CH445889A - Diaprojektor - Google Patents

Diaprojektor

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Publication number
CH445889A
CH445889A CH439365A CH439365A CH445889A CH 445889 A CH445889 A CH 445889A CH 439365 A CH439365 A CH 439365A CH 439365 A CH439365 A CH 439365A CH 445889 A CH445889 A CH 445889A
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CH
Switzerland
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slide
optical
projector
image
radiation
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Application number
CH439365A
Other languages
English (en)
Inventor
L Stauffer Norman
Original Assignee
Honeywell Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority claimed from US286708A external-priority patent/US3249001A/en
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Publication of CH445889A publication Critical patent/CH445889A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/53Means for automatic focusing, e.g. to compensate thermal effects

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automatic Focus Adjustment (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description


  Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 418 672    Diaprojektor    Gegenstand des Hauptpatentes ist ein Diaprojektor,  bei dem zur Scharfeinstellung ein optisches Element vor  gesehen ist, das zur Änderung des optischen Abstandes  zwischen dem Diapositiv und dem abbildenden opti  schen System dient, wobei zur automatischen Aufrecht  erhaltung der Scharfeinstellung ein Musterbild auf das  im Projektor gehaltene Diapositiv geworfen und das  vom Diapositiv zurückgeworfene reelle Bild dieses Mu  sterbildes einer auf die jeweilige Lage dieses reellen  Bildes ansprechenden, strahlungsempfindlichen Vorrich  tung zugeleitet wird,

   die bei einer Wölbung oder Ver  schiebung des Diapositivs längs der optischen Achse  des Projektors und der damit verbundenen Verschie  bung des zurückgeworfenen Bildes gegenüber der strah  lungsempfindlichen Vorrichtung über eine in Abhängig  keit von der Abweichung der Lage des zurückgeworfe  nen Bildes von der Normallage gesteuerte     Verstellein-          richtung    den optischen Abstand zwischen dem Diaposi  tiv und dem abbildenden     optischen    System derart ändert,  dass die     Scharfeinstellung    des projizierten Bildes     wieder     hergestellt bzw. beibehalten wird.  



  Zur automatischen Aufrechterhaltung der Scharf  einstellung wird im Hauptpatent vorgeschlagen, einen  mit dem zur Scharfeinstellung des Projektionsbildes die  nenden optischen Element mechanisch in Wirkverbin  dung stehenden, optisch wirksamen Teil im Strahlen  gang des Musterbildes bei Lageänderung des optischen  Elementes im Zuge der Scharfeinstellung derart zu be  wegen, dass bei Wiederherstellung der Scharfeinstellung  die strahlungsempfindliche Vorrichtung ein die     Ver-          stelleinrichtung    für das als Projektionsobjektiv ausge  bildete optische Element stillsetzendes Signal abgibt.  



  Durch diese Massnahme ist es möglich, eine auto  matische Scharfeinstellung ohne Verschiebung der Dia  positiv-Halterung und somit des Diapositivs zu errei  chen.  



  Bei der vorliegenden Zusatzerfindung werden andere  Mittel zum automatischen Aufrechterhalten der Scharf  einstellung vorgeschlagen. Der erfindungsgemässe Dia  projektor ist gekennzeichnet durch eine solche Ausbil-         dung,    dass die Korrektur des optischen Abstandes zwi  schen dem abbildenden optischen System und dem Dia  positiv     ohne    Lageänderung des abbildenden optischen  Systems durch     Änderung    der     Eigenschaften    dies Licht  weges zwischen dem abbildenden optischen System und  dem Diapositiv erfolgt.  



  Eine     M3glichkeit    zur Veränderung der optischen  Eigenschaften des Lichtweges     zwischen    dem als abbil  dendes optisches System zu bezeichnenden Projektions  objektiv und dem Diapositiv ist gegeben, wenn     zwischen     diesen beiden Elementen eine als optisches Element  bezeichnete Linse längs der optischen Achse des     Projek-          tors    verschiebbar angeordnet ist. Bei einer anderen  Ausführungsform kann das optische Element als Prisma  ausgebildet werden, das dann senkrecht zur optischen  Achse verschoben wird.  



