CH488010A - Zum Einsetzen in das Spundloch von Gärgefässen bestimmter Gäraufsatz - Google Patents

Zum Einsetzen in das Spundloch von Gärgefässen bestimmter Gäraufsatz

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CH488010A
CH488010A CH1435766A CH1435766A CH488010A CH 488010 A CH488010 A CH 488010A CH 1435766 A CH1435766 A CH 1435766A CH 1435766 A CH1435766 A CH 1435766A CH 488010 A CH488010 A CH 488010A
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fermentation
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siphon
bunghole
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CH1435766A
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Kienzler Hubert
Engist Danil
Original Assignee
Maertin & Co Gmbh
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12LPITCHING OR DEPITCHING MACHINES; CELLAR TOOLS
    • C12L9/00Venting devices for casks, barrels, or the like

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Description


  Zum Einsetzen in das Spundloch von Gärgefässen bestimmter Gäraufsatz    Die vorliegende Erfindung betrifft einen zum Einset  zen in das Spundloch von Gärgefässen bestimmten  Gäraufsatz, bestehend aus einem unter Bildung eines  Siphons U-förmig gebogenen Rohr, dessen einer abgebo  gener Endteil     zum    Einsetzen in den Stopfen eines       Gärgefässes    bestimmt ist, wogegen der andere Endteil  den Gasauslass bildet, wobei die ansteigend verlaufenden,  an das Siphon anschliessenden beiden Rohrteile mit<B>je</B>  <B>,</B> versehen sind. Der Gasauslass kann  einer     EFWCitC[-LIIIP     gegebenenfalls an einer im Gärkeller vorgesehenen Ablei  tung angeschlossen werden, durch die das bei der Gärung  entstehende Kohlendioxyd ins Freie abgeleitet wird.

   Das  Siphon ist     mit    einer Sperrflüssigkeit in Form einer  wässerigen Lösung eines keimtötenden Mittels,     z.B.    ver  dünnter     schwefeli-er    Säure     oefüllt,    so dass die bei der  Gärung entstehenden Abgase durch die Flüssigkeit hin  durch nach aussen entweichen und von aussen her in den  Gäraufsatz gelangende Keime in der Lösung     abgetötet     werden können, Die beiden Erweiterungen haben den  Zweck, ein Herausschleudern der Sperrflüssigkeit aus  dem Aufsatz zu verhindern, wenn insbesondere bei  verhältnismässig grossen     Gärgefässen    grosse Abgasmen  gen stossweise durch den Aufsatz hindurchgepresst wer  den.

   Hierbei hat die in der Abgasbewegungsrichtung  erste Erweiterung den Zweck einer Pufferwirkung und  eines vorübergehenden     Auffanges    des Gasüberschusses.  Die zweite Erweiterung hat den Vorteil, dem sich  bildenden     Gas-Flüssigkeitsstrom    eine gegenüber der  Rohrweite vervielfachte Oberfläche zum     Wiederatistreten     des Gases aus der Flüssigkeit zu bieten.  



  Bekannte     einstückige    Gäraufsätze der vorerwähnten  Art bestehen aus     Ghts,    wobei die beiden Erweiterungen  durch einen     Blasprozess    gebildet sind. Diese Glasaufsätze  sind jedoch an Erweiterungsvolumen gebunden, die zu  klein sind, um den Anforderungen zu genügen, welche  von der Menge der im betreffenden Gärgefäss während  des Gärvorganges in der Zeiteinheit gebildeten Abgase  abhängen. Während dem Gärungsverlauf können inner  halb weniger     Ta        'ge    Abgase entstehen, die dem 50fachen  Volumen des Gärgefässes entsprechen.

   Dementsprechend  entsteht im Aufsatz ein erheblicher, zeitweise stossartiger  überdruck, dem die durch den     Blasprozess    erfolgte    Wand Verdünnung und     Flächenzunahrrie    der Erweite  rung     ge%#"itchsen    sein muss. Beispielsweise liegt bei einem  Aufsatz mit einem Innendurchmesser von<B>25</B> mm und  einer Wanddicke von<B>2,5</B> mm das maximal zulässige  Volumen jeder kugeligen oder     ellipsoidförniigen    Erweite  rung bei ungefähr     50ccm,    weil sonst die Wand der  Erweiterung zu dünn wird. Dieses Volumen genügt  jedoch aus den vorangehenden Gründen den Anforde  rungen nicht.  



  Es ist bereits versucht worden diese Unzulänglichkei  ten dadurch zu beheben, dass die die Erweiterungen  bildenden Glasteile des Aufsatzes mit erwünscht grossem  Volumen und grosser Wandstärke separat hergestellt und  alsdann durch Verschmelzen mit den ebenfalls separat  hergestellten     Glasirohrteilen    verbunden wurden. Hierbei  entstehen jedoch in diesen Verbindungszonen hohe und       unbehebbare    Verspannungen, weiche die höhere Festig  keit der die Erweiterungen bildenden Glasteile illusorisch  machen.  



  Abgesehen von den erwähnten Unzulänglichkeiten  haben die aus Glas hergestellten Gäraufsätze noch den  Nachteil der Brüchigkeit. Die Neigung des Glases zum  Splittern Lind beim Hantieren leicht zu brechen ist bei den       Kellereiarbeiten    Ursache vieler Unfälle.  



