CH488158A - Absorptionskälteapparat an einem Kühlschrank - Google Patents

Absorptionskälteapparat an einem Kühlschrank

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CH488158A
CH488158A CH1607668A CH1607668A CH488158A CH 488158 A CH488158 A CH 488158A CH 1607668 A CH1607668 A CH 1607668A CH 1607668 A CH1607668 A CH 1607668A CH 488158 A CH488158 A CH 488158A
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absorber
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CH1607668A
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Georg Kogel Wilhelm
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Electrolux Ab
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B15/00Sorption machines, plants or systems, operating continuously, e.g. absorption type
    • F25B15/10Sorption machines, plants or systems, operating continuously, e.g. absorption type with inert gas

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  • Sorption Type Refrigeration Machines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Absorptionskälteapparat   an einem Kühlschrank Die Erfindung betrifft einen    Absorptionskälteappa-      rat   an einem Kühlschrank, dessen wärmeabgebende Teile durch einen den Apparateraum durchströmenden Luftstrom gekühlt werden. 



  Sie bezweckt einen    Absorptionskälteapparat   an einem Kühlschrank zu schaffen, bei dem die Tiefe des Apparateraumes gegenüber bisher üblicher Bauart stark reduziert ist, ohne die Zirkulation der Kühlluft zu beeinträchtigen. 



  Die Erfindung ist gekennzeichnet durch eine mit einer der Kühlschrankwände im wesentlichen parallelen vertikalen Ebene, in der oder in deren unmittelbarer Nähe die von der genannten Wand am weitesten entfernten Teile des Absorbers und andere,    ausserhalb   des Kühlraumes angeordnete Apparateteile vorgesehen sind. 



  Ein Ausführungsbeispiel eines    Absorptionskälteap-      parates   nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:    Fig.   1 eine Ansicht des Kälteapparates von hinten;    Fig.   2. den Apparat nach    Fig.   1 von der Seite gesehen; und    Fig.   3 den Apparat nach    Fig.   1 von oben gesehen.    Fig.   1 zeigt den Kälteapparat von hinten gesehen, mit abgenommener    Kocherisolierung   und mit einer auf dem Bild nicht gezeigten Kühlschrankwand als Hintergrund.

   Mit 10 wird die Aussenkontur der abgenommenen    Kocherisolierung   bezeichnet, mit 11 die    Flüssig-      keitsumlaufpumpe   des Apparates, die wärmeleitend mit einem    Wärmeübertragungsorgan   12 verbunden ist, z. B. durch eine    Schweissfuge.   Das    Wärmeübertra-      gungsorgan   12 enthält eine nicht gezeigte elektrische Heizpatrone, von der die ganze für den normalen Betrieb des Apparates erforderliche Wärmemenge der Pumpe zugeführt wird. Die Absorptionslösung soll nach dem Aufpumpen eine hinreichend niedrige Kältemittelkonzentration haben, um die für den Betrieb des    .Apparates   erforderliche Absorption zustande zu bringen.

   Diese arme Lösung hat im allgemeinen die nied-    rigste      Kältemittelkonzentration   und die höchste    Tem-      pcratur,   die überhaupt im    Flüssigkeitsumlaufsystem   des Apparates vorkommt. 



  Die Lösung ist auf ihrem Weg nach oben durch die Pumpe 11 mit Dampfblasen vermischt, die von der Flüssigkeit im oberen Teil einer Leitung 13, in die. die Pumpe mündet, getrennt werden. Die Leitung 13 ist grösstenteils koaxial in einer Leitung 15 grösseren Durchmessers angeordnet und bildet zusammen mit dieser einen    Flüssigkeitstemperaturwechsler,   der in der Folge näher beschrieben wird. Die Leitung 13 hat eine Anzahl Öffnungen 14, durch welche    der   mit der einströmenden Absorptionslösung folgende Dampf von der Lösung getrennt wird und in die äussere Leitung 15 strömt, indem der obere Teil dieser Leitung sowie der obere Teil der Leitung 13 den    Gasabsche%deraum   des    Kochersystems   bilden.

   Die von Gasblasen befreite Lösung läuft von selbst vom oberen Teil der Leitung 13 durch den Temperaturwechsler, durch das    Absor-      bergefäss   16 des Apparates, in den mit 17 bezeichneten Absorber des Apparates, durch welchen die Lösung unter Anreicherung von selbst läuft, um schliesslich aus dem unteren Teil des Absorbers in die Leitung 18 und weiter in den Aussenmantel des    Flüs-      sigkeits-Temperaturwechslers,   aus der Leitung 15 gebildet, zu laufen. 



