CH466697A - Verfahren und Vorrichtung zum Bereitstellen einer begrenzten Filmlänge für Überblendungszwecke in Laufbildkameras - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Bereitstellen einer begrenzten Filmlänge für Überblendungszwecke in Laufbildkameras

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CH466697A
CH466697A CH89268A CH89268A CH466697A CH 466697 A CH466697 A CH 466697A CH 89268 A CH89268 A CH 89268A CH 89268 A CH89268 A CH 89268A CH 466697 A CH466697 A CH 466697A
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CH
Switzerland
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film
camera
motor
mandrel
dependent
Prior art date
Application number
CH89268A
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English (en)
Inventor
Braun Hansjoerg
Reinsch Herbert
Original Assignee
Bosch Elektronik Photokino
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras
    • G03B19/26Motion-picture cameras with fade-in and fade-out effects

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description


      Verfahren    und     Vorrichtung    zum Bereitstellen einer     begrenzten        Filmlänge     für     Überblendungszwecke        in        Laufbildkameras       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bereit  stellen einer begrenzten     Filmlänge    für     Überblendungs-          zwecke    in     Laufbildkameras,    deren vom Kameramotor  angetriebener     Filmaufwickeldorn    mit einer Rücklauf  sperre versehen ist, welche ein Drehen des Dorns in der  zum Rücktransport des Films erforderlichen Richtung  verhindert.  



  Zum Herstellen sogenannter Überblendungen ist es  bekanntlich erforderlich, die Belichtung gegen Ende einer  Szene langsam bis auf Null zu verringern, indem man  beispielsweise die Belichtungsöffnung der     Verschluss-          scheibe    allmählich schliesst. Sodann wird der Film bei  geschlossener Verschlussscheibe bis an die Stelle zurück  transportiert, an welcher das Schliessen der Öffnung be  gonnen hat. Am Anfang der anschliessend aufgenomme  nen Szene öffnet man den Verschluss wie der allmählich  wobei sich das Abblenden und das Aufblenden jeweils  auf dieselbe     Bilderzahl    erstreckt.  



  Beim     Rückspulvorgang    wird der     Film    normalerweise  mit Hilfe geeigneter Vorrichtungen vom     Aufwickeldorn     abgezogen und auf die Vorratsspule aufgewickelt. Hierzu  werden die Vorratsspule und der     Aufwickeldorn    durch  einen mit der Spule     kuppelbaren        Rückspulmechanismus     in der zum Vorwärtstransport des Films entgegengesetzten  Richtung gedreht. Dieses bekannte Verfahren ist jedoch  nicht anwendbar, wenn dem     Filmaufwickeldorn,    wie bei  spielsweise in der     Kodak-Super-8-Filmkassette,    eine  Sperre zugeordnet ist, welche ein Zurückdrehen des  Dorns verhindert.  



  Um zu erreichen, dass dem Kamerabenutzer trotz der       Rückdrehsperre    des     Aufwickeldorns    im Bedarfsfall ein  begrenzter,     rückspulbarer    Filmabschnitt zur Verfügung  steht, wird nach der Erfindung vorgeschlagen, dass der       Aufwickeldorn    während des Vorwärtstransports des  Films vorübergehend stillgesetzt wird, und dass nach dem       Stillsetzen    des Dorns die transportierte Filmlänge in dem    um den Dorn vorhandenen freien Raum in der Film  kammer untergebracht wird.  



  Durch das     Stillsetzen    des     Aufwickeldorns    wird der  vom Transportmechanismus der Kamera im Vorwärts  lauf geförderte Film nicht mehr auf den Dorn aufge  wickelt, sondern schiebt sich in den um den     Aufwickel-          dorn    zur Verfügung stehenden freien Raum der Film  kammer, wo er lose Schleifen bildet. Durch eine geeignete  Vorrichtung, beispielsweise einen an sich bekannten, auf       Rückwärtslauf    schaltbaren Filmgreifer, wird der in Schlei  fen gelegte Filmabschnitt in den Bereich der Vorrats  spule zurücktransportiert.

   Auf diese Weise ist es nach  erneutem Umschalten der Kamera auf Vorwärtslauf  möglich, ein Szenenende mit dem Anfang der folgenden  Szene zu überblenden, wobei für die Überblendung die  jenige Filmlänge zur Verfügung steht, welche vom Film  transportmechanismus währenddes Stillstandes des     Auf-          wickeldorns    gefördert wurde.  



  Eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens  ist in besonders vorteilhafter Weise so ausgebildet, dass  sie von Hand in Wirkstellung     überführbare    Bauteile ent  hält, welche in ihrer Wirkstellung die Antriebskraft des  laufenden Kameramotors vom     Aufwickeldorn    fernhal  ten.  



