CH506759A - Schnellwirkender Wärmeaustauscher mit langgestrecktem Gehäuse - Google Patents
Schnellwirkender Wärmeaustauscher mit langgestrecktem GehäuseInfo
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Description
Schnellwirkender Wärmeaustauscher mit langgestrecktem Gehäuse Schnellwirkender Wärmeaustauscher mit langgestrecktem Gehäuse, auch Durchlauferhitzer genannt, können beispielsweise in Anlagen zum Beheizen und Kühlen von Räumlichkeiten sowie Aufbereiten von Warmwasser verwendet werden. Bestehende Ausführunen derartiger Wärmeaustauscher lassen insbesondere hinsichtlich des Wirkungsgrades und somit des Raumbedarfes zu wünschen übrig. Zweck der Erfindung ist somit die Schaffung eines Wärmeaustauschers, welcher die Nachteile bestehender Ausführungen nicht aufweist und insbesondere einen hohen Wirkungsgrad besitzt. Der erfindungsgemässe schnellwirkende Wärmeaustauscher mit einem langgestreckten Gehäuse ist dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Rohr in der Längsrichtung des Gehäuses angeordnet ist und mit ihm zusammen mindestens einen Kanal begrenzt, dass mindestens ein Einlassrohr und damit verbundene Einlassöffnungen am einen Ende des Gehäuses und des Rohres vorgesehen sind, welche dazu dienen, eine Flüssigkeit sowohl dem Rohr als auch dem Kanal zuzuführen, damit sie durch das Rohr und den Kanal in der gleichen Längsrichtung fliesst, dass ein Heizkörper innerhalb des Rohres angeordnet ist, welcher die im Rohr enthaltene Flüssigkeit direkt erhitzt, dass mindestens ein Auslass rohr am anderen Ende des Gehäuses und des Rohres vorgesehen ist, dass Auslassöffnungen vorhanden sind, welche sowohl den Kanal als auch das Rohr mit dem Auslassrohr verbinden, damit die erwärmte Flüssigkeit aus dem Rohr mit derjenigen im Kanal vermischt durch das Auslassrohr ausgelassen wird, und dass das Rohr mindestens je eine, sich über einen Teil seiner Länge erstreckende schraubenlinienförmige Rippe und Rinne aufweist, welche einen Teil des Kanals begrenzen. Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen Wärmeaustauschers anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen teilweise aufgebrochenen axialen Längsschnitt durch den Wärmeaustauscher gemäss einer ersten Ausführungsform, Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie 2-2 in Fig. 1, in grösserem Masstabe; Fig. 3 eine unterbrochene Seitenansicht des in Fig. 1 gezeigten, schraubenlinienförmig gewellten Rohres; Fig. 4 ein Prinzipschema einer Raumbeheizungsanlage, in welcher der Wärmeaustauscher nach Fig. 1 verwendet wird; Fig. 5 einen teilweise aufgebrochenen axialen I.ängsschnitt durch den Wärmeaustauscher nach einer zweiten Ausführungsform; Fig. 6 einen Querschnitt längs der Linie & in Fig. 5 in grösserem Masstab; ; Fig. 7A und 7B einen axialen Längsschnitt durch einen Wärmeaustauscher gemäss einer dritten Ausifüh- rungsform in einer Heizungs-, Kühl- und Warmwasseranlage eingebaut, teilweise im Schnitt und teilweise schematisch dargestellt; und Fig. 8 einen Querschnitt längs der Linie W8 in Fig. 7A. In Fig. 1 und 2 ist ein Wärmeaustauscher 10 mit einem darin angeordneten Rohr 12 aus Metall daroe- stellt, welches mehrere, in dessen Längsrichtung sich schraubenlinienförmig erstreckende Wellungen aufweist. In Fig. 3 ist das Rohr 12 näher dargestellt, wobei die Wellungen aus vier nebeneinander angeordneten Rinnen 14a, 14b, 14c, 14d, welche durch Rippen 16a, 16b, 16c, 16d voneinander getrennt sind und sich über fast die gesamte Länge des Rohres erstrecken, bestehen. Rohre dieser Art lassen sich z. B. mittels Verfahren herstellen, welche in den USA-Patenten Reissue 24 783 und 3 015 355 