CH434352A - Elektronische Einrichtung zum automatischen Empfang von Morsezeichen - Google Patents
Elektronische Einrichtung zum automatischen Empfang von MorsezeichenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L15/00—Apparatus or local circuits for transmitting or receiving dot-and-dash codes, e.g. Morse code
- H04L15/24—Apparatus or circuits at the receiving end
- H04L15/34—Apparatus for recording received coded signals after translation, e.g. as type-characters
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Description
Elektronische Einrichtung zum automatischen Empfang von Morsezeichen Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum elektronischen und automatischen Empfang von Morse signalen, wie sie von einem Kurzwellen-Empfänger z. B. an den Kopfhörer des aufnehmenden Telegraphisten abgegeben werden. Dem die Empfangstation bedienen den Beamten wird dadurch das anstrengende Gehörab- lesen von einem Automaten abgenommen, und er kann sich darauf konzentrieren, die zu empfangende Station optimal am Empfänger einzustellen (ähnlich wie beim Fernschreiberbetrieb).
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung bei spielsweise beschrieben. Die ankommenden Morsezei chen lösen kurze elektrische Impulse hoher zeitlicher Konstanz aus, wobei z. B. Punktelemente 10;0 ms und Strichelemente 30,0 ms dauern mögen. Diese normier ten Zeichenelemente werden in einer elektronischen Schaltung integriert, wobei die nach jedem Element resultierende Ausgangsspannung die Codezahl für das betreffende Zeichenelement darstellt.
Sie wird nun ver mittels eines dreifachen binären Zählers und einer Reihe von sechs elektronischen Schaltern ET1 <B>...</B> 6 auf das richtige Speicherelement geschaltet und bis zum Auf treten des Löschimpulses, der dem Zeichenmessimpuls unmittelbar folgt, gespeichert. Dadurch wird dafür ge sorgt, dass das integrale Kriterium des ersten Zeichen elementes immer auf dem Speicherelement 1, dasjenige des zweiten Zeichenelementes immer auf dem Speicher element 2 gespeichert wird usw. (Fig. 4).
Wird die Integration mit einer Anstiegsgeschwindig keit von 100 V/sec durchgeführt, so bildet ein recht eckiger 10-ms-Impuls eine Codespannung von 1 V, ein rechteckiger 30-ms-Impuls von gleicher Amplitude eine solche von 3 V. Morsezeichen können nun aus einem bis zu sechs Elementen (Punkte oder Striche) bestehen. Die vollständige Codeziffer wird deshalb sechs stellig. Besitzt ein Symbol weniger als sechs Elemente, was z. B. bei allen Buchstaben der Fall ist, so werden die fehlenden Punkte und Striche als Nullen dargestellt.
Beispiel von einigen Codeziffern:
EMI0001.0022
Symbol <SEP> Morsecode <SEP> Codeziffer
<tb> a <SEP> .- <SEP> 130000
<tb> b <SEP> 311100
<tb> c <SEP> 313100
<tb> 1 <SEP> . <SEP> ---- <SEP> 133330
<tb> 333111
<tb> ? <SEP> 113311
<tb> <B>USW.</B> Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass dadurch die entstehenden Codeziffern der Morsesymbole von der Zeichengeschwindigkeit und der Qualität der Ta- stung praktisch unabhängig werden (Fig. 1).
Die Decodierung der Codeziffern erfolgt nach der Abgabe eines Messimpulses durch sechs Potentiakrigger- reihen, welche über die entsprechenden UND -Tore mit der Anzeigeschaltung verbunden sind. Potential- trigger sind Schaltungen, die nur dann Einheitsspannung (z. B. 1 V) am Ausgang abgeben, wenn die Eingangs spannung eine ganz bestimmte Grösse (z. B. 3 V) hat. Weicht sie nach oben oder unten von dieser ab, so fällt die Ausgangsspannung auf Null ab.
Für den De coder der vorliegenden Elektronik sind 0-V-, 1-V- und 3-V-Potentialtrigger notwendig.
Fig. 4 zeigt das vollständige Blockschema eines Aufnahmeautomaten nach dieser Konzeption. Die Ein gangsschaltung, bestehend aus deinem 1000-Hz-Filter (Bandbreite 200 Hz) sorgt dafür, dass unerwünschte Störungen (QRM, QRN; Rauschen) vom Schmitt-Trig- ger möglichst ferngehalten werden. Letzterer ist das zentrale Organ für die Steuerung aller Impulsabläufe der Schaltung. Er gibt den vom Empfänger abgegebenen eventuell verschliffenen Impulsen eine einwandfreie Flanke. Ferner werden die Geräuschanteile zwischen den Zeichenelementen unterdrückt.
Die Ladung der Speicherelemente erfolgt durch einen mit dem Zähl vorgang gekoppelten Impuls. Nach erfolgter Speiche rung und Öffnung des Schalters wird die Integrations schaltung wieder vollständig entladen (Löschimpuls). Am Schluss des Zeichens, d. h. 100 ms (einstellbar) nach dem letzten Impuls des Schmitt-Triggers, fällt der Start-Stop-Flip-Flop SS-FF in die Ruhelage zurück und löst dadurch den Hauptmessimpuls aus.
Durch diesen werden jetzt gleichzeitig alle elektronischen Tore ET7 <B>...</B> 12 zum Decoder für die Zeit von z. B. 10 ms geöffnet. Alle sechs Informationen, die in den Speicher kapazitäten vorhanden sind, gelangen auf die Poten- tialtrigger des Decoders. Torschaltungen sorgen dafür, dass nur dasjenige Symbol angesteuert wird, welches in der Codeziffer mit dem eingegebenen Code überein stimmt.
Nach erfolgter Anzeige sorgt ein weiterer 10-ms-Impuls für die vollständige Entladung der Spei cherkondensatoren. Nachher ist die Apparatur für das nächste Zeichen aufnahmebereit.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elektronische Einrichtung zum automatischen Emp fang von Morsezeichen ab Kurzwellen-Empfänger, ge- kennzeichnet durch einen Impulsformer, um die an kommenden Zeichen in jeweils kürzere, in der Ampli tude und der Zeitdauer konstante, rechteckige Impulse umzuformen, durch eine Integrierschaltung, in welcher diese Impulse einzeln integriert werden und durch einen Speicher, welcher die zwei verschiedenen Inte- grations-Spannungen als Codeziffern bis zum Schluss des Zeichens speichert,wobei diese Spannungen den zwei verschiedenen Zeichenelementen des im Maximum sechs Elemente aufweisenden Morsealphabets entspre chen und bei Zeichen mit weniger als sechs Zeichen elementen die fehlenden Elemente durch die Spannung Null dargestellt werden. UNTERANSPRUCH Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Decodierung der sechsstelligen Code zahl sechs Potentialtriggerreihen vorhanden sind, wel che über eUND -Tore mit einer Anzeigeschaltung, die z. B. eine Lampe oder einen Auslösemagnet enthält, verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1156865A CH434352A (de) | 1965-08-13 | 1965-08-13 | Elektronische Einrichtung zum automatischen Empfang von Morsezeichen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1156865A CH434352A (de) | 1965-08-13 | 1965-08-13 | Elektronische Einrichtung zum automatischen Empfang von Morsezeichen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH434352A true CH434352A (de) | 1967-04-30 |
Family
ID=4374740
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1156865A CH434352A (de) | 1965-08-13 | 1965-08-13 | Elektronische Einrichtung zum automatischen Empfang von Morsezeichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH434352A (de) |
-
1965
- 1965-08-13 CH CH1156865A patent/CH434352A/de unknown
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