CH452802A - Vorrichtung zum Regeln und Stabilisieren der Presskraft beim Druckgiessen von Metallen - Google Patents

Vorrichtung zum Regeln und Stabilisieren der Presskraft beim Druckgiessen von Metallen

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CH452802A
CH452802A CH1779366A CH1779366A CH452802A CH 452802 A CH452802 A CH 452802A CH 1779366 A CH1779366 A CH 1779366A CH 1779366 A CH1779366 A CH 1779366A CH 452802 A CH452802 A CH 452802A
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piston
regulating
pressing force
pressure
hydraulic
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CH1779366A
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Hynek Dipl Ing Cernoch
Wolf Jindrich Jr
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Transp A Op
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D17/00Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
    • B22D17/20Accessories: Details
    • B22D17/32Controlling equipment

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Regeln und Stabilisieren der     Presskraft    beim Druckgiessen von Metallen    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum     Regeln     und Stabilisieren der     Presskraft    beim Druckgiessen von  Metallen.  



  Bei der     Förderung    von verschmolzenen     Metallen     aus der Füllungskammer in die Giessform bei Maschi  nen zum Metallgiessen     unter    Druck wird meistens ein       Pressmechanismus    angewendet, welcher überwiegend mit       hydraulischem    Antrieb versehen ist. Die Eigenschaften  dieses     Pressmechanismus    beeinflussen grundsätzlich die  Qualität fertiger     Gussstücke,    weswegen an diesen Me  chanismus     erhebliche    Ansprüche gestellt werden.

   Der       Presskolben    muss fähig sein, in der     Füllungskammer     schnell hohe Drücke     aufzubringen    und sich     mit    der  Geschwindigkeit von einigen Metern in einer Sekunde  zu bewegen. Deswegen     ist    der     hydraulische        Kreis    des       Pressmechanismus    regelmässig an einen Akkumulator an  geschlossen, welcher zur Zeit der Bewegung des     Press-          kolbens    in den     Betätigungskreis    die Druckflüssigkeit in  entsprechendem Umfang liefert.  



  In allerletzter Zeit werden bei Pressen für das  Druckgiessen von Metallen     Pressvorrichtungen    benutzt,  welche     unter        anwachsender        Presskraft        in    der Endphase  der Füllung des Inneren der     Gussform    arbeiten. Die  Erhöhung der     Presskraft    erfolgt durch Mitwirkung eines       multiplizierenden    Kolbens, welcher an das Zuleitungs  rohr samt dem     Presszylinder    gemeinsam angeschlossen  ist.

   Der Beginn der Tätigkeit des     multiplizierenden    Kol  bens wird vom Anwachsen des Druckes in den     Press-          zylinder        entleitet.    Der Differential-Raum     innerhalb    des       multiplizierenden    Kolbens ist gewöhnlich mit einem Ab  flussraum über ein     Überdruckventil    mit einstellbarem  Wert des Überdruckes verbunden.

   Durch eine     Ände-          rung    des Überdruckes ist es     möglich,    die Grösse der       Presskraft        gewöhnlich    im     Verhältnis,1    :

   2 zu     ändern.    Die  Vorteile einer solchen     Pressvorrichtung    bestehen haupt  sächlich darin, dass     im    Vergleich mit     früheren    dieselbe       Presskraft    besitzenden Vorrichtungen die erwähnte An  lage den Ausmassen nach kleiner ist, dass sie einen klei  neren Verbrauch an Druckflüssigkeit hat     und    dass die         Presskraft    regelbar ist. Alle diese Vorteile sind jedoch  bloss scheinbar, und bei der überwiegenden     Anzahl    der       verfertigten        Gussstücke    sind die Vorteile dieser Anlage       unwirksam.     



  Der     Pressmechanismus    muss in der Endphase der  Füllung des Inneren der     Gussform    fähig sein, grosse  Kräfte zu     entwickeln    und darf dabei die ursprüngliche  Geschwindigkeit nicht     -wesentlich    herabsetzen. In dieser  Endphase der     .Füllung        wird        nän-flich    das im Inneren  der     Gussform    befindliche     Gussstück    sehr wirksam von  den Wänden der     Gussform    abgekühlt.