  Diese Bauart ist insbesondere für Kameras     zweck-          mässig,    welche zur Verwendung von Filmkassetten ein  gerichtet sind. Da die Vorrichtung nicht unmittelbar an  dem in der Kassette     befindlichen        Aufwickeldorn    angreift,  sondern mit Getriebegliedern zusammenarbeitet, die ihm  vorgeschaltet sind, bedarf es zum     Stillsetzen    des Dorns  keines Eingriffs in die Kassette.  



  Um die Bedienungsweise der Kamera zu vereinfachen  und funktionssicherer zu gestalten, ist bei einer bevor  zugten Ausführungsform ein     Zeitschaltwerk    vorgesehen,  welches bei stillgesetztem     Aufwickeldorn    den vom Ka  meramotor bewirkten Filmtransport nach einer vorge  gebenen Zeitspanne selbsttätig unterbricht. Dadurch ist      gewährleistet, dass bei stillstehendem     Aufwickeldorn    nur  eine ganz bestimmte Filmlänge gefördert werden kann.  Dies ist insofern von besonderer Bedeutung, als der freie  Raum in der Filmkammer verhältnismässig klein ist und  deshalb nur eine beschränkte Filmmenge aufzunehmen  vermag.  



  Bei     Laufbildkameras    mit einem Elektromotor, wel  cher zur     Drehrichtungsumkehr    mit     Hilfe    von Schaltern  wahlweise umgepolt werden kann, lässt sich ein selbst  tätiges     Stillsetzen    des     Filmtransportmechanismus    beim  Abblenden und beim Rückspulen des Films mit Vorteil  dadurch erreichen, dass zusätzlich zu den     Umpolungs-          schaltern    in jedem der beiden Stromkreise ein vom Zeit  schaltwerk gesteuerter     Unterbrecherschalter    vorgesehen  ist,

   welcher bei in Wirkstellung     befindlicher    Vorrichtung  den gerade eingeschalteten Stromkreis nach einer vorge  gebenen Zeitspanne unterbricht.  



  In der Zeichnung und der nachfolgenden Beschrei  bung ist die Erfindung anhand von Ausführungsbeispie  len näher erläutert.  



  Es zeigt:       Fig.    1 die für die Erfindung wesentlichen Teile einer  elektromotorisch angetriebenen     Laufbildkamera    in ver  einfachter Darstellung.  



       Fig.    2 eine von     Fig.    1 abweichende Bauart einer Vor  richtung zum     Stillsetzen    des     Filmaufwickeldorns,          Fig.    3 eine weitere, nach dem Prinzip der Vorrichtung  gemäss     Fig.    1 arbeitende Vorrichtung zum     Stillsetzen    des       Filmaufwickeldoms    in Verbindung mit einem Zeitschalt  werk,       Fig.    4 eine Filmkassette der Kamera im Längsschnitt  nach vollzogener Bereitstellung des zum Zurückspulen  bestimmten Filmabschnitts,

         Fig.    5 die gleiche Kassette nach dem     Rückspulvor-          gang.     



  In     Fig.    3 sind mit 1 und 2 zwei parallele, im Kamera  vorderteil angeordnete Lagerplatten bezeichnet, in denen  je eine als     Filmfenster    dienende     Lichtdurchlassöffnung    3  bzw. 4 ausgebildet ist. Zwischen den beiden     Platten    sitzt  auf einer Achse 5 eine rotierende Verschlussscheibe 6,  welche die Öffnung 4 zum Belichten des hinter dieser  vorbeilaufenden Films 7 periodisch freigibt. Zum Film  transport dient in an sich bekannter Weise ein in     Fig.    1  angedeuteter Greifer 8, dessen Zahn in die Perforation  des Films 7 eingreift. Der Greifer ist in an sich bekannter,  nicht dargestellter Weise für Vorwärts- und Rückwärts  transport des Films umschaltbar.  



  Ein auf der Achse 5 der Verschlussscheibe 6 befestig  tes Zahnrad 9 kämmt mit einem Zwischenrad 10, dessen  Achse mit 11 bezeichnet ist. Das Rad 10 erhält seinen  Antrieb durch ein     Ritzel    12, welches mit der Welle 13  eines in der Platte 1 sitzenden und von einer Batterie 14       (Fig.    3) gespeisten Elektromotors 15 drehfest verbunden  ist. Das Zahnrad 9 hat einen Vorsprung 16, mit dem das  Ende 17 eines auf dem Zapfen 18 gelagerten zweiarmigen  Sperrhebels 19 zusammenarbeitet. Das andere Hebelende  ist als eine von der Kameraaussenseite zugängliche Aus  lösetaste 20 ausgebildet, bei deren Betätigung das Ende  17 den Vorsprung 16 freigibt und ausserdem ein nach  stehend noch näher beschriebener, im Stromkreis des  Motors 15 angeordneter Schalter 21 geschlossen wird.  



