CH428482A - Schloss mit Schlüsselpfeife für Links- und Rechtsgebrauch - Google Patents
Schloss mit Schlüsselpfeife für Links- und RechtsgebrauchInfo
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- CH428482A CH428482A CH847764A CH847764A CH428482A CH 428482 A CH428482 A CH 428482A CH 847764 A CH847764 A CH 847764A CH 847764 A CH847764 A CH 847764A CH 428482 A CH428482 A CH 428482A
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- lock
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Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B63/00—Locks or fastenings with special structural characteristics
- E05B63/04—Locks or fastenings with special structural characteristics for alternative use on the right-hand or left-hand side of wings
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C9/00—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
- E05C9/08—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with a rotary bar for actuating the fastening means
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- Structural Engineering (AREA)
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Description
Schloss mit Schlüsselpfeife für Links- und Rechtsgebrauch Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Schloss für Links- und Rechtsgebrauch mit Riegel, mit Zuhaltung und mit einer Schlüsselpfeife.
Es gibt schon Schlösser mit Schlüsselpfeifen, die durch eine Umstellung sowohl für Links- wie auch für Rechtsgebrauch verwendet werden können. Bei diesen Schlössern muss die Schlüsselpfeife je nach Links- oder Rechtsgebrauch verstellt werden, sei es durch Umstek- ken des Deckbleches, sofern die Schlüsselpfeife auf die sem angebracht ist oder sei es durch Schwenken eines die Schlüsselpfeife tragenden Armes. Beide Lösungen sind mit dem Nachteil verbunden, dass entweder ein Teil des Schlosses demontiert oder dass eine Befestigungs schraube gelöst werden muss.
Sowohl im einen wie im andern Fall kann dabei ein Bestandteil des Schlosses verlorengehen.
Zweck der Erfindung ist, diesen Mangel zu beheben. Die Erfindung besteht darin, dass die auf dem Deck blech des Schlosses fest angebrachte Schlüsselpfeife zwei um l80 versetzte Schlitze aufweist, so dass dement sprechend der Schlüssel in zwei einander um 180 ge genüberliegenden Positionen in die Schlüsselpfeife ge steckt werden kann.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen beispielsweise eine Ausführungsform des erfindungsgemässen Schlos ses, und zwar gekuppelt mit einer Espagnolettestange, wie sie z. B. für Türen von Schränken oder anderen Möbeln verwendet wird.
Darin sind: Fig. 1 eine Ansicht des Schlosses mit der geschlitz ten Pfeife und der Espagnolettestange von der Schlüssel lochseite her gesehen; Fig.2 eine Ansicht des Schlosses, eingestellt für Rechtsgebrauch unter Weglassung des Deckbleches; Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie 3-3; Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie 4-4.
Am Gehäuseteil 1 ist das Deckblech 2 befestigt, welches eine Führung 3 für den Mitnehmer 5 der pro- filierten und drehbaren Espagnolettestange 4 aufweist. Die Espagnolettestange 4 steckt verschiebbar in dem Mitnehmer 5, der mit einem Zapfen 6 versehen ist, wel- eher in eine Aussparung 7 des Riegels 17 eingreift. Eine Verschiebung des Riegels 17 hat dadurch eine Dreh bewegung der Espagnolettestange 4 zur Folge.
Auf dem Deckblech 2 ist weiter die geschlitzte Schlüsselpfeife 8 fest angebracht. Ein gestanztes Doppelschlüsselloch 9 ermöglicht das Einstecken des Schlüssels in zwei Stellun gen, die um 180 gegeneinander verdreht sind. Durch eine Aussparung 10 im Deckblech 2 ragt ein Lappen 11 der Schlossfeder 12. Die Aussparung 10 weist dabei zwei Kulissen L und R auf. Wird der Federlappen 11 in die Kulisse L geschoben, so ist das Schloss für Links gebrauch eingestellt und analog in der Kulisse R für Rechtsgebrauch. In der Folge wird im Detail erklärt, wie die Umstellung von Links- auf Rechtsgebrauch vorge nommen wird.
Ist dabei das Schloss wie in Figur 1 auf Rechtsgebrauch eingestellt, so versperrt die speziell aus gebildete Schlossfeder 12 mit ihrem Arm 13 die für den Linksgebrauch bestimmte Schlüssellochhälfte, was aus Figur 1 deutlich hervorgeht. Ganz analog wird bei Um stellung auf Linksgebrauch das für den Rechtsgebrauch bestimmte Schlüsselloch von der Schlossfeder 12 ver sperrt.
