CH447263A - Schaltungsanordnung für Gleisbremsensteuerungen in einer Ablaufanlage zum Bestimmen des Vorhaltes - Google Patents

Schaltungsanordnung für Gleisbremsensteuerungen in einer Ablaufanlage zum Bestimmen des Vorhaltes

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CH447263A
CH447263A CH873166A CH873166A CH447263A CH 447263 A CH447263 A CH 447263A CH 873166 A CH873166 A CH 873166A CH 873166 A CH873166 A CH 873166A CH 447263 A CH447263 A CH 447263A
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Baumgart Siegfried
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Siemens Ag
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  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
  • Transmission Of Braking Force In Braking Systems (AREA)

Description


  Schaltungsanordnung für Gleisbremsensteuerungen in einer Ablaufanlage  zum Bestimmen des Vorhaltes    Die     Erfindung        betrifft        eine        Schaltungsanordnung     für Gleisbremsensteuerungen in einer Ablaufanlage zum  Bestimmen des Vorhaltes, mit dem die Gleisbremse  durch ein Lösekommando gedöst werden muss, damit  abzulaufen     bestimmte        Abteilungen    die Bremse     mit        einer     vorgegebenen Ausfaufsollgeschwindigkeit verlassen.  



  In bekannten     Ablaufanlagen        beeinflusst    man     durch          Gleisbremsen    die Geschwindigkeit der ablaufenden Wa  gen und Wagengruppen, die im folgenden     als    Abteilung       bezeichnet    werden. Hierbei     wird    verlangt, dass jede ab  laufende Abteilung die Gleisbremse mit einer ganz be  stimmten vorgegebenen Geschwindigkeit verlässt. Zu  diesem Zwecke wird die Geschwindigkeit der     Abteilung     in :der Bremse kontinuierlich gemessen und ein Brem  sen-Lösekommando gegeben, wenn die Geschwindig  keit auf einen bestimmten Wert     abgesunken    ist.  



  Zur     Geschwindigkeitsmessung    benutzt man     Radar-          geräte    oder auch radbetätigte Gleisschaltmittel, z. B.       Schienenkontakte,    die in dichter Folge längs der Gleis  bremse angeordnet werden. Bei einer hydraulisch be  tätigten Gleisbremse werden durch das Lösekommando  die     Vent'il'e    für die     Druckflüssigkeit    betätigt.     Dadurch     werden die Bremsbalken der Bremsen auseinander be  wegt.

   Bei einer Wirbelstromgleisbremse bewirkt das  Lösekommando die     Abschaltung    der Primärspannung  an     einem    Transformator,     welcher    über     einen        Gleichrich-          ter    den Erregerstrom der Bremse liefert.

   In beiden Fäl  len vergeht eine nicht unbeträchtliche Zeit von der Ab  gabe des Lösekommandos bis zum     gänzlichen    Aufhören  der     Bremswirkung.    Daher ist die     Auslaufgeschwindig-          keit    der Abteilungen aus der Bremse     stets    niedriger als  die     Geschwindigkeit    bei der Abgabe des     Lösekomman-          dos.    Man muss     daher    das Lösekommando mit einem be  stimmten     Vorhalt    abgeben,     also    bei einem Geschwindig  keitswert, der um einen     gewissen,

      von der Bremsver  zögerung abhängigen Betrag über der Auslaufsoll  geschwindigkeit liegt.  



  Man hat     .schon    versucht, zu diesem Zweck die  Bremsverzögerung der Abteillungen in der Bremse kon-    tinuierlich zu messen, indem man den Geschwindigkeits  messwert nach der Zeit differenziert hat. Wendet man  Radargeräte zur Geschwindigkeitsmessung in der Bremse  an, so     entstehen    bei der Bildung     eines    kontinuierlichen  Wertes     für    die Bremsverzögerung Schwierigkeiten, weil  die     Reflexionsstelle    des     Radarstrahles    an der     Abteilung     wandert. Daher lässt sich nicht immer ein kontinuier  licher Geschwindigkeitsmesswert bestimmen.

   Ausserdem  wird bei sehr kleinen Geschwindigkeiten, wie sie vor  allem in Richtungsgleisbremsen vorkommen, die     Dopp-          lerfrequenz    in der Radareinrichtung sehr klein, und es  ist dann     sehr        schwierig,    die zeitliche Änderung dieser  Frequenz mit     einfachen    Mitteln genügend genau fest  zustellen.