  Auf der Achse 11 des Zahnrads 10 sitzt drehfest ein       Ritzel    22. Dieses kämmt mit einem Kronenrad 23, das  eine Aussenverzahnung 24 aufweist und auf einem ge  häusefesten Zapfen 25 gelagert ist. Das Rad 23 steht  über Zahnräder 26, 27 in Verbindung mit einem weite  ren Zahnrad 28. Dieses ist auf einem Zapfen 29 drehbar    gelagert und trägt einen     Mitnehmerstift    30, welcher den       Aufwickeldorn    31     (Fig.    4 und 5) einer nachstehend noch  näher beschriebenen, als Filmkammer dienenden Film  kassette 32 mit     Hilfe    eines am Dorn     befindlichen    Mit  nehmergegenstücks 33 antreibt.

   Zwischen den beiden  gleichachsig zueinander gelagerten Zahnrädern 26 und 27  ist eine an sich bekannte, aus der Zeichnung nicht ersicht  liche Rutschkupplung angeordnet.  



  Die Filmkassette 32 hat ein geschlossenes Gehäuse 34,  in dessen Innenraum der erwähnte     Filmaufwickeldorn    31  sowie eine     Filmvorratsspule    35 gleichachsig zueinander  angeordnet sind. Dem Dorn 31 ist eine nicht dargestellte       Rücklaufsperre    zugeordnet, welche ein Drehen des Dorns  unter dem Einfluss des     Mitnehmerstifts    30 nur in der in       Fig.    5 eingezeichneten Pfeilrichtung gestattet.  



  Die Frontwand des     Kassettengehäuses    34 hat ein mit  einer federnden Andruckplatte 36 versehenes Filmfenster  37, das bei eingelegter Kassette hinter den in den Plat  ten 1 und 2 ausgebildeten     Lichtdurchlassöffnungen    3  bzw. 4 im Strahlengang des nicht dargestellten Aufnahme  objektivs der Kamera liegt. Der in der Kassette 32 be  findliche     Fihn    7 läuft über     Umlenkrollen    38 und 39 von  der Vorratsspule 35 zum     Aufwickeldorn    31, wobei er das  Filmfenster 37 passiert.  



  Um dem Kamerabenutzer Überblendungen zu ermög  lichen, kann der mit der     Rücklaufsperre    versehene Auf  wickeldorn 31 der Kassette 32 wahlweise stillgesetzt wer  den, so dass der vom Greifer 8 geförderte Film 7 vom  Dorn nicht mehr aufgewickelt, sondern in dem freien       Kassettenraum        schleifenförmig    zusammengeschoben wird.  Die auf diese Weise gewonnene, freie Filmlänge kann  durch den Greifer 8 zurücktransportiert und der auf ihr  befindliche Szenenteil     anschliessend    durch erneuten Vor  wärtstransport des Films mit dem Anfang der folgenden  Szene überblendet werden.  



  Zum     Stillsetzen    des     Aufwickeldorns    31 ist im Aus  führungsbeispiel nach     Fig.    1 ein von Hand     betätigbarer     Sperrschieber 40 vorgesehen, den eine     Rückstellfeder    41  in der gezeigten, unwirksamen Lage hält. Der Sperrschie  ber 40 ist an einer Platte 42 des Kameragehäuses mit  Hilfe     zweier    Stifte 43, 44 geführt. Sein eines,     rechtwinklig     abgebogenes Ende bildet eine von aussen     zugängliche     Drucktaste 45, während das andere     Schieberende    als  Sperrzahn 46 ausgebildet ist, welcher beim Betätigen der  Taste 45 in die Verzahnung des Rads 28 eingreift und  dieses arretiert.

   Die zwischen den Zahnrädern 26 und 27  angeordnete Rutschkupplung lässt ein Drehen des Motors  15 und der Zahnräder 23, 26 zu, auch wenn das Zahn  rad 28 gesperrt. Dies bedeutet, dass die Kamera auch bei  stillgesetztem     Aufwickeldorn    31 in Betrieb genommen  werden kann, wobei der Sperrzahn 46 die Antriebskraft  des laufenden Kameramotors 15 vom     Aufwickeldorn    31  fernhält.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2 wird zum Still  setzen des     Aufwickeldorns    31 die     getriebliche    Verbin  dung zwischen diesem und dem Kameramotor 15 unter  brochen, indem man das Zahnrad 27' von dem den Mit  nehmerstift 30' tragenden Zahnrad 28' abhebt. Die beiden  gleichachsig gelagerten Zahnräder 26' und 2<B>7</B>, zwischen  denen eine Rutschkupplung angeordnet sein kann, sitzen  zu diesem Zweck auf einer Schwinge 47, welche um den  Lagerzapfen 25' des Zahnrads 23' schwenkbar ist, Am  freien Ende der Schwinge greift ein von aussen zugäng  licher Schieber 48 an der an der Achse 29' des Zahn  rads 28' und an einem weiteren, gehäusefesten Stift 49  geführt ist.

   Ausserdem ist der Schwinge 47 als Rück  stellkraft eine Druckfeder 50 zugeordnet, welche das      Zahnrad 27' mit dem Zahnrad 28' in Eingriff zu halten  sucht.  



