CH423147A - Kasseneinrichtung in einem Selbstbedienungsgeschäft - Google Patents

Kasseneinrichtung in einem Selbstbedienungsgeschäft

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CH423147A
CH423147A CH762865A CH762865A CH423147A CH 423147 A CH423147 A CH 423147A CH 762865 A CH762865 A CH 762865A CH 762865 A CH762865 A CH 762865A CH 423147 A CH423147 A CH 423147A
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CH
Switzerland
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cash register
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CH762865A
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Inventor
Baumann Willi
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Baumann Willi
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F9/00Shop, bar, bank or like counters
    • A47F9/02Paying counters
    • A47F9/04Check-out counters, e.g. for self-service stores

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  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description


      Kasseneinrichtung    in einem     Selbstbedienungsgeschäft       An den üblichen     Kasseneinrichtungen    von Selbst  bedienungsgeschäften geht sehr viel Zeit unnötig da  durch verloren, dass das Kassenpersonal praktisch  erst     dann    einen neuen Käufer bedienen kann, wenn  der vorhergehende Käufer alle seine Waren einge  packt hat, weil der bei der Kasse befindliche Pack  tisch bis zu diesem Zeitpunkt belegt ist. Es wurde be  reits versucht, diesen Nachteil dadurch zu beheben,  dass die Waren sofort nach dem Eintippen ihres Prei  ses auf ein Transportband gelegt wurden, durch wel  ches die Waren an eine entfernte Packstelle geführt  werden.

   Da man hierbei an eine bestimmte Packstelle  auch nicht Waren eines nächsten Käufers transportie  ren darf, bevor der letzte Käufer die Waren dort ent  fernt hat, wurden verschiedene Transportbänder vor  gesehen, die die Waren einzelner Kunden an verschie  dene Stellen zu transportieren gestatten. Diese Ein  richtung hat jedoch den grossen Nachteil, dass es für  die Käufer oft schwierig ist, die Waren wieder zu  finden und dass auch ohne bösen Willen des Kassen  personals oder der Käufer Verwechslungen vorkom  men. Ausserdem ist die Vorrichtung, gemessen an der  durch sie gebotenen Rationalisierungsmöglichkeit,  verhältnismässig teuer und beansprucht viel Raum.  



  Es ist das Ziel der Erfindung, eine Kasseneinrich  tung der obenerwähnten Art mit Transportmitteln  zum Abtransport bezahlter Waren von der Kasse zu  Packstellen zu schaffen, welche die erwähnten Nach  teile nicht aufweist. Die erfindungsgemässe Kassen  einrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass ein ein  ziges endloses Transportorgan an der Kasse vorbei  bewegbar ist, welches in seiner Bewegungsrichtung       hintereinanderliegende    Abteile     zur    Aufnahme von  Waren aufweist.

   Vorzugsweise wird das Transport  organ     in        Richtung    des Ausgangs für die Käufer be  wegt, so dass die sich von der Kasse nach dem Aus-    gang entfernenden Käufer auf ihrem Weg die ihnen  gehörenden Waren aus dem mitbewegten Abteil ent  nehmen können, während das Kassenpersonal bereits  einen weiteren Käufer bedienen kann.  



  In der Zeichnung ist ein     Ausführungsbeispiel    der       erfindungsgemässen    Kasseneinrichtung schematisch  dargestellt.  



  Die dargestellte     Kasseneinrichtung    liegt am Aus  gang 1 des Selbstbedienungsgeschäfts, durch welchen  Ausgang die Käufer in     Pfeilrichtung    austreten. Im  Kassenraum 2 befindet sich eine Sitzgelegenheit 3,  eine Kasse 4 und ein ortsfester Tisch 5. Von der  Kasse 4 kann Rückgeld durch einen Kanal 6 ausge  geben werden.  



       DerKassenraum        2ist    von einem als Karussell aus  gebildeten Transportorgan 7 umgeben, welches in       zwölf    gleichartige Abteile 8 unterteilt ist. Das Trans  portorgan 7 ist drehbar gelagert und kann in Rich  tung des Pfeils, d. h. in der Austrittsrichtung der  Käufer gedreht werden. Das Karussell 7     liegt        in    einem  gewissen Abstand unter dem Tisch 5 und der Kasse  4, so dass die Waren vom Tisch 5 in das darunter  liegende Abteil 8 des Karussells 7 gelegt werden kön  nen.

   Das Karussell 7 wird von einer automatischen       Schrittschaltvorrichtung    um je die Länge eines Ab  teils 8     fortgeschaltet,    wobei die     Fortschaltvorrich-          tung    willkürlich betätigt werden kann.  



  Die Arbeitsweise an der dargestellten Kassenein  richtung ist wie folgt:  Der     in        Richtung    des Pfeils eintretende Käufer legt  seine Waren auf den Tisch 5 und die Bedienungsper  son beginnt sogleich die Preise der Waren einzutippen  und die Waren in das unter dem Tisch 5 liegende Ab  teil des Karussells 7 zu legen. Sobald alle Waren ein  getippt und der Betrag bezahlt ist, wird das Karussell  7 um einen Schritt in     Pfeilrichtung        fortgeschaltet,    wor-      auf der Käufer dem     Karussell    7 folgt und seine Wa  ren aus dem jetzt vollständig unter dem Tisch 5 aus  getretenen Abteil     entnimmt    und versorgt.