   Aus diesem       Grunde    härtet das Metall sehr schnell, so dass ein feh  lender     Anteil    des Metalls schnellstens ins Innere der       Gussform    eingeführt werden muss.  



  Bei     Gussstücken    mit mittlerer Dicke der Wände  bleibt das Metall in der     Gussform    in ausreichend flüs  sigem Zustand etwa einige Hundertstel einer Sekunde,  bei dünnwandigen Erzeugnissen ist diese Zeit noch kür  zer. Diese Zeitspanne ist für den richtigen Effekt des  erwähnten     Multiplikators    sehr kurz. Der Multiplikator  fängt immer mit einer     gewissen    Verspätung an zu wir  ken, welche von der Zeitspanne abhängig     ist,    die für  die Beschleunigung des multiplizierenden Kolbens not  wendig ist.

   Diese     Beschleunigung    hängt dabei mit der  jenigen der Druckflüssigkeit in dem Differentialraum  des multiplizierenden Kolbens     zusammen.    Die     Wirkung     des     multiplizierenden    Kolbens wird daneben auch von  der Reaktionszeitspanne des     Überlassungs-    und des       Rückflussventils    verzögert, so dass diese beiden Ventile  von einer ausgezeichneten Qualität sein müssen.

   Da  neben ist die     Geschwindigkeit    des anwachsenden     Druk-          kes    in dem Druckzylinder innen etwa fünfmal kleiner  bei niedriger Geschwindigkeit des     Presskolbens    als im  Falle eines direkten hydraulischen Stosses. Dies hat dann  zur Folge, dass bei einer grossen Anzahl von     Gussstücken     sich das Anwachsen der Druckkraft ins Innere der Guss  form     nur    teilweise oder überhaupt nicht überträgt.

   Bei  diesen Anlagen können auch periodische     Änderungen        in     der     Presskraft        eintreten,    so dass das     Gussstück    gerade in      dem Augenblick erstarren kann, in welchem die     Press-          kraft    auf ihren niedrigen Wert herabgesunken ist.  



  Die oben angeführten Nachteile sollen durch die       erfindungsgemässe    Vorrichtung zum     Regeln    und Stabi  lisieren der     Presskraft    bei Maschinen für Metallgiessen  unter Druck     beseitigt    werden.  



  Die Vorrichtung zum Regeln und     Stabilisieren    der       Presskraft    bei Maschinen zum Druckgiessen von Metal  len mit     hydraulischem    Antrieb, bestehend aus einem       Presszylinder    und     einem    hydraulischen     Hochdruckkreis,          in    welchem ein Drosselventil eingeschaltet     ist,    zeichnet  sich dadurch aus, dass     zwischen    dem     Presszylinder    und  dem     hydraulischen    Hochdruckkreis ein Regulierventil       eingegliedert    ist,

   welches einen auf der     Stange        eines        Ver-          schlusskolbens    angebrachten     Verschlusskegel        einschliesst,

       wo der differenziale Raum in dem     Presszylinder    über  dem     Presskolben    in einem Zuleitungsrohr mittels eines       Abzweigungsrohres    zu dem Raum über dem     Verschluss-          kolben    verbunden     ist    und wo zu dem hydraulischen       Hochdruckkreis    am Orte der     Ankupplung    des letzteren  zu dem Regulierventil ein Drosselregler     zugegliedert    ist.  



  Diese Vorrichtung hat     eine    ganze     Reihe    von Vor  teilen. Das Anwachsen der     Presskraft        verläuft    progressiv  ohne     jedwelche    Verspätung. Die Geschwindigkeit des  Anwachsens der     Presskraft    stellt den maximal möglichen  Wert, den man bei dem     gegebenen        Presszylinder        und     bei dem vorhandenen Betriebsdruck überhaupt errei  chen kann.

