CH448757A - Sicherung für Feuerlöscher - Google Patents

Sicherung für Feuerlöscher

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CH448757A
CH448757A CH531064A CH531064A CH448757A CH 448757 A CH448757 A CH 448757A CH 531064 A CH531064 A CH 531064A CH 531064 A CH531064 A CH 531064A CH 448757 A CH448757 A CH 448757A
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CH
Switzerland
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fire extinguishers
fuse
pin
dependent
fire extinguisher
Prior art date
Application number
CH531064A
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English (en)
Inventor
Schulte-Frankenfeld Heinz
Original Assignee
Gloria Werke Schulte H Kg
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C13/00Portable extinguishers which are permanently pressurised or pressurised immediately before use
    • A62C13/003Extinguishers with spraying and projection of extinguishing agents by pressurised gas

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description


  Sicherung     für    Feuerlöscher    Die     Erfindung    liegt auf dem Gebiet der Feuer  löscher und betrifft insbesondere eine Sicherung für  derartige Feuerlöscher, durch die sogleich erkennbar  ist, ob der Feuerlöscher schon benutzt wurde oder noch  unbenutzt und damit voll     verwendungsfähig    ist.  



  Feuerlöscher und insbesondere Handfeuerlöscher  sind im allgemeinen mit einer Füllung versehen, die  nur eine einmalige Benutzung gestattet. Falls ein Feuer  löscher schon einmal benutzt worden ist, sein Inhalt  aber noch nicht ganz aufgebraucht wurde, so ist er für  eine weitere Benutzung im allgemeinen nicht ausrei  chend gefüllt und muss nachgefüllt werden. Feuer  löscher müssen     regelmässig    überprüft werden, darauf  hin, ob ihre Füllung noch vollwertig ist und ob sie  nicht durch unbefugtes Hantieren einen Teil ihrer Fül  lung verloren haben. Neu gelieferte Feuerlöscher und  frisch gefüllte Feuerlöscher sowie auch überprüfte Feu  erlöscher werden jeweils mit einer Prüfplombe verse  hen, die bei Unversehrtheit ihre volle Gebrauchsfähig  keit garantiert.

   Diese Prüfplomben wurden bisher in  bekannter Weise mittels kleiner     Drähtchen    in der Wei  se angebracht, dass eine Betätigung des Ventils zu ei  ner Zerstörung der Plombe bzw. des     Plombendräht-          chens        führen    musste. Die Plomben bzw. Plomben  drähtchen sind selbstverständlich leicht zerstörbar. Es  sind auch schon Sicherungsstifte für die     Ventile    von  Feuerlöschern bekanntgeworden, bei denen beispiels  weise ein mit     Griffstück    versehener Stift aus Kunst  stoff durch ein Loch an dem Ventil oder an dem  Ventilstössel     hindurchsteckte,    so dass eine Betätigung  des Ventils bei hindurchgestecktem Sicherungsgriff  nicht möglich war.

   Diese Sicherungsstifte waren jedoch  ihrerseits wiederum mit     Plombendrähtchen    und Plombe       gesichert,    so dass sie nur nach Zerstören der Plombe  bzw. des     Plombendrähtchens    herausgezogen werden  konnten. Diese bekannten Sicherungsstifte sind jedoch  immer mit einer Kette oder anderweitig derart an dem  Feuerlöscher befestigt, dass sie nach dem Herauszie-         hen    nicht verlorengehen können. Sie sind daher für  spätere Wiederverwendung oder zum     Wiedereinstecken     geeignet, wenn nicht der gesamte Inhalt des Löschers  verbraucht ist.  



  Die vorstehend beschriebenen, bisher     bekannten     Sicherungen für Feuerlöscher haben alle den gemein  samen Nachteil, dass, wenn nicht in     regelmässigen    kur  zen Zeitabständen die Unversehrtheit der Plomben und  Drähte geprüft wird, keine Sicherheit besteht, dass nicht  Unbefugte durch Hantieren mit dem Feuerlöscher die  Plomben bzw.     Plombendrähtchen    zerstört haben und  unter Umständen sogar einen Teil der Füllung des  Feuerlöschers verbraucht haben. Aufgrund seiner Klein  heit ist ein zerstörter     Plombendraht    leicht wieder der  art hinzubiegen, dass nur bei eingehenderer     Prüfung     festgestellt werden kann, ob er versehrt ist oder nicht.

