CH416331A - Hydraulische Axialkolbenmaschine - Google Patents

Hydraulische Axialkolbenmaschine

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CH416331A
CH416331A CH1624564A CH1624564A CH416331A CH 416331 A CH416331 A CH 416331A CH 1624564 A CH1624564 A CH 1624564A CH 1624564 A CH1624564 A CH 1624564A CH 416331 A CH416331 A CH 416331A
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CH
Switzerland
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swash plate
angle
axis
axial piston
control
Prior art date
Application number
CH1624564A
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Inventor
Heumann Hans
Original Assignee
Karl Marx Stadt Ind Werke
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B3/00Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
    • F01B3/10Control of working-fluid admission or discharge peculiar thereto
    • F01B3/103Control of working-fluid admission or discharge peculiar thereto for machines with rotary cylinder block
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    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B3/00Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
    • F01B3/0032Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having rotary cylinder block
    • F01B3/0044Component parts, details, e.g. valves, sealings, lubrication
    • F01B3/007Swash plate

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description


      Hydraulische        Aidalkolbenmaschine       Die Erfindung betrifft     eine        hydraulische    Axial  kolbenmaschine mit umlaufendem Kolbenträger und  feststehender     Taumelscheibe    oder mit feststehendem  Kolbenträger und     umlaufender        Taumelscheibe,    deren       Veränderung    .des Hubvolumens durch Verstellung  des Schwenkwinkels der     Taumelscheibe    um eine  senkrecht zur Längsachse der     Axialkolbenmaschine     liegenden Achse erfolgt.  



  Zur Erzielung eines einfachen Aufbaues sind  die meisten hydraulischen     Axialkolbenmaschinen          schlitzgesteuert.    Die Schlitzsteuerung besitzt gegen  über der     druckabhängigen    Steuerung den Nachteil  meist stärkerer Geräuschentwicklung.     Diese    Geräu  sche werden vor allem verursacht durch die Druck  wechsel bei der Umsteuerung des Zylinderraumes  vom Druck- zum Saugkanal und     umgekehrt.    Um an  diesen Stellen einen möglichst stossfreien, harmoni  schen     Druckverlauf    zu erhalten, wird durch entspre  chende positive     überdeckung    z.

   B.     am    Beginn des  Druckhubes einer Pumpe eine     Vorkompression    des  im     Zylinder        eingeschlossenen        Flüssigkeitsvolumens     erreicht, so dass im Augenblick der     bffnung    des  Zylinderraumes zum Druckkanal     hin    im Zylinder  schon annähernd der gleiche Druck wie im Druckka  nal herrscht.

   Entsprechend wird durch eine     überdek-          kung    am     Beginn    des Saughubes eine Expansion der  nach Beendigung .des Nutzhubes     im        Zylinder    verblei  benden Flüssigkeitsmenge auf den Saug- oder Zu  führdruck erreicht.

   Die     Grösse    dieser     überdeckun-          gen,    die bezogen auf die Relativdrehung zwischen       Zylinderkörper    und     Steuerung    als     überd-eckun.gs-          oder    Steuerwinkel bezeichnet werden, ist nun ausser  vom Betriebsdruck und der     Kompressibilität    der Be  triebsflüssigkeit vor .allem vom     Verhältnis    Gesamtvo  lumen der eingeschlossenen Flüssigkeit zum Nutzvo-         lumen,    also vom schädlichen Raum der Maschine  abhängig.  



  Bei den bekannten hydraulischen     Axialkolben-          maschinen        ändert    sich nun die Grösse des     schädli-          chen    Raumes, wenn durch Veränderung des Kolben  hubes das     Förder-        oder    Schluckvolumen     verändert     wird.

   Um bei schlitzgesteuerten Pumpen oder Moto  ren mit veränderbarem     Förder-    oder Schluckvolumen  eine möglichst gute.     Anpassung    der     Steuerwinkel    an  die jeweiligen Betriebszustände zu erreichen, müsste  die Grösse der Steuerwinkel bei     einer        Veränderung     des     Förder-    oder Schluckvolumens     ebenfalls        verän-          dert    werden.

   Da die Grösse dieser Steuerwinkel be  stimmt ist durch die Lage der in die Steuerflächen  eingearbeiteten Nuten oder Bohrungen, ist eine  direkte Veränderung der Grösse dieser Winkel kon  struktiv nicht oder nur mit nicht vertretbarem Auf  wand möglich. Es lässt sich jedoch eine     Anpassung     der     Vorkompression    bzw.     Nachexpansion    an die       veränderte    Grösse des schädlichen Raumes auch er  reichen, wenn bei unveränderter Grösse der     über-          deckungswinkel,    d. h. des Drehwinkels,     in.    dem die  Verbindung zwischen     Zylinderraum    und Saug- bzw.

