ein Befestigungsmittel für weitere Elemente aufweist.
An Hand der Zeichnung wird nachfolgend ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
Auf einer Knickachsenwelle 1 ist eine erste und eine zweite Führungshülse 4, 5 gelagert, von denen jede mit einem optischen Kanal 2, 3 fest verbunden ist. Jede dieser Führungshülsen 4, 5 enthält eine schraubenlinienförmige Nut 6, 7. Die Nut 6 auf der ersten Führungshülse 4 ist zur Nut 7 auf der zweiten Führungshülse 5 gegenläufig und weist dieselbe Steigung auf, z. B. 450.
Ein sich an die Führungshülsen 4, 5 anschmiegendes und Idiese umfassendes Trägerelement 10 greift mit den Führungsbolzen 8, 9 in die Nuten 6, 7 ein. Als Führungsbolzen 8, 9 werden in diesem Ausführungsbeispiel Clewindestifte mit Zapfen verwendet.
Das Trägerelement 10 weist als Befestigungsmittel 11 eine T-Nut für Stecksohuhe auf. Ebensogut könnte aber ein als Gewindehülse oder Gelenkkugel ausgebildetes Befestigungsmittel 11 vorgesehen sein.
Werden die beiden optischen Kanäle 2, 3 zur Einstellung des Augenabstandes um die parallele Knickachsenwelle 1 gedreht, so vollführt die mit dem einen optischen Kanal 2 verbundene Führungshülse 4 eine zu der mit dem anderen optischen Kanal 3 verbundenen Führungshülse 5 gegenläufige Drehbewegung um die Knickachse. Diese gegenläufigen Drehbewegungen werden von den Führungsnuten 6, 7 über die Führungsbol- zen 8, 9 auf das Trägerelement 10 übertragen und ergeben eine für das Trägerelement 10 rein axiale Bewegung, deren Betrag von der Steigung der Führungsnuten 6, 7 und der Grösse der mit den optischen Kanälen 2, 3 um die Knickachsenwelle 1 ausgeführten Drehbewegung abhängig ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHKnickbrücke für Binokulare mit zu den optischen Kanälen paralleler Knickachse, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Knickachsenwelle (1) eine erste und eine zweite Führungshülse (4, 5) vorhanden ist, von denen jede mit einem optischen Kanal (2, 3) fest verbunden ist, dass jede dieser Führungshülsen (4, 5) wenigstens eine schraubenlinienförmige Nut (6, 7) aufweist, dass ferner die Nut (6) auf der ersten Führungshülse (4) zur Nut (7) auf der zweiten Führungshülse (5) gegenläufig ist, dass weiter ein sich an die Führungshülse (4, 5) !anschmiegendes und diese wenigstens teilweise umfassendes Trägerelement (10) vorhanden ist, das mit Führungsbolzen (8, 9) in die Nuten (6, 7) eingreift, und dass dieses Trägerelement (10) wenigstens ein Befestigungsmittel (11) für weitere Elemente aufweist.UNTERANSPRÜCHE 1. Knickbrücke nach Patentanspruch, dadurch ge.kennzeichnet, dass das Trägerelement (10) ein Rohrstück ist.2. Knickbrücke nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (11) aus einer im Trägerelement (10) ausgebildeten T-Nut für Steckschuhe Ibesteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH438271A CH522889A (de) | 1971-03-24 | 1971-03-24 | Knickbrücke für Binokulare |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH438271A CH522889A (de) | 1971-03-24 | 1971-03-24 | Knickbrücke für Binokulare |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH522889A true CH522889A (de) | 1972-05-15 |
Family
ID=4275067
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH438271A CH522889A (de) | 1971-03-24 | 1971-03-24 | Knickbrücke für Binokulare |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH522889A (de) |
-
1971
- 1971-03-24 CH CH438271A patent/CH522889A/de not_active IP Right Cessation
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |