CH438985A - Bremsvorrichtung für Fahrräder mit abwärts gebogenem Lenker - Google Patents

Bremsvorrichtung für Fahrräder mit abwärts gebogenem Lenker

Info

Publication number
CH438985A
CH438985A CH1615966A CH1615966A CH438985A CH 438985 A CH438985 A CH 438985A CH 1615966 A CH1615966 A CH 1615966A CH 1615966 A CH1615966 A CH 1615966A CH 438985 A CH438985 A CH 438985A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
handlebar
handlebars
brake
lever
auxiliary
Prior art date
Application number
CH1615966A
Other languages
English (en)
Inventor
Ozaki Nobuo
Original Assignee
Yoshigai Kikai Kinzoku Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Yoshigai Kikai Kinzoku Co Ltd filed Critical Yoshigai Kikai Kinzoku Co Ltd
Priority to CH1615966A priority Critical patent/CH438985A/de
Publication of CH438985A publication Critical patent/CH438985A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L3/00Brake-actuating mechanisms; Arrangements thereof
    • B62L3/02Brake-actuating mechanisms; Arrangements thereof for control by a hand lever

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description


  Bremsvorrichtung     für        Fahrräder    mit abwärts gebogenem Lenker    Bekanntlich unterscheidet man .bei Fahrrädern drei  Typen von Lenkstangen, nämlich aufwärts gebogene,  flache und abwärts gebogene Lenkstangen. Ferner ist  es bekannt, dass Fahrräder für Bahn- und Strassenrennen,  bei denen hohe Geschwindigkeiten gefordert     werden,     sowie Tourenräder, mit denen zudem grosse     Distanzen     gefahren werden, vornehmlich mit abwärts gebogener  Lenkstange ausgerüstet sind. Der abwärts gebogene  Lenker ermöglicht ein beständiges     und    wirkungsvolles  Fahren, das den Fahrer bei geeigneter Wahl der Griff  stellung am Lenker entsprechend der Fahrbedingungen  oder     -absichten,    z.

   B. beim Beschleunigen oder beim  Übergang von     einer    ebenen in eine     geneigte    Bahn, nur  wenig ermüdet.  



  Der .abwärts gebogene Lenker besteht, wie im ein  zelnen später erläutert wird, aus einem im wesentlichen  horizontalen, geraden     Lenkstangenteil,    der am Gabel  schaft des Vorderrades derart angebracht ist, dass er  den Gabelschaft im rechten Winkel kreuzt, und den  im wesentlichen U-förmig gebogenen     Lenkstangenteilen,     die sich von den beiden Enden des geraden     Lenkstan-          genteils    nach vorn erstrecken. Der Bremshebel ist in  der Regel in der mittleren Partie der gebogenen Lenk  stangenteile     oder    etwas oberhalb davon mit einer Schelle  an     denselben    befestigt.

   Damit sind die Bremshebel in  der genannten Lage fixiert,     während    jedoch der Fahrer  beim Fahren auf ebener oder     geneigter    Bahn oder  beim Antritt zu einer Geschwindigkeitsänderung von  langsamer auf mittlere und dann auf hohe Geschwindig  keit auf solchen Bahnen die Lenkstange an geeigneten  Stellen am geraden oder an den gebogenen Lenkstangen  teilen erfasst, um die beste Griffstelle     bezüglich    der  jeweils vorliegenden Fahrbedingung oder -absieht ein  zunehmen.

   Dem Fahrer     ist    es demnach nicht     immer     möglich, die an festen Orten befindlichen Bremshebel       gleichzeitig    mit beiden die     Lenkstange    haltenden Hän  den zu betätigen, und zwar infolge der Entfernung  zwischen den Griffstellungen und den Bremshebeln oder  der unterschiedlichen Winkellage derselben. Somit muss  der Fahrer zuweilen den einmal     .gefassten    Griff seiner    Hände lösen und an die Bremshebel verlegen, anstatt  diese sofort betätigen zu können.