  Die vorliegende Erfindung behebt die vorerwähnten  Nachteile und betrifft einen Gäraufsatz der eingangs  erwähnten Art, der dadurch gekennzeichnet ist, dass das  Rohr aus einem thermoplastischen, transparenten Kunst  stoff besteht. Dadurch ist es möglich, dass das Volumen  jeder Erweiterung mindestens die fünffache     Grösse    auf  weist, als bei aus Glas bestehenden,     einstückigen        Gärauf-          sätzen    mit ausserhalb der gleich langen Erweiterungen  gleicher Weite und Wanddicke praktisch     herstellbar    ist.

    Bezogen auf das vorangehend erläuterte Beispiel eines  aus Glas bestehenden Gäraufsatzes mit     Erweiterunas-          C          volumen    von<B>je 50</B> ccm an einem Rohr von<B>25</B> mm  Innendurchmesser und<B>2,5</B> mm Wanddicke sind nunmehr  Erweiterungen von mindestens     250cem    möglich. Hierzu  kommt noch der Vorteil, dass der Kunststoff nicht  brüchig ist.  



  Für den erfindungsgemässen Gäraufsatz eignen sich  besonders folgende Kunststoffe:     Polyacrylverbindungen,         Polyäthylen,     Polypropylen,        polynierisiertes        F-Caprolac-          tam    oder     Polyhexamethylenadipamid.     



  Der Erfindungsgegenstand wird nachstehend anhand  der Zeichnung beispielsweise näher erläutert, die einen  Gäraufsatz in Ansicht zeigt.  



  Der dargestellte Gäraufsatz besteht aus einem unter  Bildung eines Siphons<B>1</B> U-förmig gebogenen, aus einem  thermoplastischen, transparenten Kunststoff bestehenden  Rohr 2, dessen einer nach unten abgebogener Endteil<B>3</B>  zum Einsetzen in den nicht dargestellten Stopfen eines  Gärgefässes bestimmt ist. Der andere Endteil 4 bildet  den Gasauslass und kann gegebenenfalls an eine     Abfuhr-          leitung    angeschlossen werden.

   Die an das Siphon     an-          schliessenden,    nach oben verlaufenden beiden Rohrteile<B>5</B>       bzw.   <B>6</B> sind     mit   <B>je</B> einer in gleicher Höhe liegenden  Erweiterung<B>7</B>     bzw.   <B>8</B> versehen, die ;e ein Volumen von  beispielsweise<B>250</B>     cem    aufweisen,<B>bei</B> einem     Innendurch-          niesser    des Rohres von<B>25</B> mm und einer Wanddicke von  <B>2,5</B> mm.  



  Beim Betrieb ist das Siphon in üblicher Weise mit  einer wässerigen Lösung eines     keirntötenden    Mittels  gefüllt, wobei das Flüssigkeitsniveau unterhalb der     Er-          weiterunaen   <B>7</B>     bzw.   <B>8</B> liegt.  



  Der     Gäraufbatz    kann     z.B.    derart hergestellt werden,  dass ein aus Kunststoff bestehendes Rohr in eine     U-          Form    mit dem Siphon entsprechenden Bogen gebracht  und alsdann in eine zweiteilige Matrize eingesetzt wird,  <B>0</B>  welche in den vorbestimmten Bereichen der Erweiterun  gen deren Aussenform entsprechende Ausbuchtungen  aufweist, wonach ein heisses Medium durch das Kunst  stoffrohr hindurchgeführt und nach Schliessen des einen  Rohrendes derart unter Druck gesetzt wird, dass das  Rohr unter Bildung der Erweiterungen an der     Matrizen-          ausbuchtungswandung    zur Anlage kommt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Zum Einsetzen in das Spundloch von Gärgefässen bestimmter, einstückiger Gäraufsatz bestehend aus einem unter Bildung eines Siphons U-förmig gebogenen Rohr dessen einer a bi-,ebo-ener Endteil zum Einsetzen in den Stopfen eines Gärgefässes bestimmt ist, wogegen der andere Endteil den Gasauslass bildet, wobei die anstei gend verlaufenden, an das Siphon anschliessenden beiden Rohrteile mit <B>je</B> einer Erweiterung versehen sind, da durch "ekennzeichnet,
    dass das Rohr aus einem therrno- C pizt#,tischen, transparenten Kunststoff besteht. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Gäraufsatz nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Volumen jeder Erweiterung minde stens die fünffache Grösse aufweist, als bei aus Glas bestehenden, einstückigen Gäraufsätzen mit ausserhalb der gleich langen Erweiterungen gleicher Weite- und Wanddicke praktisch herstellbar ist. 2. Gäraufsatz nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass er aus Polyacrylverbindungen besteht.
    <B>3.</B> Gäraufsatz nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass er aus Polyäthylen besteht. 4. Gär#Ulfsatz nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass er aus Polypropylen besteht. <B>5.</B> Gäraufsatz nach Patentanspruch, dadurch gek-enn- zeichnet, dass er aus polymerisiertem E-Caprolactarn bestellt. <B>6.</B> Gäraufsatz nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass er aus Polyhexarnethylenadipamid be steht. <B>7.</B> Gäraufsatz nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass er aus Polycarbonat besteht.
    <I>A</I> nmerkung <I>des</I> Eidg. <I>A</I> intes <I>für geistiges Eigentum:</I> Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentan spruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Einklang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art.<B>51</B> des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungsbereich des Patentes massgebend ist. <B>Z</B>
CH1435766A 1966-09-22 1966-10-05 Zum Einsetzen in das Spundloch von Gärgefässen bestimmter Gäraufsatz CH488010A (de)

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