CH449533A - Einlaufgitter für Strassenabläufe - Google Patents

Einlaufgitter für Strassenabläufe

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Publication number
CH449533A
CH449533A CH682067A CH682067A CH449533A CH 449533 A CH449533 A CH 449533A CH 682067 A CH682067 A CH 682067A CH 682067 A CH682067 A CH 682067A CH 449533 A CH449533 A CH 449533A
Authority
CH
Switzerland
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bars
inlet grille
street
facing
inlet
Prior art date
Application number
CH682067A
Other languages
English (en)
Inventor
Vesely Franz
Original Assignee
Oepa Patentauswertungs Und Han
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F5/00Sewerage structures
    • E03F5/04Gullies inlets, road sinks, floor drains with or without odour seals or sediment traps
    • E03F5/06Gully gratings
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E03F5/04Gullies inlets, road sinks, floor drains with or without odour seals or sediment traps
    • E03F5/06Gully gratings
    • E03F2005/068Gully gratings with means for enhancing water flow

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Road Signs Or Road Markings (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description


      Einlaufgitter    für     Strassenabläufe       Wie eingehende Untersuchungen und die Erfahrung  gezeigt haben, ist das Schluckvermögen von Strassenab  läufen nur dann auch bei stärkstem Regen ausreichend,  wenn einerseits eine gewisse Grössenentfernung der ein  zelnen     Einläufe    eingehalten wird, andererseits die Stras  sen kein stärkeres Gefälle aufweisen. Bei Strassen mit  starkem Gefälle können die mit hoher Geschwindigkeit  ankommenden Wassermassen von den Einlaufgittern  nicht aufgenommen und daher nur zu einem geringen  Teil ordnungsgemäss abgeführt werden. Dadurch kommt  es zwangsläufig zu einer Überlastung der auf diesen  Strassen tiefer liegenden Einlaufgitter. Besonders bei nur  teilbefestigten Strassen ist daher die Gefahr von Wasser  schäden gegeben.  



  Diese Nachteile treten sowohl bei Einlaufgittern mit  querliegenden Gitterstäben als auch bei solchen mit  längsliegenden Stäben auf, wobei die letzteren einfach  deshalb für Steilstrassen nicht geeignet sind, weil das  Wasser zufolge seiner hohen Geschwindigkeit über die  Längsstäbe strömt ohne     seitlich    abzufliessen. Bei Git  tern mit mindestens teilweise quer, also auch schräg zur  Abflussrichtung stehenden Gitterstäben ist, wie einge  hende Studien gezeigt haben, das Schluckvermögen des  halb nicht ausreichend, weil die annähernd vertikalen  Flächen der Gitterstäbe einen Schwall verursachen, der  ein ordnungsgemässes Abströmen des Wassers zwischen  den Stäben verhindert.  



  Das Problem der Ableitung von rasch fliessenden       Oberflächenwässern    ist daher nicht so sehr ein Problem  der ausreichenden     Querschnittsbemessung    der freien Ein  lauffläche als vielmehr ein strömungstechnisches Pro  blem. Es wurde daher auch schon vorgeschlagen, die zur  Abflussrichtung quer stehenden Gitterstäbe eines Auf  satzes für Strassenabläufe in Form eines gekrümmten  Balkens auszubilden, wobei durch die Krümmung der  Gitterstäbe eine Ableitung des Wassers nach unten er  zwungen werden soll. Derart ausgebildete Gitterstäbe  würden zwar sicher die Schluckfähigkeit des Einlaufgit  ters verbessern, jedoch erscheint die praktische Anwen  dung eines derartigen Gitters zufolge seiner ungünstigen  statischen Gestaltung und auch aus Herstellungsgründen  nicht möglich.

      Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gesetzt, ein  Einlaufgitter für Strassenabläufe zu schaffen, dessen  Schluckfähigkeit gegenüber den bisher     gebräuchlichen     Gittern wesentlich gesteigert ist und dessen Konstruk  tion auch allen statischen Erfordernissen entspricht. Er  reicht wird dieses Ziel erfindungsgemäss dadurch, dass  die der Strasse zu gelegenen Flächen der Balken der als       T-Profil    ausgebildeten Gitterstäbe in ihrem der Zulauf  seite abgewendeten Bereich nach unten geneigt sind. Bei  einer besonders zweckmässigen Ausführungsform der Er  findung     verlaufen    die der Strasse zu gelegenen Flächen  der     T-Balken    kurvenförmig nach unten.

   Eine weitere  Erhöhung der Schluckfähigkeit eines erfindungsgemässen  Einlaufgitters ist beispielsweise erreichbar, wenn an die  in Fliessrichtung vordere Fläche des lotrechten     T-Bal-          kens    nach oben eine konkav gekrümmte Fläche     an-          schliesst,    die ihrerseits möglichst spitz in die der Strasse  zu gelegene Fläche übergeht.  