  Das Flüssigkeitsniveau in den Leitungen 18 und 15 wird im wesentlichen auf dem gleichen Niveau I liegen, da die Leitungen untereinander frei kommunizieren. Das eine Ende einer relativ kurzen Leitung 19 ist an die Leitung 15 an einem Punkt angeschlossen, der etwas unter dem    Flüssigkeitsniveau   I liegt, das bei unterbrochener Energiezufuhr zum Apparat in diesem Rohr ist. Das andere Ende der Leitung 19 mündet in die Leitung 20 an einer Stelle, die etwas höher liegt, weshalb die Leitung 19 also eine schwache Neigung zur    Horizontalen   hat. Die Pumpe 11 ist am untersten Teil der Leitung 20 angeschlossen und wird somit von der Flüssigkeitssäule, die durch die Leitung 19 im genannten unteren Teil aufgebaut wird, gespeist.

   Die Lei- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    tung   19 bildet einen    Rektifikator   für den Dampf, der von der Pumpe durch den oberen Teil der Leitung 15 und durch Herunterdrücken des Flüssigkeitsniveaus in dieser Leitung, in die Leitung 20 zusammen mit Flüssigkeit von der Leitung 15 durch die Leitung 19, d. h. den    Rektifikator,   wo der Dampf sich rektifiziert, hineinströmt und danach durch die Leitung 20 aufwärts zum mit 21 bezeichneten Kondensator des Apparates über einen    Wasserabscheider   22 fliesst. Damit ist das von der Pumpe 11 betriebene Umlaufsystem der Absorptionslösung beschrieben.

   An dieses Umlaufsystem ist jedoch das    Absorbergefäss   16 im Nebenschluss angeschlossen, innerhalb des Teiles der Leitung 15, der in das genannte    Gefäss   am oder unter dem    Flüssigkeits-      niveau   mündet. Die im genannten Teil der Rohrleitung 15 sowie im unteren Teil des    Absorbergefässes   16 befindliche    Flüssigkeitsmenge   nimmt somit normal nicht an dem Umlauf der Absorptionslösung teil. 



  Vom    Gasumlaufsystem   des Apparates sind im wesentlichen nur der Absorber 17 sowie der    Gastem-      peraturwechsler   23 des Apparates in der    Fig.l   zu sehen. Der    Gastemperaturwechsler   23 besteht aus dem oberen Teil der Leitung 18 sowie der obersten Schlinge des Absorbers 17, indem diese beiden Teile zwecks    Er-      reichens   der erforderlichen wärmeleitenden Verbindung untereinander zusammengeschweisst sind. Die unterste Schlinge des Absorbers ist an die Leitung 18 ein Stück oberhalb des darin befindlichen Flüssigkeitsniveaus angeschlossen. Dagegen zeigt die    Fig.   1 nicht den im    Gasumlaufsystem   eingeschalteten Verdampfer des Apparates.

   Dazu wird eine    Zufuhrleitung   25 für das Kondensat vom Kondensator 21 zum Verdampfer gezeigt. Mit 26 wird ferner eine Ventilationsleitung bezeichnet, durch welche der Kondensator mit der Leitung 18, nämlich dem Teil davon, der in den    Gastem-      peraturwechsler   23 eingeht, kommuniziert. Im genannten Teil befindet sich auch ein Stauorgan 33, das ein Einströmen von einem im Verdampfer eventuell auftratenden    Überschuss   an flüssigem Kühlmittel durch die Leitung 18 in das    Flüssigkeitsumlaufsystem   verhindert. Anstatt dessen wird solches Kondensat durch eine Leitung 24 im    Absorbergefäss   16, wo es als eine Oberflächenschicht auf der    Flüssi-keitsmasse   des Gefässes gelagert wird,    fortgeleitet.   



  Der Apparat kann zweckmässig, wie im gezeigten Ausführungsbeispiel dargestellt, mit einem ihm    ange-      passten   und besonders ausgebildeten    Abtausystem   versehen werden, das automatisch eine periodisch wiederkehrende Zufuhr von warmem    Kältemitteldampf   zum    Verdampfersystem      zustandebringt.   



