CH419552A - Betonwandschalungselement - Google Patents
BetonwandschalungselementInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
- E04G9/00—Forming or shuttering elements for general use
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-
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Description
Betonwandschalungselement Die Erfindung bezieht sich auf ein Betonwand- sch.alungselem:ent.
Bisher hat es sich als sehr schwierig erwiesen, bei Betonverschalungen, die aus Sperrholzplatten und Stahlrahmen bestehen, dass Ausbuchten der Sperr holzplatten unter dem Druckdes geschütteten nassen Betons zu verhindern. Die Sperrholzplatten sind in Randausnehmungen in den vorderen Randabschnit ten iderStahlrahmen eingesetzt, um zu erreichen, das die Platten in Flucht mit der .Rahmenvorder- kante liegen.
Die Tiefe dieser Randausnehmungen beträgt üblicherweise 12,7 mm. Deshalb wird Sperr holz mit 12,7 mm Stärke als Schalungsplatte ver wendet, das jedoch der unerwünschten Ausbuchtung unterliegt. Die Ausbuchtung kann durch Verwendung zusätzlicher Querträger vermieden werden, die je doch das Gewicht der Schalung erheblich vergrössern. Als selbstverständliche Lösung scheint sich idie Ver wendung von dickerem Sperrholz, z.
B. 15,9 mm starkem Sperrholz, anzubieten. Dadurch würde es jedoch erforderlich, mit tieferen Randausnehmungen zu arbeiten, welche das dickere Sperrholz :aufnehmen können. Bei dieser Lösung würden daher viele Tau sende der zur Zeit benutzten, wiederverwendbaren Schalungsvorrichtungen unbrauchbar.
Ausserdem würde durch die Verwendung von dickerem Sperr holz der aufgrund der Feuchtigkeitsaufnahme starke AusÜehnungsdruck .des Sperrholzes die Verstärkungs rahmen verbiegen. Eine .Einfügung der dickeren Plat ten in .die flachen Ausnehmungen würde ,ausserdem das bündige Abschliessen der Platten an der Vorder kante der Verstärkungsrahmen ,stören und ein Muster von kreuzförmig verlaufenden .Stegen auf der Fläche der gehärteten Betonwand erzeugen.
Die Erfindung bezweckt, diese Schwierigkeiten zu beseitigen. Sie ist gekennzeichnet durch eine rechet- eckige Sperrholzplatte und einen verstärkenden Me tallrahmen, der aus mit Abstand parallel liegenden, längs und quer sich :
erstreckenden Rahmenleisten gebildet ist, die eine Rahmenöffnung begrenzen und von denen jede an ihrer Vorderkante eine einspringende, nach vorne offene, winklige Aus- nehmung .aufweist, die eine Boden- -und eine Seiten fläche bildet, wobei die Ausnehmungen eine rundum laufende Randrinne begrenzen,
und wobei die Platte mit ihren Kanten auf den Bodenflächen der Ausneh- mungen mit Abstand von deren Seitenflächen auf liegt und eine Stärke hat, die grösser als die Tiefe der Ausnehmungen ist, so ,das ihre Vorderfläche vor dem Rahmenrand liegt, rund durch nachgiebige Füllstreifen, die im wesentlichen rechtwinkligen Quer schnitt haben und Seitenschenkel aufweisen, welche über den Vorderkanten des, Rahmens liegen, wobei zusammendrückb,
are Schenkel der Streifen zwischen den Seitenflächen -der Ausnehnnungen und den gegen überliegenden .Kanten .der Platte liegen. Die nach giebigen :Füllstreifen bilden ein Anpassungsmittel, um den Stahlrahmen der verbesserten Betonwand- schalung für die Aufnahme einer dickeren Sperrholz platte, beispielsweise einer solchen von 15,9 mm, anzupassen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen erläutert. Es zeigen: Fig. l eine schaubildliche Teildarstellung einer Betonwandverschalung mit Schalungselementen nach der Erfindung, Fig. 2 eine vergrösserte Teildarstellung eines Eck- abschnittes eines Schalungselementes in Vorderan sicht,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie 3-3 der Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie 4-4 der Fig. 1 und Fig. 5 eine verkleinerte Vorderansicht eines Schalungselementes nach der Erfindung.
Eine Betonwandverschalung 10 besteht aus zwei Gruppen 12 und 14 der Schalungselemente 16. Die Schalungselemente -der beiden Gruppen werden durch .die Anordnung von kombinierten Abstandshalte- und Verbindungsvorrichtungen 18, welche die Verbin dungsstangen 19 aufweisen, auf Abstand ;gehalten.
