CH497864A - Verschluss an einem Schuh, insbesondere an einem Skischuh - Google Patents
Verschluss an einem Schuh, insbesondere an einem SkischuhInfo
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- CH497864A CH497864A CH351670A CH351670A CH497864A CH 497864 A CH497864 A CH 497864A CH 351670 A CH351670 A CH 351670A CH 351670 A CH351670 A CH 351670A CH 497864 A CH497864 A CH 497864A
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- A43C—FASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
- A43C11/00—Other fastenings specially adapted for shoes
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Description
Verschluss an einem Schuh, insbesondere an einem Skischuh Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Verschluss an einem Schuh, insbesondere an einem Skischuh. Um beim herkömmlichen Schnürverschluss die für Skischuhe, welche während den Abfahrten fest am Fuss sitzen sollten, erforderliche straffe Verschnürung zu erreichen, muss während des Verschnürens auf der ganzen Schuhnestellänge ein möglichst gleichmässiger Zug vorherrschen, was von Hand und insbesondere bei Kälte nicht leicht zu erreichen ist. Ausserdem erweist es sich als wünschenswert, den fest und beweglich im Schuh festsitzenden Fuss zwischen den Abfahrten durch Öffnen des Verschlusses zu entlasten, um ein Kaitwerden des Fusses durch Bewegung desselben verhindern zu können. Das erfordert einen leicht zu betätigenden Verschluss, eine Eigenschaft, die dem Schnürverschluss nicht eigen ist. Man ist daher dazu übergegangen, die Skischuhe mit mehreren rasch schliess- und lösbaren Spannhebelverschlüssen zu versehen, wobei an einem Schaftteil ein Spannhebel und am andern Schaftteil ein mit diesem zusammenwirkender Einhakteil angebracht ist. Diese Verschlüsse lassen sich mit Leichtigkeit schliessen und lösen. Der Spannhebel wird beim Schliessen jedoch nach aussen, d. h. zum Sohlenrand hin, umgelegt. Das freie Betätigungsende des Spannhebels kommt dadurch in SchliessStellung verhältnismässig weit nach unten zu liegen und steht zudem vom Schaftteil ab, um ein Anfassen beim Öffnen zu erleichtern. Dadurch besteht die Gefahr, dass sich der Spannhebel z. B. beim Schleppliften verhakt, wodurch auf das Betätigungsende eine nach oben gerichtete Kraft ausgeübt wird, die den Spannhebel unfreiwillig löst. Es ist zudem möglich, dass in extremen Fahrlagen die Enden der Spaniebel mit dem harten Untergrund in Berührung geraten, wodurch die Spannhebel abgerissen werden können. Die Erfindung bezweckt, einen einfachen Verschluss zu schaffen, der unter Behebung der erwähnten Nachteile leicht betätigbar ist. Es stellt sich dabei die Aufgabe, die aussenliegende Seite des Schuhschaftes von Verschlussteilen frei zu halten. Die Aufgabe ist erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass ein Verschliesselement vorgesehen ist, das durch an den Seitenteilen des Schuhs befestigte Verschlussteile geführt und zwischen einer Schliess- und einer Freigabestelle verschiebbar ist, wobei mindestens ein Teil der zusammenwirkenden Führungsflächen oder -kanten der Verschlussteile und des Verschliesselementes einen Winkel mit der Verschiebungsrichtung des Verschliesselementes einschliessen. Im folgenden wird der Erfindungsgegenstand anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Die Fig. 1 und 2 zeigen schaubildliche schräge Vorderansichten von zwei mit verschiedenen Verschlüssen versehenen Skischuhen. Fig. 1 zeigt einen Skischuh, der aus zwei auseinander klappbaren, aus festem Material, z. B. Kunststoff, hergestellten Hälften 1 und 2 zusammengebaut ist. An jeder der beiden Schuhhälften ist in der Ristgegend längs der Trennfuge