CH424191A - Führungslehre für Abstrichlatten - Google Patents
Führungslehre für AbstrichlattenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F21/00—Implements for finishing work on buildings
- E04F21/02—Implements for finishing work on buildings for applying plasticised masses to surfaces, e.g. plastering walls
- E04F21/04—Patterns or templates; Jointing rulers
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Description
Führungslehre für Abstrichlatten Die Erfindung betrifft eine Führungslehre für Abstrichlatten zum Bemessen der Verputzschicht an Mauerwänden.
Erfindungsgemäss ist die Führungslehre gekenn zeichnet durch zwei zwangläufig parallel und im gegenseitigen Abstand verstellbare und feststellbare Schienen zum Anbringen an Stirnseiten von Mauer wänden, insbesondere Türdurchbrüchen.
Weitere Merkmale ergeben sich aus den Unter ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung, in welch letzterer rein beispielsweise eine Ausfüh rungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt ist. Es zeigen: Fig. 1 die Führungslatte in Ansicht, im zusam mengefügten Zustand der Schienen, Fig.2 ein Mauerendstück im Horizontalschnitt mit angelegter Führungslehre, Fig. 3 die Führungslehre in Ansicht, in maximal geöffnetem Zustand, Fig.4 einen Schnitt nach A-A der Fig.3, in vergrössertem Massstab.
Gemäss der dargestellten Ausführung weist die Führungslehre zwei L-förmige Profilschienen 1 von einer Länge auf, die etwa der Höhe einer Türöffnung in einer Mauer entspricht. Die Schienen 1 sind durch eine Parallelführung miteinander verbunden, um sie zwangläufig parallel und im gegenseitigen Abstand verstellbar und feststellbar zu machen. Die Parallelführung ist durch zwei Zwischenstücke 2 gebildet, indem die einen Enden der Zwischen stücke 2 an der einen und die anderen Enden an der anderen Schiene 1 angelenkt sind.
Die Anlenk- stellen befinden sich an den breiteren Schenkeln 1a der L-Profilschienen 1, die demgemäss in ihrer Lage einander entgegengerichtet sind, so dass die schmäleren Schenkel 1b der Schienen 1 sich recht winklig von der Ebene der breiteren Schenkel ab- heben und die Zwischenstücke 2 sich praktisch in dem Raum befinden, der durch die Zwischenstück- Anliegefläche auf den Schienen und der Höhe der schmalen Schienenschenkel 1b gegeben ist.
Die Zwi schenstücke 2 sind durch kurze Gelenk-Nietbolzen 4 an den Schienen angelenkt und gehaltert.
An einer der Anlenkstellen ist ein Spannkörper zum Feststellen der Schienen in verschiedenen ab- ständlichen Parallelstellungen vorhanden. Der Spann körper besteht aus einer Flügelmutter 5, die sich auf einem Gelenkbolzen 3 ein- und ausschrauben lässt, der fest im breiten Schenkel 1a der einen Schiene sitzt, wodurch das betreffende Zwischen stück und damit die ganze Parallelführung in einer beliebigen Parallellage der Schienen 1 zwischen der zusammengerückten Stellung nach Fig. 1 und der voll geöffneten Stellung nach Fig. 3 feststellbar ist.
Um eine gute Klemmwirkung zu erzielen, ist der Flügelmutter 5 eine Unterlagscheibe 6 zugeordnet, die zweckmässigerweise eine Federscheibe sein kann. Anstelle der Flügelmutter 5 kann auch eine Mutter mit Hebelhandgriff vorgesehen sein.
Zweckmässigerweise können die Schienen 1 und die Zwischenstücke 2 aus Leichtmetall oder Kunst stoff bestehen, damit sie leicht, handlich und dauer haft sind, im Gegensatz zu Holzlatten, die Feuchtib keit und Mörtel aufnehmen, sich verziehen und schlecht reinigen lassen.