  Bei der Bauart nach     Fig.    3 umfasst die Vorrichtung,  welche in ihrer Wirkstellung die Antriebskraft des lau  fenden Kameramotors 15 vom     Aufwickeldorn    31 fern  hält, einen zweiarmigen Hebel 51, welcher auf einer die  reibungsschlüssig miteinander verbundenen Zahnräder  26, 27 tragenden Achse 52 sitzt und ein von aussen zu  gängliches Griffstück 53 aufweist. An dem nach oben ge  richteten Arm des Hebels 51 ist ein Sperrzahn 54 aus  gebildet, welcher zum     Stillsetzen    des     Mitnehmers    30 für  den     Aufwickeldorn    31 der Kassette 32 mit der Verzah  nung des Zahnrads 28     in    Eingriff gebracht werden kann.

    Am anderen Hebelarm ist eine am Aussenumfang des  Zahnrads 26 anliegende, als Kupplungselement dienende  Reibrolle 25 gelagert, die beim     Ineingriffbringen    des  Sperrzahns 54 mit dem Zahnrad 28 an eine Reibscheibe  56 angepresst wird. Letztere gehört zu einem später noch  näher beschriebenen     Zeitschaltwerk    57, das den Motor  15 nach einer vorgegebenen Zeitspanne selbsttätig zum  Stillstand bringt. Dem Hebel 51 ist eine Feder 58 zuge  ordnet, die ihn in der dargestellten Ausgangslage zu hal  ten sucht, in welcher der Sperrzahn 54 das Zahnrad 28  freigibt und die Reibrolle 55 von der Reibscheibe 56  abgehoben ist.  



  Auf der Achse 29 des Zahnrads 28 ist ein mit dem  Hebel 51 zusammenarbeitendes     Halteglied    in Form eines  federbelasteten einarmigen Riegelhebels 59 gelagert. Die  ser Hebel fällt mit einer Riegelkante 60 hinter einem ab  gebogenen Lappen 61 des Hebels 51 ein, nachdem dieser  gegen Ende einer Filmszene von Hand in seine Wirkstel  lung gebracht wurde.  



  Am Riegelhebel 59 sind zwei Steuerflächen 62 und  63 ausgebildet, mit denen das Ende 64 eines von der       Auslösetaste    20 beeinflussten, zweiarmigen Betätigungs  hebels 65 zusammenarbeitet. Der Arm 66 dieses auf einer  Achse 67 gelagerten Hebels liegt unter dem Einfluss einer  Feder 68 an einem in der Platte 2 verschiebbar geführten  Stift 69 an, der sich seinerseits an dem die     Auslösetaste     20 tragenden Hebel 19 abstützt. In der Bewegungsbahn  des Hebelarms 66 befindet sich ferner eine federnde Kon  taktzunge 70 des erwähnten Schalters 21, dessen zweite  Kontaktzunge mit 71 bezeichnet ist. Das Drücken der  Taste 20 hat zur Folge, dass der Hebel 65 entgegen dem  Uhrzeigersinn um die Achse 67 schwenkt, wobei sein  Arm 66 den Schalter 21 schliesst.

   Das Hebelende 64 läuft  dabei an der Steuerfläche 62 des Riegelhebels 59 entlang,  drückt diesen gegen Federwirkung nach oben, um ihn  anschliessend wieder freizugeben. Wird die Taste 20 wie  der losgelassen, so kehrt der Hebel 65 unter dem Einfluss  der Feder 68 in die dargestellte Ausgangslage zurück.  Das Hebelende 64 wird dabei von der Steuerfläche 63  des Riegelhebels 59 derart abgelenkt, dass es wirkungslos  über diesen hinweggleitet.  



  Vom Elektromotor 15 gehen zwei Leitungen 72, 73  ab, die in Schaltzungen 74 bzw. 75 enden. Diese sind mit  einer federbelasteten Drucktaste 76 verbunden. Jeder  Schaltzunge sind zwei feste Kontakte 77, 78 bzw. 79, 80  zugeordnet. Der Kontakt 77 ist durch ein Leitungsstück  81 mit dem einen Pol der Batterie 14 verbunden. An das  Leitungsstück 81 ist der Kontakt 80 mit einer Leitung  83 angeschlossen. Der Kontakt 78 ist mit dem Schalter  21 verbunden (Leitung 84), von dem ein Leitungsstück  85 zu einem     Unterbrecherschalter    86 führt. Die federnde  Kontaktzunge 87 dieses Schalters liegt am Umfang einer  mit der Reibscheibe 56 drehfest verbundenen Steuer  scheibe 88 an, die Bestandteil des     Zeitschaltwerks    57 ist    und eine das öffnen des Schalters 86 gestattende Aus  sparung 89 aufweist.