   Wendet man radarbetätigte Gleisschaltmittel  zur     Geschwindigkeitsmessung    an, so besteht zwar nicht  die Gefahr, dass die Messung zeitweise aussetzt;     jedoch     müsste man aber hierbei diese Gleisschaltmittel in       ausserordentlich    dichter Folge anbringen, wenn die  Bremsverzögerung genügend genau gemessen werden  soll. Eine derartige Anbringung der Gleisschaltmittel  ist aber     technisch    kaum möglich.  



       Der        Erfindung    liegt die Aufgabe zugrunde, eine       Einrichtung    zur Bestimmung des     Vorhaltes    zu     entwik-          keln,    die genauer und zuverlässiger arbeitet als die be  kannten     Einrichtungen,    die ausserdem möglichst einfach  ist und ohne :die schwierige Messung der Bremsverzöge  rung auskommt.  



  Die     Erfindung    geht von der     Erkenntnis    aus, dass die  Kraft, die von einer Gleisbremse auf einen     Radsatz    aus  geübt     wird,    sich     unter    sonst     gleichen        Verhältnissen    von  Radsatz zu Radsatz nur in geringem Masse ändert.

    Ausserdem ist auch die     Zeit,    die von der Abgabe des  Lösekommandos bis zum gänzlichen Aufhören der  Bremswirkung vergeht, bei den Gleisbremsen praktisch       konstant.    Daraus     folgt,    dass der     Energiebetrag,    der einem  Radsatz     während    der     Abklingzeit    der Bremswirkung       entzogen    wird, bestimmbar ist, wenn man die Brems  kraft und die     Abklingzeit    kennt.

       Für        diesen    Energie  betrag gilt     näherungsweise    die nachstehende     Gleichung,     wenn man mit    
EMI0002.0000     
  
    m <SEP> die <SEP> Masse <SEP> der <SEP> Abteilung,
<tb>  v1 <SEP> die <SEP> Geschwindigkeit, <SEP> bei <SEP> der <SEP> das <SEP> Bremsen-Lösekom  mando <SEP> gegeben <SEP> wird,
<tb>  v" <SEP> den <SEP> Sollwert <SEP> der <SEP> Auslaufgeschwindigkeit,
<tb>  k <SEP> die <SEP> mittlere <SEP> Bremskraft <SEP> während <SEP> der <SEP> Abklingzeit,
<tb>  a <SEP> die <SEP> Achsenzahl <SEP> der <SEP> Abteilung <SEP> und <SEP> mit
<tb>  t <SEP> die <SEP> Zeit <SEP> vom <SEP> Lösekommando <SEP> bis <SEP> zum <SEP> Aufhören <SEP> der
<tb>  Bremswirkung
<tb>  bezeichnet.

       
EMI0002.0001     
  
     Auf der linken     Seite    dieser Gleichung kann (d     v)2     gegen 2     v.,    -     J    v und auf der rechten Seite A v gegen  2     v"    vernachlässigt werden, dann folgt:  
EMI0002.0007  
    Aus dieser Gleichung erkennt man, dass der Vorhalt,  also der     Geschwindigkeitswert        d    v, um den man die  Auslaufsollgeschwindigkeit verhöben muss, um den  jenigen Wert der Geschwindigkeit zu erhalten, bei der  das Bremsen-Lösekommando abgegeben werden muss,  sich aus dem Quotienten
EMI0002.0010  
   ergibt, da k und     t        bekannt     sind.  



  Erfindungsgemäss wird die Aufgabe durch eine  Schaltungsanordnung gelöst, die gekennzeichnet ist  durch eine Achszähleinrichtung, welche die jeweils in  der Bremse befindliche Achsenzahl laufend feststellt,  und durch eine Divisionsschaltung, welche den Quo  tienten aus dieser Achsenzahl und dem Gewicht der  betreffenden Abteilung bildet, sowie durch eine Addi  tionsschaltung, welche den Wert des Quotienten zu dem  Wert der Auslaufsollgeschwindigkeit addiert.  



  Ein besonderer Vorteil der     erfindungsgemässen    Schal  tungsanordnung besteht darin, dass der Aufwand zur  Bildung des Vorhaltes d v sehr gering ist. Eine Achs  zähleinrichtung wird bei vielen Steuereinrichtungen für  Gleisbremsen ohnehin benötigt, um die Bremse     nach          Durchlauf    jeder Abteilung     selbsttätig    frei zu melden.  Diese Achszähleinrichtung kann zur Bildung des Vor  haltes     -1    v mitbenutzt werden. Auch wird das Gewicht  der Abteilungen in vielen Gleisbremsensteuerungen,  z. B. schon zur Berechnung der Auslaufsollgeschwindig  keit v2, benötigt, so dass auch eine besondere Gewichts  messeinrichtung nicht vorgesehen zu     werden    braucht.