Die Wirkungs- und Gebrauchsweise der beschrie benen und dargestellten Lehre ist wie folgt: Die Lehre, deren Schienen 1 etwa die Länge der Höhe eines Türdurchbruches in einer Mauer aufweisen, wird mit der Schienenflachseite gegen die Stirnseite 7a des Durchbruches der Mauer 7 angelegt (Fig.2), wobei der Abstand der Schienen so eingestellt und durch Anziehen der Flügelmutter 5 festgestellt wird, dass die Gesamtbreite a der Lehre auf beiden Seiten über die Dicke b der Mauer je um die Stärke c der aufzutragenden Verputzs'chicht (Grundputz, Abreibputz, Edelputz,
Gipsputz) hin ausragt.
Die Lehre wird in beliebiger Weise, z. B. durch Spannlatten, in ihrer Lage festgehalten. An einer Stelle der Mauerwand, die etwa soweit von der Stirnwand 7a entfernt ist, wie die Länge der Abstrich latte 8 beträgt, ist eine einfache Latte festgehalten, die eine Dicke entsprechend der Stärke c der auf zutragenden Verputzschicht aufweist. Wird nun der Verputz aufgetragen, so wird die Abstrichlatte 8 einerseits an der Lehre, d. h.
längs des betreffenden Schenkels 1b der Schiene 1 und anderseits an der an der Mauer befestigten einfachen Latte geführt, so dass die Bildung eines gleichmässigen Verputzes 9 von konstanter Dicke c gewährleistet ist. Mit einer einzigen Lehre zugleich der Verputz auf beiden Wandflächen angebracht werden.
Es kann ferner je eine Lehre an der einen Stirnwand des Mauerdurchbruches und eine zweite an der gegenüberliegenden Stirnwand angelegt und beide Lehren durch Verspannglieder, z. B. Keilhöl zer, an den Stirnwänden festgehalten werden.
Die Hauptvorteile der dargestellten Führungs- lehre bestehen darin, dass sie auf verschiedenen Mauerstärken und zugleich für beide Wandflächen einer Mauer einstellbar ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Führungslehre für Abstrichlatten zum Bemessen der Verputzschicht an Mauerwänden, gekennzeich net durch zwei zwangläufig parallel und im gegen seitigen Abstand verstellbare und feststellbare Schie- nen zum Anbringen an Stirnseiten von Mauerwän den, insbesondere Türöffnungen. UNTERANSPRÜCHE 1.Lehre nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schienen durch mindestens zwei gleichlange Zwischenstücke miteinander verbunden sind, indem die einen Enden der Zwischenstücke an der einen Schiene und die anderen Enden der Zwi schenstücke an der anderen Schiene angelenkt sind. 2. Lehre nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einer Anlenkstelle ein Spannkörper zum Feststellen der Schienen in verschiedenen abständlichen Par allelstellungen vorhanden ist. 3.Lehre nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Spannkörper aus einer Flügel mutter besteht, die sich auf einem Gelenkbolzen ein- und ausschrauben lässt, der auf einer Schiene be festigt ist, wobei das Zwischenstück sich zwischen Schiene und Flügelmutter befindet. 4. Lehre nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Spannkörper aus einer Mutter mit Hebelhandgriff besteht, die sich auf an einer Schiene befestigten Gelenkbolzen eines der Zwischen stücke ein- und ausschrauben lässt. 5.Lehre nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schienen aus L-Profilen bestehen, deren lange Schenkel an die Mauerstirnwand anzu liegen bestimmt sind, während die kurzen Schenkel je zur Führung der Abstrichlatte dienen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH835265A CH424191A (de) | 1965-06-11 | 1965-06-11 | Führungslehre für Abstrichlatten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH835265A CH424191A (de) | 1965-06-11 | 1965-06-11 | Führungslehre für Abstrichlatten |
Publications (1)
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|---|---|
| CH424191A true CH424191A (de) | 1966-11-15 |
Family
ID=4339011
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH835265A CH424191A (de) | 1965-06-11 | 1965-06-11 | Führungslehre für Abstrichlatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH424191A (de) |
-
1965
- 1965-06-11 CH CH835265A patent/CH424191A/de unknown
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