   Die Herabsetzung der Geschwindigkeit des       Presskolbens    im Verlaufe des Füllens hat die     minimal     zulässige und erreichbare Wertgrenze.     Irgendein    Entste  hen von     Änderungen        in    der     Presskraft    ist völlig aus  geschlossen. Alle Ventile und Verteiler dürfen ganz nor  maler     Konstruktion    sein, weil der hohe Druckabfall     in     deren     Betätigungskreisen        ihre    ausreichend     schnelle     Reaktion sichert.

   Dabei kann die Geschwindigkeit des       Abschliessens    des     Regulierventils    von     einer    negativen       Rückverbindung    in solch einer     Weise    gesteuert werden,  dass die Grösse der     hydraulischen    Impulse innerhalb der  Rohrsysteme     keine    ausserordentlich hohen Werte er  reicht.

   Die Grösse der     Presskraft    ist zwar von dem zeit  lichen Verlauf des     Druckes        in    der Füllungskammer in  der Füllungszeitspanne abhängig; dieser Verlauf     ist    je  doch für das gegebene     Gussstück    und für das     ganze     Arbeitsregime konstant. Der Endwert der     Presskraft     kann nach Bedarf angestellt werden. Der resultierende  Wert der     Presskraft    ist beim Pressen ohne Metall     anders     als     beim    Pressen mit Metall.

   Der Unterschied in den  Angaben des zweckmässig an den Raum des     Presszylin-          ders    angeschlossenen Manometers für die beiden an  geführten Fälle     ist    dem     Produkt    der     Presskraft    und der  Zeit im Verlaufe der Füllung proportional.

   Dies     ist    eine  wertvolle     technische    Angabe für das     Einstellen    der Ma  schine für     vorhandene        Gussformen    und auch für die  Weise der Zubereitung neuer noch     nicht    zufriedenstel  lender     Gussformen.    Jedes Abfallen der     Presskraft    unter  den     Nennwert        ist    ausgeschlossen, so dass das     Gussstück     unter der     Wirkung    des gewünschten     Druckwertes    här  tet.

   Beim     Erstarren    des     Gussstückes        kann,    vom     Presskol-          ben    ins Innere der     Gussform    so     eine        Merige    des ge  schmolzenen Metalls     zugepresst    werden,

   dass die ent  sprechende Bewegung des     Presskolbens    nur einen über  sehbaren     Abfall    der     Druckkraft        zustandebringt.    Nicht       einmal        ein    Entweichen der Druckflüssigkeit     infolge    et  waiger     Undichtigkeiten        in    dem     Presszylinder    oder     in     dessen     Kreisen    kann     ein    grundsätzliches     Absinken    der       Presskraft    zur Zeit des     Härtens    des  <RTI  

   ID="0002.0114">   Gussstückes    hervor  rufen. Das     Stabilisieren    des     Druckes        wirkt    im     vollen       Bereich der Geschwindigkeit des     Presskolbens.    Diese  Vorrichtung sichert auch in grösserem Masse die Bedie  nung gegen ein eventuelles Ausspritzen     verschmolzenen     Metalls aus der teilenden Ebene der     Gussform    und er  leichtert das     Reinigen    dieser Form nach dem Giessen.  



  Teilweise könnte es als ein Nachteil angesehen wer  den, dass die     Presskraft    nicht bei kleineren Geschwin  digkeiten des     Presskolbens    zu     regeln    ist. Doch durch  geeignete Bestimmung des Grundwertes der     Presskraft     für eine gewisse Grösse der Maschine     und    durch die  Wahl     eines    geeigneten Durchmessers der Füllungskam  mer kann dieser     Nachteil    vermieden werden, was be  deutet, dass es     möglich        ist,        immer    mit solchen Geschwin  digkeiten des     Presskolbens    zu arbeiten,

   bei denen das  Regulieren der     Presskraft    bereits möglich ist. Niedrige  Werte der     Geschwindigkeiten    des     Presskolbens    werden       sowieso,    nur beim Giessen anspruchsvoller     Gussstücke     angewendet; dort ist jedoch das Anwachsen der     Press-          kraft    nicht erforderlich.

