CH448482A - Spritzpresse - Google Patents
SpritzpresseInfo
- Publication number
- CH448482A CH448482A CH33667A CH33667A CH448482A CH 448482 A CH448482 A CH 448482A CH 33667 A CH33667 A CH 33667A CH 33667 A CH33667 A CH 33667A CH 448482 A CH448482 A CH 448482A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- injection
- piston
- press according
- dependent
- cylinder
- Prior art date
Links
- 238000002347 injection Methods 0.000 claims description 58
- 239000007924 injection Substances 0.000 claims description 58
- 238000000465 moulding Methods 0.000 claims description 8
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 3
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 5
- 239000004413 injection moulding compound Substances 0.000 description 5
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 3
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 244000059549 Borneo rubber Species 0.000 description 1
- 239000008187 granular material Substances 0.000 description 1
- 238000001746 injection moulding Methods 0.000 description 1
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C45/00—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
- B29C45/03—Injection moulding apparatus
- B29C45/12—Injection moulding apparatus using two or more fixed moulds, e.g. in tandem
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
Description
Spritzpresse Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Spritzpresse mit zwei übereinander angeordneten Formaufspannplatten, von denen die eine auf die andere zu und von dieser weg bewegbar ist. Die Bauart solcher Spritzpressen wird auch Etagenbauart genannt, in diesem Falle vertikale Etagenbauart. Ziel der Erfindung ist eine Steigerung der Leistungskapazität einer solchen Spritzpresse, wobei diese Leistungssteigerung vorzugsweise auf dem Wege einer zeitlichen Zusammenlegung von einzelnen Arbeitsgängen erreicht werden kann, um den gesamten Arbeitsprozess in zwei Formen in ein und demselben Zeitabschnitt vollziehen zu können. Die vorgeschlagene Spritzpresse ist dadurch gekennzeichnet, dass eine zwischen den beiden Aufspannplatten angeordnete, dritte Formaufspannplatte vorgesehen ist, die mittels der bewegbaren Formaufspannplatte in derselben Richtung verschiebbar geführt ist, wobei den ersten beiden Formaufspannplatten je ein Spritzkolben und -zylinder zugeordnet ist, deren Arbeitsrichtung gegenläufig ist. Zweckmässig ist von den ersten beiden Formaufspannplatten die untere mittels eines Hauptkolbens verschiebbar, während die andere mit einem von Führungssäulen getragenen ortsfesten Joch verbunden ist, wobei der eine Spritzkolben im Hauptkolben und der andere im Joch gelagert ist. Dabei kann vorteilhaft der im Joch gelagerte Spritzkolben aus einem zugeordneten Spritzzylinder ausfahrbar sein, um damit eine Beschickungsöffnung zum Innern des Spritzzylinders frei zu geben. In diesem Falle ist bei Formschluss dieser obere Spritzzylinder von oben durch die obere Formaufspannplatte beschickbar, womit auch für schüttfähige Spritzmassen in Granulatform im oberen Spritzzylinder eine Einfüllund eine Speichermöglichkeit gegeben ist. Besonders zweckmässig ist die vorgeschlagene Spritzpresse für die Verarbeitung von langsam aushärtenden Spritzmassen, z. B. Gummi, da das Aushärten zweier gleichzeitig oder unmittelbar nacheinander gespritzter Formlinge zu gleicher Zeit erfolgen kann. Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorgeschlagenen Spritzpresse sind aus der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels an Hand der Zeichnung ersichtlich. Es zeigt: Fig. 1 einen schematischen Vertikalschnitt durch eine Spritzpresse bei geöffneten Formen und zurückgezogenen Spritzkolben, Fig. 2 die Spritzpresse der Fig. 1 bei geschlossenen Formen und mit dem unteren Spritzkolben in der Spritzendstellung und mit dem oberen Spritzkolben in der ausgefahrenen Rückzugsstellung. Wie aus den Figuren hervorgeht, sind auf einem Pressenbett 1 mit Muttern 2 zwei Führungssäulen 3 verankert, an deren oberen Enden mit gleichen Muttern 2 ein Joch 4 befestigt ist. In einem Hauptzylinder 5, der einen festen Teil des Pressenbettes 1 bildet, ist ein Hauptkolben 6 hin und her verschiebbar gelagert und mittels einem Druckmittel betätigbar, welcher Hauptkolben 6 eine an den Säulen 3 längsverschiebbar geführte untere Formaufspannplatte 7 trägt. Eine obere Formaufspannplatte ist unter Zwischenlage von Abstandsbüchsen 8 ortsfest mit dem Joch 4 verbunden, wobei der obere Abschnitt der