beschrieben sind. Das Rohr 12 hat zwei kreiszylindrische Endabschnitte 18, 20 mit reduziertem Durchmesser, die in kreiszylindrische Flanschen 22 bzw. 24 übergehen. In jeder Rinne 14 sind Öffnungen 25 und im zylindrischen Endabschnitt 18 Öffnungen 26 vorgesehen. Der gewellte Abschnitt des Rohres 12 hat einen gleichmässigen Durchmesser und eine konstante Wandstärke und bildet auf kleinem Raum eine grosse Heizfläche. Das Rohr 12 ist in einem rohrförmigen Gehäuse 30 derart angeordnet, dass die Rippen 16 an dessen Innenwandung dicht anliegen und somit vier Strömungskanäle C für das Wasser gebildet werden. Die Flanschen 22, 24 sind entsprechend den einander gegenüberliegenden Enden des rohrförmigen Gehäuses 30 ausgebildet. An den beiden Stirnseiten des Gehäuses sind Endkappen 32, 34 vorgesehen. Das Gehäuse 30 weist in der Nähe seiner Enden seitliche Rohröffnungen 36, 38 auf, an welchen ein Einlass- 40 bzw. ein Auslassrohr 42 für Wasser angeschlossen sind. Der Aussendurchmesser der Endabschnitte 18 und 20 ist kleiner als der Innendurchmesser des Gehäuses 30. Deshalb werden an den Enden des Gehäuses, angrenzend an das Enlass- 40 bzw. an das Auslassrohr 42 zwei Ringkammern 43 bzw. 44 gebildet. Im Rohr 12 befindet sich ein als Schleife geformter elektrischer Heizstab 45, der einen isolierten Heizdraht 46 wasserdicht umschliesst. Die beiden Enden des Heizstabes 45 erstrecken sich durch die Endkappe 34 nach aussen und sind an einer Stromquelle angeschlossen. Der Heizstab 45 ist fast so lang wie das Rohr 12 und wird durch die Innenseiten der Rinnen 14 sowie durch die zylindrischen Endabschnitte 18 und 20 gehalten. Dieser Heizstab 45 kann ein stark konzentrierte Wärme abgeben und ist im Handel unter der Bezeichnung Cal Rod -Heizstab bekannt. Er oxydiert dabei nicht, wenn er in einem Medium hoher Temperatur eingetaucht ist. Das Gehäuse 30 ist von einem elektrisch heizbaren Mantel oder einer Gummi enthaltenden, nachgiebigen heizbaren Decke 50 umgeben. Der Mantel kann aus glasfaserverstärktem Silikon-Kautschuk bestehen, in wechem ein Heizdraht oder eine Heizspirale 52 eingebettet ist. Der Heizdraht 52 ist mit zwei äusserenAnschlüssen 54 versehen, welche an einer Stromquelle angeschlossen sind. Das Gehäuse 30 und der Mantel 50 sind von einer dicken Isolierdecke 55 aus wärmeisolierendem Material, z. B. Asbestwolle oder Fiberglas, umgeben. Durch das Einlassrohr 40 wird Kaltwasser in die Ringkammer 43 eingelassen, welche mit dem Innenraum des Rohres 12 in Verbindung steht. Ferner ist die Ringkammer 43 mit den Kanälen C verbunden. Das Kaltwasser gelangt somit sowohl in das Rohr 12 als auch in die vier Strömungskanäle C und wird im Rohr 12 mittels des Heizstabes 45 sofort erwärmt oder in Dampf umgewandelt, der über die seitlichen Öffnungen 25 austritt und sich mit dem in den Kanälen C vorhandenen Wasser mischt, damit es erhitzt wird. Das vorhandene Wasser wird dann unter dem vom zuströmenden Wasser ausgeübten Druck durch und rund um das Rohr 12 und die Kanäle C getrieben. Das mit Dampf oder überhitztem Wasser gemischte Heisiswasser HW wird durch die Ringkammer 44 und aus dem Auslassrohr 42 getrieben, wobei das Rohr 12 keinen unmittelbaren Auslass hat. Das Wasser und der Dampf im Rohr 12 müssen, um das Auslassrohr 42 zu erreichen, durch die Kanäle C strömen. Der Mantel 50 dient zur Erhöhung der Temperatur des Gehäuses 30, indem er einen Wärmeverlust des erhitzten Wassers W durch die Gehäusewandung verhindert. Die Isolierdecke 55 hält den Wirkungsgrad des Wärmeaustauschers aufrecht, indem sie Wärmeverluste sowohl durch die Aussenseite des Mantels 50 als auch an den Ansatzenden des Einlass- und