   Die Scheiben 56 und 88 sind auf  einer gemeinsamen Achse 90 gelagert und stehen unter  dem Einfluss einer Feder 91, die sie in der dargestellten  Ausgangslage zu halten sucht. In dieser Stellung hält die  Steuerscheibe 88 den Schalter 86 geschlossen, indem sie  die Kontaktzunge 87 an eine zweite Zunge 92 des Schal  ters anlegt.  



  Vom Schalter 86 führt eine Leitung 93 zum anderen  Pol der Batterie 14. Ein von dieser Leitung abgehender  Zweig 94 mündet in einen zweiten, von der Scheibe 88  des     Zeitschaltwerks    57 gesteuerten     Unterbrecherschalter     95. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, steht diesem Schal  ter in der Ausgangslage der Steuerscheibe deren Aus  sparung 89 gegenüber, was zur Folge hat, dass die bei  den Kontaktzungen 96, 97 des Schalters 95 voneinander  abgehoben sind und demzufolge der Schalter geöffnet ist.  Eine Leitung 98 verbindet den Schalter 95 mit dem Kon  takt 79.  



  Die beschriebene Leitungsverbindung bildet zwei ent  gegengesetzt gepolte Stromkreise für den Motor 15, welche  mit     Hilfe    der Tasten 20 und 76 wahlweise und wechsel  weise einschaltbar sind. In dem für den Vorwärtslauf  des Films vorgesehenen Stromkreis liegt der     Unterbre-          cherschalter    86, welcher bei arretiertem     Mitnehmer    30  von der sich in Pfeilrichtung drehenden Steuerscheibe 88  des     Zeitschaltwerks    57 zwecks     Stillsetzens    des Motors  geöffnet wird, wenn die Aussparung 89 der Scheibe der  Kontaktzunge 87 gegenübersteht.

   In dieser Stellung liegt  die Kontaktzunge 96 des Schalters 95 an der Aussen  kante der Scheibe an, was zur Folge hat, dass der Schal  ter geschlossen ist.  



  Wird anstelle der Taste 20 die Taste gedrückt, so er  folgt ein Umpolen des Motors 15. Dieser dreht sich in  entgegengesetzter Richtung, wobei der gleichfalls umge  schaltete Greifer 8 der Kamera den in der Kassette 32  befindlichen Film 7 zurücktransportiert. Die von der  Reibrolle 55 angetriebene Steuerscheibe 88 des Zeit  schaltwerks 57 dreht sich dabei im Uhrzeigersinn, so dass  die vorher der Kontaktzunge 87 des Schalters 86 gegen  überstehende Aussparung 89 der Scheibe nach einer vor  gegebenen Zeitspanne wieder in den Bereich der Zunge  96 des Schalters 95 gelangt. Dadurch öffnet sich der  Schalter und unterbricht den Stromkreis des Motors 12.  



  Die     Arbeits-    und Bedienungsweise der Anordnung  nach     Fig.    3 ist wie folgt:  <I>Auslösen</I>  Die Taste 20 wird gedrückt. Das mit ihr verbundene  Hebelende 17 entfernt sich vom Vorsprung 16 und gibt  die Verschlussscheibe 6 frei. Der Betätigungshebel 65  wird über den Stift 69 entgegen dem Uhrzeigersinn ge  schwenkt, wobei sein Arm 66 den Schalter 21 schliesst.  Es ergibt sich folgender Stromkreis: 14, 83, 80, 75, 73,  Motor 15, 72, 74, 78, 84, 21 85, 86, 93, 14.

   Der Motor  15 läuft in der zum Vorwärtstransport des in der Kas  sette befindlichen Films 7 erforderlichen Richtung und  treibt über den Getriebezug 12, 10, 9 die     Verschluss-          scheibe    6 und über den Getriebezug 12, 10, 22, 23, 24,  26, 27, 28 den in das     Mitnehmergegenstück    33 der Kas  sette eingreifenden     Mitnehmer    30 an. Der     Film    wird von  der antriebslosen Vorratsspule 35 abgezogen und auf  dem vom     Mitnehmer    30 in Pfeilrichtung von     Fig.    5 ange  triebenen Wickelkern 31 der Kassette 32 aufgewickelt.  



       Abblenden     Schwenkt man den Hebel 51 bei laufender Kamera,       d.h.    bei gedrückter Taste 20, von der in der Zeichnung      dargestellten Ausgangslage im Uhrzeigersinn, so kommt  sein Sperrzahn 54 in Eingriff mit der Verzahnung des  Zahnrads 28 und hält dieses an. Gleichzeitig legt sich die  vom Zahnrad 26 angetriebene Reibrolle 55 gegen den  Umfang der Reibscheibe 56 des     Zeitschaltwerks    57 und  dreht diese in Pfeilrichtung. Der Riegelhebel 59 hält den  Hebel 51 am Lappen 61 gegen den Einfluss der Rück  stellfeder 58 in seiner Wirkstellung fest.  