   Bei     komplizierten    und dünn  wandigen     Gussstücken,    wo an das     Gussstück    hohe An  sprüche an die Festigkeit und die Undurchlässigkeit für  Gase und     Flüssigkeiten        gestellt    werden, ist es     in    jedem  Falle nötig, mit grossen Geschwindigkeiten des     Presskol-          bens    zu arbeiten. In diesen Fällen hat dann die Vor  richtung optimal mögliche Effekte.  



  Die     Erfindung    wird an zwei     Ausführungsbeispielen     der erfindungsgemässen     Vorrichtung,    die in der bei  gefügten Zeichnung dargestellt sind, näher erläutert. Es  zeigen:       Fig.    1 eine     Pressvorrichtung,    die mit     einer    Vorrich  tung zur     Regulierung    der     Presskraft    versehen     ist,

            Fig.    2     eine    andere     Pressvorrichtung    mit Regulierung  der     Presskraft    und zwei     Geschwindigkeitsstufen    des       Presskolbens    nach     Überfahren    der     Eingussöffnung.     



  In den zwei     Ausführungen    nach     Fig.    1 und 2     wird     die Vorrichtung nach der     Erfindung    von     einem        Ar-          beits-    und     einem        Betätigungssystem    gebildet.  



  Das Arbeitssystem besteht aus einem     Presszylinder    2  und einem     in    demselben     gleitbar        eingerichteten        Press-          kolben    1, welcher das     verschmolzene    Metall verdrückt  und es     zwingt,        in    die Form entsprechend seiner fort  schreitenden     Kristallisation        hineinzufliessen.     



  Das     Betät        baungssystem    lenkt die Tätigkeit des Ar  beitssystems. Es     wird    vom     hydraulischen        Hochdruck-          kreis    16     gebildet,

      dessen Rohrleitung an beiden Enden  zu dem     Presszylinder    2 angeschlossen ist und vom an  deren Ende durch     eine        Hochdruckpumpe    aus dem Be  hälter der hydraulischen     Flüssigkeit    mit der letzteren  über     ein        Verschlussventil    20 und über     einen    Akkumula  tor 21 mit der     hydraulischen    Flüssigkeit gespeist     wird.     Für die Vergrösserung der     Vorschubskraft    des     Presskol-          bens    1     in        Abhängigkeit    

  von dem wirklichen     Kristalli-     RTI ID="0002.0208" WI="20" HE="4"LX="1106" LY="2181">  sierungsstand    des     verschmolzenen        Metalls        in    der Form  und     damit    auch des Druckes in der Rohrleitung des       hydraulischen        Hochdruckkreises    16,     ist        in    derselben     ein.          System    von Ventilen     in    der Weise     eingebaut,    dass sie  selbsttätig die Arbeit des     Presskolbens    1 beherrschen,

    damit derselbe     zusätzlich        seine        Geschwindigkeit    und       seine        Vorschubskraft    am Ende der Füllung der Form  mit dem     verschmolzenen        abzugiessenden    Metall vergrö  ssern     kann.     



  Dieser     Hauptgedanke        findet,    mehr ausführlich ge  sagt,     in    dem     Aufbau    des Systems nach der ersten, ein  facheren und auf der     Fig.    1 dargestellten     Ausführung     der     erfindungsgemässen    Vorrichtung folgendermassen       Ausdruck:

           An der     Einflugseite        hinter.    dem     Presskolben    1 ist der       Presszylinder    2 über     ein        Zuleitungsrohr    4 mit     einem          Regulier-Verteiler    5 verbunden, in welchen     ein        Zuflüss-          kegel    6, und ein Abflugkegel 7 auf     einer        Schiebstange     in solch einer Weise- eingebaut sind,     dass\        in    ihren.

   End  positionen jeder     eine    von ihnen den     Durchflug    der       hydraulischen    Flüssigkeit an einer     Stelle        des        Regulier=          Verteilers    5 verschliesst.

   Die     Schiebstange    ist zu einem  Kolben angeschlossen, welcher in einem     Betätigungs-          zylinder    8 gleitbar     eingerichtet    ist, welcher eine     Fort-          setzung    des     zylindrischen    Bodenteils des     Regulier-Ver-          teilers    5 bildet.

