CH419098A - Verfahren zur Herstellung von a-Cyanacrylverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von a-Cyanacrylverbindungen

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CH419098A
CH419098A CH1525662A CH1525662A CH419098A CH 419098 A CH419098 A CH 419098A CH 1525662 A CH1525662 A CH 1525662A CH 1525662 A CH1525662 A CH 1525662A CH 419098 A CH419098 A CH 419098A
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acid
methyl
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methylbenzophenone
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CH1525662A
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Kladko Martin
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Gen Aniline & Film Corp
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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von   a-Cyanacrylverbindungen   
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein neues und verbessertes Verfahren zur DurchfĂŒhrung von Knoevenagel-Kondensationen, in welchen Carbonylverbindungen mit aktiven Methylenverbindungen umgesetzt werden ; sie bezieht sich insbesondere auf die Kondensation von Phenonverbindungen mit Cyanmethylengruppen enthaltenden Verbindungen.



   Es wurde gefunden, dass Phenone mit Cyanmethylenverbindungen in Anwesenheit einer niedrig siedenden organischen SĂ€ure und Ammoniak zu arylsubstituierten a-Cyanacrylverbindungen kondensieren, die als UV-Absorptionsmittel ausserordentlich geeignet sind. Zur Erzielung annehmbarer Ausbeuten muss die Reaktion nicht nur mit SĂ€ure und Ammoniumionen katalysiert werden, sondern auch die Entfernung des Reaktionswassers ist erforderlich.



  Zu diesem Zweck wird ein mit Wasser nicht mischbares inertes, organisches Lösungsmittel als Reaktionsmedium bei erhöhten Temperaturen verwendet, wodurch Lösungsmittel und Wasser, z. B. durch Abdampfen, entfernt werden.



   Beim Arbeiten im technischen Massstab werden dazu die Reaktionsteilnehmer mit dem Lösungsmittel mit Katalysator zum RĂŒckfluss erhitzt, die kondensierten DĂ€mpfe aus Lösungsmittel und Wasser getrennt und das Lösungsmittel zum ReaktionsgefĂ€ss zurĂŒckgefĂŒhrt.



   Zur Erzielung von Ausbeuten ĂŒber etwa 90  /o und Umwandlungen von ĂŒber etwa   95 O/o    (d. h.   Be-    endigung der Reaktion zu mindestens   95"/c.)    ist es notwendig, dass die rĂŒckfliessenden DĂ€mpfe praktisch frei von organischer SĂ€ure (weniger als etwa   2 O/o,    vorzugsweise weniger als etwa   1 o/o)    fraktioniert werden mĂŒssen, wodurch das kondensierte   Lösungs-    mittel, das dann zum ReaktionsgefĂ€ss zurĂŒckgefĂŒhrt wird, in praktisch wasserfreiem Zustand vorliegt.



  Dies ist ein wesentliches und entscheidendes Merkmal des erfindungsgemĂ€ssen Verfahrens. Das zweite entscheidende Merkmal des erfindungsgemĂ€ssen Verfahrens liegt in der Aufrechterhaltung eines RĂŒckflussverhĂ€ltnisses von mindestens etwa 2, 7 g/min/gmol der Reaktionsteilnehmer.



   Durch Kombination dieser beiden entscheidenden Merkmale wird es möglich, in technischem Massstab Ausbeuten von 90  /o oder mehr mit Umwandlungen von 95    /o    oder mehr zu erzielen. Die Ausbeute wird in ĂŒblicher Weise auf der Basis von Reaktionsteilnehmerzufuhr und Ertrag an Produkt bestimmt. Der Umwandlungsgrad wird durch die UV-Absorption im Endprodukt bestimmt.



   Erfolgt das Verfahren nicht in der oben angegebenen Weise, so sind die Ausbeuten nicht nur sehr gering, sondern es wird die Reaktion auch nur zu weniger als   75 O/o    zu Ende gefĂŒhrt, gleichgĂŒltig, wie lange sie durchgefĂŒhrt wird. Daher liefern lange RĂŒckflusszeiten bei konstanter   Wasserentfernung    keine Verbesserung der Ausbeute oder des Umwand  lungsgrades.   



   Ziel der vorliegenden Erfindung ist daher die Schaffung eines neuen und verbesserten Verfahrens zur   DurchfĂŒhmng    von Kondensationsreaktionen, insbesondere zur DurchfĂŒhrung von Kondensationsreaktionen zwischen Carbonylverbindungen und aktiven Methylenverbindungen und ganz besonders zwischen Phenonen und Cyanmethylenverbindungen.



   Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines neuen und verbesserten Verfahrens zur Kondensation von Phenonen mit Cyanmethylenverbindungen, wodurch verbesserte Ausbeuten erzielt werden, sowie ein neues und verbessertes Verfahren zur Herstellung von   c !-Cyanacryl-Ultravio-      lett-Absorptionsmitteln,    wodurch aussergewöhnliche  Ausbeuten an hochwertigem Produkt erhÀltlich sind.



   Das Verfahren erfolgt ganz allgemein durch Kondensation eines Phenons und einer Cyanmethylenverbindung in einem mit Wasser nicht mischbaren organischen Lösungsmittel und in Anwesenheit einer flĂŒchtigen organischen SĂ€ure und Ammoniumionen.



