CH463560A - Vorschubpresse für Vortriebsschilde, Tunnelbohrmaschinen und dergleichen - Google Patents

Vorschubpresse für Vortriebsschilde, Tunnelbohrmaschinen und dergleichen

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CH463560A
CH463560A CH1447867A CH1447867A CH463560A CH 463560 A CH463560 A CH 463560A CH 1447867 A CH1447867 A CH 1447867A CH 1447867 A CH1447867 A CH 1447867A CH 463560 A CH463560 A CH 463560A
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CH
Switzerland
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press
pendulum rod
feed
feed press
support cap
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CH1447867A
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Inventor
Wippig Werner
Original Assignee
Bade & Co Gmbh
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D9/00Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
    • E21D9/06Making by using a driving shield, i.e. advanced by pushing means bearing against the already placed lining
    • E21D9/0621Shield advancing devices
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
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    • E21D9/00Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
    • E21D9/10Making by using boring or cutting machines
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Description


      Vorschubpresse        für        Vortriebsschilde,    Tunnelbohrmaschinen und dergleichen    Die     Erfindung    betrifft eine     Vorschubpresse    für       Vortriebsschilde,    Tunnelbohrmaschinen u. dgl.     mit    ex  zentrisch zur     Pressenachse    versetzt angeordneter     Stütz-          kalotte    zum Abstützen des     Pressenkolbens.     



  Bei dem Vortrieb solchen Bohrmaschinen müssen       Widerlager    vorhanden sein, gegen die sich die Maschi  nen beim Vortrieb abstützen können. Die     Widerlager,     gleich welcher Art, müssen dabei beträchtliche Reak  tionskräfte     aufnehmen    können, die denen gleich sind,  die zum Vortrieb der Maschinen erforderlich sind. Die       Vorschubkraft    wird in der Regel durch mehrere Vor  schubpressen erzeugt, die     am    zweckmässigsten auf       Druckölbasis    arbeiten. In vielen Fällen stützen sich  beispielsweise Tunnelbohrmaschinen mittels quer ange  ordneter Druckpressen an der Schachtwand ab.

   Bei       Vortriebsschilden    dienen in der Regel die     Tübbings     zum     Auffangen    der     Reaktionskräfte,    wobei sich die       Vorschubpressen    gegen die Stirnwand des eingebauten  vordersten     Tübbings    abstützen.

   Bei Übertragung der       Vorschubskraft    auf     Widerlager    gleich welcher Art       kann.    der     Fall    eintreten,     dass    die Kraftübertragung von  der     Vorschubpresse    aus schräg zur Achse des Bohrlo  ches erfolgen     muss.    Infolge der Schrägkraft können in  Anbetracht der grossen wirksam werdenden Kräfte  auch Querkräfte erheblicher Grösse entstehen, deren       Abfangung    schwierig ist und     zumindest    einen grossen  Materialaufwand bedeutet.  



  Bekannt ist auch eine     Vorschubpresse    für Vor  triebsschilde, die eine exzentrisch zur     Pressenachse     angeordnete Stützpalette zum Abstützen des Pressen  kolbens aufweist. Aber auch diese     Ausbildung    vermag  das Auftreten von Schrägkräften erheblicher Grösse  weder zu vermindern, noch zu beseitigen. Bei allen  bekannten Ausführungen ist also zusammengefasst ein  erheblicher Materialaufwand zum Abfangen von  schräggerichteten Kräften erforderlich. Auch leidet die  Betriebssicherheit durch das Auftreten von Schrägkräf  ten solcher Grösse. Die Erfindung will die mit dem  Auftreten von Schrägkräften verbundenen Nachteile  verringern oder sogar beseitigen.

      Die Erfindung besteht darin, dass im Kolbenkörper  ein Pendellager mit im     Schnitt    bogenförmig gekrümm  ter Lagerfläche gebildet ist, auf dem sich eine Pendel  stange mit ihrem einen Ende abstützt, die am entge  gengesetzten Ende einen Ansatz mit der exzentrisch  zur     Pendelstangenachse    angeordneten Stützkalotte  trägt. Von dieser Stützkalotte wird nun eine Schräg  kraft auf ein     Widerlager    abgegeben.

   Bei einer Ausfüh  rungsform der Erfindung sind hierbei der     Krümmungs-          mittelpunkt    des Pendellagers und der     Krümmungsmit-          telpunkt    der Stützkalotte auf der Wirkungslinie der  durch die Pendelstange übertragenen Kraft angeordnet.  Bei einer derartigen Ausbildung und Anordnung ent  steht entsprechend der Aufgabenstellung ein Mindest  anteil an quer gerichteten Kräften. Wird die Erfindung  für einen     Vortriebsschild    verwendet, der zum Herstel  len einer     Tübbingauskleidung    dient, wird     zweckmässig     zwischen der Pendelstange und der Stirnseite des vor  dersten     Tübbings    ein Druckschuh angeordnet.

   Ein sol  cher Druckschuh     sichert    eine möglichst zentrische  Übertragung der     Pressenkraft.    Bei einer weiteren Aus  führungsform der Erfindung, die vornehmlich für einen       Vortriebsschild    geeignet ist, weist der die Stützkalotte  tragende Ansatz eine sich gegen den Schildmantel  legende Anlagefläche auf, wobei zwischen dem Druck  schuh und der     Stirnseite    des     Tübbings    ein Lager ange  ordnet ist, das im wesentlichen nur Kräfte senkrecht  zur     Stirnseite    des     Tübbings    überträgt.  



  Wird bei dieser Ausführungsform als übertra  gungsmittel ein     Kugelkäfig    gewählt, entfällt überhaupt  eine quergerichtete     Reibungskraft.    Der wesentliche An  teil der     Pressenkraft    wird also als     Normalkraft    auf den       Tübbing    übertragen, während die aus der Schrägstel  lung resultierende Querkraft vom Mantel des Vor  triebsschildes aufgenommen wird.

   Da der Vortriebs  schild in der Regel einen Mantel aus Stahlblech von  30     mm    Dicke erhält und der Schild an dieser     rück-          wärts    liegenden Stelle nicht mehr einem besonders  grossen Verschleiss unterliegt, kann er diese querge  richtete Nebenkraft ohne weiteres aufnehmen, wobei      diese Querkräfte zugleich eine Stützung des     Mantelble-          ches    gegen die von aussen wirkenden     Erddrücke    bil  den. Durch diese     Ausbildung    wird weiterhin ermög  licht, dass die     Vorschubpressen    selbst fest gelagert wer  den können, da die Pendelstützen während des Vor  triebs z.

   B. des Schildmantels dessen Bewegungen und  Abweichungen aufnehmen; ein Vorteil, der bei den  grossen Stückgewichten derartiger     Vorschubpressen    zu  beachten ist.  



       In    der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der  Erfindung bei Anwendung auf     einen        Vortriebsschild     dargestellt.  



       Abb.    1 zeigt einen Längsschnitt durch die Pressen  kammer und die V     orschubpresse    selbst;       Abb.    2 zeigt im Schnitt     ein    weiteres Ausführungs  beispiel der Erfindung.  



       Abb.    1 veranschaulicht das Innere eines Vortriebs  schildes in der Nähe des Schildmantels 10. In unmittel  barer Nähe des Schildmantels 10 ist eine Vorschub  presse 1     angeordnet,    die     einen    nach der     Erfindung    aus  gebildeten Kolben aufweist. Die Kolbenstange 2 ist  hohl ausgebildet und umschliesst mit dem Stangenman  tel 4 einen Hohlraum. Am linken Ende in der Zeich  nung hat der Kolben einen Vorsprung 3     mit    geringe  rem Durchmesser, der in der Endstellung links in eine  entsprechende Aussparung des     Pressenkörpers    1 ein  greift.

   Im Inneren der hohl ausgebildeten Kolbenstange  ist eine Pendelstange 5 vorgesehen, die am linken Ende  eine im Schnitt bogenförmige     Krümmung    aufweist, die  in einer entsprechend     gekrümmten        Aussparung    des  Kolbens ruht, die ein     Auflager        bildet,    das Pendelbewe  gungen der Pendelstange 5 zulässt. Am rechten Ende  der Kolbenstange 5 ist eine schräg     geführte        Stützka-          lotte    fest an der Pendelstange befestigt. Die Linie 20  stellt die angenommene     Richtung    der Resultierenden  dar.

   Diese Resultierende geht zunächst durch den       Krümmungsmittelpunkt    am Ende links der Pendel  stange und ausserdem befindet sich der Mittelpunkt  der     gekrümmten        Auflagerfläche    7 der Kalotte 6 eben  falls auf der Linie     der    Resultierenden.

   Durch     diese     Anordnung und Ausbildung gelingt es, eine schräg ge  führte resultierende Kraft derart zu     übertragen,    dass  quergerichtete Nebenkräfte nur im geringen Umfange  sich     entwickeln        können.        Die        Kugelkalotte    6 gibt ihre  Kraft nunmehr über einen Druckschuh 8 auf die Stirn  fläche des ersten     Tübbing    9 ab. Das hat zur Folge,  dass die     Tübbings    im wesentlichen nur Kräfte zu über  tragen haben, die parallel zur     Achse        des        Vortriebsschil-          des    verlaufen.

   Die     Vorschubpresse    1 ist     in    einer Kam  mer     angeordnet,    die gebildet wird von Blechen 11, 12    und 13. Die Stirnwand 12 der Kammer besitzt eine  Vorrichtung 14 zum Zentrieren des Gehäuses der Vor  schubpresse.  



  Das in     Abb.    2 dargestellte     Ausführungsbeispiel    be  sitzt eine     Stützkalotte    16, die sich über einen Druck  schuh 8 und einen     Kugellagerkäfig    17 und eine weitere       Druckverteilungsplatte    18 gegen den     Tübbing    9 ab  stützt. Die quergerichtete Nebenkraft wird über die       Abstützkalotte    16 unmittelbar an den Mantel 10 des       Vortriebsschildes    abgegeben. Die Anordnung des  Kugellagers 17 hat hierbei zur Folge, dass quergerich  tete Kräfte infolge einer Reibung von dem     Tübbing     nicht mehr aufgenommen zu werden brauchen.

   Dieser  wird also nur mit Kräften belastet, die sich in     Richtung     der Achse des Bohrquerschnittes erstrecken, so dass  mit grösster Sicherheit die Gewähr besteht, dass die       Tübbings    aus der ihnen zugedachten Lage nicht abge  drängt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorschubpresse für Vortriebsschilde, Tunnelbohr maschinen u. dgl. mit exzentrisch zur Pressenachse versetzt angeordneter Stützkalotte zum Abstützen des Pressenkolbens, dadurch gekennzeichnet, dass im Kol benkörper (1) ein Pendellager (15) mit im Schnitt bogenförmig gekrümmter Lagerfläche gebildet ist, auf dem sich eine Pendelstange (5) mit ihrem einen Ende abstützt, die am entgegengesetzten Ende einen Ansatz (6) mit der exzentrisch zur Pendelstangenachse ange ordneten Stützkalotte (7) trägt.
    UNTERANSPRüCHE 1. Vorschubpresse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Krümmungsmittelpunkt des Pendellagers (15) und der Krümmungsmittelpunkt der Stützkalotte (7) auf der Wirkungslinie (20) der durch die Pendelstange (5) übertragenen Kraft angeordnet sind.
    2. Vorschubpresse nach Patentanspruch für einen Vortriebsschild, der zum Herstellen einer Tübbingaus- kleidung dient, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Pendelstange (5) und der Stirnseite des vordersten Tübbings (9) ein Druckschuh (8) angeordnet ist.
    3. Vorschubpresse nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der die Stützkalotte (7) tragende Ansatz (16) eine sich gegen den Schildmantel (10) legende Anlagefläche aufweist und zwischen dem Druckschuh (8) und der Stirnseite des Tübbings (9) ein Lager angeordnet ist, das im wesentlichen nur Kräfte senkrecht zur Stirnseite des Tübbings überträgt.
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