   Der     Regulier-Verteiler    5 selbst ist ein  Zylinder, welcher von zwei     Innenwandungen    in drei       Kammern    verteilt ist,     und    zwar in eine     Mittelkammer,     in welche das Zuleitungsrohr 4 mündet,     in    eine Ober  kammer, die zum oberen Zweig des     hydraulischen     Hochdruckkreises. 16-     angeschlossen    ist, und eine Unter  kammer, welche mittels     eines.        Abflugrohres    9 zu dem  Behälter der hydraulischen Flüssigkeit     angeschaltet    ist.

    Jede der beiden     Innenwandungen    hat in     ihrer    Mitte eine       Durchflussöffnung.    Durch die entsprechenden zwei       Durchflussöffnungen    geht die     Schiebstange    durch, wel  che an sich bei einer der     Durchflussöffnungen    den Zu  flusskegel 6 und im Bereich der anderen     Durchflussöff-          nung    den Abflugkegel 7 trägt, von denen     jedwelcher          mit    einer der     Durchflussöffnungen    mitarbeitet,

   indem er  je nach seiner Stellung den oberen oder den unteren  Durchflug der     hydraulischen    Flüssigkeit in dem Regu  lierverteiler 5 öffnet und schliesst.  



  Die Oberkammer. über dem     Zuflusskegel    6 in dem  Regulierverteiler 5 ist mittels     eines    Verbindungsrohres  zu einem Regulierventil 11     angeschlossen,        in    welchem  ein     Verschlusskegel    14 an der     Schiebstange    eines     Ver-          schlusskolbens    12     eingebaut    ist, deren Hub durch eine  Regulierschraube 15 ausgegrenzt werden kann.

   Die  Kammer über dem     Verschlusskolben    12     ist        mittels        eines     entsprechenden Rohres zu der Oberkammer über dem       Zuflusskegel    6. über     einen        handbeherrschbaren    Drossel  regier     10r    angeschlossen.

   Der     Differenzialraum    des Zy  linders des     Regulierventils    11     ist    weiter zu dem hy  draulischen Hochdruckkreis 16     angeschlossen,    welcher  selbst zu dem Akkumulator 21 der     hydraulischen.        Flüs-          sigkeit    über ein     Verschlussventil    20 angekuppelt     ist,    wel  ches     handbeherrschbar    und fähig ist, den     Flug,

      der hy  draulischen Flüssigkeit aus     demselben    entweder zu un  terbrechen oder zu     öffnen.    Das     Verschlussventil    20 in  dem hydraulischen Hochdruckkreis 16     ist    mittels eines  entsprechenden Rohres auch zu einer     Hochdruckpumpe     angeschlossen, die demselben die     hydraulische        Flüssig-          keit    aus deren Behälter     zuführt.     



  Der     Betätigungszylinder    8 des     Regulierverteilers    5  ist mittels eines     Rohres.    zu dem unteren Zweig des hy  draulischen     Hochdruckkreises    16 über einen     Hilfsver-          teiler    17 angegliedert.  



  Ausserhalb des Betriebes verbindet der     Hilfsvertei-          Ier    17 miteinander den unteren Raum des Betätigungs  zylinders 8 mit einem     in    den Behälter der hydraulischen.  Flüssigkeit mündenden     Ausflussrohr,    um ihn demgegen  über in     Arbeitsstellung    zu dem     hydraulischen    Hoch  druckkreis 16,     anzukuppeln:

  .    Der     Hilfsverteiler    17 ist ein       Doppelstellungs-Ventilschieber,    welcher in seine Arbeits  stellung von einem elektrischen     Schaltsteuerventil    ver  schoben und zurück in seine     Ausserbetriebsstellung    von  einer Steuerfeder 19 rückgeführt wird. In dem     Zulei-          tungsrohr    4 ist ein Manometer     eingeschaltet,    dessen  Aufgabe es ist, die von dem     Presskolben    1 entwickelte       Presskraft    zu messen.