   Eine derart unsichere  Bedienungsweise verhindert sanftes .Fahren     und    kann  zu Schwankungen des Fahrrades oder zu einer momen  tanen Unterbrechung der Handsteuerung führen, wo  durch das     .Fahrrad    zu Fall kommen oder mit anderen  Fahrzeugen oder Fussgängern kollidieren kann. Im Hin  blick auf die Tatsache, dass vorherrschend Fahrräder für  hohe Geschwindigkeiten mit abwärts gebogenem Lenker  ausgerüstet sind, ist der Verlust einer angemessenen       Bremszeit    als Folge :einer mangelhaften Bremsbetäti  gung besonders schwerwiegend.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, .die genannten  Nachteile zu eliminieren. Um die Bremshebel am ab  wärts gebogenen Lenker korrekt und rechtzeitig betäti  gen zu können und Unterbrüche in der Handsteuerung  zu vermeiden, sind gemäss der Erfindung im wesent  lichen     L-förmige        Hilfshebel    vorgesehen, von denen  jeder einen parallel zum gebogenen     Lenkstangenteil    und  einen     parallel    zum     geraden,        Lenkstangenteil    verlaufenden  Arm aufweist, und ein Teil jedes     Hilfshebels    steht mit  einem Teil .des am Lenker .angebrachten Bremshebels  derart in Wirkverbindung,

   dass der Bremshebel .aus jeder  Griffstellung am Lenker mittels des Hilfshebels betätigt       werden        kann.     



  Der Fahrer kann auf diese Weise beim Notwendig  werden einer Bremsung vom geraden oder von den  gebogenen     Lenkstangenteilen,aus        sofort,die    Bremshebel  leicht und sicher mittels der genannten     Hilfshebel    be  tätigen, und zwar unter Beibehaltung der Griffstellung  seiner Hände am Lenker, und     durch    angemessene  Bremsbetätigung die     Geschwindigkeit    herabsetzen oder  das Fahrrad zum Stillstand bringen. Dies erweist sich  als hilfreich zur Gewährleistung     hinreichender    Sicherheit  beim schnellen Fahren oder     .beim        Fahren    .im dichten  Stadtverkehr.

   Auf diese Weise wird es dem Fahrer  ermöglicht, jede gewünschte Griffstellung am Lenker       einzunehmen,    je nach Zweck und Forderung der Fahrt.      Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Er  findung an Hand der Zeichnung näher erläutert; in  dieser bedeuten:

         Fig.    1 bis 6 Seitenansichten eines gebräuchlichen,  abwärts gebogenen Lenkers, welche die verschiedenen,  dem Gebrauchszweck und der Fahrbedingung entspre  chenden     Griffstellungen    am Lenker veranschaulichen,       Fig.    7 perspektivische Ansicht der rechten Seite  eines Lenkers, in der eine Ausführungsform dargestellt  ist, bei der ein Teil des Hilfshebels mit einem Teil des  Bremshebels in Eingriff steht,       Fig.    8 perspektivische Ansicht eines an der linken  Seite des Lenkers zu montierenden Hilfshebels und der  Bremsvorrichtung mit Montageschelle,       Fig.    9 Ansicht in grösserem Massstab mit Einzel  heiten des Hilfshebels,

         Fig.    10 Schnitt nach der Linie 10-10 in     Fig.    9,       Fig.    11 perspektivische Ansicht der rechten Seite  eines Lenkers, in der eine Ausführungsform dargestellt  ist, bei der der Hilfshebel mit dem Bremshebel direkt  gekuppelt ist.  



  Die     Fig.    1 bis 6 zeigen einen abwärts gebogenen  Lenker gebräuchlicher Bauart und     veranschaulichen    die  korrekten Griffstellungen am Lenker gemäss den Fahr  bedingungen und -zwecken. In den übrigen Figuren ist  mit 21 der gerade     Lenkstangenteil    bezeichnet, der in  seiner Mitte mit dem oberen Ende des Gabelschaftes  des Vorderrades verbunden ist. Die im wesentlichen       gleichmässig    U-förmig gebogenen     Lenkstangenteile    22  erstrecken sich im wesentlichen rechtwinklig zum gera  den     Lenkstangenteil    21, von dessen beiden Enden nach  vorn.

