CH501352A - Kulturschale zur Saataufzucht auf scheibenförmigen, bei Bewässerung quellenden Nährböden - Google Patents
Kulturschale zur Saataufzucht auf scheibenförmigen, bei Bewässerung quellenden NährbödenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G9/00—Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
- A01G9/02—Receptacles, e.g. flower-pots or boxes; Glasses for cultivating flowers
- A01G9/029—Receptacles for seedlings
- A01G9/0295—Units comprising two or more connected receptacles
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Description
Kidturschale zur Saataufzucht auf scheibenförmigen, bei Bewässerung quellenden Nährböden
In neuerer Zeit sind Nährböden bekanntgeworden, die sich vor Gebrauch als scheibenförmiger Pressling darbieten. Werden solche Nährböden befeuchtet, so quellen sie sehr stark auf und bieten einem in das aufgeweichte Material eingedrückten Samen die zum Keimen und Wachsen mindestens bis zum Auspflanzen notwendigen Aufbaustoffe.
Dies bedeutet eine ganz wesentliche Vereinfachung der Kultur von Nutz- und Schmuckpflanzen, die dadurch, dass insbesondere das zeitraubende und heikle Pikieren vermieden werden kann, auch ohne weiteres von Anfängern mit Erfolg betrieben werden kann.
Damit verbunden stellt sich aber die Aufgabe, Vorrichtungen zu schaffen, mit denen diese Kultur möglichst sauber und einfach, insbesondere auch in Wohnungen, z. B. für den Balkonschmuck, durchgeführt werden kann.
Die vorliegende Erfindung löst diese Aufgabe. Sie hat eine Kulturschale zur Saataufzucht auf scheibenförmigen, bei Bewässerung quellenden Nährböden zum Gegenstand, die sich dadurch auszeichnet, dass sie aus einem Gebilde aus Kunststoff besteht, das durch Zwischenwände in Einzelabteile zur Aufnahme je einer Nährbodenscheibe auf einem durch Rippen gebildeten Rost aufgeteilt ist, und dass in den Zwischenwänden Überläufe zwischen benachbarten Abteilen gebildet sind.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer erfindungsgemässen Kulturschale dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Kulturschale und
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, wobei zusätzlich in ein Abteil der Schale eine Nährbodenscheibe eingesetzt ist.
Die dargestellte Kulturschale präsentiert sich als im Grundriss rechteckiges, wannenförmiges Gebilde 1 aus Kunststoff, zum Beispiel Polystyrol mit einer Wandstärke von etwa 0,5 mm. Durch eine die Breite der Schale halbierende und zwei die Länge der Schale drittelnde Zwischenwände 2 bzw. 3, 4 sind sechs unter sich gleich grosse, im Grundriss etwa quadratische Einzelabteile 5 gebildet. Die Zwischenwände 2-4 sind etwas weniger hoch als die die Wanne begrenzenden Aussenwände. Die Basis der Schale weist in jedem Einzelabteil 5 Rippen 6 auf. Jedes der Einzelabteile 5 ist dazu bestimmt, eine an sich bekannte Nährbodenscheibe 7 aufzunehmen, wobei die Rippen 6 einen Rost bilden, der dafür sorgt, dass die Nährbodenscheibe 7 von allen Seiten gleichmässig bewässert werden kann bzw. das zugeführte Wasser möglichst frei zirkulieren kann.
Muldenförmige Einschnitte 8 in den Zwischenwänden 2-4 bilden Überläufe zwischen allen Abteilen 5 und gewährleisten eine gleichmässige Verteilung von Wasser in der ganzen Schale, wenn solches an einer Stelle, vorzugsweise bei 9, wo der Einschnitt in die Zwischenwand 4 bis auf den Boden der Schale reicht, eingefüllt wird.
Durch zugeführtes Wasser quellen in die Abteile 5 gelegte Nährbodenscheiben 7 sehr stark auf, wobei die Zwischenwände zwischen den Abteilen verhindern, dass die gequollenen Nährböden miteinander verwachsen.
In die weiche Masse der gequollenen Nährböden 7 kann nun Samen, vorzugsweise die neuerdings im Handel befindlichen Saatpillen eingedrückt werden. Die weitere Pflege beschränkt sich nun auf gelegentliche Wasserzugaben. Zum Auspflanzen können die Keimlinge samt dem Nährboden mit ihrem Wurzelwerk aus der Schale gehoben und unverändert ausgepflanzt werden. Wurzelverflechtungen von einem Abteil zum andern können wegen den Zwischenwänden nicht auftreten.