  Die    Abtauvorrichtung   baut sich im wesentlichen aus dem oberen Teil der Leitung 15 auf, das zu einem umgekehrten    U-Rohr   geformt ist, dessen linker Schenkel 28 unten geschlossen ist und einen Flüssigkeitsbehälter bildet. Dicht am Boden desselben ist an einem Punkt 31 der eine Schenkel eines zweiten umgekehrten    U-Rohres   30 angeschlossen, dessen zweiter Schenkel mit dem mittleren Teil der Leitung 15 durch eine    An-      schlussstelle   29 kommuniziert. Der Flüssigkeitsbehälter 28 kommuniziert schliesslich durch eine Leitung 27 mit dem Verdampfer, und diese Leitung ist an einem Punkt 32 an den Flüssigkeitsbehälter 28 angeschlossen. 



  Dadurch. dass das    U-Rohr   28 durch die Leitung 27 mit dem Umlaufsystem über den Verdampfer kommuniziert, enthält das    U-Rohr   28 eine Mischung von Hilfsgas und    Kältemitteldampf,   die langsam vom oberen Teil der Leitung 15 durch die Öffnungen 14 in der Leitung 13 einströmt oder eindiffundiert. Da der linke Schenkel des    U-Rohres   28 eine niedrigere Temperatur hat als der rechte, findet in ersterem eine langsame    Kondensierung   vom Kältemittel statt, wobei sich das Kondensat dort ansammelt und in diesem sowie im linken Schenkel des    U-Rohres   30 so nach und nach zum höchsten Punkt im genannten Rohr ansteigt.

   Das    U-Rohr   30 hat jedoch eine hinreichend geringe Durchströmungsfläche, damit eine    Heberwirkung   entsteht, was zur Folge hat, dass das    Kältemittelkondensat   im linken Schenkel des    U-Rohres   28 rasch in den rechten Schenkel des    U-Rohres   28, nämlich an der    Anschluss-      stelle   29, eingesogen wird und an der Oberfläche der Flüssigkeitssäule in der Leitung 15 angesammelt wird. 



  Bei dieser raschen    Abführung   der fast ganzen Flüssigkeitsmenge aus dem linken Schenkel des als Blockierstelle dienenden    U-Rohres   28, baut sich eine Flüssigkeitssäule im rechten Schenkel des genannten Rohres auf, die im allgemeinen zu gering ist, um die Leitung 19 zu blockieren und zu füllen. Die    normals   Passage von Dämpfen von der Pumpe 11, die im oberen Teil der Leitung 15 getrennt wurde, wird also gewöhnlicherweise an und für sich nicht blockiert. Trotzdem bringt aber die Flüssigkeitsübertragung im    U-Rohr   28 eine wesentliche Veränderung der Arbeitsbedingungen der Pumpe mit sich.

   In erster Linie hat sie zur Folge, dass der Dampf von der Leitung 15 durch den nach der Flüssigkeitsübertragung im    U-Rohr   praktisch genommen freien Strömungsweg durch das    U-Rohr   30 in den linken Schenkel des    U-Rohres   28 geleitet wird und weiter durch die Leitung 27 in den Verdampfer hinein, wo eine starke Temperatursteigerung, die ein rasches Abtauen zur Folge hat,    zustandegebracht   wird. Eine weitere Folge der veränderten Arbeitsbedingungen der Pumpe ist, dass der Gasumlauf aufhört und damit die weitere Verdampfung von Kältemittel im Verdampfer.

   Der Strömungswiderstand des neueröffneten Strömungsweges für die Pumpendämpfe zum Verdampfer durch die Leitung 27 ist nämlich wesentlich kleiner als der Widerstand des normalen Strömungsweges durch den    Rektifikator   19, wodurch die Flüssigkeitssäule in der Leitung 13 über mindestens die niedrigere der Öffnungen 14 ansteigt und    somit   die    arme      Lösung   in die Leitung 15 läuft anstatt in die Leitung 13 zum oberen Teil des Absorbers 17, wie dies normal der Fall ist. 



  Die Dauer der    Abtauperiode   und damit der Umfang der in den Kühlraum eingeführten Wärmemenge ist so zu wählen, dass die Unterbrechung der Kälteerzeugung so kurz wie möglich wird. Die Dauer der Abtauperiode ist am besten hauptsächlich auf folgende Weise festzulegen, wobei das    Auftausystem   nach    Fig.   1 hierzu speziell angepasst ist. 



