CH418447A - Elektrische Konstantspannungsvorrichtung - Google Patents

Elektrische Konstantspannungsvorrichtung

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CH418447A
CH418447A CH310863A CH310863A CH418447A CH 418447 A CH418447 A CH 418447A CH 310863 A CH310863 A CH 310863A CH 310863 A CH310863 A CH 310863A CH 418447 A CH418447 A CH 418447A
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CH
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transistor
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current
voltage divider
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CH310863A
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English (en)
Inventor
Magnus Hestad Alfred
Original Assignee
Standard Telephon & Radio Ag
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems
    • H04M19/001Current supply source at the exchanger providing current to substations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Continuous-Control Power Sources That Use Transistors (AREA)

Description


      Elektrische        Konstantspannungsvorrichtung       Die vorliegende     Erfindung    ,betrifft eine Vorrich  tung     zur    Abgabe konstanter     elektrischer        Spannung,     welche insbesondere, aber     nicht        ausschliesslich,    für  die Verwendung     in        Telephonanlagen.ausgebil;det    ist.  



  Elektrische Schaltungen     bedürfen,    zur     Speisung     einer     Spannungsquelle,    wobei .das Ausgangspotential  bezüglich eines     Bezugspotentials    oder     ides        Erdpoten-          tials    genommen wird.

   In den meisten Fällen ändert  sich das Bezugspotential bei     Änderungen    in der  Schaltung und Änderungen     Üer        Umgebungsverhält-          nisse.    Das     Ausmass    :der     Potentialänderung,    welche  zulässig ist, hängt von der Kompliziertheit der zuge  ordneten     Schaltung    ab. Falls eine .solche Schaltung  einfach ist, kann ,das Bezugspotential sich ohne Rege  lung ändern.

   Anderseits erfordert eine kompliziertere  oder ausgeklügeltere Schaltung ein Bezugspotential,  welches     innerhalb    sehr enger Grenzen     stabilisiert    ist,  so dass die     Potentialänderungminimal    ist.

   An dieser  Stelle wird kein Versuch     unternommen,    die zahlrei  chen Verwendungen von Vorrichtungen konstanter  Spannung oder     idie    Gründe, wegen welchen die Span  nung sich ändern     kann,    zu erklären.     Trotzdem        kann     es     nützlich    sein, auf einige Beispiele solcher Verwen  dungen und Gründe näher     hinzuweisen,    so dass die  Erfindung besser     verständlich    wird. Ein erstes Bei  spiel ist eine Sprechbatterie, welche     Idas    Mikrophon  eines Telephons speist.

   Die .Sprechbatterie .muss     aus-          serordentlich    geräuscharm     sein"    um zu     vermeiden,     dass das     Biatteriegeräiusch    die Gespräche stört. Als  zweites Beispiel ist hier eine kürzlich     entwickelte          Telephonanlage    zu .erwähnen, in welcher     dauernd    ein  Strom fliessen muss, um die     hergestellten    Schaltwege  aufrecht zu erhalten.

   Falls die     Bezugsspannung    der  Anlage einen     scharfen    Impuls erzeugt,     welcher        eine     Stromlücke erzeugt, werden ;die     Schaltwege    unterbro  chen. Ein     solcher    Impuls kann sich z. B. bei einem    sehr grossen Leistungsbedarf .ergeben, wie er     bei-          spielsweise    dann     eintreten    kann, wenn gleichzeitig  viele Leute     telephonisch        einen        Brandausbruch    mel  den wollen.

   Weiter könnte so ein Impuls auch ;durch  Änderungen der     Umgehungstemperatur    entstehen.  Selbstverständlich     könnten    zahlreiche weitere Bei  spiele     aufgeführt    werden, um die Notwendigkeit     für     eine gut     stabilisierte        Bezugsspannung    darzulegen.  



  Bestehende Schaltungen eignen sich nicht beson  ders zur Erzeugung einer     Bezugsspannung,    welche  innerhalb der .engen     Grenzen        stabilisiert    ist, wie es  für die oben erwähnten und     anderen        Verwendungen     nötig wäre. Eine derartige bestehende Schaltung .ent  hält ein Paar Transistoren, welche zu :einer     soge-          nannten         Darlinigton-Schaltungn    zusammengeschaltet  sind.