    Der zusätzliche Aufwand zur Bildung des     Vorhaltes        Q    v  wird daher in vielen     Fällen    nur in der Divisionsschaltung  bestehen.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung     ist    in der  Zeichnung     schematisch    dargestellt und nachstehend er  läutert.  



  Mit 1 ist ein     Eisenbahngleis    bezeichnet, in dem eine  Gleisbremse 4 beliebiger Bauart angeordnet .ist. Vor  dieser Bremse befindet sich eine     Gewichtsmesseinrich-          tung    2, die den Raddruck einer jeden Achse, z. B. aus  der Schienendurchbiegung mit Hilfe von     Dehnungs-          messstreifen,    feststellt, die aber auch von irgendeiner an  deren Bauart sein kann. Die Gewichtsmesseinrichtung 2  gibt einen Spannungsimpuls     aus,    dessen Amplitude dem  gemessenen Raddruck proportional ist.

   Dieser     Ge-          wichtsmessimpuls    gelangt auf einen Gewichtsstufengeber  7, der den dem Raddruck analogen Wert in einen Digi-    talwert umsetzt. Im Ausführungsbeispiel ist angenom  men, dass der Gewichtsstufengeber 7 aus einer Anzahl       von,        Speicherzellen    besteht und dass beim     Vorhanden-          sein    eines Gewichtsimpulses in so viele     Speicherzellen     eine   1  -Information eingeschrieben wird, wie der ent  sprechende Digitalwert angibt.

   Der Gewichtsmessimpuls  gelangt     auch    an eine     monostabile    Kippschaltung 8 und  steuert diese aus der schraffiert     dargestellten    Grundstel  lung in die Arbeitsstellung. Nach Aufhören des     Ge-          wichtsmessimpulses    vergeht eine vorgegebene kurze Zeit  dauer, bis die     monostabile        Kippschaltung    8 wieder in  die Grundstellung zurückkippt. Sie gibt dann über ein  Differenzierglied 9 einen Impuls auf eine Abfrageschal  tung 10 und veranlasst diese zu einem einmaligen Um  lauf. Die Abfrageschaltung fragt hierbei die Speicher  zellen des Gewichtsstufengebers 7 ab und löscht die   l -Informationen.

   Beim Abfragen einer jeden Spei  cherzelle, die eine  l -Information enthält, gibt diese  Zelle einen     Impuls    auf den Eingang 11 eines Gewichts  speichers 12. Dieser Vorgang vollzieht sich jeweils beim  Vorbeilaufen einer Achse an der     Gewichtsmesseinrich-          tung    2, so dass nach Durchlauf aller Achsen einer Ab  teifung in dem     Gewichtsspeicher    12 das Gesamtgewicht  der Abteifung in digitaler Form gespeichert ist. An den  Gewichtsspeicher 12 ist ein Digitalanalogumsetzer 13  angeschlossen, der ein dem Gesamtgewicht der Abtei  lung entsprechendes Signal dem Eingang 14 einer Divi  sionsschaltung 21 zuführt.

   Dieses Signal entspricht dem  Nenner des zu bildenden Quotienten
EMI0002.0048  
    Kurz vor der Gleisbremse 4 befindet sich ein     Schie-          nenkontakt    3, der beim Durchlauf jeder Achse einen  Zählimpuls auf den Einzähleingang 15 eines     Achszäh-          lers    16 gibt. Jede aus der Bremse auslaufende Achse  betätigt den Schienenkontakt 5, der an den Auszähl  eingang 17 des Achszählers 16 angeschlossen ist. Der  Achszähler 16 gibt somit stets die Zahl der in der  Bremse befindlichen Achsen der betreffenden Abteilung  an.

   Er ist     über    die Leitung 18 an einen Digitalanalog  umsetzer 19 angeschlossen, der ein der in der Gleis  bremse befindlichen Achsenzähl analoges Signal auf  den Eingang 20 der     Divisionsschaltung    21 gibt. Die  Divisionsschaltung 21 bildet den Quotienten aus dem       Signal    des Umsetzers 19 und dem Signal des Umsetzers  13. Die konstanten Faktoren, wie Lösezeit t der Bremse  und mittlere     Bremskraft    k je Achse während dieser  Lösezeit, werden im der     Divisionsschaltung    21 berück  sichtigt. Diese gibt über die Leitung 22 somit einen  Wert aus, der, wie oben dargelegt, dem Vorhalt d v ent  spricht.