    Im übrigen wird für die     Anbringung    von Plomben  auch besonderes Material und Werkzeug benötigt, das  neben dem Zeitaufwand die Sicherung eines Feuerlö  schers     verteuert.     



  Die Erfindung geht von einer anderen Erkenntnis  und Aufgabenstellung aus als das bisher bei Sicherun  gen für Feuerlöscher der Fall war. Die Neuerung hat  die Aufgabe gestellt, dass die     Sicherung    bzw.     Plombie-          rung    eines Feuerlöschers nur vom Fachmann bzw. Prü  fer unzerstört anzubringen und abzunehmen sein soll.  Jeder andere Benutzer des Feuerlöschers muss die Si  cherung leicht abreissen können aber derart zerstören,  dass sie völlig unbenutzbar wird, und zwar schon aus  grösserer Entfernung leicht erkennbar.  



  Nach der Erfindung ist eine Sicherung für Feuer  löscher gekennzeichnet durch ein aus     Kunststoff    beste  hendes Sicherungselement in Form eines Ringes oder  Stiftes mit Sollbruch- oder -Reissstelle und daran hän  gendem Griffteil. Vorzugsweise weist bei einer Siche  rung nach der Neuerung das     Griffteil    eine durchge  hende     Grifföffnung    auf, die durch eine festeingesetzte       Karte    aus Papier, Karton oder dgl. überdeckt ist.      Der Griffteil kann z. B. an der Grifföffnung aus  zwei     flach        aufeinanderliegenden    Teilen bestehen, die  einen Rahmen für die Karte bilden und mittels die  Karte durchdringender Nieten miteinander verbunden  sind.

   Nach einer Ausführungsform der     Neuerung    ist  das Sicherungselement in Form eines Ringes mit Soll  bruch- oder -Reissstelle ausgebildet, der den     Hals    der       Ventilstösselführung    unterhalb des     Handbetätigungs-          knopfes    umgibt und so dessen senkrechte Bewegung       sperrt.    Dieser     Ring    ist     an    seinem Umfang mit einer  Kerbe oder einem tiefen     Einschnitt        als    Sollbruch- oder  -Reissstelle versehen.

   Nach einer anderen Ausführungs  form der Neuerung ist das Sicherungselement in Form  eines Stiftes     mit    Sollbruch- oder -Reissstelle ausgebil  det, der den Ventilstössel und seine Führung durch  dringt und so eine senkrechte und drehende Bewegung  des Ventilstössels     verhindert.    Dieser Stift ist an seinem  dem Griffteil gegenüberliegenden Ende     mit    einer star  ken Schwächung seines Querschnittes als     Sollbruch-          oder    -Reissstelle versehen und dahinter mit einer nie  tenkopfartigen Erweiterung, die das     Durchsteckloch     überdeckt.

      Schwerere Feuerlöscher mit grösserem Inhalt haben  im allgemeinen ein anderes System der Betätigung, dort  wird der     Bolzen    mit dem Ringmesser, das die Mem  bran durchstösst, mittels eines Griffhebels betätigt. Der  eine Teil dieses Hebels, der als Druckkappe ausgebil  det ist, ist um einen Gelenkpunkt neben dem     Bolzen     schwenkbar, er bildet den kürzeren Hebelarm, und dar  an ist als längerer Hebelarm ein     Griff    angesetzt.

   Beim  Hochreissen oder auch nur beim einfachen Tragen des  gesamten Feuerlöschers an dem Griff wird der Griff  von dem Feuerlöscher ab nach oben gezogen, dadurch  wird der kürzere Hebelarm nach unten gedrückt, und  er     drückt    dabei den     Bolzen    mit dem Ringmesser ge  gen     die        Mebran    und durch diese hindurch, so dass der  Druckbehälter des Feuerlöschers geöffnet ist und mit  dem Auslassventil bzw. Sprühschlauch in Verbindung  steht.  