   Der Träger 23 der Bremsvorrichtung ist an der  Vorderseite oben am gebogenen     Lenkstangenteil    22  befestigt. Der Bremshebel 24 ist .am Träger 23 schwenk  bar gelagert.     .Am    einen Ende des Bremshebels 24 ist  das Ende eines mit der Bremsbacke des Vorderrades  verbundenen Betätigungskabels befestigt, welches durch  Federn oder andere Mittel im gestreckten Zustand ge  halten wird und bei den herkömmlichen abwärts gebo  genen Lenkern und Bremsvorrichtungen vorn über den  gebogenen     Lenkstangenteil    hinausragt.  



  In     Fig.    1 ist eine     Griffstellung    für das     Fahren    auf  ebenem Boden oder mit einer Geschwindigkeit von  etwa 20 km/Std. dargestellt. In diesem     Fall    fasst der  Fahrer den Lenker am geraden     Lenkstangenteil    21.       Fig.    2 veranschaulicht den Fall beim Fahren an einer  mässigen Steigung oder auf einer etwas holprigen Strasse       oder    mit einer Geschwindigkeit von etwa 25 bis  30 km/Std. In diesem .Fall fasst der Fahrer den Lenker,  vorzugsweise am gebogenen     Lenkstangenteil    22, nahe  am Träger 23 der Bremsvorrichtung.

   Die Griffstellung  nach     Fig.    3     kommt    zur Anwendung bei einer Fahr  geschwindigkeit von mehr als 30 km/Std. oder an einer  grösseren Steigung, wobei der Fahrer den Lenker dort  fasst, wo sich die Träger 23 befinden. Der Fahrer hat  in diesem Fall zudem eine Haltung einzunehmen, als  ob er den Lenker ,gegen die Brust     reissen    wollte, und  kräftig in die Pedalen zu treten.

   Da ein oder mehrere  Finger jeder Hand den Träger 23 umfassen, können sie  die Bremshebel 24 leicht erreichen, so dass der Fahrer  die Bremshebel zur Einleitung einer Bremsung in der in       Fig.    4 dargestellten     Art    betätigen kann.     Fig.    5 zeigt  die bevorzugte     Griffstellung    beim Fahren mit besonders  hoher Geschwindigkeit oder an extrem steiler Steigung  oder auf sehr schlechter Strasse. Unter diesen Umstän  den ist es von Vorteil, den Lenker am unteren     Schenkel     des gebogenen     Lenkstangenteils    22 zu fassen, wie das    in     Fig.    5 dargestellt ist.

   Auch in diesem Fall kann  wenigstens einer der Finger einer Hand oder beider  Hände in dieser tiefen Griffstellung die Bremshebel 24  leicht erreichen, so dass die Bremshebel sanft betätigt  werden können. Wie .aus der Zeichnung ersichtlich ist,  können aus den Griffstellungen gemäss den     Fig.    1     und    2  die Finger :der den geraden     Lenkstangenteil    21 bzw. den  gebogenen     Lenkstangenteil    22 umfassenden Hände die  Bremshebel nicht erreichen.

   Es ist vielmehr nötig, dass  der Fahrer seine Hände der Lenkstange entlang gleiten  lässt oder den Griff seiner Hand oder beider Hände für  einen Moment löst, um die Bremshebel 24 zu     ergreifen.     Offensichtlich kann eine derartige Handhabung infolge  ,der damit verbundenen Unterbrechung der Steuerung  zum Schlingern oder zur Unstabilität des Fahrrades  führen, ferner zu einer Verlängerung der Bremszeit  oder anderen Ereignissen mit ungünstigem Ausgang.  



  Um diese bekannten Nachteile zu vermeiden, ist  gemäss den     Fig.    7 und 8 ein Hilfshebel 27 vorgesehen,  der aus Metall oder einem anderen festen,     stabförmigen     Material besteht und einen parallel zum gebogenen       Lenkstangenteil    22 verlaufenden Arm 25 und einen  zum geraden     Lenkstangenteil    21 parallel verlaufenden  Arm 26 aufweist. Die aus einem Stück geformten  Arme 25 und 26 ergeben die im wesentlichen     L-för-          mige    Gestalt des Hilfshebels.