      Bei dieser     in.        Fig.    1     veranschaulichten        Ausführung     ist der     Presszylinder    2 mit Druckflüssigkeit über einen  Regulierverteiler 5 versorgt. Nach dem     Einschalten    des  elektrischen Steuermagneten 18. strömt     Druckflüssigkeit     in den     Betätigungszylinder    8     hinein        und    verursacht ein  Abschliessen des Abflugkegels 7 und     ein    Öffnen     des-          Zuflusskegels    6.

   Die     Druckflüssigkeit    strömt weiter in  den     Presszylinder    2 aus dem Akkumulator 21 über das       Verschlussventil    20, über das     Regulierventil    11 und über  den     Zuflusskegel    6. Die Geschwindigkeit der Flüssigkeit  in dem     hydraulischen        Hochdruckkreis.    16     wird    durch  die     Einstellung    der     Regulierschraube    15 bestimmt, wo  bei diese Regulierschraube 15 das     öffnen    des     Ver-          schlusskegels    14 begrenzt.

   Das Einstellen des     Presskol-          bens    1 bewirkt     ein    Anwachsen des Druckes in dem       Presszylinder    2; dieser     Druck    geht dann über den Dros  selregler 10 unter den     Verschlusskolben    12 des Regulier  ventils 11 und ruft     ein    Abschliessen des     Verschlusskegels     14 hervor.

   Die Geschwindigkeit des Schliessens wird  von der     Einstellung    des Drosselreglers 10     bestimmt    und  regelt den in dem     Presszylinder    2 herrschenden Druck  und auch die     Geschwindigkeit    des Einstehens der strö  menden Flüssigkeit in dem hydraulischen Hochdruck  kreis 16.

   Auf die Geschwindigkeit des     Schliessens    des       Verschlusskegels    14 wirkt auch der in dem     hydraulischen     Hochdruckkreis 16 herrschende Druck, welcher einem  allzu schnellen Schliessen des     Regulierventils.    11 im Wege  steht, wodurch er gegen das Entstehen von übergrossen  Drücken in dem     hydraulischen    Hochdruckkreis 16       wirkt,,    welche diesen Kreis beschädigen könnten. Der       Verschlusskegel    14 schliesst dann die     Druckflüssigkeit    in  dem     Presszylinder    2 ein.

   Die von dem     Druckkolben    1       entwickelte    Kraft ist beständig und wird von dem Mano  meter 3 stetig gemessen. Durch Abschaltung des elektri  schen Steuermagneten 18 von der     Stromquelle    kommt  es. zum Umstellen der Steuerfeder 19 und über sie auch  des     Hilfsverteilers    17, welcher die Flüssigkeit aus dem       Betätigungszylinder    B. herausfliessen lässt. Der     Abfluss'-          kegel    7 öffnet und     verbindet    den     Presszylinder    2 über  das     Zuleitungsrohr    4. mit dem Abflugrohr 9.

   Der     Press-          kolben    1 geht dann in seine Ausgangslage zurück.  



       In    der zweiten, mehr     komplizierten        Ausführung    der       Erfindung,    die auf     Fig.    2 abgebildet ist, ist der Raum  unter dem     Verschlusskegel    14 des Regulierventils 11  durch das Zuleitungsrohr 4 mit dem     Presszylinder    2       verbunden,    wobei der     Raum    über dem.

       Verschlusskegel     14 über     einen        Hilfsverteiler    17 zu dem hydraulischen       Hochdruckkreis.    16 angeschlossen     ist.    Der     Verschluss-          kegel    14 wird     in        seine    verschliessende Stellung von     einem          Verschlusskolben    12 und     in    seine öffnende Stellung von       einem        Offnungskolben    25 verschoben.

   Der den     Fluss          öffende    Hub des.     Verschlusskegels    14 ist mit Hilfe     einer          Regulierschraube    15     handbeherrschbar.    Der Raum über  dem     Verschlusskolben    12 ist zu dem speisenden Zulei  tungsrohr 4 und zu einem     eingesetzten    Hilfsventil 24  angeschlossen.  