   Diese Transistoren sind gleichwertig     einem    Ein  zeltransistor mit einer     Stromverstärkung    a,     welche     sehr nahe dem Wert 1 liegt.     Während    diese     Transi-          storen    gute Ergebnisse liefern, kann sich !die von die  ser     Darlington-Schaltung    gewonnene Bezugsspan  nung in grossen     Grenzen    ändern. Eine weitere be  kannte Schaltung ist hinsichtlich der Stabilität von  einer oder     mehreren        Zenerdioden    abhängig.

   Falls  diese Dioden ausfallen, weicht ;die     Bezugsspannung     plötzlich und stark vom gewünschten Pegel ab, so       dass    eine empfindliche Ausrüstung ausfallen oder  zerstört     werden        kann.    Es liessen sich     noch        weitere     Beispiele aufführen, -um ;den Bedarf nach     Schaltungen     darzulegen, welche besser sind als die     bestehenden     bekannten Schaltungen, über die bereits erwähnten  Beispiele sollten genügen, um die     Richtigkeit    der  vorliegenden     Ausführungsbeispiele    zu     erhärten.     



  Die vorliegende Erfindung     betrifft        eine    neuartige  und verbesserte     Konstantspannungsvorrichbung    mit  mindestens zwei     Spannungsteilern.    Diese Vorrichtung  kann als eine     weitgehend        stabilisierte    Bezugsspan:-           nungsquelle        verwendet    werden, welche sich insbeson  dere     in        Telephonschalbungen    als nützlich erweist.

    Weiter     könnte        eine    solche     Vorrichtung,als        ausseror-          dentlich    geräuscharme     Sprechbatterie    zur Speisung  von     Telephonmikrophonendienen,    so :dass sich eine       geräuschfreie    Sprechübertragung ergibt.

   Diese Vor  richtung kann eine     Bezugsspannung        liefern,    welche  frei von     Spannungssprüngen    ist, wodurch     .kurzzeitige          Stromabsenkungen    vermieden werden können, so       dass    kein Unterbruch von :durch Strom gehaltenen       Vorrichtungen        erfolgt.     



  Eine solche     Vorrichtung        kann        unter        Verwendung     von Bauteilen hergestellt werden, die     hinsichtlich     ihrer     Werte    nicht     kritisch,    und     ausserdem    billig und  leicht zu     beschaffen        sind,    und     handelsübliche    Tole  ranzen und     Qualitätseigenschaften    .aufweisen.

   Da  durch kann die     Kompliziertheit    von     Schaltungen    ver  mindert werden, und     zwar    durch     .Schaffung        zuverläs-          siger        Schaltungen,    welche .andere     Schaltungen    der       Notwendigkeit    entheben, bei Rand- oder     Grenrz-Be-          dingungen    zu arbeiten.  



  Die     erfindungsgemässe        Konstantspannungsvor-          richtung    zeichnet sich dadurch aus, dass jedem     Span-          nungsteiler        einzeln    Mittel     zugeordnet    sind, um den  durch     .diesen        fliessenden    Strom zu steuern und dass  mindestens     ein    solches Mittel auf     Spannungsände-          rungen    anspricht, welche an einer     Potentialstelle     eines der     Spannungsteiler    auftreten,

   um den Strom in  einem anderen     Spannungsteiler        zu    steuern, und dass  Mittel in einem Arm des     genannten;        arideren        Span-          nungsteilers        vorgesehen        sind,    um     -einen        Nutzbela-          stungskreis    zu     ergeben.     



  Nachstehend wird ein     Ausführungsbeispiel    des       Erfindungsgggenstandes    unter     Bezugnahme    auf die       Zeichnung    näher     beschrieben.     



  In der Zeichnung zeigt:  die     Fig.    1 ein Ausführungsbeispiel der     erfin-          dungsgemässen        Vorrichtung    konstanter     Spannung;     die     Fig.2    zwei     Spannungswallenformen,    welche       Erläuterungszwecken        dienen,    wobei die     Wellenform     A die     ungeregelte        Bezugsspannung    und     @die    Wellen  form B die gleiche     Bezugsspannung    nach einer weit  gehenden Regelung zeige;

    die     Fig.3    die     gleiche        Schaltung    wie die     Fig.    1,  aber mit     eingozeichneten        Pfeilen        für    die in     -der    Schal  tung     fliessenilen        Ströme;    und  die     Fig.    4 die     Anwendung    ,der     erfindungsgemäs-          sen    Vorrichtung in. einer     Telephonanlage.     