  Um das Prinzip einer Sicherung für Feuerlöscher  nach der Erfindung bei einem     derartigen    schwereren  Feuerlöscher anzuwenden, ist diese Sicherung gekenn  zeichnet durch ein aus Kunststoff bestehendes Siche  rungselement in Form eines Ringes oder Stiftes mit  Sollbruch- oder -Reissstelle und daran hängendem  Griffteil. Dieser Ring oder Stift kann z. B. zwischen  dem äusseren Ende des kurzen Hebelarms und der       darunterliegenden    Verschlussplatte des Feuerlöschers  eingeklemmt bzw. angeordnet sein. Zweckmässig ist  der Sicherungsstift mit     erweitertem    Fussteil in einer  Nute in der Verschlussplatte eingesetzt.

   Die Nute in  der Verschlussplatte     korrespondiert    mit einer gleich  artigen Nute in der     überwurfmutter    zum Einführen  des Sicherungsstiftes.    In einer     vorteilhaften    Ausführungsform ist die ge  genüber der Verschlussplatte verdrehte     überwurfmut-          ter    in verschlossenem Zustand des Feuerlöschers mit  tels eines über beide Teile befestigten, selbstklebenden  Etikettes in ihrer Stellung fixiert. Dieses selbstklebende  Etikett ist mit Perforierungen versehen, die ein unbe  schädigtes Ablösen unmöglich machen.    Ausführungsbeispiele nach der Erfindung werden  nachstehend mit Bezug auf die Zeichnungen näher er  läutert.

   In den Zeichnungen zeigen:       Fig.    1 den Ventilkopf eines Feuerlöschers mit Ring  sicherung im Schnitt;       Fig.    2 einen Ausschnitt aus     Fig.    1     in    Seitenansicht;       Fig.    3 eine Ringsicherung in Draufsicht;       Fig.    4 eine Ringsicherung im Seitenschnitt;       Fig.    5 eine Ringsicherung entsprechend     Fig.    3 und  4 in Unteransicht;       Fig.    6 den Ventilkopf eines Feuerlöschers entspre  chend der     Fig.    1 mit Stiftsicherung im Schnitt;       Fig.    7 Draufsicht auf eine Stiftsicherung;

         Fig.    8 Teilansicht einer Stiftsicherung entsprechend       Fig.    6 und 7.  



       Fig.    9 die perspektivische Ansicht des oberen Teils  eines Feuerlöschers mit einer Sicherung nach der Er  findung;       Fig.    10 einen Querschnitt entsprechend der Linie       II-11    der     Fig.    9;       Fig.    11 eine Draufsicht auf den Griffteil der Si  cherung;       Fig.    12 eine Seitenansicht und eine Draufsicht des  Sicherungsstiftes;       Fig.    13 eine Draufsicht auf das Sicherungsetikett.  Nach     Fig.l    besteht der Ventilkopf eines Feuer  löschers aus einem Gehäuse 1, das am oberen Teil  des     Löschmittelbehälters    2, der hier nur teilweise an  gedeutet ist, angesetzt ist.

   In dem Gehäuse 1 ist der  Ventilstössel 3 geführt, der mit einer     Schneidkante    4  beim Herunterdrücken gegen die Wirkung einer Druck  feder 5 einer Membran 6 durchstösst und damit das in  dem Behälter 2 unter Druck stehende Löschmittel aus  der Öffnung 7 austreten lässt. Der Ventilstössel 3 wird  durch Drehen des Handknopfes 8 nach unten gedrückt,  und zwar gleitet dabei eine mit dem Handknopf und  dem Ventilstössel festverbundene Kappe 9 mit einer  Kurvenführung 10 über einen Stift 12, der an einem  kragenförmigen Ansatz 11 des Gehäuses 1 sitzt. Die  Unterkante der Kappe 9 bewegt sich dabei gegen die  obere Fläche 13 des Gehäuses 1.  



  Um eine unbefugte Betätigung des Feuerlöschers  zu verhindern, ist um den     Kragenfortsatz   <B>11</B> des Ge  häuses 1 ein Ring 14 herumgelegt, der den Zwischen  raum zwischen der Unterkante der Kappe 9 und der  Oberfläche 13 des Gehäuses 1 überbrückt und ausfüllt.  Ein Herunterdrücken des Ventilstössels 3 durch Betä  tigen des     Handgriffs    8 ist daher bei herumgelegtem  Ring 14 nicht möglich. Dieser Ring 14 dient als Si  cherungsring und besteht aus Kunststoff.  



