CH422366A - Auffahrrampe für Gleiswaagen - Google Patents
Auffahrrampe für GleiswaagenInfo
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- CH422366A CH422366A CH703365A CH703365A CH422366A CH 422366 A CH422366 A CH 422366A CH 703365 A CH703365 A CH 703365A CH 703365 A CH703365 A CH 703365A CH 422366 A CH422366 A CH 422366A
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- G01G—WEIGHING
- G01G19/00—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
- G01G19/02—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing wheeled or rolling bodies, e.g. vehicles
- G01G19/028—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing wheeled or rolling bodies, e.g. vehicles combined with shock-absorbing devices
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Description
Auffahrrampe für Gleiswaagen
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Auffahrrampe für Gleiswaagen.
Gleiswaagen werden heute vorzugsweise mit un- terbrochenem Gleis ausgeführt. Zwischen den Schie- nenenden der Anschlussschienen und der Brückenschienen befinden sich Lücken, die auch bei höchster Temperatur nicht geschlossen sein dürfen, weil sonst das Wägen unmöglich wird. Dies hat aber zur Folge, dass bei niederen Temperaturen an dieser Stelle er hebliche Schienenlücken entstehen. Ausserdem ergeben sich beim Befahren Höhendifferenzen zwischen Anschlussschiene und Brückenschiene. Zum Beispiel wind beim Befahren mit der ersten Achse einer Lokomotive die Bfüokenschiene eher höher liegen als die Schiene des Anschlussgleises.
Beim Befahren mit der letzten Achse hingegen wird infolge ela- stischer Durchbiegung von Hebelwerk und Brücke die Brückenschiene tiefer liegen. Das Befahren solcher Schienenlücken hat deshalb einen erheblichen Verschleiss der Schienenköpfe zur Folge. Es wurde deshalb versucht, diesen Verschleiss zu vermindern und einen ruhigen Übergang der Räder zu erreichen.
Um die erwähnten Nachteile zu beheben, wurde z. B. bereits vorgeschlagen, ein Überbrückungsstück ausser- halb des Schienenkopfes vorzusehen, welches sich auf den Schienenfuss mittelbar abstützt und in der Mitte derart erhöht ist, dass das Rad allmählich von der Schiene abgehoben. und über den Schienenspalt hinweggehoben werden soll. Nachteilig bei dieser Anordnung ist der Umstand, dass der Unterschied zwischen neuen und abgenützten Radbaadagen der- art gross ist, dass ein sicheres Hinwegheben über die Schienenenden nicht immer eintritt.
In dieser Beziehung noch ungünstiger sind Über- brückungsstücke, welche auf der Innenseite der Schie- nen tangebracht sind, da die zulässige Toleranz der Spurkranzhöhe gegenüber der Lauffläche viel grösser ist als die Toleranz ausgelaufener Laufflächen. Die Verwendung von Gummiunterlagen im modernen Gleisbau vergrössert ausserdem die vorbeschriebene Niveaudifferenz. Untersuchungen haben ferner gezeigt, dass die Beschädigung der Schienenköpfe nicht in n erster Linie durch das Vorhandensein und die Grösse eines Scbienenspaltes bedingt ist, sondern vielmehr von der schon erwähnten Niveaudifferenz z der Sohienenl'auffläche abhängt.
Die Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, zur Lösung der Aufgabe andere Wejge als die vorer wähnten Bauarten einzuschlagen. Es wird nicht versucht, das Rad über den Schisnenspalt hinwegzu- heben, sondern Sorge dafür getroffen, dass keine Niveaudifferenz zwischen der Lauffläche der Schiene und der Lauffläche das Überbrückungsstückes entstehen kann. Natürlich sind infolge der geschilder ten Gegebenheiten Niveaudifferenzen zwischen der Schiene des Anschlussgleises. und des Brückengleises vorhanden.
Diese Niveaudifferenzen sollen jedoch durch eine entsprechende Neigung des Überbrük- kungsstüokes aufgenommen werden und äussern sich nicht als Niveaudifferenz der Laufflächen an den Schienenköpfen bzw. Enden des Überbrückungsstükkes.
Die erfindungsgemässe Auffahrrampe ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Überbrückungsstück mit einer Lauffläche, deren Form und Höhe der Schienenlauffläche entspricht, zwischen gekürzten Schie nenköpfen der zu überbrückenden Gleislücke beider- seits auf zwischen den gekürzten Schienenköpfen je am Schienensbeg angeordneten Sätteln aufliessgt, wobei das Überbrückungsstück sich Unförmig beiderseits des Steges bis in die Nähe des Schienenfusses erstreckt.
In der beiliegenden Zeiehnuog ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Brückensohiene 1 und die Anschlussschiene 2 sind gleich ausgeführt. Der Sohienenkopf weist einen Schrägschnitt 4 . auf, der in ean Loch 5 ausmündet. Ausserdem wird der Schienenkopf durch einen Schnitt 6, der ebenfalls vom Loch 5 ausgeht, vom Steg 7 abgetrennt.