  Ein bestimmter Teil des Dampfes, der durch die Leitungen 28 und 27 strömt, wird auf dem Wege zum Verdampfer zum Kondensieren gebracht, besonders in der Leitung 27. Der Strömungsweg des Dampfes ist so ausgebildet und angeordnet, dass sich Kondensat auch in der    Abtauperiode   langsam sammelt (vgl.    Fig.l).   Hier entsteht somit langsam wieder eine Flüssigkeitssäule, die so nach und nach über die    Einmündestelle   32 ansteigt und die weitere Zufuhr von Dampf durch die Leitung 27 blockiert. Dadurch steigt der Gegendruck gegen den Dampf wieder, was zur Folge hat, dass der in dieser Periode geschlossene Strömungsweg durch die Leitung 19 nach der    Abtauperiode   sich für den Dampf wieder öffnet.

   Hierdurch sind die normalen Arbeitsbedingungen der Pumpe wieder hergestellt. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Aus einem Vergleich der Figuren 1 bis 3 ergibt sich, dass wenigstens die einen grösseren Durchmesser aufweisenden Rohre des    Kochersystems,   z. B. die Reibe 15, 20, 28, im wesentlichen in einer senkrechten Ebene angeordnet sind, die mit 36 bezeichnet ist und die    hauptsächlich   parallel zu den    vertikalen      Tangential-      ebenen   34, 35 der beiden    Aussenseiten   des Absorbers ist, sowie dass sämtliche Teile des Rohrsystems des Apparates zwischen diesen beiden    Tangentialebenen   34, 35 gelegen sind. 



  In dem gezeigten Ausführungsbeispiel hat der Isolationsmantel 10 des    Kochersystems   einen rechteckigen Querschnitt, der jedoch in gewissen Fällen statt dessen etwa elliptisch sein kann. Die Längsseiten des Rechtecks    bzw,   die Grossachse der Ellipse liegen dabei in einer mit den    Tangentialebenen   34, 35 des Absorbers im wesentlichen parallelen Ebene.

   Wie aus der    Fig.   1 hervorgeht, wird der Kühlluftstrom von dem Absorber nicht von dem Isolationsmantel des    Kochersystems      be-      einflusst.   Man kann daher ohne    Nachteile   für die Kühlung des Absorbers diese Isolation derart verdicken,    dass   sie den Abstand    zwischen   der    äusseren      Tangential-      ebene   34 des Absorbers und der    Aufstellungswand   überbrückt. In Fällen, wo die beiden Luftspalte beidseits der    Absorberschlange,   z.

   B. durch geeignete Bemessung und Ausführung des Absorbers,    entbehrt   werden können, ist es zweckmässig, die äussere Begrenzungsfläche der    Kocherisolation   in die äussere Tangentialebene 34 des Absorbers zu verlegen. Weil dabei der Spalt zwischen der Kühlschrankrückwand 37 und dem Absorber in gewissen Fällen wegfällt, kann offensichtlich eine weitere Reduktion des Abstandes zwischen der Rückwand 37 des Schrankes und der Aufstellungswand erreicht werden. 



  Als weitere Beispiele auf Möglichkeiten zur Neugestaltung des ganzen Rohrsystems des Apparates soll hier die Ausbildung derjenigen Teile des Rohrsystems erörtert werden, welche sich auf den    Flüssigkeitstempe-      raturwechsler,   Teile von dem    Gastemperaturwechsler   sowie eine gegebenenfalls vorgesehene    Abtaueinrich-      tung   beziehen. 



  Der    Flüssigkeitstemperaturwechsler   ist, wie    aus   den    Fig.l-3   hervorgeht, aus zwei Rohrleitungen 13 und 15 in einer Ebene aufgebaut, und zwar in dem gezeigten Ausführungsbeispiel mit dem einen Rohr 13 innerhalb des Rohrmantels des zweiten Rohres 15. Aus dem inneren,    wärmeren   Rohr 13 wird Wärme an das    äus-      sere   Rohr 15 mit niedrigerer Temperatur abgegeben. Die beiden Leitungen 13 und 15 erfüllen allerdings auch weitere Zwecke, wie bereits erwähnt. 



