CH426243A - Verfahren zum Herstellen von Spanplatten - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Spanplatten

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CH426243A
CH426243A CH1568565A CH1568565A CH426243A CH 426243 A CH426243 A CH 426243A CH 1568565 A CH1568565 A CH 1568565A CH 1568565 A CH1568565 A CH 1568565A CH 426243 A CH426243 A CH 426243A
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CH
Switzerland
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press
cake
pressing
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Application number
CH1568565A
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English (en)
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Erwin Dr Schnitzler
Original Assignee
Erwin Dr Schnitzler
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N3/00Manufacture of substantially flat articles, e.g. boards, from particles or fibres
    • B27N3/08Moulding or pressing

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


      Verfahren        zum    Herstellen von Spanplatten    Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum  Herstellen von Spanplatten aus einem     Spankuchen,     der aus Spänen und unter Anwendung von Hitze aus  härtenden Bindemitteln oder Leimstoffen besteht und  in einem ersten Verfahrensgang unter weitgehender  Vermeidung einer Wärmeeinwirkung     vorgepresst    und  dann in einer Heizpresse zwischen erhitzten Pressen  platten fertiggepresst wird.  



  Bei den seither bekannten Verfahren werden die  Späne in einer für den     Spankuchen    erforderlichen  Menge auf Förderunterlagen, beispielsweise auf     För-          derbleche,        aufgesiebt    oder aufgeschüttet.

   Die Span  kuchen werden dann mit oder ohne     Vorpressung        ein-          schliesslich    ihrer Transportunterlagen in die     Heiz-          presse    eingefahren und dort     fertiggepresst.    Bei diesen  Verfahren verlassen die Förderunterlagen die     Heiz-          presse    erst am Ende des Pressvorganges zusammen  mit den fertiggepressten Spanplatten.  



  Es sind auch bereits     Herstellungsverfahren    für  Spanplatten bekannt geworden, bei denen die Span  kuchen unter hohem Druck, jedoch unter weitgehen  der Vermeidung einer Wärmeeinwirkung,     vorgepresst     werden.     Anschliessend    an diesen     Vorspressvorgang     wird dann der     Spankuchen    von seinem Förderblech  in die Heizpresse abgeschoben. Hierbei kann der       Spankuchen    ohne Förderbleche in der Presse ver  dichtet und     verpresst    werden. Dieses Verfahren hat  jedoch den Nachteil, dass eine     Vorpresse,    die von  einer genügend schweren Ausführung sein muss, not  wendig ist.

   Hierdurch entstehen bei kleineren     Press-          anlagen    eine wesentliche Verteuerung und     Kompli-          zierung    des Maschinensystems.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe     zugrunde,    ein  insbesondere bei kleineren Anlagen verwendbares  Herstellungsverfahren zu schaffen, das mit wesentlich    geringerem Aufwand an Maschinen durchführbar ist.  Das erfindungsgemässe Verfahren zum Herstellen  von Spanplatten der     eingangs    beschriebenen Art  zeichnet sich dadurch aus, dass das     Vorpressen    und  das     Fertigpressen    in der gleichen Presse     erfolgt,

       jedoch zum     Vorpressen    des     Spankuchens    zwischen  diesem und den     Pressenplatten        Dämmstoffzwischen-          lagen    zur Wärmedämmung verwendet werden. Diese       Dämmstoffzwischenlagen    verhindern während     des          Vorpressvorganges,    bei dem der     Spankuchen    erheb  lich verdichtet werden muss, dass die im     Spankuchen     enthaltenen Bindemittel oder Leimstoffe     aushärten,     bevor der     Spankuchen    ausreichend verdichtet ist.

         Zweckmässigerweise    werden als     Dämmstoffzwi          schenlagen    Schutzplatten vorgesehen, die vor dem  Fertigpressen aus der Presse ausgefahren werden. Als  besonders zweckmässig hat es sich erwiesen, als     För-          derunterlage    für den     Spankuchen    eine als Dämm  stoffzwischenlage wirkende Schutzplatte zu verwen  den. Die     Dämmstoffzwischenlage    kann auch aus  einer mit dem     Spankuchen    und somit nach dem Pres  sen mit der Spanplatte verbundenen kondensations  hemmenden Aussenschicht bestehen.  



  Das     Vorpressen    kann zwischen Metallblechen  oder Zwischenlagen aus einem isolierenden Material       durchgeführt    werden. Bei Verwendung von Metall  blechen muss jedoch so ausreichend rasch gearbeitet  werden, dass während des     Vorpressens    die Wärme  übertragung durch die Metallplatte nicht     allzu    stö  rend auf die     Spankuchenoberfläche    wirkt. Es ist  leicht einzusehen, dass ein solches Vorgehen recht  viel Sorgfalt verlangt und dass es auch mit     einem    ge  wissen Risiko verbunden ist. Daher wird man vor  zugsweise die untere und obere Platte als     Wärme-          dämmplatte    ausführen.

