CH511122A - Verfahren zum Verstärken der mechanischen Beanspruchungen ausgesetzten Oberschicht eines bahnförmigen, mit einer gewebten Unterschicht vernadelten, ungewebten textilen Flächengebildes - Google Patents

Verfahren zum Verstärken der mechanischen Beanspruchungen ausgesetzten Oberschicht eines bahnförmigen, mit einer gewebten Unterschicht vernadelten, ungewebten textilen Flächengebildes

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CH511122A
CH511122A CH1949068A CH1949068A CH511122A CH 511122 A CH511122 A CH 511122A CH 1949068 A CH1949068 A CH 1949068A CH 1949068 A CH1949068 A CH 1949068A CH 511122 A CH511122 A CH 511122A
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06NWALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06N7/00Flexible sheet materials not otherwise provided for, e.g. textile threads, filaments, yarns or tow, glued on macromolecular material

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Description


  
 



   Verfahren zum Verstärken der mechanischen Beanspruchungen ausgesetzten Oberschicht eines bahnförmigen, mit einer gewebten Unterschicht vernadelten, ungewebten textilen Flächengebildes
Durch das Hauptpatent Nr. 483 922 ist ein Verfahren zum Verstärken der mechanischen Beanspruchungen ausgesetzten Oberschicht eines bahnförmigen, mit einer gewebten Unterschicht vernadelten, ungewebten textilen Flächengebildes durch Aufbringen einer Verstärkungsmasse auf vorbestimmte Stellen dieser Oberschicht unter Schutz gestellt, wobei man einen thermoplastischen Kunststoff in fliessfähiger Form auf die Nadeltrichter aufweisende Oberfläche der der mechanischen Beanspruchung ausgesetzten Oberschicht des Nadelfilzes in Form eines kontinuierlichen Randstreifens aufbringt und in die letztere eindringen lässt.



   Aus der im Hauptpatent erwähnten USA-Patentschrift Nr. 3 042 564 ist es bekannt, einen elastomeren Kunststoff als Verstärkungsmasse im thixotropen Zustand auf einen Florteppich aufzubringen. Diese Auftragsart bedingt jedoch einen hohen Zusatz von Weichmachern in der Verstärkungsmasse, der unter anderem deshalb unerwünscht ist, da er mit der Zeit aus der Masse auswandert. Das beschriebene Verfahren erlaubt zudem kein kontinuierliches Auftragen der Verstärkungsmasse, da diese zuerst unter Zuhilfenahme einer Form in einen Zustand übergeführt werden muss, bei der ein Teil der Masse als Gel, ein anderer Teil als thixotrope Flüssigkeit vorliegt.



   Die im Hauptpatent ebenfalls aufgeführte britische Patentschrift Nr. 788 547 bezieht sich auf die Herstellung eines flexiblen, beschichteten Flächenmaterials.



  Die Beschichtung wird in Form von über die ganze Oberfläche des Flächengebildes verteilten ausserordentlich dünnen Streifen aufgebracht und es wird durch vorherige, ganzflächige Beschichtung der Oberfläche mit einem dünnen Kunststoffilm dafür Sorge getragen, dass die Kunststoffmasse der Beschichtung nicht in das Fasermaterial des Flächengebildes eindringt. Durch den Auftrag   indünneIl      Streifenwerden      dieAtmungsfählgkeit    des textilen Flächengebildes sowie die Drapierfähigkeit gewahrt Da beim   Verf ähren getnäss    der Erfindung die Verstärkungsmasse in Form eines Randstreifens aufgebracht wird, spielt die Atmungsfähigkeit eine untergeordnete Rolle. Bei den üblichen Breiten des Randstreifens wird das Austrocknen der Unterlage gleichwohl nicht behindert.

  Das in der Druckschrift behandelte Verfahren und das Verfahren gemäss der Erfindung beziehen sich also auf zwei verschiedene Erzeugnisgruppen für verschiedene Einsatzzwecke.



   Es wurde nun gefunden, dass beim Verstärken mit Thermoplasten, die zwecks Erzielung einer ausreichenden Fliessfähigkeit als Lösungen oder Dispersionen zur Anwendung gelangen, das Verdunsten des Lösungsbzw. Dispersionsmittels einen verhältnismässig hohen Arbeits- und Maschinenaufwand erfordert; dazu kommt noch, dass die meist kostspieligen Lösungsmittel beim Verdunsten verlorengehen, weil ihre Rückgewinnung nur unter Inkaufnahme komplizierter und wirtschaftlich untragbarer Anlagen möglich wäre.



   Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden.



   Dies wird bei einem Verfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass als Verstärkungsmasse eine durch Erhitzen in den niedrigviskosen, fliessfähigen Zustand übergeführte, physikalisch abbindende Schmelzmasse verwendet wird, welche auf bzw. im textilen Flächengebilde durch einfaches Abkühlen zum Erstarren gebracht wird.



   Wenn erfindungsgemäss als Verstärkungsmasse eine durch Erhitzen in den niedrigviskosen, fliessfähigen Zustand übergeführte, physikalisch abbindende Schmelzmasse verwendet wird, welche auf bzw. im textilen Flächengebilde durch einfaches Abkühlen zum Erstarren gebracht wird, so werden dadurch verschiedene Vorteile erzielt. Erstens ist das Erstarren durch Abkühlen ein äusserst rasch verlaufender Vorgang, der eine kontinuierliche Fertigung erleichtert im Gegensatz zu   Lösungs- oder Dispersionsmittel enthaltenden Verstärkungsmassen, die zum Abbinden längere Zeit erfordern. Die Abwesenheit von solchen Mitteln ist auch noch in anderer Hinsicht vorteilhaft. Zweitens ist die Viskosität durch einfache Temperaturregulierung sehr leicht einstellbar.

  Schliesslich ist die beim Verfahren gemäss der Erfindung verwendete Schmelzmasse jederzeit durch Erwärmen wieder erweichbar, was sich besonders dann vorteilhaft auswirkt, wenn das erhaltene Flächengebilde als   Treppenstulfeníbellag    verwendet wird und der Randstreifen um die Kante der Treppenstufe herumgebogen werden soll, da dann der Streifen durch einfaches Erwärmen mit einem Heissluftföhn schmiegsam gemacht werden kann.

 

   Es ist zwar auch schon bekannt, insbesondere durch die   belgische    Patentschrift   Nr.    667 671, einen Nadelfilz durch Beschichten mittels einer durch Erhitzen in den flüssigen Zustand übergeführte Masse adhäsiv zu verfestigen. Es handelt sich jedoch hier einerseits um eine ganzflächige Beschichtung und anderseits um eine Beschichtung der Unterseite, so dass die mechanischen Beanspruchungen ausgesetzte Oberschicht nicht verstärkt wird.



   Als   physicalisch    abbindende   Schmeizmassen    eignen sich insbesondere solche auf der Grundlage von Polyisobutylen, Polyvinylacetat oder Polyvinylacetal, wobei diese Schmelzmassen auch Füllstoffe und/oder andere schmelz- und mischbare organische Grundstoffe enthalten können. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Verfahren zum Verstärken der mechanischen Beanspruchungen ausgesetzten Oberschicht eines bahnförmigen, mit einer gewebten Unterschicht vernadelten, ungewebten textilen Flächengebildes nach Patentanspruch I des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass als Verstärkungsmasse eine durch Erhitzen in den niedrigviskosen, fliessfähigen Zustand übergeführte, physikalisch abbindende Schmelzmasse verwendet wird, welche auf bzw. im textilen Flächengebilde durch einfaches Abkühlen zum Erstarren gebracht wird.
    Entgegengehaltene Schrift- und Bildwerke Belgische Patentschrift Nr. 667671 Britische Patentschrift Nr. 788547 USA-Patentschrift Nr. 3042564
CH1949068A 1964-05-27 1968-03-01 Verfahren zum Verstärken der mechanischen Beanspruchungen ausgesetzten Oberschicht eines bahnförmigen, mit einer gewebten Unterschicht vernadelten, ungewebten textilen Flächengebildes CH511122A (de)

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CH408668A CH486922A (de) 1968-03-07 1968-03-07 Vorrichtung zum Innenbeschichten von Rohren mit unterschiedlicher Schichtstärke

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