PATENTANSPRUCH
Kulturschale zur Saataufzucht auf scheibenförmigen, bei Bewässerung quellenden Nährböden, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem Gebilde (1) aus Kunststoff besteht, das durch Zwischenwände (2, 3, 4) in Einzelabteile (5) zur Aufnahme je einer Nährbodenscheibe auf einem durch Rippen (6) gebildeten Rost aufgeteilt ist, und dass in den Zwischenwänden tJber-
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Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.Kidturschale zur Saataufzucht auf scheibenförmigen, bei Bewässerung quellenden Nährböden In neuerer Zeit sind Nährböden bekanntgeworden, die sich vor Gebrauch als scheibenförmiger Pressling darbieten. Werden solche Nährböden befeuchtet, so quellen sie sehr stark auf und bieten einem in das aufgeweichte Material eingedrückten Samen die zum Keimen und Wachsen mindestens bis zum Auspflanzen notwendigen Aufbaustoffe.Dies bedeutet eine ganz wesentliche Vereinfachung der Kultur von Nutz- und Schmuckpflanzen, die dadurch, dass insbesondere das zeitraubende und heikle Pikieren vermieden werden kann, auch ohne weiteres von Anfängern mit Erfolg betrieben werden kann.Damit verbunden stellt sich aber die Aufgabe, Vorrichtungen zu schaffen, mit denen diese Kultur möglichst sauber und einfach, insbesondere auch in Wohnungen, z. B. für den Balkonschmuck, durchgeführt werden kann.Die vorliegende Erfindung löst diese Aufgabe. Sie hat eine Kulturschale zur Saataufzucht auf scheibenförmigen, bei Bewässerung quellenden Nährböden zum Gegenstand, die sich dadurch auszeichnet, dass sie aus einem Gebilde aus Kunststoff besteht, das durch Zwischenwände in Einzelabteile zur Aufnahme je einer Nährbodenscheibe auf einem durch Rippen gebildeten Rost aufgeteilt ist, und dass in den Zwischenwänden Überläufe zwischen benachbarten Abteilen gebildet sind.In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer erfindungsgemässen Kulturschale dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 eine Draufsicht auf die Kulturschale und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, wobei zusätzlich in ein Abteil der Schale eine Nährbodenscheibe eingesetzt ist.Die dargestellte Kulturschale präsentiert sich als im Grundriss rechteckiges, wannenförmiges Gebilde 1 aus Kunststoff, zum Beispiel Polystyrol mit einer Wandstärke von etwa 0,5 mm. Durch eine die Breite der Schale halbierende und zwei die Länge der Schale drittelnde Zwischenwände 2 bzw. 3, 4 sind sechs unter sich gleich grosse, im Grundriss etwa quadratische Einzelabteile 5 gebildet. Die Zwischenwände 2-4 sind etwas weniger hoch als die die Wanne begrenzenden Aussenwände. Die Basis der Schale weist in jedem Einzelabteil 5 Rippen 6 auf. Jedes der Einzelabteile 5 ist dazu bestimmt, eine an sich bekannte Nährbodenscheibe 7 aufzunehmen, wobei die Rippen 6 einen Rost bilden, der dafür sorgt, dass die Nährbodenscheibe 7 von allen Seiten gleichmässig bewässert werden kann bzw. das zugeführte Wasser möglichst frei zirkulieren kann.Muldenförmige Einschnitte 8 in den Zwischenwänden 2-4 bilden Überläufe zwischen allen Abteilen 5 und gewährleisten eine gleichmässige Verteilung von Wasser in der ganzen Schale, wenn solches an einer Stelle, vorzugsweise bei 9, wo der Einschnitt in die Zwischenwand 4 bis auf den Boden der Schale reicht, eingefüllt wird.Durch zugeführtes Wasser quellen in die Abteile 5 gelegte Nährbodenscheiben 7 sehr stark auf, wobei die Zwischenwände zwischen den Abteilen verhindern, dass die gequollenen Nährböden miteinander verwachsen.In die weiche Masse der gequollenen Nährböden 7 kann nun Samen, vorzugsweise die neuerdings im Handel befindlichen Saatpillen eingedrückt werden. Die weitere Pflege beschränkt sich nun auf gelegentliche Wasserzugaben. Zum Auspflanzen können die Keimlinge samt dem Nährboden mit ihrem Wurzelwerk aus der Schale gehoben und unverändert ausgepflanzt werden. Wurzelverflechtungen von einem Abteil zum andern können wegen den Zwischenwänden nicht auftreten.PATENTANSPRUCHKulturschale zur Saataufzucht auf scheibenförmigen, bei Bewässerung quellenden Nährböden, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem Gebilde (1) aus Kunststoff besteht, das durch Zwischenwände (2, 3, 4) in Einzelabteile (5) zur Aufnahme je einer Nährbodenscheibe auf einem durch Rippen (6) gebildeten Rost aufgeteilt ist, und dass in den Zwischenwänden tJber- läufe (8, 9) zwischen benachbarten Abteilen gebildet sind.UNTERANSPRUCH Kulturschale nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zwischenwand (4) zur Bildung einer Wassereinfüllstelle (9) bis auf den Boden des Gebildes eingeschnitten ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH852570A CH501352A (de) | 1970-06-08 | 1970-06-08 | Kulturschale zur Saataufzucht auf scheibenförmigen, bei Bewässerung quellenden Nährböden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH852570A CH501352A (de) | 1970-06-08 | 1970-06-08 | Kulturschale zur Saataufzucht auf scheibenförmigen, bei Bewässerung quellenden Nährböden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH501352A true CH501352A (de) | 1971-01-15 |
Family
ID=4341549
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH852570A CH501352A (de) | 1970-06-08 | 1970-06-08 | Kulturschale zur Saataufzucht auf scheibenförmigen, bei Bewässerung quellenden Nährböden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH501352A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3111751A1 (de) * | 2015-06-30 | 2017-01-04 | Spisa Holding AB | Ernteschale |
-
1970
- 1970-06-08 CH CH852570A patent/CH501352A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3111751A1 (de) * | 2015-06-30 | 2017-01-04 | Spisa Holding AB | Ernteschale |
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