DE2401331C2 - Axialkolbenpumpe mit schwenkbarer Zylindertrommel - Google Patents
Axialkolbenpumpe mit schwenkbarer ZylindertrommelInfo
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Description
35
Die Erfindung bezieht sich auf eine Axialkolbenpumpe mit einer schwenkbaren Zylindertrommel und einer
in einem Gehäuse ortsfest gelagerten, antriebsverbundenen Triebscheibe, an welcher die in Zylinderbohrungen
der Trommel beweglichen Kolben über Kugelgelenke angelenkt sind, und einem Steuerspiegelkörper
mit Steuernieren, die Ausmündungen der Zylinderbohrungen zugewandt sind, wobei der Steuerspiegelkörper
zwecks Hubverstellung der Pumpe durch eine Stelleinrichtung verschwenkbar ist und dessen dem Steuerspiegel
abgekehrte zylinderflächentörmige Rückseite sich an einer entsprechend geformten Führungsfläche des
Gehäuses abstützt, die mit Ansaug- bzw. Druckkanälen für das Druckmedium verbundene öffnungen aufweist,
welche in allen Schwenkstellungen des Steuerspiegelkörpers mit den Steuernieren in Verbindung stehen.
Bei bekannten derartigen Maschinen (DT-AS 1 017 468) sind die Steuernieren und die Kanäle für die
Zu- und Ableitung des Druckmediums gleich ausgebildet. Dies erfolgt nicht nur aus fertigungstechnischen
Gründen, sondern auch, um derartige Maschinen in beiden Drehrichtungen als Pumpe oder Motor verwenden
zu können. Dabei sind die mit dem Ansaug- bzw. Druckkanal für die Zu- bzw. Ableitung des Druckmediums
verbundenen öffnungen in der Führungsfläche des Gehäuses so ausgebildet, daß innerhalb des gesamten
Schwenkbereiches diese Öffnungen vom Steuerspiegelkörper gegen den Innenraum des Maschinengehäuses
abgedichtet werden.
Der Nachteil einer solchen Ausbildung besteht darin, daß die Durchtrittsöffnungen zwischen Steuerspiegelkörper
und Führungsfläche zu klein sind, um das Druckmedium unter Atmosphärendruck ohne zu große
Drehzahlverluste aus einem Tank anzusaugen, wenn die Maschine als selbstansaugende Pumpe im offenen
Kreislauf verwendet werden soll. Die Durchtrittsöffnungen dürfen nicht beliebig symmetrisch vergrößert
werden da die Druckkräfte auf der der Gleitfläche zugewandten Rückseite des Steuerspiegelkörpers nicht
größer werden dürfen als die Kräfte, die von den Kolben über die Zylindertrommel auf den Steuerspiegel,
d.h. auf die Vorderseite des Steuerspiegelkörpers ausgeübt
werden. Dies hätte ein Abheben des Steuerspiegelkörpers von seiner Führungsfläche zur Folge. Ein
weiteres Problem sind die hohen Betriebsgeräusche, die durch Drosselwirkung im Ansaugbereich und damit
ungenügende volumetrische Füllung der Zylinderbohrungen hervorgerufen werden.
Bei einer ausschließlich als Pumpe verwendbaren Axialkolbenmaschine anderer Gattung ist es bekannt
(DT-AS 1 291 632), die Steuerniere im Steuerspiegel auf der Ansaugseite wesentlich größer auszubilden als
auf der Druckseite. Damit können zwar die Druckverluste beim Ansaugen des Druckmediums verringert
werden jedoch ist durch die Ausmündung der Zylinderbohrungen zum Steuerspiegel hin entweder weiterhin
die unerwünschte Drosselwirkung und damit Geräuschentwicklung gegeben, wenn die Ausmündung in
ihrem Querschnitt der Steuerniere auf der Druckseite angepaßt sind, oder andererseits werden, wenn die
Ausmündungen in ihrem Querschnitt der Steuerniere auf der Ansaugseite angepaßt sind, auf den Steuerspiegel
ausgeübten Druckkräfte so groß, daß zusätzliche Andruckmittel vorhanden sein müssen, um ein Abheben
des Steuerspiegels zu vermeiden. In letzterem Fall der Anordnung von zusätzlichen Andruckmitteln ist die
Anwendung auf eine Axialkolbenpumpe der eingangs genannten Art, d.h. mit Steuerspiegelkörper, nicht
möglich, da sich eine viel zu komplizierte und damit unwirtschaftliche Lösung ergäbe und keine Abdichtung
auf der Druckseite zwischen Steuerspiegelkörper und seiner Führungsfläche gewährleistet wäre.
