CH465369A - Vorrichtung zum Auswechseln von Filterzellen - Google Patents
Vorrichtung zum Auswechseln von FilterzellenInfo
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Description
Vorrichtung zum Auswechseln von Filterzellen Die Erfinaung betrifft eine Vorrichtung zum Auswechseln von Filterzellen bei Luftfiltern für die Abscheidung gesundheitsschädlicher, beispielsweise radioaktiver Stäube, wobei die Filterzellen in einem Durchschiebefilterschacht beweglich angeordnet sind. Kerntechnische Stäube, Bakterien und schädliche Gase verlangen nicht nur äusserst wirksame Spezialfiltermedien, sondern auch zusätzliche Wartungseinrichtungen, die einen gefahrlosen Austausch der verseuchten Filterzellen ermöglichen. Bei bekannten Anlagen dieser Art befindet sich der Luftkanal für die zu filternde Luft meist in einem ausbetonierten Mauerdurchbruch. Quer zu diesem Kanal ist ein rechteckiger Filterschacht einbetoniert, der die Filterzelle sowie die Betätigungsvorrichtungen zum Ausund Einschieben der Filterzelle enthält. Diese rechteckigen Filterschächte wurden bisher gewählt, da die Filterzellen im allgemeinen kastenförmig sind. Der Einbau solcher rechteckigen Filterschächte ist jedoch mit erheblichem Nachteil verbunden, da beim Einbetonieren der Schächte das Gewicht der Betonmasse dazu führt, dass die Kästen sich verziehen und dass dadurch keine ausreichende Abdichtung der Filterzellen nach aussen erreicht werden kann. Bisher wird die Filterzelle im Durchschiebekanal ohne Zwischenschalten eines Manipuliergerätes eine und herbewegt. Sie ist auf ihrer Ober- und Unterseite mit geschlossenen Abdichtungsvierecken versehen, von denen jedoch im allgemeinen nur eines tatsächlich abdichtet. Innerhalb dieser Dichtleistenvierecke liegt die Luftführung für die zu filternde Luft; damit diese durch das Filtermaterial durchtreten kann, sind im Durchschiebekanal Ausnehmungen vorgesehen, die einen Luftweg senkrecht zur Achse des Durchschiebekanals freigeben. Durch die mechanischen Beanspruchungen beim Einbau des Kanals, die eine Verziehen seiner Wände zur Folge haben, ist jedoch eine einwandfreie Abdichtung des Filtergehäuses nicht ohne weiteres möglich. Da das Filtergehäuse im Betrieb auf nur einem der Abdichtungsvierecke ruht, tritt noch dazu eine vorzeitige Abnutzung dieser Dichtung ein, die ebenfalls zu Undichtigkeit führt. Diese Nachteile werden erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass der Durchschiebefilterschacht ein im Querschnitt runder Hohlkolben ist, der im Bereich des Rohluftzutritts und des Reinluftaustritts mit Ausnehmungen versehen ist und dessen Länge mindestens der doppelten Länge eines Filtereinsatzes entspricht. Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform kann die Filterzelle selbst in einer kolbenartigen Aufnahmepatrone dicht angepresst sein, die mit Ausnehmungen für den Rohluftzutritt und Reinluftaustritt, an ihren Enden mit ringsumlaufenden Dichtungslippen und zwischen diesen mit achsparallelen Dichtungsstreifen versehen ist. Ferner könnte die Filterzelle in einem mit Dichtungen versehenen Rahmen eingespannt sein, der an seinen Enden mit Führungsscheiben versehen ist, die ebenfalls ringsumlaufende Dichtungen tragen. In der Figur ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung gemäss der Erfindung schematisch im Längsschnitt dargestellt. In das Mauerwerk 1, das vom Luftkanal 2 durchzogen wird, ist ein im Querschnitt runder Hohlkolben 3 senkrecht zum Luftkanal 2 einbetoniert, der im Bereich des Luftschachtes mit Ausnehmungen 4 versehen ist. In diesem Hohlkolben ist eine Filterzellenpatrone 5 gleitend untergebracht. Die Kastenförmige Filterzelle selbst ist mit 6 bezeichnet, und nur teilweise aufgeschnitten. Die Luftdurchtrittsrichtung durch die Filterzelle ist durch den Pfeil 7 angedeutet. Die Filterzellenpatrone 5 ist an ihren Enden mit ringsherumlaufenden Dichtungen 8 versehen, die den Filterschacht nach aussen abschliessen. Sie besitzt in gleicher Weise wie der Hohlkolben 3 Ausnehmungen 9. Zur Abdichtung in Luftstromrichtung dienen die Dichtungen 10, die zusammen mit der Dichtung 8 einen geschlossenen Dichtungsrahmen senkrecht zur Luftstromrichtung bilden. Anstelle einer Patrone zur Aufnahme der Filterzelle kann diese auch in einen flachen Gegenrahmen eingesetzt werden, der entsprechende achsparallele Abdichtungen trägt. An dem Gegenrahmen sind weiterhin