   Der Kopf 28 dieses Hilfs  hebels 27 ist an einer Seitenwand des Trägers 23 auf  einer Schraube 30 drehbar     gelagert.    Ein vom Kopf 28  ausgehender Kupplungsarm 31 trägt eine     Mitnehmer-          lasche    31', die zwischen dem Kopf 32 des Bremshebels  24 und der .Führungsmuffe 33 des Trägers 23 liegt.  Die Einzelheiten dieser Anordnung gehen aus den       Fig.    9 und 10 hervor. Danach bildet der Träger 23 ein  Gehäuse mit einer Öffnung 34.

   Zwischen den beiden  Seitenwänden 29 desselben ist eine Hebelachse 35 mit  Hilfe der Schraube 30 und einem auf der     gegenüber-          ligenden    Seite eingesetzten Sperrzapfen 37 befestigt,  unter Verwendung von Zwischenlagen aus Kunststoff,  wie Nylon oder dergleichen. Auf dieser Hebelachse 35  sind die beiden Seitenwände 32' des     Bremshebelkopfes     32     drehbar    gelagert. Eine Spannschraube 38, welche  quer durch die Hebelachse 35 verläuft, ist in die  Spannplatte 40 einer Schelle 39 eingeschraubt, welche  den ;gebogenen     Lenkstangenteil    22     umfasst    und auf diese  Weise den Träger 23 am Lenker fixiert.

   Ferner ist eine  Feder 41 vorhanden, .die den Bremshebel 24 im Uhr  zeigersinn zu drehen sucht und in der in     Fig.    9 dar  gestellten Lage     hält,    wobei die     Mitnehmerlasche    31' am  Kupplungsarm 31 des Hilfshebels 27 durch den Brems  hebelkopf 32 gegen die Führungsmuffe 33 des Trägers  23 gedrückt     wird.    42 ist eine Öse am Bremshebel 24  zum Einhängen des Kabels für die Betätigung der  Bremsbacke am Vorderrad. Da der Mechanismus zur  Betätigung der Bremsbacke durch einen solchen Brems  hebel und Kabelzug von herkömmlicher Art sein kann,  ist dieser hier nicht dargestellt.

   Obgleich in den Figuren  nur eine Seite des Lenkers     dargestellt    ist, sind selbst  verständlich auf beiden Seiten des Lenkers Hilfshebel  27 in symmetrischer Anordnung am gebogenen     Lenk-          Im    22 vorgesehen.  



  Die     Fig.    11 zeigt eine Ausführungsform, bei der  der Kupplungsarm des Hilfshebels 27 mit dem Kopf 32  des Bremshebels 24 durch eine Schraube 43     direkt     gekuppelt ist. Im übrigen ist die Ausführung vollständig  gleich wie bei dem in den     Fig.    7 bis 10     gezeigten     Beispiel. 44 ist der Gabelschaft und 45 das Betätigungs  kabel.

        Gemäss der Ausführungsform nach den     Fig.    7 bis  10 ist also zusätzlich zum normalen Bremshebel 24     ein     Hilfshebel 27 vorgesehen, bestehend     aus    einem Arm 25,  der parallel zum gebogenen     Lenkstangenteil    22 verläuft  und den von der     U-Form    desselben umgrenzten Raum  überbrückt, und einem Arm 26, der unter dem geraden       Lenkstangenteil    21 liegt und parallel zu diesem verläuft,  wobei diese beiden Arme 25 und 26 zusammen die       L-förmige    Gestalt des     Hilfshebels    bilden.

   Auf diese  Weise ist es dem Fahrer möglich, die normalen Brems  hebel 24 durch Bedienung dieser Hilfshebel 27 von den  verschiedenen Griffstellungen aus leicht und sicher zu  betätigen. Beispielsweise kann, wenn der Fahrer gemäss       Fig.    1 am geraden     Lenkstangenteil    21 Griff fasst, ein  Finger oder eine Mehrzahl von Fingern der in dieser  Griffstellung verbleibenden Hand den unter dem gera  den     Lenkstangenteil    21 und parallel zu diesem verlau  fenden Arm 26 des Hilfshebels 27 erreichen.

