CH435172A - Zündbrenner für elektronische Zündsicherungsvorrichtungen - Google Patents

Zündbrenner für elektronische Zündsicherungsvorrichtungen

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CH435172A
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CH
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flame
pilot burner
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electrodes
electrode
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CH664666A
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English (en)
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Krajc Adolf
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Junkers & Co
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q9/00Pilot flame igniters
    • F23Q9/02Pilot flame igniters without interlock with main fuel supply
    • F23Q9/04Pilot flame igniters without interlock with main fuel supply for upright burners, e.g. gas-cooker burners

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Combustion (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Zündbrenner   für elektronische    Zündsicherungsvorrichtungen   Die Erfindung bezieht sich auf einen Zündbrenner für elektronische    Zündsicherungsvorrichtungen,   mit einer    Hochfrequenz-Zündeinrichtung   und zwei der Brenneröffnung zugeordneten Zündelektroden sowie mit einer    überwachungseinrichtung   zum Überwachen der Zündflamme. 



  Derartige Zündbrenner sind bei elektronischen    Zündsicherungsvorrichtungen      bekannt,   um das Zünden des aus der Brenneröffnung austretenden Gases zu bewirken. Durch die Überwachungseinrichtung wird nach dem Zünden der Zündflamme eine Überwachung derselben vorgenommen, damit bei Ausbleiben der Gaszufuhr oder bei einer    anderen   Störung das Absperren der    Gaszufuhrleitung   erfolgt.

   Bei anderen bekannten    Zünd-      brennern   wird als Gegenelektrode für die Zündelektrode auch das Gehäuse des    Zündbrenners      verwendet,   welches in manchen Fällen auch als Gegenelektrode für die Flammenelektrode vorgesehen ist, während in anderen Fällen ausser einer oder zwei Zündelektroden noch zwei im Winkel gegenüberstehende Flammenelektroden zum Überwachen der Zündflamme angeordnet sind. In letzterem Falle ergibt sich ein verhältnismässig grosser Einsatz an hochwertigem    Elektrodenmaterial.   Um zwischen der Flammenelektrode und ihrer    Gegenelektrode   durch Flammenionisation eine elektrische Leitung zu erhalten, ist es notwendig, dass mindestens eine Flammenelektrode voll in die Flamme eintaucht.

   Dadurch ist das    Elektrodenmaterial   ständig der Hitze des Flammenkerns ausgesetzt, so dass die Haltbarkeit der Elektrode ungünstig    beeinflusst   wird. Ausserdem entsteht bei einer voll in die Flamme eintauchenden Flammenelektrode eine Elektronenemission (Sekundäremission), welche der Funktion der Zündsicherung mit Flammenionisation    entgegengerichtet   ist. Dadurch kann gegebenenfalls die Betriebssicherheit der    Zündsicherungsvorrichtung   herabgesetzt werden. 



  Aufgabe der Erfindung ist es, einen Zündbrenner mit möglichst    einfachem   Aufbau zu schaffen, bei welchem die vorstehend erwähnten Unzulänglichkeiten vermieden sind. Diese Aufgabe wird an einem Zündbrenner der eingangs erwähnten Art gemäss Erfindung dadurch gelöst, dass die Zündelektroden derart angeordnet sind, dass sie in die Flamme eintauchen und zugleich der    überwa-      chungseinrichtung   zugeordnete Flammenelektroden sind, welche mit dem Gehäuse des Zündbrenners jeweils eine durch Flammenionisation entstehende elektrische Leitung bilden. 



  Eine bevorzugte    Ausführungsform   sieht vor, dass die Spitzen der beiden Elektroden lediglich in den unsichtbaren Teil der Flamme eintauchen und dabei höchstens bis an den Flammenkern heranreichen. Ferner kann die Anordnung so getroffen sein, dass :die    Elektrodenspitzen   zueinander in einem Winkel angeordnet sind, dessen Scheitel mit der    Längsmittelachse   des Zündbrenners zusammenfällt und welcher mindestens 30  beträgt. Vorzugsweise ist vorgesehen, dass    die      Elektrodenspitzen   etwa in Höhe der halben Länge des Flammenkerns angeordnet sind. Ferner können die    Elektrodenspitzen   in der gleichen Ebene oder in zueinander parallelen Ebenen angeordnet sein. 



  Auf diese Weise sind einem Zündbrenner nur zwei Elektroden zugeordnet, die sowohl als    Funkenstrecke   ausgebildet sind und das Zünden der Flamme als auch in gleicher    Ausbildung   als Flammenfühler das überwachen der Zündflamme bewirken. Wesentlich ist    ge-      mäss   der bevorzugten    Ausführungsform   ferner, dass nur die    Elektrodenspitzen   vom unsichtbaren Teil der Flamme umgeben sind, wodurch die von der Flammenwärme beeinflusste    Elektrodenfläche   relativ klein ist.