  Die Sicherung wird mit Bezug auf die     Fig.    3 bis 5  näher     erläutert.    Dort ist zu erkennen, dass der Ring  14 mit einer Sollbruch- oder -Reissstelle 16 versehen  ist, diese ist nach dem Ausführungsbeispiel in Form  einer tiefen Kerbe     ausgeführt,    durch die der Quer  schnitt des Ringes erheblich geschwächt ist. Anstelle  dieser Kerbe kann die Sollbruch- oder -Reissstelle 16  auch in Form eines einseitigen oder beiderseitigen Ein  schnittes in dem Querschnitt des Ringes dargestellt  sein.  



  Mit dem Ring 14 ist über einem     angeformten    Steg  17 ein     Handgriff    18 verbunden. Dieser Handgriff be  steht vorzugsweise aus zwei flach aufeinandergelegten  Teilen, nach dem     Ausführungsbeispiel    ist das untere      Teil 19 des Handgriffes 18 kräftig und fest ausgebil  det und mit einer Einsatzvertiefung 20 versehen, in die  ein rahmenförmiges Teil 21 einzusetzen ist. An dem  Teil 19 sind weiterhin Ansätze 22     angeformt,    die mit  entsprechenden Löchern 23 an dem Teil 21 korrespon  dieren. In die     Vertiefung    20 des Griffteiles 19 wird  eine Karte aus Papier oder Karton eingesetzt, die etwa  das gleiche Format hat wie der Einsatzteil 21 und eben  falls mit entsprechenden Löchern versehen ist.

   Darauf  ist das Einsatzteil 21 gesetzt, und die Ansätze 22 sind  dann     nietenartig        aufgeweitet,    so dass ein Abnehmen  des Einsatzteiles 21 und Herausnehmen der Karte nicht  mehr möglich ist. Der durch die Teile 19 und 21 des       Handgriffes    gebildete Rahmen für die eingesetzte Karte  ist durch die Ansätze 22 versiegelt. Ein Entfernen der  Karte ist nicht     mehr    möglich.  



  Auf der Karte sind die Prüf- und Kontrolldaten  des Feuerlöschers aufgetragen, so dass sie schon aus  gewisser Entfernung leicht lesbar sind.  



  Zur Betätigung des Feuerlöschers ist zunächst der  Sicherungsring 14 zu entfernen, und die Schwächung  seines Querschnitts durch     eine    Sollbruch- oder     -Reiss-          stelle    ist derart vorgenommen, dass ein kräftiger Zug  an dem     Handgriff    18 zum Abreissen des Ringes er  forderlich ist. Bei diesem kräftigen Zug muss man min  destens mit einem Finger durch die Öffnung des Hand  griffes 18     hindurchgreifen    und dabei die Prüf- und  Kontrollkarte zerstören, die in diese rahmenartige     öff-          nung    eingesetzt ist.

   Bei Benutzung des Feuerlöschers  wird also nicht nur der Sicherungsring 14 derart zer  stört, dass er     anschliessend    nicht wieder angebracht  werden kann um als Sicherung zu     dienen,    sondern es  wird auch die Prüf- und Kontrollkarte zerstört, so dass  schon aus grösserer Entfernung ersichtlich ist, dass der  Feuerlöscher benutzt wurde. Damit ist sichergestellt,  dass selbst     wenn    versucht worden ist, den Sicherungs  ring 14 nach seiner Zerstörung durch Kleben oder       ähnliche    Massnahmen wieder an seinem Platz zu hal  ten, ohne weiteres zu erkennen ist, dass der Feuer  löscher benutzt wurde.

   Die gesamte Sicherung mit dem       Ring    14 und dem Handgriff 18 ist weiter nicht mit  dem Feuerlöscher verbunden, so dass sie nach dem  Abreissen fortfällt, sie soll nicht wieder benutzt wer  den. Die     Anbringung    der     Sicherung    erfolgt in der Wei  se, dass der als     Madenschraube    ausgebildete Führungs  stift 12 herausgedreht wird, dann kann nach Lösen  einer Schraube, die die Kappe 9 und den Handgriff 8  mit dem Ventilstössel 3 verbindet, die Kappe 9 abge  zogen werden, und ein neuer     Sicherungsring    14 kann  dann auf den Ansatz 11 des Gehäuses 1 aufgeschoben  werden.  