  Es ist notwendig, die Anwesenheit solcher Ionen zu jedem Zeitpunkt der Reaktion aufrechtzuerhalten und sicherzustellen ; dies erfolgt zweckmĂ€ssig durch stĂ€ndige Zugabe einer Quelle von Ammoniumionen, so dass diese jederzeit festgestellt werden können. Die bevorzugte ZufĂŒhrungsweise solcher Ionen ist die Zugabe von wasserfreiem Ammoniak zur Lösung der Reaktionsteilnehmer in dem Lösungsmittel und der organischen SĂ€ure.



   Die zur Verwendung im erfindungsgemÀssen neuen und verbesserten Verfahren in Betracht kommenden Reaktionsteilnehmer sind einerseits Phenon und andererseits Cyanmethylenverbindungen.



   Die zur Herstellung der erfindungsgemÀssen W Absorptionsmittel verwendeten Phenone haben die folgende Formel :
EMI2.1     
 in welcher Ar fĂŒr einen aromatischen, carbocyclischen Kern frei von nuklear gebundenen Aminogruppen, vorzugsweise einen mono-oder bicyclischen Kern, und   R,      fUr    ein Wasserstoffatom, eine Alkyl-, Alkenyl-, substituierte Alkyl-oder Alkenyl-, Arylund substituierte Arylgruppe stehen.



     Ri    kann z. B. stehen fĂŒr :
Alkylgruppen mit 1 bis etwa 30 Kohlenstoffatomen, wie
Methyl  Äthyl n-Propyl n-Butyl
Isooctyl n-Nonyl n-Dodecyl
Stearyl
Eicosyl
Tricosyl
Heptacosyl
Nonacosyl usw. ; Alkenylgruppen mit bis zu etwa 30 Kohlenstoffatomen, wie
Allyl
Methallyl
Crotyl
Pentenyl-1    ss-Äthyl-3-propylallyl
Decenyl-1   
Octadecenyl usw. ; substituierte Alkylgruppen (Alkyl wie oben), wie
Cyanalkyl, z. B.   CyanÀthyl   
Oxyalkyl, z. B.   OxyÀthyl   
Chloralkyl, z. B. ChlorÀthyl
Bromalkyl, z. B. BromÀthyl
Fluoralkyl, z. B. FluorÀthyl    Jodalkyl,    z. B.   JodÀthyl   
Alkoxyalkyle, z. B.   AthoxyÀthyl   
Carbalkoxyalkyl, z. B. CarbomethoxyÀthyl
Aryloxyalkyl, z. B. PhenoxyÀthyl    Oxyalkoxyalkyl,    z. B.

   OxyÀthoxypropyl usw. ; substituierte Alkenylgruppen, wie   
2-Chlorallyl
1-Chlorbutenyl- (l)   
2-Chlorcrotyl    1,      2-Dibrompentenyl-(l)    usw. ; geeignete Arylgruppen sind z. B.



   Phenyl
Tolyl
Xylyl
Cumyl a-Naphthyl    ss-Naphthyl   
Diphenyl
Anisol
Phenetol a-Anthrachinonyl    ss-Anthrachinonyl   
Phenanthranyl
1-Methoxyphenanthranyl    a-NaphthylmethylÀther a-NaphthylÀthylÀther   
Halogenphenyl, z. B. Chlorphenyl    1,    3-Dichlorphenyl
1, 3, 5-Trichlorphenyl o-Chlortolyl m-Bromtolyl
Brom-o-xylyl a,   ss-Dichlornaphthyl   
Carboxyphenyl
Carboxytolyle
Carboxyxylyle
Carbalkoxyphenyle, z. B. Carbomethoxyphenyl
Carbalkoxytolyle
Acetophenyl
Propiophenyl
Stearoylphenyl o-Acetotolyl a-Benzoylnaphthyl    Oxyphenyl   
Sulfamylphenyl usw.



   Die verwendbaren Cyanmethylenverbindungen haben die allgemeine Formel :    CNCH2CZ    in welcher Z fĂŒr N oder OY steht und Y eine Oxy-, Alkoxy-, substituierte Alkoxy-, Aryloxy-, substituierte Aryloxy-, Amino-oder mono-oder disubstituierte Aminogruppe ist. Die Cyanmethylenverbindungen sind entweder Malonnitril-oder Cyanessig sĂ€ureester-oder-amidderivate. Verbindungen solcher Ester und Amide sind z. B. :    a-CyanessigsĂ€ure   
Athyl-a-cyanacetat n-Propyl-a-cyanacetat    Methyl-a-cyanacetat   
2-Athylhexyl-a-cyanacetat
Dodecyl-a-cyanacetat    Benzyl-a-cyanacetat   
Phenyl-a-cyanacetat
OxyÀthyl-a-cyanacetat    ChlorÀthyl-a-cyanacetat   
MethoxyÀthyl-a-cyanacetat a-Cyanacetamid a-Cyan-N, N-dimethylacetamid p-Chlorphenyl-a-cyanacetat usw.