des Auslassrohres 40, 42 und rund um das Gehäuse 30 einschliesslich der Endkappen 32 und 34 unterbindet. In Fig. 4 ist der Wärmeaustauscher 10 nach Fig. 1 bis 3 zur Verwendung in einer Raumbeheizungsanlage 100 schematisch dargestellt. Die Kaltwasserquelle 42 ist an einer aus Ventilen bestehenden Verteilvorrichtung 104 mit Auslässen 104a, 104b und 104c angeschlossen. An dieser Verteilvorrichtung ist über den Auslass 104a ein Verteilrohr 106 angeschlossen, das den Heizkörpern 108 Warmwasser zuführt. Ein Abflussrohr 110 dient als Rückflussrohr für das Wasser in den Heizkörpern 108. Das Abflussrohr 110 kann aber, wie durch die gestrichelte Linie 112 angedeutet, auch mit der Kaltwasserquelle 102 verbunden sein, damit ein Kreislauf entsteht und somit das Wasser erhalten bleibt. Die beiden Heizdrähte 46 und 52 können an ein und dieselbe Stromquelle 113 angeschlossen sein. Der Wärmeaustauscher 10 nach Fig. 1 bis 3 kann auch in andere Heizanlagen eingebaut werden, in welchen sich ein schnellwirkender Wärmeaustauscher der beschriebenen Art anstelle der bisher bekannten, durch Verbrennung von Oel, Gas oder fossiler Brennstoffe beheizten Kessel zweckmässig verwenden lässt. Anstelle von vier können auch mehr oder weniger schraubenlinienförmig verlaufende Wellungen vorgesehen werden. Das Rohr 12 besteht zweckmässig aus Kupfer oder einem sonstigen Metall mit geringer Wärmekapazität und hoher Wärmeleitfähigkeit. Das Gehäuse 30 kann aus einem Metall mit geringerer Wärmeleitfähigkeit hergestellt sein. Gewünschtenfalls kann das Gehäuse durch einen Mantel aus Keramikmaterial, gehärtetem Glas oder einem sonstigen geeigneten Werkstoff ersetzt werden. Die in den Rinnen 14 des Rohres 12 vorgesehenen Öffnungen 25 ermöglichen das Fluten des Wärmeaustauschers mit Wasser, während es gleichzeitig um die Aussenwandung des Rohres 12 herum strömt. Das in das Rohr 12 eingelassene Wasser kann nur in Form von Dampf wieder austreten, dessen Druck höher ist als der Leitungsdruck des auf der Aussenseite des Rohres fliessenden Wassers. Das Wasser im Inneren wird sofort in Dampf umgewandelt, wobei Kaltwasser am Eingang der Kaltwasserleitung zugeführt wird. So entsteht praktisch ein kleiner Dampfgenerator, der Dampf in das umlaufende Wasser einbläst und es dadurch erhitzt. Wasser hat im Vergleich zu Kupfer ein sehr schlechtes Wärmeleitvermögen, und durch Aufteilen des Flus ses in vier Kanäle wird die Erwärmung des Wassers be sdileunigt. Obschon in der obigen Beschreibung von Wasser ausgegangen wurde, können auch andere, magnetisch- oder induktionsbeheizte flüssige Wärme übertragungsmedien mit gleich guter Wirkung verwendet werden. In den Fig. 5 und 6 ist ein vom, in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Wärmeaustauscher etwas abweichender Wärmeaustauscher 10A dargestellt. Beim Wärmeaustauscher 10A sind vier gerade elektrische Heizstäbe 45a vorgesehen, die mittels im Inneren des Rohres 12a angeordneten Distanzhaltern 66 mit festem Abstand voneinander am Innenumfang des Rohres 12a gehalten werden. Das Rohr 12a ist im von der Isolierdecke 55a vollständig umschlossenen Gehäuse 30a angeordnet. Die Heizstäbe 45a ragen an den einander gegenüberliegenden Enden des Gehäuses 30a und des Rohres 12a aus den Stirnwänden 34a, 34b heraus und weisen im Inneren je einen Heizdraht 46a auf. Die beiden Enden der Heizdrähte führen durch die Isolierdecke 55a hindurch zu in einem Relaiskasten 64 links in Fig. 5 angeordneten Relaiskontakten 65, welche mit einem thermostat gesteuerten Stromkreis verbunden sind. Der Wärmeaustauscher ist mit einem rechteckigen Isoliermantel oder Isoliergehäuse 60, versehen, welches