Über den verbleibenden Steg 7 (Fig. 2) ist ein U-förmiges Sattelstück 8 derart angeordnet, dass es mit seinen Schvnkelenden 9 auf dem Schienenfuss 10 nahe am Steg 7 beiderseits aufliegt. Dieses Sattelstück 8 ist mittels einer Schraube 11 und einer Mutter 12 sowie zwai Büchsen 13 iiber den verbleibenden Steg 7 gespannt. Das Sattelstück 8 kann mit einer Büchse 13a (Fig. 2) oder mit einem Stift 14 (Fig. 1) in seiner genauen Lage gegenüber dem Schienensteg 7 festgestellt werden. Ebenfalls U-förmig ist ein Überbrückungsstück 15 gestaltet.
Es wird mit Spiel über die Satbelstücke 8 gelegt und liegt nur nahe an seinen Enden 16 auf diesen Sattelstücken 8 auf, da im mittleren Teil das Spiel gegen über den Sattelstücken 8 vergrössert ist. Der obere Teil des Überbrückungsstückes 15 weist das gleiche Profil der Laufstelle wie der Schienenkopf auf und liegt auf gleicher Höhe mit demselben.
Die oberen Endkanten 18 des Dberbrückungsstückes 15 sind ziemlich stark abgesohrägt, so dass bei geringem Stauchen der verbleibenden Kanten an Schiene und Uberbrückungsstück 15 der Spalt oben höchsbens so eng wie an der tiefer Hegenden engsten Stelle wird Im Überbrückungsstück 15 sind zwei Langlöcher 17 angebracht. Die das Sattelstüok 8 festspannende Schraube 11 mit den Büchsen 13 sichert das Überbrüokungsstück 15 gegen Herausheben und gewährt den Schienenenden das notwendige Tempe- raturspiel von etwa 2, 5 cm (Zurückziehen der Brükkensohiene 2 nach links bei tiefer Temperatur).
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Auffahrrampe für Gleiswaagen, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Überbrückungsstüok mit einer Lauffläche, deren Form und Höbe der Schienenlauf- fläche entspricht, zwischen gekürzten Schienenköpfen der zu überbrückenden Gleislücke beiderseits auf zwischen den gekürzten Schienenköpfen je am Schienensteg ! angeordneten Sätteln aufliegt, wobei das Überbrückungsstück sich U-förmig beiderseits des Steges bis in die Nähe des Schienenfusses erstreckt.UNTERANSPIRÜCH, E 1. Auffahrrampe nach Patentanspmch, dadurch gekonnzeichnet, dass die Abstützflächen der Avfl : age- sättel mindestens so hoch wie die Unterseite des Schienenkopfas. angebracht sind.2. Auffahrrampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichniet, dass der Sattel zur Abstützung des Überbrückungsstücke s U-förmig den Sohienensteg umfasst und sich auf den Schienenfuss abstützt.3. Auffahrrampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sattel mittels einer durch Sattel und Schienensteg reichenden Schraube mit dem Schienensteg zusammengespannt ist.4. Auffahrrampe nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass weitere Mittel zur Feststellung der genauen Latge des Sattels auf dem Schienen. stück vorgesehen sind.5. Auffahrrampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine schlitzförmige Aussparung im Überbrüokungsstück. in der Mitte weiter aus geführt ist als. an den Enden, derart, dass das Über brückungsstück nur an schmäleren Zonen am Ende des Überbrückungsstückes mit den Sätteln in Berührung kommt bzw. darauf aufliegt.6. Auffahrrampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schnitt zur Entfemunig des Schienenkopfes schräg ausgeführt ist, derart, dass die Oberkante des Schienenkopfes gegenüber der übrigen Schnittfläche vorsteht, und dass der Schnitt unterhalb des Schienenkopfes zwecks Herabsetzung der Kerbspanniungen in, einer Bohrung endigt.7. Auffahrrampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden des Uberbrückungs- stückes abgeschrägt sind,. derart, dass die obere Kante gegenüber der äusseren Auflagefläche auf idem Sattel zuriiaksteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH703365A CH422366A (de) | 1965-05-18 | 1965-05-18 | Auffahrrampe für Gleiswaagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH703365A CH422366A (de) | 1965-05-18 | 1965-05-18 | Auffahrrampe für Gleiswaagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH422366A true CH422366A (de) | 1966-10-15 |
Family
ID=4318881
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH703365A CH422366A (de) | 1965-05-18 | 1965-05-18 | Auffahrrampe für Gleiswaagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH422366A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3734217A (en) * | 1970-09-21 | 1973-05-22 | Trankon Ab | Weighing device |
-
1965
- 1965-05-18 CH CH703365A patent/CH422366A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3734217A (en) * | 1970-09-21 | 1973-05-22 | Trankon Ab | Weighing device |
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