         Druckkanal    unterbrochen ist, eine Phasenverschie  bung zwischen Kolbenbewegung und der Steuerung  erfolgt. Diese Phasenverschiebung     wind        konstruktiv     dadurch erreicht,     dass    die radiale Ebene,     in    der die       Totpunktlagen    der Kolbenbewegung liegen,, und die  Lage .der Steuerschlitze     gegeneinander    verdreht wer  den.  



  Zur Erreichung dieser Verdrehung sind kon  struktive     Ausführungen    vorgeschlagen, bei denen der  Steuerspiegel bzw. Steuerzapfen     in    Abhängigkeit vom  Schwenkwinkel ;der     Taumelscheibe    verdreht wird.  Diese Lösung ist     konstruktiv    aufwendig. Sie     erfordert         komplizierte     mechanische        Verbindungsglieder    zwi  schen der Achse der     Taumelscheibe    und dem steu  ernden Element (Planspiegel, Steuerzapfen). Es hat  sich noch keine brauchbare     konstruktive    Lösung  durchgesetzt.  



  Es sind weitere     Ausführungen        bekannt,    bei denen  die Achse, um die die     Taumelscheibe    bzw. der ge  samte Kolbenträger     (Birne)    zur     Veränderung        des     Hubvolumens geschwenkt     wird,    nicht senkrecht zur  Hauptachse der Maschine angeordnet, sondern um  einen     bestimmten        Winkel    zur     Senkrechten    geneigt ist.  Durch diese sogenannte     Verkantung    wird ebenfalls  eine analoge Phasenverschiebung erreicht.

   Es erge  ben sich dabei jedoch     konstruktive    und vor allem  fertigungstechnische Nachteile .durch ,die schiefe An  ordnung der Schwenklager im Gehäuse und vor allem  durch die .dadurch notwendig werdende schräge An  ordnung der Elemente am Pumpengehäuse, die zur  Veränderung des Hubvolumens dienen.  



  Auch wird eine Anpassung an     unterschiedliche     Einsatzbedingungen mit dem     dadurch    erforderlichen       unterschiedlichen    Verlauf der Phasenverschiebung     in     Abhängigkeit vom     Schwenkwinkel    der Taumel  scheibe bzw.

   des Kolbenträgers erschwert, weil sich       jeweils    andere     Verkantungswinkel        erforderlich          maschen.    Das bedeutet jeweils andere     Ausführungen     der Gehäuse oder die Anordnung von     Einrichtungen,     die es     ermöglichen,    den     Verkantungswinkel    an: der  fertigen     Maschine    zu verstellen.     All    das     bringt    be  trächtlichen     konstruktiven    Aufwand mit sich.

   Daher  hat sich die     Verkantung,der    Schwenkachse ausser bei  einigen Typen mit schwenkbarem     Kolbenträger          (Birne),    bei denen     eine        Ausführung        mit    im Betrieb  veränderbarem     Verkantungswinkel    möglich wurde, in  der Praxis nichtdurchgesetzt.  



  Die Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, die  genannten Nachteile zu beseitigen und     eine    hydrauli  sche     Axialkolbenmaschine    mit     veränderlichem        För-          der-    oder Schluckvolumen zu schaffen,

   mit der     eine     Anpassung der     Kompressions-    und Expansionsver  hältnisse in den     Umsteuerpunkten    .an die sich bei       Veränderung    des Hubvolumens durch     Änderung        des          Neigungswinkels    der     Taumelscheibe    infolge der       veränderten    Grösse des schädlichen Kolbenraumes  ergebenden unterschiedlichen Bedingungen erreichen  lässt.  



  Gemäss der     Erfindung        wird        diese    Aufgabe da  durch gelöst, dass     die    in der     Taumelscheibe    angeord  nete     Stirnfläche,    an welcher die im Kolbenträger       achsparallel        angeordneten    Kolben direkt oder über       Gleitschuhe        anliegen,    zur Schwenkachse der Taumel  scheibe um     einen        bestimmten    Winkel geneigt ist.  



  Diese Neigung der die Bewegung der Kolben     be-          stimmenden    Stirnfläche kann durch den Ein- oder  Anbau einer     keilförmigen    Laufplatte in bzw. an die       Taumelscheibe    erreicht werden. Diese Laufplatte       kann    ferner     in.    der     Taumelscheibe    um die Mittelachse  derselben drehbar gelagert oder so     angeordnet    sein,  dass sie in verschiedenen Winkellagen um die Mittel  achse verdreht     befestigt    werden kann.