   Zugleich  kann ein nächster Käufer seine Waren auf den Tisch  legen und die .Bedienungsperson     kann    sogleich mit  dem Eintippen der Preise beginnen und die Waren- in  das nächste, jetzt unter dem Tisch 5 befindliche Ab  teil 8 des Karussells -7 legen. Jeweils vor dem Fort  schalten -wird das Rückgeld. durch den Kanal 6     in    das  die Waren des Käufers enthaltende Abteil 8 des Ka  russells 7 ausgeworfen. Wie aus der Zeichnung ohne  weiteres     ersichtlich        ist,    kann der Käufer     während     fünf bis sechs     Fortschaltbewegungen    des Karussells 7  demselben in     Richtung    des Ausgangs folgen, bis er  alle seine Waren entnommen hat.  



  Die dargestellte     Einrichtung    hat unter anderem  den Vorteil, dass das Kassenpersonal nicht mehr ge  zwungen ist, zur     Beschleunigung    der Abfertigung den  Käufern beim Einpacken der Waren     mitzuhelfen.    Es  ist daher auch     möglich,    den     Kassenraum        durch        eine          Kabine        abzuschliessen,    welche     lediglich    eine     Öffnung     zum überführen der     Waren    vom Tisch 5     in    das dar  unterliegende Abteil 8 bzw. zum Durchreichen des  Geldes benötigt.

   Zum     Ein-    und Austreten in den       Kassenraum        kann    ein Abteil 8 des Karussells 7 hoch  klappbar oder     wegnehmbar        ausgeführt    sein.  



       Selbstverständlich    sind     Ausführungsvarianten     möglich. Unter     -Umständen    könnte das Karussell 7  kontinuierlich     mit    einer     bestimmten    Geschwindigkeit  gedreht werden. Schrittweise     willkürliche        Fortschal-          tung    hat jedoch den Vorteil, dass für stark unter  schiedliche     Warenmengen    immer die wirklich benö  tigte Zeit     zur        Verfügung    steht, um die Waren in ein  bestimmtes Abteil überzuführen und dass anderseits  bei sehr kleinen Warenmengen die Abfertigung nicht  verzögert wird.

   Anstelle eines     ringförmigen    Trans  portkarussells 7     könnte        gegebenenfalls    auch ein über       Umlenkrollen        geradlinig    verlaufendes     Transportband     mit Abteilen vorgesehen werden, dessen oberes  Trumm vom Tisch 5 nach dem Ausgang bewegt wird.

    Eine solche     geradlinige    Anordnung kann     räumlich          günstiger    sein,     wenn    mehrere     nebeneinanderliegende     Kasseneinrichtungen erforderlich     sind.    Die darge  stellte Einrichtung, bei welcher die Waren vom Tisch    5 in das unter dem Tisch     liegende    Abteil gebracht  werden, bedingt einen     minimalen        Vertikalabstand          zwischen    dem Tisch 5 und dem     Karussell    7. Aus  praktischen Gründen sollte jedoch das Karussell 7  nicht zu tief liegen, damit die Käufer ihre Waren be  quem ergreifen und versorgen können.

   Man kann da  her das Karussell 7 auch praktisch ohne Abstand un  ter dem Tisch 5     durchlaufen    lassen und jeweils die       Waren    vom Tisch 5 in das bereits neben dem Tisch 5  freiliegende Abteil 8 legen. In diesem Fall muss na  türlich auch die     Rückgeldausgabe    6 entsprechend  ausgebildet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kasseneinrichtung in einem Selbstbedienungsge- schäft, mit einer Kasse und Transportmitteln zum Abtransport bezahlter Waren von der Kasse zu Pack stellen, dadurch gekennzeichnet, dass ein einziges endloses Transportorgan an der Kasse vorbeibeweg- bar ist, welches in seiner Bewegungsrichtung hinter einanderliegende Abteile zur Aufnahme von Waren aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Kasseneinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Transportorgan als Karussell ausgebildet ist, welches den Kassenraum umgibt. 2.
    Kasseneinrichtung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Transportorgan schrittweise um je die Länge eines Abteils fortschaltbar ist, wobei für jede Ruhestellung des Transportorgans ein Abteil desselben neben oder unter einem ortsfesten Tisch bei der Kasse liegt. 3. Kasseneinrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass ein Geldauswurf der Kasse in das neben oder unter dem Tisch liegende Abteil mündet. 4. Kasseneinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kassenraum als ge schlossene Kabine ausgebildet ist.
CH762865A 1965-06-01 1965-06-01 Kasseneinrichtung in einem Selbstbedienungsgeschäft CH423147A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2732877A1 (fr) * 1995-04-12 1996-10-18 China Jacques Dispositif de stockage et de reception de produits en sortie d'un meuble de caisse de magasin
EP0835626A1 (de) * 1996-10-10 1998-04-15 Jacques China Produktaufbewahrungs- und aufnahmevorrichtung am Ende eines Abrechnungskassenmöbels für Selbstbedienungsläden
CN112932185A (zh) * 2021-02-03 2021-06-11 厦门三板斧实业有限公司 一种产品自动展销装置

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