  Verwendbare Phenone sind z. B. :
2-Methylbenzophenon
3-Methylbenzophenon
4-Methylbenzophenon
2-Chlorbenzophenon
3-Chlorbenzophenon
4-Chlorbenzophenon
2-Brombenzophenon
3-Brombenzophenon
4-Brombenzophenon
2-Jodbenzophenon
3-Jodbenzophenon
4-Jodbenzophenon
4-Fluorbenzophenon
4-Cyanbenzophenon
BenzophenoncarbonsÀure-(2)   
BenzophenoncarbonsÀure- (3)
BenzophenoncarbonsÀure- (4)
2-BenzoylbenzoesÀuremethylester   
2-BenzoylbenzoesÀureÀthylester   
2-BenzoylbenzoesÀureamid
2-BenzoylbenzoesÀuremonoathylamid   
3-BenzoylbenzoesÀuremethylester
3-BenzoylbenzoesÀureÀthylester
4-BenzoylbenzoesÀuremethylester
4-BenzoylbenzoesÀureÀthylester
2-Sulfonamidobenzophenon
4-Sulfonamidobenzophenon
2-Athylbenzophenon    2,    4-Dimethylbenzophenon    2,    5-Dimethylbenzophenon
3, 4-Dimethylbenzophenon
2,

   4'-Dimethylbenzophenon
3, 4'-Dimethylbenzophenon
4, 4'-Dimethylbenzophenon
4-Propylbenzophenon
4-Isopropylbenzophenon    2,      4,    5-Trimethylbenzophenon    2,      4,    6-Trimethylbenzophenon
2, 4, 2'-Trimethylbenzophenon
2, 4, 3'-Trimethylbenzophenon
2-Methyl-5-isopropylbenzophenon 2, 3, 4, 6-Tetramethylbenzophenon 2, 3, 5, 6-Tetramethylbenzophenon 2, 4, 2', 4'-Tetramethylbenzophenon 2, 5, 2', 5'-Tetramethylbenzophenon 2, 4, 3', 4'-Tetramethylbenzophenon 2, 4, 6, 3', 5'-Pentamethylbenzophenon 2,   2'-Dimethyl-5, 5'-Diisopropylbenzophenon    4-n-Octylbenzophenon   4-Cyclohexylbenzophenon    2-Benzoylbenzophenon 4, 4'-Dicyclohexylbenzophenon 4, 4'-Di-p-toluylbenzophenon 2-Phenylbenzophenon 3-Phenylbenzophenon   4-Phe.

   nylbenzophenon    2-Propenylbenzophenon 2-Allylbenzophenon N, N-Dimethyl-2-sulfonamidobenzophenon 4-PhenĂ€thylbenzophenon 2-Carboxamidobenzophenon 2-Oxybenzophenon 3-Oxybenzophenon 4-Oxybenzophenon 2-Methoxybenzophenon 3-Methoxybenzophenon 4-Methoxybenzophenon 2-Äthoxybenzophenon   3- thoxybenzophenon    4-Athoxybenzophenon 2-Phenoxybenzophenon 3-Phenoxybenzophenon 4-Phenoxybenzophenon 4-Xylyloxybenzophenon    4- (m-Tolyloxy)-benzophenon 4- (p-Tolyloxy)-benzophenon    4-Isopentyloxybenzophenon 2-Acetoxybenzophenon 3-Acetoxybenzophenon 4-Acetoxybenzophenon 4-Cyclohexyloxybenzophenon 4-Benzyloxybenzophenon 2,   4'-Difluorbenzophenon    4, 4'-Difluorbenzophenon 2, 4-Dibrombenzophenon 2, 6-Dibrombenzophenon 2, 4'-Difluorbenzophenon 2, 2'-Dibrombenzophenon 2, 4'-Dibrombenzophenon 3, 3'-Dibrombenzophenon 4,

   4'-Dibrombenzophenon 4, 4'-Dichlorbenzophenon 2, 4-Dichlorbenzophenon 2, 4'-Dichlorbenzophenon   3,    4-Dichlorbenzophenon 4, 4'-Dijodbenzophenon   3,    5-Dijodbenzophenon 4-Chlor-4'-brombenzophenon 2, 2'-Dijodbenzophenon 2, 4-Dichlor-2', 4'-dibrombenzophenon 2, 4, 6-Tribrombenzophenon 2, 4, 6-Trichlorbenzophenon 2, 5,   2',    5'-Tetrachlorbenzophenon 2, 4, 2', 4'-Tetrachlorbenzophenon 2-Brom-4'-phenylbenzophenon 2-Chlor-4'-phenylbenzophenon 2-Brom-2', 4, 4', 6, 6'-pentamethylbenzophenon   2-Oxy-5-octylbenzophenon    4-Chlor-3', 4'-dimethylbenzophenon 4-Chlor-3, 4'-dimethylbenzophenon 2-Chlor-2',

   4'-dimethylbenzophenon 2'-Brom-4-methylbenzophenon 2-Oxy-4-methylbenzophenon 4-Oxy-2-methylbenzophenon   4-OxyÀthoxybenzophenon    3-Oxy-4-methoxybenzophenon 2-Oxy-4-methoxy-3-methylbenzophenon 4'-Methoxy-2-methylbenzophenon 4-Methoxy-3-methylbenzophenon 5-Methoxy-3-methylbenzophenon 6-Oxy-3-methylbenzophenon   4-Methoxy-2-methylbenzophenon    4, 4'-Dimethoxybenzophenon 4,   4'-DiÀthoxybenzophenon    4', 4'-Diisopropoxybenzophenon 2, 2'-Dimethoxybenzophenon 2, 3-Dimethoxybenzophenon 2,   4'-Dimethoxybenzophnon    4-Methoxy-2, 5-dimethylbenzophenon   4-Oxy-2,    5-dimethylbenzophenon   2-Oxy-3,    5-dimethylbenzophenon 5-Oxy-2, 4-dimethylbenzophenon 5-Methoxy-2, 4-dimethylbenzophenon 5-Athoxy-2,