Die Sahalungselemente 16 weisen Sperrholzplat- ten 20 und Rand verstärkende Stahlrahmen 21 .auf, welche die Platten umgeben. Die Rahmen bestehen aus senkrechten und waagrechten Leisten 22 und 23. Waagrechte Querstege 24 erstrecken sich zwischen den senkrechten Leisten 22.
Die Rahmenleisten 22 und 23 des :Rahmens bestehen aus Stahl und :haben jeweils die Form einer flachen U-Schiene, die nach aussen sich erstreckende, parallel zueinander ;
und mit Abstand liegende Schenkel 26 .und 28 und einen ver bindenden Steg 30 aufweisen. Auf der Seite jedes Steges 30, welche .den Rippen 26 und 28 entgegenge setzt gerichtet liegt, ist eine einwärts sich erstreckende Rippe 32 ausgebildet, welche eine winklige Aus- nehmung 33 begrenzt, .die gewöhnlich den benach barten Kantenabschnitt einer 12,
7 mm starken Sperr holzplatte aufnimmt. Im vorliegenden Fall enthält jede A usnehmung 33 jedoch einen Abschnitt eines Füllstreifens 34, welcher das wesentliche Merkmal ,der Erfindung bildet.
Der .Füllstreifen ermöglicht, dass eine 15,9 mm starke Sperrholzplatte 20 in ihrer Lage auf dem zugeordneten .Rahmen 21 gehalten werden .kann. Die .Enden der waagrechten Leisten 23 und der Querstege 24 sind an der senkrechten Leiste 22 angeschweisst. Die Rippen 26 und 28 weisen Aus schnitte 35 auf, welche die Verbindungsstangen 19 aufnehmen.
Die Stege 30 sind mit rechteckigen öfff- nungen 36 versehen, die in Flucht mit den Aus- schnitten 35 liegen und eine ;aus Bolzen und Keil bestehende Vorrichtung 38 zum Zusammenhalten benachbarter Schalungselemente in bekannter Weise aufnehmen.
Es soll .in jedem .Schalungselement 1.6,eine dickere Sperrholzplatte 20 zusammen mit den Füllstreifen 34 verwendet werden, welche ermöglichen, dass die Platte in idie Randausnehmung 33 eingesetzt und ,darin gegen Verschiebungen gehalten werden kann. Die Streifen 34 dienen nicht allein der Einpassung der @dickeren Platten 20 in die Verbindung mit den zugeordneten Stahlrahmen.
Sie halten ausserdem die Platte gegen Verschiebung und fangen auch die in längs- und Querrichtung verlaufende Dehnung der Platten auf. Jeder der vier Füllstreifen 34, siehe Fig. 3, hat einen -allgemein winkligen Querschnitt. Die Streifen 34 bestehen aus einem Material, wie natürlichem oder künstlichem Gummi,
einem Gummi- ersatz oder einem formbaren Kunststoffmaterial, welches Idas erforderliche Ausmass von Elastizität und Kompressibilität aufweist, um den Streifen die gewünschten Gebrauchseigenschaften zugeben.
Jeder Streifen hat einen im .allgemeinen L förmgen Quer- schnitt und weist einen Schenkel 40 auf, welcher auf der Rippe 28 der zugehörigen Rahmenleiste liegt, und einen Schenkel 42, der .in die Ausnehmung 33 hinein vorspringt. .Die Breite des Schenkels 40 äst gleich der Dicke der Rippe 28, während der Flansch 42 eine etwas geringere Tiefe als ;die Ausnehmung 33 hat.
Der Schenkel 42 endet daher kurz über der Bodenfläche 44 der Ausnehmung 33. Die Aussenseite des Schenkels 42 ist bei 45 gekrümmt und neigt sich von der Seitenfläche 46 der .Ausnehmung 33 fort und endet in einer dünnen Kante 48. Die Innen- seite des Schenkels 42 ist mit einer seitlichen Zunge 50 versehen, welche in eine Rinne 62 im benach barten Kantenabschnitt der sperrholzplatte eingreift.
Die Sperrholzplatte 20 jedes Sohalungselementes ist stärker als eine .übliche Platte. Es hat sich heraus gestellt, ,dass eine aus fünf Schichten bestehende Sperr holzplatte mit 15;9 mm Stärke geeignet ist. Deshalb hat der Schenkel 40 jedes Füllstreifens 34 eine Stärke von 3,2 .mm, welche ;
den Unterschied in der Platten stärke ausgleicht und ermöglicht, dass die Aussen fläche 56 der stärkeren Sperrholzplatte 20 in Flucht mit der Aussenfläche 5.8 des Schenkels 40 liegt, wenn die Innenfläche 60 der Platte auf der Boden fläche 44 der Ausnehmung 33 .aufliegt. Die Füll- oder Einpassungsstreifen 34 eines jeden Schalungs- elementes sind vorzugsweise in ihrer Lage befestigt.