  Der     Differentialraum    des     Verschlusskolbens    12 in  dem Regulierventil 11 ist mit     einem        Ausflussrohr    ver  bunden, zu     welchem-    auch der     Ausflussraum    des ein  gebauten     Hilfsventils    24 und des     Hilfsverteilers    17 an  geschlossen sind. Der Raum unter dem Öffnungskolben  25 des     Regulierventils    11 ist durch einen handbeherrsch  baren     Drosselregler    10 mit dem Raum über dem     Ver-          schlusskegel    14 verbunden.

   Der zu dem     hydraulischen     Hochdruckkreis 16     angeschlossene        Hilfsverteiler    17 ist  ein     Doppelstellungs-Ventilschieber,    welcher selbst an  einer Seite von     einem    elektrischen Steuermagneten 18      und an der anderen Seite von einer Steuerfeder 19 be  herrscht wird.  



  In seine     Ausserbetriebslage    verbindet der beherr  schende     Hilfsverteiler    17 den Raum über dem Kolben  des     Hilfsventils    24 mit dem hydraulischen Hochdruck  kreis 16 und den Raum unter dem     Verschlusskegel    14  des Regulierventils 11 mit dem     Abflussrohr.    Der Dif  ferentialraum des     Presszylinders    2 ist mittels -eines Rück  flussrohres 31 über ein     Abflussventil    26, über ein Rück  gangsdrosselglied 27 und über ein entsprechendes Rohr  an den hydraulischen Hochdruckkreis 16 angeschlossen.  



  Das     Abflussventil    26 enthält zwei Kegel an einer       Schiebstange    des entsprechenden Kolbens, welcher das  Innere des     Abflussventils    26 in einen     Press-        und        einen          Abflussraum        einteilt.    Der Raum über dem Kolben     im     Inneren des     Abflussventils    26 ist über     einen        Beschleu-          nigungsverteiler    28 zu dem     hydraulischen        Hochdruck-          kreis    

  16 angeschlossen. Der     Beschleunigungsverteiler     28 ist, im     Grunde    genommen, ein     Doppelstellungsventil-          schieber,    der von einem     Beschleunigungs-Elektromagnet     29, und     rückwärts    von einer     Rückgangsfeder    30 bewegt  wird.

   Zu dem hydraulischen     Hochdruckkreis    16 ist auch  ein     Abflussventil    23 angeschlossen, welches durch einen  seitens eines Kolbens beherrschten     Verschlusskegel    be  tätigt wird, wo der Raum unter dem gesagten Kolben  mittels eines     Abflussrohres    durch den     Beschleunigungs-          verteiler    28 zu dem in den Behälter der     hydraulischen     Flüssigkeit mündenden     Abflussrohr    angeschlossen ist.

    Ein     Zuleitungsdrosselglied    22 ist zu und     zwischen    dem  Hilfsverteiler 17 und dem     hydraulischen    Hochdruck  kreis 16 eingebaut und angeschlossen. Der Raum unter  dem     Verschlusskegel    des     Abflussventils    23 ist handbe  herrschbar und schaltet den hydraulischen Hochdruck  kreis 16 von dem Akkumulator 21 ab.

   Mittels eines  Rohres ist der     hydraulische        Hochdruckkreis    16 hinter  dem     Verschlussventil    zu einer     Hochdruckpumpe    an  geschlossen. Ähnlich wie     in    der ersten     Erfindungs-Aus-          führung        ist    in dem Zuleitungsrohr 4     ein    Manometer  eingebaut, dessen Aufgabe es ist, die von dem     Press-          kolben    1 ausgeübte augenblickliche     Presskraft    zu mes  sen.  



  Durch das Anschliessen des elektrischen Steuerma  gneten 18 an die Stromquelle bewirkt man, dass die  Druckflüssigkeit aus dem Akkumulator 21 über das       Verschlussventil    20, über das     Zuleitungsdrosselglied    22,  über den     Hilfsverteiler    17 und über das Regulierventil  11 in den     Presszylinder    2     hineinzufliessen        beginnt.    Die  Geschwindigkeit des     Presskolbens    1 wird von der Ein  stellung des     Zuleitungsdrosselgliedes    22 bestimmt.