   4-dimethylbenzophenon 4-Methoxy-3-methyl-6-isopropylbenzophenon 4-Oxy-3-methyl-6-isopropylbenzophenon 4-Oxy-2-methyl-5-isopropylbenzophenon 4-Acetoxy-2-methyl-5-isopropylbenzophenon    4-Acetoxy-3-methyl-5-isopropylbenzophenon    3-Athoxy-3', 4, 4'-trimethoxybenzophenon 4-Athoxy-3, 3',   4'-trimetlioxybenzophenon    4-   (p-Methoxyphenyl)-4'-phenylbenzophenon      4, 4'-Bis-(p-methoxyphenoxy)-benzophenon 4- (p-Oxyphenyl)-benzophenon 4-(p-Methoxyphenyl)-benzophenon    4-Methoxy-3, 5-dimethylbenzophenon   6-Athoxy-3-methylbenzophenon 3-Chlor-4-(2-oxyÀthoxy)

  -benzophenon 2'-Chlor-4-methoxybenzophenon 4'-Chlor-4-methoxybenzophenon    3-Fluor-4-oxybenzophenon 5-Fluor-2-oxybenzophenon 3-Fluor-4-methoxybenzophenon   5-Fluor-2-methoxybenzophenon 4-Fluor-2-methylbenzophenon 4'-Brom-4-oxybenzophenon 4'-Brom-4-Ă€thoxybenzophenon    3-Jod-4-methoxybenzophenon    3-Jod-4-oxybenzophenon 4'-Jod-4-Ă€thoxybenzophenon 5-Chlor-2-oxy-4-methylbenzophenon    3'-Chlor-2-oxy-4-methylbenzophenon 3'-Chlor-4-oxy-3-methylbenzophenon 3'-Chlor-4-methoxy-3-methylbenzophenon 5'-Chlor-2'-methoxy-3-methylbenzophenon 5'-Jod-2-oxy-3-methylbenzophenon 2'-Jod-6-oxy-3-methylbenzophenon 5-Jod-6-oxy-3-methylbenzophenon 3'-Jod-4'-methoxy-2-methylbenzophenon 3'-Jod-4'-oxy-2-methylbenzophenon 5'-Jod-2'-methoxy-2-methylbenzophenon 5'-Jod-2'-oxy-2-methylbenzophenon 4'-Brom-6-oxy-3-methylbenzophenon 

  2'-Brom-6-oxy-3-methylbenzophenon   2'-Brom-6-methoxy-3-methylbenzophenon    2-Chlor-2'-brom-4-oxybenzophenon 3, 5-Dibrom-4-oxybenzophenon 3,   5-Dibrom-4-Àthoxybenzophenon    3, 5-Dijod-4-oxybenzophenon 3, 5-Dichlor-2, 2', 4, 6'-tetramethoxy-4'-methyl benzophenon 3, 3'-Difluor-4,   4'-dioxybenzophenon    3, 3'-Difluor-4, 4'-dimethoxybenzophenon 3,   3'-Difluor-4,    4'-diÀthoxybenzophenon 3, 3'-Dibrom-5, 5'-difluor-4, 4'-dioxybenzophenon 4-tert.-Butyl-2'-isopropenyl-2, 3, 5, 6-tetramethyl benzophenon 2, 2'-Dioxy-4, 4'-dipropoxybenzophenon   2,    5-Dimethoxy-3, 4-dimethylbenzophenon 4, 4'-Dimethoxy-3, 3'-dimethylbenzophenon   2, 6-Dimethoxy-2'-methylbenzophenon    2, 6-Dimethoxy-3'-methylbenzophenon 3,   3'-DiÀthoxy-4,

      4'-dimethoxybenzophenon 3, 3', 4, 4', 5, 5'-Hexamethoxybenzophenon 2, 2'-Dioxy-4,   4'-bis- (octyloxy)-benzophenon    2, 2'-Dioxy-4,   4'-bis- (hexyloxy)-benzophenon    3, 3'-Dimethoxy-4, 4'-bis- (benzyloxy)-benzophenon 2'-Oxyacetophenon (2-Oxyacetophenon) 4'-Oxyacetophenon (4-Oxyacetophenon)    4'-Methoxyacetophenon 4'-Athoxyacetophenon    4'-n-Propoxyacetophenon 2'-Alloxy-5'-bromacetophenon    2-Brom-4'-methoxyacetophenon 2'-Allyloxybutyrophenon    4'-Butoxy-2'-methylbutyrophenon    3'-Brom-4'-methoxybutyrophenon 3'-Chlor-4'-Ă€thoxybutyrophenon    2',

     5-Dimethyl-4'-propoxybutyrophenon    4'-Athoxy-3'-methylbutyrophenon 4'-Athyl-2'-oxy-6'-methylbutyrophenon 2'-Isopentyloxy-5'-methylbutyrophenon 2'-Methyl-4'-propoxybutyrophenon 4'-Methoxy-3'-phenylbutyrophenon 2'-Oxy-5'-methyloctanphenon 4-n-Dodecyloxyacetophenon 4-Benzyloxyacetophenon 4'-Phenoxyacetophenon 2',   3'-Dimethyl-4'-oxyacetophenon    3'-Brom-4'-oxyacetophenon 3'-Brom-5'-fluor-2'-oxyacetophenon   3'-Allyl-4'-oxyacetophenon 3'-Allyl-2'-oxyacetophenon 3'-Allyl-2'-oxy-5'-methylacetophenon    5'-Athyl-2'-oxybutyrophenon 4'-Oxypentanophenon 4'-Oxyhexanophenon    5'-Methyl-2'- (p-tolyloxy)-acetophenon 4'- (p-Oxyphenoxy)