Bei der Benutzung übt der nasse Beton, der zwischen zwei Gruppen von Schalungselementen eingeschüttet wird, einen auswärtsgerichteten Druck,auf die Scha- lungsplatten 20 .aus. Da die Schenkel 40 auf den Rippen 28 über !den Ausschnitten 34 liegen, stossen die Kanten benachbarter Schenkel 40 .aneinander und bilden eine Dichtung gegen ,das Eintreten von nassem Beton. Eine aderartige Dichtung ist z.
B. im Bereich 70, Fig. 1, ivorhanden. An .den Stellen, an ;denen eine Verbindungsstange 19 durch ein Paar Aus schnitte 35 hindurchtTitt, gehen die einander be rührenden Kanten der Schenkel 40 etwas. auseinan der, um die Verbindungsstange durchzulassen, wie bei 72 dargestellt ist.
Die Kanten der Schenkel 40 schmiegen sich jedoch eng an die Verbindungsstange 19 an, so @dass der ,Beton daran gehindert wird, @an der Verbindungsstange entlang auszusickern. Die Krümmungen 45 der Füllstreifen bilden mit :
den Ausnehraungen 33 Hohlräume 74 und ermöglichen .die Ausdehnung der Sperrh.olzplatten 20 der Sch-a- lungselemente. Die Zungen 50 und Ausnehmungen 62 verhindern, idie Verschiebung der Sperrholzplatten während der Handhabung und der Beförderung der Schalungselemente. Die Füllstreifen 34 sind in der Weise beschrieben worden,
dass sie die Einpassung einer Riafschächtigen Sperrholzplatte seit einer Dicke von 15,9 mm ermöglichen. Diese Streifen können jedoch auch derart .bemessen sein, dass sie die Ein passung von Platten mit einer grösseren oder ge ringeren Zahl von Schichten oder einer grösseren oder geringeren .Dicke ermöglichen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Betonwandschalungselem:ent, gekennzeichnet durch eine rechteckige Sperrholzplatte (20) .und einen ver stärkenden Metallrahmen ,(21), :der aus mit Abstand parallel liegenden, längs und quer sich erstreckenden Rahmenleisten (22, 23) gebildet ist, die eine recht eckige ,Rahmenöffnung begrenzen und von denen jede an ihrer Vorderkante eine ,einspringende, nach vorne offene, winklige Aus.nehmung (33) aufweist, die eine Boden- und eine Seitenfläche (44, 46) bildet, wobei :die Ausnehmungen eine rundum laufende Randrinne :begrenzen, und wobei die Platte mit ihren Kanten auf .den Bodenflächen der Ausnehmungen mit Ab stand von deren Seitenflächen ,aufliegt und eine Stärke hat, die grösser .als sie Tiefe der Ausnehmun- gen (33) ist, so dass ihre Vorderfläche (56) vor dem Rahmenrand liegt, und :durch nachgiebige Füllstreifen (34), die im wesentlichen rechtwinkligen Querschnitt haben .und Seitenschenkel (40) aufweisen, welche über den Vorderkanten des .Rahmens liegen, wobei zusammendrückbare Schenkel (42) der Streifen zwi schen den Seitenflächen (46) der Ausnehmungen und den gegenüberliegenden Kanten der Platte (20) liegen.<B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. :Schalungselement nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Dicke der Seiten schenkel (40) der Füllstreifen (34) gleich :dem Ab stand zwischen der vorderen Randkante des Rahmens und der Vorderseite (56) der Platte (20) ist, so dass die Vorderflächen (58) der .Schenkel (40) ,in Flucht mit der Vorderfläche oder Platte liegen.2. Schalungselement nach Unteranspruch 1, :da durch gekennzeichnet, dass der zusammendrückbare Schenkel @(42) jedes Füllstreifens (34) in :einer Nut- und Federverbindung (50, 62) mit der benachbarten Kante der Platte .(20) liegt. 3. Schalungselement nach Unteranspruch 1, :da durch gekennzeichnet, -dass jeder Füllstreifen (34) durch ein Klebeünittel mit den Flächen der Aus- nehmung (33) verbunden ist. 4. Schalungselement nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, ,dass jeder Schenkel (42) ab geschrägt ist.
Priority Applications (1)
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| CH419552A true CH419552A (de) | 1966-08-31 |
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| CH (1) | CH419552A (de) |
-
1964
- 1964-04-02 CH CH418964A patent/CH419552A/de unknown
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