   Dieser Wert muss nun zu dem Wert     der    Aus  laufso4lgeschwindigkeit     v2    addiert werden. Dies geschieht  in einer     Additionsschaltung    23, der über den     Eingang     24 ein der Auslaufsoll,     geschwindigke'it    entsprechender  Wert     zugeführt    wird. Der Ausgang 25 der Additions  schaltung 23 führt     somit    ein Signal, das der Geschwin  digkeit     v1    entspricht, bei welcher das Lösekommando  abgegeben werden muss. Dieses Signal wird einem     Ver-          gleieher    26     zugeführt.     



  In Laufrichtung hinter der Gleisbremse 4 ist eine       Geschwindigkeitsmesseinrichtung    6 beliebiger Bauart  vorgesehen. Sie     gibt    über die Leitung 27 an den     Ver-          gleicher    26 ein     Signal,    das der jeweiligen Geschwindig  keit v der ablaufenden Abteilung entspricht.

   Ist der Wert  dieser Geschwindigkeit v höher als derjenige, der über  den     Ausgang    25 zugeführt     wird,    so wird die Gleis  bremse 4 über die Leitung 29 wirksam geschaltet.     Sinkt          die        Geschwindigkeit    v auf den Wert ab, der von dem      Ausgang 25 der Additionsschaltung 23 im den     Verglei-          cher    26 eingegeben wird, so wird über die Leitung 28  das Bremsen-Lösekommando gegeben. Die Speicherung  des     Gewichtswertes    ist     dann    nicht mehr     erforderlich    und  kann     gelöscht    werden.

   Dies geschieht über Leitung 30  und das Differenzierglied 31.  



  In Wirbelstromgleisbremsen hängt die Bremskraft  besonders im Bereich kleiner Geschwindigkeiten von der  Geschwindigkeit ab. Dies     kann    in der     erfindungsgemä-          ssen    Schaltungsanordnung berücksichtigt werden, indem  zumindest     eines    der in die     Divisionsschaltung    21 ein  gegebenen Signale von einem     Schaltungsteil    (nicht dar  gestellt) beeinfluss wird, durch das der Wert der     Aus-          faufsoll'geschwitd'igkeit    v2 in die Schaltung eingegeben  wird.

   Im Beispiel geschieht das beispielsweise durch  die     gestrichelt    dargestellte Leitung 32, die den     Eingang     24 der Additionsschaltung 23 mit dem Digitallanalog  umsetzer 19 verbindet. Die Einrichtung kann hierbei so  getroffen werden, dass der vom Digitalanalogumsetzer  19 an die     Divisionsschaltung    21 abgegebene Wert mit  wachsender Auslaufsollgeschwindigkeit v2 erhöht wird.  



  Es ist nicht uribedingt erforderlich, die     Gewichts-          messeinrichtung    2 so weit vor der Gleisbremse 4 anzu  ordnen, dass die     letzte    Achse der längsten Abteilung die  Gewichtsmesseinrichtung 2 bereits verlassen hat, wenn  die erste Achse in die Bremse     einläuft.    Wählt man den       Abstand    kürzer, so wird zwar zunächst der Divisions  schaltung 21 ein Signal zugeführt, das einem zu kleinen  Gesamtgewicht     .entspricht,        und    dadurch     ein,    zu grosser  Vorhalt d v     ermittelt.    Das spielt aber praktisch keine  Rolle,

   weil die Geschwindigkeit der     Abteilungen    beim       Eintritt    in die Gleisbremse :noch erheblich über dem  Wert liegt, bei dem das Lösekommando abgegeben wer  den     russ.    Es genügt, den     Abstand        zwischen        Gewi'chts-          messeinrichtung    2 und der Gleisbremse 4 so gross zu  wählen, dass die letzte Achse der längsten in der Bremse  zu verzögernden Abteilung die Gewichtsmesseinrichtung  2 verlassen hat, wenn das Lösekommando gegeben wer  den     russ.     



  Ferner ist es     zweckmässig,    die     Schaltung    so auszu  bilden, dass bei     Annäherung    einer     Abteilung        zuerst    der       Gewichtswert    m und danach der vom     Achszähler    16 ab  gegebene Wert a in die     Divisionsschaltung    21 eingege  ben wird.

       Hierdurch        wird    verhindert, dass der Nenner  des zu bildenden Quotienten     Null    ist und die     Divi-          sionsschaltung    21 einen viel
EMI0003.0047  
   zu     grossen    Wert     für    dien  Vorhalt d v ausgibt. Dies     könnte    unter     Umständen    zu  einer vorzeitigen Lösung der     Bremse    führen.  