  -acetophenon    2'-Oxy-4'-pentadecylacetophenon 2'-Oxy-3'-methylacetophenon    2'-Oxy-4'-methylacetophenon 2'-Oxy-5'-methylacetophenon      3'-Oxy-4',    5'-dimethylacetophenon 3', 5'-Dibrom-4'-oxymethylbutyrophenon   2'-Oxycrotonophenon    4'-Oxycrotonophenon   4'-Äthoxy-α

  -methylcrotonophenon    2'-Oxypentenophenon 5'-Chlor-2'-oxycrotonophenon 4'-Methoxy-3-methyl-2-pentenophenon 4'-Methoxy-2-hexenophenon 3'-tert.-Butyl-3'-chlor-2'-oxypentenophenon   2'-Oxy-4',    5'-dimethylpentenophenon 2'-Methoxy-4-heptenophenon   2'-Methoxy-6-heptenophenon    2'-Methoxy-2-octenophenon 3'-Methyl-4'-methoxyacetophenon   3'-Athyl-4'-methoxyacetophenon    3'-Butyl-4'-methoxyacetophenon 3'-Allyl-4'-methoxyacetophenon 4'-Butoxy-3'-methylacetophenon 4'-Isopentyloxy-3'-methyl-acetophenon 3'-Hexyl-4'-methoxyacetophenon 3'-Lauryl-4'-methoxyacetophenon    3'-Methyl-4'-Ă€thoxyacetophenon 3'-Butyl-4'-Ă€thoxyacetophenon 3'-Isooctyl-4'-Ă€thoxyacetophenon 3'-Decyl-4'-Ă€thoxyacetophenon    3'-Methyl-4'-n-propoxyacetophenon   3'-Isoamyl-4'-n-propoxyacetophemon    

  3'-Stearyl-4'-n-propoxyacetophenon 3'-Methyl-4'-phenoxyacetophenon 3'-Methyl-4'-benzyloxyacetophenon   3'-Methyl-4'-allyloxyacetophenon    3'-Methyl-4'-methoxy-2-pentenophenon 3'-Athyl-4'-methoxypropiophenon 3'-n-Butyl-4'-methoxypropiophenon 3'-n-Butyl-4'-n-propoxypropiophenon    3'-Methyl-4'-methoxybutyrophenon 3'-Methyl-4'-allyloxybutyrophenon    3'-Methyl-4'-phenoxybutyrophenon    3'-Athyl-4'- (p-chlorbenzyloxy)

  -butyrophenon    3'-Pentadecyl-4'-methoxybutyrophenon    4'-Methoxy-3'-methyl-a-phenylacetophenon    4'-Butoxy-3'-methylbutyrophenon 4'-Isopentyloxy-3'-methylbutyrophenon co-Methoxyacetophenon    co-X2ithoxyacetophenon co-Cyclohexyloxyacetophenon co-Phenoxyacetophenon   
2-Phenacyloxybenzylbromid
2-Phenacyloxybenzylalkohol    co-Acetoxyacetophenon
4-Chlor-cs-oxyacetophenon
4-Brom-co-oxyacetophenon
4-Brom-cs-acetoxyacetophenon  ss-IsopropylacrylsÀure (4-Bromphenacylester)
4-Jod-o-oxyacetophenon   
4-Jodphenacylcaprylat    #-Butylmercaptoacetophenon    a-Brom-6-methylmercapto-3-methylpropiophenon    a, ss-Dibrom-6-acetoxy-3-methylbutyrophenon a-Acetoxy-2, 5-dimethylisobutyrophenon
2-Oxy-1-benzoylpropen-(1)
2-Athoxy-1-benzoylpropen- (1).   



  Besondere, herstellbare Verbindungen sind z. B. :   
Athyl-a-cyan-ss-methyl-4-oxycinnamat
Athyl-a-cyan-ss-methyl-4-methoxycinnamat  Äthyl-α-cyan-ss-methyl-4-(n-dodecyloxy)-    cinnamat
N,   N-Dimethyl-a-cyan-ss-methyl-2-oxycinnamid        Äthyl-α-cyan-ss-methyl-4-phenylcinnamat
Athyl-a-cyan-ss-methyl-4-benzyloxycinnamat a-Cyan-ss-methyl-4-oxycinnamid
Phenyl-a-cyan-ss-methyl-4-oxycinnamat  Äthyl-α

  -cyan-ss-octadecylcinnamat a-Methyl-4-methoxybenzylidenmalonsĂ€urenitril a-Methyl-4-oxybenzylidenmalonsĂ€urenitril a-Methyl-4-n-dodecyloxybenzylidenmalonsĂ€ure-    nitril    a-Athyl-4-oxybenzylidenmalonsĂ€urenitril a-Methyl-4-phenylbenzylidenmalonsĂ€urenitril a-Octadecyl-4-methoxybenzylidenmalonsĂ€ure-    nitril    Athyl-a-cyan-ss,    ss-diphenylacrylat     Äthyl-α-cyan-ss,ss-bis-(4-chlorphenyl)-acrylat  Äthyl-α-cyan-ss-phenyl-ss-(4-n-dodecyloxy-    phenyl)-acrylat    Methyl-α-cyan-ss-(2-chlorphenyl)-ss-(4-chlor-    phenyl)-acrylat    Äthyl-α-cyan-ss-phenyl-ss-(4-methoxyphenyl)-    acrylat     Äthyl-α-cyan-ss,ss-bis-(p-tolyl)-acrylat
Phenyl-a-cyan-ss, ss-diphenylacrylat  Äthyl-α