  Nachstehend ist anhand von zwei in der Zeichnung  dargestellten Ausführungsbeispielen der Erfindung diese  näher erläutert. Dabei zeigt     Fig.    1 ein Gitter in Quer  schnitt (Schnitt     I-1    in     Fig.    2) und     Fig.    2 dasselbe Gitter  in Draufsicht;     Fig.    3 stellt einen Schnitt nach Linie     111-11I     in     Fig.    2 dar;     Fig.    4 schliesslich zeigt einen Gitterstab  mit gegenüber den     Fig.    1 bis 3 verändertem Querschnitt.  



  Das Einlaufgitter gemäss den     Fig.    1 bis 3 besitzt zwei  Längsstege 1 und 2, zwischen denen sich die Gitterstäbe  3 erstrecken. Die Stäbe 3 stehen dabei quer zur in     Fig.    3  durch den Pfeil A angedeuteten Abflussrichtung des ab  zuführenden Wassers. Die Längsstege 1 und 2 des Git  ters sind in ihrer Mitte ausgenommen, so dass zwischen  den (nicht gezeichneten) festen Rahmen des Aufsatzes  und dem Gitter beidseitig je ein parallel zur     Abfluss-          richtung    verlaufender Schlitz 4 bzw. 5 entsteht, durch den  das Schluckvermögen des Aufsatzes weiter     verbessert     wird.

   Wie insbesondere aus     Fig.    3 ersichtlich ist, be  sitzen die Gitterstäbe 3 einen     T-förmigen    Querschnitt,  wobei die der Strasse zu gelegenen Flächen 6 kreisbo  genförmig nach unten gekrümmt sind. Durch diese Aus  bildung wird das aus der Richtung A ankommende Was  ser zwangsläufig nach unten geführt. Zur Verhinderung  einer das Schluckvermögen beeinträchtigenden Schwall-           bildung    sind ausserdem die an die in Fliessrichtung vor  deren Flächen 7 der lotrechten     T-Balken    nach oben     an-          schliessenden    Flächen 8 konkav gekrümmt und gehen,  unter Berücksichtigung der erforderlichen Gussradien,  möglichst spitz in die Flächen 6 über.

   Zur Erzielung einer  gleichmässigen Beanspruchung der Gitterstäbe 3 sind  deren lotrechte Balken, wie in     Fig.    1 dargestellt, in ihrer  Längserstreckung etwa nach einer Parabel 9 gekrümmt.  



  Zum Einsetzen des gezeigten Gitters in einen festen  Rahmen sind Auflager 10, 11 sowie auf der nicht ge  zeichneten     Hälfte    weitere zwei Auflager vorgesehen.  Zweckmässig sind dabei die Auflager einer Seite,     z.B.     10, 11, horizontal, die Auflager der gegenüberliegenden  Seite geneigt ausgebildet.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    4 ist die der  Strasse zu gelegene Fläche 12 nur in ihrem, in     Fliess-          richtung    A gesehen, rückwärtigem Bereich 13 nach un  ten gekrümmt. An die Vorderseite 14 des lotrechten     T-          Balkens    schliesst wieder eine konkav gekrümmte Fläche  15 an, die über eine ebene     Fläche    16 spitz in die Fläche  12 übergeht.  



  Selbstverständlich sind im Rahmen der Erfindung  noch zahlreiche     Abänderungen    möglich. Wesentlich ist  in erster Linie die nach unten geneigte Ausbildung der  der Strasse zu gelegenen Fläche des     T-Balkens    und in  zweiter Linie die strömungsgünstige Ausbildung der dem    ankommenden Wasser zugewendeten Flächen des lot  rechten     T-Balkens.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einlaufgitter für Strassenabläufe, insbesondere für Steilstrassen, das mindestens teilweise quer zur Abfluss- richtung stehende Gitterstäbe aufweist, dadurch gekenn zeichnet, dass die der Strasse zu gelegenen Flächen der Balken der als T-Profil ausgebildeten Gitterstäbe in ihrem der Zulaufseite abgewendeten Bereich nach unten geneigt sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Einlaufgitter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die der Strasse zu gelegenen Flächen der T-Balken kurvenförmig nach unten verlaufen. 2.
    Einlaufgitter nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an die in Fliess- richtung vordere Fläche des lotrechten T-Balkens nach oben eine konkav gekrümmte Fläche anschliesst, die ihrerseits möglichst spitz in die der Strasse zu gelegene Fläche übergeht.
CH682067A 1967-05-12 1967-05-12 Einlaufgitter für Strassenabläufe CH449533A (de)

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