   Wenn der  Arm 26     gegen    den geraden     Lenkstangenteil    21 gezogen  wird, dreht sich -der Kopf 28 um die Schraube 30,  wodurch der Kupplungsarm 31 im     Gegenuhrzeigersinn          (Fig.    9) gedreht     wird    und dabei bewirkt, dass der  Kopf 32 des Bremshebels 24 in der gleichen Drehrich  tung bewegt wird. Hierbei wird der Bremshebel 24  im     Gegenuhrzeigersinn        (Fig.    9) um die Hebelachse 35  gedreht. Dadurch     wird    die     gleiche    Wirkung, nämlich  die Betätigung der Bremse, erreicht, wie wenn der  Sporn 46 des Bremshebels 24 erfasst und einwärts ge  zogen wird.

   Es ist somit nicht nötig, dazu die den  Lenker     fassenden    Hände zu verschieben.  



  Im Beispiel nach     Fig.    2 kann der Fahrer mit einem       oder    einer Mehrzahl Finger seiner Hand bzw. Hände,  welche die Oberseite des gebogenen     Lenkstangenteils    22  umfassen, den zu     diesem    parallel verlaufenden Arm 25  des Hilfshebels 27 erreichen, so dass offensichtlich die  gleiche Bremsbetätigung durch Ziehen des Armes 25  gegen den geraden     Lenkstangenteil    21 erzielt werden  kann, wie oben beschrieben. In den Fällen nach den       Fig.    3 bis 6 können die Bremshebel 24 direkt betätigt  werden.

   Es ist aber auch möglich, mit anderen Fingern  die Arme 25 der     Hilfshebel    27 zu betätigen, so     dass,    je  nach der Situation wahlweise entweder die Bremshebel  24 direkt oder über die Hilfshebel 27 betätigt werden  können. Beim Betätigen der normalen Bremshebel 24  durch Ziehen des Sporns 46 nach innen sind die Hilfs  hebel 27, welche in ihren Ruhestellungen verbleiben,  nicht hinderlich. Im Beispiel nach     Fig.    11 kann die  Betätigung in der gleichen Weise vorgenommen werden  wie im Beispiel nach den     Fig.    7 bis 10. Der Unterschied  besteht lediglich     darin,    dass die     Hilfshebel    27 über die  Kupplungsarme 31 direkt mit dem Kopf 32 der Brems-    hebet 24 gekuppelt sind.

   Offensichtlich sind die erziel  ten Wirkungen in     beiden    Fällen     vollkommen    identisch.  



  Wie sich den beschriebenen Ausführungsbeispielen  entnehmen lässt, ist es mit der vorliegenden Erfindung       möglich,    eine Bremsvorrichtung für einen abwärts ge  bogenen Lenker zu bauen, bei der ohne Rücksicht auf  die jeweilige     Griffstellung    der Hände die Betätigung  der von den Griffstellungen .entfernten Bremshebel 24  einfach durch Bewegen eines oder mehrerer Finger  der Hände .dank dem Vorhandensein der     Hilfshebel    27  sicher ausgeführt werden kann.

       Durch    .die     Anbringung          der    im wesentlichen     L-förmigen        Hilfshebel    27 mit  einem zum geraden     Lenkstangenteil    21 parallel ver  laufenden Arm 26 und einem zum gebogenen Lenk  stangenteil 22 parallel verlaufenden Arm 25 liegt näm  lich jeder Bremshebel 24 bei jeder     Griffstellung    über  die Arme 25 und 26 im     Griffbereich    der Finger des  Fahrers. Dies ermöglicht, die Bremsbetätigung, welche  oft     rasch    ausgeführt     werden    muss, rechtzeitig einzulei  ten.

   Es ist zu bemerken, dass die Köpfe 28 der     Hilfs-          hebel    27 drehbar gelagert sind, so     dass    das ganze  Gebilde gemäss den     Hebelgesetzen    arbeitet. Somit     lässt     sich die     :Übertragung    der erforderlichen Kraft auf die  Kupplungsarme 31 ohne weiteres bewerkstelligen und  die zur Betätigung der Bremshebel 24 benötigte Kraft       mühelos    erreichen. Die beschriebenen Anordnungen er  geben eine sichere Bremsung des Fahrrades beim     Fahren     mit hoher     Geschwindigkeit    oder an steilem Gefälle und       gewährleisten    ein gefahrloses Fahren.