   Durch diese Anordnung werden die mit dem unsichtbaren Teil der Flamme in Berührung kommenden    Elek-      trodenflächen   kaum    dunkelrotglühend,   so dass eine viel geringere Beanspruchung des    Elektrodenmaterials   stattfindet, als wenn die Elektrode voll    in   die Flamme eintaucht. Ausserdem wird eine Elektronenemission weitgehend unterbunden und das Flackern infolge von Schwankungen des    Ionisationsstromes   ist auf ein    Mini-      mum   herabgesetzt.

   Es ergibt sich dadurch eine optimale Anpassung an    Flammen   kleiner Leistung, wie sie bei 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Zünd- oder    Wachflammen   vorhanden ist, eine grössere Betriebssicherheit der    Zündsicherungsvorrichtung   zugleich mit längerer Lebensdauer der Elektroden.    Aus-      serdem   ist ein solcher Zündbrenner sowohl als Brenner mit oder ohne    Primärluftansaugung   verwendbar. 



  Der Gegenstand .der Erfindung wird anhand der Zeichnung in einem    Ausführungsbeispiel   näher beschrieben. 



     Fig.   1 zeigt in Ansicht einen Zündbrenner mit Zündflamme und in deren unsichtbaren Teil eintauchende Elektroden in einer bevorzugten Ausführungsform. 



     Fig.   2 ist eine Draufsicht auf einen    Zündbrenner      ge-      mäss      Fig.   1 mit einer Halteplatte in grösserem Massstab. Gemäss    Fig.   1 ist von einem an sich bekannten Zündbrenner nur der obere Teil des    Brennerrohres   10 dargestellt, welches an seinem Kopfende die Brenner- öffnung 11 aufweist. Das Kopfende des    Brennerrohres   10 ist von einem mit dem    Brennerrohr   10 verbundenen    Brennerkelch   12 umgeben, welcher einen um das Kopfende des    Brennerrohres   10 herum sich erstreckenden Entspannungsraum 13 bildet, welcher durch Drosselbohrungen 14 mit dem Inneren des    Brennerrohres   10 in    Verbindung   steht.

   Das aus der Brenneröffnung 11 austretende Gas oder    Gas-Luft-Gemisch      bildet   nach dem Zünden die Flamme 15, welche aus einem Flammenkern 16    und.   einem diesen umgebenden unsichtbaren Teil 17 besteht, während aus dem Entspannungsraum 13 heraus    Hilfs-   oder Halteflammen 18 gespeist werden. Ferner sind zwei Elektroden 20 und 21 vorgesehen, welche lediglich mit ihren Spitzen 201 bzw. 211 in den unsichtbaren Teil 17 der Flamme 15 eintauchen und dabei höchstens    bis   an den Flammenkern 16 heranreichen.    Gemäss      Fig.   2 sind die Elektrodenspitzen 201 bzw. 211 der Elektroden 20 bzw. 21 zueinander in einem Winkel angeordnet, dessen Scheitel mit der    Längsmittelachse   22 des Zündbrenners zusammenfällt.

   Dabei beträgt dieser Winkel mindestens 30' und vorzugsweise etwa 60', er kann aber auch bis 180' ausmachen. Wie die    Fig.   1 erkennen lässt, sind die Spitzen 201 bzw. 211 der Elektroden 20 bzw. 21 etwa in Höhe der halben Länge des Flammenkerns 16 angeordnet, und zwar in der gleichen Ebene. Die Höhenlage der    Elektrodenspitzen   201 bzw. 211 kann an die jeweils zur Verwendung kommende Gasart in der Weise    angepasst   werden,    .dass   ein zuverlässiges Zünden des aus der Brenneröffnung 11 austretenden Gases oder    Gas-Luft-      Gemisches   erfolgt. Dabei kann gegebenenfalls auch eine Anordnung der    Elektrodenspitzen   in zueinander parallelen Ebenen vorgenommen werden. 



  Gemäss    Fig.2   sind die Elektroden 20 und 21 in einer Platte 23 gehaltert, damit die vorstehend beschriebene Lage der    Elektrodenspitzen   201 bzw. 211 im unsichtbaren Teil der Flamme 15 sichergestellt ist. Die Elektroden 20 und 21 sind im Bereich ihrer Durchführung durch die Platte 23 hindurch von    Isoliermän-      teln   24 umgeben.