der Hälften ein keilförmiger Verschluss teil in Form einer Schiene 3 bzw. 4 befestigt. Jede Schiene ist der gekrümmten Form der Ristpartie des Schuhs angepasst. Die aussenliegendén Seitenflächen beider Schienen laufen gegen die Schuhspitze hin zusammen. Über den Schienen 3 und 4 liegt ein diese übergreifendes, sich gegen die Schuhspitze hin verjüngendes Verschliesselement 5 mit U-förmigem Querschnitt. Die Seitenwände des Verschliesselementes 5 sind zu den Seitenflächen der Schienen 3 und 4 parallel. Das Verschlusselement 5 ist über einen Gelenkbolzen 6 mit einem Schuhhebel 7 gelenkig verbunden, in dem ein Federelement 8 aus Stahl, Gummi oder ähnlichem Material eingebaut ist. Der Schubhebel 7 ist mit einem Stift 9 gelenkig an einem Klapphebel 10 befestigt, der am einen Ende drehbar mit einer an einer Schuhhälfte nahe der Schuhspitze angebrachten Befestigungsvorrichtung 11 verbunden ist. Der Klapphebel 10 trägt am freien Ende eine Ausbuchtung 12, die ein Anfassen des Hebels erleichtert. Beim Schliessen des Verschlusses wird das Verschliesselement 5 um den Gelenkbolzen 6 umgeklappt und über die beiden neben einanderliegenden Schienen 3 und 4 gelegt. Nun wird der vom Schuh nach oben abstehende Klapphebei 10 gegen den Schuh umgelegt, wodurch das Verschliesselement 5 vom Schubhebel 7 von der Schuhspitze weg nach oben über die Schienen 3 und 4 geschoben wird. Das von den Schienen 3 und 4 geführte Verschliesselement 5 umklammert diese während ihrer Bewegung immer stärker und drückt sie gegeneinander. Das Federelement 8 bewirkt, dass das Verschliesselement 5 unter dauernder Spannung nach oben geschoben wird und in seiner Endstellung verbleibt, wodurch ein unfreiwilliges Öffnen vermieden wird: Beim Öffnen wird der auf dem Schuh liegende Klapphebel 10 über einen Druckpunkt hinweg angehoben und anschliessend in eine Anschlagstellung umgelegt. Das Vesschlusselement wird dadurch gegen die Schuhspitze hin bewegt, wodurch sich dessen feste Umklammerung der Schienen 3 und 4 löst. Nach kurzer Bewegungsstrecke lässt sich das Verschliesselement 5 nach oben abheben, wodurch die beiden Schuhhälften zum Auseinanderklappen freigegeben werden. Ein solcher Verschluss kann unter Beibehaltung der Steigung und Krümmung der Schienen für verschiedene Schuhgrössen verwendet werden, wobei die Schienen lediglich verlängert oder verkürzt werden müssen. Zusammen mit der Tatsache, dass der Verschluss für den linken und den rechten Schuh gleich ausgebildet ist, ergeben sich wesentliche herstellungstechnische Vorteile. Der in Fig. 2 dargestellte Schuh besteht ebenfalls aus zwei auseinanderklappbaren Hälften 1 und 2. Entlang der Trennfuge der beiden Hälften ist auf jeder Hälfte ein rechteckförmiger, der Wölbung des Schuhes angepasster Verschlussteil in Form einer Schiene 13 bzw. 14 angebracht. Die Schiene 13 trägt mehrere in Längsrichtung gleichmässig verteilte zylindrische Zapfen 15, während an der andern Schiene 14 mit einem Kopf versehene, nietförmige Stifte 16 befestigt sind. Die Schiene 14 trägt an ihrem obern Ende ausserdem noch eine in Längsrichtung angebrachte Zahnstange 17. Auf den Schienen 13 und 14 gleitend ist ein der Krümmung der Ristpartie des Schuhes angepasstes Verschliesselement 18 angebracht, das als an den beiden Enden verschlossenes Rohr mit rechteckförmigem Querschnitt ausgebildet ist. Auf der den Schienen 13 und 14 zugekehrten Unterseite des Verschliesselementes 18 sind an der einen Längsseite Längsnuten 19 und an der andern Längsseite gegen die Aussenseite offene, schräg nach innen gegen die Schuhspitze weisende Schrägschlitze 20 ausgespart. Das Verschliesselement 18 ist mittels den in den Längsnuten 