Führungssäulen 3, wie dargestellt, als Spannbolzen dienen. Zwischen den Formaufspannplatten 7 und 9 und mittels Gleitschuhen 11 an den Führungssäulen 3 gleitbar geführt, ist eine mittlere Formaufspannplatte 10 vorgesehen, die in der in Fig. 1 dargestellten Lage auf Anschlägen 12 aufliegt, und damit in einem Abstand von der untersten Lage der unteren Formaufspannplatte 7 gehalten ist. Die untere und die obere Formaufspannplatte 7 bzw. 9 tragen je eine Heizplatte 13. Je eine Formhälfte einer unteren Form 14 ist auf der Heizplatte 13 der unteren Formaufspannplatte 7 und der an der Unterseite der mittleren Formaufspannplatte 10, und je eine Formhälfte einer oberen Form 15 ist an der Oberseite der mittleren Formaufspann platte 10 und an der Heizplatte 13 der oberen Formaufspannplatte 9 befestigt. Im Hauptkolben 6 ist ein hydraulisch betätigbarer, unterer Spritzkolben 16 für einen unteren Spritzzylinder 17 eingebaut, während der der Formaufspannplatte 9 zugeordnete Spritzkolben 18 (ebenfalls hydraulisch betätigbar) im Joch 4 eingebaut ist und im oberen Spritzzylinder 19 wirksam ist. Die Arbeitsweise der beschriebenen Spritzpresse ist wie folgt: In der Arbeitsstellung gemäss Fig. 1 ist bei geöffneten Formen 14 und 15 bereits Spritzmasse in Granulatform in den unteren Spritzzylinder 17 eingefüllt. Die gleiche Beschickung des oberen Spritzzylinders 19 ist in dieser Arbeitsstellung noch nicht möglich, da bei geöffneter, oberer Form 15 der Spritzzylinder 19 nach unten offen ist, wodurch eine Speicherung der Spritzmasse ausgeschlossen ist. Durch Beaufschlagung des Hauptkolbens 6 und mit dadurch bewirkter Hubbewegung der unteren Formaufspannplatte 7 wird die untere Form zum Formschluss gebracht und mit einer anschliessenden Fortsetzung der Hubbewegung des Hauptkolbens 6 wird unter Mitnahme der mittleren Formaufspannplatte 10 schliesslich auch die obere Form 15 geschlossen. Damit wird auch der obere Spritzzylinder 19 nach unten abgeschlossen und für das Einfüllen der Spritzmasse bereitgestellt. In einem nächsten Arbeitstakt kann bereits mit Beaufschlagung des unteren Spritzkolbens 16 das Spritzpressen in die untere Form 14 durchgeführt werden, während zu gleicher Zeit der obere Spritzzylinder 19 durch einen Trichter 20 mit Spritzmasse beschickt werden kann. Die Endphase dieser beiden zu gleicher Zeit erfolgenden Arbeitsgänge ist in Fig. 2 dargestellt. Mit der Betätigung des oberen Spritzkolbens 18 wird nachfolgend der Spritzvorgang in der oberen Form 15 eingeleitet. Das anschliessende Aushärten der Formlinge in den beiden Formen 14 und 15 vollzieht sich in der gleichen Zeitperiode, wobei die kleine Einbusse an Aushärtezeit bei der oberen Form 15 insbesondere bei langsam aushärtenden Spritzmassen ausser Acht gelassen werden kann. Nach dem Aushärten der beiden Formlinge wird in der Reihenfolge - Rückzug der beiden Spritzkolben 18 und 19 - Öffnen der beiden Formen 14 und 15 - und Ausstossen der Form linge-der Herstellungszyklus zum Abschluss gebracht. Es versteht sich von selbst, dass die beschriebene Spritzpresse vor allem dann zweckmässig ist, wenn es gilt, zwei Formlinge zu spritzen, die ungefähr dasselbe Gewicht aufweisen, zumal die Aushärtezeit eine Funktion des Gewichtes ist. Dabei kann es aber vorkom men, dass die Masse der beiden Formlinge verschieden sind, d. h., dass die beiden Formen verschieden weit geöffnet werden müssen, um die Formlinge anzustossen. Zu diesem Zweck können die in den Fig. 1 und 2 fest dargestellten Anschlagringe 12 längs den Führungssäulen 3 verschiebbar und an diesen befestigbar ausgebildet sein. Ferner kann für die dargestellte Spritzpresse eine gemeinsame Druckmittelquelle (nicht dargestellt) vorgesehen sein, die über geeignete Steuerventile (nicht dargestellt) nacheinander den Hauptkolben 6, den Spritzkolben 16 und den Spritzkolben 18 betätigt. Durch diese zeitliche Staffelung des Druckmittelbedarfes der Spritzpresse kann eine erhebliche Einsparung an Aufwand erzielt werden, ohne indessen die Produktionskapazität der Spritzpresse selbst zu beeinträchtigen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH 1 Spritzpresse mit zwei übereinander angeordneten Formaufspannplatten, von denen die eine auf die andere zu und von dieser weg bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine zwischen den beiden Aufspannplatten angeordnete, dritte Formaufspannplatte vorgesehen ist, die mittels der bewegbaren Formaufspannplatte in derselben Richtung verschiebbar geführt ist, wobei den