      In .der     Zeichnung    ist ein     Ausführungsbeispiel    des       Erfindungsegenstandes    dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 einen Längsschnitt durch eine     Axialkol-          benmaschine        mit        Plansteuerspiegel    und schwenkba  rer     Taumelscheibe,          Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     V-W    in       Fig.    1,

         Fig.    3 einen     Schnitt    nach der Linie     X-Y    in     Fig.    1  und       Fig.    4 die geometrischen Zusammenhänge.  Beider     .Axialkolbenmaschine    sind     in    einem Kol  benträger 1 mehrere Kolben 2     in,    achsparallel um die  Drehachse des Kolbenträgers 1     angeordneten        Zylin-          dorbohrungen    3 geführt.

   Der Kolbenträger 1 sitzt da  bei auf     einer        Antriebswelle    4, die     mittels    Kugellager  5,6     in        Gehäuseflanschen    7,8     gelagert    ist. In einem  durch .die Gehäuseflansche 7,8 abgeschlossenen Ge  häuse 9 ist eine schwenkbare     Taumelscheibe    10 so  gelagert,     dass    ihre Schwenkachse     O.-02        (Fig.    3)       rechtwinklig    zur Drehachse     0,-0,    des Kolbenträgers  1 liegt.

   Die Kolben 2 liegen über kugelig     angelenkte     Gleitschuhe 1.1 an einer     Stirnfläche    12'     einer        keilför-          migen    Laufplatte 12 an,     die    in der     Taumelscheibe    10  angebracht und z. B.     mittels    eines     Stiftes    13 gegen  Drehung     gesichert    ist. Die     Stirnfläche    12' der Lauf  platte 12 ist gegen die     Schwenkachse        02-0.    um den  Winkel 7 geneigt.

   Die     Steuerung    des     Druckmittel          stromes    wird im dargestellten     Beispiel    durch einen       Plansteuerspiegel    14     am        Gehäuseflansch    7     bewirkt          (Fig.    2). An der     Stirnfläche    des Kolbenträgers 1 be  finden sich Steueröffnungen 15 in den     einzelnen          Zylinderbohrungen    3.

   Ihnen ,gegenüberliegend trägt  der     Planstenerspiegel    14     kreisbogenförmige    Steuer  schlitze 16,17 , von denen jeweils einer mit einem  Saugstutzen 18 und der andere mit einem Druckstut  zen 19 verbunden ist. Hat ein Kolben 2 nach ausge  führtem Saughub ,den     äusseren        Totpunkt        erreicht,    so       liegt    die Steueröffnung 15 der betreffenden Zylinder  bohrung 3     in    der in     Fig.    2 .dargestellten Lage, d. h.  die Verbindung zwischen Steueröffnung 15 und Steu  erschlitz 16 ist gerade unterbrochen.

   Bis     zur    Herstel  lung der Verbindung mit dem Steuerschlitz 17 muss  sich der Kolbenträger 1 um     den        überdeckungswinkel          ss,        gedreht    haben.

   Da die     Taumelscheibe    10 um .den       Winkel    y' gegenüber     -der    Senkrechten zur Drehachse       ausgeschwenkt        ist,    hat sich der Kolben 2 nach der       Drehung    des Kolbenträgers 1 um den     überdeckungs-          winkel        ss1    um     einen    bestimmten     Betrag    vom äusseren  Totpunkt wegbewegt, wodurch sich das Volumen der       Zylinderbohrung    3 schon um den entsprechenden  Betrag     verringert    hat.

   Andererseits besteht aber keine  Verbindung zu dem Saug- oder     Druckstutzen    18, 19,  die in der     Zylinderbohrung    3     befindliche    Flüssig  keitsmenge     ist    also     abgeschlossen,    die     Volumenver-          minderung    muss sich somit unter Berücksichtigung  der     Leckverluste        in    einer Kompression des einge  schlossenen     Flüssigkeitsvolumens    und     damit    in einer       Druckerhöhung        äussern.     



  Der     überdeckungswinkel        ss1    ist nun so gross ge  wählt, dass zum Zeitpunkt der Herstellung der Ver-           bindung    an der Steueröffnung 15 zum Steuerschlitz  17 in der     Zylinderbohrung    3     annähernd    eine Druck  erhöhung auf dem     im    Steuerschlitz 17     herrschenden     Betriebsdruck erreicht ist.  