die Isolierdecke 55a dicht umschliesst und an seiner Stirnseite, rechts in Fig. 5, durch eine Endkappe 62' verschlossen ist. Die Endkappe 62 am anderen Ende des Isoliergehäuses 60 verschliesst den Relaiskasten 64. Der Wärmeaustauscher hat ein Einlassrohr 40a und ein Auslassrohr 42a, die sich in Nähe der jeweiligen Enden des Rohres 12a in radialer Richtung erstrecken. Der Wärmeaustauscher 10A arbeitet grundsätzlich in gleicher Weise, wie derjenige, welcher unter Bezugnahme auf Fig. 1 bis 3 beschrieben wurde, weshalb diese Beschreibung nicht wiederholt wird. Der Relaiskontakt 65 dient zum Ein- und Ausschalten der Stromzufuhr zu den elektrischen Heizdrähten 46a. Die Heizspirale oder der Heizdraht 52 im geheizten Mantel 50 wird in gleicher Weise mit Strom versorgt wie anhand des Wärmeaustauschers 10 beschrieben. In Fig. 7A und 7B ist eine Raumbeheizungs-, Kühlund Haushaltswalmwasser-Heizanlage 200 dargestellt, in welcher ein Wärmeaustauscher 10B verwendet wird. Der Wärmeaustauscher 1 OB entspricht im wesentlichen dem Wärmeaustauscher 10A. Bei diesem Wärmeaustauscher sind zwei mit schraubenlinienförmig verlaufenden Wellungen versehene Rohre 12a und 12b vorgesehen. In jedem Rohr befindet sich ein Satz aus vier geraden elektrischen I-Ieizstäben 45a, die mittels Distanzhalter 66 in einer festen Lage zueinander gehalten werden. Jedes Rohr ist von einem elektrisch beheizten Mantel 50 umgeben. Die beiden Enden der Heizdrähte 46a führen zu in einem Relaiskasten 64a angeordneten Relaiskontakten 65a, welche in einen thermostatgesteuerten Stromkreis eingeschaltet sind. Die Heizdrähte 46a erstrecken sich durch die die beiden Rohre 12a und 12b umgebende Isolierdecke 55b hindurch, welche von einem eng anliegenden Isoliermantel 60a mit zwei Endkappen 62a und 62a' umgeben ist. Der Wärmeausitau- scher hat zwei Einlassrohre 40b und 40c, von denen das erste 40b dem Gehäuse 30b kaltes Wasser zuführt, während das andere 40c dem Gehäuse 30a' Wasser zuleitet, das zurückgehalten wurde oder einen geschlossenen Kreislauf ausführt. Der Wärmeaustauscher hat zwei Auslassrohre 42b und 42c, von denen das erste Warmwasser aus dem Gehäuse 30b einer Warmwasserleitung 202 zuführt. Da sich der Wärmeaustauscher sofort erwärmt, ist kein Warmwasser-Speicherbehälter erforderlich, was beachtliche Einsparungen sowohl bei der Anlage als auch beim Betrieb der Heizanlage ermöglicht. Aus dem Auslassrohr 42c austretendes Warmwasser gelangt über ein Absperrventil 204 in eine Leitung 206 zu einer Pumpe 208 und ferner zu einem Heizkörper 210, welcher z. B. als Rippenheizkörper für Raumheizung ausgebildet ist. Das abgekühlte, vom Heizkörper kommende Wasser wird über ein thermostatgesteuertes Ventil 212, ein Dreiwegventil 214 und den Einlass 40c zum erneuten Erwärmen zurückgeleitet. Das Dreiwegventil 214 ist dann so eingestellt, dass eine mit einem Verdichter und einem Kondensator versehene Kühlanlage 216 und das Expansionsgefäss 220 aus dem Kreislauf ausgeschaltet sind. Wenn das Dreiwegventil 214 derart eingestellt ist, dass der Wärmeaustauscher 10B aus dem Kreislauf ausgeschlossen ist, wird das Absperrventil 204 geschlossen und ein weiteres Ventil 222 geöffnet. Ein Kühlmittel 225 wird in der Kühlanlage 216 verdichtet und dann dem Expansionsgefäss 220 zugeleitet, wo es plötzlich abgekühlt und dann wieder der Kühlanlage 216 zugeführt wird. Das vom Heizkörper 210 kommende Wasser 250 wird über das thermostatgesteuerte Ventil 212 und das Dreiwegventil 214 zugeführt, fliesst zwischen zwei koxial ineinander angeordneten Rohren 252, 254 durch und wird plötzlich abgekühlt. Das abgekühlte Wasser verlässt das Expansionsgefäss 220 