CH440123A - Bandförderer - Google Patents
BandfördererInfo
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Description
Bandförderer Die Erfindung betrifft einen Bandförderer mit wenigstens einem Treibriemen und einem endlosen Förderband, welches den Treibriemen umschliesst und dazu bestimmt ist, durch Angriff der Aussenseite des Treibriemens an der Innenseite des Förderbandes angetrieben zu werden, wobei an diesen Seiten gebildete, mit Reibungshaftung ineinander greifende Längsrippen und -nuten angeordnet sind. Hauptzweck vorliegender Erfindung ist es, für den Antrieb einen zwangsläufigen Angriff des Treibriemens am Förderband zu schaffen und ein gegenseitiges seitliches Wandern des Treibriemens und des Förderbandes, besonders wenn der Förderer beladen ist, zu verhindern. Der erfindungsgemässe Bandförderer ist dadurch gekennzeichnet, dass nur ein mittlerer Teil der Innenseite des Förderbandes, welcher wesentlich schmaler als die Breite des Treibriemens ist, wenigstens eine Rippe aufweist, und dass im wesentlichen die ganze Breite der Aussenseite des Treibriemens mit Rippen versehen ist. Die Rippen sind vorzugsweise ununterbrochen fortlaufend, können aber auch unterbrochen sein. Die genannten ungerippten Teile der Innenseite des Förderbandes können, wenigstens dort, wo sie durch Rippen des Treibriemens angreifbar sind, aufgerauht sein, um die Reibungshaftung zwischen dem Treibriemen und dem Förderband zu erhöhen. Die Rippen des Treibriemens, die an den ungerippten Teilen der Innenseite des Förderbandes angreifen, können zum gleichen Zwecke aufgerauht sein. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Fig. 1A und 1B Querschnitte durch ein Förderband und einen Treibriemen einer Ausführungsform der Erfindung, Fig. 2 einen halben Querschnitt durch das Förderband und den Treibriemen einer weiteren Ausführungsform, Fig. 3 einen Aufriss eines Beispiels eines Förderers, in dem die Bänder nach Fig. 1A und 1B und 2 verwendet werden können, und Fig. 4 einen Querschnitt durch einen oberen Teil des Förderers nach Fig. 3. In beiden Ausführungsformen, die in den Zeichnungen dargestellt sind, umschliesst ein endloses Förderband 10 einen endlosen Treibriemen 11 (oder eine Anzahl solcher Riemen) in solcher Weise, dass der Treibriemen das Förderband durch Haftreibung der äusseren Seite wenigstens der oberen Bahn des Treibriemens mit der inneren Fläche wenigstens der oberen Bahn des Förderbandes antreibt. Vorzugsweise sind das Band 10 und der Riemen 11 aus schwerem Gummi gefertigt. Die Innenseite des Förderbandes 10 ist mit mehreren fortlaufenden, parallelen Längsrippen 12, und die Aussenseite des Treibriemens 11 ist mit mehreren fortlaufenden parallelen Längsrippen 13 versehen, die in die Zwischenräume zwischen den Rippen 12 passen und im wesentlichen den gleichen Querschnitt wie diese Zwischenräume haben, um zum Zwecke eines Friktionsantriebs zwischen den Rippen 12 hineinzugreifen. Die Rippen 12 und 13 sind im Querschnitt keilförmig, um ihr Ineinanderhaften zu erleichtern. Im Gebrauch ist das Förderband 10, das wesentlich breiter als der Treibriemen 11 ist, an seinen Randteilen durch geneigte, frei drehbare Rollen so unterstützt, dass das Band 10 eine Rinne bildet. Bei der in Fig. 1A und 1B gezeigten Ausführungs- form ist im wesentlichen die ganze Breite des Treibriemens 11 mit den Rippen 13 versehen. Die Rippen 12 an dem Förderband 10 sind nur auf dessen mittleren Teil über einer Breite vorgesehen, die wesentlich kleiner ist als diejenige des Treibriemens 11. Die Rippen 12 sind seitlich voneinander um eine Entfernung distanziert, die wesentlich kleiner ist als die Breite jeder Rippe 12. Somit ist die Breite jeder Rippe 12 wesentlich grösser als die Breite jeder Rippe 13. Diese Konstruktion führt zu einem vermehrten Gewicht des mittleren Teiles des Förderbandes, wodurch die Reibungshaftung dort, wo das Förderband auf den Treibriemen aufliegt, verbessert wird. Jede Rippe 12 des Förderbandes hat eine der Länge nach verlaufende Rinne 1 2a entlang dessen innerer Fläche. Die Rinnen können Staub und Verunreinigungen aufnehmen, die sonst das korrekte Ineinanderhaften der Rippen 12 und 13 verhindern könnten. Die Rinnen können auch in gewissen Fällen die Rippen 12 befähigen, wenn sie unter Druck von oben stehen, sich in einem gewissen Masse seitlich zu strecken und sich zwischen den Rippen 13 festzukeilen. Wenn das Förderband 10 beladen ist, hält die Last die Rippen 12 in festem Eingriff mit den Rippen 13 des Treibriemens 11, und es hält die flachen, ungerippten Teile des Bandes 10, die an den mittleren Teil grenzen, der die Rippen 12 hat, unten in Haftungsberührung mit weiteren Rippen 13. Der höchste Teil der Rippen 13, der an den flachen Teilen des Bandes 10 angreift, und die Teile des Bandes 10, die von ihm angegriffen werden, können bei 14 aufgerauht sein, beispielsweise indem sie hartes körniges Material an ihrer Oberfläche enthalten, um die Haftreibung zu erhöhen. Wenn das Förderband 10 keine Last trägt, bewirkt seine Nachgiebigkeit, dass sich die Seitenteile des Förderbandes vom Treibriemen weg nach oben bewegen. Gleichwohl stehen die Rippen 