  Der umgekehrte Vorgang ergibt sich bei der Ex  pansion des nach dem Druckhub in der     Zylinderboh-          rung    3 verbleibende     Restvolumens    auf den     Druck    im  Steuerschlitz 16 im Bereich des     überdeckungswin-          kels        (32.    Die Totpunkte der     Kelbenbewegung    liegen  bei der     maximalen    Schwenkbewegung um den Win  kel y'     in    einer Ebene     TI-T,        (Fig.    2).

   Wird nun der  Winkel     j    der     Taumelscheibe    10 zwecks Verringe  rung des Hubvolumens verkleinert, so bewirkt     die     Neigung des Winkels     7,    der Stirnfläche 12' der Lauf  platte 12 eine Verdrehung der     Totpunktebene        der          Kolbenbewegung    in     eine    Lage     T2        T2.     



  Die Grösse der     erwähnten.    Verdrehung der beiden       Totpunktebenen    ergibt sich aus folgenden Zusam  menhängen:       Fig.4        zeigt    die Drehachse     0l-0,    und die  Schwenkachse     02-02    der     Taumelscheibe    10     in     waagerechter Lage. Senkrecht dazu geht durch die  Drehachse<B>0, -0,</B> eine Ebene, an der bei     Axialkol-          benmaschinen    der bisher üblichen Ausführung     die     Totpunkte der Kolbenbewegung liegen würden.

   Sie  ist im     folgenden    als     Neutralebene    El der Steuerung  bezeichnet. Auf ihr liegen der Mittelpunkt A der  Steuerfläche, der Scheitelpunkt G des     Winkels        ;%        und.     .der     Mittelpunkt    B der     Taumelscheibe    10, das ist der  Schnittpunkt der Ebene, in der sich ,die Mitten der       Kugelgelenke    der Kolben 2 mit der Schwenkachse  <B>02-02</B> bewegen.  



  Die durch den Mittelpunkt B gehende Ebene,     in     der sich die Kugelmitten der Gleitschuhe 11 bewegen,  liegt parallel zur     Stirnfläche    der Laufplatte 12 um  den Winkel     .1    zur     Schwenkachse        0,-0.    geneigt. In  dieser Ebene liegen in     Fig.    4 der     Mittelpunkt    B, der  Scheitelpunkt G und der Punkt<I>D. BG</I> ist die Schnitt  kante mit der     Neutralebene        El    der Steuerung, sie ist  um den Winkel y' der     Taumelscheibe    10 gegen die  Senkrechte zur Drehachse     0,-0I    geneigt.

   Senk  recht auf der     Neutralebene    El steht im Mittelpunkt  <I>B</I> die Linie     EB.    Sie stellt die Mittelachse der     Stimflä-          ehe    12' der Laufplatte     12,dar.    Die durch den Mittel  punkt<I>B</I> und Punkt<I>D,</I> E gehende Ebene steht also  senkrecht auf der Ebene     BDG    und ist gegen die  Drehachse     0l-0,    um den Winkel     y%    geneigt.  



  Die Lage der     Totpunktebene        E2    ergibt sich     nun     aus folgender Betrachtung:  Die Kolben 2 werden achsparallel und die Dreh  achse     0,-0l    gedreht. Ihre Relativbewegung paral  lel zur Drehachse     0,-0i    wird bestimmt durch die  Anlage an der     Stirnfläche    12' der Laufplatte 12,       demzufolge    durch     die    Ebene     BDG.    Die Totpunkte  .der Kolbenbewegung sind nun die     Punkte,    in     denen     die Kolben 2 den     grössten    bzw.

       kleinsten    Abstand  vom     Plansteuerspiegel    14 aufweisen. Da die Tot  punkte bei der durch     die    zur Drehachse<B>01-01</B>  schiefen Ebene     BDG    erzeugten     sinusförmigen    Kol  benbewegung um 180  Drehwinkel     versetzt    liegen,    müssen sie auf einer Ebene liegen, die     Achsschnitt     durch den Zylinder ist, auf dem sich die Kolben 2 um  die Drehachse     0,-0,    bewegen.

   Die Ebene, die die  Kolbentotpunkte     enthält,    geht     also    durch die Mittel  punkte     A,B.        Totpunktebene    muss nun der Achs  schnitt durch<I>AB</I> sein, beidem der Winkel<I>y,</I> der ge  bildet wird .durch die     Schnittlinien        der        Totpunktebene     mit der Ebene     BDG    und mit d er senkrecht zur Achse  <B>0, 70,</B> liegenden     Sbeuers,piegelebene        ADG,        ein     Maximum wird.