  Die     Zeichnung    und die Beschreibung geben be  sondere     Spannungs-    und     Widerstands-Werte    an, wel  che     vernünftigerweise    in     einer        derartigen        Schaltung     zu erwarten     sind.        Selbstverständlich        sind        diesle    Werte  nur als Beispiel     aufzufassen,    und sie     können    sich       ändern,

      obwohl     die        Verhältnisse    der     Werte        :etwas    kri  tisch sind. Über :die Transistortypen     sind    keine Anga  ben gemacht worden, da die     Schaltung    mit irgend       einem        vernünftig        gewählten        Transistortyp        ,arbeitet.     Somit lassen sich     unkritische,

          billige        und    leicht er  hältliche Bauteile     handelsüblicher        Toleranzen.        ver-          wenden.       Die     Fig.1        zeigt        einte        Vorrichtung    konstanter  Spannung, welche zwischen die     Klemmren        einer    Spei  sequelle geschaltet ist.

   Diese     Klemmen,    sind hier mit       -I-18        .und    -18     .bezeichnet.    Die Vorrichtung konstan  ter Spannung     enthält    ein Paar paralleler     Spannungs-          teiler,    welche so geschaltet sind,     dass    sich eine selbst  geregelte, kompensierte     Ausgangsspannung    ergibt.  



  Jeder     Spannungsteiler    weist zwei Widerstände  und eine elektronische     Verstärkungsvorrichtung    auf.  So     enthält    der     linksseitige        ,Spannungsteiler    der     Fig.    1  in Reihe einen Belastungswiderstand     RL    von 525  Ohm, eine elektronische     Verstärkungsvorrichtung          Q1,    welche hier     als        NPN-Flächentransistor    darge  stellt ist, und einen     Steuerwiderstand    Re von 330.  Ohm.

   Der rechte     Spannungsteiler    der     Fig.    1 .enthält  in Reihe einen     Vorspannwiderstand        R1    von 820       Ohrn,eine        elektronische        Verstärkungsworrichtung          Q2,    welche hier als     PNP        Flächentransistor    dargestellt  ist, und     einen    zweiten     Vorspannwiderstand    von 560  Ohm.

   Es     ist    zu erwähnen,     idass    die     Verhältnisse    zwi  schen :den     Widerstandswerten    der beiden     Arme    der       Spannungsteiler    ungefähr gleich sind, .d. h. 820/560  ist ungefähr gleich 525/330.  



  Jede elektronische     Vorrichtung    weist ein Paar       I-Iauptelektraden    (beispielsweise einen Kollektor und  einen     Emitter)    zur     Übertragung        eines    relativ grossen  .Stromes auf.     Einte    dritte Elektrode (beispielsweise       eine    Basis) steuert die Verstärkung ,der Vorrichtung.

         Bekanntlich    erzeugen     Änderungen    des Potentials der  dritten Elektrode oder Basis     einte    :entsprechende Än  derung des     Emitter,Kollektor-Stromes.    Somit hat die  Verstärkung des Transistors     Q2    das     Bestreben,    ziem  lich konstant zu bleiben,     @da    seine dritte Elektrode  direkt mit .der Systemserie     veribunden    ist.

   Obwohl  dieses     Erdpotential    nicht geregelt ist, sollte es     ver-          hältnismässig        stabil    sein.     Anderseits        ändert    sich die       Verstämkung    des Transistors     Q1    mit     irgend    einer       Spannungsänderung,    welche am Kollektor. des Tran  sistors     Q2    auftritt.

   Somit steuern die     Spannungsände-          rungen    am rechtsseitigen     Spannungsteiler    die Ver  stärkung des Transistors     Q1.        Eine    weitgehend gere  gelte     Bezugsspannung    ist somit     @an    der     kompensierten          Ausgangsklemnme        CP        verfügbar.     



  Die     Fig.2    zeigt     zwei        Wellenformern,    welche     zu     Erläuterungszwecken dienen. Wie aus oder     Kurve    A  hervorgeht, weist die Bezugsspannung (ungeregelte       Systemserie)    Spannungsspitzen auf.