  Die innere Leitung 13 erstreckt sich von der Zufuhrstelle für arme Lösung des Absorbers 17, verläuft in der    Längsmittelebene   36 des Absorbers und weiter durch das    Absorbergefäss   16 bis an den    Gasabscheide-      raum,   d. h. an die    Zufuhrstelle   für von der Pumpe 11 hochgeförderte Lösung und Dampf. Die äussere Leitung 1    @   bildet ein umgekehrtes    U-Rohr   und erstreckt sich von dem Inneren der Flüssigkeitsmasse des Absorbergefässes 16 an der    Gasabscheidestelle   vorbei und weiter nach dem Behälter 28 herunter, dessen Aufgabe zunächst    Abtauzwecken   dient. Das ganze Rohrsystem liegt somit in der mit den beiden Gruppen von geraden Rohrstrecken des Absorbers parallelen Ebene 36. 



  In derselben Ebene 36 sind ferner die Leitungen 18 und 20 angeordnet. Der obere Teil der Leitung 18 bildet den einen Strömungsweg des Gastemperaturwechslers 23, nämlich den oberen Teil, und ist an die    tiefstgelegene   Rohrwindung des Absorbers angeschlossen, wie aus der    Fig.   1    hervorgeht.   Unten mündet die Leitung 18 in die Leitung 15 ausserhalb des    Absorber-      gefässes.   Dieser untere Teil ist somit mit der Flüssigkeitsmasse des    Absorbergefässes   frei kommunizierend und bildet    dahinzu   den Strömungsweg für die von dem Absorber kommende reiche Absorptionslösung in das    Temperaturwechslerrohr   15 hinein.

   Die zweite Leitung 20 enthält in ihrem unteren Teil durch die    Rekti-      fikationsvorrichtung   19 zugeführte reiche Lösung aus der Leitung 15 und aus dieser Flüssigkeitssäule wird von der Pumpe 11 die Lösung eingesaugt. Durch die Rektifikation in der Leitung 19 sowie gegebenenfalls in dem oberen Teil der Flüssigkeitssäule in der Leitung 20 ist die der Pumpe zugeführte Lösung nicht ganz so reich wie die aus dem Absorber durch die Leitung 18 kommende Lösung. Der obere Teil der Leitung 20 bildet, wie bereits erwähnt, den    Wasserabscheider   22. 



  Aus diesen Ausführungen geht hervor, dass es gelungen    ist,   sämtliche Verbindungen zwischen Absorber,    Absorbergefäss   und    Kochersystem   wesentlich in einer einzigen vertikalen Ebene 36 anzuordnen. Dasselbe gilt hauptsächlich auch für diejenigen Leitungen, wie die Pumpe 11, den    Rektifikator   19 und die    Abtauvorrich-      tung   32, 30, 28 sowie die Leitungen 24 und den oberen Teil der Leitung 13, die Verbindungsleitungen zwischen verschiedenen Hauptteilen des Apparates darstellen.

   Diese Möglichkeit ist in hohem Grade durch die Tatsache bedingt, dass das    Absorbergefäss   16 zwar sowohl mit dem    Gasumlaufsystem   wie auch mit dem    Flüssigkeitsumlaufsystem   kommuniziert, aber an diese Systeme nur einen Nebenanschluss hat, wodurch nämlich eine grössere Freiheit geschaffen wird, um eine Leitungsführung ausserhalb des    Absorbergefässes   zu wählen, die als ein Rohrsystem charakterisiert werden kann, das einschliesslich vorkommender Wärmeisolation hauptsächlich innerhalb der von der Rückwand 37 des Kühlschrankes am meisten    entfernten   Teile 17a des Absorbers 17 liegt. 



  Der Absorber 17 besteht im wesentlichen aus einer Rohrspirale mit    übereinanderliegenden   Rohrschlangen, die den aufsteigenden Kühlluftstrom umschliessen und im wesentlichen einen rechteckigen Querschnitt haben, indem jede Rohrschlange zwei gerade Teilstücke aufweist und sämtliche geraden Teilstücke durch Rohrbogen miteinander in Reihe geschaltet sind. Die so gebildeten Gruppen von geraden Teilstücken sind in zwei verschiedenen parallelen senkrechten Ebenen gelegen, wobei alle zu einer und derselben Gruppe gehörenden geraden    Rohrschlange-Teilstücke   eine gemeinsame innere und eine gemeinsame äussere    Tangentialebene   haben, zu denen die von der    Rückwans   37 des Kühlschrankes am weitesten liegende Aussenwand 38 des    Kochergehäuses   parallel angeordnet ist.