19 gleitenden Stifte 16 auf der Schlene 14 beweglich geführt. Die Kopfpartie dieser Stifte 16 ist breiter als die Nuten 19 ausgebildet und stellen eine unlösbare Verbindung zwischen Schiene 14 und Verschliesselement 18 her. Die Schrägschlitze 20 sind zur Aufnahme der Zapfen 15 bestimmt. Im Innern des Verschliesselementes 18 ist ein mit der Zahnstange 17 in Eingriff stehendes Zahnrad 21 vorgesehen, das mit einer Halteplatte 22, die auf der Oberseite des Verschliesselementes 18 drehbar angebracht ist, starr verbunden ist. An der Halteplatte 22 ist ein um eine senkrecht zur Drehachse der Halteplatte stehende Achse schwenkbarer Drehhebel 23 befestigt. Vor dem Schliessen der beiden zusammengeklappten Schuhhälften 1 und 2 steht das Zahnrad 21 mit dem gegen die Schuhspitze hin gelegenen Ende der Zahnstange 17 in Eingriff und das Verschliesselement 18 befindet sich in seiner unteren Endlage. Die Zapfen 15 liegen benachbart zu den Schrägschlitzen 20. Der Drehhebel 23 ist normalerweise auf das Verschliesselement 18 geklappt und wird vor dem Verschliessen um etwa 900 nach oben umgelegt und in dieser Stellung festgehalten. Durch Drehen des Drehhebels 23 im Gegenuhrzeigersinn wird das Verschliesselement 18 durch das in der Zahnstange 17 eingreifende Zahnrad 21 von der Schuhspitze weg bewegt. Während dieser Bewegung werden die an der Schiene 13 befestigten Zapfen 15 von den Schrägschlitzen 20 erfasst und von diesen geführt gegen die an der andern Hälfte angebrachte Schiene 14 bewegt. Die Führung des Verschliesselementes 18 erfolgt durch die in den Längsnuten 19 gleitenden Stifte 16. Nach einer Drehung des Drehhebels 23 um 1800 hat das Verbindungselement seine Endstellung erreicht. Die Zapfen 15 befinden sich in octen Schrägschlitzen 20 und werden von diesen in ihrer Lage gehalten, so dass die beiden Schuhhälften zusam mengedrückt werden. Der Drehhebel 23 wird über das Verschliesselement 18 geklappt, wodurch der Verschluss gesichert wird. Das Öffnen geschieht durch Drehen des nach oben geklappten Drehhebels 23 im Uhrzeigersinn um 1800. Das Verschliesselement 18 wird gegen die Schuhspitze geschoben, wodurch die Zapfen 15 nach aussen geführt werden. In der unteren Endstellung des Verschliesselementes 18 sind die Zapfen 15 freigegeben, so dass sich die beiden Schuhhälften auseinanderklappen lassen. Es ist auch denkbar, anstelle des entlang der Zahnstange bewegbaren Zahnrades einen wie in Fig. 1 beschriebenen Kniehebelmechanismus zum Verschieben des Verschliesselementes zu verwenden. Die beschriebenen Verschlüsse lassen sich dank der günstigen Kraftübersetzung leicht und mühelos öffnen und schliessen. Als Material für die einzelnen Teile der Verschlüsse lassen sich die verschiedensten Metalle und deren Legierungen sowie gewisse Kunststoffe verwenden, wobei zu beachten ist, dass vor allem die aufeinandergleitenden Teile verschleissfest sein müssen. Wegen der korrosiven Wirkung, der die Verschlüsse unterworfen sind, sollten nicht aus korrosionsfesten Materialien bestehende Teile entsprechend geschützt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHVerschluss an einem Schuh, insbesondere an einem Skischuh, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verschliesselement vorgesehen ist, das durch an den Seitenteilen des Schuhs befestigte Verschlussteile geführt und zwischen einer Schliess- und einer Freigabestelle verschiebt bar ist, wobei mindestens ein Teil der zusammenwirkenden Führungsflächen oder -kanten der Verschlussteile und des Verschliesselementes einen Winkel mit der Verschiebungsrichtung des Verschliesselementes einschliessen.UNTERANSPRÜCHE 1. Verschluss nach Patentanspruch