   Nach  dem gewählten Hub des     Presskolbens    1 wird der     Be-          schleunigungs-Elektromagnet    29 an die Stromleitung an  geschlossen. Der     Beschleunigungsverteiler    28 wird ver  stellt und bewirkt,

   dass das     Abflussventil    23 sich öffnet  und das     Abflussventil    26 das     Rückflussrohr    31 mit dem       Abflussrohr    9     verbindet.    Die     Geschwindigkeit    des     Press-          kolbens    1 wird erhöht und ihr Anwachsen     bestimmt     dann die Einstellung der Regulierschraube 15, welche  das Öffnen des     Verschlusskegels    14 begrenzt.  



  Nach dem Anstellen des     Presskolbens    1 wächst der       Druck    in dem     Presszylinder    an und wirkt auf den Ver-         schlusskolben    12, welcher den     Verschlusskegel    14       schliesst.    Die Geschwindigkeit des Schliessens des     Ver-          schlusskegels    14 hängt dabei von der Anstellung des       Regulierdrosselgliedes    10 ab,

   welches wieder den Druck  in dem     Presszylinder    2     und    die Geschwindigkeit der       Einstellung    der Flüssigkeit     in    den     hydraulischen    Hoch  druckkreis 16 beeinflusst. Die Geschwindigkeit des  Schliessens des     Verschlusskegels    14 steht über den     öff-          nungskolben    25 auch unter der Einwirkung des in dem  hydraulischen     Hochdruckkreis    16 herrschenden     Druk-          kes,    so dass in demselben auch das Entstehen über  grosser Drücke, die     ihn    beschädigen könnten, vermieden  wird.

   Die Kraft des     Presskolbens    1 ist beständig und       wird    von dem Manometer 3 gemessen.  



  Nach Abschalten des     Beschleunigungselektromagne-          ten    29 und des elektrischen Steuermagneten 18 von  der Stromquelle stellt die     Rückgangsfeder    30 und die  Steuerfeder 19 den     Beschleunigungsverteiler    28 und den       Hilfsverteiler    17 um. Die     Druckflüssigkeit        beginnt    über  das     Abflussventil    26     in    das     Rückflussrohr    31 zu strö  men.

   Das     Hilfsventil    24 öffnet sich und die Flüssigkeit  strömt aus dem     Presszylinder    2 über das     Hilfsventil    24  und über den     Verschlusskegel    14. Da kehrt der     Press-          kolben    1 in seine     Ausgangslage    hin und seine Ge  schwindigkeit     wird    hierbei durch die Anstellung des       Rückgangsdrosselgliedes    27 bestimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Regeln und Stabilisieren der Press- kraft bei Maschinen zum Druckgiessen von Metallen mit hydraulischem Antrieb, bestehend aus einem Presszylin- der und einem hydraulischen Hochdruckkreis, in wel chem ein Drosselventil eingeschaltet ist, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen dem Presszylinder (2) und dem hydraulischen Hochdruckkreis (16) ein Regulierventil (11) eingegliedert ist,
    welches einen auf der Stange eines Verschlusskolbens (12) angebrachten Verschlusskegel (14) einschliesst, wo der differentiale Raum in dem Presszylinder (2) über dem Presskolben (1) in einem Zuleitungsrohr (4) mittels eines Abzweigungsrohres zu dem Raum über dem Verschlusskolben (12) verbunden ist und wo zu dem hydraulischen Hochdruckkreis (16)
    am Orte der Ankupplung des letzteren zu dem Regulier ventil (11) ein Drosselregler (10) zugegliedert ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Drosselregler (10) in dem Ab zweigungsrohr des Zuleitungsrohres (4) vor seiner Mün dung in den Raum über dem Verschlusskolben (12) ein gegliedert ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drosselreg ler (10) an dem Rohr angeschlossen ist, welches den Raum unter dem Öffnungskolben (25) des Verschluss- kegels (14) und dem Raum über dem Verschlusskegel (14) verbindet.
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