12 noch im Eingriff mit den Rippen 13 und führen zu genügender Haftreibung, um das Förderband 10 anzutreiben. Dabei ist infolge der Rippen 12 das Gewicht des Bandes 10 in dessen mittleren Teil konzentriert. Die Neigung der Rippenwände im mittleren Teil des Treibriemens und das Gewicht des mittleren Teiles des Förderbandes sichern - unabhängig davon, ob das Förderband beladen oder unbeladen ist - ein wirksames Festkeilen der genannten Rippen zwischen den zugeordneten Rippen des Förderbandes und somit eine wirksame Haftreibung zwischen dem Band und dem Riemen, besonders wenn diese geneigt sind. In der Ausführungsform nach Fig. 2, bei welcher nur die mittleren Teile des Treibriemens 11 und des Förderbandes 10 mit ineinandergreifenden Rippen 12 und 13 versehen sind, sind die Randteile der am Band angreifenden Flächen flach und zur Erzielung gegenseitiger Haftreibung angeordnet. Die ineinandergreifenden Rippen verhindern ein gegenseitiges seitliches Wandern des Bandes und des Riemens, besonders wenn das Förderband beladen ist. Der Treibriemen folgt an einem Teil seiner Länge einem vom Förderband verschiedenen Weg. Auf diesem Wege greifen die Rippen auf der Aussenseite des Treibriemens in Rillen einer oder mehrerer Rollen, wodurch ein seitliches Wandern des Treibriemens in bezug auf die Rolle oder Rollen verhindert wird. Fig. 3 veranschaulicht ein Beispiel eines Förderers, bei dem das Band 10 und der Riemen 11 verwendet werden können. Der endlose Treibriemen 11 ist bei diesem Förderer in gewundener Form über eine Reihe Treibrollen 32 gezogen, die distanziert hintereinander angeordnet sind. Jeder Treibrolle 32 sind frei drehbare Spannrollen 33 zugeordnet, um den Riemen 11 gespannt zu halten. Das linke Ende des Riemens 11 ist - wie in Fig. 3 gezeigt - um eine Endrolle 34 gezogen, der eine Spannvorrichtung beigeordnet ist, die keinen Teil vorliegender Erfindung bildet. Das endlose Förderband 10 umschliesst den Treibriemen 11 und ist selbst um Endrollen 36 gezogen. Die obere und die untere Bahn des Treibriemens 11 greift an der oberen und der unteren Bahn des Förderbandes 10 an, so dass während des Umlaufens des Treibriemens das Förderband 10 lediglich durch Haftreibung mit dem Treibriemen umläuft. Jede Treibrolle 32 ist durch einen (nicht dargestellten) Motor angetrieben, deren jeder die gleiche Leistung (PS) erzeugt. Wie in Fig. 4 gezeigt ist, sind die Randteile 18 der oberen Bahn des Förderbandes 10 je von mehreren, frei drehbaren Rollen 19 getragen, die der Länge nach in Abständen angeordnet und abwärts zum Treibriemen 11 hin geneigt sind, wodurch die genannten Randteile 18 mit dem Mittelteil eine Rinne 20 für das zu fördernde Material bilden. Die Rinne 20 ruht auf frei drehbaren der Länge nach in Abständen angeordneten Rollen 21. Fig. 4 zeigt das Band 10 in der Stellung, die es einnimmt, wenn es beladen ist. Wie vorhergehend erwähnt, bewegen sich die Seitenteile des Bandes 10 vom Riemen 11 weg nach oben, wenn sie nicht beladen sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Bandförderer mit wenigstens einem Treibriemen und einem endlosen Förderband, welches den Treibriemen umschliesst und dazu bestimmt ist, durch Angriff der Aussenseite des Treibriemens an der Innenseite des Förderbandes angetrieben zu werden, wobei an diesen Seiten gebildete, mit Reibungshaftung ineinander greifende Längsrippen und -nuten angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass nur ein mittlerer Teil der Innenseite des Förderbandes, welcher wesentlich schmaler als die Breite des Treibriemens ist, wenigstens eine Rippe aufweist, und dass im wesentlichen die ganze Breite der Aussenseite des Treibriemens mit Rippen versehen ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Bandförderer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband mehrere Rippen aufweist.2. Bandförderer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseite des Treibriemens nicht gerippt ist.3. Bandförderer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die keine Rippen aufweisenden Teile der Innenseite des Förderbandes wenigstens an den Stellen, an denen die Rippen des Treibriemens angreifen, zur Erhöhung der Reibungshaftung zwischen dem Förderband und dem Treibriemen aufgerauht sind.4. Bandförderer nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Rippen des Treibriemens, welche an ungerippten Teilen der Innenseite des Förderbandes angreifen, zur Erhöhung der Reibungshaftung zwischen dem Treibriemen und dem Förderband aufgerauht sind.5. Bandförderer nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband mehrere Rippen hat, die wesentlich breiter als die Zwischenräume zwischen diesen Rippe pen sind.6. Bandförderer nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Rippe keilförmigen Querschnitt hat.7. Bandförderer nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jede Rippe des Förderbandes längs ihrer Kopffläche eine Längsnut hat.
Applications Claiming Priority (1)
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| GB72164A GB1088422A (en) | 1964-01-07 | 1964-01-07 | Conveyor belt |
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