CH434352A - Elektronische Einrichtung zum automatischen Empfang von Morsezeichen - Google Patents

Elektronische Einrichtung zum automatischen Empfang von Morsezeichen

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CH434352A
CH434352A CH1156865A CH1156865A CH434352A CH 434352 A CH434352 A CH 434352A CH 1156865 A CH1156865 A CH 1156865A CH 1156865 A CH1156865 A CH 1156865A CH 434352 A CH434352 A CH 434352A
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CH
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morse code
electronic device
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CH1156865A
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Friedrich Hans
Original Assignee
Friedrich Hans
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L15/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving dot-and-dash codes, e.g. Morse code
    • H04L15/24Apparatus or circuits at the receiving end
    • H04L15/34Apparatus for recording received coded signals after translation, e.g. as type-characters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Circuits Of Receivers In General (AREA)

Description


  Elektronische Einrichtung zum automatischen Empfang von Morsezeichen    Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum  elektronischen und automatischen Empfang von Morse  signalen, wie sie von einem Kurzwellen-Empfänger z. B.  an den Kopfhörer des aufnehmenden Telegraphisten  abgegeben werden. Dem die     Empfangstation    bedienen  den Beamten wird dadurch das anstrengende     Gehörab-          lesen    von einem Automaten     abgenommen,    und er kann  sich darauf konzentrieren, die zu empfangende Station  optimal am Empfänger einzustellen (ähnlich wie beim       Fernschreiberbetrieb).     



  Die Erfindung     wird    anhand der Zeichnung bei  spielsweise beschrieben. Die     ankommenden    Morsezei  chen lösen kurze elektrische Impulse hoher zeitlicher  Konstanz aus, wobei z. B. Punktelemente 10;0 ms und  Strichelemente 30,0 ms dauern mögen. Diese normier  ten Zeichenelemente werden in einer elektronischen  Schaltung integriert, wobei die nach jedem Element  resultierende Ausgangsspannung die Codezahl     für    das  betreffende Zeichenelement darstellt.

   Sie wird nun ver  mittels eines dreifachen binären Zählers und einer Reihe  von sechs elektronischen     Schaltern        ET1   <B>...</B> 6 auf das  richtige Speicherelement geschaltet und bis zum Auf  treten des Löschimpulses, der dem     Zeichenmessimpuls     unmittelbar folgt, gespeichert. Dadurch     wird    dafür ge  sorgt, dass das integrale     Kriterium    des ersten Zeichen  elementes immer auf dem     Speicherelement    1, dasjenige  des zweiten Zeichenelementes     immer    auf dem Speicher  element 2 gespeichert wird usw.     (Fig.    4).  



  Wird die Integration mit einer Anstiegsgeschwindig  keit von 100     V/sec    durchgeführt, so     bildet    ein recht  eckiger     10-ms-Impuls    eine Codespannung von 1 V,  ein rechteckiger     30-ms-Impuls    von gleicher Amplitude  eine solche von 3 V. Morsezeichen können nun aus  einem bis zu sechs Elementen (Punkte oder Striche)  bestehen. Die vollständige Codeziffer wird deshalb sechs  stellig. Besitzt ein Symbol weniger als sechs Elemente,  was z. B. bei allen Buchstaben der Fall ist, so werden  die fehlenden Punkte und Striche als Nullen dargestellt.

      Beispiel von einigen     Codeziffern:     
EMI0001.0022     
  
    Symbol <SEP> Morsecode <SEP> Codeziffer
<tb>  a <SEP> .- <SEP> 130000
<tb>  b <SEP> 311100
<tb>  c <SEP> 313100
<tb>  1 <SEP> . <SEP> ---- <SEP> 133330
<tb>  333111
<tb>  ? <SEP> 113311
<tb>  <B>USW.</B>       Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass dadurch  die entstehenden Codeziffern der Morsesymbole von  der     Zeichengeschwindigkeit    und der Qualität der     Ta-          stung    praktisch unabhängig werden     (Fig.    1).  