  -cyan-ss,ss-bis-(4-oxyphenyl)-acrylat  Äthyl-α-cyan-ss-phenyl-ss-(4-biphenyl)-acrylat  α-Cyan-ss, ss-diphenylacrylamid   
N,   N,-Dimethyl-α-cyan-ss,ss-diphenylacrylamid       Äthyl-a-cyan-ss-phenyl-ss-(2-sulfamylphenyl)-    acrylat
DiphenylmethylenmalonsÀurenitril    Di- (4-chlorphenyl)-methylenmalonsÀurenitril   
Phenyl-4-n-dodecyloxyphenylmethylenmalon sÀurenitril    4- (Chlorphenyl)-4'- (methoxyphenyl)-methylen-    malonsÀurenitril
2,   4'-Di-(chlorphenyl)-methylenmalonsÀurenitril       Phenyl-4- (methoxyphenyl)-methylenmalonsÀure-    nitril 
Di-4-tolylmethylenmalonsÀurenitril   
Phenyl- (4-biphenyl)-methylenmalonsÀurenitril
Di- (4-oxyphenyl)-methylenmalonsÀurenitril
Di- (4-methoxyphenyl)

  -methylenmalonsĂ€urenitril  Äthyl-α-cyan-ss-(4-methoxyphenyl)-ss-(3,4-xylyl)-    acrylat
Phenyl-5, 6, 7,   8-tetrahydro-2-naphthylmethylen-    malonsÀurenitril   
Di-(p-anisyl)-methylenmalonsÀurenitril
Methyl- (4-methoxy-3-methylphenyl)-methylen-    malonsÀurenitril   
Octyl-a-cyan-ss, ss-diphenylacrylat
Methyl-a-cyan-ss-methyl-p-methoxycinnamat
Methyl-a-cyan-ss-methyl-4-oxycinnamat
Methyl-a-cyan-ss-methyl-4-Ă€thoxycinnamat n-Propyl-a-cyan-ss-methyl-4-oxycinnamat n-Propyl-a-cyan-ss-methyl-4-methoxycinnamat
Isopropyl-a-cyan-ss-methyl-4-Ă€thoxycinnamat n-Butyl-a-cyan-ss-methyl-4-methoxycinnamat ithyl-a-cyan-ss-n-propyl-4-methoxycinnamat
Phenyl-a-cyan-ss-n-butyl-4-methoxycinnamat
B enzyl-a-cyan-ss-methyl-4-methoxycinnamat
Benzyl-a-cyan-ss, ss-diphenylacrylat
Benzyl-a-cyan-ss, -bis- (4-chlorphenyl)

  -acrylat   
Wie oben ausgefĂŒhrt, liegt das erste der beiden entscheidenden Merkmale der vorliegenden Erfindung in der Entfernung eines wesentlichen Anteiles der organischen SĂ€ure von den rĂŒckfliessenden   DĂ€mp-    fen, so dass der Wassergehalt des organischen Lösungsmittels in der kondensierten austretenden FlĂŒssigkeit maximal auf etwa 0, 1    /o    gehalten wird. Dies erfolgt, indem die SĂ€urekonzentration der kondensierten FlĂŒssigkeiten unterhalb etwa   2 ouzo    gehalten wird.



   Es kann jede Kombination von Lösungsmittel und SÀure verwendet werden, vorausgesetzt, dass die SÀure eine niedrige FettsÀure mit einem Siedepunkt unterhalb etwa 165  ist (d. h. Essig-, Propion-oder ButtersÀure) und das ausgewÀhlte, mit Wasser nicht mischbare Lösungsmittel unterhalb dem Siedepunkt der gewÀhlten SÀure siedet. Geeignete Lösungsmittel sind z. B. :
Benzol
Toluol
Xylol
Pentan
Hexan
Heptan
Nonan
Chloroform
Tetrachlorkohlenstoff
Athylendichlorid
Athylendibromid
Propylbromid
Propylchlorid    1, 1-Dibrompropan       1,    2-Dibrompropan    1, 1-Dichlorpropan    n-Butylbromid n-Butylchlorid n-Amylbromid n-Amylchlorid n-Hexylchlorid
2-Chlorhexan
3-Äthylhexan    2-Methylhexan   
3-Methylhexan n-Heptylchlorid ; Isooctan
3-Methylheptan
4-Methylheptan
Biisoamyl usw.



   Als SÀure wird EssigsÀure und als Lösungsmittel Benzol bevorzugt.



   Die folgenden Beispiele veranschaulichen die vorliegende Erfindung, ohne sie zu beschrÀnken. Alle Teile sind, falls nicht andere angegeben, Gew.-Teile.



   Beispiel 1
Vorrichtung : 10-Liter-Kolben, der mit einer 15 cm hoch gefĂŒllten Kolonne mit 5 cm Durchmesser, Aufhauser-Falle an der Kolonne sowie daran angebrachtem, mit Wasser gekĂŒhltem KĂŒhler versehen war.