   Während die  Ursache für diese     Spitzen    unbedeutend ist,RTI ID="0002.0225" WI="7" HE="4" LX="1825" LY="2141">  sind    sie  hier so dargestellt,     dass    sie in Zeitpunkten von     Spit-          zen;bed.arif        auftreten.        Selbstverständlich        könnten,    auch  andere Gründe     für    diese     .Spannungsspitzen        vorliegen.,     wie z. B.     Änderungen    der     Umgebungstemperatur     o. dgl.

   Auf jeden Fall ist die     erste    Spitze hier so dar  gestellt,     dass    die     Spannung    scharf     gegen    den positi  ven     Batteriewert    ansteigt. Somit ergibt sich     ein    Abfall  des Stromflusses in jeder Vorrichtung,     welche    zwi  schen Erde und die positive     Batterieklemme    geschal  tet ist. Der     zweite    Impuls hat     gleichartige        Auswirkung     gen     auf    die negative     :Seite    oder Batterie.

   Bei     .einer        er-          findungsgemässen        Vorrichtung    ergibt sich eine kom-           pensierte    Ausgangsspannung, wie sie die Kurve B  zeigt, und welche an der     Klemme        CP        auftritt        und     konstant ist. Somit     tritt    in der geregelten Bezugsspan  nung nur eine kleine oder gar keine     Anderung    auf.  



  Die Arbeitsweise der Schaltung wird besser ver  ständlich durch eine Betrachtung der,     Fig.    3, welche  die Ströme     zeigt,    die :sich durch die     Gleichstrom-Vor-          spannpotentiale    ergeben.

   Obwohl irgend eine geeig  nete Stromquelle zur     Erzeugung        dieser        Vorspannpo-          tentiale    verwendet werden     kann,    ist im     vorliegenden          Falle    .eine Batterie verwendet, welche zwischen die  Klemmen geschaltet ist, die den     Klemmen    + 18 und  -18 der     Fig.    1 entsprechen.  



  Der     von;    der Batterie her (in der     konventionellen          Richtung    von der positiven zur negativen     Klemme)     fliessende Strom i teilt sich auf und     fliesst    :

  durch die       beiden,        Spannungsteiler,    wie dies durch     die        Pfeile        i"     und     i"    dargestellt     ist.    (Die     Indices     cl  und      e2           bedeuten    dien     Kollektor    und     Aden        Emitter    der     Tnansi-          storern        Q1    und     Q2).    Im Transistor     Q1        ,

  fliesst    der  Strom 41 vom Kollektor über die     Basisregionen     zum     Emitter    und liefert 95 0/0 oder mehr des     Emitter-          stromes        1,        ,.        Die        verbleibenden    5     %        oder        weniger     des     Emitterstromes        i"    rühren vom Basisstrom     ibl     her, welcher durch den Transistor     Q1    vom Potential  punkt     V"        gezogen    wird.

   Im Transistor     Q2        fliessen          95        %        oder        mehr        des        Stromes        ie,        vom        Emntter        über     die Basisregionen zum     Kollektor,    welcher den Strom       i,    abgibt.

   Die verbleibenden 5 % oder weniger des  Stromes     fliessen    durch .die Basisregionen nach Erde  ab in Form des Stromes<B>42.</B> Nachdem der Strom  den Transistor     Q2        durchflossen    hat, teilt er sich in  einen ersten Teil     'b1,    welcher zur Basis des Transi  stors     Q1        fliesst,    und in einen zweiten Teil     1,1-41     auf, welcher über dien Widerstand     R2        fliesst.    Hierauf  kommen die beiden     SpannungsteileTs.tröme    wieder  zusammen und     bilden    dein     Aus,

  ganigsstrom    i welcher  zurück zur Batterie fliesst.  



  Nach der Zuführung der Leistung und der Stabi  lisierung der     elektrischen    Werte geht in der besonde  ren, hier vorliegenden     .Schaltung    die Spannung am       kompensierten        Ausgangspunkt        CP    auf einen Wert  von ungefähr +1,5 Volt. Solange das Potential der       Speis-,quelle        stabil    bleibt, tritt am Punkt     CP    keine  Änderung auf.  



  Es sind     Mittel        vorhanden,    um die     Verstärkungen     der Transistoren     automatisch    zu     steuern    zwecks  Kompensation     irgendwelcher    Spannungsänderungen,  welche auftreten     können.    Der Zweck der     Steuerung     besteht darin, an der Stelle     Cp    eine, sich nicht       ändernde,    d. h. konstante     Spannung    (welche     im    vor  liegenden     Schaltungsbeispiel    +1,5 Volt :beträgt) auf  recht zu erhalten.  



