CH509481A - Auflagestreifen für Bauwerkteile - Google Patents
Auflagestreifen für BauwerkteileInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
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Description
Auflagestreifen für Bauwerkteile
Die Erfindung betrifft einen Auflagestreifen für Bauwerkteile, der dazu bestimmt ist zwischen einem tragenden und einem darauf aufliegenden Bauwerkteil angeordnet zu werden, damit diese Teile geringe Relativbewegungen ausführen können. Bei einem Temperaturanstieg treten Dehnungen im Bauwerk auf, die eine Verschiebung zur Folge haben und bei hoher Belastung treten Biegungen auf, die sich an der Auflagestelle als kleine Winkeländerungen bemerkbar machen. Der Auflagestreifen soll diese Relativbewegungen zulassen, damit keine zusätzlichen Kräfte im Bauwerk auftreten. Es ist ein Auflagestreifen bekannt, der einen über die ganze Länge durchgehenden Streifen aus Neopren aufweist, welch letztgenannter zwischen zwei Streifen aus Kunststoffschaum eingeschlossen ist.
Der Neoprenstreifen nimmt die Belastung auf und die beidseitigen Kunststoffschaumstreifen bilden eine Art verlorene Schalung. Ein solcher Auflagestreifen lässt kleine Winkeländerungen ohne weiteres zu, widersetzt sich aber einer Verschiebung weil er dazu stärker verformt werden müsste. Bei der Verschiebung treten in einem solchen aVerformungsauflager > y Rückstellkräfte auf, die unerwünscht sind. Die Erfindung will einen Auflagestreifen schaffen, der Gleitlager enthält und trotzdem kleine Winkeländerungen aufnehmen kann.
Der erfindungsgemässe Auflagestreifen zeichnet sich dadurch aus, dass in regelmässigen Abständen Gleitpolster in einem aus elastisch deformierbarem Kunststoff hergestellten Materialstreifen eingebettet sind, wobei die Dicke des Streifens und die Dicke der Gleitpolster gleich sind. Man kann diese Gleitpolster mit Vorteil als Sandwichkonstruktion ausbilden, die zwei Platten aus gummielastischen Material mit zwei dazwischen angeordneten Gleitfolien umfasst. Die Gummiplatten erlauben eine kleine Winkeländerung, die Gleitfolien eine Verschiebung mit geringen Rückstellkräften.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstands dargestellt und dessen Verwendung erläutert:
Fig. 1 zeigt ein in einem Auflagestreifen eingebettetes Gleitpolster im Schnitt;
Fig. 2 einen Teil eines Auflagestreifens in Ansicht von oben, in kleinerem Massstab und
Fig. 3 eine Verwendung eines solchen Auflagestreifens in einem Bauwerk.
In den Fig. 1 und 2 ist 1 ein Streifen aus elastisch deformierbarem Kunststoffschaum und 2 ein darin eingebettetes Gleitpolster. Diese Polster sind in gewissen Abständen in durchgehende Ausnehmungen des Streifens 1 eingelegt, wobei die Polster und das Streifenmaterial gleich dick sind.
Das Polster 2 umfasst eine obere und eine untere Platte aus gummielastischem Material 21, 22 wie z.B.
Neopren (WZ). Zwischen diesen Platten liegen zwei Gleitfolien 23, 24. Die Gleitfolien bestehen aus einem Kunststoff mit guten Gleiteigenschaften. Sie können entweder aus Teflon (WZ) oder aus Polyäthylen hergestellt sein. Teflonfolien sind zwar teuer, weisen aber einen kleineren Gleitkoeffizienten auf. Es können auch einseitig mit Teflon dünn beschichtete Polyäthylenfolien verwendet werden. Die mit Teflon beschichteten Seiten sind einander zugekehrt, die andere Seite der Folie liegt auf der Gummiplatte auf.
Neuerdings ist es auch möglich die Gummiplatten ( Neopren Gummi) selber direkt mit Teflon zu beschichten. Das Gleitpolster kann dann aus zwei einseitig beschichteten Gummiplatten bestehen wobei die beschichteten Seiten einander zugekehrt sind.
Sämtliche Gleitpolster weisen vorzugsweise eine Sandwichkonstruktion auf. Sie sind mittels Klebstreifen 3 im Auflagestreifen 1 befestigt, weil ein Einkleben mit Leim die guten Gleiteigenschaften der Polster beeinträchtigen könnte.
Fig. 3 zeigt eine Verwendung eines solchen Auflagestreifens mit Gleitpolstern. In Fig. 3 ist ein Teil einer tragenden Wand 5 dargestellt, auf der eine Betondecke 6 ruht. Zwischen der Wand 5 und der Decke 6 liegt ein Auflagestreifen 1, 2. Der Schaumkunststoffstreifen 1 dient als verlorene Schalung und verbleibt im Bauwerk.
Die verlorene Schalung verhütet, dass für die Decke bestimmte Betonmasse direkt auf die Wand gelangt, weil dies die Auflagerung starr machen würde.
Selbstverständlich kann ein solcher Auflagestreifen nicht nur bei Ortsbeton, sondern auch bei Fertigbetonteilen Verwendung finden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHAuflagestreifen für Bauwerkteile, der dazu bestimmt ist zwischen einem tragenden und einem darauf aufliegenden Bauwerkteil angeordnet zu werden, damit diese Teile geringe Relativbewegungen ausführen können, dadurch gekennzeichnet, dass in regelmässigen Abständen Gleitpolster in einem aus elastisch deformierbarem Kunststoff hergestellten Materialstreifen eingebettet sind, wobei die Dicke des Streifens und die Dicke der Gleitpolster gleich sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Auflagestreifen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Gleitpolster als Sandwichkonstruktion ausgebildet ist, die zwei Platten aus gummielastischem Material mit zwei dazwischen angeordneten Gleitfolien umfasst.2. Auflagestreifen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gleitfolien eine einseitige Gleitbeschichtung aufweisen, die in der Sandwichkonstruktion einander zugekehrt sind.3. Auflagestreifen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitpolster je aus zwei einseitig mit einem Gleitbelag beschichteten Gummiplatten bestehen, wobei die beschichteten Seiten einander zugekehrt sind.4. Auflagestreifen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der elastisch deformierbare Kunststoff ein Schaumkunststoff ist.5. Auflagestreifen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitpolster mittels Klebstreifen in Ausnehmungen des Kunststoffstreifens befestigt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH885869A CH509481A (de) | 1969-06-06 | 1969-06-06 | Auflagestreifen für Bauwerkteile |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| CH509481A true CH509481A (de) | 1971-06-30 |
Family
ID=4345549
Family Applications (1)
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| CH885869A CH509481A (de) | 1969-06-06 | 1969-06-06 | Auflagestreifen für Bauwerkteile |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH509481A (de) |
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1969
- 1969-06-06 CH CH885869A patent/CH509481A/de not_active IP Right Cessation
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