   In den 10-Liter-Kolben wurden 2400 ccm Benzol, 1000 ccm Eisessig, 1820 g Benzophenon und 1440 ccm Äthylcyanacetat gegeben und die Beschickung zum Lösen des Benzophenons auf   60  er-    hitzt. WĂ€hrend einer halben Stunde wurden 10 g wasserfreier Ammoniak unter die OberflĂ€che zugegeben. Die Beschickung wurde zum Sieden erhitzt, worauf die DĂ€mpfe die gefĂŒllte Kolonne und die Aufhauser-Falle fĂŒllten und in den Kopf der gefĂŒllten Kolonne   zurĂŒckflossen.    Die WĂ€rme wurde mit einem     Variac      so eingestellt, dass der RĂŒckfluss etwa 50 bis 60 ccm/min betrug. Die Temperatur der FlĂŒssigkeit wurde durch Zugabe von Benzol oder EssigsĂ€ure auf   100103  eingestellt,    wobei die Zugabe von Benzol den Siedepunkt verringerte und EssigsĂ€ure ihn erhöhte.

   Innerhalb von 40 Stunden wurden 55 g wasserfreier Ammoniak mit einer solchen Geschwindigkeit unter die OberflÀche zugegeben, dass die Zugabegeschwindigkeit 1, 38 g/std betrug.



  Die   RĂŒckflussgeschwindigkeit    wurde in den angegebenen Grenzen gehalten und Wasser von Zeit zu Zeit aus der Aufhauser-Falle entfernt. Nach 48 Stunden wurde das Benzol durch Wasserdampfdestillation entfernt und die Wasserschicht abgetrennt. Es wurden 4000 ccm Isopropanol zugefĂŒgt und die Beschickung auf   75  erhitzt.    Dann wurde mit Aktivkohle gereinigt und filtriert, worauf langsam auf   5  abgekĂŒhlt,    filtriert, mit 1000 ccm kaltem Isopropanol gewaschen und getrocknet wurde. Laut   UV-Bestimmung    war die Reaktion zu 95    /o    beendet.

   Es wurde eine   tatsĂ€ch-    liche Ausbeute von   90"/o    erhalten, wobei etwas Produkt in der Mutterlauge zurĂŒckblieb, die beim nĂ€chsten Ansatz zur Erhöhung der Ausbeute dieses Ansatzes erneut verwendet werden kann.



   Die Benzolschicht aus der Aufhauser-Falle, die in den Kolben zurĂŒckgefĂŒhrt wird, enthielt weniger als 0, 1    /o    Wasser und etwa   1       /o    EssigsĂ€ure. Das periodisch abgezogene Wasser enthielt etwa   12 /oEssig-    sĂ€ure und kein Benzol. Wenn es auch den Anschein hat, dass der Gehalt von 12    /o    EssigsĂ€ure im abgezogenen Wasser im Gegensatz zu den obigen AusfĂŒhrungen steht, d. h. die Menge an kondensierter SĂ€ure in den rĂŒckfliessenden DĂ€mpfen und damit der kondensierten FlĂŒssigkeit zu vermindern, vorzugsweise auf weniger als etwa   1  /o,    so muss dabei das VolumenverhĂ€ltnis von kondensiertem Benzol : Wasser (200 : 1) berĂŒcksichtigt werden.

   In diesem Fall betrĂ€gt nĂ€mlich   12"/o SĂ€ure    im Wasser nur etwa 0, 06  /o SĂ€ure, bezogen auf die gesamte kondensierte FlĂŒssigkeit. Der RĂŒckfluss ist wie oben angegeben etwa 4, 4 bis 5, 3 g/min/g-mol.



   Beispiel 2
Dieses Beispiel beschreibt einen grosstechnischen Versuch, wobei ein 1900 1 fassender BehĂ€lter (ummantelt) verwendet wird, der mit einer 2, 4 m hohen Kolonne eines Durchmessers von etwa 40 cm versehen war, die mit etwa 3, 3 cm grossen,   sattelförmi-    gen PorzellanstĂŒcken gefĂŒllt war. Ausserdem waren noch ein 93   m2-Kiihler    aus rostfreiem Stahl und eine Dekantiervorrichtung (Phasenscheider) angebracht.



   Der BehĂ€lter wurde mit 478, 5 kg Benzol, 222 kg Eisessig, 413 kg Benzophenon und 346 kg Athylcyanacetat beschickt und zum Lösen des Benzophenons unter RĂŒhren auf   60  erhitzt.    Die   BehĂ€lter-    öffnung wurde geschlossen. Innerhalb einer halben Stunde wurden 2, 27 kg wasserfreier Ammoniak aus einem Zylinder zugegeben und der BehĂ€lterinhalt zum Sieden erhitzt. Das Benzol aus dem KĂŒhler floss aus dem Phasenscheider durch einen Rotameter und in den Kopf der gefĂŒllten Kolonne. Der Wasserdampf wurde so eingestellt, dass der RĂŒckflussrotameter auf etwa 14-15, 1 1 steht. Vom Boden des Phasenscheiders wurde periodisch Wasser in einen BehĂ€lter abgezogen.

   Die BehĂ€ltertemperatur wurde auf 100 bis   103  gehalten    und durch Benzolzugabe so eingestellt, dass der Siedepunkt dadurch verringert oder durch Eisessigzugabe erhöht wird. 4 Stunden nach der an  fĂ€nglichen    Ammoniakzugabe wurden 11, 3 kg wasserfreier Ammoniak innerhalb von 40 Stunden mit einer Geschwindigkeit von 0, 286 kg/std zugefĂŒgt.