Die Zuhaltung 14 weist zwei umgebogene Lappen 15 auf, die mit zwei Nocken 16 im Riegel<B>17</B> zusammen arbeiten. Die Lappen 15 greifen in Aussparungen 18 ein, die zur Führung der Zuhaltung im Gehäusekasten 1 angebracht sind. Dadurch werden die auf die verschieb bare Zuhaltung 14 wirkenden Kräfte direkt auf den Schlosskasten 1 übertragen. Im Gegensatz dazu ist nor malerweise die Zuhaltung um einen Bolzen drehbar ge lagert, so dass die Kräfte über den Bolzen auf den Ka sten abgeleitet werden müssen.
Bei dem vorliegenden Schloss ist je ein Lappen 15 und ein Nocken 16 für Links- resp. Rechtsgebrauch bestimmt. Die Schlossfeder 12 greift mit ihren Enden 19 unter die freigestellten Enden des abgebogenen Lappens 20 der Zuhaltung 14 und ist des weiteren in den Schlitzen 21 der auf der Zu haltung 14 angebrachten Warzen 22 geführt. Die in der Fig. 2 für Rechtsgebrauch eingestellte Schlossfeder 12 drückt dabei die Zuhaltung 14 nach unten und verriegelt so durch das Ineinandergreifen des entsprechenden Lap pens 15 mit der
Hinterkante des entsprechenden Nok- kens 16 den Riegel 17. Erst beim Anheben der Zuhal- tung 14 durch Drehen des Schlüssels wird der Riegel 17 freigegeben.
Ein Weiterdrehen des Schlüssels bringt den Schlüsselbart mit dem Steg 23 des Riegels 17 in Berüh rung und zieht den Riegel 17 bei Weiterdrehen des Schlüssels zurück. In offener Stellung ist dabei der Lap pen 15 mit der Vorderkante des Nockens 16 im Eingriff und verriegelt so den Riegel 17 in der geöffneten Stel lung.
Die Sehlossfeder 12 wird zwischen dem in den Schlosskasten 1 eingenieteten Zapfen 24 und der Ka stenwand 25 so geführt, .dass sie sich leicht von Hand von der Stellung für Rechtsgebrauch in die Stellung für Linksgebrauch verschieben lässt.
Wird die Schlossfeder 12 in die Stellung für Linksgebrauch gebracht, so drückt die Schlossfeder die Zuhaltung in der Fig. 2 nach oben. Auf dem Zapfen 24 wird zudem mit der Schraube 26 das Deckblech 2 befestigt.
Die Umstellung dieses Schlosses von Links- auf Rechtsgebrauch lässt sich also vornehmen, ohne dass irgendein Bestandteil des Schlosses zerlegt oder irgend wie demontiert werden müsste.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schloss für Links- und Rechtsgebrauch mit Riegel, mit Zuhaltung und mit Schlüsselpfeife, dadurch gekenn- zeichnet, dass die auf dem Deckblech fest angebrachte Schlüsselpfeife zwei um 180 versetzte Schlitze aufweist, so dass dementsprechend der Schlüssel in zwei einander um 180' gegenüberliegenden Positionen in die Schlüs- selpfeife gesteckt werden kann.UNTERANSPRÜCHE 1. Schloss nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schlossfeder so ausgebildet ist, dass sie in der Stellung für Rechtsgebrauch das Schlüsselloch für Linksgebrauch versperrt und umgekehrt.2. Schloss nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Lappen der Zuhaltung in Aussparun- gen des Schlosskastens eingreifen, wodurch die Ver- riegelungskräfte über die Zuhaltung direkt vom Schloss kasten aufgenommen werden. 3. Schloss nach Unteranspruch 2, dadurch Bekenn zeichnet, dass die Zuhaltung seitlich verschiebbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH847764A CH428482A (de) | 1964-06-29 | 1964-06-29 | Schloss mit Schlüsselpfeife für Links- und Rechtsgebrauch |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH847764A CH428482A (de) | 1964-06-29 | 1964-06-29 | Schloss mit Schlüsselpfeife für Links- und Rechtsgebrauch |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH428482A true CH428482A (de) | 1967-01-15 |
Family
ID=4340971
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH847764A CH428482A (de) | 1964-06-29 | 1964-06-29 | Schloss mit Schlüsselpfeife für Links- und Rechtsgebrauch |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH428482A (de) |
-
1964
- 1964-06-29 CH CH847764A patent/CH428482A/de unknown
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