Führungsscheiben angebracht, die mit ringsuminufenden Dichtungen versehen sind. Nach Erschöpfung der Filterzelle in der Filterzellenpatrone 5 bzw. nach Erreichen der Filterstandzeit wird die Patrone über Betätigungsvorrichtung weitergeschoben, beispielsweise in einen mit Flanschschnellverschluss angehängten, abschieberbaren Verpackungseimer 11, der zusammen mit der Filterpatrone solange strahlungssicher untergebracht wird, bis die Halbwertszeit des Staubes oder des adsorbierten Gases erreicht ist. Danach kann die Filterzelle aus der Filterpatrone durch Lösen der nicht näher dargestellten Spannvorrichtung, die nur durch den Pfeil 12 angedeutet ist, aus dem Verpakkungsteil 11 entfernt und durch eine neue Filterzelle ersetzt werden. Zum Durchschieben der Filterzelle durch den Durchschiebekanal ist normalerweise nur eine Schubstange mit einer achsenparallelen Führung erforderlich. Daneben muss mit dieser Schubstange eine Vorrichtung verbunden sein, die gewährleistet, dass die Ausnehmungen an der Filterpatrone und die Ausnehmungen im Durchschiebekanal übereinstimmen. Diese Lagebestimmung kann beispielsweise durch Einsteckbohrungen im Durchschiebekanal, in die entsprechende von aussen zu betätigende Bolzen an der Patrone eingreifen, vorgenommen werden. Für den Eingriff der Schubstange können im Patronenboden entsprechende Bohrungen eingelassen sein oder vorstehende Bolzen und dergleichen können an der Patrone angebracht werden. Bei vorstehenden Teilen am Patronenboden muss die andere Seite der Patrone entsprechende Vertiefungen aufweisen, damit zwei an einanderiiegende Filterpatronen dicht aneinandergeschoben werden können und damit eine einwandfreie Abdichtung gewährleistet bleibt. Der besondere Vorteil der Vorrichtung ist darin zu sehen, dass die Formbeständigkeit beim Einbetonieren des zylinderförmigen Durchschiebeschachtes und die Dichtmöglichkeit zwischen Patronen- und Filterschacht wesentlich verbessert ist gegenüber den bisher bekannten rechteckigen Ausführungsformen. Auch die Verbindungssicherheit wird durch Verwendung von Rundflanschen wesentlich erhöht. Genaue Masstoleranzen lassen sich hierbei ohne grossen Aufwand einhalten. Daneben ist die Fertigung eines solchen hohlkolbenartigen Durchschiebefilterschachtes wesentlich einfacher und seine Tragfähigkeit ist grösser. Auch der Verschleiss an Dichtungsmaterial beim Durchschieben der Filter ist verringert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Auswechseln von Filterzellen bei Luftfiltern für die Abscheidung gesundheitsschädlicher, beispielsweise radioaktiver Stäube, wobei die Filterzellen in einem Durchschiebefilterschacht beweglich angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchschiebefilterschacht ein im Querschnitt runder Hohlkolben (3), ist, der im Bereich des Rohluftzutritts und des Reinluftaustritts mit Ausnehmungen (4) versehen ist und dessen Länge mindestens der doppelten Länge eines Filtereinsatzes entspricht.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden eines aussen mit Abdichtungslippen versehenen, luftdichten, flachen Filterzellenanpressrahmens Führungsscheiben angebracht sind, die mit rundumlaufenden Dichtungen versehen sind.2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterzelle (6) in einer kolbenartigen Aufnahmepatrone (5) luftdicht angepresst ist, die mit Ausnehmungen (9) für den Rohluftzutritt und Reinluftaustritt, an ihren Enden mit ringsumlaufenden Dichtungslippen (8) und zwischen diesen mit achsparallelen Dichtungsstreifen (10) versehen ist.3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am von aussen zugänglichen Ende der Filterpatrone (5) Betätigungsvorrichtungen zum Bewegen der Patrone und Mittel zum Arretieren der Patrone in einer bevorzugten Lage im Hohlkolben (3) vorgesehen sind.4. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das von aussen zugängliche Ende der Filterzellenpatrone (S) mit mindestens einem Bolzen versehen ist, der in entsprechende Öffnungen im Hohlkolben (3) zur Arretierung eingreift und von aussen aus der Arretierung lösbar ist und gleichzeitig ein Durchschieben der Filterzellenpatrone (5) gestattet 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Ende des Hohlkolbens (3) ein rohrähnliches, verschlossenes Verlängerungsstück (11) angeordnet ist, dessen Länge der Länge einer Filterpatrone (5) entspricht.
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