   Oberhalb dieser Isoliermäntel 24 können die Elektroden 20 bzw. 21 abgebogen oder abgewinkelt sein,    damit   die    Elektrodenspitzen   201    bzw.   211 die gewünschte Lage    einnehmen.   Es kann natürlich auch eine andere Anordnung der Elektroden 20 und 21 vorgenommen werden, wobei in jedem Falle    lediglich   die vorstehend beschriebene Lage der Spitzen 201 bzw. 211 der Elektroden 20 und 21 sichergestellt sein muss. Beispielsweise könnten die Elektroden 20    und.   21 gemäss    Fig.   1 in einem Winkel von etwa 180' angeordnet und zu beiden Seiten des    Brennerrohres   10 gehaltert sein.

   Insofern bestehen    vielfältige   Möglichkeiten für die Halterung der Elektroden 20 und 21 und dementsprechend eine Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Anordnungen von Zündbrennern. 



  Abgesehen von der unterschiedlich möglichen Halterung der Elektroden 20 und 21 sind deren Spitzen 201 bzw. 211 gemäss der    bevorzugten   Ausführungsform immer in den unsichtbaren Teil 17 der Flamme 15 eintauchend angeordnet. Durch diese vorherbestimmte Lage, welche auch die    höhenmässige   Gegenüberstellung der Spitzen 201 bzw. 211 der Elektroden 20 und 21 einschliesst, ergibt sich der wesentliche Vorteil, dass die Zündelektroden zugleich Flammenelektroden zum Überwachen der Zündflamme sind.

   Wenn    beispielsweise   die Elektrode 20 während des Zündvorganges als    Zünd-      elektrode   dient, welcher von einem    Hochfrequenz-Über-      trager   der    Zündsicherungsvorrichtung   aus Energie zugeführt wird, dann springen zwischen der Spitze 201 der als Zündelektrode dienenden Elektrode 20 Funken    zur   Spitze 211 der während des Zündvorganges als Gegenelektrode dienenden Elektrode 21 über und umgekehrt, so dass durch die Funken das aus der Brenneröffnung 11 austretende Gas gezündet werden kann. Diese    Fun-      kenstrecke   ist in der Zeichnung durch den zwischen den Spitzen 201 bzw. 211 der Elektroden 20 bzw. 21 eingetragenen Hochspannungspfeil angedeutet.

   Die Elektroden 20 und 21 dienen nach dem Zünden der Zündflamme als    Flammenelektroden,   so dass durch Flammenionisation eine elektrische Leitung zur    überwa-      chungseinrichtung   der    Zündsicherungsvorrichtung   gebildet wird, und zwar über das Gehäuse des    Zünd-      brenners,   zwischen welchem und jeder der Elektroden 20 und 21 eine elektrische Leitung entsteht, wie es in der Zeichnung durch die zu beiden Seiten des Brennerkopfes dargestellten    Ionisationspfeile   angedeutet ist. Auf diese Weise sind besondere Flammenelektroden überflüssig.

   Es ergibt sich dadurch ein sehr einfacher Aufbau eines    Zündbrenners   für elektronische    Zündsicherungs-      vorrichtungen,   welcher, wie eingangs bereits erwähnt, eine hohe Betriebssicherheit der elektronischen    Zünd-      sicherungsvorrichtung   auf eine lange Zeitdauer gewährleistet. 



  Selbstverständlich ist eine Anpassung der Einzelteile an.    verschiedene   Arten von Zündbrennern mit oder ohne    Primärluftansaugung   oder an verschiedene Zündflammen- oder    Wachflammengrössen   ohne weiteres im Rahmen der Erfindung möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zündbrenner für elektronische Zündsicherungsvor- richtungen, mit einer Hochfrequenz-Zündeinrichtung und zwei der Brenneröffnung zugeordneten Zündelek- troden sowie mit einer Überwachungseinrichtung zum Überwachen der Zündflamme, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündelektroden (20, 21) derart angeordnet sind, dass sie in die Flamme eintauchen und zugleich der Überwachungseinrichtung zugeordnete Flammenelektroden sind, welche mit dem Gehäuse des Zündbrenners jeweils eine durch Flammenionisation entstehende elektrische Leitung bilden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Zündbrenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass :die Spitzen (201, 211) der beiden Elektroden (20, 21) lediglich in den unsichtbaren Teil (17) der Flamme (15) eintauchen und dabei höchstens bis an den Flammenkern (16) heranreichen. <Desc/Clms Page number 3> 2. Zündbrenner nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrodenspitzen (201, 211) zueinander in einem Winkel angeordnet sind, dessen Scheitel mit der Längsmittelachse (22) des Zündbrenners zusammenfällt und welcher mindestens 30 beträgt. 3.
    Zündbrenner nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrodenspitzen (201, 211) etwa in Höhe der halben Länge des Flammenkerns (16) angeordnet sind. 4. Zündbrenner nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrodenspitzen (201, 211) in der gleichen Ebene angeordnet sind. S. Zündbrenner nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrodenspitzen (201, 211) in zueinander parallelen Ebenen angeordnet sind.
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