CH477698A - Geradsichtiges Umkehrprisma - Google Patents

Geradsichtiges Umkehrprisma

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CH477698A
CH477698A CH862968A CH862968A CH477698A CH 477698 A CH477698 A CH 477698A CH 862968 A CH862968 A CH 862968A CH 862968 A CH862968 A CH 862968A CH 477698 A CH477698 A CH 477698A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
prism
straight
nachet
daubresse
erecting system
Prior art date
Application number
CH862968A
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English (en)
Inventor
Schroeder Wolfgang
Original Assignee
Kern & Co Ag
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Publication date
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Publication of CH477698A publication Critical patent/CH477698A/de

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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B5/00Optical elements other than lenses
    • G02B5/04Prisms

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Telescopes (AREA)
  • Optical Elements Other Than Lenses (AREA)

Description


      Geradsichtiges    Umkehrprisma    Die Erfindung betrifft ein     geradsichtiges    Prismen  umkehrsystem ohne Dachkante.  



       Geradsichtige    Umkehrprismen ohne Achsversatz sind  bekannt, enthalten jedoch fast alle eine Dachkante. Die  bekanntesten dieser Systeme sind die nach     Abbe,          Pechan,        Uppendahl    und Rosenhagen. Beim Dachkant  prisma sind     zwei    der     spiegelnden    Flächen unter 90   zueinander so angeordnet, dass ihre gemeinsame Schnitt  linie, die Dachkante, von der Achse des zu reflektie  renden     Strahlenbündels    geschnitten wird. Die durch     das          Dachkantprisma    entstehenden Doppelbilder müssen sich  überdecken und dürfen keine merkliche Verschiebung  aufweisen.

   Dies kann jedoch nur erreicht werden, wenn  der     Dachkantwinkel    mit einer Genauigkeit von wenigen  Winkelsekunden hergestellt wird. Die Dachkante selbst  muss scharf sein und darf keine     Aussprünge    aufweisen,  damit sie unsichtbar bleibt. Die dadurch bedingten engen  Toleranzen     erschweren    die Herstellung und erhöhen  den notwendigen Arbeitsaufwand.  



  Der Erfindung     liegt    die Aufgabe zugrunde, ein       Prismenumkehrsystem    ohne Dachkante und ohne Achs  versatz zu konstruieren, bei dem durch ein geeignetes  Mass der Strahlenaufwicklung und einem entsprechenden  Glasweg eine ausreichende Geräteverkürzung erzielt  wird.  



  Erfindungsgemäss wird das dadurch erreicht, dass  das Umkehrsystem aus drei Teilprismen mit insgesamt  sechs totalreflektierenden Flächen besteht, wobei vier  Reflexionsflächen der     Bildaufrichtung    nach Art des       Porroprismas    zweiter Art dienen und die übrigen bei  den Spiegelflächen zum Zwecke des Versatzes zwischen  Eintritts- und Austrittsachse des Strahlenbündels ver  wendet werden.  



  Im folgenden werden anhand der beiliegenden Zeich  nungen     zwei    Ausführungsbeispiele der Erfindung näher  beschrieben.  



  In     Fig.    1 tritt das ankommende Lichtbündel in  das     Nachet-Prisma    1 ein, verlässt es in der Höhe ver  setzt rechtwinklig, durchsetzt ein halbes Daubresse-    Prisma 2,     @    tritt durch ein rechtwinkliges Prisma 3 in  Richtung des eintretenden Bündels oder parallel ver  setzt dazu wieder aus. Eine andere Zusammenstellung  des gleichen     Prismensatzes    ist in     Fig.    2 dargestellt.

    Das ankommende Lichtbündel tritt in ein     Nachet-Prisma     1 ein, durchsetzt ein zweites     Nachet-Prisma    4, die beide  zusammen ein     Porrosystem    zweiter Art bilden und ein  nachgeschaltetes     rhombusförmiges    Prisma 5 hebt die  Parallelversetzung des Strahlenbündels auf, so dass das  austretende Bündel den     Prismensatz    in der Verlängerung  des eintretenden verlässt.  



  Durch     platzsparende    Anordnung der Spiegelflächen  wird es möglich, den Querschnitt dieses Prismas kleiner  als den des     Porrosystems    erster Art zu machen. Da die  Richtungsänderung bei der     Reflexion    axialer Strahlen  an allen Flächen 90  beträgt, kommt man mit den       niedrigbrechenden,    leichter     bearbeitbaren    Gläsern zur  Erzielung der Totalreflexion aus.  