  Zunächst soll     angenommen    werden,     dass    das  Potential an der oberen     Klemme        bezüglich    Erde von  + 18 auf +20 Volt     ansteigt.    Zur     Vereinfachung    der  Erläuterung soll angenommen werden, dass das  Potential an     dker        unteren    Klemme, stabil, :d. h. auf -18  Volt bleibt. Ohne Kompensation würde die Stelle     CP     ebenfalls positiver.

   Mit     der        dargestellten    Schaltung         trifft    dies     jedoch    nicht zu, da die     Spannung        am     Widerstand     R1    zunimmt und der     Strom        a"    grösser  wird. Der     Emitter        des    Transistors Q2 wird bezüglich  der Basis positiver, und der     Spannungsabfall    am  Transistor     Q2        nimmt    ab.

   Die     Spannung    an der     Stelle          V12    wird positiver. Wenn     die    Basis dies Transistors       Q1    bezüglich seines     Emitters    positiver     wird,    nimmt  der Spannungsabfall     zwischen    dem     Emitter    und     dem          Kollektor    ab. Somit verschiebt sich das Potential an  der Stelle     Cp    in Richtung der -18 Volt der negativen  Batterieklemme.

   Das Ausmass dieser     Verschiebung     gegen -18 Volt ist genau     gleich    dem Betrag, um     den     die Stelle     Cp    sonst in positiver Richtung verschoben       würde,        wenn,das    Potential von + 18 Volt erhöht     wird.     Somit bleibt das Potential .an der Stelle     Cp    stabil und  konstant auf einem Wert von +1,5 Volt.  



  Nun soll angenommen wenden, dass das     Potential     an der, unteren Klemme sich von -18 auf -20 Volt  verschiebt, während :das     Potential    an der     oberen          Klemme    auf +18 Volt stehen bleibt. Das Potential an  der .Stelle     V"    wird in negativer Richtung verscho  ben, aber die Verstärkung     ges    Transistors     Q2    wird  durch diese Änderung der     Kol'lektorspannung    nicht  wesentlich     baeinflusst.    Somit     :bleibt    der Strom     ie2     konstant.

   Die     Emnitterspannung    des Transistors     Q2     an der Stelle     Vel    wird negativer, aber die Transi  storverstärkung nimmt nicht zu, da das Basispotential       V,        ebenfalls    negativer wind. Da die Verstärkung  konstant bleibt, bleiben die Ströme     i,    und     i"    kon  stant. Dies bedeutet, dass der Spannungsabfall ,am  Belastungswiderstand     RL    konstant bleibt, und somit  bleibt die     kompensierte    Spannung     an;    der Stelle     Cp     konstant auf +1,5 Volt.  



  Wenn sowohl das positive als auch das negative       Potential    sich gleichzeitig ändern, dann vereinigen  sich die oben beschriebenen Effekte und halten die  Spannung an der     Stelle        CP        ebenfalls    auf einem stabi  len Wert.  



  Man     erkennt,    dass das     kompensierte        Potential    :an  der Stelle     CP    zahlreiche Bedürfnisse     erfüllen    kann.  Daher     ist,die    Schaltung     ganz        allgemen    von Nutzen.

         Ausserdem    können irgendwelche Schaltungen, wel  che die hier erzeugte,     .ausserordentlich    stabile Be  zugsspannung, benötigen, weitgehend vereinfacht  werden,     @da    die bisher verwendeten Komplikationen  zur     Kompens        ienung    von Spannungsschwankungen in  solchen Schaltungen in     Wegfall    kommen.  



  Obwohl die hier beschriebene Schaltung allge  mein, Anwendung findet, erweist sie sich in gewissen       Telephonschaltungen    als besonders nützlich.     Einte     solche Schaltung liegt vor     in        Telephonanlagen,    in  welchen Sprechbatterien, welche ,die     Teleph@on@mikro-          phone    speisen, sehr geräuscharm sein müssen.

   Wäh  rend     verschiedene    Arten von     Telephonandagen    aus  einer solchen geräuscharmen     Sprechbatterie    Nutzen  ziehen, wurde in einer von. der     Anmelderin        entwik-          kelten        Telepho        nanlage    mit Hilfe der hier     @darge:legte.n     Schaltung eine Verbesserung :des Geräuschabstandes       (Signal-Rausch-Verhältnis)    um     mehr    als 50:1 erzielt.  



