CH437005A - Stossdämpfungseinrichtung an einem mit Luftreifen versehenen Rad - Google Patents

Stossdämpfungseinrichtung an einem mit Luftreifen versehenen Rad

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CH437005A
CH437005A CH739265A CH739265A CH437005A CH 437005 A CH437005 A CH 437005A CH 739265 A CH739265 A CH 739265A CH 739265 A CH739265 A CH 739265A CH 437005 A CH437005 A CH 437005A
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CH
Switzerland
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bellows
spring
tire
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CH739265A
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English (en)
Inventor
Schawalder Albert
Original Assignee
Schawalder Albert C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B9/00Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces
    • B60B9/18Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces using fluid
    • B60B9/20Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces using fluid in rings concentric with wheel axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description


      Stossdämpfungseinrichtung    an     einem        reit        Luftreifen        versehenen    Rad    Bei Traktoren bilden     Hinterradachse,    Motorblock  und Fahrzeugrahmen     ein        ungefedertes    Ganzes. Die beim  Fahren auftretenden Erschütterungen werden     somit    prak  tisch ungedämpft dem     Sitzauflager    übermittelt.

   Die Ab  federung     dieser        Erschütterungen    und Schläge     obliegt    daher       ausschliesslich    der Sitzkonstruktion und lässt sich dement  sprechend nur     schlecht    und mit grossem Aufwand lösen.  



  Es hat zwar nicht an Versuchen gefehlt, die Erschüt  terungen und Schläge bereits vor der Radachse abzufan  gen. Bekannt sind     z.B.    Speichenfederungen und Naben  federungen und auch die Felgen hat man versucht, durch       besondere    konstruktive     Massnahmen    federnd auszu  bilden.  



  Keine     dieser        Lösungen        konnte    sich     bisher    durch  setzen, sei es weil der konstruktive und kostenmäs  sige Aufwand im Vergleich zum erzielten Erfolg zu ge  ring war, sei es dass     sich    diese Lösungen in der harten  Praxis nicht     bewährten.     



  Die vorliegende     Erfindung    geht einen gegenüber die  sen Lösungen vollkommen     neuartigen    Weg.  



  Ihr Gegenstand ist eine     Stossdämpfungseinrichtung     an einem mit Luftreifen versehenen Rad, insbesondere  am Hinterrad eines Traktors,     welche    sich dadurch aus  zeichnet, dass die Luftkammer des mit einem schlauch  losen Reifen ausgerüsteten Rades über die Felge mit  mindestens einem Federelement in Verbindung steht, das  einen dehnbaren Balg aufweist, welcher durch eine Feder  entgegen dem auf     ihn    wirkenden normalen Reifendruck  in komprimiertem Zustand gehalten ist, wobei die Feder  kraft dieser Feder so     eingestellt    ist, dass beim Befahren  von Unebenheiten der im Reifen, kurzzeitig     entstehende     Überdruck die Federkraft überwindet,

   sodass Luft aus  der Reifenkammer     in    den     sich        dehnenden    Balg ent  weichen kann, wobei eine     Dämpfungsvorrichtung    vorhan  den ist, welche die Rückkehr des Balges vom gedehnten  in den komprimierten Zustand unter der Wirkung seiner  Feder beim     Wegfall    des Überdruckes bremst, wodurch  die Übertragung des     Schlages    auf die Felge     zumindest    ge  dämpft wird.  



  Solche Federelement     lassen    sich mit wenigen Kosten  herstellen. Sie lassen sich ohne grossen Aufwand an einer  Felge für schlauchlose Reifen befestigen und können da-    her leicht auch an älteren Fahrzeugen     angebracht    wer  den, um die Federung der     betreffenden    Fahrzeuge zu  verbessern.     Sie    könnten jedoch auch,     über        einen    Schlauch  mit der     Reifenkammer    verbunden, an einer anderen Stelle  des Rades,     z.B.    an der Nabe, angeordnet werden.  



  Sollte nach längerem Betrieb die Feder     lahm    werden;  ist sie schlecht eingestellt oder ist der Druck im Reifen  nicht auf dem vorgeschriebenen Wert, so werden zwar  die betroffenen Federelemente     wirkungslos,    das Fahr  zeug     muss    aber deswegen nicht stillgelegt werden, denn  es entspricht dann in     seinen        Federungseigenschaften    den  Fahrzeugen mit bisher üblichen     Rädern    ohne solche  Elemente.  



       In    der beiliegenden     Zeichnung    ist eine     beispielsweise     Ausführungsform des     Erfindungsgegenstandes        teilweise     schematisch dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 das eine     Hinterrad    eines Traktors mit drei       symmetrisch        angeordneten        Federelementen.     