Zur Verbesserung der Ansaugleistung und Minderung der Geräuschentwicklung ist es bei einer Schiefscheibenpumpe
bekannt (DT-OS 2 213 400), am Steuerspiegel zwei auf konzentrischen Kreisen liegende, sich
über etwa den gleichen Winkel erstreckende Einlaßöffnungen vorzusehen und an den Zylinderbohrungen jeweils
zwei auf konzentrischen Teilkreisen liegende Mündungen verschieden großen Querschnitts auszubilden.
Dabei wirken die Mündungen mit kleinerem Querschnitt mit der Einlaßöffnung auf dem inneren Kreis
zusammen, die durch einen Kanal mit dem Gehäuseinnern verbunden ist, und wirken die Mündungen größeren
Querschnitts mit der auf dem äußeren Kreis liegenden Einlaßöffnung zusammen, die mit dem Ansaugkanal
verbunden ist.
Nachteilig ist dabei, daß relativ aufwendige zusätzliche Schlitze im Steuerspiegel und Bohrungen in der
Zylindertrommel vorgesehen sind. Eine Anwendung auf Pumpen der eingangs genannten Art ist nicht möglich,
da der Steuerspiegelkörper durch zusätzliche Bohrungen unzumutbar geschwächt würde und auf der
Druckseite durch die zusätzlichen Ausmündungen der Zylinderbohrungen die Abhebekräfte, wie oben bereits
erläutert, am Steuerspiegel unerwünscht vergrößert werden.
Schließlich ist eine Schiefscheiben-Axialkolbenpumpe bekannt (DT-AS 1 653 417), bei der der Steuerspiegel
auf der Saugseite unterbrochen ist und bei der über die Ausmündungen der Zylinderbohrungen in der Zy-
lindertrommel unmittelbar aus dem Gehäuse-Innenraum angesaugt wird. Dies hat den Nachteil, daß die
unterbrochene Steuerspiegelfläche die Laufeigenschafder Pumpe beeinträchtigt und die Steuerplatte ge-Uwächt
wird. Auch diese Lösung kommt daher für piimoen der eingangs genannten Art mit einem Steuer-
eine über Kugellager 1 in einem Gehäuse 2 g; g ^
Triebwelle 3 auf, die einstückig eine met» g
trägt. An der Triebscheibe 4 sind über K.ugeig ^
die Kolbenstangen 6 von Koiben 7 gelagert,
ben 7 bewegen sich in Zylinderbohrungen β e ^
lindertrommel 9. Die Zylindertrommel 9 wiru
oer Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die
Druckmittelzuführung bei einer ausschließlich als Pumne im selbstansaugenden Betrieb arbeitenden A;.ialkolbenmaschine
der eingangs genannten Art so zu verbescern
daß bsi geräuscharmem Betrieb und guter volumetrischer
Füllung durch Vergrößerung der Ansaug-η»rrschnitte
möglichst keine Schwächung des Steuer-SÄ«
und trotzdem gleichzeitig eine Lecköl-Ibführung
aus dem Gehäuse-Innenraum ermöglicht ist. rS Aufgabe wird bei einer Pumpe der eingangs
«nannten Art überraschend einfach dadurch gelöst,
STe mit dem Ansaugkanal verbundene Öffnung in 5er FÜhmngsfläche so weit vergrößer» ist, daß sie zu-Endest
der Flächenausdehnung der zugeordneten «niere entspricht und in allen Schwenkstellungen
des Steuerspiegelkörpers sowohl die Projektion der SuernSe auf die Führungsfläche voll überdeckt als
auch Jen Gehäuse-Innenraum stets mit dem Ansaugka-Tal
dadurch verbindet, daß ein Teil der öffnung durch Γη Steuerspiegelkörper unverdeckt bleibt. Dadurch ist
f ISg der geteilten Aufgabe keine Schwädes
sfeuerspiegelkörpers durch andernfalls erhe Bohrungen im Steuerspiegelkörper zum
Sie Innenraum hin gegeben. Die Steuernden behalten
ihre symmetrische Lage und sind gleich groß, so daß Keine unerwünschten zusätzlichen Druck- oder Ab-SkS
auf den Steuerspiegelkörper wirken. Es ist durch die Erfindung dem Umstand Rechnung getragen,
15 sich nach dem Schrägwinkel der^
10 zur Drehachse 11 der Welle 3. Die ^^
9 wird durch einen über eine Kugel 12 an«
scheibe 4 gelagerten Mittelzapfen 13 zem
stützt sich - im belasteten Zustand «r£impe «
der Wirkung der Drackmiuelkrtfte und im unheias
ten Zustand der Pumpe nur unter der Kran
sehen dem Zapfen 13 und der W"d^™
gesehenen Druckfeder 14 - auf einem körper 15 ab, der seinerseits auf einer förmigen Führungsfläche 16 des ^
17 abgestützt ist. Zur Änderung des Schragwm j
Achse 10 der Zylindertrommel9 gegenüber der WeHen
achse 11 und damit der Änderung des Hubvolumens der Kolben 7 in den Zylinderbohrungen 8 greift an dem
Steuerspiegelkörper 15 e,n Verstellzapfen « ™ de
mit einer Stellstange 19 fest verbunden is de ihre
seits verschieblich in dem .^^^*7 £
einer Bohrung 20 gelagert ,st. An der SwHswnge 1
greift ein Verstellmechan.smus nicht dargstellt)1 an
durch den die Stellstange 19 ·" ^^*™«£^
3c ben wird, so daß der Zapfen 8 den
per 15 in der zylindernächenformigen ^g
16 unter Schwenkung der Zylindertrommel 9 um die Schwenkachse 21 verschiebt. wie aus den
In dem Steuerspiegelkorper 15 sind wie!aus den
^^^^
22, 23 vorgesehen, die die
da durch die erfindungsgemäß ausgebildete, mit dem Form, so daß
erfindungsgemäß die Öffnung in der
re 25^MjgKht
einen Querschnitt der Axialkolbenpumpe in der Schwenkebene,
F i g. 2 im Ausschnitt eine Schnittansicht entlang der
Linie 1-1 in F i g. 1. .