  Mehrere     Ausführungsbeispiele    des Projektors sind  in den     Zeichnungen        dargestellt.    Dabei sind die zum  Verständnis der Zusatzerfindung wesentlichen Teile wie  dergegeben, während die bereits im Hauptpatent     be-          schrieben:    n     Merkmale,    insbesondere die     Ausgestaltung     der elektrischen Schaltungsanordnung und der von die  ser beeinflusste Motor zum Verstellen der den optischen  Abstand zwischen Projektionsobjektiv und Diapositiv  beeinflussenden     Mittel,    nur     schematisch    angedeutet sind:

    Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.    1 sendet die  mit einem Reflektor la versehene Projektionslampe 1  ihr Licht in Richtung der optischen Achse 31 des     Pro-          jektors    aus. Der Einfachheit halber soll der Glühfaden  der Projektionslampe 1 als punktförmige Lichtquelle  angesehen werden. Das Licht durchläuft zunächst eine       Kondensorlinse    2, anschliessend ein Filter 3 und eine  weitere     Kondensorlinse    4, bevor es auf das Diapositiv 5  trifft. Aufgabe des Filters 3 ist es, den     Infrarot-Anteil     der Strahlung herauszufiltern, um die Erwärmung des  Diapositivs 5 so weit wie möglich zu verringern.

   Der  wesentliche Teil der zum Diapositiv 5 gelangenden  Strahlung liegt daher im sichtbaren Bereich des Spek  trums. Der verbleibende     Infrarot-Anteil    erwärmt das  Diapositiv. Auch ein gewisser Anteil UV-Strahlung kann      noch vorhanden sein. Das Diapositiv 5 ist in zwei Füh  rungsschienen 6 gehalten und wird von der aus der       Kondensorlinse    4 heraustretenden Strahlung gleichmä  ssig ausgeleuchtet. Mit Hilfe einer verschiebbaren Zwi  schenlinse 19 und eines in einer Halterung 21     verschieb-          oder        schraubbar    gelagerten Projektionsobjektivs 20 wird  das Bild des Diapositivs 5 auf einen nicht dargestellten  Projektionsschirm geworfen.

   Das Objektiv 20 kann  längs der optischen Achse 31 von Hand oder mittels  einer     Fernbedienungsvorrichtun:g    verschoben werden, um  das Bild auf dem Projektionsschirm scharf einzustellen.  



  Das Objektiv 20, die Führungsschienen 6, die     Kon-          densorlinsen    2 und 4, das Filter 3 und die Projektions  lampe 1 mit Reflektor la sind schematische Darstellun  gen der in jedem Projektor dieser Art anzutreffenden  Teile. Die Erfindung lässt sich bei Projektoren der ver  schiedensten Art anwenden, unabhängig davon, ob diese  von Hand, halbautomatisch oder vollautomatisch be  dient werden.  



  Nimmt man an, dass die Achse 31 im wesentlichen  horizontal verläuft, so bilden die Führungsschienen 6  eine praktisch senkrechte Ebene, in der sich das Dia  positiv 5 erstreckt. Zur automatischen Aufrechterhal  tung der Scharfeinstellung bei einer Verschiebung oder  Wölbung des     Diapositivs,        beäspielsweise    infolge Wärme  einwirkung, wird ein Strahlungsmuster auf die durch die  Führungsschienen 6 definierte Ebene geworfen und vom  Diapositiv auf eine strahlungsempfindliche Vorrichtung  reflektiert.

   Diese Vorrichtung liefert ein von der Lage  der     Auftreffstelle    des zurückgeworfenen Bildes abhängi  ges Signal, mit dessen Hilfe über eine     Verstelleinrichtung     die Zwischenlinse 19 längs der optischen Achse 31  so lange verstellt wird, bis die gewünschte Scharfein  stellung wieder hergestellt     ist.    Dabei wird gleichzeitig  die strahlungsempfindliche Vorrichtung derart verstellt,  dass das vom Diapositiv zurückgeworfene Musterbild  bei scharf eingestelltem Projektionsbild wieder an einer  bestimmten Stelle, vorzugsweise in der Mitte, auf die  strahlungsempfindliche Vorrichtung auftrifft.  