       Fig.    2 im Schnitt ein einzelnes dieser Federelemente in  der Ruhestellung und     Fig.    3 im     Schnitt    gemäss     Fig.    2  das dort gezeigte Federelement     in    der durch einen im  Reifen herrschenden Überdruck hervorgerufenen gedehn  ten Lage.  



  Das in den Figuren 2 und 3 dargestellte Federelement  1 besteht aus einem     dehnbaren        zylindrischen    Balg 2. Die  ser ist an seiner einen     Stirnseite    durch eine Scheibe 3  hermetisch verschlossen und     an    seinem anderen Ende  mit einem nach innen ragenden     Ringflansch    4 verbunden,  durch dessen     Öffnung    ein Rohr 5 in die     Balgkammer    6  ragt. Das aus der Kammer 6 ragende Ende des Rohres  5 ist über eine Öffnung 7 in einer Felge 8 für einen  schlauchlosen Reifen 9 mit der     Luftkammer    10 des     Rei-          fens    9 verbunden.

   Dies kann     beispielsweise    wie dargestellt  über einen am felgenseitigen Ende des     Rohres    5     ange-          brachten    Flansch erfolgen. Die vom dehnbaren Balg 2  eingeschlossene     Kammer    6     kommuniziert    somit über das  Rohr 5 mit der Reifenkammer 10. Mit 12 ist     eine    Feder       bezeichnet,    welche     einerends    bei 13 an der Scheibe 3 und       anderends    bei 14 am mit dem Rohr 5 befestigten, statio  nären     Ringflansch    4 verankert ist.

   Die Feder 12 ist als  Zugfeder ausgebildet und somit     stes    bestrebt, den Balg 2  in der in Figur 2 dargestellten komprimierten Lage zu      halten, in welcher die Kammer 6 das     kleinste        Volumen     einschliesst. Über das in den Balg 2     ragende    Ende des  Rohres 5 gleitet     teleskopartig    ein Rohr 15 das mit     seinem     einen Ende an der Scheibe 3 befestigt ist.

   Diese     teleskop-          artige    Anordnung der Rohre 5 und 15 kann     ausschliess-          lich    als Führung bei den     Balgbewegungen    dienen, vor  zugsweise bilden aber die beiden Rohre 5, 15 einen     Te-          leskopdämpfer,    dessen Zweck aus der nun folgenden       Funktionsbeschreibung    hervorgehen wird.  



  Bei dem in Figur 1 dargestellten     Hinterrad    eines Trak  tors sind drei Federelemente 1 der soeben mit     Bezug    auf  die Figuren 2 und 3 beschriebenen Art gleichmässig über  den Umfang der Radfelge 8 verteilt. Es könnte ohne wei  teres eine rössere Anzahl     solcher    Elemente angeordnet  werden, die- angestrebte Wirkung würde sich aber auch  bereits mit einem oder zwei an der Felge angeordneten  Elementen 1 ergeben. Die optimale Zahl der anzubringen  den Elemente 1 zur Erzielung einer bestimmten Federwir  kung wird von der Grösse der Reifenkammer 10, von dem  in dieser herrschenden, für den Reifen 9 vorgeschriebenen  Reifendruck und von der Grösse der     Balgkammer    6 im       gedehnten    Balg 2 abhängen.  



  Die Federkraft der Feder 12 ist so gewählt oder     ein-          gestellt,    dass sie den Balg 2 entgegen der Wirkung des     in     der Reifenkammer 10 herrschenden, normalen,     d.h.    für  den bestimmten Reifen und das bestimmte Fahrzeug     fa-          brikmässig    vorgeschriebenen Druck gerade noch in der in       Fig.    2 gezeigten komprimierten Lage hält.  



  Übersteigt der Druck     in    der Reifenkammer 10 diesen  Normalwert, so gibt die Feder 12 nach und der Balg 2  wird sich unter Vergrösserung seiner Kammer 6 dehnen,  bis er die in     Fig.    3 dargestellte Endlage erreicht. Sobald  der Druck den Normalwert wieder erreicht, ist die Feder  12 wieder     stärker    und zieht den Balg 2 wieder zusam  men wobei die der Volumenverminderung der Kammer  6 entsprechende Luftmenge in die Reifenkammer     zurück-          gepresst    wird.  



  Druckspitzen, die den Druck in der Reifenkammer  10     schlagartig    hoch über den     Normalwert    schnellen las  sen, entstehen jedesmal wenn der Reifen über eine Bo  denunebenheit,     z.B.    über einen grossen Stein, einen Gra  ben u. dgl.     rollt    und dabei deformiert wird. Da sich der  Reifen 9 nicht oder kaum merklich dehnen kann, wür  de beim Fehlen der beschriebenen Federelemente der  entstehende Schlag     praktisch    ungedämpft auf die Rad  felge übertragen und über diese der Achse und dem  Fahrzeugrahmen übermittelt.