F i g. 3 eine Ansicht auf die Steuerspiegelflache des
Steuerspiegelkörpers,
F i g.4 im Ausschnitt eine Schnittansicht entlang der Linie 11-11 in F i g. 2 und 3.
inie 11-11 in F i g. 2 und 3.
Die in F i g. 1 dargestellte Axialkolbenpumpe weist 65 vorgesehen ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen der sich im Gehäuse-Innenraum an-
^ Druckmittels mit angesaugt,
die Möglichkeit, daß das Ansaugen des ^f^ den Gehäuse-Innenraum
d anderer Stelle im Gehäuse
genugend großen Querschnittes
Claims (1)
- Patentanspruch:Axialkolbenpumpe mit einer schwenkbaren Zylindertrommel und einer in einem Gehäuse ortsfest gelagerten, antriebsverbundenen Triebscheibe, an welcher die in Zylinderbohrungen der Trommel beweglichen Kolben über Kugelgelenke angelenkt sind, und einem Steuerspiegelkörper mit Steuernieren, die Ausmündungen der Zylinderbohrungen zugewandt sind, wobei der Steuerspiegelkörper zwecks Hubverstellung der Pumpe durch eine Stelleinrichtung verschwenkbar ist und dessen dem Steuerspiegel abgekehrte zylinderflächenförmige Rückseite sich an einer entsprechend geformten Führungsfläche des Gehäuses abstützt, die mit Ansaug- bzw. Druckkanälen für das Druckmedium verbundene Öffnungen aufweist, welche in allen Schwenkstelhingen des Steuerspiegelkörpers mit den Steuernieren in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Ansaugkanal (30) verbundene Öffnung (28) in der Führungsfläche (16) so weit vergrößert ist, daß sie zumindest der Flächenausdehnung der zugeordneten Steuerniere (25) entspricht und in allen Schwenkstellungen des Steuerspiegelkörpers (15) sowohl die Projektion der Steuerniere (25) auf die Führungsfläche (16) voll überdeckt als auch den Gehäuse-Innenraum (35) stets mit dem Ansaugkanal (30) dadurch verbindet, daß ein Teil (33,34) der Öffnung (28) durch den Steuerspiegelkörper (15) unverdeckt bleibt.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742401331 DE2401331C2 (de) | 1974-01-11 | Axialkolbenpumpe mit schwenkbarer Zylindertrommel | |
| ITTO1974A70719A IT7470719A1 (it) | 1974-01-11 | 1974-12-20 | Pompa a stantuffi assiali con tamburo dei cilindri mobile angolarmente |
| IT7071074A IT1027142B (it) | 1973-12-22 | 1974-12-20 | Dispositivo limitatore dell apeptura di una porta a socpo di sicurezza |
| FR7442461A FR2257797A1 (de) | 1974-01-11 | 1974-12-23 | |
| JP754225A JPS553545B2 (de) | 1974-01-11 | 1974-12-28 | |
| US538855A US3915069A (en) | 1974-01-11 | 1975-01-06 | Axial-flow piston pump with pivotable cylinder drum |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742401331 DE2401331C2 (de) | 1974-01-11 | Axialkolbenpumpe mit schwenkbarer Zylindertrommel |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2401331B1 DE2401331B1 (de) | 1975-02-20 |
| DE2401331A1 DE2401331A1 (de) | 1975-02-20 |
| DE2401331C2 true DE2401331C2 (de) | 1976-12-23 |
Family
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