  Zu diesem Zweck wirft eine Lampe 7, deren Strah  lung in einem anderen Wellenlängenbereich liegt als  der Hauptanteil der das Projektionsbild erzeugenden  Strahlung, über eine Linse 8 ein Musterbild auf das  Diapositiv 5, wobei diese Strahlung von der Linse 8  auf den Punkt 32 fokussiert wird, der als der Durch  stosspunkt der optischen Achse 31 durch die durch die  Führungsschienen 6 definierte, senkrechte Ebene ge  geben ist. Solange das Diapositiv 5 eben ist und sich  an der richtigen Stelle befindet, liegt der Punkt 32 auf  der Oberfläche des Diapositivs. Wie man sieht, wird  das von der Lampe 7 erzeugte Musterbild unter einem  Winkel auf das Diapositiv 5 geworfen, so dass es von  diesem     reflektiert    und mittels einer weiteren Linse auf  die strahlungsempfindliche Vorrichtung 11 fokussiert  wird.

   Diese strahlungsempfindliche Vorrichtung besteht  aus zwei dicht nebeneinander angeordneten Photozellen  12 und 13, die in erster Linie auf die von der Lampe 7  erzeugte Strahlung     ansprechen.    Gegebenenfalls kann vor  der strahlungsempfindlichen Vorrichtung 11 ein mög  lichst nur die von der Lampe 7 ausgehende Strahlung  durchlassendes Filter 10 angeordnet sein. Die Linse 9  ist etwa auf halbem Wege, zwischen ihren Brennpunkten  32 und 14,     angebracht.    Die Stelle 14 liegt dabei un  mittelbar auf der durch die beiden Photozellen 12 und  13     definierten    Ebene.

   Die beiden Photozellen 12 und  13 sind zweckmässig Photowiderstände, deren Innen-    widerstand sich in     Abhängigkeit        voni    der     auftreffenden     Strahlung ändert. Solange sich die     Auftreffstelle    14 des  zurückgeworfenen Bildes zwischen den beiden Photo  zellen 12 und 13 befindet, werden sie gleichmässig be  leuchtet und haben etwa den gleichen Innenwiderstand.  Am Eingang des Verstärkers 15 steht dann keine Ein  gangsspannung. Ein Ausführungsbeispiel für den Auf  bau dieses Verstärkers 15 und den Anschluss des durch  den Verstärker 15 gesteuerten Motors ist im Haupt  patent erläutert.

   Sobald das zurückgeworfene Muster  bild aus der Mittellage verschoben wird und dann eine  der beiden Photozellen 12 und 13 stärker und die andere  weniger stark belichtet, wird über den Verstärker 15  ein Motor 16 in Gang gesetzt. Dieser verschiebt über  das Zahnrad 17 und die Zahnstange 18 einerseits die  Zwischenlinse 19 und anderseits über den Hebel 22  die     strahlungsempfindliche    Vorrichtung 11 so lange, bis  das vom Diapositiv zurückgeworfene Bild wieder auf  die Mitte dieser Vorrichtung auftrifft. Dann verschwin  det die Ausgangsspannung des Verstärkers 15, und der  Motor 16 bleibt stehen. Durch die gleichzeitige Ver  schiebung der Zwischenlinse 19 wird die gewünschte       Scharfeinstellung    des     Projektorbildes    wieder hergestellt.

    Der Schwenkhebel 22 verschiebt die strahlungsempfind  liche Vorrichtung 11 senkrecht zur optischen Achse  der Linse 9.  



  Bei Inbetriebnahme des Projektors     ist    das Diaposi  tiv 5 kalt und eben, wie in     Fig.    1 dargestellt. Durch  Hand- oder Fernbedienung wird das Objektiv 20 in  seiner Halterung 21 so lange verschoben, bis das pro  jizierte Bild scharf eingestellt ist. Bleibt das Diapositiv  längere Zeit im Projektor, so wird es erwärmt und  wölbt sich. Die Linse 8     fokussiert    die von der Lampe 7  kommende Strahlung weiterhin auf den Punkt 32.

   Da  das Diapositiv infolge seiner wärmebedingten Wölbung  die optische Achse 31 nicht mehr im Punkt 32 durch  setzt, trifft die von der Lampe 8 kommende Strahlung  an einem Punkt auf das Diapositiv, der vom Punkt 32  verschieden ist, und zwar liegt die     Auftreffstelle    bei  einer Wölbung des Diapositivs in Richtung auf die       Kondensorlinse    4 unterhalb der optischen Achse 31.  (Vergleiche     Fig.    3 und 4 des Hauptpatents.) Hierdurch  trifft das vom Diapositiv auf die strahlungsempfindliche  Vorrichtung 11 zurückgeworfene reelle Bild nicht mehr  in der Mitte auf diese Vorrichtung 11, sondern belichtet  eine der beiden Photozellen 12 und 13 stärker als die  andere.