  Ein anderes Ausführungsbeispiel einer     Sicherung     nach der     Erfindung    ist in den     Fig.    6 bis 8 dargestellt.  Der Einfachheit halber ist dort angenommen, dass der  Ventilkopf des Feuerlöschers in gleicher Weise aufge  baut ist wie bei dem     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    1  und 2. Hier ist das Gehäuse 1 des Ventils und auch  der Ventilstössel 3 mit einer durchgehenden Bohrung  25 versehen, die etwa in einem Durchmesser dieser  rotationssymmetrischen Teile verläuft.

   In diese durch  gehende     Bohrung    ist ein     Sicherungsstift    26 eingesetzt,  der an seinem Ende mit einer Sollbruch- oder     -Reiss-          stelle    in Form     einer    Kerbe 27 versehen ist. An dieser  Kerbe 27 ist der Durchmesser des Stiftes 26 erheblich  verringert.     Anstelle    dieser Kerbe kann auch ein ein-         seitiger    oder umlaufender scharfer Einschnitt an dem  Stift 26 angeordnet sein.

   Der Stift 26 mit dem Baran  hängenden Handgriff 28 besteht vorzugsweise aus ei  nem thermoplastischen Kunststoff, und das Ende des  Stiftes 26 wird bei in die Bohrung 25 am Ventil des  Feuerlöschers eingesetztem Stift erwärmt und nieten  kopfartig erweitert, so dass der Stift aufgrund der pilz  förmigen Ausbildung 29, die das     Durchsteckloch    25  überdeckt, nicht mehr aus diesem Loch herausgezogen  werden kann.  



  Ausserhalb des gegenüberliegenden Endes des Lo  ches 25 ist der Stift mit einer Verdickung 30 verse  hen, die als Anschlag beim Einstecken des Stiftes dient  und verhindert, dass die Sollbruch- oder -Reissstelle  beim Einsetzen des Sicherungsstiftes 26 aus dem Loch  am anderen Ende herauskommt. Der Handgriff 28     an     dem Sicherungsstift 26 ist zweckmässig einstöckig an  geformt und im übrigen in gleicher Weise ausgebildet  wie das im Zusammenhang mit dem vorstehend be  schriebenen Beispiel ausgeführt wurde.  



  Um den mit einem Sicherungsstift 26 nach der vor  stehenden Beschreibung gesicherten Feuerlöscher zu  entsichern, ist es lediglich erforderlich, kräftig an dem       Handgriff    28 zu ziehen, so dass der Stift 26 an der  Stelle 27 bricht oder zerreisst und aus dem Loch 25  herausgezogen werden kann. Der Feuerlöscher ist dann  in Benutzung zu nehmen, und zwar unabhängig davon,  ob es sich um ein Ventilsystem handelt, bei dem der  Ventilstössel 3 senkrecht einzustossen oder aber zur  Betätigung zu verdrehen ist. Ein Sicherungsstift nach  diesem zweiten Ausführungsbeispiel ist also als Siche  rung für jede     Art    von Ventilstücken geeignet.

   Ein Wie  dereinstecken des Sicherungsstiftes 26 in das durch  gehende Loch 25 zur neuerlichen Sicherung ist hier  zwar möglich durch das Zerstören der     Prüf-    und     Kon-          trollkarte    in dem Handgriff 28, beim ersten Abreis  sen des Stiftes ist jedoch jederzeit schon aus der Ent  fernung deutlich sichtbar, dass dieser Feuerlöscher  schon benutzt worden ist.  



  Nach der     Neuerung    ist eine Sicherung für Feuer  löscher geschaffen, die einfach ausgebildet und leicht  anzubringen ist, jedoch nur vom Fachmann angebracht  werden kann, andererseits aber einfach entfernt und  dann derart     zerstört    wird, dass sie nicht wieder ange  bracht werden kann, und dass ihre Entfernung deut  lich sichtbar ist. Eine Wiederverwendung der     Sicherung     wird verhindert dadurch, dass einerseits die eigentliche       Sicherung    beim Abreissen zerstört wird, und dass beim  Abreissen auch am Handgriff die Prüf- und     Kontroll-          karte        zerstört    werden muss.