über das Auslassrohr 260 und das Ventil 222, von wo aus es zum Heizkörper 210 fliesst. Bei der Heizanlage 200 wird somit der Wärmeaustauscher 10B ständig zur Warmwasserbereitung und nach Wunsch zur Raumbeheizung verwendet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHSchnellwirkender Wärmeaustauscher mit einem langgestreckten Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Rohr (12, 12a, 12b) in der Längsrich tung des Gehäuses (30, 30a) angeordnet ist und mit ihm zusammen mindestens einen Kanal (C) begrenzt, dass mindestens ein Einlassrohr (40, 40a, 40b, 40c) und damit verbundene Einlassöffnungen (26, 36) am einen Ende des Gehäuses (30, 30a) und des Rohres (12, 12a, 12b) vorgesehen sind, welche dazu dienen, eine Flüssigkeit (W) sowohl dem Rohr (12, 12a, 12b) als auch dem Kanal (C) zuzuführen, damit sie durch das Rohr (12, 12a, 12b) und den Kanal (C) in der gleichen Längsrichtung fliesst, dass ein Heizkörper (45, 46) innerhalb des Rohres (12, 12a, 12b) angeordnet ist,welcher die im Rohr (12, 12a, 12b) enthaltene Flüssigkeit (W) direkt erhitzt, dass mindestens ein Auslassrohr (42, 42a, 42b, 42c) am anderen Ende des Gehäuses (30, 30a) und des Rohres (12, 12a, 12b) vorgesehen ist, dass Auslassbff- nungen (25, 38) vorhanden sind, welche sowohl den Kanal (C) als auch das Rohr (12, 12a, 12b) mit dem Auslassrohr (42) verbinden, damit die erwärmte Flüssigkeit (HW) aus dem Rohr (12, 12a, 12b) mit derjenigen im Kanal (C) vermischt durch das Auslassrohr (42) ausgelassen wird, und dass das Rohr (12, 12a, 12b) mindestens je eine, sich über einen Teil seiner Länge erstreckende schraubenlinienförmige Rippe (16) und Rinne (14) aufweist, welche einen Teil des Kanals (C) begrenzen.UNTERANSPRÜCHE 1. Wärmeaustauscher nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkörper (45) stabförmig ausgebildet ist, sich ferner längs eines grossen Teils des Rohres (12) erstreckt und derart betätigbar ist, dass er Wärme zur im Rohr (12) enthaltenen Flüssigkeit (W) längs seines längsten Teiles übertragen kann.2. Wärmeaustauscher nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkörper (45) ein im Rohr (12) enthaltener Heizstab ist.3. Wärmeaustauscher nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizstab (45) einen elektrischen Heizdraht (46) aufweist.4. Wärmeaustauscher nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausiassöffnungen (25, 38) eine Vielzahl von Öffnungen (25) einschliessen, welche in der Wand des Rohres (12) mit Abstand voneinander in seiner Längsrichtung angeordnet sind.5. Wärmeaustauscher nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende des Gehäu ses (30) und des Rohres (12) mittels einer Endplatte (32) abgeschlossen sind, dass die Einlassöffnungen (26, 36) eine in der Wandung des Gehäuses (30) angeordnete Einlassöffnung (36) für die Zufuhr einer Flüssigkeit (W) zum Inneren des Gehäuses (30) sowie mindestens eine Einlassöffnung (26) in der Wandung des Rohres (12) in der Nähe der Einlassöffnung (36) im Gehäuse (30) einschliessen, und dass die Auslassöffnun- gen (25, 38) mindestens eine in der Wandung des Rohres (12) angeordnete Auslassöffnung (25) aufweisen, welche, in Stromrichtung gesehen, oberhalb der Einlass öffnung (26) im Rohr (12) liegt.6. Wärmeaustauscher nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippe (16) des Rohrs (12) die Innenwandung des Gehäuses (30) berührt.7. Wärmeaustauscher nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Kanäle (C) vorgesehen sind, die je eine Rinne (14) aufweisen und dass jede Rinne (14) mindestens eine Auslassöffnung (25) aufweist.8. Wärmeaustauscher nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (30) eine