   Dies hat zur Folge, dass der Verstärker 15  den Motor 16 in Betrieb setzt und dieser die Zwischen  linse 19 und mit ihr die strahlungsempfindliche Vor  richtung 11 in einer solchen Richtung und so lange  verschiebt, bis diese mit ihrem Mittelpunkt wieder unter  der     Auftreffstelle    14 des über die Linse 9 vom Diaposi  tiv zurückgeworfenen Musterbildes liegt. Wenn bei der  Ausführungsform gemäss     Fig.    1 der Motor 16 die       strahlungsempfindliche    Vorrichtung 11 verschiebt, so  kann dieselbe Wirkung auch durch Verschieben der  Lampe 7, der Linse 8 oder der Linse 9, eines zusätz  lichen optischen Elements oder durch gleichzeitige Ver  schiebung mehrerer dieser Elemente erzielt werden.

   So  bald das reflektierte Musterbild wieder im Bereich zwi  schen den beiden Photozellen 12 und 13 auf die strah  lungsempfindliche Vorrichtung auftrifft, bleibt der Mo  tor 16 stehen.  



  Während in     Fig.    1 eine einzige     Zwischenlinse    19  zur Wiederherstellung der Scharfeinstellung ohne Be  wegung des Objektivs 20 dient, ist es ohne weiteres      ersichtlich, dass auch andere oder mehrere optische  Elemente zur     Veränderung    der optischen Eigenschaften  des Lichtweges zwischen dem Projektionsobjektiv und  dem Diapositiv verwendet werden können.  



       Fig.    2 zeigt eine andere Ausführungsform, bei der  an Stelle einer in Achsrichtung verschiebbaren Zwi  schenlinse 19 ein senkrecht zur Achsrichtung verschieb  bares optisches Prisma 23 zur Wiederherstellung der  Scharfeinstellung des Projektionsbildes dient. Die mei  sten der übrigen Bauteile des Projektors stimmen mit  denen der     zuvor    erläuterten Ausführungsform überein  und werden deshalb nicht noch einmal beschrieben.

    Die     Prismenanordnung    23 besteht aus einem beweg  baren Teil 24 und     zwei    feststehenden Teilen 25 und ist       zwischen    dem Diapositiv 5 und dem Projektionsobjek  tiv 20 angebracht.     Beim    Verschieben des beweglichen  Teiles 24 ändert sich die optische Länge des Lichtweges  zwischen dem Diapositiv und dem Projektionsobjektiv  in ähnlicher Weise wie beim Verschieben der     Linse     19 bei der Ausführungsform gemäss     Fig.    1.

   Die dem  verschiebbaren Teil 24 zugewandten     Begrenzungsflächen     der feststehenden Teile 25 verlaufen parallel zu den Be  grenzungsflächen des     Prismas    24, während die dem  verschiebbaren Teil 24 abgewandten Begrenzungsflächen  der feststehenden, ebenfalls prismatisch geformten Teile  25 senkrecht auf der optischen Achse 31 des     Projek-          tors    stehen. Der keilförmige, verschiebbare Teil 24 ist  an der Zahnstange 18 befestigt, die ebenso wie die  Linse 19 im Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    1 über  einen Verstärker 15 und einen Motor 16 vom Antriebs  zahnrad 17 in Abhängigkeit von dem am Ausgang der  beiden Photoelemente 12 und 13 vorhandenen Signal  verstellt wird.

   An der Zahnstange 18 ist gleichzeitig  die die Strahlung des Musterbildes erzeugende Lampe 7  befestigt, so dass in diesem Fall nicht die Auffangvor  richtung, sondern die Strahlungsquelle der die Stellung  des Diapositivs abtastenden     Strahlung    so lange verstellt  wird, bis das zurückgeworfene Musterbild wieder beide  Photoelemente 12 und 13 gleichmässig belichtet. Man  erkennt ohne weiteres, dass zusammen mit der Verstel  lung des Prismas 24 statt der Lampe 7 auch eine der  Linsen 8 und 9 oder die strahlungsempfindliche Vor  richtung 11 oder mehrere dieser Elemente gleichzeitig  verstellt werden könnten.

   Sobald das zurückgeworfene  Musterbild wieder beide Photozellen 12 und 13 gleich  mässig beleuchtet, bleibt der Motor 16 stehen, und das  vom Projektionsobjektiv auf den Bildschirm geworfene  Bild des Diapositivs 6 ist wieder scharf eingestellt.  