   Nebenbei wird durch die       Zerstörung    der Kontrollkarte für eine Benutzung auch  noch sichergestellt, dass bei der Neufüllung jederzeit  eine neue Kontrollkarte mit den tatsächlich zutreffen  den Prüf- und Kontrolldaten angebracht wird. Die Si  cherung nach der Neuerung besteht vorzugsweise aus  thermoplastischem Kunststoff.  



  Ein Feuerlöscher nach     Fig.    9 besteht aus einem Be  hälter 31, in dem Druck- und Löschmittel unterge  bracht sind. Diese Anordnung ist in den Figuren nicht  näher dargestellt. Der Behälter 31 ist nach oben ab  geschlossen durch einen fest angebrachten Ansatz 32  mit     Auslassöffnung    33. Über diesen Ansatz 32 ist mit  tels einer     überwurfmutter    34 eine Verschlussplatte 35  fest und dichtend aufgesetzt.

   In der Verschlussplatte 35  ist ein     Bolzen    36 geführt, der mit einem schrägstehen-      den Ringmesser 37 eine zwischen dem Teil 32 und  der Verschlussplatte 35 angeordnete Membran 38 beim  Herabdrücken durchstösst und so den Weg freigibt  für das unter Druck stehende Löschmittel aus dem Be  hälter 31     zu    der hier nicht dargestellten     Auslassöff-          nung    mit Düse oder Schlauch zum Verspritzen des  Löschmittels. Der     Bolzen    36 wird durch eine Feder  39 in gehobener Stellung gehalten.

   An der     Verschluss-          platte    35 ist an einem     Anlenkpunkt    40 eine Kappe 41  schwenkbar     angelenkt.    Diese Kappe 41 bildet den kür  zeren Hebelarm eines doppelarmigen Hebels, dessen  längerer Hebelarm durch ein Griffteil 42 gebildet wird.  Die Kappe     liegt    mit     ihrer    Innenseite     in    der Nähe des       Anlenkpunktes    40 gegen die Oberfläche des     Bolzens     36.  



  Weiter ausserhalb ist an der Kappe 41 eine Ein  sparung 43 vorgesehen, in die ein     Stift    44, der vorzugs  weise aus sprödem     Kunststoff    besteht, mit seinem Ober  teil eingefügt ist. Mit seinem untern Ende sitzt der  Stift 44 mit einem erweiterten Fussteil 45 in einer Nute  46, die radial in den Aussenrand der Verschlussplatte  35 eingelassen ist. Es ist erkennbar, dass durch die  Anordnung dieses Stiftes ein Hochziehen des langen He  bels und damit des Griffteils 42 verhindert wird, damit  wird gleichzeitig verhindert, dass der kürzere Hebelarm  der durch die Kappe 41 gebildet ist, nach unten ge  drückt wird und den     Bolzen    36 mit dem schrägstehen  den Ringmesser 37 durch die Membran 38 hindurch  drückt.  



  Zum Einführen des     Sicherungsstiftes    44 in die in       Fig.    10 dargestellte     Sicherungslage    ist in der Oberseite  der     überwurfmutter    34 ebenfalls eine Nut 47 einge  lassen, die mit der Nut 46 in der Verschlussplatte 35       korrespondiert.    Zunächst werden die beiden Nuten 47  und 46 durch Verdrehen der     überwurfmutter    34 ge  genüber der Verschlussplatte 35 in     fluchtende    Stellung  gebracht,

   dann kann der     Sicherungsstift    44 mit seinem       erweiterten    Fussteil 45 unter     Führung    in den miteinan  der fluchtenden Nuten 47 und 46 und unter schrägem  Verkanten Einführen in die     Einnehmung    43 an der       Abdeckkappe    41 in seine Lage gebracht werden.     In     dieser Lage gibt der     erweiterte    Fussteil 45 des Siche  rungsstiftes 44 die Nut 47 in der     überwurfmutter    34  frei, und die     überwurfmutter    kann fest angezogen wer  den.

   In der fest angezogenen Stellung fluchtet die Nut  47 in der     überwurfmutter    nicht mit der Nut 46 in der  Verschlussplatte 35.  



