CH445795A - Keramischer Baustein - Google Patents
Keramischer BausteinInfo
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- E04F13/08—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
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Description
Keramischer Baustein Die Erfindung bezieht sich auf einen keramischen Baustein. Derartige Bausteine werden bekanntlich in relativ dünner, plattenartiger Form zur Verkleidung von Aussen- oder Innenwänden und als Fussboden- belag vielfach verwendet. Als Wandverkleidung haben d ese Bausteine den Vorteil, dass sie gegenüber einem üblichen Zementverputz erheblich widerstandsfähiger und auch schmutzunempfindlicher sind.
In Wänden und auf Fussböden werden bekanntlich die verschiedensten Installationselemente verlegt wie beispielsweise Heizkabel, sonstige elektrische Leitun gen, Wasserrohre usw. Für diese sogenannte Unter- Putzverlegung müssen in aller Regel in den betreffen den Wänden bzw. Böden, - sofern die Installationsma terialien nicht bereits bei der Betonierung eingebracht werden -, entsprechende Verlegekanäle ausgestemmt werden. Dies ist zeitraubend und teuer.
Im übrigen hat diese bekannte Art der Verlegung noch folgenden Nachteil: Im Laufe der Zeit kommt es häufig vor, dass die verlegten Installationselemente defekt werden, so dass eine Reparatur erforderlich wird. Für die durch- führung dieser Reparatur muss die gesamte Wand bzw. der gesamte Boden aufgebrochen und nach erfolgter Reparatur wieder neu hergestellt werden.
Die Erfindung bezweckt, die angeführten Nachteile zu vermeiden.
Erfindungsgemäss ist der keramische und für die Verlegung von Installationselementen geeignete Bau stein dadurch gekennzeichnet, dass der Baustein min destens eine kanalartige, parallel zu der Oberflächen- ebene verlaufende Durchbrechung aufweist.
Beim Aneinanderlegen dieser Bausteine, beispiels weise zur Erstellung einer Wandverkleidung, werden dadurch eine Vielzahl von parallel zu einander verlau fenden Kanälen gebildet. Innerhalb dieser über die ganze Wand verlaufenden Kanäle können in einfacher Weise nach Fertigstellung der Wand Heizkabel oder andere Installationselemente lose eingebracht werden. Sollten im Laufe der Zeit Defekte an diesen Installa tionselementen auftreten, können sie in genau so einfa- eher Weise wieder aus den Kanälen herausgenommen und repariert werden. Ein Aufreissen der betreffenden Wand oder eines entsprechenden Fussbodens ist nicht erforderlich.
Vorzugsweise werden die genannten Kanäle inner halb jedes Bausteines rund ausgebildet, da auch die zu verlegenden Installationsmaterialien in aller Regel von rundem Querschnitt sind. Im übrigen ist die runde Ausbildung aus statischen Gründen für den betreffen den Baustein zweckmässig.
Der Baustein kann auf seiner Unterseite mehrere parallel zueinander verlaufende Rillen aufweisen, die schwalbenschwanzartig hinterschnitten sind. In diese Rillen drückt sich beim Verlegen der Steine der Mörtel ein, so dass nach Erhärten des Mörtels die Steine gut festgelegt sind.
Der rechteckige oder quadratische Baustein kann ferner an zwei gegenüberliegenden Seiten nutartige Vertiefungen aufweisen. In diese nutartigen Vertiefun gen soll beim Aneinanderreihen der Steine ebenfalls Mörtel - gegebenenfalls mit einer Armierung - einge bracht werden, um so den Zusammenhalt zu fördern.
Anstelle von beidseitig vorgesehenen Nuten kann auch auf einer Seite eine federartige Erhöhung vorge sehen sein. In diesem Falle legt sich jeweils eine feder artige Erhöhung beim Aneinanderreihen der Steine in die nutartige Vertiefung des benachbarten Steines und gewährleistet so ebenfalls einen guten Zusammenhalt.
Die kanalartigen Durchbrechungen innerhalb des Bausteines zur Aufnahme der Installationselemente verlaufen vorzugsweise parallel zu den nutartigen Ver tiefungen bzw. federartigen Erhöhungen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer schematisch gehaltenen Schnittdar stellung.