  Bei der Beschreibung der Wirkungsweise der auto  matischen Scharfeinstellung     ist    bisher davon ausge  gangen worden, dass sich das in dem Projektor einge  setzte Diapositiv erwärmt und damit verbiegt bzw.  wölbt. Ähnliche     Bedingungen    ergeben sich natürlich,  wenn sich Lageänderungen des im Projektor befind  lichen Diapositivs aus anderen Gründen ergeben. Solche  Verschiebungen können beispielsweise durch Lageände  rungen der     Bildwechselvorrichtung    infolge Erwärmung  oder einfach beim Bildwechsel durch unterschiedliche  Dia-Rahmen bedingt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Diaprojektor, bei dem zur Scharfeinstellung ein op tisches Element vorgesehen ist, das zur Änderung des optischen Abstandes zwischen dem Diapositiv und dem abbildenden optischen System dient, wobei zur automa tischen Aufrechterhaltung der Scharfeinstellung ein Mu sterbild auf das im Projektor gehaltene Diapositiv ge worfen und das vom Diapositiv zurückgeworfene reelle Bild dieses Musterbildes einer auf die jeweilige Lage dieses reellen Bildes ansprechenden, sbrahdungsempfind- lichen Vorrichtung zugeleitet wird,
    die bei einer Wöl bung oder Verschiebung des Diapositivs längs der opti schen Achse des Projektors und der damit verbundenen Verschiebung des zurückgeworfenen Bildes gegenüber der strahlungsempfindlichen Vorrichtung über eine in Abhängigkeit von der Abweichung der Lage des zurück geworfenen Bildes von der Normallage gesteuerte Ver steileinrichtung den optischen Abstand zwischen dem Diapositiv und dem abbildenden optischen System derart ändert, dass die Scharfeinstellung des projizierten Bildes wieder hergestellt bzw.
    beibehalten wird, wobei ein mit dem zur Scharfeinstellung des Projektionsbildes dienen den optischen Element mechanisch in Wirkverbindung stehender optisch wirksamer Teil im Strahlengang des Musterbildes bei Lageänderung des optischen Elementes im Zuge der Scharfeinstellung derart bewegt wird, dass bei Wiederherstellung der Scharfeinstellung die strah lungsempfindliche Vorrichtung ein die Versteileinrich tung für das optische Element stillsetzendes Signal ab gibt, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung,
    dass die Korrektur des optischen Abstandes zwischen dem abbildenden System und dem Diapositiv ohne Lage änderung des abbildenden optischen Systems durch Ände rung der optischen Eigenschaften des Lichtweges zwi schen dem abbildenden optischen System und dem Dia positiv erfolgt. UNTERANSPRÜCHE 1. Projektor nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen dem abbildenden optischen Sy stem und dem Diapositiv wenigstens ein optisches Ele ment angeordnet ist, dessen Lage oder optische Eigen schaften veränderbar sind. 2. Projektor nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das optische Element eine längs der optischen Achse des Projektors verschiebbare Linse (19) ist (Fig. 1). 3.
    Projektor nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass wenigstens ein Teil des optischen Elementes senkrecht zur optischen Achse des Projek- tors verschiebbar ist (Fig. 2). 4. Projektor nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die in Achsrichtung (31) gemessene Dicke des verschiebbaren Teiles (24) des optischen Elements in der Verschieberichtung dieses Teiles keil förmig zu- bzw. abnimmt. 5.
    Projektor nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass in Achsrichtung neben der schräg zur Normalebene auf der optischen Achse (31) des Projek- tors verlaufenden Begrenzungsfläche des in dieser Nor malebene verschiebbaren Teiles (24) ein Teil (25) des optischen Elements fest angebracht ist, dessen dem ver schiebbaren Teil zugewandte Begrenzungsfläche par allel zu der des verschiebbaren Teils verläuft, während seine dem verschiebbaren Teil abgewandte Begrenzungs fläche senkrecht auf der optischen Achse (31) steht.
CH439365A 1963-06-10 1965-03-30 Diaprojektor CH445889A (de)

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US286708A US3249001A (en) 1963-06-10 1963-06-10 Automatic focusing photographic projector
US359592A US3249006A (en) 1964-04-14 1964-04-14 Automatic focusing photographic projector

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CH439365A CH445889A (de) 1963-06-10 1965-03-30 Diaprojektor

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