  Der in     Fig.    1 gezeigte Aufbau bietet besondere Vor  teile für die Justierung des     Prismensatzes,    vorzugsweise  als Umkehrsystem in Feldstechern. Zur Justierung der  Bildaufrichtung ist es vorteilhaft, die Prismen 1 und 3  gegenüber dem Prisma 2 zu verdrehen, wobei die Ver  drehung der beiden Prismen 1 und 3 im entgegen  gesetzten Drehsinn zum Justieren der Bildaufrichtung  erfolgen soll und diejenigen Stücke der optischen Achse  zwischen dem jeweiligen Prisma (1 bzw. 3) und dem  Prisma 2 die Lage der Drehachse bezeichnen. Zur  Justierung der Winkelfehler,     vorzugsweise    des Schiel  fehlers, können die Prismen 1 und 3 gemeinsam     ver-          kippt    werden.

   Werden die Prismen 1 und 3 um die  gleichen Achsen gleichsinnig geschwenkt, so ist damit  eine kontinuierliche Parallelversetzung des austretenden  gegenüber dem eintretenden Strahl möglich. Wird das  Prisma 2 gegenüber den Prismen 1 und 3 in Richtung  der     optischen    Achse, die die Prismen untereinander  verbindet, verschoben, d. h. wird der Abstand geändert,  so ist damit eine Änderung der optischen Weglänge  möglich und die Verschiebung kann als     Innenfokussie-          rung    bei Feldstechern Anwendung finden.      Das     Prismensystem    ermöglicht eine     geradsichtige     Bildumkehrung ohne Verwendung einer in der Her  stellung aufwendigen Dachkante.

   Alle Reflexionen inner  halb des Systems sind rechtwinklig, was die     Herstellung     der Prismen gleichfalls erleichtert. Dadurch wird es  möglich,     niedrigbrechende,    leicht     bearbeitbare    Gläser  zur Erzielung der Totalreflexion im Prisma zu verwen  den. Durch geeignete Lage der Trennflächen zwischen  den einzelnen Prismen kann erreicht werden, dass die  optische Weglänge im System verändert wird, die eine       Innenfokussierung    für Feldstecher ermöglicht. Durch ge  eignete Fassung der Prismen kann eine     definierte    ein  fache Justierung des     Prismensystems    und des gesamten  Fernrohres erzielt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Geradsichtiges Prismenumkehrsystem ohne Dach kante, dadurch gekennzeichnet, dass das Umkehrsystem aus drei Teilprismen mit insgesamt sechs totalreflek tierenden Flächen besteht, wobei vier Reflexionsflächen der Bildaufrichtung nach Art des Porroprismas zweiter Art dienen und die übrigen beiden Spiegelflächen zum Zwecke des Versatzes zwischen Eintritts- und Austritts achse des Strahlenbündels verwendet werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Geradsichtiges Prismenumkehrsystem nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es' aus einem Nachet-Prisma, der Hälfte eines Daubresse-Prismas und einem 90 -Prisma besteht, die miteinander verkittet sind oder zwischen denen Luftspalten liegen, in denen Blen den angeordnet werden können.
    2. Geradsichtiges Prismenumkehrsystem nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Nachet- Prisma und das 90 -Prisma zum Zwecke der Justie rung der Bildaufrichtung um zwei zur Lichteinfallsrich- tung senkrechte, parallele Achsen gegensinnig gedreht und zum Zwecke der Justierung der Winkelfehler ge meinsam gegenüber dem halben Daubresse-Prisma ge kippt werden können.
    3. Geradsichtiges Prismenumkehrsystem nach Unter= anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Nachet- Prisma und das 90 -Prisma zum Zwecke des Versatzes zwischen Eintritts- und Austrittsachse gemeinsam gleich sinnig um zwei zur Lichteinfallsrichtung senkrechte, par allele Achsen gedreht werden können.
    4. Geradsichtiges Prismenumkehrsystem nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der gegen seitige Abstand zwischen dem Nachet-Prisma und dem 90 -Prisma einerseits und dem halben Daubresse- Prisma anderseits in Richtung der optischen Achse zum Zwecke der kontinuierlichen Veränderung der opti schen Weglänge verändert werden kann.
    5. Geradsichtiges Prismenumkehrsystem nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem zwei- oder dreiteilig aufgebauten Porrosystem zweiter Art und einem rhombusförmigen Prisma zur Parallel versetzung des Strahlenbündels besteht.
CH862968A 1968-06-07 1968-06-07 Geradsichtiges Umkehrprisma CH477698A (de)

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