   Das ist bei dem     Achsschnitt    der Fall,  der     senkrecht    auf der Linie     GD    steht,     in    der sich die  Ebene     BDG    und die     Steuerspiegelebene        ADG     schneiden.  



  Die     Grösse    des     Winkels        (p,    um den     folglich    die       Totpunktebene        E"gegenüber    der     Neutralebene    Ei  der     Steuerung    verdreht ist, ergibt sich aus folgenden  aus     Fig.    4 zu entnehmenden     Beziehungen:     
EMI0003.0114     
         ergibt    sich:

       sin:        (p   <I>=</I>  
EMI0003.0118     
    Der Winkel y ist der für die Kolbenbewegung mass  gebende Neigungswinkel der schiefen Ebene zur Sen  kung zur Drehachse     0l-0,    Der Winkel y', um den  ,die     Taumelscheibe    10 um die Schwenkachse     0,-0.     geschwenkt ist, steht zum     wirksamen        Winkel    y     in    der  ebenfalls aus     Fig.    4 zu entnehmenden Beziehung.

    
EMI0003.0126     
    Je nach der Grösse des Winkels A, um den die Stirn  fläche 12' der Laufplatte 12 gegen die Schwenkachse       0,-0,    geneigt ist, ergibt sich also bei Veränderung  des Winkels y' eine bestimmte Veränderung des       Winkels        (p,    um     den;        die        Totpunktebene        E2        zur    Neu  tralebene El der Steuerung     verdreht    ist.

   Durch die  zweckentsprechende Wahl des Winkels     .1    lässt sich  nun     eine        solche        Abhängigkeit    des Winkels     (p    vom  Winkel y' erreichen, dass eine sehr .gute Anpassung  der     Kompressions-    und Expansionsvorgänge an die  jeweiligen     Betriebsbedingungen    möglich     wird.    Bei  den üblichen     Betriebsbereichen    der     in    Frage kom  menden hydraulischen Maschinen liegt die Grösse  des     Winkels        A,    etwa zwischen 1   und 4 .  



  Die     in.        Fig.    1 und 3     dargestellte,    konstruktive Aus  führungsform ermöglicht es ausserdem durch einfa  ches     Auswechseln    der Laufplatte 12 gegen     eine    Lauf  platte     mit    anderem Winkel     a    eine andere Charakteri  stik der Anpassung zu erreichen. Unter     bestimmten     Umständen     kann    das auch erfolgen durch eine Ver  drehung der Laufplatte 12 in der     Taumelscheibe    10,      wodurch     eine    zusätzliche Phasenverschiebung über  lagert wird.

   Die gleiche     Anondnung    kann auch An  wendung     finden    bei     Maschinen,    bei denen sich die  Kolben auf     ein        in.    der     Taumelscheibe        angeordnetes     Wälzlager abstützen. Bei einer .solchen Ausführungs  form wird das     Wälzlager    um den Winkel     A,    geneigt in  die     Taumelscheibe        eingebaut.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hydraulische Axialkolbenmaschine mit umlau fendem Kolbenträger und feststehender Taumel- scheib, oder mit feststehendem Kolbenträger und umlaufender Taumelscheibe, deren Veränderung des Hubvolumens durch Verstellung des Schwenkwinkels der Taumelscheibe um ein, senkrecht zur Längsachse der Axialkolbenmaschine liegende Achse erfolgt, da durch, gekennzeichnet,
    dass die in der Taumelscheibe (10) angeordnete Stirnfläche (12'), an welcher die im Kolbenträger (1) achsparallel angeordneten Kolben (2) direkt oder über Gleitschuhe (11) anliegen, zur Schwenkachse (02-02) der Taumelscheibe (10) um einen Winkel (#) geneigt ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Axialkolbenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erreichung der Neigung der die Bewegung der Kolben (2) bestim menden Stirnfläche (12') eine keilförmige Laufplatte (12) an der Taumelscheibe (10) angeordnet ist. 2. Axialkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Winkel (A) bestimmende Laufplatte (12) in der Taumelscheibe (10) um die Mittelachse derselben drehbar gelagert oder so angeordnet ist, dass sie in verschiedenen Winkellagen um die Mittelachse ver dreht befestigt werden kann.
CH1624564A 1964-05-15 1964-12-14 Hydraulische Axialkolbenmaschine CH416331A (de)

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CH1624564A CH416331A (de) 1964-05-15 1964-12-14 Hydraulische Axialkolbenmaschine

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