   Es ist deshalb  auf diese Weise möglich, verschiedene     durch    den Ver  kehr und durch .Hindernisse     bedingte    Gefahren, denen  der Fahrer auf einem Fahrrad für schnelles Fahren  und mit dieser Art von abwärts gebogenem Lenker aus  gesetzt ist, zu vermindern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bremsvorrichtung für Fahrräder mit abwärts gebo genem Lenker, dadurch .gekennzeichnet, dass im wesent lichen L-förmige Hilfshebel vorgesehen sind, von denen jeder .einen parallel zum gebogenen Lenkstangenteil und einen parallel zum ,geraden Lenkstangenteil verlau fenden Arm aufweist, und dass ein Teil jedes Hilfshebels mit einem Teil des am Lenker angebrachten Bremshe bels derart in Wirkverbindung steht, dass der Bremshebel aus jeder Griffstellung am Lenker mittels des Hilfshebels betätigt werden kann.
    UNTERANSPRUCH Bremsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Hilfshebel mit den Bremshebeln direkt gekuppelt sind.
CH1615966A 1966-11-08 1966-11-08 Bremsvorrichtung für Fahrräder mit abwärts gebogenem Lenker CH438985A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1615966A CH438985A (de) 1966-11-08 1966-11-08 Bremsvorrichtung für Fahrräder mit abwärts gebogenem Lenker

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1615966A CH438985A (de) 1966-11-08 1966-11-08 Bremsvorrichtung für Fahrräder mit abwärts gebogenem Lenker

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH438985A true CH438985A (de) 1967-06-30

Family

ID=4414912

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1615966A CH438985A (de) 1966-11-08 1966-11-08 Bremsvorrichtung für Fahrräder mit abwärts gebogenem Lenker

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH438985A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE7326124U (de) Bremsvorrichtung fuer fahrraeder
DE102015010858A1 (de) Fahrradbetätigungsvorrichtung
DE3046976A1 (de) Drosseleinstellvorrichtung
DE202017102939U1 (de) Fahrrad mit interner Kabelführung und dessen Gabelkonstruktion
DE69004036T2 (de) Fahrradbremshebeleinheit.
DE2519613A1 (de) Automatische bremsnachstellvorrichtung fuer fahrraeder
DE19753901A1 (de) Schalter für ein Fahrradgetriebe
DE2429665B2 (de) Blockiervorrichtung für ein Motorfahrzeug
DE908832C (de) Kettenumschalter fuer die Tretkurbelkettenraeder von Fahrraedern
CH438985A (de) Bremsvorrichtung für Fahrräder mit abwärts gebogenem Lenker
DE2360856A1 (de) Vorrichtung zur axialen verschiebung eines bremskabels
DE697355C (de) Vorrichtung zur gleichzeitigen Betaetigung der Stuung von Fahrraedern mittels eines gemeinsamen Einstellhebels
CH654262A5 (de) Lenkeinrichtung an einem selbstfahrenden landwirtschaftlichen arbeitsgeraet.
DE3440066C2 (de)
DE3206608C2 (de) Seitenzug-Felgenbremse für Fahrräder
DE102014017997A1 (de) Fahrradsteuervorrichtung
DE3709418A1 (de) Handbremse fuer kraftfahrzeuge
DE2727488A1 (de) Bremseinheit
DE1680845C3 (de) Bremsvorrichtung für Fahrräder mit Rennlenkern
DE1680845A1 (de) Fahrradhandbremse
DE10216168A1 (de) Drehgriffschalter mit kleinem Drehmoment
DE3817558C2 (de) Mit veränderlicher Übersetzung wirkende Bremsbetätigungsvorrichtung
DE1157084B (de) Bremsbetaetigungseinrichtung, insbesondere fuer Einachsanhaenger von Fahrzeugen
EP0335129A1 (de) Handbremshebel für Kraftfahrzeuge
DE636794C (de) Wechselgetriebe fuer Fahrraeder