  Um sicherzustellen, dass der Feuerlöscher nicht un  befugt geöffnet wird und die     Sicherung    des Feuer  löschers bis zur Ingebrauchnahme erhalten bleibt, ist  auf die     in    einer Ebene     liegenden    Oberflächen von     Ver-          schlussplatte    35 und     überwurfmutter    34 ein Etikett 48  aufgeklebt. Dieses Etikett     fixiert    die gegenüber der     Ver-          schlussplatte    verdrehte     überwurfmutter    in verschlosse  nem Zustand des Feuerlöschers.

   Das     Etikett    48 besteht       zweckmässig    aus einer selbstklebenden     Folie    und ist  nach einer     vorteilhaften    Weiterbildung der Erfindung  mit     Perforierungen    49a versehen, die ein unbeschädig  tes Ablösen unmöglich machen.

   Wenn der Versuch ge  macht würde, das in     Fig.    13 in Draufsicht dargestellte  selbstklebende Etikett abzulösen, würde es an den per  forierten Stellen 49a einreissen, und damit würde sicht  bar, dass der Feuerlöscher nicht mehr in gebrauchs  fähigem Zustand ist.

       Selbstverständlich    ist eine der     Per-          forierungen    49a in dem Etikett 48 derart angeordnet,    dass sie über der Fuge zwischen der     überwurfmutter     34 und der Verschlussplatte 35 verläuft, so dass ein  Verdrehen der     überwurfmutter    34 gegenüber der     Ver-          schlussplatte    35     ebenfalls    ein Einreissen des Etikettes  48 entlang dieser Perforierung 49a bewirken würde und  damit anzeigte, dass der Feuerlöscher nicht mehr in  ordnungsgemässem Zustand ist.  



  Der Sicherungsstift 44, der zweckmässig aus einem  spröden Kunststoff besteht, ist     vorteilhaft    an seiner  Aussenseite oberhalb des erweiterten Fussteils 45 mit  einem Einschnitt versehen. Auch das Fussteil 45 kann  mit einem Einschnitt versehen sein, wie das in     Fig.    12       dargestellt        ist.    Diese     Einschnitte    erleichtern das Zer  brechen des Sicherungsstiftes, sie bilden praktisch Soll  bruchstellen.  



  Zum Erleichtern des Herausreissens und     Zerbre-          chens    des Sicherungsstiftes 44 ist dieser mit einem Bar  anhängenden     Griffteil    49 versehen. Dieses     Griffteil    49  kann ebenfalls aus Kunststoff, jedoch zweckmässig aus  geschmeidigem Kunststoff, bestehen und umgibt den       Sicherungsstift    mit einer ringförmigen Öse 50. Das  Griffteil 49 weist weiterhin eine breite     Grifföffnung    51  auf, die mit einem eingesetzten Papieretikett oder der  gleichen abgedeckt sein kann.

   Beim Abreissen des Griff  teils 49 wird auch dieses eingesetzte Papier in der Griff  öffnung 51 zerstört, so dass auch daran zu erkennen  ist, dass der Feuerlöscher benutzt worden war und wie  der aufgefüllt werden muss, damit er wieder betriebs  bereit ist. Nach dem Herausreissen des Sicherungsstif  tes 44 kann der Feuerlöscher, wie schon eingangs er  läutert, in Betrieb genommen werden, indem der     Griff     42 von dem Feuerlöscher weggezogen wird, wodurch  über den kurzen Hebelarm und die Kappe 41 der Bol  zen 36 gegen die Wirkung der Feder 39     herunterge-          drückt    wird und mit seinem schräggestellten Ringmes  ser 37 die Membran 38 durchstösst.  



  Aus dem Vorstehenden ist zu erkennen, dass eine       Sicherung    für Feuerlöscher nach der Erfindung schon  aus     grösserer    Entfernung erkennen lässt, ob der Feuer  löscher betriebsbereit ist, es wird damit auch jedes un  befugte Benutzen, Hantieren oder Nachfüllen verhin  dert bzw. sofort erkennbar gemacht.     Darüber    hinaus  ist die     Sicherung    einfach, betriebssicher und leicht zu  bedienen.  