   Dabei ist es aus mehreren           Gründen        zweckmässig,    die     untere    Platte gleichzeitig  als Förderplatte     auszubilden,        während    die obere  Platte eine zusätzliche     Wärmeschutzplatte    ist.  



  Nachstehend ist das     erfindungsgemässe    Verfah  ren an einem     Ausführungsbeispiel        näher    beschrieben  und     erläutert.    Zunächst wird eine an der Unterseite  wärmedämmend     wirkende    als Förderunterlage die  nende Platte der     Spankuchen        in    der erforderlichen  Höhe aufgebracht, z. B. aufgestreut oder     aufgesiebt,     und mit dieser Platte als Förderunterlage zusammen  in die Heizpresse eingefahren.

   Ausserdem wird ober  halb des     Spankuchens    eine Schutzplatte     in    die Presse  eingefahren, die die Oberseite des     Spankuchens    ge  gen die     Wärmeeinwirkung    der stark     aufgeheizten          Pressenplatten    abschirmt. Die Presse     wird        dann    ge  schlossen und der Kuchen unter hohem Druck auf  das notwendige Mass verdichtet.

   Diese     Vorverdich-          tung    läuft sehr rasch ab und wird durch sofortiges  erneutes     Öffnen    der Presse     beendigt.    Die als     Förder-          unterlage    dienende untere Schutzplatte sowie die  obere Schutzplatte werden dann aus der Presse aus  gefahren. Dabei wird der     Spankuchen        in    der Presse  festgehalten. Anschliessend wird die Presse erneut  geschlossen.

   Beim Fertigpressen     kann    von den er  hitzten     Pressenplatten    die zum Aushärten des Binde  mittels     erforderliche    Wärmemenge übertragen wer  den, wobei gleichzeitig der Sparkuchen weiter ver  dichtet wird. Nach dem erneuten öffnen der Presse  kann die     fertiggepresste    Spanplatte ausgefahren wer  den.  



  Durch die     erfindungsgemässe    Verwendung von  den Wärmeübergang erschwerenden Schutzplatten  wird verhindert, dass die     Bindemittel    oder     Leimstoffe     vorzeitig aushärten und dadurch den     Vorpressvor-          gang    erschweren oder unmöglich machen.

   Während  des     Vorpressvorganges    wird die Wärmeübertragung  von der Heizplatte der Presse auf den Sparkuchen  von unten her durch die als Förderunterlage dienende       Schutzplatte    und von oben durch die obere Schutz  platte     vermieden.    Da die     Vorverdichtung    sehr rasch  abläuft, genügt bereits eine     verhältnismässig        geringe          Wärmedämmwirkung    dieser beiden Platten.  



  Bei dem     erfindungsgemässen        Verfahren    ist es     in     bekannter Weise     vorteilhaft,    dass die     Förderunterla-          gen        in    der Presse     nicht    vorgewärmt werden     müssen       und nicht dem hohen Verschleiss durch     thermische     Verformung unterworfen sind.

       Darüberhinaus    ist es  von entscheidendem Vorteil, dass bei dem     erfin-          dungsgemässen    Herstellungsverfahren der Einsatz  einer speziellen     Vorpresse    sich erübrigt, weil sowohl  der der     Vorverdichtung    dienende     Vorpressvorgang     als auch der     Fertigpressvorgang,    bei dem die     Binde-          mittel    aushärten,     in    ein- und derselben Presse durch  geführt werden     können.    Hierdurch wird eine wesent  liche Einsparung an maschinellem Aufwand erzielt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Herstellen von Spanplatten aus einem Spankuchen, der aus Spänen und unter An wendung von Hitze aushärtenden Bindemitteln oder Leimstoffen besteht und in einem ersten Verfahrens- vorgang unter weitgehender Vermeidung einer Wär meeinwirkung vorgepresst und dann in einer Heiz- presse zwischen erhitzten Pressenplatten fertigge- presst wird,
    dadurch gekennzeichnet, dass das Vor pressen und das Fertigpressen in derselben Presse erfolgt, wobei jedoch zum Vorpressen des Sparku chens zwischen diesem und den Pressenplatten Zwi schenlagen vorgesehen werden, die den Wärmeüber gang von den Pressenplatten auf den Sparkuchen erschweren. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Zwischenlagen Schutzplatten, vorzugsweise aus Dämmstoff, verwendet werden, die vor dem Fertigpressen aus der Presse ausgefahren werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Zwi schenlage eine dem Sparkuchen zugeordnete kon densationshemmende Aussenschicht verwendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sparku chen auf einer als Förderunterlage dienenden Platte, die gleichzeitig als Wärmedämmplatte wirkt, in die Presse eingefahren wird.
CH1568565A 1965-10-29 1965-11-12 Verfahren zum Herstellen von Spanplatten CH426243A (de)

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