   Dank der beschriebenen  Federelemente nun wird statt dessen bei einer solchen  Druckspitze     ein    Teil der     in    der Reifenkammer befind  lichen Luft in die sich dehnenden     Bälge    2 der Feder  elemente entweichen. Je nach     Zahl    und Grösse der Fe  derelemente wird die Stossenergie mehr oder weniger  bei der     Deformation    der Feder oder     Federn    12 abgebaut.

    Sobald das Hindernis überwunden ist, der Reifen somit       seine    normale Form wieder     einnimmt,    fällt der Druck in  der Reifenkammer wieder auf den     Normalwert    zurück  und die durch jeden gedehnten Balg 2 aus der     Kammer     10 aufgenommene Luft wird durch die den Balg wie  derum komprimierende Feder 12 in den Reifen zurück-    gepresst.     Damit    ist die     Ausgangslage    wieder erreicht.  Beim nächsten     Überfahren    eines     Hindernisses    wieder  holt sich die Stossdämpfung in gleicher Weise.

   Die Aus  bildung der     Teleskoprohre    5, 15 als Dämpfer dient dazu  zu verhindern,     dass    die Luft aus dem oder den gedehnten  Bälgen nach     Wegfall    des Überdruckes ebenso     schlagartig     in den Reifen     zurückgepresst    wird, wie sie in den Balg  geströmt ist. Die durch den Dämpfer 5, 15 erzwungene       langsame    Rückführung der Luft aus dem gedehnten Balg  2 in die Reifenkammer 10 verhindert dies.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Stossdämpfungseinrichtung an einem mit Luftreifen versehenen Rad, insbesondere am Hinterrad eines Trak- toms, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftkammer (10) des mit einem schlauchlosen Reifen (9) ausgerüsteten Rades über die Felge (8) mit mindestens einem Feder element (1) in Verbindung steht, das einen dehnbaren Balg (2) aufweist, welcher durch eine Feder (12) entgegen dem auf ihn wirkenden normalen Reifendruck in kom primiertem Zustand gehalten ist, wobei die Federkraft dieser Feder so eingestellt ist,
    dass beim Befahren von Unebenheiten der im Reifen kurzzeitig entstehende Über druck die Federkraft überwindet, sodass Luft aus der Reifenkammer in den sich dehnenden Balg entweichen kann, wobei eine Dämpfungsvorrichtung (5, 15) vorhan den ist, welche die Rückkehr des Balges vom gedehnten in den komprimierten Zustand unter der Wirkung seiner Feder beim Wegfall des Überdruckes bremst, wodurch die Übertragung des Schlages auf die Felge zumindest gedämpft wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Stossdämpfungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungsvorrichtung als Telzskopdämpfer ausgebildet ist, dessen eines Rohr (15) mit dem beweglichen Ende des Balges und dessen anderes Rohr (5) mit dem stationären Ende des Balges verbunden ist, wobei das letztgenannte Rohr (5)
    zugleich die Verbindung zwischen der Balgkammer und der Rei fenkammer herstellt und die Dämpfungsvorrichtung als Führung für die Balgdehnung und die als Schrauben zugfeder um sie angeordnete Feder (12) dient. 2. Stossdämpfungseinrichtung nach Unteranspruch 1 dadurch gekennzeichent, dass das oder die Federelemente unmittelbar an die Radfelge montiert sind und das ge nannte mit dem stationären Ende des Balges verbundene Rohr (5) unmittelbar durch die Felge in die Reifenkam mer mündet.
    3. Stossdämpfungseinrichtung nach Unteranspruch 1-. dadurch gekennzeichnet, dass das oder die Federelemente an der Radnabe angeordnet sind und ihre Verbindung mit der Reifenkammer über flexible Leitungen durch die Felge hindurch erfolgt.
CH739265A 1965-05-26 1965-05-26 Stossdämpfungseinrichtung an einem mit Luftreifen versehenen Rad CH437005A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0214356A1 (de) * 1985-08-12 1987-03-18 Loris Michelozzi Rad eines Kraftfahrzeuges oder dergleichen mit einem mit dem Luftschlauch in Verbindung stehenden veränderlichen Füllraum zur Erhöhung der Zugkraft

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0214356A1 (de) * 1985-08-12 1987-03-18 Loris Michelozzi Rad eines Kraftfahrzeuges oder dergleichen mit einem mit dem Luftschlauch in Verbindung stehenden veränderlichen Füllraum zur Erhöhung der Zugkraft

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