  Die Sperrnase 54 setzt die Zahnräder 27 und 28 so  wie den     Mitnehmer    30 still, während sich das Zahnrad  26 infolge der zwischen ihm und dem Zahnrad 27 be  findlichen Rutschkupplung weiterdreht und über die  Reibrolle 55 die Reibscheibe 56 des     Zeitschaltwerks    57  dreht. Der vom Motor 15 angetriebene Greifer 8     (Fig.    1)  zieht den Film 7 am Filmfenster 37 der Kassette entlang  nach unten. Da der     Aufwickeldorn    31 der Kassette 32  stillsteht, wird der geförderte Film nicht mehr auf den  Dorn aufgewickelt, sondern bildet innerhalb der Kassette  eine lose Schleife, welche in     Fig.    4 mit S bezeichnet ist.  



  Die Aussparung 89 der mit der Reibscheibe 56 dreh  fest verbundenen Steuerscheibe 88 des     Zeitschaltwerks     57 gelangt nach Zurücklegen eines Winkelwegs von etwa  270  in den Bereich der Kontaktzunge 87 des Schalters  86, was zur Folge hat, dass die Zunge 87 in die Aus  sparung 89 eintaucht und den Schalter 86     öffnet.    Der  Stromkreis des Motors 15 wird dadurch unterbrochen,  so dass dieser zum Stillstand kommt. Der andere Unter  brecherschalter 95 liegt mit seiner Kontaktzunge 96 am  Umfang der Steuerscheibe 88 an und ist somit geschlos  sen.  



  Die Umlaufgeschwindigkeit der Steuerscheibe 88 ist  so gewählt, dass der Filmgreifer 8 während der Laufzeit  der Scheibe in der Lage ist, eine für eine Überblendung  ausreichende Filmlänge zu fördern.     Wesentlich    ist dabei,  dass die geförderte Filmmenge infolge des selbsttätigen       Stillsetzens    des Kameraantriebs stets gleich gross ist und  genau auf das Fassungsvermögen des in der Kassette zur  Verfügung stehenden freien Raums abgestimmt werden  kann.  



  Der zur Durchführung der Abblendung dienende Me  chanismus, auf dessen Darstellung aus Gründen der  Übersichtlichkeit verzichtet wurde, kann in irgendeiner  an sich bekannten Weise ausgebildet sein und vorzugs  weise vollautomatisch arbeiten. Er kann beispielsweise  mit     Hilfe    des Hebels 51 eingeschaltet werden, wenn die  ser von Hand in seine Wirkstellung überführt wird. Die  Dauer des     Abblendvorgangs    entspricht dabei der Laufzeit  des     Zeitschaltwerks    57.  



  Nachdem das     Zeitschaltwerk    durch Öffnen des Schal  ters 86 den Kameramotor 15 abgeschaltet hat,     wird    die       Auslösetaste    20 losgelassen. Der Betätigungshebel 65       kehrt    daraufhin unter der Wirkung seiner Feder 68 in  die gezeigte Ausgangslage zurück, wobei sich der Schal  ter 21 öffnet. Das Ende 64 des Hebels 65 gleitet über  die Steuerfläche 63 den noch in Wirkstellung befindlichen  Riegelhebels 59 hinweg, ohne dessen Stellung zu verän  dern und fällt anschliessend hinter der Steuerfläche 62  des Hebels ein.  



  <I>Rückwickeln</I>  Hierzu braucht lediglich die Taste 76 niedergedrückt  zu werden, so dass die mit ihr verbundenen Schaltzun  gen 74 und 75 an den festen Kontakten 77 bzw. 79 zur  Anlage kommen. Dies hat zur Folge, dass der Motor 15  umgepolt wird und nun über den Stromkreis 14, 81, 77,  74, 72, Motor 15, 73, 75, 79, 98, 95, 94, 93, 14 in der zum  Rückwickeln des Film erforderlichen Drehrichtung läuft.    Der gleichfalls umgeschaltete Greifer 8 transportiert den       Fiten    bei stillstehendem     Aufwickeldorn    31 und stillstehen  der Vorratsspule 35 rückwärts, wobei die zuvor gebildete  Filmschleife S aufgezehrt und statt ihr eine neue Film  schleife S'     (Fig,,    5) gleicher Länge im freien Raum der  Vorratsspule gebildet wird.  



  Die Steuerscheibe 88 des     Zeitschaltwerks    57 wird  beim     Rückspulvorgang    von der Reibrolle 55 im Uhr  zeigersinn, also entgegen der eingezeichneten Pfeilrich  tung gedreht. Dies hat zur Folge, dass die Scheibe in die  in     Fig.    1 gezeigte Ausgangslage     zurückkehrt,    in welcher  ihre Aussparung 89 ein Öffnen des Schalters 95 gestattet.  Dadurch wird der Stromkreis des Motors 15 unterbro  chen, so dass dieser zum Stillstand kommt. Der     andere     Schalter 86 liegt mit seiner Kontaktzunge 87 am Um  fang der Steuerscheibe 88 an und ist daher geschlossen.