  Nach 48 Stunden wurde das Benzol mit offenem Dampf abdestilliert und dann die Wasserschicht abgetrennt. 793, 8 kg Isopropanol wurden zugefĂŒgt und die Temperatur zwecks Lösung auf   75  erhöht.    Es wurde eine Filterhilfe zugegeben und die Beschickung durch einen Sparkler-Filter geklĂ€rt, worauf die klare Lösung in einen 2850 1 fassenden EmailbehĂ€lter aufgenommen wurde. Die Beschickung wurde 6 Stunden gerĂŒhrt, wobei sie langsam abkĂŒhlen gelassen wurde ; dann wurde sie 2 Stunden mit kaltem Wasser im Mantel und dann mit Salzlösung auf eine Temperatur von   5  abgekĂŒhlt.    Die Beschickung wurde durch einen Druckfilter filtriert und mit 220 kg Isopropanol gewaschen, der Kuchen entfernt und unter Vakuum bei   75  getrocknet.    Die Mutterlauge wurde zur erneuten Verwendung im nĂ€chsten Ansatz wiedergewonnen.



  Die Reaktion war, gemÀss UV-Bestimmung, zu 95    /o    beendet. Es wurde eine tatsÀchliche Ausbeute von   90  /o erhalten.   



   Die oben angegebene   RĂŒckflussgeschwindigkeit    betrug wiederum 5, 4   g/min/g-mol.   



   Beispiel 3
Beispiel 2 wurde mit einer RĂŒckflussgeschwindigkeit von 2, 7 g/min/g-mol wiederholt. Die Ausbeute war etwa die gleiche, wobei die Reaktion zu etwa 90  /o beendet war.



   Beispiel 4
Beispiel 2 wurde mit einer RĂŒckflussgeschwindigkeit von 1, 35 g/min/g-mol wiederholt. Die Ausbeute betrug weniger als   70"/o,    wobei die Reaktion zu weniger als   75 O/o    beendet war.



      Beispiel S   
Beispiel 2 und 3 wurden unter Verwendung des angegebenen Phenons wiederholt :
A. 4, 4'-Dichlorbenzophenon
B. 4, 4'-Dichlorbenzophenon
C. 4-Methoxybenzophenon
D. 4, 4'-Dimethylbenzophenon
E. 4, 4'-Dioxybenzophenon
F. 2-Sulfamylbenzophenon
G. 4-Phenylbenzophenon
Beispiel 6
Beispiel 5 wurde wiederholt, wobei anstelle von Athylcyanacetat die folgenden Cyanverbindungen verwendet wurden :
A. MalonsÀurenitril
B. Cyanacetamid
C. N,   N-Dimethylcyanacetamid   
D. Phenylcyanacetat
E.   Methylcyanacetat   
Beispiel 7
Beispiel 1 wurde unter Verwendung von PropionsÀure wiederholt. Die Temperatur wurde auf 105 bis   110  gehalten.   



   Beispiel 8
Beispiel 1 wurde unter Verwendung von ButtersÀure wiederholt, wobei die Temperatur wie in Beispiel   1    durch Zugabe von Benzol oder SÀure, wie dies erforderlich war, auf   110115  gehalten    wurde.



   Beispiel 9
Beispiel 1 wurde unter Verwendung von Toluol anstelle von Benzol wiederholt. Die Temperatur wurde auf   120125  gehalten.   



   Beispiel 10
Beispiel 1 wurde unter Verwendung von n-Hexan wiederholt. Die Temperatur wurde auf   85-90  ge-    halten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von a-Cyanacrylverbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Phenon der Formel EMI8.1 in welcher Ar fĂŒr einen aromatischen, carbocyclischen Kern frei von nuklear gebundenen Aminogruppen und R, fĂŒr ein Wasserstoffatom, eine Alkyl-, Al- kenyl-, substituierte Alkyl-oder Alkenyl-, Aryl-und substituierte Arylgruppe stehen, mit einer Cyanmethylenverbindung der Formel CNCH2CZ, in welcher Z fĂŒr N oder OY steht und Y eine Oxy-, Alkoxy-, substituierte Alkoxy-, Aryloxy-, substituierte Aryloxy-, Amino-oder mono-oder disubstituierte Aminogruppe ist, in Gegenwart von (a) einer organischen SĂ€ure mit einem Siedepunkt von etwa 165 C, (b) einem mit Wasser nicht mischbaren, inerten, organischen Lösungsmittel,
    das einen niedrigeren Siedepunkt als jenen der organischen SĂ€ure aufweist und (c) Ammoniumionen unter RĂŒckfluss erhitzt, die rĂŒckfliessenden DĂ€mpfe auf eine SĂ€urekonzentration von weniger als ca. 3 O/o fraktioniert und dabei ein RĂŒckflussverhĂ€ltnis von mindestens etwa 2, 7 g/min/ g-mol Reaktionsteilnehmer aufrechterhĂ€lt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als organische SĂ€ure EssigsĂ€ure, PropionsĂ€ure oder ButtersĂ€ure und als Lösungsmittel Benzol, Toluol oder n-Hexan verwendet werden.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Cyanmethylenverbindung Athyl-a-cyanacetat, Cyanacetamid, Malonnitril oder Phenyl-a-cyanacetat verwendet wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Phenon Benzophenon oder Alkylphenylketone, z. B. Acetophenon, verwendet werden.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nach Fraktionierung der DĂ€mpfe das kondensierte Lösungsmittel, welches erneut dem Reaktionsgemisch zugefĂŒhrt wird, weniger als etwa 0, 1 ouzo Wasser enthĂ€lt.
    5. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der UnteransprĂŒche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ammoniumionen der Reaktionsmischung in Form von Ammoniak, vorzugsweise durch Zugabe zu der EssigsĂ€ure, zugefĂŒhrt werden.
    6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Phenol der genannten Formel verwendet, in welcher Ar ein mono-oder bicyclischer Kern bedeutet.
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