  Im     Ausführungsbeispiel    ist die Divisionsschaltung  21 als analog     arbeitende        Schaltung    ausgebildet.     Statt          dessen        kann        auch        eine    digital arbeitende Schaltung ver  wendet werden. Dann fallen die Digitalanalogumsetzer  13 und 19 fort. In diesem Falle kann auch die Addi  tionsschaltung 23 digital arbeiten. Dann muss jedoch der  Wert für die Auslaufsollgeschwindigkeit in digitaler  Form zur Verfügung stehen.

   Auch der Vergleicher 26       kann    so aufgebaut     sein,    dass er     digitale        Werte    verarbei  tet. Voraussetzung hierfür ist, dass man hinter die     Ge-          schwindgkeitsmesseinrichtung    6, die den Geschwindig  keitsmesswert in der Regel in analoger Form ausgibt,  einen Analogdigitalumsetzer schaltet.  



  Es kann aber auch zweckmässig     sein,    den     analog     vorhandenen Messwert für den Raddruck in analoger  Form zu     speichern    bzw. zu den schon     vorhandenen     Messwerten zu ad'd'ieren. In diesem Fall fällt der Digital  analogumsetzer 13 fort.    In manchen Ablaufanlagen wird das Gewicht einer  Abteilung bereits vor oder kurz nach dem     Verlassen     des Ablaufberges festgestellt und in einen Zentralspei  cher des Ablaufstellwerkes eingegeben.

   Diesem Speicher       wird,der    Wert dann entnommen, wenn die     betreffende     Abteilung sich einer     Gleisbremse    nähert und der     Wert     dort zur Berechnung der Auslaufsollgeschwindigkeit be  nötigt     wird.    In solchen Anlagen können die Gewichts  messeinrichtung 2, der Gewichtsstufengeber 7 mit Zu  behör und der     Gewichtsspeicher    12     fortfallen.    Der Ge  wichtswert kann direkt in den Digitalanalogumsetzer 13  eingegeben werden. Dies kann z. B. zu dem Zeitpunkt  erfolgen, bei dem .der     Wert        zur    Berechnung der Aus  laufsollgeschwindigkeit v2 von der Bremsensteuerung  benötigt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltungsanordnung für Gleisbremsensteuerung in einer Ablaufanlage zum Bestimmen des Vorhaltes, mit dem die Gleisbremse durch ein Lösekommando gelöst werden russ, damit abzulaufen bestimmte Abteilungen die Bremse mit einer vorgegebenen Auslaufsollgeschwin digkeit verlassen, gekennzeichnet durch eine Achszähl einrichtung (3, 16);
    welche die jeweils in der Bremse (4) befindliche Achsenzahl (a) laufend feststellt, und durch eine Divisionsschaltung (21), welche den Quotienten betreffenden Abteilung bildet, sowie durch eine Addi EMI0003.0089 aus dieser Achsenzahl und dem Gewicht (m) der tionsschaltung (23), welche den Wert .des Quotienten EMI0003.0091 zu dem Wert der Auslaufsollgeschwindigkeit (v2) addiert. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass vor der Bremse eine Ge- wichtsmesseinrichtung (2) angeordnet ist, weiche den Raddruck der einzelnen Achsen einer Abteilung misst und den Messwert an einen Gewichtsspeicher (12) wei tergibt, der die Raddrücke der Achsen der Abteilung summiert. 2. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für den Gewichtsspeicher (12) eine Rückstelleinrichtung vor gesehen ist, die bei jedem Lösekommando den im Ge wichtsspeicher (12) gespeicherten Messwert löscht.
    3. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und einem der vorausgehenden Unteransprüche, gekenn zeichnet durch eine :derartige Ausbildung der Schaltung, dass zum Bestimmen des Vorhaltes (d v) für eine Abtei lung zuerst dar Gewichtswert (m), danach die Achsen zahl (a) in die Divisionsschaltung (21) zuführbar ist.
    4. Schaltungsanordnung :nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d'ass der Ab stand von der Gewichtsmesseinrichtung (2) bis zur Gleis bremse (4) mindestens so gross gewählt ist, dass die letzte Achse der längsten in der Bremse zu verzögern bestimm ter Abteilung die Gewichtsmesseinric'htung (2) verlassen hat, wenn das Lösekommando gegeben werden russ.
    5. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens einer der in die Divisionsschaltung (21) eingegebenen Werte von einem Schaltungsteil beeinflusst wird, durch das der Wert der Auslaufsollgeschwind'igkeit in die Schaltung eingegeben wird.
CH873166A 1965-07-12 1966-06-16 Schaltungsanordnung für Gleisbremsensteuerungen in einer Ablaufanlage zum Bestimmen des Vorhaltes CH447263A (de)

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