  Die     Decodierung    der     Codeziffern    erfolgt nach der  Abgabe eines     Messimpulses    durch sechs     Potentiakrigger-          reihen,    welche über die entsprechenden      UND -Tore     mit der     Anzeigeschaltung    verbunden sind.     Potential-          trigger    sind Schaltungen, die nur dann Einheitsspannung  (z. B. 1 V) am Ausgang abgeben, wenn     die    Eingangs  spannung     eine    ganz bestimmte Grösse (z. B. 3 V) hat.  Weicht sie nach oben oder unten von dieser ab, so  fällt die Ausgangsspannung auf Null ab.

   Für den De  coder der vorliegenden Elektronik sind 0-V-, 1-V- und       3-V-Potentialtrigger    notwendig.  



       Fig.    4 zeigt das vollständige Blockschema eines  Aufnahmeautomaten nach dieser Konzeption. Die Ein  gangsschaltung, bestehend aus deinem     1000-Hz-Filter          (Bandbreite    200 Hz) sorgt dafür, dass unerwünschte  Störungen     (QRM,        QRN;    Rauschen) vom     Schmitt-Trig-          ger        möglichst    ferngehalten werden. Letzterer ist das  zentrale Organ für die Steuerung aller Impulsabläufe  der Schaltung. Er gibt den vom Empfänger abgegebenen  eventuell verschliffenen Impulsen eine einwandfreie  Flanke. Ferner werden die     Geräuschanteile    zwischen      den Zeichenelementen unterdrückt.

   Die Ladung der  Speicherelemente erfolgt durch     einen    mit dem Zähl  vorgang gekoppelten Impuls. Nach erfolgter Speiche  rung und Öffnung des Schalters     wird    die Integrations  schaltung wieder vollständig entladen     (Löschimpuls).     Am Schluss des Zeichens, d. h. 100 ms     (einstellbar)     nach dem letzten     Impuls    des     Schmitt-Triggers,    fällt  der     Start-Stop-Flip-Flop        SS-FF    in die Ruhelage zurück  und löst dadurch den     Hauptmessimpuls    aus.

   Durch  diesen werden jetzt gleichzeitig alle elektronischen Tore       ET7   <B>...</B> 12 zum Decoder     für    die Zeit von z. B. 10 ms  geöffnet. Alle sechs     Informationen,        die    in den Speicher  kapazitäten vorhanden sind, gelangen auf die     Poten-          tialtrigger    des Decoders. Torschaltungen sorgen     dafür,     dass nur     dasjenige    Symbol     angesteuert    wird, welches in  der     Codeziffer        mit    dem eingegebenen Code überein  stimmt.

   Nach erfolgter Anzeige sorgt ein weiterer       10-ms-Impuls    für die vollständige Entladung der Spei  cherkondensatoren. Nachher ist die Apparatur für das  nächste Zeichen aufnahmebereit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektronische Einrichtung zum automatischen Emp fang von Morsezeichen ab Kurzwellen-Empfänger, ge- kennzeichnet durch einen Impulsformer, um die an kommenden Zeichen in jeweils kürzere, in der Ampli tude und der Zeitdauer konstante, rechteckige Impulse umzuformen, durch eine Integrierschaltung, in welcher diese Impulse einzeln integriert werden und durch einen Speicher, welcher die zwei verschiedenen Inte- grations-Spannungen als Codeziffern bis zum Schluss des Zeichens speichert,
    wobei diese Spannungen den zwei verschiedenen Zeichenelementen des im Maximum sechs Elemente aufweisenden Morsealphabets entspre chen und bei Zeichen mit weniger als sechs Zeichen elementen die fehlenden Elemente durch die Spannung Null dargestellt werden. UNTERANSPRUCH Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Decodierung der sechsstelligen Code zahl sechs Potentialtriggerreihen vorhanden sind, wel che über eUND -Tore mit einer Anzeigeschaltung, die z. B. eine Lampe oder einen Auslösemagnet enthält, verbunden sind.
CH1156865A 1965-08-13 1965-08-13 Elektronische Einrichtung zum automatischen Empfang von Morsezeichen CH434352A (de)

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