  Ein weiterer     Vorteil,    der sich durch Verwendung           erfindungsgemäss        ausgebildeter        Schaltungen        in    der   vorerwähnten     ,Anlage    ergab, besteht     darin,        idass    da  durch     stromgehaltene        Schaltwege    mit     .einer    bedeu  tend     grösiseren        Zuverlässigkeit    gehalten     wenden.     



  Wie beispielsweise in     der        Fig.4        dargestellt    ist,  tritt     ider        Schaltweg        Ri        anstelle        :

  des    Belastungswider  standes     RL.    Dieser Schaltweg     Ri        enthält    eine     Anzahl          Bauteile,    welche insgesamt einen     Widerstand    von 525  Ohm aufweisen (d. h. den     gleichen    Widerstandswert,  wie ihn der Widerstand     RL    in     edier        Fng.    1     aufweist).     Der     Widerstand    von 470 Ohm in der Widerstands  kette stellt den     Quellenwiderstand    einer positiven        Halte-Batterie*    dar.

       Der        Widerstand    von 15 Ohm  entspricht     einer    Wicklung einer     übertragerspule.    Die  Sprechströme werden dem Schaltweg über diese  Wicklung induktiv     zugeführt.    Die Sprechströme wer  den der Stelle     CP        über    einen     Kopplungskondensator     entnommen.

   Der Schaltweg ist .durch elektronische  Schaltmittel vervollständigt,     welche    hier durch zwei       PNPN        Diodengebildet    sind,     idie    im leitenden Zu  stand je einen     Widerstand    von 20 Ohm.     aufweisen.          Bekanntlich    bleiben     PNPN-Dioden    nur solange im  leitenden (oder Ein-Zustand), als Strom durch diese       fliesst.     



       Falls        Spannungsschwankungen,        gemäss        Kurve    A  der     Fig.    2 im Schaltweg     Ri    auftreten, ergibt sich     eine          Stromlücke,    so dass die Dioden in den gesperrten  Zustand (Aus-Zustand) übergehen.. Mit der stabili  sierten Spannung gemäss Kurve B treten     jedoch     keine solchen Stromlücken auf, so dass der Schalt  weg nicht aufgelöst, d. h. unterbrochen wird.

   Die  kleinen     Spannungsänderungen,        die    gegebenenfalls  an der     Klemme    mit einem Potential von     +l8        Volt          auftreten,    sind bedeutungslos, insbesondere auch       darum,    die der grösste     Teil    einer     solchen    Änderung  vom Widerstand von 470 Ohm     aufgenommen    wird.  



  Falls     irgendwelche        kleine        Spannungsänderungen     an der kompensierten     Ausgangsstelle        CP    .auftreten  sollten, ist es lediglich     nötig,        einen    variablen Steuer  widerstand     RC        :entsprechend        :einzustellen.    In einer  praktischen     Ausführung    hat :es sich gezeigt, dass,       nachdem    der     Steuerwiderstand    einmal richtig einge  stellt ist, keine weiteren Einstellungen mehr nötig  sind.

Claims (1)