ersten beiden Formaufspannplatten je ein Spritzkolben und -zylinder zugeordnet sind, deren Arbeitsrichtung gegenläufig ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Spritzpresse nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass von den ersten beiden Formaufspannplatten die untere (7) mittels eines Hauptkolbens (6) verschiebbar ist, während die andere (9) mit einem von Führungssäulen (3) getragenen ortsfesten Joch (4) verbunden ist, wobei der eine Spritzkolben (16) im Hauptkolben (6) und der andere (18) im Joch (4) gelagert ist.2. Spritzpresse nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der im Joch (4) gelagerte Spritzkolben (18) aus seinem zugeordneten Spritzzylinder (19) zur Freigabe einer Beschickungsöffnung zu demselben ausfahrbar ist.3. Spritzpresse nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Anschläge für die dritte Formaufspannplatte (10) vorgesehen sind, um deren Bewegungsbereich auf einen Bruchteil desjenigen der bewegbaren Formaufspannplatte zu begrenzen.4. Spritzpresse nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge verschiebbar befestigt sind.5. Spritzpresse nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegbare Formaufspannplatte und die beiden Spritzkolben in Wechselfolge mittels eines Druckmittels aus einer gemeinsamen Druckmittelquelle betätigbar sind.6. Spritzpresse nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die Spritzkolben in Arbeitsrichtung in Wechselfolge zu betätigen.PATENTANSPRUCH II Verfahren zum Betrieb der Spritzpresse nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass bei ge öffneten Formen der eine Spritzzylinder beschickt wird, worauf die Formen geschlossen werden und der eine Spritzkolben betätigt, während der andere Spritzzylinder beschickt wird, worauf der andere Spritzkolben betätigt und nach Aushärten der gespritzten Formlinge die Spritzkolben zurückgezogen, die Formen ge öffnet und die Formlinge ausgestossen werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH33667A CH448482A (de) | 1967-01-10 | 1967-01-10 | Spritzpresse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH33667A CH448482A (de) | 1967-01-10 | 1967-01-10 | Spritzpresse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH448482A true CH448482A (de) | 1967-12-15 |
Family
ID=4184688
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH33667A CH448482A (de) | 1967-01-10 | 1967-01-10 | Spritzpresse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH448482A (de) |
-
1967
- 1967-01-10 CH CH33667A patent/CH448482A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4111594A1 (de) | Verschiebe- und/oder stellkraft-antriebsvorrichtung fuer spritzgiessmaschinen | |
| DE2812374A1 (de) | Presse mit drei pressentischen und verfahren zum betrieb derselben | |
| EP0116132A1 (de) | Spritzpresse sowie Verfahren zum Herstellen von Spritzgussteilen | |
| CH417064A (de) | Spritzgussmaschine für thermoplastische Kunststoffe | |
| WO1995008428A1 (de) | Zweifach-schliesseinheit einer spritzgiessmaschine | |
| CH407534A (de) | Verfahren und Einrichtung zum Spritzpressen von härtbarem Kunststoff | |
| DE2602547C3 (de) | Formmaschine zur Herstellung von kastenlosen stapelbaren SandgieBformen | |
| CH448482A (de) | Spritzpresse | |
| DE2721874A1 (de) | Giessereiformmaschine | |
| DE19725107C1 (de) | Anlage zum Druckgießen keramischer Artikel | |
| DE1779677A1 (de) | Formmaschine,insbesondere Spritzgussmaschine od.dgl. | |
| DE102007031808B3 (de) | Kunststoff-Spritzgusswerkzeug | |
| DE102005027296B3 (de) | Vorrichtung zum Herstellen eines Formteils aus Pulver | |
| DE736708C (de) | Spritzgussvorrichtung fuer warmformbare Massen | |
| DE3234545C2 (de) | Vorrichtung zum Herstellen von SMC-Teilen | |
| CH399733A (de) | Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von Gummiartikeln | |
| CH256294A (de) | Formmaschine für thermoplastisches Material. | |
| DE1124235B (de) | Spritzgussmaschine zur Verarbeitung thermoplastischer Kunststoffe | |
| AT290101B (de) | Mehretagen-Presse, insbesondere zur Herstellung von Spanplatten, Faserplatten od.dgl. | |
| DE1037940B (de) | Vorrichtung zur selbsttaetigen Beschickung von hydraulischen Pressen, insbesondere Fliesenpressen | |
| DE3122566C2 (de) | ||
| DE1184463B (de) | Druck- oder Spritzgiessmaschine | |
| DE29919086U1 (de) | Spritzguß- und Druckgußmaschinen | |
| DE1751750U (de) | Spritzgussmaschine zur herstellung von kunstharzgegenstaenden od. dgl. mit verriegelung der formhaelften. | |
| DE1554825C3 (de) |