         Überblende     Nach Loslassen der federbelasteten Taste 76 betätigt  man die     Auslösetaste    20 erneut, wodurch in der bereits  beschriebenen Weise die Verschlussscheibe 6 freigegeben  und der Motor 15 zum Vorwärtstransport des     Films    ein  geschaltet wird. Hierbei gleitet das Ende 64 des Betäti  gungshebels 65 an der Steuerfläche 62 des Riegelhebels  59 entlang und drückt diesen gegen Federwirkung nach  oben. Dies hat zur Folge, dass der Hebel 51 von der  Riegelkante 60 freigegeben wird und unter dem Einfluss  seiner Feder 58 in die gezeigte Ausgangslage zurückkehrt.  Dabei verlässt der Sperrzahn 54 das Zahnrad 28. Gleich  zeitig hebt sich die Reibrolle 55 von der Reibscheibe 56  ab.

   Nunmehr läuft der     Mitnehmer    30 wieder mit, wäh  rend das     Zeitschaltwerk    57 stillsteht. Die     beim        kück-          wickeln    gebildete     Filmschleife    S' wird auf den sich dre  henden Wickeldorn 31 der Kassette aufgewickelt. Wäh  rend dieser Zeitspanne tritt die nicht dargestellte über  blendungseinrichtung in Tätigkeit und     öffnet    den Auf  nahmestrahlengang der Kamera langsam und     gleichmäs-          sig    bis zu einem für die normale Belichtung des Films       erforderlichen    Wert.  



  Soll anstelle der vorstehend beschriebenen     überblen-          dung        lediglich    eine Ab- und     Aufblendung    ohne Rück  wickeln des Films 7 durchgeführt werden, so wird nach  erfolgtem Abblenden,     d.h.    nachdem sich die Filmschleife  S in der Kassette 32 gebildet hat und der Motor 15 durch  Öffnen des Schalters 86 stillgesetzt wurde, die Auslöse  taste 20 losgelassen. Zum Aufnehmen der folgenden  Szene drückt man die Taste erneut, so dass der Betäti  gungshebel 65 den Schalter 21 schliesst und den Riegel  hebel 59 zwecks Freigabe des Hebels 51 anhebt.

   Die bei  der Rückkehr des Hebels 51 in seine Ausgangslage von  der Reibrolle 55 freigegebene Steuerscheibe 88, welche  vom Abblenden her eine Stellung einnimmt, in welcher  der Schalter 86     geöffnet    ist, wird von der an ihr angreifen  den Feder 91 in die gezeigte Ausgangslage zurückge  stellt. Dabei schliesst die Scheibe 88 den Schalter 86, so  dass der Motor 12 in der zum Vorwärtstransport des  Films erforderlichen Richtung anläuft. Gleichzeitig öff  net sich die bisher geschlossene Blende     allmählich    wie  der, wodurch der Szenenanfang langsam heller wird.  



  Die beim Abblenden in der Kassette 32 gebildete       Filmschleife    S wird bei laufender Kamera vom Auf  wickeldorn 31 mitgenommen, da dessen Geschwindigkeit  im Interesse des     Straffhaltens    des     Films    höher bemessen  ist als die vom Greifer 8 bestimmte     Filmtransportge-          schwindigkeit.     



  Nachdem die Schleife S vom     Aufwickeldorn    31 voll  ständig aufgenommen ist, strafft sich der     Film    und die      zwischen den Zahnrädern 26, 27 befindliche Reibungs  kupplung kommt wieder zur Wirkung.  



  Die vorstehend geschilderte Arbeitsweise der in     Fig.    3  gezeigten Vorrichtung gilt sinngemäss auch für die Bau  arten nach den     Fig.    1 und 2. Der Unterschied besteht  lediglich darin, dass dort die Dauer des     Stillsetzens    des       Aufwickeldorns    31 nicht automatisch durch ein Zeit  schaltwerk, sondern von Hand gesteuert wird, indem der  Gerätebenutzer den niedergedrückten Sperrschieber 40  bzw. den Schieber 48 nach einer bestimmten Zeitspanne  wieder loslässt.

   Ausserdem wird bei der Anordnung nach       Fig.    2 das den     Mitnehmerstift    30' tragende Zahnrad 28'  zum     Stillsetzen    des     Aufwickeldorns    nicht gesperrt, son  dern beim Betätigen des Schiebers 32 vom Kameramotor  15 entkuppelt, indem das Zahnrad 27' vom Zahnrad 28'  abgehoben wird. Eine solche     Entkupplungsvorrichtung     könnte auch bei der Bauart nach     Fig.    3 anstelle der dort  gezeigten Sperrvorrichtung verwendet werden.  