  1. .PATENTANSPRUCH Elektrische Konstantspannungsvorrichtung mit mindestens zwei Spannungsteilern, idie zwischen Potentialquellen parallel geschaltet sind', sdadurch ge kennzeichnet, dass jedem Spannungsteiler einzeln Mittel (Q1, <I>O)</I> zugeordniet sind, um :
    den durch idie- sen fliessenden Strom zu steuern, und dass. msndie- stens ein solches Mittel (Q1) auf Spannungsänderun gen anspricht, welche an edier Potentialstelle (V") einfies sder Spannungsteiler (R1, R2) auftreten, um den Strom in einem andern Spannungsteiler zu steuern,
    und dass Mittel in einem Arm (R) des genannten anderen Spannungsteilers vorgesehen sind, um einen Nutzbelastungskreis zu ergeben (Feg. 1, 4). UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung wach Patentanspruch mit zwei Spannungsteilern, welche zwischen zwei Potential punkten parallel geschaltet ,sind, :
    dadurch gekenn zeichnet, dass jeder Spannungsteiler einen Seriekreis mit einem ersten Widerstand, einer elektronischen Verstärkungsvorrichtung und einem zweiten Wider- stand aufweist, :
    dass weiter die genannte elektronische Vorrichtung zwei Hauptelektroden zur Übertragung von Stroms durch den Spannungsteiler und eine dritte Elektrode zur Steuerung der Verstärkung ider elek tronischen Vorrichtung aufweist, weiter Mittel, wel che ein :
    erstes unigeregeltes Bezugspotential aufwei sen, welches mit der dritten Elektrode einer ersten -elektronischen Vorrichtung (Q2) <I>in</I> einem ersten der genannten Spannungsteiler verbunden ist, um.
    die Verstärkung dieser genannten ersten, elektronischen Vorrichtung zu stabilisieren, und Mittel, um eine als Ausgangselektrode dienende Hauptelektrode der er sten Vorrichtung mit der sdritten Elektrode einer zweiten elektronischen Vorrichtung (Q1) im enderen Spannungsteiler so zu verbinden,
    dass sich idie Ver stärkung der genannten zweiten Vorrichtung in Funktion der Spannungsänderungen an der genann ten Ausiganigselektrode ändert (Feg. 1, 3). 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dasis der erste Widerstand (Ri) im genannten anderen Spannungsteiler einen Belastungs kreis aufweist und der zweite Widerstand R, im an deren Spannungsteiler einstellbar ist (Feg. 4). 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch mit einem Paar parallel geschalteter Spannungsteiler, welche Transistoren entgegengesetzter Polarität enthalten, um die Armee der Spannungsteiler miteinander zu verbinden, ,dadurch gekennzeichnet, dass Signalände- rungen in einem der Spannungsteiler das Potential an einer Verbindungsstelle (Cp)
    der beiden Arme des anderen Spannungsteilers steuern, wobei ein Arm des gesteuerten Spannungsteilers einen Belastungsstrom kreis aufweist. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass idne erste elektronische Vorrich tung ein PNP-Transistor und :die zweite elektronische Vorrichtung ein NPN-Transistor ist. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, idiass der Belastungskreis (Rd eine Reihe von PNPN-Dioden aufweist (Feg. 4).
    6. Vorrichtung ,nach Patentanspruch mit einer Stromquelle, mit welcher ein Stromteiler verbunden ist, ,gekennzeichnet durch Mittel zurRTI ID="0004.0222" WI="21" HE="4" LX="1814" LY="2223"> uniabhängigen Regelung mindestens eines der genannten Teiler- ströme, und sdurch Mittel,
    die -auf Änderungen des arideren ider genannten Teilerstnöme ansprechen, um die Regelung des genannten einen Teilerstromes ein- zustellen. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, idass: :
    die der Einsstellung der Rege lung dienenden Mittel zwei Transistoren (Q1, Q2) entgegengesetzten Polaritätstyps aufweisen, weiter Mittel, um die .geteilten Ströme über<B>je</B> einen ,einzeln zugeordnetem Transistor zu leiten und Mittel, um -die Ausgangsspannung desjenigen Transistors,
    durch welchen der genannte andere Strom fliesst, zur Rege lung der Verstärkung dies. Transistors zu verwenden, durch welchen der genannte eine Strom fliesst. B.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, gekenn zeichnet durch zwei Transistoren entgegengesetzten Polaritätstyps, weiter durch eine Vorspannpotential- quelle mit einem positnven, einem negativen und einem Erdpotential, weiter durch Mittel,
    um die Emitter Kodlektorstmecke eines der Transistoren über Widerstände zwischen das positive und das negative Potential und die Basis, des:
    genanntem; einen Transi stors an Erde zu schalten;, ferner durch Mittel, um die Emitter-Kollektorstrecke des anderen Transistors über Widerstände zwischen das positive und das negative Potential zu schalten, wobei der Wider standskreis:
    für den genannten, anderen Transistor eine Belastung und eine Steuervorrichtung enthält, und durch Mittel, um den> Kollektor des, einen Tran sistors mit der Basis des anderen Transistors zu ver- binden. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der.
    Widerstandskreise der beiden Transistoren zwei Widerstände aufweist, wobei je ein Widerstand auf jeder Seite der Emitter- Kollektor-Strecke eines Transistors liegt, undi dass die Verhältnisse zwischen den Widerstandswerten der beiden Arme der beiden Verbindungen angenähert gleich gross sind.
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