  Im besonderen ergibt sich, dass infolge der Sper  rung des     Ventilkörpers    durch den Ring oder Stift das  Behälterinnere unzugänglich ist. Die Füllung kann daher  nicht beeinflusst werden. Da der Stift     druckfest    ist,  kann     man    den Feuerlöscher beliebig am Griff aufhe  ben und tragen. Besonders     vorteilhaft    ist schliesslich,  das Etikett mit Prüf- oder Überwachungsdaten auszu  statten, z. B. für die letzt vergangene oder folgende  Prüfung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sicherung für Feuerlöscher, gekennzeichnet durch ein aus Kunststoff bestehendes Sicherungselement in Form eines Ringes (14) oder Stiftes (26) mit Sollbruch- oder -Reissstelle (16 bzw. 27) und daran hängendem Griffteil (18 bzw. 28). UNTERANSPRÜCHE 1. Sicherung für Feuerlöscher nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffteil (18 bzw. 28) eine durchgehende Grifföffnung aufweist, die durch eine festeingesetzte Karte aus Papier oder Karton überdeckt ist. 2.
    Sicherung für Feuerlöscher nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffteil (18) an der Grifföffnung aus zwei flach aufeinanderliegenden Teilen (19 und 21) besteht, die einen Rahmen für die Karte bilden und mittels die Karte durchdringender Nieten (22) miteinander verbunden sind. 3.
    Sicherung für Feuerlöscher nach Patentanspruch oder einem der vorstehenden Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement in Form eines Ringes (14) mit Sollbruch- oder -Reissstelle (16) den Hals (11) der Ventilstösselführung unterhalb des Handbetätigungsknopfes (8) umgibt und so dessen senkrechte Bewegung sperrt. 4. Sicherung für Feuerlöscher nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (14) an sei nem Umfang mit einer Kerbe (16) oder einem tiefen Einschnitt als Sollbruch- oder -Reissstelle versehen ist. 5.
    Sicherung für Feuerlöscher nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement in Form eines Stiftes (26) mit Sollbruch- oder -Reissstelle den Ventilstössel (3) und seine Führung (1) durchdringt und so eine senkrechte und drehende Bewegung des Ventilstössels (3) verhin dert. 6.
    Sicherung für Feuerlöscher nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift (26) an sei nem, dem Griffteil (28) gegenüberliegenden Ende mit einer starken Schwächung (27) seines Querschnittes als Sollbruch- oder -Reissstelle und dahinter mit einer nietenkopfartigen Erweiterung (29) versehen ist, die das Durchsteckloch (25) überdeckt. 7.
    Sicherung für Feuerlöscher nach den Unteransprü chen 1 und 2, mit einem Sicherungselement in Form eines Stiftes mit Soll- und -Reissstelle und daranhän- gendem Griffteil, vorzugsweise für Feuerlöscher mit Hebelbetätigung und Schraubverschluss mit Überwurf mutter, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungs stift (44) zwischen dem kurzen Hebelarm (41) und der Verschlussplatte (35) angeordnet ist. B. Sicherung für Feuerlöscher nach den Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsstift (44) mit erweitertem Fussteil (45) in einer Nute (46) in der Verschlussplatte (35) sitzt. 9.
    Sicherung für Feuerlöscher nach den Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nute (46) in der Verschlussplatte (35) mit einer gleich artigen Nute (47) in der überwurfmutter (34) zum Einführen des Sicherungsstiftes (44), 45) korrespon diert. 10. Sicherung für Feuerlöscher nach den Unter ansprüchen 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die gegenüber der Verschlussplatte (35) verdrehte über- wurfmutter (34) in verschlossenem Zustand des Feuer löschers mittels eines über beide Teile befestigten selbst klebenden Etiketts (48) in ihrer Stellung fixiert ist. 11.
    Sicherung für Feuerlöscher nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das selbstklebende Etikett (48) mit Perforierungen (49) versehen ist, die ein unbeschädigtes Ablösen unmöglich machen. 12. Sicherung für Feuerlöscher nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Perforierung (49) hufeisenförmig innerhalb des Etiketts (48) verläuft. 13. Sicherung für Feuerlöscher nach den Unteran sprüchen 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Etikett (48) mit Prüf- oder Überwachungsdaten ausge stattet ist.
CH531064A 1963-10-02 1964-04-23 Sicherung für Feuerlöscher CH448757A (de)

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