für Schuh mit auseinanderklappbaren Seitenteilen, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussteile mit ihren innern Seitenflächen entlang der Trennfuge der beiden Seitenteile angeordnet sind und die aussenliegenden Seitenflächen der Verschlussteile in Richtung der Schuhspitzen zusam menlaufen und dass das Verschliesselement die Ver schlussteile übergreift und an deren äusseren Seiten flächen geführt ist.2. Verschluss nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschliesselement in Längsrichtung des Schuhs verschiebbar ist und seitliche, zu den Seitenflächen der Verschlussteile parallele und mit diesen zusammenwirkende Seitenwände trägt.3. Verschluss nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschliesselement gelenkig mit einem Kniehebelmechanismus verbunden ist, bei dem ein Hebel auf den Schuh klappbar an diesem befestigt ist.4. Verschluss nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass das Verschliesselement an der Freigabestelle von den Verschlussteilen abhebbar ist.5. Verschluss nach Patentanspruch, für Schuh mit auseinanderklappbaren Seitenteilen, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschliesselement Nuten aufweist, in denen an den Verschlussteilen angebrachte Zapfen geführt sind, wobei mindestens ein Teil der Nuten schräg zur Längsrichtung des Schuhs gerichtet ist.6. Verschluss nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschliesselement über in zur Längsrichtung des Schuhs parallelen Nuten geführte Zapfen mit einem der Verschlussteile verschiebbar verbunden ist, während die Zapfen des an der andern Schuhhälfte befestigten Verschlussteils freigebbar in gegen die Schuhspitze gerichteten Nuten verlaufen.7. Verschluss nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschliesselement ein Zahnrad aufweist, das in eine am das Verschliesselement führenden Verschlussteil angeordnete Zahnstange eingreift.8. Verschluss nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnrad mit einem auf dem Verschliesselement angeordneten und auf dieses umklappbaren Drehteil verbunden ist, der durch eine Drehung um 1800 jeweils von einer Endstellung in die andere Endstellung bewegbar ist.9. Verschluss nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschliesselement gelenkig mit einem Kniehebelmechanismus verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH351670A CH497864A (de) | 1970-03-10 | 1970-03-10 | Verschluss an einem Schuh, insbesondere an einem Skischuh |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH351670A CH497864A (de) | 1970-03-10 | 1970-03-10 | Verschluss an einem Schuh, insbesondere an einem Skischuh |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH497864A true CH497864A (de) | 1970-10-31 |
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ID=4257671
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Country Status (1)
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| CH (1) | CH497864A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2410063A1 (de) * | 1973-03-05 | 1974-09-26 | Hanson Ind Inc | Skistiefel |
| EP0056953A3 (en) * | 1981-01-28 | 1982-10-27 | Nordica S.P.A | Closure device particularly for ski boots |
| CN117223946A (zh) * | 2022-12-12 | 2023-12-15 | 温州源飞宠物玩具制品股份有限公司 | 一种安全锁扣 |
-
1970
- 1970-03-10 CH CH351670A patent/CH497864A/de not_active IP Right Cessation
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|---|---|---|---|---|
| DE2410063A1 (de) * | 1973-03-05 | 1974-09-26 | Hanson Ind Inc | Skistiefel |
| EP0056953A3 (en) * | 1981-01-28 | 1982-10-27 | Nordica S.P.A | Closure device particularly for ski boots |
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