  Durch das erfindungsgemässe Verfahren wurde eine  Möglichkeit geschaffen, um bei     Laufbildkameras,    deren  vom Kameramotor angetriebener     Filmaufwickeldorn    mit  einer     Rücklaufsperre    versehen ist, ein Rückspulen des  Filmes zu gestatten, ohne in die     Rücklaufsperre    selbst  eingreifen zu müssen. Besondere Bedeutung hat der Vor  schlag für     Kassettenkameras,    bei denen die auf den Auf  wickeldorn einwirkende     Rücklaufsperre    von der Kamera  nicht zugänglich im     Kassetteninneren    untergebracht ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Bereitstellen einer begrenzten Film länge für überblendungszwecke in Laufbildkameras, de ren vom Kameramotor angetriebener Filmaufwickeldorn mit einer Rücklaufsperre versehen ist, welche ein Drehen des Dorns in der zum Rücktransport des Films erforder lichen Richtung verhindert, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufwickeldorn (31) während des Vorwärtstransports des Films (7) vorübergehend stillgesetzt wird, und dass nach dem Stillsetzen des Dorns die transportierte Film länge in dem um den Dorn vorhandenen freien Raum in der Filmkammer (32) untegebracht wird.
    II. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie von Hand in Wirkstellung überführbare Bauteile (40, 45, 46 bzw. 27', 47, 48 bzw. 51, 53, 54) enthält, welche in ihrer Wirkstellung die Antriebskraft des laufenden Ka meramotors (15) vom Aufwickeldorn (31) fernhalten. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass sie ein Sperrglied (40 bzw. 51) hat, das mit einem den Dorn (31) antreibenden und mit dem Kameramotor (15) über eine Reibungskupplung getrieb- lich verbundene Mitnehmer (30) zusammenarbeitet. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass sie eine lösbare Kupplung (27') auf weist, die in einem den Aufwickeldorn (31) mit dem Ka meramotor (15) verbindenden Getriebezug (23' bis 26', 28') angeordnet ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass deren Bauteile (40, 45, 46 bzw. 27', 47, 48 bzw. 51, 53, 54) mit einer Rückstellfeder (41 bzw. 50 bzw. 58) versehen sind, welche sie in einer Ausgangs lage zu halten sucht. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, gekennzeich net durch eine lösbare Sperre (59 bis 61), mit welcher die Bauteile (51, 53, 54) in ihrer Wirkstellung gegen die Kraft der Rückstellfeder (58) festhaltbar sind. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Sperre (59 bis 61) ein vom Kame raauslöser (20) gesteuertes Halteglied (59) aufweist, wel ches die während des Laufs der Kamera eingeschalteten Bauteile (51, 53, 54) bis zum erneuten Betätigen des Aus lösers (20) in ihrer Wirkstellung arretiert. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass das Halteglied (59) Steuerflächen (62, 63) aufweist, die es einem mit dem Kameraauslöser (20) verbundenen Betätigungshebel (65) ermöglichen, beim Stillsetzen des Kameramotors (15) wirkungslos über das Halteglied hinwegzugleiten, bei einem erneuten Einschal ten des Motors dagegen das Halteglied zur Freigabe der eingeschalteten Bauteile (51, 53, 54) zu betätigen. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeich net durch ein Zeitschaltwerk (57), welches bei stillge setztem Aufwickeldorn (31) den vom Kameramotor (15) bewirkten Filmtransport nach einer vorgegebenen Zeit spanne selbsttätig unterbricht. B.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 7, gekennzeich net durch eine von den Bauteilen (51, 53, 54) gesteuer tes, bewegliches Kupplungselement, welches beim Ein schalten der Vorrichtung das Zeitschaltwerk (57) mit dem Kameramotor (15) verbindet. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass als bewegliches Kupplungselement eine von den Bauteilen (51, 53, 54) getragene Rolle (55) dient, mit welcher eine getriebliche Verbindung zwischen einem vom Kameramotor (15) angetriebenen Rad (26) und einer Steuerscheibe (88) des Zeitschaltwerks (57) herstellbar ist. 10.
    Vorrichtung nach einem der Unteransprüche 7 bis 9 mit einem Elektromotor, welcher zur Drehrich- tungsumkehr mit Hilfe von Schaltern wahlweise umge polt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass zusätz lich zu den Umpolungsschaltern (74, 77, 78 und 75, 79, 80) in jedem der beiden Stromkreise ein vom Zeit schaltwerk (57) gesteuerter Unterbrecherschalter (86 bzw. 95) vorgesehen ist, welcher bei in Wirkstellung befindli cher Vorrichtung den gerade eingeschalteten Stromkreis nach einer vorgegebenen Zeitspanne unterbricht. 11.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch ge kennzeichnet, dass das Zeitschaltwerk (57) im unbeein- flussten Zustand eine Ausgangslage einnimmt, in welcher der im Stromkreis für den Vorwärtstransport angeordnete Unterbrecherschalter (86) geschlossen, der andere Unter- brecherschalter (95) dagegen geöffnet ist. 12. Vorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch ge kennzeichnet, dass dem Zeitschaltwerk (57) eine Rück stellkraft (91) zugeordnet ist, welche es beim Unwirk- samwerden der Vorrichtung in seine Ausgangslage über führt.
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