   In die Zwischenräume zwischen der für den Anbau des Apparates vorgesehenen Kühlschrank-Rückwand 37 und der einen dieser am nächsten gelegenen äusseren Tangentialebene 35 bzw. zwischen der Wand, vor welcher der Kühlschrank aufgestellt wird, und der anderen dieser am nächsten gelegenen äusseren    Tangentialebene   34 ragen keine Apparateteile hinein, und diese Zwischenräume sind auf minimale Werte begrenzt, bei welchen noch eine für eine befriedigende Absorption genügende    Kühlluftmenge   zirkulieren kann.

   Wie aus den    Fig.2   und 3 ersichtlich ist, sind die am weitesten von der Kühlschrank-Rückwand 37 entfernten Teile 17a des Absorbers 17 und die Teile 23a bzw. 27a des Gastem- 

 <Desc/Clms Page number 4> 

    peraturwechslers   23 bzw. der Verbindungsleitung 27 zwischen dem Flüssigkeitsbehälter 28 und dem Verdampfer in bzw. in unmittelbarer Nähe der einen    äus-      seren      Tangentialebene   34 angeordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Absorptionskälteapparat an einem Kühlschrank, dessen wärmeabgebende Teile durch einen den Apparateraum durchströmenden Luftstrom gekühlt werden, gekennzeichnet durch eine mit einer (37) der Kühlschrankwände im wesentlichen parallele vertikale Ebene (34), in der oder in deren unmittelbarer Nähe die von der genannten Wand (37) am weitesten entfernten Teile (17a bzw. 23,a, 27a) des Absorbers (17) und andere, ausserhalb des Kühlraumes angeordnete Apparateteile (23, 27) vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Absorptionskälteapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Rohre (15, 20, 28) grösseren Durchmessers des in einen Isolationskörper (10) eingebauten Rohrsystems des Kocheraggregates im grossen und ganzen ein vertikales Bündel untereinander paralleler Rohre bilden, die im wesentlichen innerhalb von äusseren Tangentialebenen (34, 35) des Absorbers (17) liegen. 2. Absorptionskälteapparat nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolationskörper (10) des Kocheraggregates ein rechteckiges bzw. elliptisches Querschnittsprofil aufweist, dessen Längsseiten bzw.
    Grossachse im wesentlichen parallel zu den äusseren Tangentialebenen (34, 35) des Absorbers (17) liegt. 3. Absorptionskälteapparat nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine die Dampfzufuhr zum Gastemperaturwechsler (23) periodisch blockierende, aus in der Pumpe (11) gebildetem Dampf aufgebaute Flüssigkeitssäule (29, 30, 31), die mit einem Heberor- gan derart kommuniziert, dass in letzterem eine Flüssigkeitssäule (31, 28, 32) von einer derartigen Höhe gebildet wird, dass die erstgenannte Säule aus einem als Blockierstelle dienenden U-Rohr (28) des Kocheraggregates automatisch plötzlich entfernt wird. 4.
    Absorptionskälteapparat nach den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das Steigrohr der Pumpe (I1) an den oberen Teil der zum Absorber (17) führenden Leitung (13) für arme Lösung angeschlossen ist, aus welchem oberen Teil die Pumpendämpfe durch eine oder zwei übereinander gelegene Öffnungen (14) in der Wandung der vorerwähnten Leitung (13) in eine zu einem tiefer gelegenen Rektifika- tor (19) führende Leitung (15) einströmen, während die von dem Dampf abgeschiedene Pumpenflüssigkeit in der erst-enannten Leitung (13) eine mit der Zufuhrstelle des Absorbers (17) kommunizierende Flüssigkeitssäule bildet. 5.
    Absorptionskälteapparat nach Unteranspruch 4, gekennzeichnet durch ein mit Hebewirkung arbeitendes Abtauorgan (28, 30, 32) für den Verdampfer des Apparates, das periodisch automatisch den Dampfdruck verändert und somit die Flüssigkeitszufuhr zum Absorber (17) unterbricht.
CH1607668A 1964-12-11 1965-11-26 Absorptionskälteapparat an einem Kühlschrank CH488158A (de)

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