zylindrische Form aufweist.9. Wärmeaustauscher nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippe (16) und die Rinne (14) sich längs des grössten Teils der Länge des Rohres (12) erstrecken.10. Wärmeaustauscher nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Rippen (16) und Rinnen (14) vorgesehen sind,welche in der äusseren Oberfläche des Rohres (12) ausgebildet sind, wobei je eine Rippe (16) und Rinne (14) teilweise einen Kanal (C) begrenzen, welche Kanäle zwei ringförmige Räume (43, 44) an den Enden des Gehäuses (30) verbinden.11. Wärmeaustauscher nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkörper (45, 46) ein elektrischer Heizstab ist, dessen eines Ende sich aus einem Ende des Gehäuses (30) erstreckt und als Anschluss an einer Elektrizitätsquelle bestimmt ist.12. Wärmeaustauscher nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Heizstäbe (45a, 46a) vorgesehen sind, welche in axialer Richtung parallel zueinander und in radialer Richtung mit Abstand voneinander angeordnet sind, und dass die Heizstäbe sich aus entgegengesetzten Enden des Gehäuses (30a) heraus erstrecken und an einer Elektrizitätsquelle an schliessbar sind.13. Wärmeaustauscher nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (30) von einem elektrisch heizbaren Mantel (50) umgeben ist.14. Wärmeaustauscher nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (30) von einer Isolierdecke (55) umgeben ist, welche dazu dient, den Wärmeverlust des Gehäuses (30) zu reduzieren.15. Wärmeaustauscher nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die das Gehäuse (30a') umschliessende Isolierdecke (55b) ein zweites zylinderförmiges Gehäuse (30b) umgibt, welches je ein zweites Einlass- (40b) und Auslassrohr (42b) an den einander gegenüberliegenden Enden aufweist, dass das zweite Gehäuse (30b) in radialer Richtung mit Abstand vom ersten Gehäuse (30a') und in axialer Richtung parallel zu ihm angeordnet ist, dass ein zweites zylindrisches, mit Wellungen versehenes Rohr (12b) im zweiten Gehäuse (30b) angeordnet und mit ihm axial ausgerichtet ist, wobei das zweite Rohr (12b) und das zweite Gehäuse (30b) einen weiteren Kanal begrenzen, dass das zweite Rohr (12b) an einem Ende eine seitliche Öffnung aufweist, welche mit dem Einlassrohr (40b) des zweiten Gehäuses (30b) verbunden ist,damit Wasser durch das Einlassrohr (40b) in das zweite Gehäuse (30b) und dann in den zweiten Kanal und in das zweite Rohr (12b) eindringt, dass ferner mindestens ein zweites längliches Heizelement (45a) im zweiten Rohr (12b) zum Erhitzen des darin enthaltenen Wassers vorgesehen ist, dass eine Verbindung zwischen dem Auslassrohr (42b) des zweiten Gehäuses (30b) und dem zweiten Rohr (12b) sowie dem zweiten Kanal vorhanden ist, damit das erwärmte Wasser (HW) vom zweiten Rohr (12b) ausgelassen und mit derjenigen des zweiten Kanals vermischt wird, und dass das im zweiten Rohr (12b) erwärmte Wasser (W) aus dem Auslassrohr (42b) des zweiten Gehäuses (12b), mit dem Wasser aus dem zweiten Kanal vermischt, ausströmt.
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3624844A1 (de) * | 1986-07-23 | 1988-01-28 | Josef Schucker | Temperiergeraet fuer fluessige klebstoffe |
-
1970
- 1970-02-04 CH CH159670A patent/CH506759A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3624844A1 (de) * | 1986-07-23 | 1988-01-28 | Josef Schucker | Temperiergeraet fuer fluessige klebstoffe |
| US4998502A (en) * | 1986-07-23 | 1991-03-12 | Josef Schucker | Apparatus for tempering fluid masses |
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|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |