CH509481A - Auflagestreifen für Bauwerkteile - Google Patents

Auflagestreifen für Bauwerkteile

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CH509481A
CH509481A CH885869A CH885869A CH509481A CH 509481 A CH509481 A CH 509481A CH 885869 A CH885869 A CH 885869A CH 885869 A CH885869 A CH 885869A CH 509481 A CH509481 A CH 509481A
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CH
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sliding
support strip
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strip
plastic
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CH885869A
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Honegger Heinrich
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Honegger Heinrich
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/36Bearings or like supports allowing movement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description


  
 



  Auflagestreifen für Bauwerkteile
Die Erfindung betrifft einen Auflagestreifen für Bauwerkteile, der dazu bestimmt ist zwischen einem tragenden und einem darauf aufliegenden Bauwerkteil angeordnet zu werden, damit diese Teile geringe Relativbewegungen ausführen können. Bei einem Temperaturanstieg treten Dehnungen im Bauwerk auf, die eine Verschiebung zur Folge haben und bei hoher Belastung treten Biegungen auf, die sich an der Auflagestelle als kleine Winkeländerungen bemerkbar machen. Der Auflagestreifen soll diese Relativbewegungen zulassen, damit keine zusätzlichen Kräfte im Bauwerk auftreten. Es ist ein Auflagestreifen bekannt, der einen über die ganze Länge durchgehenden Streifen aus Neopren aufweist, welch letztgenannter zwischen zwei Streifen aus Kunststoffschaum eingeschlossen ist.



   Der Neoprenstreifen nimmt die Belastung auf und die beidseitigen Kunststoffschaumstreifen bilden eine Art verlorene Schalung. Ein solcher Auflagestreifen lässt kleine Winkeländerungen ohne weiteres zu, widersetzt sich aber einer Verschiebung weil er dazu stärker verformt werden müsste. Bei der Verschiebung treten in einem solchen   aVerformungsauflager > y    Rückstellkräfte auf, die unerwünscht sind. Die Erfindung will einen Auflagestreifen schaffen, der    Gleitlager     enthält und trotzdem kleine Winkeländerungen aufnehmen kann.



   Der erfindungsgemässe Auflagestreifen zeichnet sich dadurch aus, dass in regelmässigen Abständen Gleitpolster in einem aus elastisch deformierbarem Kunststoff hergestellten Materialstreifen eingebettet sind, wobei die Dicke des Streifens und die Dicke der Gleitpolster gleich sind. Man kann diese Gleitpolster mit Vorteil als Sandwichkonstruktion ausbilden, die zwei Platten aus gummielastischen Material mit zwei dazwischen angeordneten Gleitfolien umfasst. Die Gummiplatten erlauben eine kleine Winkeländerung, die Gleitfolien eine Verschiebung mit geringen Rückstellkräften.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstands dargestellt und dessen Verwendung erläutert:
Fig. 1 zeigt ein in einem Auflagestreifen eingebettetes Gleitpolster im Schnitt;
Fig. 2 einen Teil eines Auflagestreifens in Ansicht von oben, in kleinerem Massstab und
Fig. 3 eine Verwendung eines solchen Auflagestreifens in einem Bauwerk.



   In den Fig. 1 und 2 ist 1 ein Streifen aus elastisch deformierbarem Kunststoffschaum und 2 ein darin eingebettetes Gleitpolster. Diese Polster sind in gewissen Abständen in durchgehende Ausnehmungen des Streifens 1 eingelegt, wobei die Polster und das Streifenmaterial gleich dick sind.



   Das Polster 2 umfasst eine obere und eine untere Platte aus gummielastischem Material 21, 22 wie z.B.



      Neopren     (WZ). Zwischen diesen Platten liegen zwei Gleitfolien 23, 24. Die Gleitfolien bestehen aus einem Kunststoff mit guten Gleiteigenschaften. Sie können entweder aus  Teflon  (WZ) oder aus Polyäthylen hergestellt sein.    Teflonfolien     sind zwar teuer, weisen aber einen kleineren Gleitkoeffizienten auf. Es können auch einseitig mit  Teflon  dünn beschichtete Polyäthylenfolien verwendet werden. Die mit    Teflon     beschichteten Seiten sind einander zugekehrt, die andere Seite der Folie liegt auf der Gummiplatte auf.



   Neuerdings ist es auch möglich die Gummiplatten ( Neopren  Gummi) selber direkt mit    Teflon     zu beschichten. Das Gleitpolster kann dann aus zwei einseitig beschichteten Gummiplatten bestehen wobei die beschichteten Seiten einander zugekehrt sind.

 

   Sämtliche Gleitpolster weisen vorzugsweise eine Sandwichkonstruktion auf. Sie sind mittels Klebstreifen 3 im Auflagestreifen 1 befestigt, weil ein Einkleben mit Leim die guten Gleiteigenschaften der Polster beeinträchtigen könnte.



   Fig. 3 zeigt eine Verwendung eines solchen Auflagestreifens mit Gleitpolstern. In Fig. 3 ist ein Teil einer tragenden Wand 5 dargestellt, auf der eine Betondecke 6 ruht. Zwischen der Wand 5 und der Decke 6 liegt ein Auflagestreifen 1, 2. Der Schaumkunststoffstreifen 1 dient als verlorene Schalung und verbleibt im Bauwerk.



  Die verlorene Schalung verhütet, dass für die Decke bestimmte Betonmasse direkt auf die Wand gelangt, weil dies die Auflagerung starr machen würde.  



   Selbstverständlich kann ein solcher Auflagestreifen nicht nur bei Ortsbeton, sondern auch bei Fertigbetonteilen Verwendung finden. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Auflagestreifen für Bauwerkteile, der dazu bestimmt ist zwischen einem tragenden und einem darauf aufliegenden Bauwerkteil angeordnet zu werden, damit diese Teile geringe Relativbewegungen ausführen können, dadurch gekennzeichnet, dass in regelmässigen Abständen Gleitpolster in einem aus elastisch deformierbarem Kunststoff hergestellten Materialstreifen eingebettet sind, wobei die Dicke des Streifens und die Dicke der Gleitpolster gleich sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Auflagestreifen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Gleitpolster als Sandwichkonstruktion ausgebildet ist, die zwei Platten aus gummielastischem Material mit zwei dazwischen angeordneten Gleitfolien umfasst.
    2. Auflagestreifen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gleitfolien eine einseitige Gleitbeschichtung aufweisen, die in der Sandwichkonstruktion einander zugekehrt sind.
    3. Auflagestreifen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitpolster je aus zwei einseitig mit einem Gleitbelag beschichteten Gummiplatten bestehen, wobei die beschichteten Seiten einander zugekehrt sind.
    4. Auflagestreifen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der elastisch deformierbare Kunststoff ein Schaumkunststoff ist.
    5. Auflagestreifen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitpolster mittels Klebstreifen in Ausnehmungen des Kunststoffstreifens befestigt sind.
CH885869A 1969-06-06 1969-06-06 Auflagestreifen für Bauwerkteile CH509481A (de)

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