Der im Ganzen mit 1 bezeichnete Baustein weist eine glatte, vorzugsweise glasierte Oberfläche 2 auf. Die Unterseite dagegen trägt rillenartige Vertiefungen 3, die nach Art eines Schwalbenschwanzes 4 hinter schnitten sind. Beim Verlegen de Steines drückt sich der Mörtel in die Rillen 3 ein. Infolge der schwalben- schwanzartigen Hinterschneidungen wird nach dem Erhärten des Mörtels der Stein fest mit diesem verbun den, so dass insbesondere beim Verkleiden von Wän den die Steine nicht abfallen können.
Der Stein 1 weist eine solche Dicke auf, dass in ihm kanalartige Durchbrechungen 5 vorgesehen wer den können. In der Zeichnung sind diese Durchbre- chungen 5 mittig angeordnet, sie können jedoch je nach den Bedürfnissen auch mehr in Richtung auf die Oberfläche 2 oder aber die Unterseite des Steines hin verschoben angeordnet werden. Die kanalartigen Durchbrechungen 5 dienen zur Aufnahme von Installa tionselementen, wie beispielsweise Heizkabel, Rohre <B>USW.</B>
An zwei gegenüberliegenden Rändern des Baustei nes 1 sind parallel zu den kanalartigen Durchbrechun- gen 5 verlaufende nutartige Vertiefungen 6 vorgesehen. Beim Aneinanderreihen von einzelnen Bausteinen 1 zum Verkleiden einer Wand oder zur Herstellung eines Fussbodens wird in diese nutartigen Vertiefungen 6 Mörtel eingebracht, so dass nach seinem Erhärten die einzelnen Steine einen guten Zusammenhalt aufweisen.
Es besteht selbstverständlich auch die Möglichkeit, an zwei gegenüberliegenden Seiten einmal eine nutartige Vertiefung 6 und zum anderen eine federartige Erhö hung (nicht gezeichnet) vorzusehen. In diesem Falle greift jeweils beim Aneinanderreihen der Steine eine federartige Erhöhung in die nutartige Vertiefung des benachbarten Steines und gewährleistet dadurch einen aut@n Zusammenhalt.
Bei dieser Konstruktion ist es selbstverständlich auch möglich, innerhalb der nutarti- aen Vertiefung noch eine geringe Mörtelfüllung vorzu sehen, in die dann die federartige Erhöhung einge drückt wird. In diesem Falle wird ein völlig fester Zu sammenhalt der einzelnen nebeneinander angeordneten Steine erzielt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Keramischer und für die Verlegung von Installa tionselementen geeigneter Baustein, dadurch gekenn zeichnet, dass der Baustein mindestens eine kanalar tige, parallel zur Oberflächenebene (2) verlaufende Durchbrechung (5) aufweist. UNTERANSPRf7CHE 1. Keramischer Baustein nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die kanalartigen Durch brechungen (5) im Querschnitt rund ausgebildet sind.2. Keramischer Baustein nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Unterseite des Bausteines (1) mehrere parallel zueinander verlaufende Rillen (3) mit einer schwalbenschwanzartigen Hinter- schneidung (4) vorgesehen sind. 3. Keramischer Baustein nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der rechteckig oder qua dratisch ausgebildete Baustein (1) an zwei gegenüber liegenden Seiten nutartige Vertiefungen (6) aufweist. 4.Keramischer Baustein nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Baustein (1) an zwei gegenüberliegenden Seiten einmal eine nutartige Ver tiefung und zum anderen eine federartige Erhöhung aufweist. 5. Keramischer Baustein nach Unteranspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die kanalartigen Durchbrechungen (5) parallel zu den nutartigen Vertie fungen (ü) oder federartigen Erhöhungen verlaufen. 6. Keramischer Baustein nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass seine Ob.erfläche (2) gla siert ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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| CH1106066A CH445795A (de) | 1965-09-23 | 1966-07-26 | Keramischer Baustein |
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Also Published As
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